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bei uns sah er um die Uhrzeit noch so rot aus, da er zu dem Zeit noch sehr horizontnah war. Die Atmosphärenschichten taten in dem frühen Dämmerungszeitraum ganze Arbeit.
Daher hatte ich es auch ziemlich eilig nach dem Nachhausekommen mit dem Foto und nahm mir keine Zeit zum Aufbau einer Montierung bzw. eines Stativs trotz der langen Brennweite (1000mm).
Solche Röte kommt nun doch nicht so oft vor und einige Zeit später war´s dann auch vorbei mit dem Rot. Allerdings kam danach auch viel mehr Kontrast auf, welcher in solch einer horizontnahen Mondstellung wie bei diesem Foto unter solchen Bedingungen kaum möglich ist. Da tun die Atmosphärenschichten ihr Übriges.
bisher konnte ich das Objektiv noch nicht eingehend testen. Doch bei voller Öffnungsblende ist es sehr weichzeichnend, wie es sich bei Tagesfotos herausstellte.
Es kann bis zu Blende 22 abgeblendet werden, um ein "härteres" Bil zu bekommen. Blende 11 scheint dazu genügen.
Das Pentacon 5.6/500 ist jedoch auch ein "gewaltiges", relativ schweres Teil.
Hierzu hatte ich bei meinen Mondbildern von 24.04.13 (ein Ergebnis ist hochgeladen!) das Objektiv in einer speziellen Halterung (30 cm GP-Schiene + Fronthalterung) fixiert, welche ich vor Kurzem von einem Teleskopfreund bei Ebay erstanden hatte und z.Zt. noch von einem Freund umgearbeitet wird.
Dieses Halterung wiederum z.B. auf einer azimutalen, modifizierten AZ3 - und das Ganze ist einiger Maßen rüttelfrei zu bedienen.
Dieses Foto vom "Roten Mond" ist letztlich ein "Schnellprodukt ohne Fixierung des sehr unhandlichen Objektivs - inkl. einfachem Zweifachkonverter aus uralten Zeiten.
Die NEX-5 wirkt übrigens auf der Aufbaukonstruktion nur wie ein "Mini-Anhängsel", hat jedoch den riesigen Vorteil, das hier wegen Fehlen eines Spiegels der Abstand zwischen Chip und Objektivauflage des Gehäuses um einige Zentimeter kürzer als bei der normalen DSLR ist. Mit einem verkürzten NEX-T2-Adapter und einem ebenso kurzen T2>M42-Ringadapter bleibt mir bei der Astronutzung jedes M42-Objektivs so eine Menge Spielraum für die Fokussierung im Fernpunkt des jeweiligen Objektivs.
Sicherlich werde ich in Kürze mal einige Sternaufnahmen mit dem Pentacon 5.6/500 probieren. Mal sehen, was das ergeben wird.
Z.Zt. haben wir allerdings hier wieder typisch deutsches Wetter.
Die 1000-mm-Kombination von Pentacon mit 2xKonverter ergab bei meinen ersten Versuchen am Vollmond am 24.04.13 bei genauer Fokussierung erstmal Fotos mit leichtem Grünrand.
Daher speicherte ich nach Stacken 30 ausgesuchter Fotos das geschärfte und "gecropte" Summenbild von Registax 6 in separaten RGB-Fits, nahm die grüne Version, konvertierte diese - ich meine mit Fitswork - in B/W und arbeitete nochmals das Ergebnis nach. So entstand ein ordentliches Graustufenbild (siehe Fotogalerie vom 24.04.2013!).
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