Janus
Aktives Mitglied
Hallo,
ein Stern kollabiert nicht, solange er durch seine Kernfusion genügend Strahlungsdruck erzeugen kann, die dem Gravitationsdruck entgegenwirkt.
Früher oder später ist der Wasserstoff aufgebraucht. Dann beginnt er schwerere Elemente zu fusionieren. Wenn ich mich richtig erinnere, wird dann sogar mehr Strahlungsdruck erzeugt, als durch die Wasserstoffusion, was zum vorübergehenden aufblähen des Sternes kurz vor seinem Ende führt. Reicht die Materie dann nicht mehr aus um einen hinreichend großen Gravitationsdruck für die Kernfusionen schwerer Elemente zu erzeugen, bleibt ein weißer Zwerg oder Neutronenstern übrig .
Wenn aber die Masse des Sterns groß genug ist, kollabiert dieser zu einem schwarzen Loch.
Aber warum erzeugt er nicht immer noch schwerere Elemente, die dann einen ausreichenden Strahlendruck aufbauen könnten ?
Das schwerste natürlich vorkommende Element ist Plutonium (Ordnungszahl 94), wenn ich es richtig deute. Es wurden allerdings schon schwerere Elemente künstlich erzeugt, die noch nicht einmal einen Namen haben (Ordnungszahl 118).
Warum hört die Kernfusion hier auf ?
Je kleiner das Volumen des Sterns wird, desto größer sollte doch der Gravitationsdruck sein (liegt hier schon mein Denkfehler? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> ), desto schwerere Elemente müßte er doch dann durch Fusion erzeugen und damit einen größeren Strahlungsdruck erzeugen können. So würde es zu keinem Kollaps des Sterns zu einem SL kommen.
Denkt man das Szenario weiter, sollte er statt dessen immer mehr Materie zerstrahlen, bis nur noch so viel übrig bleibt, das er als weißer Zwerg oder bestenfalls als Neutronenstern sein dasein fristet
Warum nur stoppt die Kernfusion ?
Fusionierte Grüße
Uwe
ein Stern kollabiert nicht, solange er durch seine Kernfusion genügend Strahlungsdruck erzeugen kann, die dem Gravitationsdruck entgegenwirkt.
Früher oder später ist der Wasserstoff aufgebraucht. Dann beginnt er schwerere Elemente zu fusionieren. Wenn ich mich richtig erinnere, wird dann sogar mehr Strahlungsdruck erzeugt, als durch die Wasserstoffusion, was zum vorübergehenden aufblähen des Sternes kurz vor seinem Ende führt. Reicht die Materie dann nicht mehr aus um einen hinreichend großen Gravitationsdruck für die Kernfusionen schwerer Elemente zu erzeugen, bleibt ein weißer Zwerg oder Neutronenstern übrig .
Wenn aber die Masse des Sterns groß genug ist, kollabiert dieser zu einem schwarzen Loch.
Aber warum erzeugt er nicht immer noch schwerere Elemente, die dann einen ausreichenden Strahlendruck aufbauen könnten ?
Das schwerste natürlich vorkommende Element ist Plutonium (Ordnungszahl 94), wenn ich es richtig deute. Es wurden allerdings schon schwerere Elemente künstlich erzeugt, die noch nicht einmal einen Namen haben (Ordnungszahl 118).
Warum hört die Kernfusion hier auf ?
Je kleiner das Volumen des Sterns wird, desto größer sollte doch der Gravitationsdruck sein (liegt hier schon mein Denkfehler? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> ), desto schwerere Elemente müßte er doch dann durch Fusion erzeugen und damit einen größeren Strahlungsdruck erzeugen können. So würde es zu keinem Kollaps des Sterns zu einem SL kommen.
Denkt man das Szenario weiter, sollte er statt dessen immer mehr Materie zerstrahlen, bis nur noch so viel übrig bleibt, das er als weißer Zwerg oder bestenfalls als Neutronenstern sein dasein fristet
Warum nur stoppt die Kernfusion ?
Fusionierte Grüße
Uwe
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: