wasguggsuda
Aktives Mitglied
Und hier weitere Low-Level-Astrofotografien aus dem 76/700-"Torpedo"-Newton mit ToUCamPro740K, mit Schwerpunkt Mondmeere:
Zunächst ein kurzer Blick auf das Mare Humboldtianum ...
Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_03_16_2235_076_0700_endymion_sumreg10c2_1000exp_rgbcorr1031_r050g100b010_c100_b100_r100g100b100_gc050050_hist005256_w030030010000000000.jpg
... das hier bei ungünstiger Libration immerhin schön flach, und dunkel lavagefüllt, rechts am Mondrand liegt. Davor der schöne große Endymion, sogar mit einer Ahnung der drei Kleinkraterchen als dunklere Schatten links, hinter ihm Endymion A. Und natürlich das Duo Hercules/Atlas, Hercules links (mit innenliegendem Hercules G, und Hercules E auf dem vorderen Kraterrand) und Atlas rechts (dessen interessante Innenstrukturen bei diesem Seeing leider nicht wirklich scharf im kleinen Rohr zu erhaschen waren).
Rechts von Atlas ist der tiefe kleine Chevallier A sehr deutlich, während sein großer Namensgeber Chevallier selbst als Fast-Schon-Geisterkrater mit seinen niedrigen Wällen beim schon hohen Sonnenstand schon schwer auszumachen ist. Unten in Bildmitte dann Cepheus mit Cepheus A auf dem Kraterrand - interessant auch vielleicht noch der dunkel lavagefüllte Lacus Spei in der rechten Bildecke.
Dann das Mare Crisium mit Proclus ...
Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_03_16_2240_076_0700_proclus_sumreg05h4_1000exp_rgbcorr1031_r050g100b010_c100_b100_r100g100b100_gc020017_hist005256_w020020010000000000_bl40_090la_sh05sh05sh05sh05_cropped.jpg
... der, links so auffällig hell, eines der asymmetrischsten Strahlensysteme des sichtbaren Mondes aufweist. Die Strahlen, mit der für "junge" Einschläge typischen durch geschmolzene Gesteins-"Glasperlen" hohen Albedo, lassen eine sehr schiefen Einschlag vermuten, wie auch das in der perspektivischen Verkürzung rund erscheinende Mare Crisium mit tatsächlich länglicher Form ebensolches nahelegt. Fast kraterlos erscheinend, kreuzen es einige Strahlen. Dagegen wirkt der links angrenzende, rautenförmig erscheinende Palus Somni (Sumpf des Schlafes) ohne erkennbares Auswurfmaterial von Proclus untypisch dunkel.
Zuletzt für heute das selten fotografierte Mare Australe am südlichen Mondrand ...
Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_03_16_2250_076_0700_mare_australe_sumreg10h2_1000exp_rgbcorr1130_r050g100b010_c100_b100_r100g100b100_gc030020_hist005256_w010020010000000000_bl40_090la_sh05sh05sh05sh05.jpg
... von Norden ragt das größte Kratertal der sichtbaren Mondseite, Vallis Rheita, durch Young am oberen Bildrand (mit dem Kleinkrater Young A). Auf gleicher Höhe mit Mallet D, der das auslaufende Kratertal zu durchbrechen scheint, liegt rechts der dunkel lavagefüllte Oken auf einer Linie mit Hamilton, dessen Südrand hell aufleuchtet, und den am Mondrand hell aufleuchtenden Erhebungen des Kraters Jenner, der schon komplett hinter dem Mondrand liegt.
Das Mare Australe selbst unterhalb der Bildmitte ist reich strukturiert, mit dunklen Lavaschattierungen, Stellen hoher Albedo wie auch einigen "Geisterkratern".
Soweit also diese drei Mare im kleinen 76/700-"Torpedo"-Newton - demnächst vielleicht noch ein Nachzüglerbildchen.
Gruß+cs,
Dietmar
Falls ich mir mit meinen Geschichtchen zu viel Mühe mache und die Bilder "pur", wie üblich, reichen, wenn nicht sogar wenig vorzeigbar erscheinen, bitte mal "ping" machen ...
Zunächst ein kurzer Blick auf das Mare Humboldtianum ...
Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_03_16_2235_076_0700_endymion_sumreg10c2_1000exp_rgbcorr1031_r050g100b010_c100_b100_r100g100b100_gc050050_hist005256_w030030010000000000.jpg
... das hier bei ungünstiger Libration immerhin schön flach, und dunkel lavagefüllt, rechts am Mondrand liegt. Davor der schöne große Endymion, sogar mit einer Ahnung der drei Kleinkraterchen als dunklere Schatten links, hinter ihm Endymion A. Und natürlich das Duo Hercules/Atlas, Hercules links (mit innenliegendem Hercules G, und Hercules E auf dem vorderen Kraterrand) und Atlas rechts (dessen interessante Innenstrukturen bei diesem Seeing leider nicht wirklich scharf im kleinen Rohr zu erhaschen waren).
Rechts von Atlas ist der tiefe kleine Chevallier A sehr deutlich, während sein großer Namensgeber Chevallier selbst als Fast-Schon-Geisterkrater mit seinen niedrigen Wällen beim schon hohen Sonnenstand schon schwer auszumachen ist. Unten in Bildmitte dann Cepheus mit Cepheus A auf dem Kraterrand - interessant auch vielleicht noch der dunkel lavagefüllte Lacus Spei in der rechten Bildecke.
Dann das Mare Crisium mit Proclus ...
Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_03_16_2240_076_0700_proclus_sumreg05h4_1000exp_rgbcorr1031_r050g100b010_c100_b100_r100g100b100_gc020017_hist005256_w020020010000000000_bl40_090la_sh05sh05sh05sh05_cropped.jpg
... der, links so auffällig hell, eines der asymmetrischsten Strahlensysteme des sichtbaren Mondes aufweist. Die Strahlen, mit der für "junge" Einschläge typischen durch geschmolzene Gesteins-"Glasperlen" hohen Albedo, lassen eine sehr schiefen Einschlag vermuten, wie auch das in der perspektivischen Verkürzung rund erscheinende Mare Crisium mit tatsächlich länglicher Form ebensolches nahelegt. Fast kraterlos erscheinend, kreuzen es einige Strahlen. Dagegen wirkt der links angrenzende, rautenförmig erscheinende Palus Somni (Sumpf des Schlafes) ohne erkennbares Auswurfmaterial von Proclus untypisch dunkel.
Zuletzt für heute das selten fotografierte Mare Australe am südlichen Mondrand ...
Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_03_16_2250_076_0700_mare_australe_sumreg10h2_1000exp_rgbcorr1130_r050g100b010_c100_b100_r100g100b100_gc030020_hist005256_w010020010000000000_bl40_090la_sh05sh05sh05sh05.jpg
... von Norden ragt das größte Kratertal der sichtbaren Mondseite, Vallis Rheita, durch Young am oberen Bildrand (mit dem Kleinkrater Young A). Auf gleicher Höhe mit Mallet D, der das auslaufende Kratertal zu durchbrechen scheint, liegt rechts der dunkel lavagefüllte Oken auf einer Linie mit Hamilton, dessen Südrand hell aufleuchtet, und den am Mondrand hell aufleuchtenden Erhebungen des Kraters Jenner, der schon komplett hinter dem Mondrand liegt.
Das Mare Australe selbst unterhalb der Bildmitte ist reich strukturiert, mit dunklen Lavaschattierungen, Stellen hoher Albedo wie auch einigen "Geisterkratern".
Soweit also diese drei Mare im kleinen 76/700-"Torpedo"-Newton - demnächst vielleicht noch ein Nachzüglerbildchen.
Gruß+cs,
Dietmar
Falls ich mir mit meinen Geschichtchen zu viel Mühe mache und die Bilder "pur", wie üblich, reichen, wenn nicht sogar wenig vorzeigbar erscheinen, bitte mal "ping" machen ...