Astroalex11
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich habe ein GP-Montierung und ein Synscan-Upgrade-Kit. Das Einnorden hat seither gut geklappt. Glaubte ich jedenfalls seither. Gestern Nacht versuchte Einzunorden und es funktionierte nicht.
Folgende Methode verwende ich:
"Beim Booten zeigt die SynScan Handbedienung, mit Firmware 3.11 oder höher, nachdem wir unseren Standort,
die Uhrzeit usw. angegeben haben zwei Informationen über Polaris am Display, bevor wir die Ausrichtung
beginnen. Wir sehen, (a) wie viel Zeit vergangen ist seit Polaris zuletzt einen Transit hatte (dh. wie viele
Stunden vergangen sind seit Polaris das letzte Mal oberhalb des Himmlischen Nordpols war, und (b) die
aktuelle Uhr-Position von Polaris "im Polescope.
Nehmen wir beispielsweise an, dass die Handsteuerung während des Setups die beiden folgenden Werte zeigt:
Polaris HA: 20 Stunden 45
Clock : 7:37
1. Schauen wir durch den Polsucher und drehen wir die RA Achse bis der kleine Kreis für "Polaris" nach unten
schaut (dort wo auf der Uhr 18.00 ist).
2. Fixieren wir die RA-Achse, und drehen wir nur den RA Teilkreis, bis der Nullpunkt genau am dreieckigen
Index liegt. Fixieren wir den RA-Teilkreis.
(Was wir hier machen, ist nichts anderes als die Einstellung zu machen, als wäre Polaris an seinem höchsten
Punkt am Himmel. (Nicht vergessen, dass unser Polescope den Himmel spiegelverkehrt zeigt, also wenn Polaris
am höchsten Punkt ist, sieht man Ihn durch den Polsucher am untersten Punkt. Diese beiden ersten Schritte
brauchen wir nur einmal machen, solange wir den RA Teilkreis nicht verstellen!)
3. Nehmen wir den ersten Wert aus dem Hand-Display. In diesem Beispiel sehen wir, dass es 20 Stunden und 45
Minuten sind, seit Polaris seine Kulmination hatte. Wir drehen jetzt einfach die RA Achse bis die Einstellung auf
der oberen Zeitskala (für nördliche Halbkugel) 20.45 Uhr beim dreieckigen Index zeigt.
Das war’s!!
4. Schauen wir durch den Polsucher – der kleine "Polaris" Kreis steht in der Position 07.37 - genau der richtige
Ort für die Ausrichtung.
Verwenden wir nun die Polhöhen Schrauben und Azimut Schrauben an der Montierung um Polaris in diesen
kleinen Kreis zu bringen. Voila!
Jetzt nur noch das übliche Alignment (2 oder 3 Sterne) und fertig." (Quelle: nach Reinhard Wallner)
Vor einem halben Jahr (ja - das schlechte Wetter) funktionierte die Methode sehr gut. Mein Problem jetzt: Letzte Nacht sollte ich einen Stundenwinkel (HA) von 12h.30m einstellen. Das hätte bedeutet, dass ich die RA-Achse um ca.180° hätte drehen müssen. Die Kabel der Synscan hätten das nicht mitgemacht und das Teleskop wäre angestossen. Ich weiß, irgendwo habe ich einen Denkfehler, aber ich komme einfach nicht drauf. Ich weiß, es gibt auch noch andere Methoden zum Einnorden, aber ich habe mich festgefressen und will es jetzt wissen, wo der Fehler ist. Ein weiteres Problem ist, dass alle Erklärungen sich auf die HEQ5 oder EQ6 beziehen und nicht auf GP-Montierungen, bei denen die Skalen etwas anders sind.
Datumsskala (silbern) wie auch RA-Skala sind beide unabhängig von der RA-Achse drehbar. Die RA-Skala lässt sich mit einer Rändelschraube feststellen (siehe Bild).
ich habe ein GP-Montierung und ein Synscan-Upgrade-Kit. Das Einnorden hat seither gut geklappt. Glaubte ich jedenfalls seither. Gestern Nacht versuchte Einzunorden und es funktionierte nicht.
Folgende Methode verwende ich:
"Beim Booten zeigt die SynScan Handbedienung, mit Firmware 3.11 oder höher, nachdem wir unseren Standort,
die Uhrzeit usw. angegeben haben zwei Informationen über Polaris am Display, bevor wir die Ausrichtung
beginnen. Wir sehen, (a) wie viel Zeit vergangen ist seit Polaris zuletzt einen Transit hatte (dh. wie viele
Stunden vergangen sind seit Polaris das letzte Mal oberhalb des Himmlischen Nordpols war, und (b) die
aktuelle Uhr-Position von Polaris "im Polescope.
Nehmen wir beispielsweise an, dass die Handsteuerung während des Setups die beiden folgenden Werte zeigt:
Polaris HA: 20 Stunden 45
Clock : 7:37
1. Schauen wir durch den Polsucher und drehen wir die RA Achse bis der kleine Kreis für "Polaris" nach unten
schaut (dort wo auf der Uhr 18.00 ist).
2. Fixieren wir die RA-Achse, und drehen wir nur den RA Teilkreis, bis der Nullpunkt genau am dreieckigen
Index liegt. Fixieren wir den RA-Teilkreis.
(Was wir hier machen, ist nichts anderes als die Einstellung zu machen, als wäre Polaris an seinem höchsten
Punkt am Himmel. (Nicht vergessen, dass unser Polescope den Himmel spiegelverkehrt zeigt, also wenn Polaris
am höchsten Punkt ist, sieht man Ihn durch den Polsucher am untersten Punkt. Diese beiden ersten Schritte
brauchen wir nur einmal machen, solange wir den RA Teilkreis nicht verstellen!)
3. Nehmen wir den ersten Wert aus dem Hand-Display. In diesem Beispiel sehen wir, dass es 20 Stunden und 45
Minuten sind, seit Polaris seine Kulmination hatte. Wir drehen jetzt einfach die RA Achse bis die Einstellung auf
der oberen Zeitskala (für nördliche Halbkugel) 20.45 Uhr beim dreieckigen Index zeigt.
Das war’s!!
4. Schauen wir durch den Polsucher – der kleine "Polaris" Kreis steht in der Position 07.37 - genau der richtige
Ort für die Ausrichtung.
Verwenden wir nun die Polhöhen Schrauben und Azimut Schrauben an der Montierung um Polaris in diesen
kleinen Kreis zu bringen. Voila!
Jetzt nur noch das übliche Alignment (2 oder 3 Sterne) und fertig." (Quelle: nach Reinhard Wallner)
Vor einem halben Jahr (ja - das schlechte Wetter) funktionierte die Methode sehr gut. Mein Problem jetzt: Letzte Nacht sollte ich einen Stundenwinkel (HA) von 12h.30m einstellen. Das hätte bedeutet, dass ich die RA-Achse um ca.180° hätte drehen müssen. Die Kabel der Synscan hätten das nicht mitgemacht und das Teleskop wäre angestossen. Ich weiß, irgendwo habe ich einen Denkfehler, aber ich komme einfach nicht drauf. Ich weiß, es gibt auch noch andere Methoden zum Einnorden, aber ich habe mich festgefressen und will es jetzt wissen, wo der Fehler ist. Ein weiteres Problem ist, dass alle Erklärungen sich auf die HEQ5 oder EQ6 beziehen und nicht auf GP-Montierungen, bei denen die Skalen etwas anders sind.
Datumsskala (silbern) wie auch RA-Skala sind beide unabhängig von der RA-Achse drehbar. Die RA-Skala lässt sich mit einer Rändelschraube feststellen (siehe Bild).