Transportables Teleskop für Beginner

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Hallo Felix,

Zitat von Gerd_Duering:
Öhm - die viefältigen Einsatzmöglichkeiten? Ich habe diesen 102/1300 Kak hier nicht als Zimmerdeko rumliegen, ich beobachte damit, und Deep Sky mit 100mm Öffnung ist aus der Stadt schlicht nicht wirklich prickelnd. Und es ist nicht so herrschte hier akuter Okularmangel...

Der 130mm Newton hat mit seinem Drittel mehr Durchmesser die 1,6fache Lichtsammelnde Fläche und das deutlich größere Feld erleichtert die Aufsuche und man findet schneller und sieht mehr.
Ja ich weiß du möchtest gerne gegen so eine tollen MAK anstinken aber dir fallen keine sachlichen Argumente ein so das du mit Zimmerdeko kommen musst.


oh da hab ich wohl das kleine Wörtchen nicht in deinen Satz mit der Zimmerdeko überlesen und das Kak interpretiere ich jetzt mal als MAK, sorry.


Zitat von Gerd_Duering:
Ich hab noch einen 114/ 900 Newton den ich mal auf der Porta hatte, da kam mir einfach nur das Kotzen.


Zitat von Gerd_Duering:
Ich fürchte wenn ich den von dir hier so gepuschten 130mm Newton auf meine Porta schnallen würde käme mir auch das Kotzen weil der davon wohl auch nicht vernünftig getragen wird.


Oder diese alles toppende unverschämte Unterstellung vielleicht;

Zitat von Gerd_Duering:


Na ja die Formulierung ist zweifellos unpassend aber es wäre die passende Antwort und das gleiche Niveau als wenn Jemand so einen MAK als Kak und Zimmerdeko tituliert.

Was den gravierenden Unterschied in der Stabilität beim Beobachten mit dem MAK gegenüber dem Beobachten mit dem Newton auf der Porta anbelangt so ist das ein sachlicher Fakt den ich genauso festgestellt habe und wo ich den MAK dann außerordentlich zu schätzen weiß.

Und das Lichtsammelvermögen des Newtons ist 1,6x so groß wie das des Maks

Dieses Argument scheint nur sachlich.
Denn man kann das Argument das eine größere Öffnung mehr Licht sammelt praktisch gegen jedes Teleskop verwenden.
Gegen den 130mm führ ich dann den 150mm an und schreibe wie viel mehr Licht der dann sammelt.
Gegen den 150mm führ ich dann den 200mm an und schreib das Gleiche.
Gegen den 200mm führ ich dann den 250mm an und schreib das Gleiche.
Gegen den 250mm führ ich dann den 300mm an und schreib das Gleiche.
Gegen den 300mm führ ich dann den 400mm an und schreib das Gleiche.
Gegen den 400mm führ ich dann den 600mm an und schreib das Gleiche.
Und so weiter und so fort.
Und gegen das 10m Keck Teleskop führ ich dann das geplante 30m Teleskop an.
Nach dieser Argumentation könnte ich also selbst dem Profi sein megateures super Teleskop madig machen und schreiben das es viel weniger Licht sammelt als ein noch Größeres.

Es ist daher kein wirklich sachliches Argument da es den sachlichen Zwang ignoriert irgendwo mal stopp zu sagen und sich auf eine Öffnung festzulegen.
Und wenn Jemand diesen Stopp bei 100mm setzt weil er eben etwas Kleines Leichtes Handliches möchte ist es an dieser Stelle Unfug ihm mit dem Argument das etwas Größeres Sperrigeres und Schweres mehr Licht sammelt zu kommen.
Nach Teneriffa reist man üblicherweise mit dem Flugzeug!
Ein Teleskop was man dahin mitnehmen will sollte also entsprechend klein sein.

Was das Fotostativ für so einen kleinen MAK anbelangt so ist das eine Erfahrung die ich selber gemacht habe.
Das muss ich nicht von anderen nachplappern.
Ich benutze den MAK wie schon angedeutet auch für terrestrische Zwecke auf einem Fotostativ
Und meine eigenen Erfahrungen werde ich hier ja wohl noch schreiben dürfen auch wenn andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben und auch schon mal das Fotostativ erwähnten.
Ich muss das nicht nur als „von mir“ verkaufen wie du unterstellst sondern es ist meine eigene Erfahrung!

Was die Frage Gregory oder Rumak anbelangt, ich kenne meinen MAK ja nun schon seit etwa 7 Jahren und ich weiß was er kann und was nicht,
Für was ich ihn da nun gehalten habe und was er nun ist ändert an den Erfahrungen die ich mit ihm über die Jahre gesammelt habe nicht das Geringste.
Ich hab daher auch nicht den geringsten Grunde saue zu sein.

Grüße Gerd
 
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Hallo Lars,

nun hast du, falls Du noch mitliest, ja noch eine weiteres Beispiel zu was Deine simple Anfrage den MAKaberen Herrn Düring und Konfokal taugt.
Damit es in weltanschaulicher Tiefe, Stalking, beleidigener Vielfalt und abgründigen Allgemeinplätzen nicht untergeht:

Du bist absoluter Einsteiger in der Himmelsbeobachtung und hast weder diesbezüglich noch gerätetechnisch ausreichend Information, Wissen und Praxis um von jetzt bis Sylvester mit einem MAK so aufgestellt zu sein, dass Du auf Teneriffa wenigstens das damit erfolgreich tust, was damit erfolgreich geht.

Ganz abgesehen davon ist selbst einem Könner der zum erstem Mal da hin kommt, die Aufsuche des guten Himmels und der Blick auf Himmelsregionen von Interesse, die hierzulande am südlichen Horizont versumpfen und dort hoch genug stehen.
Weites Feld ist da um Längen wichtiger als irgendwelche höheren Vergrößerungen. Den Mond kannst Du auch vom Berliner Dach aus anschauen.
Also tu Dir den Gefallen und nimm lieber zwei Ferngläser 8x40 und 15x70 z.B.) und passende Karten als einen unnützen MAK mit. Ein Teleskop kann dann beim nächsten mal mit, wenn Du selbst besser weißt was Du darüber wissen musst.

Noch was: Nicht überall dort hast Du TOP-Himmel. Es kann also sein, dass Du auch dort mobil sein musst um ins Dunkle zu kommen, es ist also durchaus nicht unwahrscheinlich, dass da wo es gut ist, kein Tisch (oder sonstige Unterlage) für eine niedrige Teleskopmontierung vorhanden ist.
Ein Einbeinstativ für ein Fernglas ist hingegen notfalls dort und überall noch als Wanderstab verwendbar.
https://www.google.de/search?q=einb...WSwKHeaPAKUQ_AUICSgC&biw=1143&bih=687&dpr=0.9

Viel Spass im Urlaub.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi.

Unglaublich, oder? Aber von so einem hochnäsigen und beleidigten Stänkerer, der auch noch gern ein bisschen angeben und einschüchtern will, wird sich ja hoffentlich keiner beeindrucken lassen...

Also los, Teleskop, Okulare, Stativ, Sternatlas und Rotlicht anschaffen und dann einfach beobachten! Je besser der Himmel, umso mehr sieht man auch (und gerade!) schon mit kleineren Öffnungen.

Die ersten eigenen Himmelsbeobachtungen werden immer unvergessen bleiben. Und hat man erst mal Feuer gefangen, findet man nach so einem Aufbruch auch seinen eigenen Weg. Man gerät vielleicht mal in eine Sackgasse, lernt aber auch immer besser einzuschätzen, wohin und wie weit man noch gehen möchte, und zahlt angesichts der Faszination das unvermeidliche Lehrgeld gerne.

Gruß,
Mathias
 
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Hallo Günther,

nun hast du, falls Du noch mitliest, ja noch eine weiteres Beispiel zu was Deine simple Anfrage den MAKaberen Herrn Düring und Konfokal taugt.

ja und was deine „Beratung“ taugt konnte er ja auch schon sehr anschaulich erfahren.
Du tust ganz scheinheilig und erfragst erst mal was er will und tust dann so als würdest du dann ganz speziell darauf eingehen.


Hallo Lars,

nun wissen wir als durch Deinen letzten Beitrag um Deine Beobachtungsbedingungen und was dich dazu brachte, einen kleinen MAK auf eine "Tischdobsonmonti" montieren zu wollen.

Damit kann ich jetzt in eine sinnvolle Beratung einsteigen,

Was dann aber kommt ist nur wieder die allgemeine 0815 Nummer die auf einen Newton hinausläuft.

Das die Beobachtungsbedingungen in der Großstadt DS nur sehr bedingt erlauben, ach was geschenkt.
Großfeld und große AP muss sein.
In Wahrheit interessieren dich also die Beobachtungsbedingungen gar nicht.
Denn wenn sie eben nicht passen hat er ja gefälligst einen Standort aufzusuchen wo sie passen damit du die Eierlegende Wollmilchsau auch sinnvoll andienen kannst.

Ein paar Ablenkungsmanöver mit einem Refraktor um den Schein der ergebnisoffenen Beratung zu wahren, aber zum Schluss kommt selbstverständlich dann der Newton.
Das erinnert mich an einen Vertreter der an der Tür klingelt und mir was aufschwatzen will.
Der tut auch erst ganz offen und es dauert mitunter etwas bis man dann merkt was er eigentlich will.

Ich frage mich warum es hier überhaupt noch das Einsteiger Board gibt?
Jeder Einsteiger bekommt doch eh den Newton aufs Auge gedrückt.
Völlig egal was er anfragt und was er machen will.
Das heißt als Einsteiger hat er das ja gefälligst noch gar nicht zu wissen.
Und wenn doch wird er angezickt weil er es gewagt hatte hier schon mal seine eigenen Vorstellungen darzulegen.

Da könnte man doch gleich einen allgemeinen Hinweis das der Einsteiger gefälligst einen Newton zu kaufen hat an dieser Stelle platzieren und gut ist.
Jeder Einsteiger der Rat sucht schaut dann einfach nur da rein ah ja einen Newton hab ich zu kaufen und weiß bescheid.
Oder man lässt das Einsteiger Board und erweitert die Forensoftware mit einer automatischen Antwortfunktion.
Jede Frage die ein Einsteiger hier stellt wird dann automatisch mit ein paar allgemeinen Frasen und dann selbstverständlich dem Hinweis auf den Newton beantwortet.
Viehl KI müsste man da ja nicht in die Software einbauen da ja eh egal ist was der Fragesteller will, der Newton passt immer.

Du bist absoluter Einsteiger in der Himmelsbeobachtung und hast weder diesbezüglich noch gerätetechnisch ausreichend Information, Wissen und Praxis um von jetzt bis Sylvester mit einem MAK so aufgestellt zu sein, dass Du auf Teneriffa wenigstens das damit erfolgreich tust, was damit erfolgreich geht.

Ach so den MAK darf Lars also noch nicht, interessant.
Damit hätten wir das Thema MAK ja ganz elegant vom Tisch bzw. vom Schornstein auf dem Lars den Zuhause stellen wollte.

Also tu Dir den Gefallen und nimm lieber zwei Ferngläser 8x40 und 15x70 z.B.) und passende Karten als einen unnützen MAK mit. Ein Teleskop kann dann beim nächsten mal mit, wenn Du selbst besser weißt was Du darüber wissen musst.

Und für den Urlaub soll es ein Fernglas sein und beim nächsten mal darf Lars dann ja gerne ein Teleskop, vielleicht sogar einen MAK mitnehmen.
Na ja bis dahin hat man ihm ja aber sicherlich erfolgreich eien Newton aufgeschwatzt und wozu sollte er denn dann extra noch den MAK kaufen wenn er schon den Newton hat.
Dann wird er das nächste Mal halt wohl oder übel den sperrigen Newton mit in den Flieger nehmen müssen.

Übrigens ich hab nichts gegen das Fernglas, so ein 15X70 ist ein feines Ding wenn der Himmel dunkel genug ist.
Wenn man es aber nicht schon hat müsste man es leider auch erst kaufen, genau wie den MAK.
Nun was man zuerst kauft oder ob man vielleicht sogar beides zusammen kauft finde ich nicht so entscheidend.
In jedem Fall würden sich Fernglas und MAK ausgezeichnet ergänzen.
Das Fernglas für große Felder und große AP und der MAK dann für höhere Vergrößerungen.
Und beides ist ja sehr transportabel.
Wenn Lars also dieses Silvester den MAK noch nicht darf kann er natürlich erst das Fernglas kaufen und den MAK dann später.
Beides ergänzt sich ja so oder so perfekt.

Grüße Gerd
 
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Hi zusammen,

Hammer Thread :-) Wenn ich das so lese, habe ich vermutlich auch das völlig falsche Teleskop, wobei es ja immerhin ein Newton (naja...fast) ist. Aber im Ernst: Vielleicht könnte es für die Debatte hier förderlich sein, mal darüber zu sprechen, für welche Anwendungen denn der angesprochene MAK das richtige Teleskop sein könnte, statt andersrum all das diskutieren, weswegen es nicht das richtige ist. Dann könnte der Threadsteller womöglich mit diesen Positiv-Kriterien noch mal seine eigenen Eingangs-Überlegungen abgleichen statt umgekehrt seitenweise Negativ-Aussagen zu erhalten, die womöglich an seiner eigentlichen Motivation im Kern völlig vorbei gehen. Denn soweit ich es verstanden habe, will er eben keinen Allrounder... Das mag für den einen oder anderen nicht der übliche Einstieg sein, aber darum geht es glaub ich hier nicht.
 
Hallo Lars!

Das...:

"...Wenn ich das so lese, habe ich vermutlich auch das völlig falsche Teleskop, wobei es ja immerhin ein Newton (naja...fast) ist."

...hat niemand behauptet!
Der Rest ist ok! ;-)

VG,
Michael
 
Hi Michael,

das war augenzwinkernd ironisch gemeint :-) Nix für Ungut :-)
 
Hallo Gerd,

wann wird man mal erleben dürfen, dass Du zumindest den Versuch unternimmst, etweas was Dir nicht passt, weil es stimmt, sinnerfassend zu lesen und nicht mit Deinen zusammengeklaubten und zielorientiert kommentierten Auszugszitaten zu verfälschen!?

Immerhin ist dir dieses Mal der Lapsus unterlaufen, den alles bestimmenden Kernsatz meiner Aussage, der all Deine Bemühungen das in den Dreck zu ziehen zunichte macht, mit zu zitieren. Ich hab ihn für Dich mal grün kekennzeichnet.
Zitat von Gerd_Duering:
........
Also tu Dir den Gefallen und nimm lieber zwei Ferngläser 8x40 und 15x70 z.B.) und passende Karten als einen unnützen MAK mit. Ein Teleskop kann dann beim nächsten mal mit, wenn Du selbst besser weißt was Du darüber wissen musst.

Ich bin einfach der Überzeugung, dass ein absoluter Einsteiger das mit dem MAK bis Sylvester und mit Weihnachten dazwischen nicht mehr wirklich sinnvoll auf die Reihe kriegt und dass ein Fernglas dort wo er hinwill ohnehin besser ist.

Das ist eigentlich nicht so schwer zu kapieren.

Gruß
*entfernt*

 
Hallo.

In den Einsteigerberatungen wird gerne propagiert, soviel Öffnung wie irgendmöglich zu kaufen und alles auf ein Gerät zu setzen. Mag sein, dass die Strategie mit einer maximal fetten eierlegenden Wollmilchsau anzufangen vielen imponiert und deshalb gut verfängt. Kann man ja auch so machen. Nicht jeder ist Gourmet, und Fast Food für Gourmands trifft den Zeitgeschmack wohl öfter. Ich persönlich glaube jedoch, dass gerade der umgekehrte Weg viel mehr Charme hat: mit einem kleineren, aber feinen, Teleskop starten, seine Beschränkungen erfahren, und es dann je nach eigenen Bedürfnissen mit weiteren Geräten nach und nach ergänzen oder eben austauschen. Und beim Aufsteigen erleben, was mehr Licht an jedem Objekt, das man eigentlich schon zu kennen glaubte, an neuen Details mit sich bringen kann.

Jede Teleskop-Bauart hat ihre Vor- und Nachteile, und was davon dem einen wichtig vorkommt, kann dem anderen schnuppe sein, persönliche Vorlieben und Beobachtungsumstände sind eben sehr verschieden. Das herauszufinden geht aber nicht in Diskussionen, da hilft nur selber ausprobieren. Anregungen, auf was man dabei achten sollte, kann man sich in einem Forum sicher sehr gut holen. Aber verabsolutieren, wie das einige Unverbeserliche immer wieder glauben tun zu müssen, sollte man da nix.


Gruß,
Mathias

 
Zitat von Shamaal0409:
Vielleicht könnte es für die Debatte hier förderlich sein, mal darüber zu sprechen, für welche Anwendungen denn der angesprochene MAK das richtige Teleskop sein könnte,
Also meinen nutze ich, wenn
a) ich zu fuß kein anderes Teleskop über 1500m weit tragen möchte (also Höhenmeter)
b) die Objekte eh recht klein sind - also wie das meiste sogar noch unter Vollmonddurchmesser
c) ich nen beschissenen Himmel hab, aber ein paar simple Objekte trotzdem mal anschaeune mag. Klar - man könnte auch nen besseren Himmel aufsuchen (siehe a)) oder bei manchen Nebeln sein Glück mit Filtern versuchen, die 1-1,5mm an der AP fressen und mehr Öffnung und noch kleineres Feld wollen; sagen wir ab 6", lieber 8" und die Brenweite sollte gut unter 1m liegen.
d) wenn ich keine hochwissenschaftliche Amateurastronomie betreiben will, sondern einfach mal gucken möchte.


Klar -jedes andere Teleskop schlägt so einen Mak beim Quartettkartenspiel. Mehr Öffnung per €, oft auch noch größeres Feld. Wobei der kleine APO trotz kleinerer bezahlbarer Öffnung den Mak trotzdem beim Quartettkartenspiel schlägt.
Seine Vorteile liegen eben in der kompakten und unkritischen Bauweise, verbunden mit absolut unkritischem Okularverhalten und (bei der Größe) einer sehr stabilen, aber notfalls machbaren Justage.
Nachteilig ist, dass man (außer bei APOs) eigentlich deutlich mehr Öffnung braucht und dass man mit einer AP von nichtmal 3mm oder einem Feld von unter 2° ja gar nich erst beobachten braucht.

Kurz gesagt: Der hauptvorteil beim Mak liegt darin, dass man ihn unabhängig vom Ethusiasmus mit rausnimmt und die Okulare bezahlen kann.
Nachteilig sind Öffnung und Öffnunsverhältnis, also kein Großfeld und nur sehr eingeschränkter Filtereinsatz.
Aber für den angedachten Zweck - gemütlich mal auf der berliner Dachterasse, sollte auch auf Teneriffa mitdürfen; nur Mond/Planeten und ein wenig DS - da passt der doch wie die FAust aufs Auge. Traut man sich und der Fluggesellschaft beim Transport noch etwas mehr zu und ist vielleicht sogar gewillt einiges mehr in Okulare zu investieren, wären einzwei 5"/5 Newtons auch noch interessante Kandidaten - wobei man da erstmal austesten sollte, wie sich Öffnungs- und Feldvorteil mit dem häuslichen Himmel und der Transportabilität verhalten.

cs

Jürgen
 
Nun Mathias,

damit

Zitat von konfokal:
Hi.

Unglaublich, oder? Aber von so einem hochnäsigen und beleidigten Stänkerer, der auch noch gern ein bisschen angeben und einschüchtern will, wird sich ja hoffentlich keiner beeindrucken lassen...

Gruß,
Mathias

kennzeichnest Du Dich, das was Du willst, Deine seit Jahren gegen mich gerichtete Zielsetzung sehr präzise und unverhohlen.

Du irrst allerdings sogar noch in der Einschätzung, dass ich beleidigt bin.
Ich bin, bezüglich Deiner Person und Deines Auftritts, besorgt.

Anfänglich richteten sich deine allgemeiner gehaltenen Ausbrüche auch gegen mehrere und andere Personen. Fäkalsprache, Herabwürdigungen, ärztliche Diagnosen, potenziell beleidigende Inhalte in Masse.
Inzwischen hast Du da deutlich reduziert und schießt Dich zunehmend auf mich ganz persönlich ein.
Das Thema ist dir eigentlich völlig egal, Hauptsache Du kannst Dich im Widerspruch zu mir produzieren und so kommt es, dass Du Dich einklinkst, wenn ich nicht justierbare Newtons anprangere um diese dann im konfrontalen Widerspruch als richtungweisend, potenzialsteigernd und innovativ zu kennzeichnen.
Ein paar Tage später ist dann für Dich jeder Newton der letzte Dreck.
Oder Du brauchst eigentlich gar kein Sachthema und ergehst Dich als Humorbeitrag gekennzeichnet in feuchtsüßen Tagräumen darüber, dass ich vom Balkon stürze und mein Newton dumm hinterher guckt.
Dann weißt Du in verschiedenen Threads Anekdoden über meine schulischen Schwierigkeiten und meine Kinderzeit zu berichten, Dionge die mir, da ich auf die 60 zugehe, offensichtlich entfallen sind.
All Deine Bezugnahmen in Diesem Thread auf mich haben auch keinen realen Sachbezug.

Mathias, Du bist ein Stalker und ich mache mir Sorgen.
Sorgen macht mir auch die Untätigkeit der Moderation und dass Du Dich dadurch offensichtlich inzwischen so ermutigt und bestätigt siehst, dass Du gar nicht mehr versuchst, zu verschleiern was Du da treibst.
Dein letzter Beitrag oder auch das inzwischen leicht editierte "heul doch" sind recht deutlich Signale. Das könnte eigentlich auch Leute wachmachen, die so etwas wie Dich irgendwie noch lustig bis doof aber fürs Forum mit Chips und Cola noch eben erträglich finden.

*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi.

und außerdem bitte nicht vergessen (wurde schon erwähnt) ein ganz wichtiger Vorteil von kleinen Maks, gerade wenn es -auch- um Urlaubseinsatz geht, ist die bessere Tagbeobachtungstauglichkeit. Aber was heißt besser? Wer will schon ernsthaft mit einem oft auch noch tagblinden Newton schräg um's Eck Vögel verfolgen, oder die Landschaft beobachten, noch dazu bei dessen erhöhten Montierungsanforderungen. Bis das Ding stabil dahin zeigt wo ich bei Tag hingucken will... Das kann man doch alles vergessen.

Der Mak dagegen kommt in den Rucksack, Foto-Stativ draufgeschnallt, und in den Pausen oder am Gipfel kann man damit ruckzuck auch terrestrisch so einiges beäugen. Bevor dann endlich die Dämmerung kommt... Und mit einem Binoansatz kann der je nach Vergrößerung auch noch mal mehr Spass machen als ein Spektiv oder Fernglas, die dafür natürlich eher im geringen Vergrößerungsbereich punkten. Man muss halt wissen was man will.

Gruß,
Mathias
 
Guten Abend miteinander,

in Hinblick auf eine vernünftige Forenkultur, und damit meine ich keine Trumpkultur, bitte ich um einen sachlichen Diskussionsstil. Wer damit Probleme hat und gerne Dauerzwistigkeiten austauscht, möge sich bitte einen anderen Ort suchen - und dabei wird die Moderation auch gerne ohne jede weitere Vorwarnung behilflich sein.

cs,
Stefan
 
Hallo Gerrit,

rein aus Neugier mal ein kleiner Exkurs zum Thema SC-Fokusiermechanik. (Wen das verständlicherweise nicht nicht sonderlich interessiert, weil es nicht zum Threadthema gehört, der sollte das folgende überspringen). Ich hatte darüber u.a. gelesen:

"In der Positioniermechanik zum Scharfstellen des Hauptspiegels sind zwei vorgespannte Kugellager eingesetzt, um das "Spiegelshifting" (ein typisches Problem bei Verwendung einfacher Lagerbuchsen) zu minimieren."

Da ich seit kurzem ein neues C6 habe, bei dem ich auch bei 600fach kein Shifting feststellen kann, und weder beim Bewegen des ganzen Tubus, noch beim Drehen der Fokusierwelle irgendwo Lagerspiel oder leises Geklapper bemerke, ging ich bisher davon aus, hier wäre auch mindestens ein lineares Kugellager gemeint, das zur spielfreien HS-Führung diente.

Du schriebst dagegen:
die vorgespannten Kugellager dienen nicht zur Führung des HS. Das geht technisch schon nicht. Die Kugellager sind Einzug und allein zur Führung der Fokussierwelle gedacht. Denn wenn die verkippt, dann hat man i.d.R. auch eine weitere ungünstige Krafteinwirklung auf die HS-Halterung.

Ich wuesste gern, was da technisch nicht geht. Du kennst Dich aufgrund großer Erfahrung mit SCs sicher bestens aus, aber bist Du Dir wirklich sicher, dass der HS auch bei diesen neueren Modellen bloß mit einer Buchse spielfrei gelagert ist? Oder wie geht das sonst, da kippelt nämlich nichts. Dass es für "quasi-Shiftingfrei" schon ausreichen soll, wenn man bloß die Fokusierwelle (doppelt?) mit Radial-Kugellagern führt, kann ich mir schwer vorstellen, denn wenn die HS-Führung in einer Lagerbuchse unvermeidlich kippelt, kann die Fokusierwelle doch so gut gelagert sein wie sie will, da würde ein Rest Shifting bleiben. Oder was sehe ich da falsch?


Gruß,
Mathias

PS.:Auch bei Tassilos neuem Hexafoc ist der Trick (wie bei Kugellagern) doch der, dass man die Lagerflächen zwar auf großen Abstand bringt, die Lagerfläche selber dabei aber möglichst minimiert. Denn je mehr Fläche parallel aufeinandergleitet, umso schwieriger wird es die Planität spielfrei einzuhalten - wenn ich das richtig verstanden habe, ich bin kein Ingenieur.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo nochmal.

Lars, liest Du eigentlich noch mit, oder hast Du das Interesse an einer Diskussion verloren und bist Du schon auf die Kanaren abgedampft, während wir uns hier vergeblich die Köpfe zerbrechen, was Du am besten mitnehmen könntest? :-)

Sag mal piep. (Sonst glaubt am Ende hier ein anderer, bei dem es ständig piept, immer weiter fest daran, alles würde sich immer nur um ihn drehen, und ich hielte nichts anderes für wichtig, als bescheuerten Narzismus zu verfolgen...)

Wenn Du Dich für einen MAK entscheidest, dann wäre, finde ich, die Montierungsfrage noch diskussionsbedürftig. Auch, weil das im Urlaub anders aussehen kann als daheim. Aber bevor wir uns weiter die Köpfe heiß reden, sag erst mal piep. (Sonst hört dieses andere nervige und vom Thema ablenkende Gepiepe nämlich nie auf, und dann sollten wir hier besser Schluß machen, sonst kriegen davon noch alle einen Ohrwurm...)

Gruß
Mathias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von konfokal:
Hallo Gerrit,

rein aus Neugier mal ein kleiner Exkurs zum Thema SC-Fokusiermechanik. (Wen das verständlicherweise nicht nicht sonderlich interessiert, weil es nicht zum Threadthema gehört, der sollte das folgende überspringen). Ich hatte darüber u.a. gelesen:

"In der Positioniermechanik zum Scharfstellen des Hauptspiegels sind zwei vorgespannte Kugellager eingesetzt, um das "Spiegelshifting" (ein typisches Problem bei Verwendung einfacher Lagerbuchsen) zu minimieren."

Da ich seit kurzem ein neues C6 habe, bei dem ich auch bei 600fach kein Shifting feststellen kann, und weder beim Bewegen des ganzen Tubus, noch beim Drehen der Fokusierwelle irgendwo Lagerspiel oder leises Geklapper bemerke, ging ich bisher davon aus, hier wäre auch mindestens ein lineares Kugellager gemeint, das zur spielfreien HS-Führung diente.

Du schriebst dagegen:
die vorgespannten Kugellager dienen nicht zur Führung des HS. Das geht technisch schon nicht. Die Kugellager sind Einzug und allein zur Führung der Fokussierwelle gedacht. Denn wenn die verkippt, dann hat man i.d.R. auch eine weitere ungünstige Krafteinwirklung auf die HS-Halterung.

Ich wuesste gern, was da technisch nicht geht. Du kennst Dich aufgrund großer Erfahrung mit SCs sicher bestens aus, aber bist Du Dir wirklich sicher, dass der HS auch bei diesen neueren Modellen bloß mit einer Buchse spielfrei gelagert ist? Oder wie geht das sonst, da kippelt nämlich nichts. Dass es für "quasi-Shiftingfrei" schon ausreichen soll, wenn man bloß die Fokusierwelle (doppelt?) mit Radial-Kugellagern führt, kann ich mir schwer vorstellen, denn wenn die HS-Führung in einer Lagerbuchse unvermeidlich kippelt, kann die Fokusierwelle doch so gut gelagert sein wie sie will, da würde ein Rest Shifting bleiben. Oder was sehe ich da falsch?


Gruß,
Mathias

PS.:Auch bei Tassilos neuem Hexafoc ist der Trick (wie bei Kugellagern) doch der, dass man die Lagerflächen zwar auf großen Abstand bringt, die Lagerfläche selber dabei aber möglichst minimiert. Denn je mehr Fläche parallel aufeinandergleitet, umso schwieriger wird es die Planität spielfrei einzuhalten - wenn ich das richtig verstanden habe, ich bin kein Ingenieur.

Hallo Mathias,

Dir steht frei, Dich in Eigeninitiative vorher zu informieren.

Anbei mal die Schnittdarstellung durch ein modernes Celestron SCT:

Link zur Grafik: http://www.universetoday.com/wp-content/uploads/2009/07/optical-design.gif

Hier siehst Du, dass im Bereich der Hauptspiegelhalterung kein Platz für ein vorgespanntes Kugellagerpaar sein kann. Und - wo Celestron die beiden vorgespannten Lager eingesetzt hat. So wie ich es erwähnt hatte.

Der Grund, warum Du beim C6 und warum es vielleicht noch beim C8 kaum zu wahrnehmbarem Shifting kommen kann ist darin zu sehen, daß diese Spiegel leichter sind und man in folge dessen weniger Kraft aufwenden muß.
Das ändert sich bei einem C11 schon und wird bei einem 14" Spiegel anders sein. dazu kommt auch, daß hier der Hauptspiegel einen ganz anderen Hebel auf die Fokussierwelle bringt.

Richtig wäre es, den Fokussiermechanismus so nah wie möglich an die Hauptspiegelhalterung zu bringen und diese mal vernünftig auf dem Blendrohr zu lagern. So wie es z.B. Intes macht. Da spart man sich so eine leichtgewichtige Konstruktion. Link zur Grafik: http://www.cloudynights.com/images/intes_mk66_files/focusing_system.jpg Hier wird sogar der HS über eine Feder stabilisiert.
Oder bei Intes Micro über einen Helical-Mechanismus:
Link zur Grafik: http://www.photoinfos.com/astronomie/Intes-Alter-M603/Karl-Kloss/intes-micro-alter-m603-Maksutov-einfettet-01.jpg

Link zur Grafik: http://www.photoinfos.com/astronomie/Intes-Alter-M603/Karl-Kloss/intes-micro-alter-m603-Maksutov-fokussier-01.jpg

Der Hexafoc von Tassilo beruht auf einem ganz anderen Prinzip, als Du vermutest.
Hier besteht ein wesentlicher Vorteil in der Einführung von "ebenen" Flächen.

Viele Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerrit,

ich wüsste nicht, wo ich leicht an die von Dir gezeigten Bilder hätte herankommen sollen, deshalb vielen Dank für die interessanten Hinweise! Man kann also die Stelle, an der die Fokusierwelle auf die Hauptspiegelfassung trifft als weiteren Lagerpunkt der HS-Führung auffassen. Bei einfachen Lagerbuchsen eiert die Welle an dieser Stelle zu sehr und das schlägt auf die Spiegelbewegung durch, aber mit zwei radialen Kugellagern lässt sich die Welle an diesem Punkt so stabil halten, dass zumindest kleinere HS shiftingfrei bewegt werden. Wieder was gelernt, danke.

Wenn es bei größeren und schwereren jedoch noch Probleme gibt, und Linearkugellager in der Praxis nicht so gut funktionieren, (wie ich zuerst dachte, was Tassilo mal in einem Beitrag über seinen Hexafoc erläutert hat), könnte man am Blendrohr ja vielleicht auch mal über eine Hexafoc-Lagerung nachdenken...

Das die massivere Lagerung bei Intes weniger Spiel hat ist ja kein Wunder, aber die Ingenieurskunst liegt auch darin, die Dinge nur so massiv wie gerade nötig zu bauen, weshalb eine funktionierende Leichtbaulösung ungleich schwieriger zu entwickeln sein dürfte.

Gruß,
Mathias

 
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Hallo nochmal,

wär vielleicht zu überlegen, ob ich die leicht schlackerende Fokusierwelle meines VMC 110L mit entsprechenden Kugellagern aufrüste...
Hättest Du da Tips Gerrit, wie und womit das am einfachsten ginge? Soll nicht ultrapräzise oder perfekt und teuer werden, einfach nur eine angemessene und kostengünstige Verbesserung wäre schön. Gerne per PN.

Gruß,
Mathias


PS: nein, der ist nicht beleidigt und keine Spur nachtragend, iwo! Der macht sich nur Sorgen, dass meine Posts nicht genug Beachtung finden. Deshalb muß er jeden unmittelbar im Anschluß noch mal extra zitieren und hervorheben... Seufz! Wie heißt das im Englischen nochmal: facepalm...
 
Hallo Matthias,

wir können uns gerne darüber via PN unterhalten. Beim VMC 110L muß ich mir das mal genauer anschauen. Evtl. besteht ja die Option die HS-Hatlerung mit Teflonband zu langen, was für eine bessere Zentrierung sorg.

Viele Grüße,
Gerrit
 
Hallo Gerd,

ich beziehe mich in der Folge auf Deinen Beitrag in diesem Thread

http://forum.astronomie.de/phpapps/...hp/topics/1257431/2/"Transportables_Teleskop_

und zwar genau

#1257675 - 12/13/16 02:45 PM


Da man, offensichtlich um unnötige Doppelläufigkeit zu vermeiden, den „wo isser denn Thread“ dicht gemacht hat, möchte ich Dir hier für die offenen Worte danken, machen sie doch möglich, Deine heftigen Reaktionen zu verstehen.

Du fürchtest, das durch eine zu einseitig newtonlastige Einsteigerberatung im Forum andere Systeme so weit verdrängt werden könnten, dass man ihre Produktion wenn das um sich greift, eigentlich einstellen könnte, was sich dann schädlich für Hersteller, Händler und Hobby auswirkt..
Der Einsteiger soll also die Vielfalt der Teleskopsysteme selbst „erfahren“ und wenn er einen Spezialisten will, dann soll er auch dazu geraten bekommen.

Gut, das ist ein verständlicher Ansatz, ich teile ihn nicht und ich werde das nun versuchen, so zu begründen, dass Du in Zukunft von mir wissen kannst, warum ich so wie in diesem Thread berate und niemals anders.Ich gehe bewusst nicht auf Deine (mir nun verständlichen) Unterstellungen und Mutmaßungen ein, denn Du wirst sie künftig nicht mehr brauchen.

Abgesehen davon, dass Deine Bedenken für mich (!) schon nicht wirklich greifen, weil m.E. nur maximal 10% der in Deutschland verkauften gängigen Einsteigerteleskope NACH Forenberatung gekauft werden (wir überschätzen unseren Forenrummel diesbezüglich nur allzu gerne, aber Powerselling läuft ganz locker ohne) habe ich ganz weit vorrangig die Zielgruppe der Einsteiger die sich eben an ein Forum wenden, um einen Reinfall zu vermeiden und für mich ist nichts wichtiger, als eben diesen Reinfall unbedingt zu vermeiden, damit unserem wunderbaren Hobby weiterer dauerhafter Zulauf beschert wird.
Die beste Chance, einen Einsteiger zu begeistern, sehe ich mit einem visuellen Allrounder im Rahmen des Budgets, der möglichst vielseitig alles kann was beobachtende Hobbyastronomie hergibt (meine Definition dürfte bekannt sein).
Bei mir kommen die Spezialisten danach. Wir haben in diesem Thread sogar eine besondere, abweichende Situation. Weil eine Information untergegangen war habe ich verspätet doch zum Spezialisten geraten, dazu aber später.
Vorrangig rate ich sich möglichst breit aufzustellen, um alles kennen zu lernen, also vom in großem Feld schwebenden großflächigen Gasnebel über Milchstraßenspaziergänge, Galaxienhaufen über offene und Kugelsternhaufen bis zu Mond und Planeten.
Wenn das verfängt, kommen die Spezialgerätschaften automatisch und ich bin überzeugt, dass damit die Chance auf Zufriedenheit für alle Beteiligten, also vom Einsteiger bis zum Händler und Hersteller gegenüber der Empfehlung eines Spezialteleskops für den Anfänger drastisch steigt.

Gerd, frag Sven, frag Felix, was in der „Fraktion“ und im Umfeld so an Beobachtungsgerät verfügbar ist. Wir sind die besten Beispiele und Beweise dafür, dass die Herangehensweise passt und Deine Befürchtungen nicht zutreffen.
Ich habe 4 Ferngläser (das sind nur die für Astro tauglichen), 2 Refraktoren, 3 Volltubusnewtons und einen Gitterrohrdobson.. Drei Einsteigerdobsonauten aus meinem „Dunstkreis“ fotografieren inzwischen auch mit allerlei speziellen Teleskopen und viel Gerödel.
Mir selbst fehlt ein SC oder MAK nur, weil ich keinen Bedarf an ultrakompakt im Bezug zur Öffnung und Auflösung habe, weder transportabel, noch als größtmögliche Öffnung unter beschränktem Platzangebot z.B in einer Sternwarte.

Nun gut, Fernglas, da war doch was! Zwar ist der Threadstarter ganz sicher über alle Berge, aber immerhin, warum nur wird fleißig die einmalige Erwähnung eines Newtons zerlegt und ich dafür zerfetzt, wo doch zwar verspätet, aber klar erkennbar und sehr einleuchtend begründet, für den Urlaub die Fernglasempfehlung von mir kam.
Man kann versuchen, das zu ignorieren, man kann abstreiten, dass es das sinnvollste für den Threadstarter wäre, man kann auch sagen, das sei, wie der Newton nicht das Ansinnen des Threadstarters, daher ebenso verzichtbar. Man kann auch darüber hinweg und mal eben Irrtümer über 6-zöllige SC-Optiken klären und nebenbei den Moderatornespruch ignorieren, aber ist es so einfach?

Gerd, wie sieht das denn nun aus mit dem MAK. Wir wissen ja, dass z.B. Konfokal bei Bedarf jedes Spiegeloptik auf seine Kontrastdurchmesservariante herunterrechnet und so z.B. aus einem 150er Spiegel mit 63er Fangspiegel gerade mal 83 mm Kontrastdurchmesser übrig lässt.
Solche Rechnungen gibt es von ihm ständig, diese stammt aus diesem Thread
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1247109/2
Ich möchte da nun nicht widersprechen, denn selbstverständlich führte das dort zur Eskalation und in der Folge zur Löschung längerer Passagen des Threads.
Deine Meinung würde mich aber interessieren, denn auch ein MAK ist eine obstruierte Spiegeloptik und selbst wenn wir nur 30% Obstruktion rechnen, kommt ja der eifrigste Verfechter des MAK mit 100 mm Öffnung nach dieser Rechnung kaum über 60 mm Kontrastdurchmesser hinaus.

Da liegen wir doch mit einem 15x70 Fernglas, völlig ohne Obstruktion, schon nur mit einer Tüte locker drüber und wenn wir für zwei Tüten, also beidäugiges Sehen mal den wohl gängig akzeptierten Faktor 1,4 (?) für die Helligkeitswahrnehmung und ähnlich auch für die Vergrößerung annehmen, dann haben wir doch wirklich mit dem Fernglas die deutlich bessere Wahl.

Ach ja, da gibt es ja noch die Vergrößerung, kann da der MAK mehr?
Glaubt man Konfokal an anderer Stelle, dann ist das für ein Fernglas gar kein Problem, denn man nimmt einfach einen gängigen Vergrößerungsbooster, also einen Linsenvorsatz vor beide Objektive.
Was ist Deine Meinung dazu? Mein damaliger Widerspruch führte zu....na Du weißt schon.

Das ist aber längst nicht alles, eigentlich reicht sogar nach der reinen Lehre nur ein solcher Booster vor einem Objektiv, denn wir haben ja bei diesem unobstruierten 70 mm Fernglasobjektiv gegenüber der hoch obstruierten 100er Spiegeloptik den größeren Kontrastdurchmesser und das führt schließlich eigentlich in logischer Fortführung zu der ultimativen und unschlagbaren Empfehlung, gleich lieber einen 100 mm f/5 FH zu nehmen.
Der ist kurz, leicht, unobstruiert, für weites Feld tauglich und wie man einem zu kurz gebauten FH-Objektiv den Farbfehler abgewöhnt, kann man bei Konfokal nachlesen:

„Aus dem F5 wird z.B. mit der guten günstigen Baader Q-turret dank Faktor 2,25x (abhängig vom Abstand) in etwa ein F11. Mit Binoansatz sogar etwa ein F21 (wg. größerem Abstand), das ist in jedem Fall genug, um die Farbe komplett zu verschlucken. „

Auch da musste ein Newton bekämpft werden, auch da führte Widerspruch zu dem, was hier immer unvermeidlich ist, aber da warst Du ja wohl dabei.

Nun gut Gerd, egal, es hilft ja alles nichts. Zwei Ferngläser, das wäre es tatsächlich und ganz ohne konfokale Besonderheiten m.E. zunächst mal gewesen.
Eines für freihändig, also z.B. 8x40 und eines 15x70 mit Spazierstock (Einarmstativ). Für Berlin und Umgebung ebenso, wie für große Teleskopentscheidungen viel zu kurz angerannt für den Urlaub auf Teneriffa.
Alles andere hätte da doch locker zurückstehen können und auch müssen, oder etwa nicht!?

Es macht gar nichts, wenn Du anderer Meinung bist und bleibst, aber sei bitte so fair und versuche, meine Beweggründe für meine Empfehlungen anzuerkennen und zu verstehen. Ich denke, mir ist das bei Dir gelungen.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Umgang in diesem Thread war so lange freundlich, bis das Gerd Düring die Bühne betreten hat. Scheinbar hat er es nötig, seine Argumentation auf einer persönlichen Diskredition aufzubauen, die sich dann in der von ihm bewußt angewendeten Sinnentfremdung des ursprünglich Gesagten fortsetzt.

Aus einer Anregung und dem Verweis auf ein Sonderangebot wird dann "Aufschwatzen". Selbst wenn man es klar stellt. Es bleibt Aufschwatzen.

Jeder Forenteilnehmer der versehentlich innerhalb der 24h Grenze ein Verkaufsobjekt auch nur versehentlich zu früh nach oben pusht, wird schlimmer geahndet. Die Beiträge werden gelöscht.

Aber diesem permanenten Unfrieden wird Tage lang statt gegeben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo.

Ich finde es absolut irreführend, um nicht zu sagen niederträchtig, wenn hier aus rein persönlichen Motiven in scheinheiligem Ton der Sachlichkeit olle Kamellen aufgetischt werden, die überhaupt nichts mit dem Thread zu tun haben. Eventuelle Missverständnisse oder Fehler und Irrtümer sind nicht nur meinerseits damals längst eingeräumt und aufgeklärt worden, weshalb eine erneute Aufarbeitung weder nötig ist, noch hier hin gehört. Das zu unterschlagen und immer wieder von solchen Dingen anzufangen, diese ganze unsägliche Wiederholungs-Leier beruht nur auf gekränktem Stolz und dient bloß dazu, hier schmutzige Wäsche zu waschen und einen um jeden Preis in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken.

Es gibt meines Erarchtens Leute, die aufgrund ihrer charakterlichen Eigenschaften in einem Forum nicht gut aufgehoben sind, sondern ihre Bedürfnisse und ihre Sicht der Dinge besser auf einer persönlich gestalteten Seite, einem Blog z.B., präsentieren sollten. Dort können sie widersprechende und ihnen unangenehme Beiträge problemlos löschen und auch sonst schalten und walten, wie es beliebt. Das meine ich nicht persönlich abwertend, sondern durchaus konstruktiv. Wer nunmal von Natur aus eher selbstbezogen veranlagt ist, neigt eben dazu jeden halbwegs geeigneten Thread irgendwann zu kapern und sich um jeden Preis in den Vordergrund zu spielen. Er neigt dazu, die Dinge stets so zu verdrehen, wie es ihm passt, und dazu bedient er sich wissentlich oder unwissentlich des einfachen Tricks, jede Menge Widersprüche abzusondern. Und jeden Hinweis auf diese Widersprüchlichkeit mit einer noch größeren Menge neuer Widersprüche zu beantworten. Damit kann er es so aussehen lassen als hätte er immer recht.

Mit so einem störenden Verwirrspiel, sei es gewollt und kalkuliert, sei es motiviert heraus aus Beledigtsein und Nicht-Eingestehen können, sei es einfach logischem Unvermögen geschuldet, ist jedoch ein konstruktiver und kollektiver Gedankenaustausch zwischen Leuten mit tieferem Interesse an einem Thema kaum möglich. Kommen dann noch persönliche Herabwürdigungen, Neid, Missgunst und ähnliche Motive ins Spiel, ist es mit dem Forenfrieden irgendwann vorbei.

Ein Forum beruht auf Austausch, durchaus auch kontrovers, und es verlangt dabei im Umgang Toleranz, Gelassenheit und Offenheit für andere Meinungen, und echtes Interesse an anderen Menschen und ihren Ansichten, auch - und gerade dann - wenn man glaubt, es im Grunde besser zu wissen. Wer diesen Respekt nicht aufbringen kann, wer auch nicht gemeinsam ein Problem aufklären oder einen Irrtum bereinigen möchte, sondern in erster Linie seine Meinung durchsetzen will oder andere vorführen und diskreditieren möchte und sich bei Kritik an diesem Verhalten dann auch noch darüber beschwert, er werde umgekehrt zu Unrecht verfolgt, der betreibt Täter-Opfer-Umkehr und ist im Grunde einfach nicht foren-geeignet. Egal wie sachlich erfahren oder kenntnisreich so einer sein mag, eine gewisse Art von sozialer Phobie, von Selbstbezogenheit und Intoleranz, verträgt sich nun mal nicht mit einem Forum, das sich eher an Leute mit Sinn für's Gemeinwesen richtet.

Ich würde so jemandem nahelegen, die Diskussionen hier im Forum nicht zu stören, und sich stattdessen anderswo ein Betätigungsfeld zu suchen, und das ist gar nicht unfreundlich gemeint, sondern auch ganz im Sinne der allseitigen Gesundheit. Denn die ständige Aufregung tut allen Beteiligten auf Dauer nicht gut, erst recht nicht, wenn jemand schon im vorgerückten Alter oder sonstwie beeinträchtigt ist.

Gruß,
Mathias

 
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Hallo Mathias,

im großen ganzen kann ich das unterschreiben, was Du da zusammenfassend vorträgst. Und es wäre zu wünschen, wenn man diese Gedanken mal insgesamt wohlwollend zur Kenntnis nimmt.

CS
 
Hallo nochmal.

Dass es nun ausgerechnet und allein Gerd gewesen sein soll, der hier den Unfrieden verursacht hätte, halte ich für etwas arg vereinfachtes Sündenbock-Denken. Ich lese so gut wie jeden Beitrag von ihm, weil man daraus viel lernen kann, und ich zumindest kann mich an keinen einzigen Beitrag erinnern, in dem Gerd mal wirklich derart persönlich geworden wäre, wie es hier bei gewissen anderen Leuten fast schon an der Tagesordnung ist.

Gerd hat ein profundes Fachwissen, das die Kenntnisse und Fähigkeiten auf optischem Gebiet der meisten Leute hier, einschließlich meiner Wenigkeit, weit übersteigt. Das muß man nicht nur neidlos anerkennen, sondern dafür, dass er dieses großartige optische Wissen auch hier immer wieder zur Verfügung stellt, gebührt ihm großes Lob und Dankbarkeit! So einer hätte das doch gar nicht nötig.

Das gilt für mich auch (und oft sogar ganz besonders) dann, wenn man in Ansichtsfragen zwar nicht übereinstimmt, aber die merklich größere Fachkompetenz des anderen sehr wohl spürt und seine andere Meinung zwar nicht teilt, aber wertschätzt und respektiert. Seine sachlichen Analysen und die klare Sprache imponieren mir außerordentlich, ebenso wie sein Mut, ein offenes Wort zu wagen, und eine klare eigenständige Meinung zu vertreten, ohne andere dabei ungebührlich zu verunglimpfen oder sich über sie lustig zu machen. (Letzteres ist mir leider nicht gegeben, wofür ich um Verzeihung bitte. Ich kann halt manchmal nicht anders...;-)

Ich glaube viele Probleme entstehen dadurch, dass manche Aussagen von bestimmten Ohren anders aufgenommen und im Nachhinein viel persönlicher interpretiert werden, als sie gemeint sind. Ein Lehrsatz der Kommunikationswissenschaften lautet: "Die Botschaft bestimmt der Empfänger". Leider neige ich dazu, das zu häufig zu vergessen. Andererseits denke ich, eine gewisse Würze kann manchmal nicht schaden, und ganz ohne Salz und Pfeffer wär' es doch auch sehr fad...

Gruß,
Mathias

 
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Hallo Mathias,

ich halte es für absolut angebracht, chronologisch genau da an der Stelle zu beginnen. Gerd ist in seinen Äußerungen massiv subjektiv. Aber er steht nicht alleine da.
Sein Fachwissen ist keine Rechtfertigung für ein derartiges Verhalten.
Das gilt in ähnlicherweise auch für andere. Der Staffellauf beginnt aber am Start, lieber Mathias.

Eine sachliche Analyse ist meistens frei von subjektiven Spitzen. Ich habe aber bislang kaum einen Beitrag von ihm gelesen, wo das so vorkommt. Ich bin mit Sicherheit auch ein streitbarer Vertreter in diesem Forum an dem sich andere reiben. Schau Dir einfach auch mal den ACF-Thread in Optik Bereich an. Da wird kontrovers diskutiert. Dennoch auf einem Niveau, bei dem jeder sein Gesicht wahren kann.

Deine persönlich Wahrnehmung Mathias, kann ich nicht teilen. Und ich stehe damit -auch im forenübergreifende Kontext ... nicht alleine da. Ich bin seit mehr als 12 Monaten Mitglied in einer Selbstbaugruppe mit ca. 1000 Mitgliedern. In dieser Zeit habe ich so ziemlich jeden einzelnen Beitrag mitverfolgt. Dort wird nicht im Ansatz solch ein Diskussionsniveau an den Tag gelegt.

Ansonsten ist der Thread hier durch die persönlichen Kontroversen insgesamt für mich thematisch verbrannt.
Richtig, daran war dann schlußendlich nicht nur Gerd beteiligt. Die anderen möchten sich überlegen, ob sie ihm weiter auf die Schippe springen.

Und das vor einem Neueeinsteiger. Der liebe Lars ist doch wahrscheinlich schon auf und davon. Hoffentlich hat er sich die Freude nicht nehmen lassen und sitzt wahrscheinlich gerade vor seinem 100er Mak. Viel Spaß wünsch ich ihm.

Leute, peinlicher gehts nicht mehr.

CS
 
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Hallo Gerrit,

gut, da magst Du nicht Unrecht haben...
Und offenbar lese ich doch nicht alles - jedenfalls kannte ich keinen ACF-Thread. Deshalb Danke auch für diesen Hinweis, der mich als Neu-SC Besitzer natürlich sehr interessiert.
Im Übrigen schätze ich natürlich auch Deine Ingenieur-Expertise, das ist ja keine Frage und vor Deinen Selbstbau- und sonstigen Projekten kann ich nur den Hut ziehen... Das sind aber ganz andere, aus meiner Sicht quasi-professionelle Gefilde, von denen ich als maschinenbau-technischer Laie keine Ahnung habe. Weshalb Du Dir auf ein Lob von mir besser nichts einbilden solltest :-)

Gruß,
M.
 
Hallo M.,
erstmal herzlichen Dank!

Und weiter: Ich bilde mir auf Lob nichts ein. Zum Okularauszug kann ich nicht fliegen, dafür brauch ich immer noch eine Tretleiter ;-) auf der ich mit beiden Beinen stehe.

Aber die beste Anerkennung ist der Blick durchs Okular.

Das Schlimmste war die leere Richt- und Werkbank. Aber die füllt sich gerade wieder mit weiteren Projekten.

Wenn ich andere aber dadurch ermutigen kann, wenigstens einen Schritt der vielen kleinen gezeigten zu gehen, dann freue ich mich darüber.

Beste Grüße,

Gerrit
 
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Hallo Günther,

Ich gehe bewusst nicht auf Deine (mir nun verständlichen) Unterstellungen und Mutmaßungen ein, denn Du wirst sie künftig nicht mehr brauchen.

nun zum einen waren sie nicht ganz so gemeint wie du sie wohl interpretiert hast und zum, anderen wollte ich in der Art und Weise wich ich den Beitrag weiter oben verfasst hatte dir auch mal einen Spiegel vorhalten.
Denn genau solche Beiträge kamen von dir mich betreffend schon in einigen Threads in denen ich mich beteiligt hatte.
Ja ich weiß es ist sehr ärgerlich wenn einem da eine niedere Motivation unterstellt wird und der Schuh einem eigentlich überhaupt nicht passt.
Wie gesagt ich hab da mehrmalig eigene Erfahrungen hier machen müssen.

Von daher verstehe ich deinen Unmut darüber aber ich hoffe du verstehst nun auch meinen Unmut über ähnliche Beiträge aus deiner Feder mich betreffend.
Das vernünftigste ist natürlich wir unterlassen in Zukunft beide derartige Mutmaßungen über die Motivation des jeweils anderen.

So nun zu eigentliche Sache.
Die Befürchtung der Produktionseinstellung ist natürlich schon etwas überspitzt, ganz so schlimm wird es wohl hoffentlich nicht gleich kommen.
Dennoch sehe ich die Fixierung auf den Newton in der Einstzeigerberatung kritisch.
Vielfalt kann durchaus auch schon beim Einstieg in das Hobby bestehen.
Ich sehe keinen Grund warum es da prinzipiell immer der Newton sein muss.

Die beste Chance, einen Einsteiger zu begeistern, sehe ich mit einem visuellen Allrounder im Rahmen des Budgets, der möglichst vielseitig alles kann was beobachtende Hobbyastronomie hergibt (meine Definition dürfte bekannt sein).

Nun das ist deine persönliche Meinung aber es ist eben nur eine Meinung und kein Fakt.
Warum soll der Einsteiger nicht auch von einem Spezialisten für unser Hobby begeistert werden können?
Ich kenne keinen vernünftigen Grund der dagegenspricht.
Die Meisten fangen mit dem an was kurzfristig zur Verfügung steht und das ist das Fernglas.
Weil sowas eben in fast jedem Haushalt vorhanden ist.
Nun ist ein Fernglas ja aber ein ausgesprochener Spezialist.
Es kann nur Großfeld und große AP und infolge dessen nur kleine Vergrößerungen.
Bei den Meisten keimt daher nach meiner Erfahrung und so war es auch bei mir selbst der Wunsch nach mehr Vergrößerung weil eben Mond und Planeten mit dem Fernglas bei 10 facher Vergrößerung nicht ganz so beeindruckend sind.

Warum sollte man nun nicht einfach diesem Wunsch nachgegeben und dem vorhandenen Spezialisten für großes Feld und große AP mit einem kleinen Teleskop ergänzen das eben gut hohe Vergrößerungen kann aber dafür kein Großfeld.
Sowas wie eben zb. der hier angedachte kleine MAK.
Man hätte dann zwei kleine gut zu transportierende Teleskope und die gesamte Bandbreite abgedeckt.
Der Einsteiger kann überall reinschnuppern und erste Erfahrungen in allen Bereichen sammeln die ihm später sicherlich bei der Wahl eines Leistungsfähigeren Teleskops helfen werden.

Gerd, frag Sven, frag Felix, was in der „Fraktion“ und im Umfeld so an Beobachtungsgerät verfügbar ist. Wir sind die besten Beispiele und Beweise dafür, dass die Herangehensweise passt und Deine Befürchtungen nicht zutreffen.

Ich sag ja auch gar nicht das eure Herangehensweise falsch währe.
Natürlich kann man so anfangen wie von euch vorgeschlagen und natürlich lassen sich so auch Leute von unserem Hobby begeistern.

Ich sag halt nur das eure Herangehensweise nicht zwingend die einzige Richtige sein muss.
Vielfalt kann es nicht nur bei den Teleskopen geben sondern auch beim Einstieg in unser Hobby und dem Weg wie man dafür begeistert wird.

Das ist der Knackpunkt in unserer Meinungsverschiedenheit.
Ihr meint zumindest hatte ich bis jetzt den Eindruck das nur eure Strategie Leute für unser Hobby zu begeistern die einzig Richtige ist.
Und jeder der da etwas anders herangeht mit dem geratet ihr in Streit.
Warum nicht auch dulden wenn Jemand einen anderen Weg geht und zb. so wie ich hier in diesem Fall den Threadstarter nicht von seiner Wahl abzubringen versucht nur weil er keinen Alleskönner gewählt hatte.
Der von ihm gewählte MAK passt perfekt zu den von ihm geschilderten Umständen, warum sollte er ihn dann nicht auch nehmen.
Nur weil es nicht eurer Strategie entspricht?
Das kann kein sachlicher Grund sein.

Nun gut, Fernglas, da war doch was! Zwar ist der Threadstarter ganz sicher über alle Berge, aber immerhin, warum nur wird fleißig die einmalige Erwähnung eines Newtons zerlegt und ich dafür zerfetzt, wo doch zwar verspätet, aber klar erkennbar und sehr einleuchtend begründet, für den Urlaub die Fernglasempfehlung von mir kam.

Für die Fernglasempfehlung hattest du ja auch meine volle Zustimmung.
Zum einen weil grundsätzlich zum Einstieg ein Fernglas wohl das Naheliegendste ist und zum Anderen weil es den kleinen MAK perfekt ergänzen würde.

Deine Meinung würde mich aber interessieren, denn auch ein MAK ist eine obstruierte Spiegeloptik und selbst wenn wir nur 30% Obstruktion rechnen, kommt ja der eifrigste Verfechter des MAK mit 100 mm Öffnung nach dieser Rechnung kaum über 60 mm Kontrastdurchmesser hinaus.

Da liegen wir doch mit einem 15x70 Fernglas, völlig ohne Obstruktion, schon nur mit einer Tüte locker drüber und wenn wir für zwei Tüten, also beidäugiges Sehen mal den wohl gängig akzeptierten Faktor 1,4 (?) für die Helligkeitswahrnehmung und ähnlich auch für die Vergrößerung annehmen, dann haben wir doch wirklich mit dem Fernglas die deutlich bessere Wahl.

Ja natürlich liegt der effektive Kontrastdurchmesser bei so einen kleinen 100mm MAK bei etwa 65mm.
Genau wie der eines 130mm Universalnewton wie dem PDS eben bei etwa 83mm liegt.
Das gilt aber nur für schwache Kontraste wie sie am Planeten typisch sind.
Ein 70mm Achromat mit schnellem Öffnungsverhältnis wie er in einem Fernglas steckt währe dem MAK aber dennoch auch am Planeten unterlegen.

Die Lichtsammelleistung wäre wenn wir beide Objektive berücksichtigen in der Tat vergleichbar.
Deshalb wäre dieses Fernglas ja auch die perfekte Ergänzung für den MAK.

Ach ja, da gibt es ja noch die Vergrößerung, kann da der MAK mehr?
Glaubt man Konfokal an anderer Stelle, dann ist das für ein Fernglas gar kein Problem, denn man nimmt einfach einen gängigen Vergrößerungsbooster, also einen Linsenvorsatz vor beide Objektive.
Was ist Deine Meinung dazu? Mein damaliger Widerspruch führte zu....na Du weißt schon.

Das Auflösungsvermögen und damit die maximal sinnvolle Vergrößerung richtet sich ja nicht nach dem effektiven Kontrastdurchmesser.
Natürlich kann der 100mm MAK mehr wie der 70mm Achromat.
Das bedeutet aber nicht das der 70mm Achromat nur auf 15 fach beschränkt ist und dem MAK traut man dann maximal AP 0,5 also 200fach zu.
Ganz so krass ist der Unterschied nun nicht.
Es gibt tatsächlich Ansätze für Ferngläser die eine Nachvergrößerung erlauben, auch von namhaften
Herstellern die gewiss keinen Mist verkaufen.

https://www.teleskop-express.de/sho...s-Booster---verdoppelt-die-Vergroe-erung.html

Deine weiteren Ausführungen werden leider unsachlich.
Da werde ich nicht weiter drauf eingehen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerd,

ich möchte an dieser Stelle einfach mal einwerfen, dass ich ganz persönlich händeringend nach empfehlenswerten Lösungen für Einsteiger suche!

Ich will das nur zur Nachvollziehbarkeit dieser Aussage einmal anreissen:
Newtons ohne richtige Justagemöglichkeit: Nicht empfehlenswert!
Zu schnelle Achromaten: Spezialteleskope, nicht mehr zeitgemäß, werden oft kombiniert mit der allgewaltigen Planeten-Linse-Relation, die hier voll daneben liegt: Nicht emüfehlenswert!
Langsame Achromaten: Der Einsteiger scheut den Montierungsaufwand, meist nur in 1,25" ausgeführt -> nicht empfehlenswert und teuer wenn vernünftig montiert!
Kleine Newtons in Stangenkonstruktion: Meistens Tischgeräte, unpraktikabel, Qualitätsfrage, große Verunsicherung -> nicht bedenkenlos zu empfehlen.
Cat-Newtons: Prinzip würde funktionieren, jedoch geradezu billigstes Marktsegment, entsprechend mies vorzufindende Umsetzung -> nicht empfehlenswert
Kleine Maks: Wenig Allround-Potenzial, Probleme mit Blendensystem/Blendrohr, somit Falschlichteinfall, Fehlkonstruktion -> nicht empfehlenswert

Was geht denn überhaupt noch? Welche Konstruktion ist bitte so einfach, dass die Hersteller es nicht schaffen, es völlig kaputt zu konstruieren? Ich sehe da nur die Konstruktion mit zwei Flächen: Newton mit hoffentlich Parabolspiegel drin. Aber selbst da: Gequetschte Fangspiegel, verpannte Hauptspiegel, Kugelspiegel statt Parabol (für den Einsteiger gar nicht erkennbar, für erfahrene Beobachter erst am Himmel), weiche Tubuskonstruktionen, unbrauchbare Okularauszüge, Okulare vom hinterletzten und die 2x Umkehrlinse als terrestrischen Griff zum wegwerfen!

Was war das früher schön, als man einen 114/900 mit Huygens-Okularen aus Glas bekam, auf denen sogar eine blaue Vergütung schimmerte. Heute, wo wirklich ein Plössl für nen Zehner drin wäre, muss NEIN eine Plastikscherbe rein...

Ich weiss sehr genau, dass das nicht so sein muss. Kein Einsteiger muss sich das antun lassen und da sind wir noch lange nicht beim Budget. Aber es geht auf dieser Straße weiter, weil es einfach zu wenige Menschen gibt, die dagegen halten wollen. Die meisten stellen sich auf den Standpunkt: "Lass doch den Einsteiger damit gucken" und "verdirb ihm nicht die Freude". Aber ich habe die Erfahrung gemacht: Unscharfer Wackelkram mit Tunnelblick verdirbt die Freude und große Öffnung wird dann zum großen Staubfänger.
Natürlich gibt es den Schüler, der trotzdem an solch einem Teleskop klebt. Aber... wieviel vom Nachwuchs kommt denn durch? Wieviele wollen wir durchbringen?!?

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