Neuheit: Bresser Messier Hexafoc

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ESEurope

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Unsere Bresser Messier Baureihe hat mit den verschiedenen hochwertigen Optiken immer wieder neue Maßstäbe gesetzt. Wir freuen uns Ihnen nun die dritte Generation dieser Geräte vorstellen zu können. Wir haben uns diesmal auf das Teil eines Fernrohrs konzentriert, das am häufigsten verwendet wird: den Fokussierer. Ab sofort werden folgende Optiken OHNE AUFPREIS mit dem neu entwickelten bahnbrechenden 2,5“ Hexafoc Fokussierer ausgeliefert:

4850750 150/750 Bresser Messier Hexafoc Newton NT-150S

4850120 150/1200 Bresser Messier Hexafoc Newton NT-150L

4803100 203/1000 Bresser Messier Hexafoc Newton NT-203

4802600 102/600 Bresser Messier Hexafoc Achromat AR-102S

4802100 102/1000 Bresser Messier Hexafoc Achromat AR-102L

4827120 127/1200 Bresser Messier Hexafoc Achromat AR-127L

4852760 152/760 Bresser Messier Hexafoc Achromat AR-152S

4852120 152/1200 Bresser Messier Hexafoc Achromat AR-152L

Das bedeutet im Klartext, dass z.B. beim AR-102L bei einem Verkaufspreis von 230,00€ ein Okularauszug der 300€-Klasse verbaut ist! Der Okularauszug weist eine freie Öffnung von 65mm auf, so dass er auch mit schnelleren Optiken ohne Vignettierung durch das Okularauszugsrohr verwendet werden kann. Diese Verbesserung gilt für alle Varianten dieser Optiken, also auch für die Version mit der EXOS-1, EXOS-II oder EXOS-II GoTo Montierung. Der Hexafoc-Fokussierer hat sich bei unseren Tests als außerordentlich steif und verkippungsfrei erwiesen. Die meisten Geräte sind ab sofort ab Lager lieferbar!

Für astrofotografische Einsätze kann der Fokussierer mit dem optionalen 10:1 Getriebeuntersetzungsset nachgerüstet werden:

0625720 Getriebe-Set 1:10 Messier Hex-Fokussierer – UVP in D: 75,90 - lagernd

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo,

kann ich mein AR152s mit diesem Okularauszug nachrüsten? Ärgere mich immer über die verbaute Fehlkostruktion. Wären Änderungen am Tubus nötig und was würde der Hexafoc mit Adaption kosten?

Dank und Gruß
Torsten
 
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Hallo Tommy,

das ist ein neues Konzept, dass Tassilo sich ausgedacht hat. Die Lagerung erfolgt hier über die Flächen eines 6-Kant-Profils (im Sinne von Querschnitt). Auf der ATT konnte man sich einen ersten Eindruck dieser OAZ verschaffen. Ich halte das schon für eine sehr interessante Sache. In Sachen Steifigkeit liegen die Dinger schon oberhalb der APM bzw. TS 2,5" RP Focuser.

Link zur Grafik: https://www.astromarket.org/images/productimages/big/new-messier-mak-cas-150.png

Bresser bringt auch im September einen schönen Mac raus, an dem dieser verbaut ist. Ein ziemlich interessantes Gerät für schnellespechtler, die keinen Bock auf Mirrorshifting haben.

Grüße,
Gerrit
 
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Hallo,

sehr interessante Konstruktion.
Wird es den Okularauszug auch einzeln, zur Umrüstung von anderen Teleskoptuben, geben? Gibt es okularseitig auch ein Gewindeanschluss z.B. M68x1 um eventuell Flattener oder Reduzer anzuschließen?

Gruß
Uwe
 
hallo Gerrit,

danke für das Bild! Gute Idee, ein Rohr muss ja nicht rund sein.

Erfolgt die Lagerung hier auch über Teflonstreifen, und wie stellt man die Gängigkeit dann ein? Bei den APM/TS muss ich fast immer ein Tesa/Tixo unterlegen damit sie wirklich passgenau mit Schlupfpassung sind. Die haben zwar eine kleine Madenschraube drin, aber dem traue ich nicht. Beim Feathertouch gibts eine grosse Gegenschraube um die Gängigkeit einzustellen.

Wie erfolgt denn das Verstellen des Rohres, Zahnstange oder anderes?

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

da kann ich Dir nichts genaues zu sagen. Aber bestimmt kann Tassilo hier aus erster Hand informieren.

Grüße,
Gerrit
 
Hallo Tommy,

bin im Urlaub, deshalb hier in aller Kürze ;-):
Der Hexafoc ist das Ergebnis einer mehrere Jahre dauernden Grundlagenforschung zum Thema Okularauszug. Der Okularauszug ist das Teil am Teleskop, das am häufigsten benutzt wird - da lohnt es sich genauer nachzudenken.

Das Grundproblem bei einem Okularauszug ist, daß bewegliche Teile nie spielfrei sein können. Man kann das Spiel klein halten, dazu müssen die Teile dann aufwendig bearbeitet werden. Aber die beiden derzeit gängigen Lösungen sind eigentlich unbefriedigend:
1) Linearlager: Linearlager sind nicht darauf ausgelegt als Einzelteil verbaut und mit Moment beaufschlagt zu werden. Die werden eigentlich immer als Paare eingesetzt. Dann sind sie Spielarm - Spielfrei gibt es nur mit sehr viel Aufwand und nur paarweise (und auch nur bei 20°C). Klingt also gut, funktioniert weniger gut.
2) Zwei Rohre ineinander mit Passung: Diese klassische Lösung funktioniert bei hochgenauer Bearbeitung leidlich. Aber der Technik sind in der Praxis Grenzen gesetzt: Wenn der OAZ kurz ist, dann führt das zwangsläufig vorhandene Spiel (Eine hochgenaue Lagerpassung im Bereich 50-65mm wäre z.B. die Passungspaarung H7h6 mit insgesamt maximal 49um Spiel) durch den Hebeleffekt zu einer Verkippung am OAZ-Ende von einem Mehrfachen des Wertes. Das ist schlecht - die Verkippung der Kamera sollte unter 20um liegen (das ist die Toleranz mit der die Kamerahersteller die Film/Chiplagengenauigkeit spezifizieren). Ist der OAZ lang, bekommt man bei Newtons zu große Fangspiegel - außerdem muß der Durchmesser steigen, damit keine Vignettierung auftritt. Größere Durchmesser führen dann aber wieder zu größeren Toleranzen.
Wenn man das Innenrohr mit Kugellagern führt, spart man sich die hochgenaue Bohrung, und kann aufgrund der geringeren Reibung z.B. mit Friktionstrieb statt Zahnstange arbeiten. Aber: die Kontaktflächen zwischen Kugellager und OAZ-Innenrohr sind sehr klein - also viel Druck auf kleiner Fläche. Das führt zu hohem Verschleiß - das Eloxal wird abgehobelt, und/oder die Kugellager drücken sich ein, was zu holprigem Lauf führt. Inlays aus Edelstahl verlagern das Problem in die Kugellager. Derart kleine Kugellager sind nicht unbegrenzt tragfähig. Die häufig verbauten Lager haben laut Tabelle eine maximal zulässige Last von 0,54kN - also 540N~55kg. Das gilt für perfekten Einbau in Passungen - nicht für die Verwendung als Laufrolle. Für den Zweck kann man die Lager höchstens mit 10% der Nennlast beaufschlagen - und das hat man schon bei leichter Lagervorspannung erreicht. Das Ergebniss sind unrunder Lauf, Durchbiegungen und Verschleiß. Außerdem bleibt das Grundproblem: nur bei hochgenauer Bearbeitung fluchten alle diese Lager wirklich - bei den üblichen billigen Konstruktionen vermeidet man das durch Justagemöglichkeiten. Damit reduziert man aber die Steifigkeit auf die der kleinen Justagegewinde - keine gute Lösung für schwerere Kameras.
Langer Rede kurzer Sinn: Was ist das Problem? Das Problem ist, daß die Lage des Innenrohrs schlicht nicht mathematisch eindeutig bestimmt ist.
Die Lösung: man macht die Rohre nicht rund, sondern z.B. sechseckig (Hexafoc). Wenn man zwei Sechsecke ineinanderlegt, wird das kleine Innenrohr automatisch nach unten rutschen, bis an den beiden Seitenwänden wieder flächiger Kontakt existiert (die untere Seite des Aussensechsecks muß in dem Fall offen sein). Damit haben wir flächigen (= Druck verteilt sich auf große Fläche - geringer Druck und Verschleiß) Kontakt auf zwei nicht paralellen Ebenen. Damit ist die Lage des Innensechsecks genau bestimmt. Wenn man das Innenprofil 0,5mm kleiner macht, rutscht es halt 0,25mm weiter nach unten, liegt dann aber wieder flächig auf. Damit ist die Lösung klar - statt zweier Rohre zwei z.B. Sechseckprofile nehmen. Von oben auf das innere Rohr drücken, und schon ist die Lage eindeutig definiert. Durch die erhöhte Toleranz für den Durchmesser brauchen die Rohre nicht präzisionsbearbeitet werden - man kann qualitativ hochwertige extrudierte Profile verwenden. Wenn man noch einen Teflonbelag auf die beiden Kontaktflächen aufbringt, hat man einen sauberen smoothen Lauf und kann die Profile symetrisch machen.

Clear skies

Tassilo
P.S. wir haben das schützen lassen - nur so als kleiner Tipp an die kopierfreudigen Zeitgenossen.
 
Hallo Tommy,

wurde die Grundlage des Octo nicht von Orion USA erstmalig vertrieben?

Die Modifikation ist Eure Idee... Im Grunde ist es aber auch egal.
Man ließt bei sovielen anderen Händlern. Wir haben entwickelt, konzipiert, unsere Software kommt gut an usw. Tatsächlich war man aber nur der Generalunternehmer, der die Projektleitung übernommen hat. Gedacht haben andere.

Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Tommy,

durch den Einzatz von zwei weiteren Kugellagerpaaren den Vortrieb von der Lagerung zu trennen war auch mein erster Ansatz. Ich habe sogar einen Prototypen gebaut - und habe dann auf der IAS in Coventry vor zwei Jahren gesehen, daß es das in GB längst gibt. Außerdem war ich kein Freund von Maßnahmen, mit denen man ein fehlerbehaftetes Grundkonzept mit zusätzlichem Aufwand zum Funktionieren bringt - mir ist ein Konzept, daß von Anfang an stimmt lieber. Und es gibt in der Technik kaum etwas, was so erprobt ist wie eine Prismenführung. In jeder Drehmaschine, wo mit hoher Steifigkit und geringem Verschleiß genau verfahren werden muß, steckt eine Variante dieser Technik. Nur bei Okularauszügen macht das keiner - deswegen konnte das geschützt werden.

Clear skies
Tassilo
 
Hallo Tassilo,

erst mal eine gute Idee die ihr da umgesetzt habt, gratuliere.
Was mich aber mal interessieren würde ist die minimale Bauhöhe des Hexafoc für den Newton.
Wie ich deinem Beitrag weiter oben entnehme hast du hier die Fotografem im Visier, na ja mal wieder, alles dreht sich nur noch darum :(
Also super stabil mit zig kg Belastung und irrsinnig enge Toleranzen für Verkippung.

Dem Visuellen schert das alles recht wenig, der braucht sowas schlicht nicht, der braucht einen möglichst kurz bauenden OAZ der nach Möglichkeit auch vom Gewicht nicht jenseits von Gut und Böse liegt.

Es wäre sehr zu wünschen das auch der Visuelle von deiner guten Idee was hat.
Sie scheint mir das Potential zu haben die minimale Bauhöhe deutlich unter 40mm drücken zu können.
Freilich ohne die irrsinnigen Ansprüche bezüglich Verkippung und auch zig kg Zuladung braucht man als Visueller nicht, auch wenn heutige WW Okulare schon bisschen was wiegen.

Ihr verbaut den Hexafoc ja auch am Dobson.
Ein Teleskop das Bauartbedingt ja nun mal ausschließlich zu visuellen Nutzung geeignet ist.
Es scheint mir da fast ein Schildbürgerstreich hier einen für Foto optimierten OAZ zu verbauen.
Da gehört ein visuell optimierter dran mit minimaler Bauhöhe und geringem Gewicht.

Darum will ich mal anregen neben der Fotoversion auch über eine Version zur visuellen Nutzung nachzudenken wo man dann andere Prioritäten setzt.
Das wäre eine echte Marktlücke denn in dem Segment fällt mir bisher nur der Feather Touch ein und der spielt ja preislich in einer ganz anderen Liga.

Grüße Gerd
 
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Hallo Gerd,

ein Okularauszug für fotografische Zwecke unterscheidet sich nicht wesentlich von einem visuellen OAZ. Shifting ist bei allen unerwünscht,und ob ein Bino gehalten werden soll oder eine Kamera ist eigentlich egal. Fotografisch muß die 10:1 Untersetzung rein, so etwas kann man sich halt visuell sparen. Machen wir ja auch.

Clear skies

Tassilo
 
hallo Tassilo,

dass das Konzept mit Rundrohr in Passform funktioniert wenn es gut gemacht ist, zeigt zB. Feathertouch seit langem. Hier wie auch bei deiner Prismenführung sehe ich den Knackpunkt beim Anpressdruck. Ist der Druck zu gross, dann lässt sich das Rohr kaum mehr bewegen wegen der Friktion. Aber erst dann ist es wirklich kippstabil, wenn Gewicht dran hängt. Sobald man den Anpressdruck lockert um die Friktion zu verringern, hat man automatisch die Kippungsgefahr vergrössert. Das gilt ja auch für die Führung durch das Prismen Profil.

Bei all dem Geschwafel ist die entscheidende Frage: Was bringts in der Praxis? Da werden die Bresser Scopes sicherlich dazugewinnen im Vergleich zu den bisher verbauten Auszügen. Gut gemacht!

lg Tommy
 
Hallo Tassilo,

wird es den Auszug auch einzeln zu kaufen geben oder nur in Verbindung mit einem Bresser Teleskop.

Ich finde es gut, dass Ihr diese Idee schützen lasst. Ich bin immer wieder verblüfft, über welch tolle Ideen hier oft zu lesen ist und die dann ganz schnell kopiert werden. Aber angemeldet wird meist nichts. Wurde denn aber schon etwas für Euch erteilt? Ich habe im Register nichts gefunden.

Viele Grüße
Stephan
 
Hallo Tassilo,

warum beantwortest du meine Frage nicht?

Was mich aber mal interessieren würde ist die minimale Bauhöhe des Hexafoc für den Newton.

Sehr schade, ich wollte eigentlich nicht den Finger so tief in die Wunde legen aber gut wie du willst, dann werde ich mal etwas energischer, das hättest du dir sparen können wenn du gleich ne Zahl genannt hättest.
Solch eine wichtige Angabe gehört einfach dazu!!!

Es scheint dir ja extrem schwer zu fallen mal ne konkrete Zahl zu nennen.
Auch hier hast du dich darum gedrückt und rausgemogelt.

Im Prinzip wird die Bauhöhe so sein wie beim Crayford-Fokussierer, den wir an unseren Apos verbauen. Der Fokus liegt 35mm über dem eingefahrenen Auszug
Ich will ne Zahl und kein rumeiern um den heißen Brei.
Im Prinzip also wie bei nem Refraktor Auszug oh jee.
Klingt sehr ernüchternd für einen Newtonauszug.

Das zeigt mir das dir die Bauhöhe fast Wurst war denn das ist sie ja fast bei einem Refraktor.
Sehr schade, da bin ich wohl mit meinem Wunsch nach einem besonders kurzbauendem OAZ zur visuellen Nutzung am Newton an die völlig falsche Adresse geraten.

Grüße Gerd

PS.: und denk dran ich will eine Zahl zur Bauhöhe !!!
 
Hallo Gerd,

aus einer Produktbeschreibung : Sehr hochwertiger Hexafoc-Okularauszug mit 2,5" freiem Innendurchmesser. Also 63 mm. Schon etwas mehr als 50,8 mm.
Ergo: Zumindest vignettiert der OAZ in sich weniger, als ein Standard 2" OAZ.
Andere Betrachtung: Auch visuell werden z.B. an Newtons Komakorrektoren eingesetzt. Der von ES und der GPU von Teleskope-Austria sind sehr langbauend. Würde also bei zu knapper Fokuslage in den Tubus ragen. Der Durchlass ist kleiner 2" also hast Du hier schon eine Vignettierung.
Nehmen wir an, der Hexafoc wäre in einer speziellen Variante auf 50..60 mm Bauhöhe dimensioniert mit ca. 15..20 mm Fokusweg.
Dann würdest Du fragen, warum der Tubus so knapp dimensioniert ist und keinen größeren Durchmesser hat. Also nächstes käme wohl bestimmt die Frage nach der Größe des Fangspiegels. Usw. usw. Es ist müssig. Dann würde man feststellen, daß die Standard Chinatuben bei schwerem visuellen Equipment auch etwas einknicken. So gesehen am Skywatcher 8" F/6. Den habe ich nun im Bereich des OAZ verstärkt.
Wie auch immer: Wenn man diese Fragestellung abgeklappert hat. Und entsprechen in einer Simulation beantwortet ...
dann wäre man bei einer speziellen Ausprägung eines rein visuell optimierten Teleskops.
Ich würde mir dann wünschen, daß der 8" F/6 Dobson ein solch optimiertes System wäre. Bis auf die 2 Newtons da oben, würde ich keines der genanten Teleskope langfristig im professionellen Bereich der Astrophotographie wählen. Und die 2 Newtons schon eher für die etwas fortgeschrittenen Einsteiger.
Ich würde aber jetzt da weniger den OAZ als Alleinstellungsmerkmal für ein rein visuelles Gerät ansehen. Weil die Komponente alleine meiner Meinung nach noch nicht alles besagt.

Das beantwortet natürlich Deine Frage nicht. Zumindest hat man aufgrund des hohen Durchlasses die Chance, eine kürzerbauende Variante des Hexafoc zu erstellen.
Eine Hülse mit knapp 6,37 mm Schnitt im Durchmesser wäre da möglicherweise ausreichend und könnte im Hexafoc versenkt werden.

Ich könnte zumindest verstehen, wenn der 8" F/6 Newton als reibvisuelles Teleskop ausgelegt wäre. Aber dann hagelt es Kritik von Seiten der Planetenfotographen.

Darüber hinaus würde ich an Tassilos Stelle jetzt nicht all zu sehr auf die Forendiskussion eingehen. Urlaub ist Urlaub und muß sein. Da würde ich bei der energischen Vorgehensweise Deinerseits die nächsten Longdrinks vorziehen :)

Bestimmt ist Josef in der Lage, sein Exemplar mal zu vermessen und ist so nett und beantwortet die Frage hier. Dann wäre für einen Newton noch die Basis von Interesse.
Grüße,
Gerrit
 
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Meine Frage wurde noch nicht beantwortet!

Gruß
Torsten
 
Hallo Kollegas,

Ein weniger fordernder Tonfall würde manchem Posting hier recht gut tun.
Tassilo schreibt doch das er im Urlaub ist, vielleicht sitzt er mit Frau und Kind unter einer Palme oder auf einer Alm und geniesst seine Ruhe.
Aber hier sitzen scheinbar Leute neben einer Stopuhr und messen wie lange der Unverschämtling sich noch erdreistet ihr ach so wichtiges Anliegen zu ignorieren statt es endlich vollumfänglich zu beantworten. In adequat servilem Tonfall natürlich. Natürlich!

Leider kein Beitrag zur Sache.

Gruesse,
Martin
 
Hallo Gerrit,

aus einer Produktbeschreibung : Sehr hochwertiger Hexafoc-Okularauszug mit 2,5" freiem Innendurchmesser. Also 63 mm. Schon etwas mehr als 50,8 mm.
Ergo: Zumindest vignettiert der OAZ in sich weniger, als ein Standard 2" OAZ.

was soll das denn?
Eine Frage nach einem Parameter der wohl nicht ganz so toll ist wird mit dem Hinweis auf einen Anderen der besser aussieht abgebügelt.

Sicher ist der Hexafoc ein guter OAZ der auch seine Stärken hat aber er hat halt auch seine Schwächen und da sollte man schon offen und ehrlich auch mal drauf eingehen wenn so ein Punkt angesprochen wird und sich nicht immer nur rauswinden und die Schwächen relativieren.
Das entspannt die Sache nämlich ganz und gar nicht sondern im Gegenteil.

Und zum Thema Vignettierung.
Man merkt das auch du hier nur an Foto denkst.
Visuell ist das weit weniger ein Thema zumal gerade bei einem visuell ausgelegten Newton mit möglichst wenig Obstruktion der Flaschenhals in der Regel beim FS sitzen dürfte.
Da gibt man sich bei der Auslegung des FS fürs visuelle schon mal mit 10mm zu 100% ausgeleuchtetem Feld zufrieden und die ganz Harten noch mir deutlich weniger.
Der angesprochene 200 f/6 bekommt bei der Optimierung dann einen 40mm FS .
Da muss ich dann natürlich unbedingt hinten einen OAZ mit 63mm Durchlass haben statt einen mit 50,8mm wenn vorn der 40mm FS sitzt.
Da kann ich nur sagen ja nee is klar.

Andere Betrachtung: Auch visuell werden z.B. an Newtons Komakorrektoren eingesetzt. Der von ES und der GPU von Teleskope-Austria sind sehr langbauend. Würde also bei zu knapper Fokuslage in den Tubus ragen.

Es gibt auch etwas kürzer bauende Komakorrektoren die fürs visuelle geeignet sind.
Sowas ist auch nur bei Okularen mir sehr großem SGF und bei Newton mit sehr schnellem HS nötig.
Bei dem angesprochenen 200 f/6 kommt man zb. locker ohne Komakorrektor aus, selbst mit 100° SGF Okularen.

Der Durchlass ist kleiner 2" also hast Du hier schon eine Vignettierung.

Der von ES zb. ist ein 2“Korrektor und er bleibt auch im 2,5“ OAZ ein 2“ Korrektor.
Was soll das also.

Nehmen wir an, der Hexafoc wäre in einer speziellen Variante auf 50..60 mm Bauhöhe dimensioniert mit ca. 15..20 mm Fokusweg.

Also bei 50mm Bauhöhe sind eher 40mm Fokusweg drin.
Jedenfalls bei vernünftiger Konzipierung für visuelle Ansprüche mit vielleicht 2 kg Zuladung und vernünftiger Toleranz bezüglich Verkippung
Irrsinnigen Foto Wahn mit 10kg Zuladung und 20 Mikrometer Toleranz bei der Verkippung kann man so natürlich nicht mehr gerecht werden.
Ein Stück kann das Auszugsrohr im eingefahrenen Zustand problemlos auch in den Tubus reichen ohne das man in den Strahlengang kommt, der Tubus ist ja schließlich bei ordentlicher Auslegung deutlich größer dimensioniert als der HS.

Dann würdest Du fragen, warum der Tubus so knapp dimensioniert ist und keinen größeren Durchmesser hat. Also nächstes käme wohl bestimmt die Frage nach der Größe des Fangspiegels. Usw. usw. Es ist müssig. Dann würde man feststellen, daß die Standard Chinatuben bei schwerem visuellen Equipment auch etwas einknicken. So gesehen am Skywatcher 8" F/6. Den habe ich nun im Bereich des OAZ verstärkt.

Sicher lässt sich immer etwas optimieren aber vieles ist mit etwas handwerklichem Geschick kein Thema, das mach ich mir dann schon so wie ich es möchte.
Beim OAZ ist das allerdings anders, dessen Bauhöhe lässt sich nicht so einfach verkleinern, der kann dann nur entsorgt und gegen einen vernünftigen getauscht werden wenn der bezüglich Bauhöhe meinen Ansprüchen nicht genügt.
Und das ist halt ärgerlich.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,

>> 09:22 PM
Das ist so ziemlich die Uhrzeit zu der ich mich auf eine sternklare Nacht vorbereite oder selbige genieße. Soviel zur Praxis. Theoretiker schreiben hier auf ein kleines Posting meinerseits einen Monolog. Clear Skies!

Also.. lieber Gerd. Es macht keinen Sinn mit Dir irgendeine Diskussion hier öffentlich fortzuführen.

Ich denke, Du hast mein Posting nicht verstanden. Nicht schlimm. Und auch nicht verstehen wollen. Macht auch nichts. Ich bin nicht darauf angewiesen und war auch nicht darauf aus, mich mit Dir hier zu käppeln.
Es reicht, wenn Du dich über Dinge ärgerst, die Dir nicht mal schaden. Nur zu!

Bzgl. meines Postings sind mir Deine dargelegten Fakten bekannt.
Du verschwendest hier einen Monolog nach dem anderen für eine kleine Frage. Warum nicht eine kleine Frage an Bresser selbst?

Worum geht's Dir hier tatsächlich?

Kurze Grüße aus einer Sternklaren Nacht...ohne Kamera,
Gerrit
 
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Hallo Gerrit,

Theoretiker schreiben hier auf ein kleines Posting meinerseits einen Monolog. Clear Skies!

ach sind dir die Sachargumente ausgegangen das du jetzt mit persönlichen Angriffen kommen musst?
Meinst du ernsthaft das ich mich mit so billigen Tricks ins Bockshorn jagen lasse?
Du solltest mich besser kennen.
Oder willst du mich mit solchen Provokationen aus der Reserve locken?
Na ja in jedem Fall willst du wohl um jeden Preis vom Thema ablenken, na dann viel Erfolg.


Also.. lieber Gerd. Es macht keinen Sinn mit Dir irgendeine Diskussion hier öffentlich fortzuführen.

Na bist ja ein schnell Merker, ja ganz genau deine Ablenkungsversuche sind sinnlos ich bleib am Ball ob es dir nun passt oder nicht.

Ich denke, Du hast mein Posting nicht verstanden.

Doch doch, du willst hier um jeden Preis eine Frage zu einem Parameter wo der Hexafoc nicht ganz so glänzt abwiegeln.

Ich bin nicht darauf angewiesen und war auch nicht darauf aus, mich mit Dir hier zu käppeln.

Na dann sind wir ja schon zwei ;)

Du verschwendest hier einen Monolog nach dem anderen für eine kleine Frage.

Warum antwortest du denn dann so fleißig auf meine Monologe, ist dir etwa nicht bekannt was ein Monolog ist?
Da darfst du nicht drauf antworten sonst wird es ein Dialog ;)


Das hatte ich schon im ersten Beitrag hier geschrieben.

Zitat von Gerd_Duering:
Es wäre sehr zu wünschen das auch der Visuelle von deiner guten Idee was hat.
Sie scheint mir das Potential zu haben die minimale Bauhöhe deutlich unter 40mm drücken zu können.
Freilich ohne die irrsinnigen Ansprüche bezüglich Verkippung und auch zig kg Zuladung braucht man als Visueller nicht, auch wenn heutige WW Okulare schon bisschen was wiegen.

Ihr verbaut den Hexafoc ja auch am Dobson.
Ein Teleskop das Bauartbedingt ja nun mal ausschließlich zu visuellen Nutzung geeignet ist.
Es scheint mir da fast ein Schildbürgerstreich hier einen für Foto optimierten OAZ zu verbauen.
Da gehört ein visuell optimierter dran mit minimaler Bauhöhe und geringem Gewicht.

Darum will ich mal anregen neben der Fotoversion auch über eine Version zur visuellen Nutzung nachzudenken wo man dann andere Prioritäten setzt.
Das wäre eine echte Marktlücke denn in dem Segment fällt mir bisher nur der Feather Touch ein und der spielt ja preislich in einer ganz anderen Liga.

Grüße Gerd
 
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Hallo liebe Sternfreunde,

bitte beruhigt Euch. Ich habe in meinem Urlaub keine Konstruktionszeichnungen dabei. Deswegen auch keine Massangabe. Die kann ich erst in der zweiten Septemberwoche nachliefern. Die Entscheidung, ob, wann und welche Version des Hexafoc separat angeboten wird ist noch nicht gefallen und liegt nicht bei mir. Auch da werde ich berichten, wenn Fakten vorhanden sind. Die Nachrüstung sollte gehen, aber auch das kann ich ohne die Konstruktionsunterlagen nicht sicher sagen.
Bitte entspannt Euch und geniesst den Sternenhimmel. Ich habe die nächsten zwei Wochen vorraussichtlich überhaupt kein Netz,und werde genau das tun.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Gerd,

bleiben wir beim gemeinsamen Nenner und nehmen wir mal nen Gang raus: Ein rein visuell optimiertes Gerät wäre wünschenswert. Ich persönlich möchte da erstmal abwarten, bis Tassilo mehr Informationen liefert. Ob ich da jetzt noch bis Mitte September warten muß, löst zunächst keine Verärgerung aus. Gerd, da wird sich doch so schnell nichts tun. Sei denn man geht da selbst rann. Selbstbau.

Meine Erfahrung zum Thema OAZ: Da gibt es seit geraumer Zeit die RP-Fokusierer die nahe am Feathertouch liegen. Unsere Händler sind nicht bereit, entsprechende Exemplare für den Einsatz am Newton zu konzipieren. Der Hexafoc geht da schon einen Schritt weiter.

Also warten wirs mal ab.

Grüße,
Gerrit


 
:super:
 
Hallo Gerrit,

natürlich kommt es nicht auf wenige Wochen an.
Aber über kurz oder lang sollte auch der Punk Bauhöhe schon mal geklärt werden und da dieser Punkt im Thread zum neuen 8“ Dobson schon mal zur Sprache kam, dort aber nur ausweichend beantwortet wurde und bis heute keine genaue Zahl vorliegt sah ich mich veranlasst nun doch mal etwas energischer nachzuhaken nachdem auch auf meine Frage diesbezüglich hier ja erst mal nicht eingegangen wurde.
Ein ich hab die Maße jetzt nicht aber nach dem Urlaub dann genaueres hätte mir hier durchaus auch gereicht.
Mir ging es darum das diese Frage überhaupt mal von Tassilo beantwortet wird.
Klar kann man auch warten bis das mal jemand gemessen hat, früher oder später kommt das Maß ja eh zur Sprache.

Meine Erfahrung zum Thema OAZ: Da gibt es seit geraumer Zeit die RP-Fokusierer die nahe am Feathertouch liegen. Unsere Händler sind nicht bereit, entsprechende Exemplare für den Einsatz am Newton zu konzipieren. Der Hexafoc geht da schon einen Schritt weiter.

Ja wie schon geschrieben der Hexafoc ist sicher ein guter OAZ aber eben mit Schwerpunkt Foto.
Es ist nun mal wie so oft im Leben man kann nicht alles gleichzeitig haben.
Alles hat auch seinen Preis und wenn der Hexafoc

Der Hexafoc-Fokussierer hat sich bei unseren Tests als außerordentlich steif und verkippungsfrei erwiesen.

hier punkten kann dann hat das den Preis der größeren Bauhöhe.
Der Kompromiss ist gut bei Foto aber schlecht fürs visuelle.
Hier muss der Kompromiss anders gewählt werden weil hier der Bauhöhe eine sehr große Bedeutung beizumessen ist.
Man wird hier zugunsten einer geringen Bauhöhe Abstiche bei Verkippung und Steifigkeit machen und das auch ohne Nachteile machen können weil diese Punkte visuell wesentlich unproblematischer sind als bei Foto.
Es geht eben nicht immer nur darum welcher OAZ ist der mit der größten Steifigkeit sondern es kann eben auch mal darum gehen welcher OAZ die kürzeste Bauhöhe aufweist.
Und da kann man dann als Hersteller auch mal stolz drauf sein wenn man bezüglich Bauhöhe besser als die Konkurrenz ist und damit werben.

Grüße Gerd
 
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Hallo Gerd,

daher ja mein Hinweis bzgl. des Durchlasses des Hexfoc. Evtl. läßt sich hier eine kurze 2 " Adaption verstauen.
Ich befürchte nur, dass es sowas als Serie nicht gibt.

Grüße,
Gerrit
 
ich finde diese theoretische Diskussion echt klasse , echt .

Kommt zur AME und nehmt euch Zeit und kuckt euch den Auszug an

danach Diskutieren wir hier weiter, ok ?

 
Hallo Markus,

da solltest Du den Thread aber erst mal genauer lesen. Auf dem ATT hatte ich schon das Vergnügen. Du warst ja nicht da .... :super:
Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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