MikeWölle
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Hallo Leute,
heute Samstag Abend hatte ich endlich wieder Zeit auf Kometenjagd zu gehen. Trotz nicht wirklich guter Wolkenanimationsvorhersage des sonst ausgezeichneten ALARO-Systems der Zentralanstalt für Meterologie und Geodynamik, machte sich die Fahrt auf die Tuscheralm doch bezahlt. War anfangs gerade noch die Milchstraße zu erkennen, wurde die Durchsicht beim Ausladen und Aufstellen des Spiegelteleskops rasch besser bis zu fst= 5.5mag, windstill, aber recht knackige minus 6 Grad. Das ist so die Temperatur wo ich ernsthaft in Erwägung ziehe Handschuhe anzuziehen.
Komet 230P LINEAR entpuppte sich gegen 21h30 MEZ bei 200x Vergrößerung im 24" Dobson als Winzling, den Durchmesser schätzte ich auf nur ca. 1/3 Bogenminute, die Helligkeitsbestimmung gestaltete sich einfach, bildete der Komet doch ein ganz enges Dreieck mit zwei passenden Vergleichssternen. Ich schätzte m1= 13.9m. Bei der Kondensation bin ich mir unsicher, da der Komet sehr klein, aber doch recht deutlich begrenzt war. Etwa DC=6?
Die Sichtbarkeit des Kometen würde ich als mittel bezeichnen, sicher schwerer als etwa W2, aber doch eindeutig und direkt bei mittlerer Vergrößerung.
CC=109
Durch diese relativ rasche und einfache Beobachtung übermütig geworden, schwenkte ich den Dobson noch Richtung Walfisch um 117P Helin-Roman-Alu zu versuchen. Der entpuppte sich jedoch als zu schwierig. Nur bei V=320 fallweise indirekt irgendwas gesehen, also nur eine reine Negativsichtung. Aber bei einer nur etwas besserer fst wäre es sich wohl ausgegangen. Er muß schwächer sein als 15.0mag
CS Mike
heute Samstag Abend hatte ich endlich wieder Zeit auf Kometenjagd zu gehen. Trotz nicht wirklich guter Wolkenanimationsvorhersage des sonst ausgezeichneten ALARO-Systems der Zentralanstalt für Meterologie und Geodynamik, machte sich die Fahrt auf die Tuscheralm doch bezahlt. War anfangs gerade noch die Milchstraße zu erkennen, wurde die Durchsicht beim Ausladen und Aufstellen des Spiegelteleskops rasch besser bis zu fst= 5.5mag, windstill, aber recht knackige minus 6 Grad. Das ist so die Temperatur wo ich ernsthaft in Erwägung ziehe Handschuhe anzuziehen.
Komet 230P LINEAR entpuppte sich gegen 21h30 MEZ bei 200x Vergrößerung im 24" Dobson als Winzling, den Durchmesser schätzte ich auf nur ca. 1/3 Bogenminute, die Helligkeitsbestimmung gestaltete sich einfach, bildete der Komet doch ein ganz enges Dreieck mit zwei passenden Vergleichssternen. Ich schätzte m1= 13.9m. Bei der Kondensation bin ich mir unsicher, da der Komet sehr klein, aber doch recht deutlich begrenzt war. Etwa DC=6?
Die Sichtbarkeit des Kometen würde ich als mittel bezeichnen, sicher schwerer als etwa W2, aber doch eindeutig und direkt bei mittlerer Vergrößerung.
CC=109
Durch diese relativ rasche und einfache Beobachtung übermütig geworden, schwenkte ich den Dobson noch Richtung Walfisch um 117P Helin-Roman-Alu zu versuchen. Der entpuppte sich jedoch als zu schwierig. Nur bei V=320 fallweise indirekt irgendwas gesehen, also nur eine reine Negativsichtung. Aber bei einer nur etwas besserer fst wäre es sich wohl ausgegangen. Er muß schwächer sein als 15.0mag
CS Mike