Wo lasst ihr eure Okulare während der Beobachtung?

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Hogel

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Hallo,
schildere kurz mein Anliegen:
Wenn ich mit meinem Dobson in der Nacht draußen bin, stecke ich
meine Okulare meist in die Tasche meiner Thermojacke: zwei Taschen = zwei 2" Okulare.
Da an meinen Dobson kein Okularhalter passt, befinden sich die restlichen Okus im Okularkoffer. Etwas umständlich, wie ich finde, denn das heißt beim Okularwechsel oft aufstehen, den
Koffer im Dunkeln suchen, Rotlicht an, wo ist denn das blöde 7er
Nagler? Sich wieder setzen, Mist das Objekt ist rausgewandert!
Wie macht ihr das? Habt ihr so eine Bauchtasche oder sowas?
Danke für eure Tipps!
:-) Rolf
 
Hallo,

Ich kann nicht zu allen antworten, denn mein Teleskop wird
nachgeführt.


Koffer im Dunkeln suchen, Rotlicht an, wo ist denn das
blöde 7er Nagler?


Ich finde meinem Okularkoffer "blind" und auch die Okulare
darinnen "blind".
Um ein Okular zu wechseln benötige ich kein Licht, und ich
muss den Koffer auch nicht suchen, denn er hat seinen festen
Platz im Kofferraum vom Auto.

Ich weiß auch, ohne Licht benutzen zu müssen, wo welches
Okular im Koffer ist.
Durch die Rasterschaumstoffeinlage hat jedes Okular seinen
festen Platz, und durch die jahrelange Gewohnheit muss ich
auch nicht mehr darüber nachdenken, wo welches Okular im
Koffer zu finden ist.

Das gleiche gilt auch für Filter, die ich immer in der
Reihenfolge [O-III], UHC, H-β angeordnet habe, und diese
auch gänzlich ohne Licht finde und auch ohne Licht in den
Filterschieber einschrauben kann.


Viele Grüße
*entfernt*
 
Hallo Rolf,

viele Möglichkeiten:

1. ich habe am 12-Zöller eine flache Kiste an der Rockerbox, direkt unter dem Tubus. Dort sind die Okulare und Filter, welche ich im Einsatz habe. Von unten dicht (Holz) und von oben immer der Tubus drüber (wenn auch manchmal recht steil geschwenkt), und immer stehend gelagert mit den augenseitigen Kappen drauf. Die aktuell benötigte Karte oder der Atlas liegen auch meistens noch drauf.
Nur wenn es sehr lang und sehr kalt wird müssen die Okulare mal in den Okularkoffer (der auch mal mit einem Knickpad geheizt werden kann, Heizung z.B. aus Konstantandraht ist eleganter) oder in die Bauchtache meines Sweatshirts (unter der dicken Jacke).
2. Der Okularkoffer steht auf einem kleinen Campingtisch direkt neben dem Dobs, wo auch das Kartenmaterial liegt.
Es empfiehlt sich (nicht nur in feuchtkalten Winternächten, das bei Nichtgebrauch mit einer Decke zuzudecken. Besser die Decke durchfeuchtet, als der Atlas und die Karten.
Wem das nicht zu blöd ist, der kann auch einen kleinen Sonnenschirm oder Ähnliches aufspannen.
3. Deutlich besser ist es, einen Kombi zu fahren und das Zeug im Kofferraum bei geöffneten Heckklappe zu verwahren. Das Fahrzeug kann ruhig dicht bei, bevorzugt Nordrichtung oder eben bei Bedarf als Windabweiser
Es ist natürlich vor allem wichtig, einen Schutz von oben zu haben. Sieht das Okular ständig Himmel von oben ist es ruck zuck betaut, bereift oder vereist weil es einfach kälter wird als die Umgebung.

Die beste Fangspiegelheizung eines Dobsons ist man selbst.
Bei Nichtbenutzung den Tubus immer wieder waagrecht stellen und nie mit der Öffnung zum Himmel weisend stehen lassen.
Gleiches gilt auch für Okulare. Die bekommen bei Nichtgebrauch wenigstens ihre Kappen drauf.

Gruß
*entfernt*

 
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Moin Rolf!

Meine Okulare wandern bei Nichtbenutzung zurück in den Okularkoffer, der bei ganz üblen Bedingungen auch beheizt ist. Dort hat jedes Okular seinen festen Platz, so daß ich die auch im komplett Dunkeln finde. Meine 1,25"-Okulare liegen in ihren Abteilen in einem Kleinteilemagazin, die größeren in ihren Drehpacks. Die Okulare kann ich aber alle im Dunkeln auseinanderhalten.
Ich besitze außerdem keine einzige parallaktische Montierung. Da bin ich es gewohnt, daß die Objekte beim Okularwechsel aus dem GF wandern. Mit Übung kiegt man aber raus, wohin das Objekt verschwindet.
 
Was ich bei der nächsten Beobachtung brauche, steckt in Hosen- und Jackentaschen. Es ist wichtig, Okulare zu haben, die man ertasten kann, also wo man den Typ haptisch erkennt. Okular jedes Ma aus dem Koffer zu holen ist für mich als Dobsonauten unpraktisch. Wenn ich ein schwaches Nebelchen bei mittlerer Vergrößerung gerade identifiziert habe, oder zumindest den Ort, wo ich suchen muss, kann ich nicht ne halbe Minute das Instrument stehen lassen. Dann begänne ich von vorn.

Was grade nicht gebraucht wird, ist im Okularkoffer, und der wird aus Tauschutzgründen zugeklappt. In diesem Koffer hat wie bei Micha alles seinen Platz, nicht nur Okulare, auch Filter, die Lampe usw.
 
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Hallo Rolf,

Ich machs wie Uwe und Gerd. Meine Schaumstoffeinlagen im Koffer sind zudem weiss. So erkenne ich die schwarzen Okulare in Umrissen auch in absolut dunkler Umgebung. Der Okularkoffer steht dabei auf einem kleinen Campingtisch unweit vom Dobson. Ansonsten ist "fühlbare" Ordnung im Okularkoffer und der Jackentasche alles. Rotlicht, Brille und Lupe verwende ich nur beim Lesen von Sternkarten oder Texten.

CS
Dirk
 
Hallo ihr Nachteulen,
vielen Dank für eure schnellen Rùckmeldungen! So wie Uwe mach
ich es bisher auch, ABER wie oft habe ich dabei schon aus Versehen mit meinen zarten Fingerchen direkt auf eine Linse
gepeppt - und mich geärgert. An meinem früheren Gerät
hatte ich einen kleinen Okularkasten - sehr praktisch. Aber
jetzt komme ich im Sitzen schlecht an Okulare in der Hosentasche und in die beiden Jackentaschen passen nur zwei.
Also stehe ich ständig auf und muss an den Okularkasten.
Wie sehen denn eure Erfahrungen mit Bauchtaschen aus?
:-) Rolf
 
Morgen zusammen,

ich nutze und lagere meine Okulare in einem imprägnierten, ausrangierten Fotorucksack.
Praktisch zu tragen, guter Stoßschutz, überall abzulegen, guter Zugriff (Reißverschluss bleibt offen, aber der Deckel ist zugeklappt) und Schutz vor Tau für die nicht verwendeten Okulare.

Da der Rucksack nicht wasser/dampfdicht ist, gibt's beim Lagern auch keine Probleme mit Feuchte.

Was für Objektive und Cam Bodies gut ist, kann bei Okularen nicht schaden... ;-)
 
Moin Uwe!

> Okular jedes Ma aus dem Koffer zu holen ist für mich als Dobsonauten unpraktisch.

Tja, bei mir klappt das Okulartauschen so in weniger als 10 Sek., da ich den Koffer auf Armlänge auf einem Klappstuhl direkt neben mir habe. Außerdem habe ich ein gutes Ortsgedächtnis, kann also die Sternformationen leicht wiederfinden, wo ich mich gerade aufhalte.

Die Okulare leigen bei mir im Koffer, alle mit der gleichen Orientierung. So vermeidet man das Antatschen der Linsen.

Jackentaschen, Bauch- oder kleine Fototaschen am Körper habe ich im Laufe der Jahre auch ausprobiert, das ist nichts für mich. Irgendwann hat sich das mit dem Koffer bei mir durchgesetzt, und dabei bleibe ich. So sollte jeder "sein Ding" finden. ;)
 
Zitat von *entfernt*GMS:
Die beste Fangspiegelheizung eines Dobsons ist man selbst.
Bei Nichtbenutzung den Tubus immer wieder waagrecht stellen und nie mit der Öffnung zum Himmel weisend stehen lassen.

Gruß
Günther

Hallo Günther,

was macht man aber wenn man einen Gitterrohr Dobson hat?
Bisher nehme ich immer einen milden Fön und puste den Tau vorsichtig weg. Funktioniert eigentlich sehr gut, aber man muss dann halt wieder erst Strom haben und auch noch an den Fön gedacht haben...
 
Hallo Rolf,

bei mir ist das mit den Okularen immer etwas abenteuerlich und bestimmt auch nicht zur Nachahmung zu empfehlen:
Ich hab immer eines in der Hand, eines in der Jackentasche, ein kleineres (z.B. ortho) in der Hosentasche (die eingestecketen natürlich mit Schutzkappen, die anderen aber ohne), dann liegt meistens noch eines hinter mir auf dem Beobachtungsstuhl und ein weiteres balanciere ich in meinem Schoß.
Ich weiß immer wo welches ist und mir ist auch noch nie eines runtergefallen, aber das ist wie gesagt Typsache und bestimmt nicht jedermann zu empfehlen.

Habe ich das Gefühl, ein Oku wird zu kalt, wird es in der Hand zwischengewärmt, oder eingesteckt.

Bei sehr feuchter oder sehr kalter Witterung lasse ich die Okus aber möglichst im Okularkoffer (Deckel zu). Der ist top isoliert dank massenweise Schaumstoff.

Aber wenn die Witterung es zulässt, breite ich liebe die Okulare in der beschriebenen Weise um mich herum aus.

 
Hallo Michael,


Antwort auf:
....was macht man aber wenn man einen Gitterrohr Dobson hat?
Bisher nehme ich immer einen milden Fön und puste den Tau vorsichtig weg. Funktioniert eigentlich sehr gut, aber man muss dann halt wieder erst Strom haben und auch noch an den Fön gedacht haben...

Am Gitterrohrdobson verwendet man nicht nur an störlichtkritischen Plätzen, sondern auch da wo es kalt/feucht wird eine "Socke".
Das ist eine licht- und winddichte Hülle aus Stoff pp!

OT:
Da Du keine Socke verwendest komme ich der Lösung Deines Problems mit komplexen Weitwinkelokularen, deren Vorteile gegenüber den einfachen Okulardesigns an weit geöffneten Telekopen (in Deinem Fall wohl f/4,5) Du nicht siehst wieder ein Stück näher.

Schau mal in diesem Text:

Mythossäge

den letzten Absatz.....Mythos zu, dass man mit einem guten Spiegel wenig bis gar nicht gegen Streu-/Störlicht unternehmen muss.....!
Dürfte bezüglich Verdunklung erhellend sein.

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo

Ich habe mir eine Art Tischen gebaut. Aus Holz, so eine Art Tablett mit 1,25" Bohrungen. Da stecke ich die immer rein.
So kann man auch gleich die Reihenfolge aufwäts oder abwärts bestimmen und kommt in Dunkeln nicht durcheinander. Nachteil ist das vorbereiten, aufbauen und abbauen.....
 
...und zutauen ;-)
 
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Hallo,

da ich zurzeit nur 3 Okulare habe, ist die Sache bei mir recht einfach. Ein Okular im Teleskop, je ein anderes links und rechts in der Jackentasche. Fertig. :super:

Viele Grüße

Carsten
 
Hallo Rolf,

ich habe meine Okulare immer im Drehpack. Meist ohne Kappen. Diese Drehpacks kommen in die zwei Hosentaschen und die zwei Jackentaschen. Natürlich muss der Reissverschluss zu, damit nichts abstürzt. Dann gibt es noch die Innentasche und wenn die nicht reicht, traue ich mich bei leichten Okularen sie einfach mal in die Jacke einzuwerfen, die ist unten mit einem Bengel zugezogen. Für die großen Übersichtsokulare taugt das aber nicht so gut. Daher sorge ich dafür, dass die Okularkiste immer zugeklappt ist und in kalten Nächten steht sie unter einer Decke. Steht sie auf dem Boden, liegt darunter ein Schaumstoff-Kniekissen zur Isolation. Bei Bedarf kann ich mit einem Knickpack oder mit einem Wärmekissen mit Eisenpulver zuheizen. Beim Aufbau positioniere ich die Kiste so, dass sie passend zur Hauptbeobachtungsrichtung (also gewöhnlich Süden) in Reichweite vom Stuhl steht.

Was den Gitterrohr-Dob angeht, würde ich empfehlen, nach Stathis Lösung zu schielen. Es ist sehr effizient, dafür einfach vier bis fünf Widerstände auf die Fangspiegelrückseite zu kleben und diese einfach mit 2x AA NiMH-Akkus zu beheizen. Verwendet man solche mit geringer Selbstentladung, so muss man auch keinen großen Vorlauf einplanen. Hat man ohnehin einen Akku, nimmt man den und feine, lackierte Spulendrähte (sehen aus wie blankes Kupfer), die dünner sind, als die Bleche der Spinne. Die klebt man auf die Kante der Bleche, so dass sie optisch nicht im Weg sind. Aus der Erinnerung beheizt Stathis 100mm Fangspiegel mit 0,8 Watt. Das zieht bei 2,4V also ca. 330 mA und kann somit mit 2000mAh-Akkus nominell 6 Stunden betrieben werden. Man bekommt auch Kapazitäten von 2500mAh und mehr, wodurch man auch 7 Stunden und mehr hinbekommt. Da aber die meisten Fangspiegel deutlich kleiner sind, kann auch die Leistung deutlich reduziert werden. Der Fläche nach reichen so 0,5W für einen 80mm Fangspiegel. Macht 210mA bei 2,4V und schon reichen die 2000mAh für 9 Stunden. Ist natürlich nur eine Überschlagsrechnung, da NiMH Zellen mit 1,2V bei ca. 1,0V als leer anzusehen sind. Entsprechend geht die Leistung zurück von z.B. 0,5W auf ca. 0,4W.

Clear Skies
Sven
 
Hallo

Ich hab meine Okulare immer im Okular Koffer, ab und zu am Boden meiner Rockerbox der ist aus Holz Sauber und Trocken,
höchstens 1 Okular ist da, und das um evtl. vergleich am Mond oder Kugelsternhauffen zu machen, Ich steckte noch nie Okulare in meine Jackentasche.

Wir Sternbeobachter haben so viel Zeit beim Okular wechseln, wie lang Benedikt man zum Okularkoffer gehen
Okular holen und wieder zum Teleskop gehen, meine sind nach Vergrößerung in der Schaumstoff Einlage geordnet,
hab in der not immer Rot Lampe Justier Laser.

Anbei bei meinem Refraktor ist ein Ablage Dreieck am Dreibein Stativ da sind immer 2 Okulare zum Wechseln.

Manfred
 
> haben so viel Zeit beim Okular wechseln,

Das gilt eben nicht, wenn man am Dob schon bei recht hoher Vergrößerung ist und etwas beobachtet, was ohnehin kaum zu sehen ist. Dann hat man nämlich ganz schnell das Feld verloren, in dem man sich orientiert hat. Außer Micha, mit seinem guten Gedächtnis für Sternmuster. :smiley61: Aber ich verliere es.
 
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Hallo alle,

sehe ich wie Uwe, beim Wechsel von 200x auf 320x ist ein schwacher Komet gleich einmal aus dem Gesichtfeld, wenn man sich zuviel Zeit lässt. Okularwechel muß bei mir Rucki-Zucki gehen.

CS Mike
 
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Hallo Uwe,
u. Mike

Okular Wechsel, liegt im Auge, was Ich sehe und grösser sehen, besser sehen möchte, jeder von uns weis sofort welches Okular er nehmen möchte - liegt im Okularkoffer
auf dem Bänckle, Tischle bei mir 2 m entfernt, am Fokus Schraube lockern, Okular raus in der rechten Hand haben Drehen 2 Schritte Strecken im Ablage Fach Okularkoffer tun,
anderes Okular je welches weis jeder selbst in die Hand nehmen Schutzkappe abmachen und wieder zum Teleskop Okular in den Fokus Scharf Stellen evtl. Bewegung,s Kontrolle.
das hat jeder in ca 30sek erledigt.

Alte Hasen auf dem Feld.

Wenn ich Draußen bin und der Himmel ist so gut 1a Super und auch Lust habe zu beobachten und dazu nicht tot bin von der Arbeit, Fassaden Gerüstbau,
dann beobachte Ich in aller ruhe Genieße die Natur um mich höre Tiere, rieche Frische, da kann Ich mich Konzentrieren 12" Dob hohe Vergrößerung,
und dabei Okular Wechsel liegt im Kopf kommt vom Auge, da hab Ich schon beobachtet bis zum Müde werden.

Manfred
 
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Ich praktiziere es im Prinzip wie Sven. Zur Beobachtung nehme ich in der Regel nicht mehr als zwei, maximal drei Okulare mit. Eines stecke ich gleich vor dem Rausgehen ins Teleskop, das andere oder die zwei anderen kommen im Drehpack ohne Schutzkappen in die Jackentasche(n).

Sollte es dann draußen zum Okularwechsel kommen, wird das erforderliche Okular aus dem Drehpack genommen, das sich gerade im Teleskop befindliche kommt ins Drehpack und ab in die Jackentasche. Und so wird dann immer getauscht.

 
Ich mache es im Grunde auch wie Sven und Patric. Nur habe ich mir extra eine dünne Weste mit vielen Taschen gekauft, wo ich ohne Probleme auch 5 oder mehr Okulare in Drehpacks verstauen kann. Allerdings habe ich nur kleine, leichte Okulare ;)

Zusätzlich passen noch Diktiergerät, Rotlichtlampe, Filter und evtl. ausgedruckte Sternkarten in die Weste. Also alles am Mann, was Man(n) so braucht. :)
 
Hallo Robert,

da sagst Du was. Es gibt ja komplexe Okulare, die einfach eine gewisse Baugröße haben müssen.
Es gibt aber sehr viele Okulare, an denen viel zu viel "Fleisch" dran ist, so nach dem Motto, ich bin groß, ich bin dick, ich bin gut, ich bin vitrinentauglich.
Es gibt ja schon einige Leute, die solche "Dickschiffe" ausziehen um sie handlicher oder z.B. binotauglicher zu machen.
Nett wäre, wenn sich die Designer mal Gedanken darüber machen, wie sich so ein Okular (oder auch zwei davon) im Binoansatz oder in einer Hosen- oder Westentasche macht.

Da ich als Weitwinkel- und Großfeldfan leider einige dieser "Klobigons" habe, kam es zu der bereits im Thread vorgestellten Variante mit der Kiste an der RB und (wichtig) unterhalb des Tubus.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

wenn es nicht um unbedingt klobige 2"Okulare
geht die es sein sollen oder auch extreme 1 1/4"
Okulare
werfe ich mal einen hinweis auf einen guten Okularrevolver in die Runde -da habe ich auf einen schlag alle meine Okulare sogar direkt an der Optik......
Bester Gruss Hans
 
Hallo Hans,

ein Okularrevolver wäre mir am Dobson viel zu schwer.
Überhaupt, tendiere ich zu immer weniger Okularen. Hatte ich anfangs das Bedürfnis, nach 5 Stück, so sind es jetzt meist nur mehr zwei bis drei.

CS Mike
 
hallo Mike ,

ja natürlich speziell am Dobson stimmt das natürlich -
allgemein finde ich wenn es nicht unbedingt schwere
weitwinklige Okulare sein sollen ,
und man eine ganz feine Abstufung haben möchte, so einen Okularrevolver eine feine Sache ,
bequemer geht es ja nicht , eben wenn feinste schnelle
Abstufung gewünscht
allerdings stimme ich voll zu auch bei Anzahl der Okulare
ist manchmal weniger mehr , ein zwei , drei tolle Spezialisten
je nachdem was man individuell wünscht , reicht
CS Hans

 
Hallo Zusammen,

während den kalten Monaten mache ich es ähnlich wie meine Vorredner.
Draußen am Feld habe ich nicht mehr als drei Okulare dabei. 31, 13 und ein Zoom 5-8.
Eines jeweils im OAZ die anderen Links und rechts samt Kappen in der Jackentasche.

Der Okularkoffer mit den anderen Okularen und Filtern liegt zwar im Kofferraum, wird aber selten benötigt.

-Michael

 
hallo Hans,

ist manchmal weniger mehr , ein zwei , drei tolle Spezialisten

Man könnte das sogar auf eine extrem Spitze treiben:
Wenn ich nur ein einziges Okular verwenden dürfte, würde ich für meine Optik(600mm/2560mm), sicher das 13mm Ethos nehmen und wäre recht glücklich damit. Ist immer noch ausreichend Feld und ausreichend Vergrößerung um einigermaßen alle Anwendungen abdecken zu können.

CS Mike
 
Hallo Mike,

da denke ich erst "gerade an dem Gerät", und dann denke ich, dass einem damit an jedem Gerät richtig viel entgeht. Konkret für dieses Gerät: Warum 200x, wenn 300x problemlos gehen? Warum 0,6°, wenn 1° geht? Es gibt sicher Beobachtungsabschnitte, die Gelegenheit bieten, mit einem Okular eine bestimmte Region "durchzusehen". Aber selbst wenn das einen Abend füllte, würde ich mich nicht an allen Abenden darauf beschränken wollen. Man vergibt ja auch einiges vom Leistungspotenzial des Teleskops. Auch mehr als 200-fach sind nicht selten gewinnbringend zu verwenden.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

ja klar, ohne Not wird man sich nicht einschränken, warum auch?
Ich meinte das mehr als Gedankenspiel in der Art von "Wenn ich auf einer einsamen Insel wäre und nur ein einziges Okular verwenden dürfte", dann wäre es eben dieses.

CS Mike

 
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