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Diskussionsforen schwierige Teleskopsuche
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TorstenK Offline
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#404000 - 24/06/2007 14:13 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: Berberich]


Zitat:

unter schlechtem Himmel ist eine f6 Optik einer f5 deher überlegen, da sie den Himmelsausschnitt weniger aufhellt.




Hallo Winfried,

das ist doch Unsinn. Bei gleicher Öffnung und gleicher Vergrößerung zeigen beide Optiken den Himmelshintergrund auch gleich hell.

Ich bin zwar nur Laie, aber selbst als solcher wundere ich mich, wie wenig du als "Berufsfotograf" von den Grundlagen der Optik verstehst.

Gruß
Torsten

hoch
KlausTietzel Offline
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Beiträge: 1498
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#404001 - 24/06/2007 14:24 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: Berberich]


Hallo Winfried,

dazu ist anzumerken, dass ein 8" f/6 so ziemlich genauso lange ist wie ein 10" f/5.

CS

Klaus
_________________________
'Professor: Relativität, Tensoren, Dilatanz - können Sie in einfachen Worten sagen, was das ist?'
'Ja, sicher: das sind Fachwörter.'
(Einstein)

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Berberich Offline
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#404002 - 24/06/2007 14:53 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: KlausTietzel]


Hallo Torsten,

probier`s doch einfach mal unter schlechteren Bedingungen aus und stelle ein 12" f5 und ein 8" f6 nebeneinander und schau durch. Da brauche ich keine Optikkenntnisse, da gebrauche ich meine Augen unter welchen Bedingungen welches Teleskop mehr bringt.

Ich habe nicht vor, optische Grundlagen, die ich sehr wohl kenne, zu verbreiten, sondern dem Anfrager die für ihn richtigen und schlüssigen Antworten zu geben, die er auch versteht.

Zu Klaus: da hast Du natürlich recht, aber was soll man sojemandem denn empfehlen, wenn`s kaum noch Planeten in naher Zukunft gibt und er, zumindest derzeit, in seiner Beobachtungsmöglichkeit eingeschränkt ist?

Ich weiß halt kein besseres Gerät, das für diesen Preis so viel bringt und recht universell zu handhaben ist und mir zudem noch die Möglichkeit eröffnet, es später, so es denn sein muß, auch noch parallaktisch zu montieren.

Gruß
Winfried

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TorstenK Offline
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Beiträge: 2319
#404003 - 24/06/2007 15:07 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: Berberich]


Zitat:

probier`s doch einfach mal unter schlechteren Bedingungen aus und stelle ein 12" f5 und ein 8" f6 nebeneinander und schau durch. Da brauche ich keine Optikkenntnisse, da gebrauche ich meine Augen unter welchen Bedingungen welches Teleskop mehr bringt.




Hallo Winfried,

und woran liegt das deiner Meinung nach wohl? An dem Unterschied von f5 auf f6 oder vielleicht doch eher an dem Unterschied 12" auf 8"?

Also nochmal konkret gefragt: Wenn beide Teleskope 8" Öffnung haben, bist du dann immer noch der Meinung, daß die Optik mit f5 den Himmelshintergrund heller darstellt als die mit f6? Falls du das wirklich glaubst, dann ist es dir mit deinem optischen Grundlagenwissen sicher auch ein Leichtes, einem Laien wie mir zu erklären, warum das so ist.

Gruß
Torsten

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MootzGMS Offline
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Ort: Hessen, Biedenkopf
#404004 - 24/06/2007 19:08 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: TorstenK]


Hallo Torsten,

ich denke, wir lösen das "Problem" jetzt Mal beispielhaft auf, man kann diese "Fragestellung"
einfach nicht so als Hängepartie stehen lassen.

Ein 200/1000 (F/5) Newton mit 30 mm Okular bringt 6 mm AP bei 33facher Vergrößerung.
Ein 200/1200 (F/6) Newton mit 30 mm Okular bringt 5 mm AP und 40fache Vergrößerung.

Das Bild im F/5 Teleskop ist damit heller.

Um beide Teleskope auf die gleiche Bildhelligkeit zu bringen stöpseln wir in den F/5 Newton
ein Okular mit 25 mm Brennweite weil wir damit
5 mm AP und 40fache Vergrößerung erreichen.

Der Anpassung der AP kommt eine sehr große Bedeutung bei der Beobachtung zu. Gerade im Bereich
Übersicht und Aufsuche (Niedrigvergrößerung) ist sie wichtiger als Vergrößerungsangaben,
gleiches gilt om Bereich der zuträglichen V.-Max.

CS
Günther
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Überprüft, was immer auch geschrieben steht,
wenn selbst durchs Teleskop Ihr seht.
Das mehrt die eigene Erfahrung
und bringt so manche Offenbarung.

hoch
Antares Offline
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Beiträge: 6574
Ort: MZ
#404005 - 24/06/2007 20:32 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: MootzGMS]


Hi
und um Günthers beitrag noch eins drauf zu setzen.
Machen wir das mit mit differenten Brennweiten z.B. 12" gegen 8"

Dann ist die Ap zwar gleich, aber die höhere Vergrößerung des großen Scopes
und die grundsätzlich dort vorhandene größere Kontrastleistung geben im Ergebnis beim größeren Gerät mehr Ergebnis auch unter hellem Himmel.
Der Unterschied ist nur nicht so gravierend, wie er unter top Himmel ist.
CS
_________________________
Antares
http://www.deepsky-brothers.de/
Einstieg, Berichte, Tipps u.v.m.

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TorstenK Offline
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Beiträge: 2319
#404006 - 24/06/2007 22:20 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: MootzGMS]


Hallo Günther,

nette Erklärung, müsste nun eigentlich jeder verstehen.

Naja, fast jeder. Bei Winfried wird wahrscheinlich nur der folgende Satz ankommen:

Zitat:

Das Bild im F/5 Teleskop ist damit heller.




Gruß
Torsten

hoch
Berberich Offline
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Beiträge: 3216
#404007 - 25/06/2007 09:00 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: TorstenK]


An Torsten:
musst Du eigentlich immer provozieren?

Du hattest das mir gegenüber nicht nur einmal gemacht. Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, daß Du, aus welchem Grund auch immer, mich hier in diesen Foren diffamieren möchtest.

Man sollte menschlich und mit seinem Gegenüber etwas freundlicher umgehen. Zudem verschreckt man die neuen Anfrager, die den Eindruck gewinnen können, hier geht es nur um`s Hauen und Stechen. - Schlechte Vorbilder für die, die in unser gemeinsames Hobby einsteigen möchten.

Ich bitte Dich also um etwas mehr Objektivität und Neutralität.

Ich verweise hier auch auf Deine Meinung über mich in Bezug auf das Autoguiding im anderen Thread. - Da habe ich einfach etwas falsch verstanden und humorvoll geschrieben, was mir von Deiner Seite her statt Erklärung nur Diffamierung und Überheblichkeit einbrachte. Auch ich kann nicht alles wissen und das weiß ich auch. Nur sollte man andere Antworten geben, darum bitte ich Dich noch einmal.

Winfried

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ManuBl Offline
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#404008 - 25/06/2007 12:48 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: Berberich]


Hallo,

ja ich bin noch immer am informieren, Trotz der Empfehlungen, nach einem anderen Hobby zu suchen.

Wenn man die Dorflichter in der Ferne also abdunkeln kann, kann man auch weiter sehen - interessant.
Aber leider gibt es den Allrounder nicht.

Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist warum es sogenannte Planetenkiller Teleskope geben soll.
Ist das LXD75 nicht mit dem 8"LX90 zumindest von der Optik her identisch?

Wann habe ich zuviel Brennweite?

Manuel

hoch
KaStern Offline
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Beiträge: 5547
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#404009 - 25/06/2007 13:20 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: MootzGMS]


Hallo Günther und Armin,

Zitat:

Ein 200/1000 (F/5) Newton mit 30 mm Okular bringt 6 mm AP bei 33facher Vergrößerung.
Ein 200/1200 (F/6) Newton mit 30 mm Okular bringt 5 mm AP und 40fache Vergrößerung.

Das Bild im F/5 Teleskop ist damit heller.

Um beide Teleskope auf die gleiche Bildhelligkeit zu bringen stöpseln wir in den F/5 Newton
ein Okular mit 25 mm Brennweite weil wir damit
5 mm AP und 40fache Vergrößerung erreichen.




Zitat:

und um Günthers beitrag noch eins drauf zu setzen.
Machen wir das mit mit differenten Brennweiten z.B. 12" gegen 8"

Dann ist die Ap zwar gleich, aber die höhere Vergrößerung des großen Scopes
und die grundsätzlich dort vorhandene größere Kontrastleistung geben im Ergebnis beim größeren Gerät mehr Ergebnis auch unter hellem Himmel.
Der Unterschied ist nur nicht so gravierend, wie er unter top Himmel ist.




euren Statements stimme ich 100% zu

Gruß,Karsten

hoch
Sven_Wienstein Offline
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Beiträge: 12398
#404010 - 25/06/2007 14:16 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: Berberich]


Hallo Winfried,

wenn Du in der Sache falsche Informationen verbreitest (und verteidigst) musst Du mit Widerspruch rechnen. Du solltest den Einfluss von AP und Öffnung auf die Abbildung kennen, wenn Du dahingehend beraten willst. Angenommen Du weißt, wovon Du sprichst, zu welchem Schluss kommt man dann bezüglich Deiner Intentionen?

CS
Sven
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memet_s Offline
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#404011 - 25/06/2007 15:33 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: Sven_Wienstein]


Hi Manuel,
mit einem guten Maksutov liegst Du für den Anfang schon richtig und wenn Du das Hobby weiterbetreibst dann wirst Du Dir bestimmt noch andere Teleskope anschaffen und immer weniger dieses Forum aufsuchen um Dir Ratschläge einzuholen. Dies endet nämlich meist in abschweifenden Diskussionen und Streitereinen!

Konkreter Vorschlag: Ein Maksutov von Intes, (M500) auf einer azimutalen Montierung (Giro) mit einem vernünftigen Stativ (Berlebach)!!! Das ist für Planeten und Mond sovie helle DS Objekte schon eine gute Kombi!! Vor allen Dingen hast du bei f10 keine Probleme auch preisgünstige Okulare einzusetzten.

So, und ich geh dann schon mal in Deckung.....

Grüsse
Euer Allah(er) Memet

hoch
Manner Offline
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Ort: Kiel
#404012 - 25/06/2007 15:45 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: ManuBl]



Hallo Manuel

Na da habe ich ja ein Wort in die Runde geschmissen.
Als Planetenkiller bezeichnet man manchmal langbrennweitige Teleskope ab f10 aufwärts,die dann besonders gut für Planetenbeobachtungen geeignet sind.
Mit mittleren Okularen,so um die 10mm,kann man denn schon hohe Vergrößerungen erlangen.
Maksutov-Cassegrain Teleskope die zwischen f10 und f15 recht hohe Brennweiten,und dazu auch noch eine geringe Obstruktion(Fangspiegelabschattung)besitzen,was den Kontrast verbessert,sind für Planeten Optimal geeignet.
Natürlich darf man auch Refraktoren mit langen Brennweiten nicht vergessen.
Solche Optiken sind dann aber für DS nur noch eingeschränkt einzusetzen,da sie nur ein kleines Gesichtsfeld besitzen.
Da viele DS Objekte wie Nebel oder Offene Sternhaufen sehr ausgedehnt sind,benötigen sie lichtstarke Teleskope mit großem Gesichtsfeld und einem Öffnungsverhältnis von f4-f6,sonst bekommt man den mitten drin Effekt und sieht das Objekt vor lauter Sternen nicht mehr.
Wobei Teleskope mit sehr kurzer Brennweite hochwertige Okulare benötigen.
SC Teleskope,die Üblicherweise f10 haben,kann man auch als Allrounder bezeichnen,indem man 40mm Okulare oder mehr für DS,oder ein Reducer f6,3 am SC-Gewinde anschraubt.
Ein Bino am SC macht an Planeten erstaunlich was her.
Durch dieses beidäugige Sehen,wirk der Planet deutlich größer und Dreidimensional,und es können mehr Oberflächendetails erkannt werden.
Noch andere Vorteile wie der bequeme Einblick hinter dem Teleskop,und die Kompaktheit machen diesen Teleskoptyp in der Amateurastronomie sehr beliebt,was aber nicht ganz billig ist.
Ein Newton mit f6 würde da schon billiger werden,der praktisch ebenfalls allseitig einsetzbar ist.
Der Unterschied zwischen ein Schmidt Newton(LXD75),und einem SC(LX90)ist wahrhaftig ähnlich.
Beide haben vorne eine Korrektorplatte,die die Bildfehler wie Koma und sphärische Aberation vermindern soll.
Beim Schmidt Newton wird wie beim einfachen Newton,das Licht seitlich herrausgelenkt.
Beim SC ist der Hauptspiegel durchbohrt,damit wird das Bild hinterm Tubus wie beim Refraktor erzeugt.

Grüße
Manfred

hoch
deaktiviert_11169 Offline
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#404013 - 25/06/2007 17:20 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: ManuBl]


Hallo Manuel,


Um die Gemüter hier wieder etwas zu beruhigen und zu den eigentlichen Fragestellungen bzw. der Ursprungsthematik zurückzukehren, habe ich mich entschlossen diesen Beitrag in Signalfarbe zu verfassen.

Zitat:

ja ich bin noch immer am informieren, Trotz der Empfehlungen, nach einem anderen Hobby zu suchen




Zugegeben, dies war etwas taktlos von Sven

(An Sven: Wenn sich ein Einsteiger schon dazu durchringt hier zu schreiben und an diesem Hobby Interesse bekundet, so kann man als langjähriger Experte wie du doch über die eine oder andere unglückliche Aussage hinwegsehen, oder etwa nicht?)


Zum Begriff "Planetenkiller" siehe Manfreds Posting.
Doch nun zur LX90GPS bzw. LXD-75 Thematik:
Sofen du dir sicher bist, dass du so viel Geld ausgeben willst um ein möglichst angenehmes (Geschmackssache) Equipment zu besitzen würde ich das LX90GPS vorziehen. Selbstverständlich gibt es dann noch die Geräte der LX200R Serie, welche pauschal gesagt etwas universeller einsetzbar sind und sonst auch noch viele nette kleine Details wie zB. eine bessere Optik aufweisen, aber noch etwas preisintensiver sind.

Die Frage ist was willst du tun?

Da du noch immer nicht auf die von mir eingangs erwähnten Punkte eingegangen bist, würde ich dich bitten es diesmal zu tun!!
Es erleichtert die "Beratung" doch spürbar.
Also hier nochmal:

Zitat:

Es wäre unter anderem von Vorteil wenn du zu folgenden Punkten kurz Stellung nehmen könntest:

1. Was sind deine Vorlieben (Equipment bzw. Ausstattung)?
2: Wie viel Geld möchtest du ausgeben (muss keine Zahl sein)?
3. Was möchtest du bevorzugt beobachten (falls du schon Vorlieben hast)?
4. Wie schwer darf das Equipment sein?
5. Wie ist dein bevorzugter Beobachtungsstandort (stellare visuelle Grenzheligkeit, Hindernisse, Entfernung ect..)?
6. Wie mobil möchtest du sein?
7. Möchtest du in erster Instanz beobachten oder später in ferner Zukunft auch mal fotographieren?
Die Reihenfolge ist nicht nach Prioritäten gewichtet und es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit (weitere ausschlaggebende Faktoren ergeben sich in der Regel wenn genauers bekannt ist).




Wenn du hierzu ein paar Angaben gemacht hast, kann man besser abwägen was zählt.
Nun zum LX90GPS: Sofern es vom Preis und vom Gewicht her vertretbar ist, würde ich die 10'' Variante wählen. Hier hast du bereits eine schöne Öffnung bei trotzdem kompakten Abmessungen und noch niedrigem Gewicht (Vorisicht, ich setze das Gewicht immer in Relation zu einem 14''LX200R )
Das LX90GPS verfügt zB. über:
GPS
Automatische Nachführung
Automatische Positionierung
zahlreiche Einstellmöglichkeiten und eine große Datenbank
usw...
Weiters kann man bei den 8'' und 10'' Varianten den Tubus in die Gabeln einschwenken, was das Gerät sehr kompakt macht, da kann beim besten Willen kein Dobson (außer Reisedobsons) mithalten. Sofern du nur beobachtest und dein Equipment immer auf und abgebaut werden muss, ist das LX90GPS gegenüber der LXD-75 Serie klar im Vorteil:
Es sind im Grunde nur 2 Teile zu transportieren, das Stativ und der Oberteil (Tubus + Gabeln), dies macht den Auf und Abbau problemlos und schnell.

Zitat:

Wann habe ich zuviel Brennweite?




Um die Zusammenhänge besser zu verstehen solltest du einige wirklich hervoragende Seiten von anderen Mitgliedern hier einmal durchsehen:
http://www.svenwienstein.de/index.html (von Sven)
http://www.deepsky-brothers.de/ (von Antares)
http://www.taunus-astronomie.de/ (von Benny)


Schöne Grüße
Daniel Martins

hoch
ManuBl Offline
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Beiträge: 10
Ort: Karlsbad
#404014 - 25/06/2007 20:02 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: deaktiviert_11169]


Hallo Daniel,

Danke für die ausführliche Stellungnahme.
Hier die 7 Antworten zu Deinen Fragen

1. Was sind deine Vorlieben (Equipment bzw. Ausstattung)?

Als Neuling kenne ich meine Vorlieben eigentlich noch nicht so recht. Ein SC halte ich für kompakt eun der Einblick von hinten is auch recht geschickt. Insbesondere ja auch für gewollte Erdbeobachtungen.

2: Wie viel Geld möchtest du ausgeben (muss keine Zahl sein)?

Anfangs hatt ich ja an einen Skypod VMC110L gedacht. Der wurde allerdings ziemlich verissen. auch ein Celestron NexStar 5SE hätte mir gefallen, oder so ein ETX. Alles um die 1000,-- Euro.
Aber soviel Geld wollte ich nicht für was ausgeben, was nachher zu schlecht ist. Also muss ich entweder Abstriche machen, oder mehr ausgeben. Aber die Größenordnung, ab der hier die Empfehlungen liegen sind ab 2.000,-- für ein SC mit 8", was ja anscheinend Minimm ist.

3. Was möchtest du bevorzugt beobachten (falls du schon Vorlieben hast)?

Ich komme von der Erdbeobachtung, wo mein Leica Spektiv mir 48 facher Vergrößerung Grenzen zeigt. Jupiter konnte ich nur anhand der 4 Monde erkennen, und will jetzt einfach mehr sehen

4. Wie schwer darf das Equipment sein?

Das Ding soll auf meiner Terasse stehen und dann wieder ins Haus getragen werden können. An Ausflüge denke ich bis jetzt noch nicht.

5. Wie ist dein bevorzugter Beobachtungsstandort (stellare visuelle Grenzheligkeit, Hindernisse, Entfernung ect..)?

Freie Südsicht, jedoch viele entfernte Lichter

6. Wie mobil möchtest du sein?

Siehe oben. Bis jetzt noch nicht geplant.

7. Möchtest du in erster Instanz beobachten oder später in ferner Zukunft auch mal fotographieren?

An Fotografieren ist schon gedacht. Aber das geht ja wahrscheinlich bei allen Geräten, wenn zumindest eine Nachführung dabei ist.


Der Zusammenhang zwischen Brennweite und Vergrößerung ist mir schon klar. Was jedoch eine Überbrennweite oberhalb von f10 (Auch f10 sagt mir was) sein soll habe ich nicht ganz verstanden.
Manfred alias Manner sagte nämlich weiter oben:

"Planetenkiller=Salopp für Überbrennweitiges Teleskop oberhalb von f10"

Also ein LX200 ist mir nicht nur zu schwer, sondern auch definitiv zu teuer.
Wenn ich schon mehr ausgeben sollte, dann wäre die Frage nach LX90 bzw. wirklich auch LXD75, das ja unter 2 Mille liegt bzw. NexStar 8 SE auch unter 2.000,--. Da ich nicht so oft in die Pampa will, brauch ich wohl kein GPS.

Aber ich will mich ja hier informieren, damit ich eben keinen Schrott kaufe, der dann im Keller verstaubt.
Also soll es schon etwas gutes sein.

Da es das Universalgerät nicht gibt, könnte es ja in ein paar Jahren vielleicht noch ein anderes Gerät, das mehr Licht einläßt sein.
Ich halte es jedoch für sinnvoller erst mir den größeren Objekten am Himmel vorlieb zu nehmen, bis ich dann in die weiteren tiefen Vordringe.

Manuel

P.S. Entschuldigt - ich muß auch noch lernen, wie man hier so schön Zitate einfügt.

hoch
deaktiviert_11169 Offline
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Beiträge: 829
#404015 - 25/06/2007 21:45 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: ManuBl]


Hallo Manuel,

fein, dass du so schnell geantwortet hast.
Zitat:

Ein SC halte ich für kompakt eun der Einblick von hinten is auch recht geschickt. Insbesondere ja auch für gewollte Erdbeobachtungen.



Da hast du vollkommen Recht, der Einblick ist wahrlich angenehm, besonders in azimutaler Aufstellung, allerdings verwendet man für Himmelsbeobachtungen in der Regel einen Zenizspiegel, welcher einen angenehmen Einblick ermöglicht und das Bild umkehrt sodas es nicht mehr auf dem Kopf steht.
Zitat:

Aber die Größenordnung, ab der hier die Empfehlungen liegen sind ab 2.000,-- für ein SC mit 8", was ja anscheinend Minimm ist.


Dies ist immer so eine Sache, in den USA zB. ist ja alles bekanntlich wesentlich billiger.
Wie dem auch sei, bei uns gibt es für SCs eigentlich nur Meade und Celestron sowie einige teurere und teils hochwertigere Kleinanbieter. Auf dieser Weise kommen solche Preise zustande.
Sofern es ein SC mit 8'' sein soll kommen für dich folgende Varianten in Frage:
8''SC auf LXD-75:
http://www.meade.de/produkte/teleskope/product.html?act=pdis&actid=0115005
8''LX90GPS:
http://www.meade.de/produkte/teleskope/product.html?act=pdis&actid=0124093
Das 8''CPC von Celestron dürfte mit knapp 3000 Euro den preislichen Rahmen sprengen.
Nun gilt es zu eroieren welches Gerät es werden soll, denn knapp 2000 Euro sind nicht wenig, wenn etwas in den Sand gesetzt wird. Ich möchte dich an dieser Stelle nochmal daran erinneren, dass die Öffnung der ausschlaggebende Faktor ist, aus diesem Grunde solltest du dir genau überlegen ob es mit Sicherheit ein GOTO Gerät werden soll. Um 2000 Euro bekommt man bereits einen qualitativ sehr hochwertigen Dobson mit in jedem Fall 10-12'' Öffnung.

Den Jupiter wirst du in jedem Fall etwas detailreicher sehen, keine Frage. Sofern mir die Einbringung eigener Erfahrungen an dieser Stelle gestattet sei, möchte ich etwas zum Thema Öffnung hinzufügen:
Ich habe bisher mit einem Bresser Messier N-203 beobachtet, als Übergangslösung sozusagen. Obwohl ich über meinem Garten einen eher dürftigen Himmel mit 4,6mag Grenzgröße habe, ist der Sprung auf ein 14''LX200R schon gigantisch, vom Detailerkennungsvermögen.
Du solltest dir genau überlegen ob du dein Kapital zu einem Großteil für Elektronik ausgeben willst. Eine Zeit lang habe ich auch über einen 18'' bis 20'' Dobson nachgedacht, bin aber nacher davon abgekommen, da ich keine Lust auf den ständigen Auf und Abbau (Garten-Haus) und die hohe Einblickposition gehabt habe. Nichtsdestotrotz bin ich ziemlich zufrieden, mein Gerät stellt für mich die größte Öffnung da, welche mit GOTO noch zu transportieren (Gabelmontierung) ist.
Du schreibst, dass du vorwiegend von deiner Terasse beobachten willst. Nun stellt sich die Frage wie groß diese Terasse ist und ob die Möglichkeit besteht auch größeres Equipment im Haus unterzubringen.
Ein guter 16'' Dobson (4x 8'' Lichsammelvermögen!!) zeigt dir am Planeten mehr Deatails als ein 8''er es je könnte, zudem hast du auch noch eine Deep Ska Kanone. Was noch hinzu kommt ist, dass die meisten SCs eine hohe Obstruktion aufweisen, welche bei vielen Dobsons geringer ausfällt.
Solltest du dich für einen größeren Dobson interessieren, so gibt es auch hier zahlreiche Möglichkeiten:

Hier bekommst du sie sogar mit Sonderwünschen nach deinen Anforderungen:
http://www.dietermartini.de/
Hier gibt es ein Fertigsystem von Meade:
http://www.meade.de/produkte/teleskope/product.html?act=pdis&actid=0116740

Sofern du hauptsächlich beobachten willst, ist ein solch großer Dobson langfristig gesehen die klügere Wahl, zudem hält er länger. Bei einem 16'' Dobson benötigt man übrigens in der Regel keine Leiter, geht aus dem Stand.
Ziel soll es sein aus dem vorhandenen Budget das Maximum für die jeweilige Aufgabe herauszuhohlen. Du solltest dir genau überlegen, ob du längerfristig, wenn du den Himmel immer besser kennen lernst, noch so viel Wwert auf das GOTO legst, oder dir die Optische Leistung bzw. das Lichsammelvermögen wichtiger ist. Die Objekte selbst zu finden mag zwar am Anfang öfters ernüchternd sein, aber mit der Zeit kommt die Erfahrung und dann geht es eigentlich ziemlich flott.
Damit du mich nicht falsch verstehtst: Ich möchte dir keinesfalls von besagten Geräten abraten, nur überwiegen bei 8'' einfach die Vorteile der größeren Öffnung (12''-16'') viel zu sehr.
Gibt es noch etwas, ach ja natürlich. Eine freie Südsicht ist etwas Wunderbares, darum beneide ich dich übrigens ein Bisschen. Wie sehr die Lichter stören hängt von deren Entfernung und Intensität ab, hier muss man einfach abwägen.

Zitat:

An Fotografieren ist schon gedacht. Aber das geht ja wahrscheinlich bei allen Geräten, wenn zumindest eine Nachführung dabei ist.




Dies ist etwas stark vereinfacht ausgedrückt, tatsächlich sind die Anforderungen an eine fototaugliche Ausrüstung in Punkto Genauigkeit und Reproduzierbarkeit sehr viel höher, was die Sache um Welten teurer macht. Aus diesem Grunde würde ich die Fotographie einmal ausklammern.
Des weiteren sind Geräte auf einer paralaktischen Montierung etwas besser geeignet, da hier nur eine Achse nachführen muss (RA-Achse) und die Bildfeldrotation verhindert wird. Bei azimutalen Geräten wird eine Polhöhenwiege benötigt. Je nachdem wie groß die Brennweite und das Gewicht der Optik mit Zubehör sind, ist eine unterschiedlich massive Montierung erforderlich. Die Montierung ist neben der Kamera un der der Optik das A und O, ohne eine Montierung mit genügend Reserven läuft bei der Fokalfotographie gar nichts.
Zitat:

Planetenkiller=Salopp für Überbrennweitiges Teleskop oberhalb von f10"



Dies ist eher als ein Wortspiel zu interpretieren. Teleskope mit einem Öffnungverhältnis über f/10 haben eine sehr lange Brennweite, eine niedrige Obstrunktion (gut für Planeten) und einen somit hohen Kontrast und bieten je nach Okular meist höhere Vergrößerungen mit entsprechend geringeren Austrittspupillen, was sie für DSOs entsprechend weniger geeignet macht.
Zitat:


P.S. Entschuldigt - ich muß auch noch lernen, wie man hier so schön Zitate einfügt.



Ganz einfach, drücke bei "instant UBB Code" auf Zitat und füge den kopierten Text der zu zitierenden Person in die entstehende Lücke zw. den Zitatblöcken.

Schöne Grüße
Daniel Martins

hoch
ManuBl Offline
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#404016 - 25/06/2007 23:10 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: deaktiviert_11169]


Hallo Daniel,

vielen Dank für die ausführlichen Anregungen.

Einen Dobson stelle ich mir derzeit einfach nicht vor.

Was ist aber von einem Celestron NexStar SE zu sagen? Da gibt es doch auch 8". Die haben zwar kein GPS, sind dafür nicht ganz so teuer wie die CPC Modelle, und sieht etwas peppiger aus, als das LXD-75.

Hat jemand schon mal durch so ein Ding geschaut?

Gruß

Manuel

hoch
memet_s Offline
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Registriert: 17/10/2006
Beiträge: 28
#404017 - 25/06/2007 23:17 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: ManuBl]


Zitat:

...und sieht etwas peppiger aus..




Wenns dunkel ist, ists eh egal....

Grüsse
Euer Allah(er) Memet
_________________________
Stargazers and Birdwatchers....... all Pussies!

hoch
deaktiviert_11169 Offline
deaktiviert

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#404018 - 26/06/2007 09:13 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: memet_s]


Hallo Memet,

Bevor du hier die Buchstaben A und H wo einfügst wo sie eindeutig nicht hingehören, solltest du einmal dein Profil ausfüllen.
Solche religiösen Andeutungen sind zwar ganz nett, haben in diesem Forum (Astro-Equipment für Einsteiger) allerdings nichts zu suchen.

Schöne Grüße
Daniel Martins

hoch
memet_s Offline
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Beiträge: 28
#404019 - 26/06/2007 09:55 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: deaktiviert_11169]


Hallo Daniel,

das ist ein Buchstabenwortspiel.......

Und wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.... Du Rechtschreibkünstler!!

Ich hab' doch schon für die Hirnies, die entsprechenden Buchstaben in Klammern gesetzt und die Buchstaben extra rumgedreht.Jetzt machst Du einen religiösen Hintergrund aus? Oweia, ohne Worte!

Grüsse
Euer Allah(er)
Memet
_________________________
Stargazers and Birdwatchers....... all Pussies!

hoch
deaktiviert_11169 Offline
deaktiviert

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Beiträge: 829
#404020 - 26/06/2007 10:32 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: memet_s]


Hallo Memet,

Vielleicht war meine Reaktion etwas überzogen, kann schon sein.
Zitat:

Und wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.... Du Rechtschreibkünstler!!



Dies spielt in diesem Forum keine Rolle, solange eindeutig zu verstehen ist was gemeint ist. Außerdem kann ich mir nicht jeden meinerer Beiträge akribisch durchlesen und auf eventuelle Fehler untersuchen.
Falls du auf "Grüße" anspielst, nun dies kann man nach wie vor mit ß schreiben, wenn dem nicht so sein sollte werde ich es trotzdem weiter tun.
Zitat:

Jetzt machst Du einen religiösen Hintergrund aus? Oweia, ohne Worte!




War vielleicht etwas überzogen, tut mir Leid.
Du hast nun erfreulicherweise dein Profil ausgefüllt und des weiteren ist diese Angelgenheit, so glaube ich, in beidseitigem Einverständnis als bereinigt zu betrachten.

Schöne Grüße
Daniel Martins

hoch
KlausTietzel Offline
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#404021 - 26/06/2007 10:41 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: ManuBl]


Hallo Manuel,

Zitat:

Einen Dobson stelle ich mir derzeit einfach nicht vor.




Warum eigentlich nicht?


Ich verstehe auch nicht mehr: willst Du jetzt 1000EUR oder 2000EUR ausgeben?

Ein Newton-Teleskop bietet am meisten Öffnung fürs Geld. Und Öffnung ist bei DeepSky einfach wichtig.

Ich denke, Du würdest Dich viel leichter tun, wenn Du über folgende Punkte nochmal nachdenkst:

1) Willst Du wirklich fotografieren?

2) Brauchst Du wirklich den Einblick von hinten?

3) Willst Du wirkich alles zusammen in einem Gerät verwirklichen?

Ich hab sowohl nen Dobson als auch nen Mak. Meiner Meinung nach ist die Einblickposition bei nem Dobs überhaupt nicht unangenehm. Wenn Du eine so grosse Öffnung nimmst, dass Du stehen musst siehts vielleicht anders aus.

Dein Budget ist begrenzt. DS, Foto, Erdbeobachtung für 1000EUR - no way. Für 2000EUR gibts evtl. ne vernünftige Fotolösung, die allerdings auf kleine bis mittlere Brennweiten begrenzt ist. Nix DS.

Eine leidliche Kompromisslösung (die wiederum zu Deiner Anforderung "was gescheites was nicht im Keller verstaubt" nicht unbedingt passt) wäre in meinen Augen:

1000EUR: 150/750 Newton auf ADM mit einfacher Steuerung, Fadenkreuzoku und ein 80mm MAK als Leitrohr dazu, mit dem Du auch Erdbeobachtunng machen kannst. Okularmäßig bist Du dann allerdings wieder recht begrenzt.

2000EUR: im Prinzip das gleiche, nur die Montierung und den Mak jeweils ne Nummer Größer. Je nach Gusto wäre dann ne Goto- Montierung (z.B. CAM) drin oder evtl gebraucht ne Vixen GPDX - dann haste zumindest ne "gescheite" Montierung .

Wenn Du Dich vom Thema Foto lösen würdest, den fragwürdigen "Einblick von hinten" weniger stark betonst und Dich auf Beobachtung konzentrierst, könntest Du für 1000EUR einen 8" F/6 so ausstatten, dass Du was im Keller hast, was Du andauernd wieder rausholst - ein richtig super Gerät.

Ein weitere Möglichkeit wäre einfach kleinere Brötchen zu backen. Nen 8" F/6 kann man für 600EUR so ausrüsten, dass man schön beobachten kann - dann gibts halt kein randscharfes Feld bei 30mm Okularbrennweite und etwas weniger Einblickkomfort und Transmission bei höheren Brennweiten. Das wäre durchaus was Gescheites - halt ein Polo anstatt eines A4 mit Klimaanlage.
Mit den restlichen 400EUR wäre bei Ebay ne gebrauchte eq3/eq5 vielleicht sogar ne GP mit Steuerung drin und ein kleiner Refraktor als Leitrohr. Dann kannst mit Teleobjektiv durchaus tolle Fotos schiessen. Ausserdem weisst Du dann auch aus erster Hand, wie mühselig Astrofotografie sein kann.
Mit 2000EUR geht das natürlich auch, entsprechend größer eben.

Wenn Du bei Deinem Leisten bleiben willst, würde ich bei 1000EUR über ein C6 auf ADM mit Steuerung nachdenken. Das ist wenigstens stabil, ausserdem haste noch geld für anständiges Okularzubehör. Wenns Denn von Meade sein soll, kann Dir Daniel weiterhlefen. Wie sehr Dich die Systemnachteile eines solchen Telskops stören (begrenzte Sicht/Kontrast am Planeten, Spiegelshifting und unscharfe Bilder aufgrund von Justage und Tubusseing) kannst Du dann ja ggf. in weiteren Threads einsehen.

CS

Klaus
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memet_s Offline
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#404022 - 26/06/2007 11:00 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: KlausTietzel]


Hi Daniel,

sorry auch von mir, wollte keinen reizen oder angreifen.

Mit der Rechtschreibung ist auch alles i. O. Wird doch eh nur noch nach Microsoft geschrieben Ist doch wie bei den Teleskoptipps, im Endeffekt wird nach Wolfis Empfehlung das Teleskop gekauft

Grüsse
Euer aller Memet
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#404023 - 26/06/2007 11:07 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: ManuBl]


Hallo Manuel,

Zitat:

Einen Dobson stelle ich mir derzeit einfach nicht vor.



Gut, ich wollte dir auch wirklich nichts einreden, sondern nur die möglichen Alternativen aufzeigen.
Da du anscheinend weißt was du willst, lässt sich die Auswahl auf besagte Geräte eingrenzen.
Zitat:

Was ist aber von einem Celestron NexStar SE zu sagen? Da gibt es doch auch 8".



Nun, hier habe ich keine Praxiserfahrung, gebe aber trotzdem meinen Senf dazu .
Du meinst ja dieses:
http://www.celestron.com/c2/product.php?CatID=13&ProdID=416
Weil mehr Informationen vorhanden sind habe ich die USA Seite von Celestron angegeben.
Dieses Gerät ist mit Sicherheit auch nicht schlecht, bietet sogar die Möglichkeit andere Tuben anzuschließen, aber ich vertraue den 1 Arm Konzept aus Stabilitätsgründen nicht so ganz, zudem sei angemerkt, dass du bei Meade was den Service, Reparatur oder Ersatzteile anbelangt auf der sicheren Seite bist. Es ist eben ein Unterschied ob ein Unternehmen der Generalimporteur für bestimmte Produkte ist, oder eine Firma eine eigene Ausgliederung in Deutschland besitzt.
Es wäre von Vorteil wenn du keine fotographischen Ambitionen hegen würdest, da diese mit besagtem Budget eher schwer zu realisieren sind und es einfach sehr aufwendig ist.
Du hast geschrieben, dass du eine freie Südsicht hast, siehst du von deiner Terasse aus auch den Polarstern?
Wenn nicht würde ich die LXD-75 streichen.
Der Polarstern liegt ganz nahe beim Himmelspol und paralaktische Montierungen erfordern eine dahingehende Einordung. Deshalb solltest du diesen sehen können.
Zwar gibt es auch noch die Methode des sogenannten "Scheinerns", aber diese ist etwas komplizierter, erfordert viel Geduld und ist für den Auf und Abbau bei gelegenheitlichen Beobachtungen nicht sehr geeignet.
Das GPS Modul übermittelt dem Teleskop die exakte Uhrzeit und trägt zu einer genaueren Positionsbestimmung bei, was für das genaue Auffinden der Objekte von Bedeutung ist.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Umgang mit der Autostar Fernsteuerung sehr einfach und angenehm ist, zudem lässt sich bei schlechter Sicht auf einen Initialisierungsstern (Sterne zur Ausrichtung) einfach ein anderer aus der Datenbank auswählen.
Trotdem solltest du nicht vergessen, das auch Zubehör zu finanzieren ist, wobei sich bei einem f/10 Gerät mit GOTO auch preisgünstige Plössl Okulare als Übergangslösung, bis etwas besseres da ist, anbieten.

Falls du dir nun sicher bist, das es ein GOTO sein soll, nimm das 8''LX90GPS und werde damit glücklich.
Solltest du irgendwann etwas größeres haben, so kannst du das LX90GPS auch als Reiseteleskop einsetzen. Die Bedienung des Gertätes ist einfach und falls es Probleme gibt, bist du bei Meade auf der sicheren Seite. (Mein RCX haben sie bei mir abholen lassen und mir als Ersatz (wegen schlechter Verfügbatrkeit) ein 14''LX200R geschickt, mit welchem ich nun sehr zufrieden bin.)
Wenn du einen guten Händler hast, kannst du bei Barzahlung auch eine prozentuelle Ermäßigung aushandeln, dann wirds zumindest ein Bisschen günstiger.

Schöne Grüße
Daniel Martins

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Sven_Wienstein Offline
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#404024 - 26/06/2007 11:31 Nutzen großer Geräte am Tage... [Re: ManuBl]


Hallo Manuel,

etwas, was Du vielleicht gar nicht einschätzen kannst, ist auch der nutzen großer Teleskope am Tage. Der ist nämlich sehr gering, gegenüber einem kleineren Gerät. Das liegt einfach daran, dass bei Tage die Luft sehr unruhig ist, so dass man schon über recht kurze Strecken eine starke Luftunruhe hat, die das Bild wabern lässt und unscharf macht. Mehr als 100mm Öffnung sind bei Tage beim besten Willen kein Gewinn mehr, es sei denn es geht um sehr kurze Belichtungszeiten für die Fotografie, was aber bei normalen Lichtverhältnissen auch kein Thema ist, bzw. dann eher eine Frage des Öffnungsverhältnisses, denn egal ob 60mm Spektiv oder 100mm Spektiv, wenn beide f/8 bieten, kommt für die Kamera stets dieselbe Belichtungszeit heraus, nur mit unterschiedlichem Abbildungsmaßstab.

Aber, diese Überlegung spricht dafür, die Anforderungen, die Du im Moment an ein Teleskop hast, auf zwei Teleskope aufzuteilen. Ein günstiges Spektiv für die Tagbeobachtung, klein, handlich, transportabel und mit Bildumkehr für ein aufrechtes, seitenrichtiges Bild deckt die Tagbeobachtung hervorragend ab. 80mm Öffnung und Du bist fertig damit.

Beim Teleskop könnten dann die für ein Teleskop wirklich wichtigen Gesichtspunkte in den Vordergrund rücken. Ein Teleskop zur Planetenbeobachtung sollte zum Beispiel eine lange Brennweite haben - die verhindert bei einem Spektiv dann, dass man brauchbar kleine Vergrößerungen benutzen kann, weil man die passenden Okulare nicht bekommt. Bei einem 40mm Okular ist Schluß, und das bedeutet bei 1000mm Brennweite schon 25-fache Vergrößerung. Ziemlich hoch, man wird auch bei Tagbeobachtung gerne mal auf 10x zurückschalten, nur bekommt man kein 100mm Okular! Insofern sind die vorgeschlagenen SCs und Maks alle reichlich schlechte Spektive. Für das 8" SC mit 2000mm Brennweite bekommt man im normalen Handel maximal ein 55mm Okular, und landet schon bei 36-facher Vergrößerung! Bei Tage wird auch aus anderen Gründen eine kleinere Vergrößerung nicht gehen, denn dann wird das aus dem Teleskop austretende Lichtbündel zu groß. Bei Tage ist die Iris des Auges eher unter 5mm groß, das aus dem Teleskop austretende Lichtbündel aber ist 5,5mm groß (Öffnung geteilt durch Vergrößerung). Das passt nicht mehr durch die Iris, und man bekommt dann den unangenehmen Effekt, dass durch den Fangspiegel ein "schwebender Schatten" in der Bildmitte auftaucht.

Es spricht also viel dafür, Spektiv und Teleskop getrennt anzuschaffen.

Konkret ist der Gedanke an den 8" Dobson schon sehr verlockend, weil dieses Gerät astronomisch ein hervorragender Allrounder ist, zu einem Preis, der viel Spielraum für eine wundervolle Okularausstattung. Auf Goto wird man dann verzichten müssen. Immerhin, der 8" f/6 Dobson ließe sich auch auf eine EQ-6 aufsetzen, eine Kombination, die bei vielen Sternfreunden im Einsatz ist. Die neue EQ-6 Skyscan böte dann sogar Goto, aber dann gehen wir im Preispaket auch wieder auf 2000 Euro zu (denn Okulare müssen ja auch noch sein), ohne dass wir über ein Spektiv nur nachgedacht hätten.

Es gibt einfach in den Anforderungen drei wesentliche Preisfaktoren und ein generelles Problem:
1. Eine vernünftige Optik hat ihren Preis.
2. Eine vernünftige Optik braucht ihre vernünftige Montierung .
3. Ein Goto-System dafür kostet sehr viel Geld.
und das generelle Problem, dass größeres Teleskop und Spektiv in einem nicht gut zusammenpasst.
Das führt dazu, dass man zwar alles in einem bekommen kann, dann aber nichts richtig, mit der brennenden Gefahr, in die Produktklasse "teures Spielzeug" abzurutschen.

Daher meine Empfehlung als "Gedankengrundlage":
- Trennung von Teleskop und Spektiv
- Verzicht auf Goto und jegliche Motorisierung = Dobson
Abweichungen von diesem Konzept bedeuten entweder
- wesentlich geringere optische Leistung
oder
- erheblich höherer Preis
Dabei stellt der hohe Preis aber noch nicht die Erfüllung aller Ideen sicher. Astrofotografie wird gerne in der Werbung genannt, oder wenn schon nicht genannt, dann durch tolle Fotos suggeriert. Dass in der Werbung aber 5 Fotos abgedruckt sind, sagt nichts darüber, ob man die mit der angebotenen Kombination überhaupt hinbekommen kann oder mit welchem Aufwand (und welchem weiteren Zubehör).
Dazu hier: http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-astrofotografie.html

Um auch mal was für Deine SC-Gedanken zu sagen mal etwas zu den gabelmontierten SCs mit Goto:
- Sehr kompakt und bis 8" transportabel (ab 10" schwer aufzubauen)
- Einblickposition ändert sich kaum, daher bequem im Stehen oder mit einem gut eingestellten Bügelstuhl erreichbar.
- Solide Goto-Lösung bei den 8-Zöllern, darunter kommt es stark drauf an, ob man eher Spielzeug kauft, oder was richtiges.
Das sind die Vorteile, die mit den schon zur genüge genannten Nachteilen zusammengerechnet werden müssen:
- Relativ teuer, auch die Optik alleine schon.
- Taukappe fast zwingend nötig.
- Fotografie von Planeten sehr gut, von Deepsky-Objekten aber nur mit parallaktischer Variante möglich und meist sehr mühselig, weil Poljustage schwierig oder Ungenau und weil Brennweite lang und nötige Belichtungszeiten unattraktiv lang.
- Schlechtes Auskühlverhalten durch geschlossenen Tubus (Planetenbeobachtung).
Sieht aber toll aus...

Clear Skies
Sven
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#404025 - 26/06/2007 12:04 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: KlausTietzel]


Hallo Klaus, (bzw. Manuel)

Zitat:

Wenns Denn von Meade sein soll, kann Dir Daniel weiterhlefen


Vielen herzlichen Dank für die Blumen
Zitat:

Wie sehr Dich die Systemnachteile eines solchen Telskops stören (begrenzte Sicht/Kontrast am Planeten, Spiegelshifting und unscharfe Bilder aufgrund von Justage und Tubusseing)



Einen schwierigen Punkt hast du da angesprochen, leider habe ich es in der Tat verabsäumt darauf etwas genauer einzugehen.
Dies wird jetzt nachgeholt:

1) Die Obstruktion: (LX90GPS)
Die flächenbezogene Obstruktion wie auf der Meade Homepage angegeben beträgt 14,01% (Warum diese auf die Fläche bezogen wird ist mir nach wie vor ein Rätsel).
Die lineare Obstruktion beträgt ca. 37,4384%, was in der Tat nicht wenig ist. Diese Obstruktion dämpft den Kontrast, was das Bild etwas "softer" aussehen lässt und natürlich das Detailerkennungsvermögen am Planeten im Vergleich zu zB. einem Newton mit nur 18% linearer Obstruktion etwas abschwächt. Nebenbei bemerkt sorgt dies auch für einen geringen Grenzgrößenverlust, aber da sind die Umgebungsbedingungen eindeutig die ausschlaggebenden Faktoren.
Ob man dies dann auch merkt (den Kontrast), ist eine andere Frage. Hängt von der Praxis und den Vergleichsmöglichkeiten ab.

2) Spiegelshifting:
Ist bei neueren Geräten in der Regel nicht so ausgeprägt und lässt sich durch die richtige Fokussiertechnik deutlich begrenzen, ein zusätzlich angebrachter Fokussierer ist aber bei hohen Vergrößerungen von Vorteil.

Zitat:

unscharfe Bilder aufgrund von Justage und Tubusseing



Das mit den unscharfen Bildern ist schon ein Bisschen stark ausgedrückt.

3) Justage:
Wie bei allen Teleskptypen ist eine gute Justage/Kollimation für das Maximum (Schärfe, Detailerkennungvermögen) an Leistung notwendig.
Die Justage eines SCs gestaltet sich je nach Erfahrung zwar etwas aufwändig, ist aber durchaus zu bewältigen. Aufgrund des bei den meisten SCs sehr schnellen Hauptspiegels, ist eben ein bestimmten Maß an Fingerspitzengefühl erforderlich.
Zudem möchte ich abmerken, dass auch ein nicht gut justierter Newton keine sonderlich scharfen Bilder liefert.

4) Das Tubusseeing:
Kann sehr störend sein, da das Bild immer hin und her wabbert und deswegen besonders bei höheren Vergrößerungen kaum scharf zu bekommen ist.
Dieser Effekt verstärkt sich bei größeren SCs zunehemend und zieht lange Auskühlzeiten nach sich.
Allerdings gibt es hierfür auch eine Lösung welche ohne Bastelarbeiten wie den Einbau von Lüftern zu realisieren ist:
http://www.lymax.com/sct/
(Habe ich zumidest schon einmal ins Auge gefasst)
Auf diese Weise ist es möglich die Auskühlzeit für ein SC auf ein Minimum zu reduzieren.
Es gibt eben für beinahe alles eine Lösung

Schöne Grüße
Daniel Martins

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#404026 - 26/06/2007 12:26 Re: Nutzen großer Geräte am Tage... [Re: Sven_Wienstein]


Hallo Sven,

Manuel hat doch schon ein Leica-Spektiv
Er will das Teleskop am Tage doch nur ergänzend einsetzten.

Schöne Grüße
Daniel Martins

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Sven_Wienstein Offline
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#404027 - 26/06/2007 12:33 Re: Nutzen großer Geräte am Tage... [Re: deaktiviert_11169]


Hallo Daniel,

übersehn! Aber umso weniger sinnvoll ist diese Anforderung! Der Gedanke, dass mit einem fetten Teleskop am Tage noch mehr ginge, ist halt nicht wirklich richtig. Ich denke es war sinnvoll, dass einmal darzustellen.
Meine Russentonne (100/1000) war jedenfalls nur bis 60x bei Tage sinnvoll, darüber hinaus vergrößert man nur das Blubbern.

Clear Skies
Sven
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KlausTietzel Offline
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#404028 - 26/06/2007 12:48 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: deaktiviert_11169]


Hallo Daniel,

>
Vielen herzlichen Dank für die Blumen
>
Gern geschehen , nein im Ernst, ich wollte Dich auf keinen Fall anschiessen, aber Da Du ja ein Meade-Gerät hast, kennst Du Dich vermutlich mit dem Angebot aus.

Die Systemnachteile habe ich etwas überspitzt, zugegeben, sind aber bei nem Newton halt lange nicht so ausgeprägt.

Grüßlis

Klaus
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#404029 - 26/06/2007 13:00 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: KlausTietzel]


Hallo Klaus,

Zitat:

Vielen herzlichen Dank für die Blumen
>
Gern geschehen , nein im Ernst, ich wollte Dich auf keinen Fall anschiessen



Ich bin zwar keine so selbstverliebte Person als, dass ich mich überall in Szene setzen muss, aber auch ich freue mich wenn ich im positiven Sinne, wie zB. in diesem Fall was die Meade Produktpalette betrifft, erwähnt werde. Deswegen habe ich dies durchaus ernst und nicht ironisch gemeint, hätte es aber deutlicher formulieren sollen.
Zitat:

sind aber bei nem Newton halt lange nicht so ausgeprägt.



Selbstverständlich.

Schöne Grüße
Daniel Martins

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KlausTietzel Offline
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#404030 - 26/06/2007 13:27 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: deaktiviert_11169]


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ManuBl Offline
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#404031 - 26/06/2007 18:34 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: KlausTietzel]


Hallo und danke an alle,

jetzt bin ich wohl wieder bei den Anfängen gelandet, nämlich ein kleines Spielzeug mit Goto für Erd-, Mond- und Planetenbeobachtungen, jedoch wohl wissend, dass hiermit nicht allzu viel weiter hinaus gesehen werden kann.

Dazu bräuchte ich dann irgendwann z.B. noch ein Newton, oder Dobson, wofür dann das bereits erworbenes Zubehör (Okulare, Filter) verwendet werden kann.

Dann kommt wieder in Frage:
1. Skypod VMC 110L, der hier im Forum bereits zerrissen wurde,
2. Celestron NexStar 5 SE – der Einarm
3. Meade ETX 90 PE

Für die meisten für Euch sind diese Geräte zu teure Spielzeuge, aber für mich vielleicht ein Weg in eine Richtung die noch ausbaufähig sein wird.

Gibt es noch andere Geräte in dieser Richtung, die ich übersehen habe?
Ich muss dann vielleicht doch noch mal in irgendeinen Scopeladen, um die Dinger vor die Augen zu nehmen.

Gruß

Manuel

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#404032 - 26/06/2007 19:51 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: ManuBl]


Hallo Manuel,

Zitat:

nämlich ein kleines Spielzeug mit Goto für Erd-, Mond- und Planetenbeobachtungen, jedoch wohl wissend, dass hiermit nicht allzu viel weiter hinaus gesehen werden kann.




Weshalb muss es hierfür denn ein kleines Spielzeug sein?
Die Annahme, dass für Planeten und Mond auch eine kleine Öffnung reicht ist zwar richtig (da diese Objekte doch sehr hell sind) aber der richtige Weg ist das nicht.
Größere Teleskope zeigen dir auch am Planeten und Mond eine atemberaubende Fülle an Details an die die kleineren Geräteeinfach nicht heran kommen. Mit einer Deep Sky Kanone (zB. 10''-20''...) wirst du auch mehr Strukturen sehen, unabhängig von der Grundkonzeption des Gerätes.

Zitat:

Dazu bräuchte ich dann irgendwann z.B. noch ein Newton, oder Dobson


Dobsons sind in der Regel Newtons.
Zitat:

wofür dann das bereits erworbenes Zubehör (Okulare, Filter) verwendet werden kann.



Modernere Geräte sind in der Regel genormt und erlauben mindestens die Aufnahme von 1,25 Zoll Zubehör, größere Geräte auch 2 Zoll Zubehör, deswegen solltest du alles überall verwenden können.
Zitat:

Dann kommt wieder in Frage:
1. Skypod VMC 110L, der hier im Forum bereits zerrissen wurde,
2. Celestron NexStar 5 SE – der Einarm
3. Meade ETX 90 PE




Da du offenbar kein großes Interesse an Reiseteleskopen hast, würde ich die Finger von diesen Geräten lassen. Es ist einfach zu viel Geld für zu wenig Öffnung und ja, es sind teure Spielzeuge die in der Regel nur begrenzt ausbaufähig sind.
Auch wenn viele hier anderer Auffassung sind, rate ich dir vorerst vom Kauf von 2 Geräten ab, das kostet nur unnötig Geld. Ein Teleskop reicht für den Anfang vollkommen aus.
Es ergeben sich für dich nun 2 Möglichkeiten auf welche ich schon oben in meinen bisherigen Postings genauer eingegangen bin:

1) Ein Dobson mit einem Mindestmaß an Zubehör, wobei du mit deinem schon ordentlichen Anfangsbudget die größte Öffnung nehmen solltest die im Haus Platz hat (vom Haus in die Terasse). Öffnung bedeutet sehen, der Rest kommt später.
Falls du doch noch Spaß am eigenständigen Aufsuchen der Objekte hast ist ein großer Dobson (10''+...) die beste Wahl, denn damit wirst du langfristag am Mond und Planeten die meisten Details und im DSO-Bereich auch mehr lichtschwächere Objekte und Strukturen erkennen können.

2)Das 8''LX90GPS von Meade als transportables Allround-Gerät, welches zwar nichts perfekt, aber von allem ein Bisschen bietet, ein SC eben.
Wie Sven schon gesagt hat, stellen Geräte dieser Größenklasse durchaus keine Spielzeuge mehr dar und sind dementsprechend ernst zu nehmende Beobachtungsinstrumente.
Das LX90GPS ist eine solide Basis welche dich lange begleiten kann und ein einfaches und entspenntes Beobachtungsvergnügen bereitet. Es ist ein guter benutzerfreundlicher Kompromis. Auf die Vor und Nachteile bin ich bereits äußerst ausführlich eingegangen und habe beinahe alle Aspekte angesprochen. Jedes Teleskop hat übrigens seine Vor und Nachtele, es hängt nur davon ab wie gut man mit welchen leben kann.
Damit du dich bei deiner Entscheidungshilfe etwas leichter tust, hier nochmal die LX90GPS Bedienungsanleitung welche dir vielleicht noch ein paar von mir noch nicht erwähnte Informationen bietet:
http://meade.com/manuals/TelescopeManuals/LXseries/LX-90_GPS.pdf
Schau sie dir an, vielleicht hilft sie dir bei deiner Entscheidungsfindung.
Und bitte vergiss die 2 Geräte "Lösung", diese ist nicht zielführend.

Schöne Grüße
Daniel Martins


PS: Siehst du jetzt den Polatstern von deiner Terasse aus, oder nicht?

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KlausTietzel Offline
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#404033 - 27/06/2007 12:42 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: ManuBl]


Hallo Manuel,


Zitat:

nämlich ein kleines Spielzeug mit Goto für Erd-, Mond- und Planetenbeobachtungen




... das dann unter Umständen im Keller verstaubt - genua das, was Du NICHT wolltest.

Zitat:

wofür dann das bereits erworbenes Zubehör (Okulare, Filter) verwendet werden kann.




Eben nicht. Okus die an SCs gut funktionieren sind an nem Newton unter Umständen schlecht.

Zitat:

aber für mich vielleicht ein Weg in eine Richtung die noch ausbaufähig sein wird




vermutlich nicht, weil die Ausbaufähigkeit sehr begrenzt ist.

Zitat:

Gibt es noch andere Geräte in dieser Richtung, die ich übersehen habe?





Wie in meinem Posting vorher schon geschrieben: C6 auf der ADM/CAM - das ist wenigstens mittelmäßig ausbaufähig.

Zitat:

Ich muss dann vielleicht doch noch mal in irgendeinen Scopeladen, um die Dinger vor die Augen zu nehmen.




DAS ist ein gute Idee.

CS

Klaus
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Sven_Wienstein Offline
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#404034 - 27/06/2007 13:13 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: ManuBl]


Hallo Manuel,

folgendes Szenario, dessen eintreten ich nicht garantieren kann (das aber anderen schon widerfahren ist):

1. Kauf eines kleinen Goto-Teleskopes zur Planetenbeobachtung.
2. Beobachtung damit.
3. Erkenntnis: Es gibt viele Monate im Jahr, in denen kaum Planetenbeobachtung stattfinden kann, da diese nicht am Nachthimmel stehen.
4. Wunsch nach weiteren Objekten -> Deepsky
5. Erkenntnis: Goto fährt die Objekte vielleicht an, aber von 10.000 Objekten in der Datenbank (auch 1000 Objekte oder 300 Objekte) sind pro Abend im Bereich von 2 bis 10 je nach Himmel und Standort mit der kleinen Öffnung zu beobachten. "Beobachten = mehr als nur ein Fleck erkennbar
6. Wunsch nach mehr Öffnung, kauf eines "großen" Teleskopes.
7. Erschreckende Erkenntnis, dass entgegen vorheriger Annahmen die große Öffnung auch am Planeten mehr zeigt, als das kleine "Planetenteleskop", das dank Goto noch teurer war, als das neue, große Teleskop.
8. Ein gewisses Bedauern.

Nochmal: Das muss nicht so eintreten, aber ich möchte nochmal in Erinnerung bringen:
1. Planeten finden sich auch ohne Goto.
2. Auch mit unmotorisierten Teleskopen kann man hervorragende Planetenbeobachtungen machen und ein großes Allround-Teleskop zeigt trotzdem mehr, als ein kleiner Spezialist.

Clear Skies
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MootzGMS Offline
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#404035 - 27/06/2007 14:07 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: Sven_Wienstein]


Hallo Manuel und Sven,

zwischen den Punken 5 und 6 erweist es sich wie ich auch aus eigener Erfahrung weiß als äußerst störend,
dass das GoTo einen großes Loch in die Astrokasse gerissen hat und so bleibt dann oft genug nur wieder
Öffnungsbeschränkung, und starke Kompromissbereitschaft in Sachen Qualität und Zubehör.

Bei aller Freude die mir mein 8-Zöller inzwischen schon seit Jahren bereitet,
Punkt 8, resultierend aus 4,5" mit m.E. unsinnigem GoTo (siehe Punkt 2-5) wirkt immer noch nach.

CS
Günther


Bearbeitet von MootzGMS (27/06/2007 14:09)
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Überprüft, was immer auch geschrieben steht,
wenn selbst durchs Teleskop Ihr seht.
Das mehrt die eigene Erfahrung
und bringt so manche Offenbarung.

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#404036 - 29/06/2007 17:35 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: ManuBl]


Hallo Manuel,

Nachdem du dich hier nicht mehr gemeldet hast, fragt man sich was daraus geworden ist.
Was gedenkst du nun konkret zu tun?

Schöne Grüße
Daniel Martins

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ManuBl Offline
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#404037 - 30/06/2007 15:55 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: deaktiviert_11169]


Hallo Daniel,

ich habe mir jetzt den ICS Katalog besorgt, das Buch Astronomie für Einsteiger, Kosmos Himmerlsjahr 2007 un so ne drehbare Himmerlskarte.

Ab Mitte Juli bin ich für vierzehn Tage in Kanada, und habe bereits gesehen, dass Teleskope dort wesentlich günstiger sein können (amerikanische Marken), als hier.

Ich werde mich wohl dort mal in einem Laden umsehen und vielleicht auch was "kleines" kaufen, was in den Flieger passt.

Bis dahin will ich mich noch weiter einlesen und informieren.

Gruß

Manuel

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#404038 - 30/06/2007 19:52 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: ManuBl]


Hallo Manuel,

Du hast erfreulicherweise so ziemlich das Beste gemacht, was in dieser Situation zu tun wäre. Sich in Ruhe einlesen und informieren um sich mehr und mehr Hintergrundwissen anzueigenen und auf Basis solider Informationen anschließend eine Entschiedung zu treffen.
Falls du dir in Kanada etwas kaufst, schau nur, dass du es bei der Heimreise in (nicht nach, da es ja erst bei der Ankunft verzollt wird) Deutschland nicht verzollen musst.

Schöne Grüße
Daniel Martins

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memet_s Offline
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#404039 - 30/06/2007 22:01 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: deaktiviert_11169]


Mensch Daniel,

es ist wunderbar zu lesen welch' tolle Tipps Du doch zu jedem Thema immer und immer wieder geben kannst. Da können wir uns doch wirklich freuen, dass Du Dir mit dem Sven die Arbeit teilen kannst.... Hast bestimmt auch bald 70 Mio. Beiträge

Obwohl ich auch jetzt was klugscheissen kann, sei vorsichtig Manuel das man Dir keine Gurke (Teleskop mit [zensiert] Optik) verkauft. Der Anfänger an sich kann bestimmt keine 97 Strehl von 99,9 unterscheiden....

Grüsse
Dein Memet
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Benny Offline
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#404040 - 01/07/2007 00:20 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: memet_s]


Mensch Memet,

hab mir gerade mal die anderen Bildchen deines Avatar-Ordners angeschaut, bin ja ganz hin und weg den Ehemann von Jenna Jameson hier im Forum begrüßen zu dürfen

CS Benny
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#404041 - 01/07/2007 10:12 Re: schwierige Teleskopsuche [Re: memet_s]


Hallo Memet,

Mir scheint du hast ein Problem?
Zitat:

es ist wunderbar zu lesen welch' tolle Tipps Du doch zu jedem Thema immer und immer wieder geben kannst. Da können wir uns doch wirklich freuen, dass Du Dir mit dem Sven die Arbeit teilen kannst.... Hast bestimmt auch bald 70 Mio. Beiträge




Was soll das eigentlich, ich habe mich für meinen anfänglichen Fehltritt bei dir schon entschuldigt, etwas, dass man in diesem Forum übrigens lange suchen muss, ist nämlich nicht die Regel.
Ich beanspruche keineswegs die Position von Sven, noch maße ich mir seinen Wissensstand an, jedem steht es hier frei Auskünfte, Ratschläge und Hilfestellungen wo es angebracht scheint, zu erteilen. Nur weil du weniger Beiträge hast brauchst du andere Benutzer hier nicht zu diffamieren.
Übrigens, wenn wir schon bei deinen Beiträgen sind, du kannst offenbar nur "sticheln", dies ist alles. Wenn du nichts vernünftiges beizutragen hast und in deinem Profil
Zitat:

Hobbies : Alles ausser Astronomie!!


steht, fragt man sich weshalb du eigentlich hier bist.
Du kennst dich mit der Materie offenbar gar nicht aus, sonst wüsstest du, dass der Strehlwert stets ein Wert zwischjen 0 und 1 ist und nicht wie von dir angegeben. Wenn du schon beabsichtigst meist jeder Sinnhaftigkeit entbehrende Ratschläge zu erteilen, dann solltest du zumindest darauf achten, dass sie zumindest einen wahren Kern enthalten.
Zitat:

Obwohl ich auch jetzt was klugscheissen kann,


Offenbar kannst du dies nicht einmal ansatzweise, wie der von dir angegebene Strehlwert beweist.
Ich möchte dein Vokabular jetzt nicht benutzen, aber es gilt zu bedenken, dass die hier vorgebrachten Vorschläge und Hilfestellungen in der Regel auf praktischen Erfahrungen beruhen und nicht aus der Luft gegriffen sind, wie du es offenbar tust, nicht wahr?
Zitat:

Der Anfänger an sich kann bestimmt keine 97 Strehl von 99,9 unterscheiden....



Dies würde auch einem erfahrenen Beobachter ohne Prüfbank etwas schwerer fallen (Strehlwertunterschied zw. 0,97 und 0,99, damit es richtig ist ), da es von sehr vielen äußeren Umständen abhängig ist ob dieser Unterschied zum tragen kommt. Siehe hier:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/showflat.php/Cat/0/Number/528329/page/0/fpart/all/vc/1
Wenn du also nichts beizutagen hast, außer zu sticheln und andere Benutzer anzugreifen sowie mit der Astronomie nichts am Hut hast, dann verschwinde gefälligst aus diesem Forum und schau ob du dich woanders auf solch eine frivole Art und Weise profilieren kannst, offenbar hast du dies nötig.

MD

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