Auswahl eines 4-Zoll-Apos

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swielsch

Mitglied
Hallo Freundinnen und Freunde der Nacht und der gepflegten Optik,
ich interessiere mich für lichtstarke Apos mit kurzer Brennweite (transportabel auch im Flugzeug, großes Gesichtsfeld...).

Ich weiß, ich weiß. Durchgucken. Ich komme aber in den nächsten Monaten auf kein Teleskoptreffen und kann nicht alle Geräte beim Händler vergleichen. Daher frage ich euch nach euren Erfahrungen.

Transportable im Bereich 600-650 mm Brennweite und 100-110 mm Öffnung sind der TMB 105/650, der William Fluorostar, der Vixen ED 102, der Borg ED 100; für weitere Tipps bin ich dankbar. Wichtig ist die Farbechtheit. Der TMB scheint ein Referenzgerät zu sein, allerdings ist er auch teuer. Wer kann mir was zum Borg und zum Vixen erzählen?

Vielen Dank schonmal von
Sven
 
Hallo Sven!

Also ich habe den Vixen ED 102/660. Ich bin mit dem Gerät voll zufrieden. Daten finden sich in dem anderen Beitrag. Mein Hauptkritikpunkt ist der Okularauszug. Dort wäre mir eine Untersetzung wie sie TMB bietet lieber. Darüberhinaus ist der TMB dem Vixen optisch auch noch überlegen, was man aber primär nur an Jupiter sieht. An Jupiter, Venus und ganz leicht am Mond sehe ich einen Farbfehler. An allen anderen Objekten nicht. Wenn Du auf das BTM kommst, kannst Du gerne mal durch meinen 102ss schauen.

Wenn Du Detailfragen hast, dann kannst mich auch direkt fragen.

Gruß,
Jörgen
 
Hallo Jörgen, hallo alle anderen,
vielen Dank mal für eure Tipps. Den Fernrohrland-Test habe ich gestern schon gelesen. Es ist nur etwas schwierig für mich, eine sehr gute von einer perfekten Optik zu unterscheiden. Meine körpereigene Optik ist selbst nicht perfekt.
Wenn der TMB es sein soll - gut. Aber wenn der Borg oder Vixen für meine Zwecke sehr gut sind und ich den Unterschied zum TMB ohnehin nicht mehr wahrnehmen kann (bin ja keine optische Bank), dann gebe ich auch nicht 1000 Euro für eine Qualitätsstufe aus, die ich nicht mehr nutzen kann. Nur: Ist der Unterschied wirklich so groß? Oder so klein? Und da traue ich euch Apo-Guckern zu, mir weiter zu helfen mit euren Erfahrungen. Entscheiden muß ich selbst. Aber ihr könnt mir eine gute Grundlage liefern.

Viele Grüße,
Sven
 
Hallo Sven

denn Borg und den Vixen kannst du unter der Kategorie Halb APO oder Foto APO ablegen.
Der William Flurostar ist denke ich auch eher für die Fotografie gedacht.
Der Borg ist auch Mechanisch nicht so gut für die Visuelle beobachtung, der Helikal-Schraubfocusierer kommt mit schwehrem Zubehör wie Bino nicht so richtig klar.
Für lange Glaswege wie Herschelkeil und Bino sind die Vixen, Borg auch nichts.
Die Takahashis sind sehr gut (Optik und Mechanik) jedoch muß man klar und deutlich sagen nur Dreilinser sind wirkliche APOs und Geräte der Referenzklasse.
Ich habe lange Jahre mit einem AS 110/1650 beobachtet und habe mir jetzt den TMB 102/800 zugelegt und muß sagen ein Traumgerät!
Einen vergleich mit dem AS kann ich garnicht machen, das Bild ist von einer solchen Brilianz und Schärfe da kann der AS garnicht mithalten.
Hier ist es wirklich so das das Intra und Extrafocale Beugungsbild gleich aussehen und weiß sind.
Das Beugungsbild sieht aus wie gemahlt, perfeckte Ringe und nicht so ein springendes gefranzle wie in meinem Newton.
Doppelsterne sind ein Genus!
Leider ist es schon so das jedes Zoll bei TMB 1000 Euro mehr kostet, dehalb würde ich denn 115 nicht kaufen.
Ich würde entweder denn 4" oder denn 5" oder dann denn 6" kaufen.
Die TEC APOs bei Baader sehen auch sehr gut aus jedoch ist der kleinste mit 140mm Öffnung und kostet 6000 Euro.
Ich habe mich vor dem Kauf auch genau Informiert und habe dann zwischen TMB, Takahashi und Astro Physics gewählt.

http://www.cloudynights.com/cgi-bin/search/search.pl?nocpp=1&Match=1&Realm=All&Terms=TMB+

http://www.tmboptical.com/

http://www.tmboptical.com/itemsGrid.asp?cat_id=28

http://www.stellarvue.com/102apom.html

http://www.cloudynights.com/classifieds/showproduct.php?product=294&sort=&cat=all&page=1

http://www.apm-telescopes.de/

Gruß Uwe
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Sven

Ich habe eine William Optics FLT-110 (Fluorostar). Das Gerät ist sehr Farbrein und eignet sich wegen des 4" Auszugs optimal für Mittelformat Fotographie. Allerdings ist er desswegen auch relativ schwer ca. 6.5 Kg. Nur der CNC TMB ist in dieser Klasse noch schwerer.

Deine Preferenzen liegen bei der Transportabilität und der Farbreinheit. Obwohl ich noch nie durch die anderen Röhren geschaut habe würde ich dir zum TMB Leichtbau raten, wenn Farbreinheit wichtiger ist, sonst ev. zum Borg, wenn Transportabilität wichtiger ist. Der lässt sich einfach in mehre Teile zerlegen und ist auch sehr leicht ca. 2.9kg.

Ich hoffe ich konnte die helfen

Oliver
 
Hallo Sven,

ich möchte noch ein Gerät, momentan noch ein Aussenseiter, ins Rennen werfen:

Der Orion 100mm ED:

Sicherlich, das Gerät besticht vor allem durch den günstigen Preis (Euro 998,-) und man muß fairerweise sagen, daß außer ein paar Berichte im US Bereich noch nichts über das Gerät bekannt ist.

Wir werden die ersten Geräte in ca. 3-4 Wochen bekommen, dann werden wir mehr wissen und auch veröffentlichen.

Link zu einer Vorabinfo:
Link zu einer Kurzbeschreibung

Es lohnt sich ev. auch ein wenig, darauf zu warten.

Wolfi Ransburg
Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de
 
Hallo Sven,
wenn es gut und bezahlbar werden soll - TMB. Alternativen gibt es wenig, gerade mit Bezug auf Preis/Leistung.
Ich hatte/habe von 50mm Takahashi bis 152mm, Meade ED, Orion ED, Pentax (75 bis 105mm), Vixen FL und DeD etc. so gut wie alles Nenneswerte gehabt - gelandet bin ich (immer wieder) bei TMB. Der Unterschied ist auch dann sichtbar, wenn man einen "Knick" in der Augen-Optik hat.
Wenn Transportabilität nicht sooooo wichtig ist - auch Showa (100mm), bei www.apm-telescopes .de zu 1700,00 zu haben, aber es ist halt ein langer Oschi. Sonst 100/800 TMB. Der Rest ist - na ja <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> - zu teuer oder eine nette Spielerei....Und auch wenn mich der Wolfi jetzt schalgen wird - Orion ist wahrlich eher ein Bausatz als ein "APO".

Grüsse
Nikita
 
Hi Nikita,

na jetzt aber , Du stellt mich da richtig als rauhbeinigen Ösi hin....

Also, ich habe bis jetzt noch keinen 100ED Orion vor der Flinte gehabt, also kann ich mir noch kein Urteil erlauben.

Ich bin jetzt zwar nicht im APM Fanclub aber die TMB´s sind nicht schlecht, immerhin habe ich diese Teile auch im Programm.

Wäre doch eine Ketzerei, mal den TMB mit dem 100ED zu vergleichen, obwohl man sich zum Preis von einem TMB eine 100ED Bino bauen kann.

Schaun wir mal, was kommt.

Wolfi
 
Hallo Wolfi,
nach der Erfahrung mit 2x Orion ED 80mm habe ich von Orion die sprichwörtliche ...... voll. Und ob der 100er wirklich besser ist????? - siehe Cloudynights.com und die teilweise vernichtende Kritik zur Mechanik. Also - alter Wein in neuen Schläuchen????
Dann lieber einen "ehrlichen" 100mm ED von Meade, gebraucht zu 700-950 Euro zu haben mit 2,7" Auszug, Schelle UND Sucher. Identische Werte mit dem 100er ED von Orion, jedoch mechanisch sicherlich besser.
Optik ist nichts, wenn die Mechanik für´s Gesäss ist.
Hat mit Dir nichts zu tun, leider bist Du nun mal einer der ED-Vertragshändler (ORION). Gott sei Dank auch von TMB und WO und anderen guuuuuuuten Sachen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />.
Und das Recht auf freie Meinungsäusserung haben wir nun mal beide.

Was den APM-Fanclub angeht - Markus zahlt (leider) nichts dafür - würde gerne meinen 4" APO von TMB um 2" vergrössern - ein WR Fanclub wäre da wohl lukrativer, oder???? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> . Gib Laut, man ist ja heute flexibel und einen Strohmann hätte ich auch zur Hand.


Grüsse
Nikita
 
Hi Nikita,

jetzt könntest Du mich laut lachen höhren.... Herrlich ... wieder mal richtig erfrischend.

Ich gebe Dir gerne recht - man bekommt immer das, was man zahlt und für 1000,- Euro wird man keinen TMB bekommen.

Schaun wir mal .. vielleicht mach ich auch mal einen Fan Club auf. Man kann ja ruhig auf mehreren Hochzeiten tanzen.

Ich finde die Orion ED´s nicht schlecht - fürs Geld. Sie sollten nur nicht als "TMB oder VIXEN.. Killer" beworben werden, denn das sind sie nicht. Es sind gute Alternativen zwischen einem normalen Achromat und einem Apo.

Nebenbei... demnächst kommen bei mir auch noch schnuckelige 80mm und 100mm Semi Apos raus, das wird noch eine Freude...

Also - bis dann ... machs gut.

Wolfi
 
Ist der TMB wirklich teurer als die anderen Teleskope ?
ich denke mann muss mal die Ausstattung vergleichen
- Dual Speed Auszug
- Rohrschellen
- GP Schiene
- Baader Sucherhalter 50 mm
- Interf. Prüfprotokoll
- Binotauglich da Schiebetubus vorm Auszug
- Verschiebbare Taukappe

Will man all dies bei den Anderen Apos auch haben, werden diese genauso teuer oder teurer , haben aber noch immer nicht diese Optik.

Scherz beiseite, es währe für uns kein problem den TMB mit einem standart Tubus anzubieten, wie er von anderen geliefert wird, dann währen wir etwa im gleichen Preisniveau, aber unsere Kunden sind nun mal jene, die was ganz besonderes wollen, deshbal bauen wir die Teleskop so Universell einsetzbar wie es unsere Kundschaft wünscht
 
Hallo,
also erstmal vielen Dank für eure Beiträge! Da scheinen sich einige erfahrene Ästheten zu tummeln...

Die TMB-Apos sind Spitzenklasse und mechanisch wie optisch durchdacht und in jedem Fall ihr Geld wert!!!

Das treibt mich ja auch nicht um. Es ist der Leistungsunterschied zwischen einzelnen Teleskopen und dessen Niederschlag im Preis. Vielleicht merke ich die Unterschiede in der Farbreinheit gar nicht. Oder nur, wenn kurzzeitig das Seeing schlechter wird (wie es im Fernrohrland-Bericht erwähnt wird). Oder ein Apo-Kenner sagt "Klar; TMB oder Astrophysics sind DIE Geräte; kauf sie, wenn Du Perfektion willst. Wenn Du aber einen sehr guten APO willst, dem zur Perfektion was fehlt, sind xyz wärmstens und enthusiastisch zu empfehlende Alternativen".

Jedoch: Mehr Geld für Perfektion merke ich in jedem Fall - auf meinem Konto! Für die Differenz zwischen Borg 100ED (1/f = 6,4) und TMB 105/650 kann ich viel Zubehör kaufen, das ich eh brauche. Ein klassisches Entscheidungsproblem.
Deshalb wende ich mich an euch.

Viele Grüße,
Sven
 
Sven

Tele Optik und ich haben als erste BORG hier vertrieben, wir habens aufgegeben, wegen der Qualitätsprobleme und null Service. Zuletzt hatte ich die Gelegenheit ein Nagelneues BORG Astromeccanica Bino zu Tauschen, Gerät frisch aus Italien, Kunde sagte, erst war Optik schief ( starkes Koma) wurde zum Borg Importeur zurückgeschickt, der hats gefixt, da BORG selbst nichts davon wissen wollte, es kam hier an im Auto selbst vorbeigebracht, soft und super verpackt, wir schauten durch, wieder krum.
Du erkaufst dir für weniger Geld ein hohes Risiko von beginn an eine krumme Optik zu haben, wirst Sie aber Garantiert nach kurzer Zeit besitzen. Ich kenne einen Optiker der versucht nun vergeblich einige Borgs wieder zu richten, geht nicht sagt er.
Ja ich führe Borg nicht mehr, daher ist es als Konkurenzprodukt zu bezeichnen, ich führe es aber nur deswegen nicht mehr, weil ich die Schnauze davon habe Gurken zu bekommen, oder alle paar Wochen richten zu lassen

Ich will dich nicht davon wegbringen, aber wenn günstig dann Takahahsi , Vixen ED oder Orion, da hast du diese Probleme nicht oder wirklich nur äusserst selten

oder kaufe dir einen Skywatcher 102/500 Achromaten, bring den Tubus mit und wir bauen dir eine TMB Optik ein, dann bist du mit etwa Euro 2000 dabei

 
Hi Sven!

Ja, erstmal best idea! Welcome to high level ;-)
APO ist leider immer die Sache von Kohle, das ist das einzige Problem an den Dingern <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />
jetzt mal der Idealfall; Du musst nicht soooo aufs eld achten: Dann 105/650 TMB in CNC-Fertigung. Okay, diese "Dosen" sind ne Nummer schwerer, aber das Finish ... unschlagbar. Da kann man mir jedes Zeiss-Finish anbieten, ich würde die CNC-fertigung vorziehen. Und, die Teile gibts es manchmal schon gebraucht insbesondere auf dem amerikanischen "Astromart" recht "günstig".
Ich denke, zur Optik muss man nicht viel sagen.
Wenn das Geld natürlich etwas "mehr kneift", nun dann gibts da sicher andere auch gute Geschichten.

Für weniger Geld gibts demnächst ja den Orion 100er ED - bin da selbst mal sehr gespannt drauf.

Aber wenn nicht - TMB/CNC ;-)

Ich liebäugele auch schonmehr und mehr mit dem TMB 80er als Reisegerät.

Gruss Hannes

 
hi sven,
der tak fs 102, jetzt mit verschiebbarer taukappe und gekütztem tubus, ist auf alle fälle auch perfekt.
und hat gegenüber den tmb-geräten ( welche ich ja nun auch einige hatte und gut kenne ) den vorteil,
daß er eben doch eine ganze stange leichter ist.
und wenn man den kurzen tak dann noch mit dem feathertouch ausrüstet und den eigentlichen tak-focuser nur ( ähnlich wie früher bei den czj-refraktoren ) als ausziehbare verlängerung nutzt, dann bleiben auch keine wünsche offen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
wolf
 
Hi,

ich kann die Erfahrungen meins Vorredners nur bestätigen. Der FLT-110 ist ein hervorragendes Gerät. Auch visuell. Ich habe meinen mit einer 4xPowermate getunt. Meiner steht zum Verkauf, weil was Größeres her soll.

 
Hallo Sven

also aus der Beobachter sicht kann man schon unterschiede durch die einzelnen Teleskope feststellen.
Wie ja hier schon der Vixen beschrieben wurde zeigt er ein wenig Farbe an hellen Objekten, ein knackpunkt ist hier denke ich immer die Venus.
Die Farbkorektur ist das alles entscheidende bei einem Apochromaten!
Diese wird durch verschiedene Objektivtypen und Linsenmaterialien und der Linsenanzahl erreicht, so kann man grob sagen das ein 5 Linser Farbreiner ist als ein 2 Linser und das ein f/10 Farbreiner ist als ein f/6.
Die Glasauswahl spielt hier auch noch eine wichtige rolle z.B. CaF2 oder ED oder ob noch relativ normale Glaser zum einsatz kommen wie Schwerflint.
Das Objektivdesign spielt auch eine Rolle, ob mit Luftspalt oder Ölgefügt, so baut Astro Physics seinen 6" Planeten Apochromat mit f12, mit Luftspalt und andere mit Öl weil man eine bessere Korrektur (Sphärische Aberration)mit Luftspalt hinbekommt.
Dies zeigt sich in der Praxis dann an einem Messerscharfen Planetenbild ohne Farbfehler(Natürliche Farben) da ja die Farben in dem Beugungsbild vereint werden und mit einem Bomben Kontrast und einer hohen Bildhellichkeit, da keine Zentralabschattung wie bei einem Newton vorliegt.
Gerade Jupiter ist ja ein Farbenprächtiger Planet, da giebt es Grautöne, Brauntöne, Rot , Rosa, Weiß, Orange, Dunkelblau, Schwarz.
Das ganze in verschiedenen Hell-Dunkel-Intensitäten und gerade hier kommt die Kontraststärke des Refraktors und die Farbkorrektur des Apochromaten zum tragen!
Ist die Farbkorrektur nicht so gut werden die Kontraste nicht so übertragen und die Detailwarnembarkeit nimmt ab.
Dann sind Struckturen nur schlecht oder garnicht wahrnembar, dann sehen die Bänder NTrz oder Stz halt nur Weiß oder Grau aus und man sieht die Hellblauen AREA oder BAY oder Rift und wie das alles heist nicht.
Oder bei der Venus die sah kurz vor dem Venustransit aus wie eine Messerscharfe Sichel und da war kein hauch von Farbe nur wenn sie zu hahe am Horizont stand war durch das Seeing etwas zu sehen, im vergleich zum Newton dort war fast über das gesamte Gesichtsfeld der Beugzngsefekt der Spinne zu sehen und schöne Violete Regenbogenfarben.
Im Vergleich mit dem Newton, sieht mit dem 8"Newton bei Jupiter, einzelheiten schneller, wie Ovale oder Abschnitte oder Störungen, jedoch ist das Bild zu hell, so das einzelheiten und gerade die Farben überstrrahlt werden, das Bild ist weicher im Kontrast (Zentralabschattung) und im Apochromaten steht Jupiter hinter einem Schwarzen Himmel und beim Newton ist es als ob ein Grauschleier darüber liegt (Streulicht).
Also die Bildästhetig ist bei einem Vollapochromaten besser und die Wahrnemung steigt.
Also kurz gesagt man sieht die 1000 Euro schon im Bild und man muß auch sehen was man alles noch dazubekommt (Mechanik) und Transportgröße.
Es sind gerade die feinheiten bei der Beobachtung und die extremen Verhältnisse wie Vergrößerung und Seeing, die einen solchen Apochromaten meistens besser dastehen lassen als andere Teleskope oder wie billige Apochromaten.
Na ja hier spricht halt wieder der Ästhet und Refraktorliebhaber in mir.

Gruß Uwe

PS: Die Astronomie ist ein Schwarzes Loch in der wir unser ganzes sauer verdientes Geld reinschmeisen.

 
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Farben

Hallo Uwe,

Oder bei der Venus die sah kurz vor dem Venustransit aus wie eine Messerscharfe Sichel und da war kein hauch von Farbe nur wenn sie zu hahe am Horizont stand war durch das Seeing etwas zu sehen, im vergleich zum Newton dort war fast über das gesamte Gesichtsfeld der Beugzngsefekt der Spinne zu sehen und schöne Violete Regenbogenfarben.
was hast du denn für einen Wundernewton,daß der violette Regenbogenfarben zeigt?
Oder benutzt du da im Vergleich einen katadioptischen Newton?
Oder ist da das Oku wegen der f/ des Newton am Ende seiner Möglichkleiten?

Ich war bis dato immer der Meinung,daß bei der Reflexion keine Farbfehler
auftreten,lasse mich aber gerne von einem Spezialisten für Lichten-Knecker
vom Gegenteil überzeugen.

Gut gespiegelt und farbfehlerfrei,

Karsten
 
Re: Farben

Hallo Karsten

das ist ein Galaxy 8" mit denn Plösseln die dabei wahren.
Gut ich muß fairer weise sagen das es glaube ich das 40mm Plössel war, dort sieht der Beugungsefekt durch die Spinne am drastischsten aus. Sorry!
Das wollte ich eigentlich damit sagen, das halt beim Newton die Spiks das Bild versauen und eigentlich unansehnlich machen, gerade bei der hellen Venus.
Die Farbe kommt klar vom Okular das mit der Helligkeit nicht zurecht kommt.
Ist kein guter vergleich Newton gegen Apochromat und das soll das hier auch nicht sein, hier geht es ja nur um APOs, ich kann halt auch nur meine Teleskope mit einander vergleichen, wer hat schon vier APOs bei sich im Haus.
Was meinst du mit "Spezialisten für Lichten-Knecker"

Gruß Uwe
 
Re: Farben

Hallo Uwe,

Was meinst du mit "Spezialisten für Lichten-Knecker"
das war als Wortspiel gedacht.Lichtenknecker war ja berühmt für ihre
lichtbrechenden Teleskope.Und da du dich ja gut mit Refraktoren auskennst
habe ich dich "Spezialist für Lichten-Knecker" statt "Refraktorspezialist"
genannt...

Ja,das die Spikes sichtbar sind und unter ästhetischen Gesichtspunkten
sagen wir mal "suboptimal" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> sind will ich keineswegs bestreiten.
Und je heller das Objekt,desto auffälliger sind die durch die Beugung
erzeugten Spikes.
Daß du aber im Zusammenhang mit der Reflektoroptik
erwähnst hat mich ziemlich geärgert,denn wenn ein Teleskop farbfehlerfrei
ist,dann doch wohl ein reiner Reflektor.

Die Farbe wird,das sehe ich wie du,vom Okular kommen.Vielleicht ist es
nicht in Ordnung oder bei f/6 schon überfordert?Nach meiner Erfahrung
schwächeln schon bei f/6 sehr viele Okulare,da muß ich sorgfältig auswählen.

..hier geht es ja nur um APOs, ich kann halt auch nur meine Teleskope mit einander vergleichen, wer hat schon vier APOs bei sich im Haus.
4 APOs <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" />
Mir würde schon einer reichen.So 4 Zoll,kompakt und transportabel,farbrein.

Gruß,Karsten
 
Hallo Quanten und hallo an alle hier im Forum!
Vielen Dank für eure hilfreichen Eindrücke vom apochromatischen Sternegucken!

Der Showa-Apo ist günstig und, denke ich, gut. Aber halt ein bißchen lang. Ich kann aber nur einen Tubus mit begrenzter Länge transportieren. Gerade im Fluggepäck muß das Rohr kompakt verpackbar sein. Da erscheinen mir die Röhren von 500 bis 650 mm Länge als die praktischsten Instrumente.
Und grade da gibt es einige Geräte. Die werden aber sehr unterschiedlich bewertet. Und - sie unterscheiden sich auch im Preis. Klar - wir reden hier nicht von Konsumgütern, sondern von Investitionsgütern (wenn ich mal ein bißchen Küchen-BWL spucken darf... verzeiht!). Da soll schon was ordentliches her, und das kostet halt Geld. Aber irgendwo setzt sich jeder eine obere Grenze.

Der Astrophysics Traveller ist ein Traumgerät. Damit können dann meine Kinder spechteln, wenn er endlich geliefert worden sein wird, und außerdem ist er tooooier...

Die Zeiss APQs: Legendär und wertvoll, saugen aber auch Gelder in hohen Größenordnungen vom Konto.

Tak: Da habe ich nur den FSQ (heißt der so?) 106 gefunden; und der kostet bei Optique Unterlinden in Colmar auch über 5000.- EUR.

Der Televue 101: Über 4000.- EUR, also auch jenseits von Gut und Böse. Und dann fangen auch schon die Kommentare an: Petzval-Design, eigentlich ein Zweilinser, der Genesis war eh besser (oder nicht...).

Ja, und dann halt die Fluorostars oder die Leichtbau-TMBs. Denn ein CNC-TMB-Tubus vereint auf sich nicht nur Formschönheit und exzellente Fertigung, sondern auch einige Gramm höchstwertigen Stahles. Zuviele für die zentrale Anforderung, gut transportabel zu sein.

Ich bin euch auf alle Fälle jetzt schon dankbar und warte, ob noch ein paar Antworten eintröpfeln.

Viele Grüße,
Sven
 
Hallo ,
ich besitze einen TV 101 und bin mit der Abbildungsleistung in jeder Beobachtungssituation ( Planeten, Deep Sky ) sehr zufrieden. Ich konnte bislang noch keinen bemerkbaren oder gar störenden Farbfehler erkennen.Auch die Sternabbildung sowie die Beugungsringe sind nach meiner Beurteilung lehrbuchmäßig. Das heißt punktförmige Abbildung bis zum Rand und Beugungsbilder die intra und extrafokal ziemlich identisch sind.Zum Vergrößerungsvermögen: Ein 2,5mm Okular (214 fach) ist noch nicht das Ende der "Fahnenstange". Habe am Mond zusätzlich eine 2 fach Barlowlinse ( ob sinnvol oder nicht ) eingesetzt,das war auch noch machbar,wenn auch nicht mehr sehr hell.Ich habe dies nicht als sogenannte leere Vergrößerung empfunden. Auch oder gerade mechanisch begeistert mich das Teil immer wieder.Sehr guter OAZ, einschiebbare Taukappe,sehr stabiler CNC gefräster Tubus. Vor einigen Jahren hatte ich die Gelegenheit einmal durch den alten Genesis( den ich hätte kaufen können ) zu schauen, der war in der Abbildung deutlich schwächer. Das Öffnungsverhältnis betrug zudem f 5,0 gegenüber TV 101 =f 5,4 was für die Farbreinheit eher schlecht ist.
Farbe war beim Genesis an helleren Objekten schon bei Vergrößerungen um 100 fach deutlich erkennbar. Punktförmig war dessen Sternabbildung ebenso.Ich weiß nicht wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat der alte Genesis sei besser gewesen. Meines Wissens nach war der Genesis bis auf das Korrektorelement das aus Fluorit besteht ansonsten mit Standard Kron - und Flintglas bestückt, was wie wir alle wissen sorgfältige Verarbeitung vorausgesetzt ,kein negatives Kriterium sein muß in diesem Falle jedoch einen großen Unterschied zu den neueren SD/ ED Glassorten ausmacht.Das alles soll jetzt nicht wie eine Televue Werbung wirken sondern meine Eindrücke möglichst exakt wiedergeben. Mich selbst würde auch interessieren ob der aktuelle NP 101 nochmals eine sichtbare optische Verbesserung mitbringt oder ob der größte Unterscied zwischen TV 101 und NP 101 in der Baulänge liegt. Der NP 101 ist etwa 10 cm kürzer bei gleichen optischen Daten.

Gruß

Uwe
 
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