Produktneuheit: AstroPhoto Newton 8" f/4

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Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Tassilo,

wir wollten ja auch die RAW Daten haben. Keine Tiffs oder jpgs. Einzelne Bilder, daran kann man gut sehen was eine Verkippung, Dejustage, Nachführfehler etc ist. Insbesondere dann wenn mehrere Bilder zur Verfügung stehen. Noch besser wären natürlich Fits Daten einer monochromen CCD Kamera. Da kann man messen.
Die Diagramme sind nett anzusehen, sind aber leider nur Theorie, was der Korrektor in der Praxis taugt sieht man am Besten in Einzelbildern an denen nicht rumgerechnet wurde. Das ist nun mal Fakt. Das die BW erhöht wird ist für mich nicht unbedingt ein Kriterium was wichtig ist. Spotsize im Einzebild und genügend Backfocus, so, das ein OAG ohne Fummelei dazwischen paßt. Ernsthaft fotografieren bei Brennweiten über 1 m geht mit Lei(d)trohr nicht wirklich gut.
Das soll keine Kritik darstellen. Wenn man jedoch so einen Korrektor ankündigt dann auch Butter bei die Fische.
Falls hier mal klarer Himmel sein sollte teste ich auch gerne einen Prototypen mit einer Mono CCD am 12,5" F4,5.

Wenn das Ding feinere Sterne als der Paracorr macht und der Preis stimmt dann bin ich jederzeit bereit zu wechseln. Das aber sehe ich nur im Einzelbild. Am besten sogar im Vergleich beider Korrektoren gegeneinander am gleichen Teleskop .

Grüße

Richard
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Karsten,

die Preise bekomme ich hoffentlich bald, so daß ich unsere Kosten kalkulieren kann. Dann mache ich auch die "richtige" Produktvorstellung.

Die Grafiken mit den Spotdurchmessern und den Spots selber siehe Anhang. Der schwarze Kreis in den Spotdiagrammen ist wie immer der Durchmesser des Airy-Scheibchens.

Clear skies

Tassilo
 

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Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Richard,

ich habe keine einzelnen Rohbilder, sorry.
Ich habe keine Daten über Deine Kamera gefunden, deswegen kann ich Dir nicht wirklich weiterhelfen. Hier die Spotdurchmesser für Deinen 12,4" f/4,5. Wenn Deine Kamera der Atik 4000 entspricht, mit den 7,4um Pixel, dann siehst Du, daß die Abbildung mit Korrektor so viel besser ist als das Auflösugsvermögen Deiner Kamera, daß Du gar nicht in die Nähe der Leistungsgrenze kommst. Da das Feld (mit 30mm Durchmesser, die Atik 4000 nutzt ja weniger) auch komplett mit Korrektor flach und besser als beugungsbegrenzt ist, wird also ein Foto die Leistungsfähigkeit des Korrektors nicht zeigen, weil Kameraauflösung,Seeing und eventuelle Nachführfehler das begrenzen.

Clear skies

Tassilo
P.S: Der optimale Abstand vom Korrector (T-2-Gewinde) zum Fokus beträgt 55mm bei 8" f/4 und wird dann bis zu 2mm länger bei größeren Geräten
 

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Re: Komakorrektor für f/4

Hi Tassilo,

ab wann werden denn erste Testmuster bei euch in Rhede zu ergattern sein?
Da ich direkt dort wohnte und bald auf einen F4.8 Newton umsteige würde es mich doch wohl interessieren wenn das Teil so extrem gut ist wie hier beschrieben.

Gruß, Pascal
 
Re: Komakorrektor für f/4

Ach noch was, wird der Korrektor zwangsweise Kameraseitig T2 haben oder gibt es Adapter mit dem man den vollen 2" Durchlass ermöglichen kann?
Weil wenn es ausschließlich T2 ist wäre es Mist, wenn man einen OAG hinter dem T2 Anschluss des Korrektors anschließt muss das Prisma extrem weit in den Strahlengang, für größere Chips definitiv keine gute Lösung.
Gibt es schon Fotos vom Korrektor selber?

Gruß, Pascal
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hi Johann,

öhm, keine komaverzogene Eiersterne zum Guiden?

Gruß, Pascal
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Pascal,

ich zitiere mal Tassilo

P.S: Der optimale Abstand vom Korrector (T-2-Gewinde) zum Fokus beträgt 55mm bei 8" f/4 und wird dann bis zu 2mm länger bei größeren Geräten

Ich nehme nun schon an, daß man den Abstand zwischen dem Korrektor und dem Chip meint und nicht den Abstand zwischen Korrektor und Primärfokus, denn sonst ist das vom Händling her bei einem Newton etwas schwierig, außer der Korrektor wäre im Tubus fixiert ...

.... anders rum dürfte es schwierig sein, unter Zwischenschaltung eines OAG´s den Abstand zum Kamerachip nicht zu überschreiten ... es müßte also eine Korrektur im Bereich des OAG - Prisma´s stattfinden um die "Eiersterne" geradezubiegen.

Gruß
Johann
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hi Johann,

natürlich sind die 55mm bis zum Chip, so wie beim Baader Mpcc oder Paracorr auch. Und genau dazwischen muss der OAG damit es keine Eiersterne gibt.
Bei einer DSLR braucht man zwangsweise dann den TS 9mm OAG und für mich bei der Alccd6 habe ich exact 34mm Platz für einen OAG zwischen Chip und Korrektor.
Aber wenn jetzt der Koma Korrektor Kameraseitig nur T2 hat, und dort zwischen Chip und Korrektor der OAG kommt muss das Prisma extremst weit in den Strahlengang geschoben werden, und das ist ehrlich gesagt nicht akzeptabel.
Also volle 2" Öffnung bei dem Korrektor sind meiner Meinung nach Pflicht.

Gruß, Pascal
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Tassilo,

vielen Dank! Diese Spots sehen ja wirklich gut aus.

Gruß, Karsten
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Pascal und alle,

auch wenn ich dafür jetzt Prügel beziehe: Ich habe nicht vor die Serienversion des Korrektors mit etwas anderem außer einem festen T2-Gewinde zu liefern. Ich habe mir das lange überlegt, aber folgende Gründe haben den Ausschlag gegeben:

1) Der Platz zum Fokus ist kritisch. Der Hauptfokus dieses Korrektors liegt in kompromissloser Leistung. Den Backfokus zu verlängern hätte Leistungseinbußen bedeutet.

2) Wir wollen mit diesem Korrektor eine Optik bringen, die visuell und fotografisch jetzt verbreitete Geräte zu Höchstleistungen bringt. Das Gerät sollte also in 2" passen, weil sonst die Stückzahlen für einen guten Preis nicht erreicht werden können.

3) Der Korrektor wird wohl hauptsächlich bei schnellen Optiken eingesetzt werden, bei einem f/6 ist ja ein zweilinser schon o.k., siehe Graphik oben. Damit gibt es schlicht ein Vignettierungsproblem. Es wird halt mit akzeptabler Vignettierung das APS-C Format ausgeleuchtet. Da macht dann auch keine volle Öffnung hinten Sinn. Der Korrektor kann auch größere Bildfelder. Aber dann ist es Augenwischerei den Leuten vorzumachen, sie würden mit einem 2" Einsteckdurchmesser noch eine halbwegs brauchbare Randausleuchtung bekommen. Wir haben uns da für die - unserer Meinung nach seriösere - Beschränkung auf 30mm Bildkreis - APS-C entschieden.

Clear skies

Tassilo
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo die 2te,

ich hatte noch eines vergessen:

4) Mit dem festen T-2-Anschluß ist der gesamte Körper des Korrektors ein massives Teil. Damit entfallen zusätzliche Gewinde (die sich meiner Erfahrung nach immer dann lösen, wenn man es NICHT brauchen kann). Ich hatte mal den Fall, daß wir nächtelang rumgefummelt haben, bis schließlich herauskam daß der T2-Gewindeeinsatz in der ST-7 nicht ganz fest war und sich die winzigen Madenschrauben gelöst hatten. So etwas will ich niemanden antun. Das sind dann Lösungen, die auf dem Papier schön aussehen, aber in der Praxis nicht mit der nötigen Zuverlässigkeit funktionieren.

Clear skies

Tassilo
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Tassilo,

und was ist mit den Leuten wie Pascal die Off axis guiden wollen? Ich mein, 30mm Bildkreis, schön und gut, das geht sich aus für die Kamera, aber net mit Off Axis Spiegel da im Strahlengang drin.

Für mich schaut des so aus als ob wiedermal ein kompromiss zuviel eingegangen wurde...is doch net zu schwer ein 2" gehäuse mit nem 2" innengewinde zu liefern statt ner reduzierung auf T2.

Viele Grüße

Daniel
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hi Tassilo,

hm ja schade, dann hat sich das für mich schon so gut wie erledigt mit dem Korrektor. So gut er auch sein mag aber so muss ich beim OAG das Prisma soweit in Richtung Mitte schieben das ich den Chip damit schon höchstwahrscheinlich abschatte.
Ich verstehe wenn ihr kompromisslose Qualität bieten wollt, das finde ich ja auch gut und deswegen interessiert mich der Korrektor ja auch aber wäre es nicht einfach besser gewesen volle 2" Öffnung anzubieten und trotzdem in den Daten nur auf einen 30mm Bildkreis zu beschränken?
Einfach mal als Vergleich, der Televue Paracorr, der Baader RCC, der Skywatcher 0.85x Reducer bieten alle volle 2" Öffnung kameraseitig, und das sind nur Beispiele.
Auch wenn die Korrektur an den Rändern sicherlich auch bei diesen nicht mehr brauchbar ist, sie bieten es zumindest an.

Jetzt hätte ich durch euren Korrektor mitten im Strahlengang einen T2 Engpass der mir beim OAG das Leben schwer machen würde.
Sorry aber so bin ich der Meinung kann man das Teil nicht verkaufsfähig machen kann und auch nicht konkurrenzfähig ist.
Wenn dieser jetzt auch noch im Preis vom Televue Paracorr liegt sehe ich dort nicht mal annähernd Chancen dem Paracorr das Wasser zu reichen.

Schade schade, ich hatte mich wirklich gefreut!

Gruß, Pascal
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Tassilo,

bitte die Einstellung zum T2 Anschluß noch mal zu überdenken. Televue hat da extra die Durchmesser vergrößert (bis zum 2" Limit) um noch mal mehr Licht am Rand durchzulassen.

Sonst bleibt am Nagler 31mm bei f4.5 wieder nur die schwere Entscheidung x1.15 (Paracorr) mit maximaler Öffnung oder der neue Korrektor x1.06 mit stärkerer Vignettierung durch die T2 Adaption.

Ein M48 Gewinde würde mir die Entscheidung deutlich erleichtern. Die Spots sind ein starkes Argument für den neuen Korrektor, aber Vignettierung ist leider auch ein Argument.

CS
Arnold
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Daniel,

also ich habe das Gefühl ihr vergesst hier, wie stark schon ein 100mm langes Auszugsrohr bei f/4 vignettiert. 25mm nämlich laufen auf der Strecke die Strahlen auseinander, das heißt das man vignettierungsfrei nicht einmal mit dem 60mm Vixen-Auszug arbeiten kann. Heute sind aber durch den Crayford-Wahn ja lauter Auszüge im Umlauf, die praktisch die 2" Einsteckdurchmesser gleich als Innendurchmesser des ganzen Rohres haben - mal von kleinen "Kanten" abgesehen. Da scheint es mir peinlich, über 41mm Innnendurchmesser des T2 gegenüber 46mm bei 2" zu streiten. Außerdem wisst ihr nicht, wie sich das Feld hinter der letzten Linse entwickelt. Da eine leichte Brennweitenverlängerung vorliegt, und ich oute mal dass ich die 7% per Sterndurchlauf am 26mm Nagler nachvollziehen konnte, tut sich da also noch was.
Ich denke, dass man also ohnehin ein Flatfield braucht und das kann man dann auch für eine - hoffentlich günstig gewählte - Position des OAG-Prismas erstellen.

Ich habe das Gefühl, dass Kunden mit beispielsweise einem 3" Feathertouch oder auch dem großen Moonlite eigentlich längst und konsequenterweise einen der Keller-Korrektoren z.B. von ASA angeschafft haben sollten.
Mir will nicht recht in den Kopf, warum hier nun an einem Komakorrektor für günstige, verbreitete Geräte für Nutzung mit DSLR oder einem ähnlich großen Chip (was für Astro-CCDs ja schon recht groß ist) Anforderungen stellt, um eine Kamera die ein Vielfaches längst verfügbarer Korrektoren kostet dann beleuchtet zu bekommen.

Und schließlich heißt doch eine 46mm große Linse hinten nicht automatisch, dass da dann "46mm Feld" herauskommen. Womöglich hätte das dann wieder eine größere teleskopseitige Linse benötigt. Dann wäre ein Korrektor herausgekommen, der für vielfach vorhandene 8-Zöller mit ihren alten Korrektoren aus chemischen Zeiten gar nicht mehr gepasst hätte.

Ich meine, man sollte vielleicht erstmal jemanden ausprobieren lassen, welches OAG-Konzept da funktioniert.

Clear Skies
Sven
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Sven,

ich habe das Gefühl du hast nicht so richtig verstanden worauf ich hinaus will.
Das eine 2" Linse bzw. Korrektor keine 46mm korrigiertes Feld anbietet ist doch völlig logisch, das erwartet ja auch niemand.
Hier werden 30mm angeboten und bei den Spots ist das doch auch gut, bei anderen Korrektoren ist das Verhältnis nicht anders.

Das nächste ist das die Tatsache das ein 100mm Auszugsrohr vignettiert überhaupt nicht Sinn des Gespräches, genauso wenig die stehen hier 3" OAZs oder 3" Wynne Korrektoren im Thema.

Mir geht es darum das ich durch den festen T2 Durchlass das OAG Prisma deutlich weiter in Richtung Strahlengang schieben muss als sonst notwendig wäre. Das hat zur Folge das wenn ich Pech habe Reflexe entstehen oder ich den Chip am Rand schlimmstenfalls abschatte.
Da interessieren mich auch keine Flats, eine Abschattung die durch einen unsinnig angebrachten T2 Durchlass entstehen sind inakzeptabel.
Da ich bei den Spotwerten davon ausgehe das der Preis ungefähr beim Televue Paracorr liegen wird, ist das doch überhaupt keine Alternative.
Der Paracorr bietet deutlich mehr Durchlass, bietet Kameraseitig volle 2" Durchlass und hat an sich eine sehr gute Abbildung.
Was interessieren mich die Spots vom Meade Korrektor wenn ich alles andere damit verschlechtere?
Wenn Meade den Korrektor für Ihre Newtons anbieten will, speziell für DSLR Nutzer ist das ja auch ok, jedoch jemand der normale Fotografie mit einer, vielleicht sogar noch unmodifizierten DSLR unternimmt, der bezahlt doch keine 100€ mehr für irgenwelche Spots.
Bei diesem Korrektor jetzt wird einfach ein T2 Durchlass gewählt der z.B. beim Paracorr und auch Baader RCC nicht vorhanden ist, zudem der Baader RCC auch keine Brennweitenverlängerung verursacht und recht günstig ist.

Naja schade, für mich hat sich das Thema Meade Korrektor dann ganz schnell verflüchtigt.

Gruß, Pascal
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo,

jetzt muss ich meinen Senf doch los werden!
Schade das es immer das selbe ist. Die Idee ist super und dann katapultiert ihr euch wieder selber ins aus...... aber das werde ich wohl nie verstehen.

Wenn ich da an eine Änderung der SC Reducer / Flattner denke, bei der die 4 unterschiedlichen f6,3 nicht mal optisch zu unterscheiden sind, wer denkt sich so etwas aus?

Ich entwickle doch ein Produkt um Geld damit zu verdienen, warum schneidet ihr denn von euch aus gleich einen großen teil Interessenten ab? Vielleicht bin ich einfach nur zu beschränkt das zu verstehen.

Grüsse

Christian
 
Re: Komakorrektor für f/4

....jaja, für nichts aber auch gar nichts wird im deutschsprachigen Raum so viel Energie aufgewendet als für Negativargumentation ...

Totreden bevor etwas geboren ist - deshalb werden wir von den Chinesen usw. aufgefressen ....

Johann
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Johann,

es war nicht meine Absicht das Produkt totzureden, vielleicht habe ich mich etwas zu forsch ausgedrückt, dann tut es mir leid, aber es ist nun mal so das die Konkurrenz es mit dem 2" Durchlass wenigstens anbietet, der Meade Korrektor nicht.
Es wäre halt schön wenn er es könnte, wenn dann noch der Preis stimmt ist es bestimmt ein Top Produkt!

Zur Verteidigung von Meade muss ich auch sagen das es sich bei DSLR Chips und kleinen Prismen eines OAG trotz T2 ausgeht um nichts abzuschatten. Bei etwas größeren Prismen oder quadratischen Chips sieht das aber schon wieder anders aus.
Zudem ist die Leitsternsuche so doch ziemlichst eingegrenzt, und genau da könnens die anderen Korrektoren besser.
Auch wenns nur ein halber cm ist, der kann manchmal ganz schön wichtig sein :-)

Gruß, Pascal
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Johan,

es geht hier nicht um Tot reden irgendeines Produktes, sondern um die Vorgehensweise. Und was ist daran so schlimm noch während einer Entwicklungsphase Kritik an einem Produkt zu üben? Das dient allerhöchstens der Verbesserung oder siehst du das nicht so? Ich sehe den T2 Durchlass als Verminderung, wird hier nochmal angesetzt könnte wesentlich mehr aus diesem Korrektor gemacht werden! Also warum nicht? Und wo hat jetzt einer den neuen Korrektor Tot geredet, das ist eine Hilfestellung für Meade? Und wie man sieht bin ich da nicht alleine mit meinem Denkansatz.

Grüsse

Christian
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo alle,

wie ich geschrieben habe macht eine "volle" Öffnung keinen Sinn, weil ja gar kein Licht mehr am Bildrand ankommt. Was nützt ein größerer Durchlass, wenn er gar nicht genutzt wird?

Also: Wer hat bei einem schnellen Newton eine Kombination von Off-Axis Guider und Korrektor im Einsatz und ist mit der Ausleuchtung und der Performance zufrieden?

Bitte jetzt keine theoretische Erörterung! Nur wer das praktisch tatsächlich SELBER nutzt soll sich melden. Wenn ich da Beispiele sehe, überarbeite ich meine Konstruktion vieleicht noch einmal. Also bitte das machen, was oben gefordert wurde: RAW-Bild einstellen, oder Bildecken mit kleinem unbearbeiteten Bild zwecks Vignettierungsanalyse.

Clear skies

Tassilo
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Christian,

nur um das klarzustellen: DAS IST KEIN MEADE-PRODUKT!

Das ist eine Entwicklung von Meade Europe (die Optikentwicklung hat ein befreundeter Experte von außerhalb gemacht, die Mechanik ich) und wird auch nicht unter dem Namen Meade vertrieben werden.

Clear skies

Tassilo
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Tassilo,

der Reducer scheint echt vielversprechend (Linse)! Dann bist du also an dem kleinen T2 Durchlass schuld, schäm dich =O)

Nein mal im ernst, wenn du sagst das es sowieso nicht nutzbar wäre, dann vertraue ich mal darauf, solange bis des Gegenteil bewiesen wird.

Grüsse

Christian
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hi Tassilo,

ok das wusste ich nicht, dann nenn ich den mal Tassilo-Korrektor *g*
Also wenn wirklich ab den 30mm kein Licht mehr ankommen sollte verstehe ich die Argumentation mit T2.
Aber ganz aufhören wird der Strahlengang nach aussen ja nicht, aber da bin ich nicht der Optikexperte.

In 2-3 Wochen habe ich einen neuen Orion CT Newton, sollte bis dahin schon bei euch in Rhede ein Tassilo-Korrektor *g* vorhanden sein, würde ich mich bereiterklären diesen zu testen und Rohbilder mit OAG, DSLR und Qhy8 erstellen.
Natürlich nur wenn es erwünscht ist.

Gruß, Pascal
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Pascal,

ich habe das anscheinend falsch ausgedrückt: "sollte bis dahin schon bei euch in Rhede ein Tassilo-Korrektor *g* vorhanden sein" - Die Korrektoren sind vorhanden, und wurden auch ein halbes Jahr lang getestet. Du kannst trotzdem anklopfen, einen Test mit Off-Axis Guider hatten wir noch nicht.

An alle: Eine einfache Möglichkeit für einen größeren Durchlass wäre eine Ringnut, wie es in jedem T2-Ring beim Innenteil ist. Der Aufbau eines T2-Rings ist ja: Innenteil mit M42x0,75 Gewinde 6mm hoch. Außen auf dem Gewindering ist eine konische Ringnut. In diese Nut greifen 3 radiale Schrauben ein, die das Innenteil mit dem Bajonettteil verbinden. Ich würde das aber nur machen, wenn dieses Ringnutteil bei allen T2-Ringen gleich ist, also:

Messt bitte eure T2-Ringe aus: Welchen Außendurchmesser haben die Gewindeeinsätze (und wie hoch sind die)?

Clear skies

Tassilo
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Tassilo,

das Lobe ich mir! Hat es doch was gebracht seine Meinung zu äußern. Ich bin gespannt auf den Tassilo-Korrektor =O)

Grüsse

Christian
 
Re: Komakorrektor für f/4

Hallo Tassilo,

Vixen hat sowas ja zum R200SS angeboten und ich hatte stets den Eindruck, dass T2 eben ausmacht, dass diese Nut da genormt ist - aber messen ist besser. Ich werde nachher daheim mal meine beiden T2-Adapter (Canon FD, Nikon F) vorkramen.

Trotzdem habe ich so meine Bedenken, dass das in der Praxis gar nichts bringt. Der Korrektor sitzt deutlich vor dem Fokus, hat also da schon Verlust durch Strahlaufweitung und verlängert dann um 7%, was auf 46mm nunmal auch 3,22mm ausmacht. Letzteres drückt also schon auf 43mm Feld herunter und die Lage der Eintrittslinse vor dem Fokus wird dann den Rest dazugeben, das heißt gehopst wie gesprungen wird es eine spürbare Vignettierung geben, die durch den Durchmesser der Austrittslinse gar nicht verändert werden kann. Wollte man daran etwas ändern, bliebe nunmal wirklich nichts anderes übrig, als einen 3" Korrektor zu bauen, der kein größeres Feld korrigieren muss (Penta!), sondern der es nur abbilden muss, ruhig in schlechter Qualität, halt so, dass es zum Guiden langt.

Aber, Tassilo, Du kannst rechnen mit dem Ding. Wieviel Gewinn an "Feldrand" käme denn dabei herum?

Clear Skies
Sven
 
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