127 er Mak zerlegen

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47Tau

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Hallo,
Die Frage betrifft den Skywatcher 127/1500 Maksutov.
Bei der alten (blauen) Ausführung konnte man durch Drehen bzw. Herausschrauben der Rückseite die gesamte Spiegelträgereinheit herausnehmen.
Gab es da mit der Farbänderung auf schwarz/weiß (Blackline) eine technische Änderung? Ich frage, weil auf der Seite der Teleskop-Spezialisten ein Hinweis zu finden ist, man könne die Rückseite durch "Herausdrehen der drei großen Schrauben" abnehmen. Das hieße ja, ich müßte die Hauptjustierschrauben erst komplett aufdrehen...?
Korrespondierend die Frage, ob zum Öffnen des Tubus auf der Meniskusseite der gesamte weiße Teil abzuschrauben ist oder ob es genügt, den vorn eingedrehten Klemmring zu entfernen?

Vielleicht weiß jemand Antwort.
Gruß
Thorsten
 
wow, hat hier echt noch niemand so ein Ding aufgemacht?
Hätte ich nicht gedacht...
T
 
Hallo Thorsten,

kenne das Gerät nicht...
Aber wozu denn überhaupt auseinander nehmen?

Das geht aus deinem Beitrag nicht so klar hervor.

Gruß
Werner
 
Hallo Werner,
bevor ich ihn zerlege wäre es hilfreich, schon vorher zu wissen, wie es innen aussieht und was mich erwartet. Mir geht es darum, ob zu den alten "Blauen" ein Unterschied in der Mechanik besteht.
Und auseinanderbauen, weil ich die Druckschrauben versetzen will und der Tubus nen Lüfter bekommt.

Gruß
Thorsten
 
Hallo Thorsten,

o.k, jetzt sehe ich klarer...

Viele Grüße
Werner
 
dein Gerät kenne ich zwar ebenfalls nicht, aber bei meinerm Intes MAK bildet die Tubusabschlussplatte mit SC-Gewinde, Hauptspiegelaufnahme und Blendrohr ein starres Gesamtbauteil, das man ausbaut, indem man hinten die 3 großen Kollimations-Zugschrauben an der Abschlusplatte löst. Insofern könnte der von dir wiedergegebene Händlerhinweis schon stimmen.

Den Ausbau der Hauptspiegeleinheit halte ich für recht unproblematisch. Merk dir allerdings durch Anzeichnen von kleinen Markierungen alle Positionen, die nötig sind, damit du den Hauptspiegel nachher nicht verdreht gegen seine ursprüngliche Position einbaust. Andernfalls kannst du dir damit leicht Astigmatismus durch die Verkippung von nicht hinreichend rotationssymmetrisch gefertigten Optikelementen - insbesondere unebene Hauptspiegelrückseiten - einhandeln. Von diesem Problem weiß ich inzwischen ein Lied zu singen!

Meine zweite Empfehlung ist die, den Meniskus-Korrektor nach Möglichkeit an Ort und Stelle zu belassen. Dann wirst du die Kollimation des Geräts ohne größere Schwierigkeiten nach dem Zusammenbau wiederherstellen können. Denn du hast einen Gregory-Mak mit aufgedampftem Sekundärspiegel. Hier besteht dein einziger Freiheitsgrad und damit deine einzige Herausforderung der Kollimation darin, den Hauptspiegel mit Blendrohr wieder möglichst exakt auf die Mitte des Sekundärspiegels auszurichten. Das kannst du grob mit einem Laser-Kollimator machen und fein am Stern. Sollte kein Problem werden und ist deutlich einfacher als die Kollimation eines Newton. Allerdings wie gesagt nur solange, wie du den Meniskuskorrektor in Ruhe lässt. Baust du den auch aus, denn musst du erst mal wieder eine optische Achse zwischen Hauptspiegel und Korrektor definieren, die zudem noch möglichst mit der mechanischen Gerätelängsachse zusammenfallen sollte.
 
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N'abend Norbert,
Wolfgangs Seite hab ich schon studiert und deine Bilder auch schon gefunden :) Trotzdem danke. Wenn ich das richtig sehe, wird die hintere Einheit einfach als Ganzes herausgedreht. Da hat sich also seit Jahren in der Bauweise nichts getan.
Aber ich bin dran und werds über die Jahreswende in Angriff nehmen, da hab ich Zeit und Muße.
Gruß
Thorsten
 
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