Synta kauft Celestron

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Jupiter

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Hallo Freunde

Habe heute einen Report gelesen dass Synta Celestron übernehmen
oder kaufen will. Gibts da genauere Informationen zu dem
Thema. Wäre interessant was da an Wahrheit dran ist.

Viele Grüsse

Jupiter
 
Hallo,

das ist korrekt. Celestron wird von Synta übernommen.

Demnächst gibts blaue C8's und C11's <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Scherz beiseite. Mal abwarten, was das für die Astroszene bedeuten wird.

Sternenklare Grüße

Florian
 
Hi MAV

Danke für re <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> , haben meine Lauscherchen doch richtig gehört.
Der Markt ist in Bewegung.

CS Jupiter
 
Was ist da schon groß in Bewegung ? Einer schluckt den anderen..das Gegenteil wäre gut. Mehr Vielfalt / mehr Wettbewerb / sich bemühen zu müssen, besser als der andere zu sein..

CS Michi

und zumindest bei den Mainstream-Optiken wars bis auf die Lackierung doch eh schon eine Soße. Bsp. Refraktor 102/1000 und Newton 150/750 mm.
 
Hallo Michi,

der Trend läuft aber in die Gegenrichtung.

Um konkurrenzfähig zu bleiben wird fusioniert und damit möchte man Synergieeffekte erreichen. Die komplette Industrie macht es uns vor und letztlich wird dies auch vom Konsumenten gefordert.

Ich würde es als Doppelmoral empfinden, einerseits knallhart Leistung zu fordern Preise zu vergleichen (durchaus im internationalen Bereich) und andererseits aber die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, zu kritisieren, nähmlich, daß die Industrie versucht, durch Kooperationen und auch Aufkäufen bei gleichbleibendem Qualitätslevel günstiger zu produzieren.

Letztlich steht der Industrie, zumindest in vielen Bereichen, nicht mehr der Sinn und auch das Geld ist nicht mehr da, über einen knallharten Wettbewerb Marktanteile zu gewinnen. Da wird eher der Wettbewerber aufgekauft und damit auch die entsprechenden Marktanteile.

Das ist nur die logische Konsequenz und verhält sich, wie die beiden Seiten der Medaille. Man kann nicht die eine Seite haben, ohne die andere akzeptieren zu müssen.

Gerade die Vielfalt ist eines der ersten Opfer, die gebracht werden müssen, wenn es um ständig sinkende Preise und um den Kampf der Firmen ums Überleben geht. Konzentration auf die Umsatzträger ist gefragt. Das erhöht natürlich auch die Verletzbarkeit der Firma, denn sobald ein Umsatzträger wegfällt, wird es schmerzhaft.

Der agressive piratenähnliche Angriff auf Celestron hat leider Wirkung gezeigt. Wirtschaft hat nichts mit Fairness und Gerechtigkeit zu tun, sondern nur mit der Macht des Stärkeren.

Letztlich hat der Konsument mit dem Verkaufsverhalten die Weichen gestellt und das Management hat die Änderung der Situation zu spät erkannt.

Wolfi Ransburg
 
Ein Schritt wäre ja auch, wenn Hersteller sich wie in anderen Branchen auch, einer Zertifizierung z.B. nach ISO 9000 unterziehen würden; mit einem geregelten, werksinternen Qualitätsmanagement.

Ist doch auch nicht das Wahre, wenn der Händler die Qualitätskontrolle machen muss, anstatt der Hersteller.

CS Michi
 
Hi Michi,

gehört zwar nicht unbeding zu dem Thread aber wenn das weltweit vorgeschrieben wäre, wäre es gut.

Nur in einer Nation das zu machen, ist schlecht.

Grund:
Deutschen Händlern wird oft das Mißverhältnis von US Preisen und deutschen Preisen vorgehalten. Der Kunde setzt dann den US Nettopreis und den Deutschen Bruttopreis gegenüber.

Nicht berücksichtigt wird:
- Deutschland Garantie, Unser von Steuern finanzierter Sozialstaat, Lohnnebenkosten, erweiterte Garantieleistungen ...

Mit einer Norm für Deutschland würde das Mißverhältnis noch gesteigert. Denn letztlich reduzieren zu viele Konsumenten das Ganze auf den Preis.

Deshalb sehe ich nur eine weltweite Vereinheitlichung als Chance, damit wären die Bedingungen auch vergleichbarer und auch gerechter.

Wolfi
 
Hi,
Zitat: "Um konkurrenzfähig zu bleiben wird fusioniert und damit möchte man Synergieeffekte erreichen. Die komplette Industrie macht es uns vor und letztlich wird dies auch vom Konsumenten gefordert."

DAS ist doch überhaupt DIE Idee: die Kunden fusionieren auch alle, treten nur noch als EIN Kunde auf und erreichen dadurch enorme Synergieeffekte, da ja alle das Gleiche machen und sehen und kaufen - ONE MAN, ONE CUSTOMER und am Ende fusionieren auch noch die Kunden und die Firmen, dann ist alles in einer Hand... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Hi Michi,

und nun der nächste Schritt:
Kunden und Händler fusionieren zu einer Gemeinschaft und damit wären alle Reibungsverluste obsolet.

Es gäbe ein paar Verwalter oder Vermittler zwischen Fabrik und Nutzer, die von der Fusionsgesellschaft bezahlt werden.

Dann gibt es keine Kämpfe mehr und keine Reibungungsverluste, weil ja der Kunde Händler und der Händler Kunde ist und beide mit den Herstellern verbunden sind.

Das ist doch schön - oder?

Wolfi
 
Ja genau, prima Idee.

Alle Teleskope werden Volkseigentum.

Ich gehe nach Wolfi und trage ein lang ersehntes S 14 (Synta 14, ehemals C 14) weg. Im Gegenzug schleife ich ein paar Spiegel, die ich abgebe wenn einer an meiner Haustuer klingelt und einen haben will. Wir brauchen auch kein Geld mehr, wenn ich ein Nagler will gebe ich eben meine LVWs dafuer her.

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Juergen, aufwachen !!!

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />
 
Hi Juergen!

nein falsch. Dein Teleskop bleibt natürlich DEIN Teleskop. Die Trabbis gehörten schon den Leuten und waren in dem Sinne nicht "Volkseigentum".
Aber, das heisst dann nicht mehr: ich gehe zu "Wolfi" sondern "VEB Optik-Kombinat Dynamo Ransburg". <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Und das System der Tauschwirtschaft hat es grundsätzlich in der DDR ja nicht gegeben, also wird es schwierig mit dem Tausch "S 14" gegen diverse selbstgeschliffene Spiegel <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Spass beiseite: Manchmal denke ich, es wäre schon besser, wenn zumindest die Großkonzerne in (im besten Sinne) "Volkseigentum" wären, es zumindest doch ein gutes staatliches Mass des Eingreifenes geben würde.
Dann würden so raubtierkapitalistische und menschenverachtende Vorgänge wie jüngst bei der "Deutschen Bank" geschehen (Rekordgewinne einfahren und quais als "Belohnung" mehrere 1000 Leute rausschmeissen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> ) vielleicht nicht ganz so ungehindert über die Bühne gehen können. Die Gewinne privatisieren und die Verluste (die ja häufig nur rechnerisch vorhanden sind) sozialisieren. So bekommt man ein Gemeinwesen garantiert kaputt. Da täte ein bischen mehr "VEB" sicher nicht schlecht.

Gruss Hannes
 
Hi Hannes,


da gebe ich Dir voellig Recht. Es ist ein Jammer, dass der Kommunismus dank Lenin und Konsorten nur als gewalttaetige Diktatur praktiziert wurde/wird. Wer weiss, was gewesen waere wenn die Russen die Tschechen 1968 mit ihrem Weg akzeptiert haetten ? Dieser Voll-Kapitalismus, wie er derzeit praktiziert wird, ist fuer mich auch inakzeptabel. Zu sehen, wie die Firmen immer mehr verkommen, weil weder das Wohl von Kunden noch das der Werktaetigen interessiert (im Unterschied zum Wohl der geldgierigen Aktionaere), ist fuer mich genug um diesen "Manchesterkapitalismus" zu verurteilen. Interessant in dem Zusammenhang, dass China eine federfuehrende Rolle spielt, obwohl sie sich "Kommunisten" nennen. Man sieht ja auch in der deutschen Politik, dass keine Gesetze, Reformen etc das Problem der Arbeitslosigkeit auffangen koennen, weil die Macht halt im weltweiten Kapital liegt. Auf Dauer kann es so nicht weitergehen. Was nutzen die billigsten Produkte, wenn keiner sie mehr kauft weil die Wirtschaft zusammenbricht ? Ist irgendwo der Energieerhaltungssatz, und das werden die Topnieten in den Chefetagen auch irgendwann mal merken.

 
Hallo Jürgen,

Wer weiss, was gewesen waere wenn die Russen die Tschechen 1968 mit ihrem Weg akzeptiert haetten ?
Dann hätten wohl die Amis wie in Chile 1973 eingegriffen (bzw. eingreifen lassen)!
Dort hatten Kommunisten u.a. Linkspartein parlamentarisch die Regierungsgeschäfte übernommen und das schmeckte weder dem Weißen Haus noch dem Kreml. Den einen drohte das Feindbild vom diktatorischen Kommunismus abhanden zu kommen, die anderen mußten fürchten, dass die eigenen Untertanen auch Lust auf Demokratie kriegen...

Was nutzen die billigsten Produkte, wenn keiner sie mehr kauft weil die Wirtschaft zusammenbricht ? Ist irgendwo der Energieerhaltungssatz, und das werden die Topnieten in den Chefetagen auch irgendwann mal merken.

Hier wäre schon die Politik gefordert, aber der scheint gegenwärtig in Deutschland ein sinnvoller sozialökonimscher Ansatz völlig zu fehlen. Uns wird gebetsmühlenartig eingeredet, dass die deutschen Lohn(neben)kosten zu hoch seien - dann müßte doch das Billiglohngebiet Ostdeutschland seit Jahren boomen. Komisch ist auch das Deutschland - außer in der Astrobranche - immer noch Exportweltmeister ist. Wie geht das, wo doch made in Germany dank des furchtbar teuren Lohnarbeiters im Ausland eigentlich unverkäuflich sein sollte? Im Gegenteil - ohne den Export würde die Lage auf dem dt. Arbeitsmarkt erst richtig dramatisch.
Abgesehen von manch - fürstlich bezahlter - Niete in wirtschaftlichen Chefetagen fehlt der heutigen Politik die Weitsicht eines Ludwig Erhard, der nicht nur dem kleinen Mann Opfer abverlangte (Stichwort Zwangsabgabe für Millionäre...).
Andere Länder, insbesondere nördlich von uns, haben diesbezügliche Refornen gemacht und kommen trotz (oder gerade wegen?) höherer Lohn- und Steuerquote auf nur 4% Arbeitslosigkeit. Wobei ich mir im Falle Deutschlands nicht sicher bin, ob höhere Staatseinnahmen verantwortungsvoll eingesetzt werden würden...

Beste Grüße,
Ralf

 
Hallo Hannes,

Manchmal denke ich, es wäre schon besser, wenn zumindest die Großkonzerne in (im besten Sinne) "Volkseigentum" wären, es zumindest doch ein gutes staatliches Mass des Eingreifenes geben würde.
Dann würden so raubtierkapitalistische und menschenverachtende Vorgänge wie jüngst bei der "Deutschen Bank" geschehen (Rekordgewinne einfahren und quais als "Belohnung" mehrere 1000 Leute rausschmeissen ) vielleicht nicht ganz so ungehindert über die Bühne gehen können.

Wünsch Dir das nicht! Jeder staatliche Eingriff in ein Unternehmen ist schlecht, weil der Staat grundsätzlich keine Ahnung von der Wirtschaft hat. Ich kenne kein einziges staatliches Unternehmen, welches wirtschaftlich gut funktioniert, mit Ausnahme der Monopolisten (Tolcollect, Briefpost, Telekom).

Die Deutsche Bank trennt sich von defizitären Geschäftsbereichen, das ist in einem Großkonzern ganz normal. Die einzelnen Bereiche sind Profitcenter und wer keinen Profit bringt, wird dicht gemacht bei schlechter Perspektive. So würde ich das auch machen, wenn es um mein Geld ginge. Alles andere kann funktionierende Unternehmensteile mit in den Ruin treiben. Oder würdest Du einen Maler, der Dein Wohnzimmer verhunzt hat, mit der Renovierung Deiner Küche beauftragen?

Celestron ist eine solche Bude: Über Jahre keine neuen, innovativen Produkte, die Cash cow C8 ist aus der Mode gekommen, die Verwässerung der Produktpalette mit Chinaprodukten hat das Vertrauen der Kunden zerstört. Ich wage mal die Prognose, dass über kurz oder lang alle Celestron Produkte in Fernost hergestellt werden und in den USA ne Menge Arbeitsplätze verloren gehen. Vielleicht bringen die Chinesen dann ein China-SC heraus, jetzt wo das know how leicht zu kopieren ist.

Eins ist doch klar: Wenn Synta Celestron kauft, steckt da sicher keine edle Absicht dahinter. In China kann im Prinzip alles produziert werden, und zwar billiger als in USA, oder sonst wo in der sog. ersten Welt. Den Chinesen gehts nur um Wissenstranfer (wenn überhaupt), die Marke und das schöne, weltweite Händlernetz.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,
jetzt führt die Diskussion zwar etwas weit ab von Syynta/Celestron, aber ich kann beim Lesen nicht ganz ruhig bleiben. Es ist mitnichten so, dass die privaten Konzerne staatsfern ihre eigenen Kreise ziehen. Sie sind nämlich immer da, in Form von Lobbyisten, Branchen- und Industrieverbänden, wenn Sie Geld vom Staat in die eigenen Kassen umverteilen können.
Sie kassieren Beihilfen und Subventionen, sie lassen ihre Mitarbeiter auf Staatskosten ausbilden und qualifizieren (unser Berufsbildungs- und Studiensystem ist nämlich vom Staat, also von der Gesamtheit der Steuerzahler getragen). Sie nutzen also alle diese volkswirtschaftlichen Aufwände. Dafür erwarte ich, dass sie der schlichten Forderung des Grundgesetzes der Bundesrepublik nachkommen, die da heißt: "Eigentum verpflichtet…" Wir leben nämlich in einer sog. "sozialen Marktwirtschaft".
Wenn also Unternehmen sich aus der gemeinsamen Sozialverpflichtung ausklinken wollen und ausschließlich betriebswirtschaftlich handeln wollen, erwarte ich, dass sie auch keine Zuwendungen von volkswirtschaftlicher Seite entgegennehmen. Außerdem erwarte ich dann eine Änderung der Besteuerung, die dann darauf achten müsste, dass Gewinne, die in D erwirtschaftet werden, auch hier versteuert werden. Transfers und Verrechnung mit angeblichen Verlusten/Investitionen sonstwo in der Welt dürften dann nicht statt finden etc.
Gruß,
René
 
Hallo René,

die Unternehmen zahlen Unternehmenssteuern an Stadt, Land und Bund, außerdem zahlen Sie Gehälter an die Angestellten und Arbeiter, die wiederum Steuern und Abgaben an Staat und Sozialsysteme leisten. Das sollte reichen, um die Ausbildung der Kinder und jungen Erwachsenen zu finanzieren.

Außerdem versuchen Unternehmen, wie Du zu Recht eingeworfen hast, Lobbyismus zu betreiben, wie beispielsweise ganz massiv die Pharmaindustrie. Und dann gibt es noch die Subventionen an bestimmte Branchen oder Projekte. Ob diese Punkte wirklich notwendig sind, darüber lässt sich trefflich streiten, ich bin auch eher Deiner Meinung und würde eine sich alleine regelnde Wirtschaft vorziehen. Andereseits kannjedes Unternehmen mit seinem Geld, nennen wir es mal kreative Marketing, betreiben.

Wie schon erwähnt, hat der Staat ja genug Möglichkeiten, den Wirtschaftskreislauf zu unterstützen (Steuern, Verordnungen, Gesetzte, Bundesbank, gute Beziehungen schaffen, siehe Schröder Reise nach China, etc.) und die soziale Komponente unserer Markwirtschaft zu festigen (Sozialgesetzgebung, Harz IV). Da ist unser Land doch gar nicht so schlecht dran, wenn man mal über den Teich guckt und die dortigen Zustände betrachtet.

Später mehr.
Andreas
 
Wie schon erwähnt, hat der Staat ja genug Möglichkeiten, den Wirtschaftskreislauf zu unterstützen (Steuern, Verordnungen, Gesetzte, Bundesbank, gute Beziehungen schaffen, siehe Schröder Reise nach China, etc.) und die soziale Komponente unserer Markwirtschaft zu festigen (Sozialgesetzgebung, Harz IV). Da ist unser Land doch gar nicht so schlecht dran, wenn man mal über den Teich guckt und die dortigen Zustände betrachtet.

Tja Andreas,
das nenne ich klassische Bewußtseinstrübung.
Aber das liegt daran, wenn man beim Staat (DHL bzw. das alles dazugehörende) schafft.

Später, Andreas, wenn wir schmerzhaft aufgewacht sind, werden wir feststellen, daß das geha..te Amerika, sozialer ist als die Mutter der sogenannten sozialen Gerechtigkeit.

Ich lach mich jetzt mal schnell wech.
 
Hallo Freunde

Ich denke an der Situation sind wir alle ein wenig schuld,
den Geiz ist geil Mentalität fördert dieses System.

Aber wir bewegen uns von der ursprünglich gestellten Frage
weg: Was ist die Konsequenz des Zusammenschluss von
Syntha u. Celestron?
Gibts einen inovativen Schub, oder sinkt der Standart weiter
nach unten.

CS Jupiter <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hi Martin,

meiner Meinung nach, wird sich der Standard an das tiefere, billigere Niveau anpassen.
 
Hi folks!

Ich glaube, letztlich kann es dem Kunden egal sein. Schon seid Jahren werden Geräte von Synta von "namhaften" Herstellern unter eigenem Label verkauft. Vielleicht wird der Markt dadurch auch etwas übersichtlicher.
Ich denke auch nicht, das sich ein vermeintlicher "Standard" an ein billigeres Niveau anpassen wird. Vergleicht man die derzeitigen "Billig-Geräte" mal mit den ersten Kaufhaus-Teleskopen aus Japan, dann zeigt sich schon, welche Fortschritte in den letzten 20 jahren gemacht worden sind in diesem Segment. Es bleibt zu Wünschen und zu Hoffen, daß Synta dann die "Kinderkrankheiten", wie die hohe Streuung in der Produktqualität, fallen lässt. Jedenfalls kann dies nur eine Bereicherung des Marktes zugunsten der meisten Amateurastronomen sein.
Ich habe in den letzten Monaten sehr intensiv die Gelegenheit gehabt mich auch praktisch mit den vermeintlichen Billig-Röhren aus Taiwan auseinanderzusetzen ... und man kann durchaus sagen, daß die Geräte ob des Preises wirklich brauchbar sind. Wie lange hat es gedauert, bis die Elektronik- und Automobilbranche in Fernost brauchbare Qualität geliefert hat? Ich bin mir sicher, daß diese Fragen sich mit der Zeit selbst beantworten und mit den wachsenden Ansprüchen wird eine Erweiterung der Palette "nach oben hin" nicht lange auf sich warten lassen.

cu ...
Luzy
 
Hi Luzy,

wenn ich mir den Werdegang der großen beiden Massenhersteller der USA so rückblickend ansehe, gibt es nur einen Sieger.

Dazu gehört für mich nicht Celestron.
Der Markt wird es zeigen wo wir in weiteren zwei Jahren mit Celestron sind.
 
Tja Andreas,
das nenne ich klassische Bewußtseinstrübung.
Aber das liegt daran, wenn man beim Staat (DHL bzw. das alles dazugehörende) schafft.

Später, Andreas, wenn wir schmerzhaft aufgewacht sind, werden wir feststellen, daß das geha..te Amerika, sozialer ist als die Mutter der sogenannten sozialen Gerechtigkeit.

Ich lach mich jetzt mal schnell wech.

Hallo Dietmar,

sag mal, hast Du irgendwas Schlechtes gegessen?

Erstens verbiete ich Dir hiermit, meinen Arbeitgeber dauernd ins Spiel zu bringen und zweitens sollten Leute wie Du, die in diesem ach so schlechten Land sehr viel Geld verdient haben und es nun im Ausland steuerfrei verprassen, mal ganz schön den Ball flach halten! Du bist doch selber Firmengründer und Firmenbesitzer gewesen und hast Dich in diesen System vollgesogen.

Nochmal: Wer nur meckert und sich dünne macht, und dann noch von außen zynische Kommentare an die abgibt, die positive Veränderungen wollen, sollte mal seinen eigene Position im sozialen Gefüge überprüfen.

Andreas
 
hallo Andreas,

an meiner guten Laune hat sich eigentlich nichts geändert. Auch nicht nach Deinem unschönen Return. Habe ich Dich irgendwo beleidigt?
Auch glaubte ich immer, da Du ja selber in vielen Postings Deine Spedition nanntest, daß dieses allgemein bekannt ist und ich deshalb nur
Allgemeingut erwähnte. Deshalb kann es nicht verboten werden.
Der Hauptgrund eines Forums, ist ja der Meinungsaustausch, auch wenn man nicht derselben Meinung ist.
Da Du aber wohl i.A. gefrustet bist, werde ich Deinem Wunsch entsprechend handeln.

Persönlich halte ich es aber schon für üble Nachrede, wenn Du mich hier öffentlich als Steuerflüchtling titulierst.

Mit meinen persönlichen Steuern habe ich mit sehr, sehr viel Geld das Gemeinwesen mitfinanziert, viel mehr, als es der statistische
Durtchschnittsbürger innerhalb seines Lebens tut. Wenn ich jetzt zu den absoluten Zahlen noch die iflationäre Komponente reinrechne,
kommt mir doch das Lächeln.

Und daß ich mich hier vom Acker mache? Und Geld verprasse?
Meinen Lebensabend werde ich nicht in Deutschland verbringen. Warum auch? Meinen Teil habe ich beigetragen, andere müssen es erst noch.

Steuergelder werden auch für soziale Dienste in einer Gesellschaft verwendet.
KK Beiträge sollten als Solidarbeitrag allen Krankenversicherten zugute kommen.
Arbeitlosengelder soolten allen die dort eingezahlt haben als Solidarbeitrag den anderen über die eigene Arbeitslosigkeit hinweghelfen.

Nur der Statt ist hier asozial. Er betrügt doch die Arbeitslosen, die ein Leben einzahlten und jetzt nach einem knappen Jahr Arbeitslosigkeit
Hartz IV anheim fallen. Und wenn die selbstverantwortlich sich noch eine Lebensversicherung fürs Alter oder ein Haus angeschafft haben,
(wohlgemerkt von versteuertem Geld) dann gehen die heute leer aus.
Oder diesogenannten Postprivatisierung. Hier sind Milliarden aus Geldern der Postpensionskasse entnommen worden und im Bund eingestellt
worden. Ich finde das nicht in Ordnung.
Dieses soziale Gefüge, kannst Du gerne behalten. Kannst ruhig dran glauben, daß es etwas wert wäre.

Ich, für meine Person, bin dem Provinzialvertreter sehr dankbar, der mir 1973 die Demographietafel der deutschen Bevölkerung vorhielt
und mir genau vorrechnete wohin meine staatliche Rente geht.
Da habe ich aber sehr schnell nur noch privat vorgesorgt. Das ist mein heutiges Glück daß ich bewußt genieße.

Ich wiederhole daher noch mal meine feste Meinung:

Später, wenn wir schmerzhaft aufgewacht sind, werden wir feststellen, daß das geha..te Amerika, sozialer ist als die Mutter der
sogenannten sozialen Gerechtigkeit.

 
Hallo,

klasse Thread - erinnerte mich gleich an "bullshit-Bingo!"

Alleine das Wort "Synergieffekte" brachte mich drauf.

Schaut mal unter Bullshit-Bingo nach - macht echt Spass.

Wenn ich den Thread so lese: BULLSHIT! BINGO!!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
hi folks,

Nicht berücksichtigt wird:
- Deutschland Garantie, Unser von Steuern finanzierter Sozialstaat, Lohnnebenkosten, erweiterte Garantieleistungen

sorry, wenn ich sowas lese kommt es mir sauer hoch. es ist ja richtig mode geworden, hohe oder überhöhte preise mit lohnkosten und sozialstaat zu begründen.

natürlich sind diese kosten höher als z.b. in den usa, aber preisvergleiche zwischen usa und d lassen grosse unterschiede zu tage kommen.

schaut man sich die preise näher an, so stellt man fest dass artikel die in den usa zu akzeptablen preisen gehandelt werden in europa plötzlich sauteuer werden. dabei spielt es fast keinen walzer, ob man deutsche preise zu grunde legt oder sich in england oder tschechien umsieht. die preise sind nahezu gleich.

wenn ich beim kauf eines telekopes in den usa noch den flug und 8 tage urlaub übrig habe dann kann mit dem deutschen preis etwas nicht stimmen.

besonders die erweiterten garantieleistungen sind witzig. kein celestronhändler in deutschland konnte mir ein ersatzteil für mein c8 verkaufen - und bestellen wollte es auch niemand. denn kleine teile lohnen sich ja nicht. also muss der geplagte kunde wieder selber in den usa recherchieren.

soviel zum erweiterten service - rotfl

manchmal habe ich dass gefühl, der service in diesem lande reicht genau bis zur kasse. ist der artikel verkauft möge sich der kunde bis zum nächsten kauf nicht mehr sehen lassen.

so sind natürlich nicht alle händler - es gibt solche und solche. so möge sich diesen "schuh" anziehen, wer will
 
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