astro_alex80
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich habe mich jetzt schlussendlich entschieden einen Beitrag zu verfassen und möchte Euch mein aktuelles Projekt vorstellen, nicht zuletzt durch die hier ebenfalls in die Richtung gehende Beiträge, wo es mit Sicherheit interessante Schnittmengen gibt.
Anbei mein aktueller Entwurf eines Schaltplans, der bereits auf meinem Steckbrett funktioniert, Fotos dazu folgen.
Das ganze ist noch lange nicht fertig. Aktuell lasse ich gerade ein paar Testplatinen herstellen.
Aufgabe des "all in one":
- regelbare, sichere Stromversorgung einer DSLR
- Peltierkühlung einer DSLR (wahlweise direkt den Chip oder eine "Kühlbox" à la Geoptik) - jedoch umfangreicher
- Fokussierer à la Stepperfocuser2.0 - von Thomas Westerhoff (http://astrohome.info) - Ansteuerung via Robofocus-Protokoll
Im Detail:
Die Stormversorgung geschieht recht simpel via eines RECOM DC/DC-Converters. Das ist zwar ein ziemlicher Brummer als Bauteil, jedoch meiner Meinung, gerade in Punkto Effizienz eine angemessene Lösung.
Das Peltier-Element, die dazugehörigen Lüfter, das Display und der Fokussierer werden über einen Atmel Mega32 mit 44 Pins gesteuert.
Die Software habe ich bereits in C geschrieben und funktioniert einwandfrei.
Der Atmega erfasst via DS18S20 Temperatur-Sensoren jeweils die Außen- und Innen- bzw. Chip-Temperatur) sowie die Luftfeuchtigkeit, woraus der Taupunkt errechnet werden kann.
Der Atmega regelt via Logiclevel-Mosfets das Peltier-Element und die Lüfter, mit der Aufgabe die Innen-Temperatur bis knapp über Taupunkt runter zu bringen.
Alle Daten werden auf dem Display ausgegeben.
Weiterhin lässt sich die Displayhelligkeit und die Lüfterdrehzahl via der Taster per PWM individuell regeln.
Der Fokussierer ist wie geschrieben, ein Nachbau des Stepperfocuser2.0 von Thomas Westerhoff, meiner Meinung eines der besten und auch einfach realisierbaren Selbstbauprojekte in der Richtung.
Ich habe dessen Schaltung integriert und die Software in C umgeschrieben, Ansteuerung via Robofocus vom Rechner aus oder via einer kleinen Handbox.
Der Fokusierer wird über Bluetooth verbunden, um ein USB Kabel zu sparen.
In die gleiche Richtung zielt auch die Integration der DSRL Sromversorgung. Es wird, da integriert, kein zusätzliches Stromkabel als so schon benötigt. Die Kamera, der Focuser und die Kühlung wird über ein Stromkabel versorgt.
Ich bin kein ausgewiesener Elektroniker, weder Programmierer und mache solche Geschichten, wie wohl die meisten hier, neben Astro als Überbrückung der bewölten Tage/Nächte und schlicht aus Spaß an der Umsetzung.
Nicht zuletzt auch, da die Preise gekühlter Kameras und insbesondere dieser Kühlbox für leicht übertrieben halte.
Das ganze Projekt lässt sich, je nach Preisen des Peltier-Element, des Displays und der Lüfter in einer Größenordung von 100-130€ realisieren und damit bekommt man quasi 3 Teile in einem.
Ich berichte gerne, von Zeit zu Zeit, weiter über das Projekt und nach und nach, kommt damit vielleicht auch eine komplette Nachbauanteilung zusammen.
Neben zeitintensivem Job und einer weiteren schönen Beschäftigungen neben Astro
bleibt das ganze natürlich manchmal ein paar Tage liegen, bevor's weitergehen kann.
Jegliches Feedback und Verbesserungsvorschläge sind herzlichst willkommen.
Beste Grüße,
Alex
ich habe mich jetzt schlussendlich entschieden einen Beitrag zu verfassen und möchte Euch mein aktuelles Projekt vorstellen, nicht zuletzt durch die hier ebenfalls in die Richtung gehende Beiträge, wo es mit Sicherheit interessante Schnittmengen gibt.
Anbei mein aktueller Entwurf eines Schaltplans, der bereits auf meinem Steckbrett funktioniert, Fotos dazu folgen.
Das ganze ist noch lange nicht fertig. Aktuell lasse ich gerade ein paar Testplatinen herstellen.
Aufgabe des "all in one":
- regelbare, sichere Stromversorgung einer DSLR
- Peltierkühlung einer DSLR (wahlweise direkt den Chip oder eine "Kühlbox" à la Geoptik) - jedoch umfangreicher
- Fokussierer à la Stepperfocuser2.0 - von Thomas Westerhoff (http://astrohome.info) - Ansteuerung via Robofocus-Protokoll
Im Detail:
Die Stormversorgung geschieht recht simpel via eines RECOM DC/DC-Converters. Das ist zwar ein ziemlicher Brummer als Bauteil, jedoch meiner Meinung, gerade in Punkto Effizienz eine angemessene Lösung.
Das Peltier-Element, die dazugehörigen Lüfter, das Display und der Fokussierer werden über einen Atmel Mega32 mit 44 Pins gesteuert.
Die Software habe ich bereits in C geschrieben und funktioniert einwandfrei.
Der Atmega erfasst via DS18S20 Temperatur-Sensoren jeweils die Außen- und Innen- bzw. Chip-Temperatur) sowie die Luftfeuchtigkeit, woraus der Taupunkt errechnet werden kann.
Der Atmega regelt via Logiclevel-Mosfets das Peltier-Element und die Lüfter, mit der Aufgabe die Innen-Temperatur bis knapp über Taupunkt runter zu bringen.
Alle Daten werden auf dem Display ausgegeben.
Weiterhin lässt sich die Displayhelligkeit und die Lüfterdrehzahl via der Taster per PWM individuell regeln.
Der Fokussierer ist wie geschrieben, ein Nachbau des Stepperfocuser2.0 von Thomas Westerhoff, meiner Meinung eines der besten und auch einfach realisierbaren Selbstbauprojekte in der Richtung.
Ich habe dessen Schaltung integriert und die Software in C umgeschrieben, Ansteuerung via Robofocus vom Rechner aus oder via einer kleinen Handbox.
Der Fokusierer wird über Bluetooth verbunden, um ein USB Kabel zu sparen.
In die gleiche Richtung zielt auch die Integration der DSRL Sromversorgung. Es wird, da integriert, kein zusätzliches Stromkabel als so schon benötigt. Die Kamera, der Focuser und die Kühlung wird über ein Stromkabel versorgt.
Ich bin kein ausgewiesener Elektroniker, weder Programmierer und mache solche Geschichten, wie wohl die meisten hier, neben Astro als Überbrückung der bewölten Tage/Nächte und schlicht aus Spaß an der Umsetzung.
Nicht zuletzt auch, da die Preise gekühlter Kameras und insbesondere dieser Kühlbox für leicht übertrieben halte.
Das ganze Projekt lässt sich, je nach Preisen des Peltier-Element, des Displays und der Lüfter in einer Größenordung von 100-130€ realisieren und damit bekommt man quasi 3 Teile in einem.
Ich berichte gerne, von Zeit zu Zeit, weiter über das Projekt und nach und nach, kommt damit vielleicht auch eine komplette Nachbauanteilung zusammen.
Neben zeitintensivem Job und einer weiteren schönen Beschäftigungen neben Astro
Jegliches Feedback und Verbesserungsvorschläge sind herzlichst willkommen.
Beste Grüße,
Alex
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