Jupiter mit Europa zur Opposition am 8.3.2016

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Tirion

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Hallo,

kurz nach dem Abzug von letzten tiefen Wolken ergaben sich überraschenderweise ausgezeichnete Bedingungen, vor allem bezüglich des Seeings. Bis zum Aufzug von Zirren konnte ich über 2 Stunden Daten sammeln. Erst bei einer ersten Sichtung wurde die Qualität einiger AVIs klar. Hier ein Ergebnis aus den besten 4 RGB-Serien:

Link zur Grafik: http://u0068026846.user.hosting-agency.de/ade/2016-03-07-2331_2_Jupiter_147.png
Link zur Grafik: http://u0068026846.user.hosting-agency.de/ade/2016-03-07-2331_2_Jupiter_147s.png

Viele Grüße,
Steve
 
Es ist zwar nur der Jupiter, welcher hier schon ab und zu mal gepostet wird, aber ich bin von der Dimension der Aufnahme und ihrem Detailgrad fasziniert, obwohl es eine vergrößerte Darstellung ist.
 
Hallo Steve,

unglaublich klare detailreiche Aufnahme. Dagegen wirken meine Ergebnisse matt und unscharf. Da möchte ich etwas Ursachenforschung betreiben.

Liegt es an der gößeren Öffnung, dem besseren Equipment oder war einfach das Seeing so viel besser ???
Ich habe ja einen 8'' F6 GSO Dobson.

Hast Du da selbst Erfahrungen sammeln können zwischen 200cm und 300mm Öffnung ?
Wie stark macht sich der ADC bemerkbar ?

Um das Seeing zu beurteilen wäre eine kurze Sequenz des Videos als gif-Animation hilfreich.

Oder liegt es auch an der Bildbearbeitung ?
Vielleicht könntest Du auch das Summenbild zeigen, dann kann ich das mit meinen Vergleichen um zu sehen wie die Ausgangslage vor der Bildbearbeitung war.

Gruß,
Holger

 
Hallo

Sehr schöne Aufnahme. In der Bildmitte äußert scharf, aber am (Planeten-)Rand doch arg weichgezeichnet.

In "Abenteuer Astronomie (2/3 2016 S. 26/27) steht, dass sich 2,5 h später auch Io mit einer noch größeren Abdeckung des eigenen Schattens hinzu gesellt hat. Allerdings hat sich da ein Fehler eingeschlichen. Dort wird die selbe Uhrzeit am selben Tag auf zwei unterschiedliche Darstellungen verwiesen... (08.03.2016 2:00 MEZ). Vermutlich ist auf Seite 27 der Fehlerteufel. Dort ist wohl ein Durchgang am 23./24. März gemeint. Unter den Darstellungen steht jedoch 08.03.2016.


Gruß
Jürgen
 
Hallo,

danke für eure positiven Kommentare, auch für die Kritik von Jürgen. So lernt man Neues bzw. wird auf Betriebblindheit hingewiesen :)

Man kommt aber auch nicht alle Tage dazu, mit solchem Material zu arbeiten, da sind die bisherigen Methoden nur eingeschränkt anwendbar.

Der weichgezeichnete Rand ist ein Derotationsartefakt. Da wollte ich nichts abschneiden. Vielleicht finden sich da noch bessere Parameter.

Bis dahin habe ich noch eine neue, meiner Meinung nach ästhetischere Variante erstellt. Die Skalierungen sind diesmal auf mein anderen Ergebnisse passend. Ich hatte diesmal mit weniger Brennweite experimentiert, da hatte ich mich beim Skalieren verrechet...

Nord oben, auf F~6500mm skaliert
Link zur Grafik: http://u0068026846.user.hosting-agency.de/ade/2016-03-07-2331_2_Jupiter_136_V1.1.png

Süd oben:
Link zur Grafik: http://u0068026846.user.hosting-agency.de/ade/2016-03-07-2331_2_Jupiter_136s_V1.1.png

Süd oben in groß (F~7800mm)
Link zur Grafik: http://u0068026846.user.hosting-agency.de/ade/2016-03-07-2331_2_Jupiter_163_V1.1.png

@ Holger:
Ja, die Öffnung bringt entsprechend der Auflösungsgrenze und Optikqualität einen Gewinn.

Den größten Unterschied für mich hat aber das Seeing gemacht. Ich nehme ja schon seit ca. einem Jahr mit 12" statt 8" auf. Da habe ich bei der aktuellen Aufnahmeserie nicht soo viel verändert. Ich war mir sogar nicht mal bei der Justage ganz sicher.

Ich habe keine Gegenprobe ohne ADC gemacht. Erfahrungsgemäß sind die Seeingschwankungen größer als der ADC-Effekt. Ich vertraue einfach darauf, dass es funktioniert :). Ist aber für 12" und 45° Höhe theoretisch grenzwertig. Diesmal war Blau das erste mal für mich brauchbar, von daher meine ich, der ADC könnte einen kleinen Effekt gehabt haben.

Das gif und ein Summenbild liefere ich später.

Viele Grüße,
Steve.
 
Hallo Steve,

den lobenden Beurteilungen kann ich mich nur anschließen, und ich freue mich, dass Du hier offensichtlich mal Gelegenheit hattest, die Leistungsfähigkeit Deiner 12" Optik weitestgehend zu nutzen. Besonders schön und sauber kommen Oberflächendetails auf Europa und ihr Schatten heraus.

Wenn ich mir dennoch eine Kritik erlauben darf, dann würde ich auf die erkennbare Auswirkung eines offenbar bevorzugten Schärfungsradius bei der Bildbearbeitung hinweisen, der vermutlich vor allem in den braunen Bändern zur Ausbildung eines "Spaghetti"-Musters geführt hat, wie ich die Erscheinung hier salopp bezeichnen möchte.

Zum Vergleich nochmal meine entsprechende Aufnahme (Rot-Layer) mit "Breitband"-Bearbeitung:

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/Jup_005612_g2_ap1_Drizzle15_conv_p60lumi_wD140022853156_mf92_wD11562156_600q_rot212.5.jpg

Da tritt kein bildbeherrschendes Muster hervor. Hast Du die Bearbeitung soweit dokumentiert, dass Du meine Vermutung bestätigen kannst, oder willst Du uns überhaupt gerne auch Einzelheiten zur Bearbeitung verraten?

Noch eine Frage zur Derotation: Benutzt Du die nur bei der Zusammenfügung der Farblayer, oder auch bereits während der Videoaufnahmen?

Gruß, Jan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jan,

danke für Deine ausführliche Antwort!
Tatsächlich führte die Bearbeitung zu einer Art Spaghettiemuster, das ich schon zu 8"-Zeiten kannte. Offenbar liegt die Ursache wirklich einerseits in den bevorzugten Radien und andererseits in der Anwendung von Waveletstärken < 1 bei den Radien 3 und 4 in Fitswork (wohl so eine Art negative Schärfungsartefakte, wenn ich das so sagen darf). Außerdem hat die Grundschärfung der Summenbilder bereits eine soche Bevorzugung eingeführt, die später in der Bearbeitungskette zu deren Verstärkung führte.
Nach Umstellung der Grundschärfung und einer überarbeiteten Weiterbearbeitung konnte die Intensität dieses Musters deutlich reduziert werden:
Link zur Grafik: http://u0068026846.user.hosting-agency.de/ade/2016-03-07-2331_2_Jupiter_136_V2.0.png

Weiterhin stelle ich hiermit die ungeschärften Summenbilder für einen Vergleich der Bearbeitung zur Verfügung: (9 MB)

Ich benutze die Derotation, um aus den einzelnen Farbkanälen Summenbilder zu erstellen, die dann erneut zu einem RGB-Summenbild derotiert werden (ich hoffe, das ist verständlich).

Kurz meine Grundschärfungsmethode der Summenbilder:
  • Drizzle-1,5x Summenbilder (3000 von 8000 Frames)
  • Fitswork Gauss-Schärfung 6/0/500
  • Fitswork Deconvolution R1 2,5 R2 3
  • Derotation
Bearbeitung des aus der Derotation resultierenden RGB-Bildes:
  • Herstellung eines Luminanzbilder aus Addition von R+G
  • Schärfung L mit Fitswork Deconvolution R1 0,7 R2 1,8
  • Kombination in Photoshop zum (60%-RG)-RGB
  • Skalierung auf 2x DSINC
  • Entrauschen mit Neatimage
  • Entrauschen Fitswork NLM 1/12/51/glatt
  • Fitswork Waveletnachschärfung 2,5/1.1/1/1 (leicht unterschiedlich je nach Farbkanal)
  • Verkleinerung auf Darstellungsgröße DSINC
Grüße,
Steve
 
Hallo Steve,

danke für die Infos und die Summenbilder.
Ich habe mich auch schon versucht, aber an Deine Ergebnisse komme ich mit meinen Bearbeitungsmethoden nicht heran.

Was mich aber verwundert ist die Rauschfreiheit deiner Summenbilder nach Gauss schärfen und Wavelet Detailverstärkungen.

Ich habe das mit meinem Summenbild vom 24.02.16 verglichen und da kann ich Deine bestimmt doppelt so viel schärfen ohne ein Rauschen zu erhalten. Da frage ich mich natürlich woran das liegen kann.
Ich verwende ja die Asi120mc und ich habe ähnlich viele Frames gestackt. Dein Summenbild zeigt allerdings deutlich mehr Details als meins.

Könnte die Gain-Einstellung bei der Aufnahme der Grund dafür sein ? Bei mir liegt die Mitte bei 50. Manchmal gehe ich aber höher. Wie hoch war bei Deiner Aufnahme der Gain Wert ?


Gruß,
Holger
 
Zitat von Tirion:
Weiterhin stelle ich hiermit die ungeschärften Summenbilder für einen Vergleich der Bearbeitung zur Verfügung
Hallo Steve,

vielen Dank für die Bereitstellung der Summenbilder! Deine neue Bearbeitung erscheint mir bereits viel ausgewogener. Da es schon spät ist, habe ich nur schnell den ersten Rotauszug als 16-Bit TIF in Fitswork mit Wavelets und anschließend als 8-Bit BMP in Picture Publisher mit Maske und selektiver Schärfe behandelt.

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/2016-03-07-2318_0-SR-R-9_g3_ap80_Drizzle15_070wDrot19_PPmask_ss12.jpg

Die Maske vermeidet eine Überschärfung des Mondes und seines Schattens. Eine Betonung bestimmter Ortsfrequenzen scheint mir in dieser Ausarbeitung nicht mehr gegeben. Ich kann später gerne noch eine etwas sorgfältigere Auswertung versuchen, ggf. dann auch mit Farbe.

Gruß, Jan
 
Hallo Steve,

und noch eine Nachfrage: Wie hoch sind Deine Histogrammwerte in firecapture ?
Da nehme ich 50 bis 60 % vielleicht liegt da ja auch der Grund.

Gruß,
Holger
 
Zitat von komposer:
Könnte die Gain-Einstellung bei der Aufnahme der Grund dafür sein ? Bei mir liegt die Mitte bei 50. Manchmal gehe ich aber höher. Wie hoch war bei Deiner Aufnahme der Gain Wert ?

Hallo Holger,

ich denke, die Gaineinstellung hat nur geringen Einfluss auf das Rauschen des Summenbildes bei der hohen Anzahl gestackter Frames.
Hier die Aufnahmparameter, die dahingehend hoffentlich alle Fragen beantworten :)

Code:
2016-03-07-2329_2-SR-R-11.txt
Bit depth=8bit
ROI=456x384
FPS (avg.)=133
Shutter=7.500ms
Gain=82
AutoExposure=off
Brightness=0
Gamma=50 (off)
USBTraffic=58
SoftwareGain=10 (off)
Histogramm(min)=0
Histogramm(max)=143
Histogramm=56%
Sensor temperature=5,8 °C

Code:
2016-03-07-2330_2-SR-G-11.txt
Bit depth=8bit
ROI=456x384
FPS (avg.)=133
Shutter=7.500ms
Gain=82
Brightness=0
Gamma=50 (off)
SoftwareGain=10 (off)
Histogramm(min)=0
Histogramm(max)=154
Histogramm=60%
Sensor temperature=5,0 °C

Code:
2016-03-07-2331_3-SR-B-11.txt
Bit depth=8bit
ROI=456x384
FPS (avg.)=117
Shutter=8.500ms
Gain=90
Brightness=0
Gamma=50 (off)
SoftwareGain=10 (off)
Histogramm(min)=0
Histogramm(max)=164
Histogramm=64%
Sensor temperature=5,0 °C

Grüße,
Steve
 
Zitat von Jan_Fremerey:
[...]und anschließend als 8-Bit BMP in Picture Publisher mit Maske und selektiver Schärfe behandelt.[...]
Die Maske vermeidet eine Überschärfung des Mondes und seines Schattens. Eine Betonung bestimmter Ortsfrequenzen scheint mir in dieser Ausarbeitung nicht mehr gegeben. Ich kann später gerne noch eine etwas sorgfältigere Auswertung versuchen, ggf. dann auch mit Farbe.
Gruß, Jan

Hallo Jan,

das ist interessant. Ich habe ab und an Probleme mit ausgebrannten und übertrieben dunklen Stellen beim Schärfen (hier mit dem hellen Sturm im NEB und den "Spaghettirändern"), vielleicht kann man das damit in den Griff bekommen. Mich würde Deine Farbbearbeitung diesbezüglich sehr interessieren.

Grüße, Steve

 
Zitat von Tirion:
Mich würde Deine Farbbearbeitung diesbezüglich sehr interessieren.
Hallo Steve,

hier ist mal eine erste Farbversion, mit der ich allerdings noch nicht so ganz zufrieden bin:

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/2016-03-07-2329_2-SR-R-11_g3_ap80_Drizzle15_itGr306x10s250wD2400_RGmanuell_mitRGB-R095_wD2285_Randlayer_Mask400insert_Mask19SchattenMM58_RM52.png

Insbesondere erreiche ich nicht die hohe Ortsauflösung Deiner Ausarbeitung ohne in Artefakte zu laufen.

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung Deiner Bearbeitungsschritte. Offensichtlich gehen wir da etwas unterschiedlich vor. Die von mir angewendeten Maßnahmen sind komplett im Dateinamen dokumentiert:

2016-03-07-2329_2-SR-R-11_g3_ap80_Drizzle15_itGr306x10s250wD2400_RGmanuell_mitRGB-R095_wD2285_Randlayer_Mask400insert_Mask19SchattenMM58_RM52.png

Es beginnt in Fitswork mit iterativer Gaußschärfung bei Reglerstellungen 3.06/10/250 und anschließender Waveletschärfung mit Regler 2 auf 4.00. Auf diese Weise wurden die bereits vorgeschärften Rot- und Grünlayer behandelt und anschließend mit manueller Justierung zu einem RG aufaddiert. Das parallel angefertigte RGB wurde aus leicht geschärften Farblayern zusammengesetzt mit einer Farbkorrektur bei Rot auf 95%. Das RG-RGB wurde nochmal mit mit Wavelet-Regler 2 auf 2.85 nachgeschärft.

Zur "Derotation" der Farblayer erzeuge ich mit Hilfe des Tools "Farblayer zurechtrücken" in Fitswork zwei Bilder. Das erste Bild ist auf das Zentrum zentriert und weist infolgedessen Farbsäume in den äquatorialen Randzonen des Planeten auf. Das zweite Bild zentriere ich auf die Randzonen, wobei Farbverschiebungen im Zentrum entstehen. Beide Bilder transferiere dann im BMP-Format nach "Picture Publisher", dort kopiere ich das mit Hilfe einer Kreismaske markierte Zentrum des ersten Bildes in das zweite und gewinne damit eine auf der gesamten Fläche farbzentrierte Darstellung.

Den durch die Schärfungsmaßnahmen am Mondschatten entstehenden "Hof" beseitige ich ebenfalls innerhalb einer Kreismaske durch lokale Anpassung des Histogramms. Die letzte, mit "RM52" bezeichne Maßnahme weist auf eine geringfügige Verschiebung des mittleren Histogrammreglers im Rotkanal aus der Neutralstellung 49 hin.

Es interessiert mich jetzt natürlich, zu welchem Ergebnis ich komme, wenn ich statt mit der beschriebenen Farbzentrierung mit "echter" Derotation arbeite. Das will ich bei Gelegenheit gerne mal ausprobieren.

Gruß, Jan
 
Hallo Jan,

danke für Deine erste Interpretation der Daten!
Meine Bearbeitung würde wohl nicht mehr in den Dateinamen passen :) Ich nutze Word-Datein mit Screenshots der Schritte zur Dokumentation + Wavelet-Einstellungsdateien aus Fitswork und die Tif-Dateien selbst (Ebenenbenennungen).

Ich habe noch eine in den niegrigeren Ortsfrequenzen etwas weniger präsente Version erstellt. Hier werden gerade die feinen Details weniger "überstrahlt". So kommt z.B. auch eine zarte Albedo auf Europa zum Vorschein.

Link zur Grafik: http://u0068026846.user.hosting-agency.de/ade/2016-03-07-2331_2_Jupiter_136_V2.2.png

Link zur Grafik: http://u0068026846.user.hosting-agency.de/ade/2016-03-07-2331_2_Jupiter_163_V2.2.png

Im Vergleich zur Vorversion habe ich noch Fitswork-Wavelets 1.00/0.6/0.6/0.6 ohne Rauschfilter und eine Anhebung von Blau in der Farbbalance durchgeführt.

Viele Grüße, Steve
 
Mir gefällt die letzte Version sehr gut. Farben und Details wirken sehr natürlich. KLASSE GEMACHT!!
 
Hallo Steve,

mir gefällt auch die letzte Version am besten, eine sehr feine und stimmungsvolle Ausarbeitung! So etwas habe ich nicht in dieser Art hinbekommen. Beim Spielen mit Deinen TIFF-Dateien komme ich bis jetzt mit R-RGB besser hin als mit RG-RGB, und habe jetzt einfach mal eine Animation aus Deinem ersten und letzten Set zusammengebastelt:

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/Tirion_2318-43_PaintStar40x100ms_Animake.GIF

Dieses Ergebnis will sich in keiner Weise mit Deiner Arbeit "messen", es soll nur eine der vielfältigen Möglichkeiten zeigen, was man aus solchen Datensätzen machen kann.

Insgesamt hat mir die Diskussion und der offene Austausch sehr gefallen, und ich würde mich über weitere Arbeiten aus Deiner "Werkstatt" freuen.

Dank und Gruß, Jan

P.S. - Habe mal noch eine Frage, die mich schon seit längerem beschäftigt: Seht Ihr die unterschiedlichen Farben der Wolkenbänder und Polkappen sowie auch die Wolkenformationen nicht auch ausgeprägter bzw. plastischer, wenn ihr den Kopf nach rechts neigt? Diese für mich recht eindrucksvolle Erscheinung hatte ich an anderer Stelle schon mal mit dem beidäugigen Sehen in Verbindung gebracht, wodurch sich Gegenstände in seitlicher Anordnung möglicherweise differenzierter wahrnehmen lassen als in vertikaler Anordnung.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jan,

ich sehe diese Übung nicht als Bildbearbeitungswettbewerb. Es hilft vielmehr jedem, der eine Bearbeitung macht, zu sehen, ob bei diesem wichtigen Teil der "Bildgewinnung" noch viel Potenzial verschenkt wird. Ganz unabhängig davon, ob das Ergebnis hier gepostet wird.

Auch ich fand den Austausch sinnvoll und lehrreich.

Ich nutze die Rotation der Bilder gern, um die Gewöhnung an eine Ansicht bei der Bearbeitung auszutricksen. Ich kann Eindruck einer höheren Farbsättigung aber auch beim einäugigen Sehen bestätigen. Vermutlich haben das menschliche Sehfeld und ggf. wahrnehmungspsychologische Effekte damit zu tun.

Viele Grüße, Steve
 
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