Crayford Okularauszug - Basics - Reparatur - Hilfe

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Bernhard_Kaim

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Hallo an alle Crayford-geplagten !

Ich habe kürzlich feststellen müssen, dass so ein hochgelobter Crayfordauszug wunderbar durchrutschen kann - trotz aller Einstellungsversuche.

Deshalb möchte ich hier eine Plattform bieten, wo Erfahrungen und LÖSUNGEN für Probleme mit diesem Auszugstyp besprochen werden können.

Hat jemand Bilder vom Innenleben eines Crayford ?

Kann jemand eine Beschreibung geben, wie man das Teil zerlegt, wartet und wieder zusammenbaut ?

Welcher Auszug ist für einen kleinen Apo (80/555) optimal ?

....

DANKE ans Forum !
 
Hallo Bernhard,

eine der Rändelschrauben unten, genauer gesagt die welche bei Beobachtung näher zu dir zeigt, verhindert das Durchrutschen, wenn man sie anzieht. Geht das nicht, dann ist die zulässige Last überschritten oder der OAZ ist kaputt. Meinst du das?

CU
Klaus
 
Hallo Klaus,

besten Dank für Deine Antwort.

Mir sind die Funktionen der Einstellschrauben bekannt. Selbst, wenn ich die Feststellschraube extrem fest anziehe, rutscht das Rohr mit der Okularaufnahme durch. Wenn das am Gewicht liegt, dann gute Nacht. Da hängte gerade mal ein 2" WO Amici Prisma (500g) und ein Explore Scientific 24mm Argon (330g) dran.

Meine Vermutung ist, dass die Klemmung an sich einen Schuss hat. Deshalb habe ich das Teil auch zerlegt. Beim Zerlegen ist eine kleine weiße Kunststoffhülse (3-4mm lang) herausgefallen. Die passt genau auf die Stahldrehachse der Verstellung. Aber wohin damit? Welche Funktion hat das Teil ?
Ich kann gerne Fotos machen und hier einstellen.

Grüße
Bernhard
 
Hat Jemand eine Explossionszeichnung von einem Crayford-Auszug ????

______________________________________________________________________

cs
Bernhard
 
Hallo Bernhard,


bei vielen Crayfords gibt es zwei Schrauben, die ein drückt direkt auf das OAZ Rohr zum fixieren, die andere drückt - meistens über ein Kunststoffteil - die Fokussierwelle an das OAZ Rohr damit um die nötige Friktion zwischen Welle und OAZ Rohr zu erzielen und damit die Fokussierwelle nicht zu leicht läuft -> das Gewicht gehalten wird.

Dieses Kunststoffteil ist oft ein geschlitztes Klötzchen dessen Schlitz um die Welle greift oder ein schlichtes Druckstück aus Kunststoff unter der Einstellschraube.

Fotos von dem Teil und dem OAZ wären hilfreich...dann sieht man ob da was kaputt ist.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Bernhard,

ich habe nicht viel Erfahrung mit Crayfordauszügen. Das System ist aber immer gleich und mich hat es nicht überzeugt. Mir erscheint es als eine billige Lösung. So z.B. der Crayfordauszug vom Lunt LS60 H-alpha Sonnenteleskop. Nicht umsonst wird bei diesem Gerät gegen Aufpreis ein vernünftiger Feather-Touch Auszug angeboten. Ein Helicalauszug oder mit Zahn und Trieb erscheint mir da deutlich besser, da die Kräfte formschlüsssig übertragen werden und nicht nur kraftschlüssig durch Reibung. Vielleicht bekommst Du hier noch ein paar Alternativen gennant und findest eine vernüftige und stabile Lösung.

Gruß
Bocian
 
Zitat von Der_Peter:
Hallo Bernhard,

es gibt m. E. gefühlt "1000" Varianten von Crayford-Auszügen.

Sieh Dir mal diese Videos an:
https://www.youtube.com/watch?v=K89k3U9mPe8

https://www.youtube.com/watch?v=ofOSAMlqZWw

Hallo Peter,

besten dank für die nützlichen Links. Hat wirklich geholfen. Ich denke, ich bin dem Problem auf der Spur.... bevor ich hier aber Quatsch erzähle, sind noch ein zwei Tests nötig ...

Beste Dank erst einmal !
Bernhard
 
Hallo Klaus,

das denke ich nicht. Mir ist aufgefallen, dass die Achse nicht wirklich plan aufliegt. Wenn die Achse nur an den Kanten greift, dann kann das bei größeren Lasten niemals halten.

Der ominöse Plastikring scheint nur ein Abstandshalter zu sein .... Entwarnung !

:smiley56:

Grüße und einen schönen Restfeiertag !
Bernhard
 
Zitat von Felix42:
Hallo Bernhard,

bei vielen Crayfords gibt es zwei Schrauben, die ein drückt direkt auf das OAZ Rohr zum fixieren, die andere drückt - meistens über ein Kunststoffteil - die Fokussierwelle an das OAZ Rohr damit um die nötige Friktion zwischen Welle und OAZ Rohr zu erzielen und damit die Fokussierwelle nicht zu leicht läuft -> das Gewicht gehalten wird.

Dieses Kunststoffteil ist oft ein geschlitztes Klötzchen dessen Schlitz um die Welle greift oder ein schlichtes Druckstück aus Kunststoff unter der Einstellschraube.

Fotos von dem Teil und dem OAZ wären hilfreich...dann sieht man ob da was kaputt ist.

Viele Grüße Felix

Hallo Felix und besten Dank für Deinen Ansatz. Diese beiden Schrauben kenne ich natürlich und die Funktion der Gleit-Druck-Lager an der Einstellachse sind ja konstruktionsbedingt relativ klar.

Ich bin mir mittlerweile fast sicher, dass es am Kontakt zwischen Stahlachse und OAZ-Rohr liegt.

Ich werde das testen und wieder berichten ---- > :super:

Beste Grüße und einen freien Himmel !
Bernhard
 
Zitat von Bocian:
Hallo Bernhard,

ich habe nicht viel Erfahrung mit Crayfordauszügen. Das System ist aber immer gleich und mich hat es nicht überzeugt. Mir erscheint es als eine billige Lösung. So z.B. der Crayfordauszug vom Lunt LS60 H-alpha Sonnenteleskop. Nicht umsonst wird bei diesem Gerät gegen Aufpreis ein vernünftiger Feather-Touch Auszug angeboten. Ein Helicalauszug oder mit Zahn und Trieb erscheint mir da deutlich besser, da die Kräfte formschlüsssig übertragen werden und nicht nur kraftschlüssig durch Reibung. Vielleicht bekommst Du hier noch ein paar Alternativen gennant und findest eine vernüftige und stabile Lösung.
Gruß
Bocian

Hallo Bocian,

da stimme ich Dir (leider) wirklich vollkommen zu !!!!

Nachdem ich den Crayford geöffnet und mir das Teil von Innen genauer angesehen habe, kommen mir auch grundsätzliche Zweifel .... sehr grundsätzliche Zweifel.

Ich verstehe auch nicht, warum diese Auszüge immer so angepriesen werden. Der Preis für das Stückchen Metallrohr, 4 Roll-Lager und ein wenig Getriebe ich ja ordentlich. Da müsste doch (gerade bei der Chinesischen Massenproduktion) in der Gewinnspanne noch etwas mehr Qualität möglich sein.

Feather-Touch
Helical

Ja, das wären sicher dankbare Verbesserungen für meinen kleinen WO ZenithStar 80FD.

Ist der Baader Crayford konstruktionsmäßig deutlich anders als die China-Teile ?
Lohnt sich nach Deiner Meinung so ein Top-Crayford oder würdest Du gleich zu den beiden genannten Alternativen greifen .... vom Preis geben sich die drei ja nicht viel ..

Besten DANK !

Schönen Feiertag
Bernhard
 
Hallo Bernhard,

bezüglich Alternativauszug für Deinen Refraktor kann ich Dich leider nicht beraten. Vom Crayford-System würde ich die Finger lassen. Ich hatte gehofft, dass hier im Forum ein paar Nutzer Deines Refraktors mitlesen und einen Rat geben können. Ansonsten wende Dich an Deinen Händler, der Dir hoffentlich für den WO ZenithStar 80 einen ordentlichen Auszug empfehlen kann.

Schönes Wochenende (kein Feiertag!!!)
Bocian
 
Hallo zusammen,

Die Fokussierwelle aus Stahl läuft direkt auf einer geraden, planen Fläche des OAZ-Rohres.
Wenn diese Fläche nicht plan ist, sondern wie in zwei mir bekannten Fällen an den Rändern quasi ein Grat ist, rutschen die Teile durch, egal wie hart man die Andruckschraube anzieht, weil nicht genügend Fläche da ist.
Ich habe das mit einer Handfeile behoben (das sollte man einigermaßen können, den geraden Strich beherrschen), man kann das auch in einer Werkstatt plan fräsen lassen, wie es m.w. im zweiten Fall geschah.


Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Achse nicht plan auf der Lauffläche aufliegt, kann der OAZ kaum Gewicht halten. Ich habe einen OAZ überarbeitet, indem ich die Lauffläche plan fräste, was auch den Lack entfernte, und danach die nun polierte Fläche und die polierte Achse mit 800er Schleifpapier angeschmirgelt haben.

Danach hielt der OAZ bei bei geringem Andruck wesentlich mehr Last.

Die teuren Crayfords haben gefräste Flächen, bei den Billigen ist es ein Gussteil, und das ist halt nicht so präzise. Typisch sind erhöhte Kanten, was Laufspuren an den Kanten verursacht.

Im Web sah ich schon, wie jemand die Fläche plan feilte. Dafür muss man allerdings wirklich wissen, was man tut.

Ich traute dem Konstruktionsprinzip vorher auch nicht, aber wenn Du mal einen präzisen Crayford in der Hand hattest, wunderst Du Dich, welche Kraft der halten kann und wie unglaublich fein er arbeitet. Gleichzeitig ist die Konstruktion so einfach, dass man extrem leichtgewichtige Versionen bauen kann, was aber selten gemacht wird. Das Geld geht in die geringen Toleranzen.

Michael
 
Hallo ALLE ZUSAMMEN !

Ihr habt wirklich RECHT ! Das Kardinalproblem ist die plane Kontaktfläche über die ja die ganze Kraft übertragen werden muss und da kommt es wesentlich auf die Reibung an. Druck alleine macht dann irgendwann Probleme.

Also, jetzt sind die erfahrenen Praktiker am Zuge !

Wer hat schon einmal seinen Crayford optimiert ?

Erfahrungen ? Anleitungen ? Hinweise ?

Das Video aus meinem letzten Beitrag hilft wirklich ..... aber da gibt es bestimmt noch mehr Varianten !

Kann man die Oberfläche am OAZ-Rohr bekleben ? ... oder etwas auftragen ?

Welche Rauigkeit nutzt Ihr ?

Ich werde die Fläche an meinem OAZ sicher optimieren, das macht Sinn.

Da das Problem ja jeden einmal mindestens trifft ist der praktische Nutzen jedes Beitrages vielleicht unbezahlbar ! :hochachtung:

Grüße
Bernhard
 
Hallo Bernhard,

ich bin der rustikale Typ mit der Handfeile, allerdings belegt mit 200er Sandpapier, also gaaaanz zart und man muss das können, mit dem geraden Strich über eine "Planfläche" die noch besser plan werden soll.
Früher lernte das jeder Metaller und ich habe mal vor über 40 Jahren in einem Modellbaubetrieb ein Wochenpraktikum gemacht. Da wurde ein Metallwürfel gefeilt, aber vom Feinsten.

Das Material ist weich und schau mal, man sollte Spuren sehen, wo die Welle Druck hatte (auf der Feläche und an der Welle). Ich wette, es sind nur die äußeren Kanten.
Die muss man dann gaaaanz sachte abtragen.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Bernhard,

Ein gängiger Standard Crayford von GSO oder TS und Konsorten hat ab Werk eine maximale Last von rund 2,5 kg, mit der auch geworben wird. Wenn das nun deutlich weniger ist würde ich das schon als kaputt definieren, und die Optimierung auch Reparatur nennen.

Damit will ich dir nicht die Bastelfreude nehmen sondern nur sagen dass, wenn man noch Garantie/Gewährleistung hat, man diese bei einem so offensichtlichen Mangel auch in Anspruch nehmen sollte.

CU
Klaus
 
Hallo Bernhard,


ich schleife die Fokussierwelle in Längsrichtung mit feinem Schleifpapier ( 800 oder etwas feiner) oder Schleifvlies leicht matt, das ist so ungefähr das maximale was man aus der Kombination Metall auf Metall herausholen kann. Sorgfältig nachgearbeitet trägt jeder OAZ soviel wie angegeben und läuft gescheit.

Es gab auch Crayfords mit einem Kunststoffschlauch auf der Welle der aber gerne zerbröselt, das taugt finde ich nichts.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Klaus,


wenn man alles was nicht den Herstellerangaben entspricht als kaputt bezeichnet dann ist jedes zweite Teleskop kaputt.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Felix,

keine Ahnung ob das so ist, auf quantitative Werbeaussagen kann man Händler aber schon festnageln. Schildere deine bisherigen Enttäuschungen doch in einem neuen Thread, gehört ja nicht zum Thema.

CU
Klaus
 
Hallo Klaus,


Newtons oder Maks die durch Vignetierung nicht die volle Öffnung haben - alle kaputt.

Ich wurde nicht enttäuscht...woher nimmst Du das?

Deine Ansichten über die Definition des Begriffes "kaputt" sicher auch nicht.


Viele Grüße Felix

 
Im Prinzip gebe ich klawipo Recht, aber mittlerweile ist es doch bei vielen Dingen so: Man kauft etwas, von dem man weiss, dass man nacharbeiten muss. Klar, man kann's zurückschicken oder gar nicht erst kaufen, aber dann steht man ohne da. Und oft sind teure Teile nur teurer, aber technisch nicht anders (z.B. 50 mm Sucher). Das scheint immerhin bei Okularauszügen noch anders zu sein.

Wenn es ab Werk nicht so funktioniert wie beworben, ist es dennoch kaputt, auch wenn das alle so machen.

Michael
 
Hallo Felix,

ein Crayford Okularauszug ist als Einspar - Kompromiss geboren, um die teuren geraden, oder die noch besseren schrägen Zahnstangen und Antriebsräder einzusparen!
Da man bei 2" nicht auf Vollplastik, wie bei 1,25" Billigauszug setzen konnte und Metall - Zahnstange auf Plastikrohr auch nicht zum Ziel führte!

Die ersten die am Markt erschienen Aluteile waren auch von schlechter Qualität!
Die Wellen lieferten schon bei den Endanschlägen recht schnell Einlaufrillen ab und auch bei drehen im Stillstand, durch den nicht gelösten Feststellknopf, schnell weitere Rattermale produzierten!

Einige Hersteller in USA nahmen dann aber das Prinzip in Angriff, in dem die man auf Qualität, bessere Materialien und dickwandigere Rohre setzte, dadurch auch die Antriebsfläche verbreitern konnte.

Man verwendete eloxiertes constructal aluminium eine harte Aluminium Legierung die auch im Profi - Geräte + Okularbau verwendet wird ( nicht billig ) oder setzte auf gehärtete plangeschliffene Stahlplatten die auf eine kleinere Dur - Aluminiumfläche aufgeschraubt wurden.

Beide sind aber hart genug sind um ein einlaufen der gehärteten Welle bei stillstand zu verhindern!
Die sind sehr gut, aber teurer als mansche Teleskope

Ähnlische Teile wurden dann später auch für die Chinaware angeboten, aber leider wieder mit all den Fehlern der ersten Tage, aus blankem Alu, mit den oben geschilderten Einlauf - Problemen!

Dazu kommt noch, das man sich eine wirksame Mittelunterstützung schenkte, um das Teflon - Gleitlager nicht in zwei Stücken befestigen zu müssen!
Das führt dann durch den falsch gefertigten Montagedeckel dazu, das schon beim Montieren die dünne Welle verbogen wird und dass Tragbild ( zwei Abriebs - Streifen an den Kanten der Tragfläche ) so wie im Video gezeigt zustande kommt!
Das Ziel einer guten Idee, wieder glatt verfehlt !
Hätte man dem GSO oder China Vorgänger mit der Zahnstange, 4 Kugellager verpasst wäre der langlebiger!

Da ist mein alter Wachterauszug von Komos, der auf engen Filzbahnen läuft, ja heute noch besser!

Das ist auch Allen die hinschauen wollen bekannt, aber dennoch kann der Anwender bis heute die Suppe alleine auslöffeln, keiner kümmert sich darum!

Da brachte Einer aus Austria, erstmals wieder eine zufriedenstellende Lösung zum nachrüsten, zu angemessenem Preis auf den Markt!


Gruß Günter




 
Zitat von G2_Astro:
Da brachte Einer aus Austria, erstmals wieder eine zufriedenstellende Lösung zum nachrüsten, zu angemessenem Preis auf den Markt!
Gruß Günter

Hallo Günter,
da bin ich doch ´mal wirklich überrascht.... eine kritische und doch hoch fundierte Erwiderung !

DU SPRICHST MIR AUS DER SEELE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es fehlt eigentlich nur noch eine Aussage zum PERFEKTEN POSTING:

Was ist Deine Lösung des Problems ?

Lass es raus

Zu meiner Haltung (ich bin Physiker und wundere mich sehr ....) :

Im Bereich der Amateur-Astronomie wird abgezockt was das Zeug hält !

Ein Stück Alu - als Distanzrohr verkauft für 35 Euro ???? - hallo ?

Wenn ich mir eine Vixen GP-DX ansehe und diese mit neuen Montis im 1000 Euro Bereich vergleiche, was habe ich dann für einen "benefit on top" ? NULL - okay Goto. Braucht doch echt nur derjenige, der sich am Himmel nicht auskennt und auf "ich bin der Astro-Freak machen will". Da wird 30 Minuten die Polachse der Monti eingestellt, aber für 10 Minuten an der Objektsuche wird gespart. Sorry.

Das ist MacDonalds in der Astronomie.

Ich freue mich, dass Du hier einen Beitrag eingestellt hast ! WIRKLICH !

Teile uns mehr mit. Es gibt hier tausende von Wiederholungen aus Werbetexten der VERKÄUFER. Danke für die anderen Beiträge !

GRÜße
Bernhard
 
Hallo Bernhard,

die bereits aufgeführten Optionen lauten:

- Crayford gg Feathertouch, Helical oder anderes System tauschen

- Crayford wie beschrieben oder zumindest angedeutet auseinander nehmen und durch feilen / schleifen verbessern

- Crayford umtauschen falls noch Garantie besteht. Dürfte wegfallen da bereits auseinander genommen.

Welche Informationen brauchst du noch um dein Problem zu lösen? Bei Option 2 findet eine Anfrage im Reparatur-ATM-Subforum dieser Website wahrscheinlich noch mehr Gehör.

CU
Klaus

 
Hallo Leute,


entweder habt Ihr noch nicht genug Schrott in den Fingern gehabt oder ich mich dran gewöhnt :/

Der haltbarste OAZ den ich hier habe ist ein Zahn und Trieb von Hans Gordon der mit Peter Irrgang um etwa 1920 die Optischen Werkstätten Berlin betrieben hat. Ein solides Messinggehäuse, ein dickwandiges verchromtes Stahlrohr und Lagerung durch Bronzegleitstücke.

Ansonsten leiden viele Crayfords unter schlechter Verarbeitung und ungeschickter Materialwahl. Das Prinzip läßt sich jedenfalls auch hochwertig umsetzen.


Viele Grüße Felix
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Bernhard,


kommt schon!

seid Jahre hätten Dobson Teleskop die sich Deluxe nennen, mit mindestens so einem https://teleskop-austria.at/index.php?produkt=BTnLL#m Okularauszug und einer großen gebogenen Alu - Unterlegplatte zur besseren Gewichtsverteilung am dünnen Blechtubus angeboten werden müssen!

Die natürlich endlich auch bei allen Modellen, richtig positionierte Justierschrauben haben sollten!

Das bedeutet, den Kunden endlich als das tragende Element im Business, auf Augenhöhe zu behandeln, anstatt nur wieder auf das nachrüsten ( Nachkaufen ) des Anwenders zu setzen! Was bei uns immer zähneknierschen auslöst!

Es sollte deutlicher getrennt, werden zwischen Einsteiger und Erfahrenen Nutzer ! Und hier dann auch endlich auf die Beilegokulare als Erstausstattung verzichten werden! die brauch hier keiner mehr!
Das sollte zumindest als Option angeboten werden!

Ein so ausgestatteter Dobson Tubus ( In für die Astronomie sinnvolleren Weißer Farbe wegen der Eigenerwärmung ) sollte dann ( minus alter OAZ, plus neuen guten OAZ ) im obigen Beispiel höchstens ca. 130,- Euro mehr kosten!

Hier wäre also für erfahrenen Kunden, ein von vorne heraus besser ausgestatteter Tubus, besser als teure Sonderlackierungen
in funkelndem Schwarz, Rot oder Bronzemetallic, um sich von der allgemeinen Web - Weltmarkt - Konkurrenz abzuheben!

Gut eingesetzte Gutscheine oder upgrade Angebote nach Beratung für Einsteiger, würden hier mehr bewirken!

Noch einiges zu den viel geschmähten Blechtuben, die sich aber doch als vertretbarer Kompromiss bewehrt haben, was Gewicht und Haltbarkeit und Preis angeht!

Daneben kann es natürlich auch einen S -Klasse Dobson Markt geben, ( der sollte dann aber auch mechanisch wie optisch Mängelfrei sein Ohne Schrauben und Wackelorigen nach zehnmaligen Aufbau ! ! ! ), für alle
die mehr Geld versenken wollen, denn wer mehr ausgeben will und kann, sollte auch am Ende mehr in den Händen haben!
Als der, der nur Velours und Außenisolierung dazu gebaut hat, letzendes zählt nur der Seheindruck!

Mein 8" Skywatcher mit Pyrex Spiegel ist nun seid 12 Jahren im Einsatz und sieht pfleglich behandelt, fast wie Ladenneu aus!
Ein unverkennbarer Vorteil bei dem ist die visuelle Auslegung und die unkomplizierte, bisher gut funktionierende Höhen, - Verstellung / Klemmung!


Denn was nützt Einem, eine mechanisch aufwendig so ausgeführte Deluxe Höhenklemmung die viele Anwender bei tiefen Temperaturen nur noch mit der Rohrzange einstellen können!


Für den Transport habe ich 2 der Steropoor - Halbschale der Lieferverpackung auf ein mit Stoff verkleidetes Sperrholz Brett geklebt, an dem 2 Griffschlaufen angebracht sind!
Damit lässt sich Schadfrei für Polster und Teleskop, der Tubus auf der Rücksitzbank transportieren!


Auch hat der Stahltubus Vorteile für den Einsatz der Aquariums - Magneten für den Gewichtausgleich bei Zuladung.

Mit Velours - Auskleidung und Ausßenisolation nach der Temperaturanpassung ist dieser Tubus auch einem viel teurerem Carbontubus,
der dann Auskühlwerte von SC Tuben zu höherem Preis hat, locker ebenbürtig!


Gruß Günter


 
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