Leuchtpunktsucher

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albertli

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Hallo und guten Tag,

ich habe einen Vixen Leuchtpunktsucher erstanden und wollte ihn gestern ausprobieren. Leider komme ich bislang nicht damit zurecht. Ich habe ihn im Original-Vixen-Schuh befestigt. Nachdem ich ihn eingeschaltet habe sah ich auch schönden roten Punkt auf der Scheibe. Allerdings konnte ich damit nicht gut peilen, da durch die Scheibe beim peilen keine Sterne mehr zu sehen waren. Da ich nicht soviel rummfummeln wollte habe ich mein Sucherfernrohr wieder befestigt. Kann es sein, dass nur die Scheibe beschlagen war? Was kann man dagegen tun? Passiert das immer oder nur bei dieser Witterung? Da ich den Sucher gebraucht gekauft habe, liegt mir keine Bedienungsanleitung vor. Vielen Dank für etwaige Hilfen...

Gruss Albertli
 
Moin Alberti!

Whrscheinlich hast Du Dich noch nicht an den Blick durch den LP-Peiler gewöhnt. Halte einfach ein bischen mehr Augenabstand zum Peiler und mach beide Augen auf. Dann sieshst Du sowohl die Sterne als auch den Leuchtpunkt. Weiterprobieren!

Ob die Peiler-Scheibe beschlagen ist, siehste am besten, wenn Du mal mit einer Taschenlampe draufleuchtest!
 
Hallo Micha,

also mit Taschenlampe nachschauen wollte ich nicht...war gerade so schön mit Holmes! :-))) Aber wenn ich dich recht verstehe schaut man besser mit zwei Augen. Ich habe nur mit einem durch das Glas gepeilt. Immer wenn ich einen Stern anvisieren wollte, verschwand er halt hinter der Scheibe...ich konnte ihn halt nicht mit dem Punkt in Übereinstimmung bringen. Jedenfalls sah ich ihn nicht. Ich werde es beim nächsten Mal also mit beiden Augen probieren...

Gruss Albertli
 
Hallo Alberti,

Ich kenne dienen Red Dot nicht aber wie Micha es schon geschreiben hat sind die Dinger nicht für's nahe durch gucken gemacht sonder um mit beiden offenen Augen in normaler Entfernung durch zu gucken (würde sagen nicht weniger als 20-30cm).
Wenn Du eine Intensität Regelung im Sucher hast würde ich mit der schwächsten anfangen da Du bei manchen Geräten bei voller Leistung ganz schön geblendet werden kannst...

Grüsse
André
 
Hallo Albertli,

wie die anderen schon gesagt haben, am besten mit beiden Augen, wenn's damit Probleme gibt (ist aber nur Übungssache) dann "Blinken". Ich kenne den Vixen LPS nicht aber die billigeren Skywatcher u.ä. haben das selbe Problem, die beiden Peilsucher mit denen ich bisher die beste Transparenz hatte waren der Rigel Quickfinder und der Skysurfer III die lassen entscheidend mehr Licht durch. Falls es tatsächlich Tau war, bastel dir eine längere Taukappe für den Sucher.

Grüsse Benny
 
Guten Morgen Zusammen,

ich möchte mich für Eure Hilfe bedanken. Gestern konnte ich den Sucher/Finder ausprobieren und muss sagen, dass es dieses Mal gut geklappt hat. Ich war beim ersten Mal wohl viel zu nah am Sucher. Bei einem grösseren Abstand sind die Leuchtpunktsucher echt klasse! Als Anfänger war es für mich ein Leichtes Ringnebel in der Leier, Andromedanebel inkl. Begleitgalaxie und die zur Übung anvisierten Ziele sofort zu finden.

Gruss Albertli
 
Hallo an alle,

"mit beiden Augen" heißt wohl, daß es nicht nötig ist, eines von beiden zuzukneifen? Oder heißt es wirklich, daß man beide Augen braucht? Ich sehe nur mit einem Auge!
 
Hallo Gerhard,

es heißt wirklich mit beiden Augen. Zwar siehst Du mit einem Auge auch, aber nur das, was durch die enge Röhre passt. Außerdem kostet die hauchdünne "Verspiegelung" der Linse ein wenig Sterngrößenklassen. Jedenfalls bei den meisten Suchern. Beidäugig kann man schwache Sterne ohnehin besser fixieren und da ein Auge am Sucher vorbei schaut, nimmt man eben auch ein fast normal freiäugiges Sehfeld wahr, in das der Leuchtpunkt eingeblendet wird. Das ist dann ein weiterer Vorteil.
Also nicht nur beide Augen auflassen, sondern auch mit beiden gucken.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Gerhard,

mein Beobachtungskumpel Fred sieht auch nur auf einem Auge. Er kommt trotzdem mit Leuchtpunktsuchern wie Telrad und Riegl klar. Man kann auch nur mit einem Auge peilen. Was mir aufgefallen ist, sein Riegl ist immer etwas anders justiert als meiner. und liegt für mich (beidäugig) ganz leicht neben dem Objekt.

CS
*entfernt*
 
Zitat von Sven_Wienstein:
[...] Beidäugig kann man schwache Sterne ohnehin besser fixieren und da ein Auge am Sucher vorbei schaut, nimmt man eben auch ein fast normal freiäugiges Sehfeld wahr, in das der Leuchtpunkt eingeblendet wird. Das ist dann ein weiterer Vorteil.
Also nicht nur beide Augen auflassen, sondern auch mit beiden gucken.
[...]

Hallo Sven,

angeregt durch diesen Beitrag habe ich den Trick auch mal mit meinem 8x50-Sucher ausprobiert. Da funktioniert es zur Grobpositionierung nämlich auch erstaunlich gut, wenn man das freiäugige Bild mit dem Fadenkreuz im Sucher (bei aufgehelltem Himmel auch ohne Beleuchtung gut sichtbar) zur Deckung bringt. Bisher hatte ich zu dem Zweck meist über die Justierschrauben der Sucherhalterung gepeilt, was aber eher unpraktisch ist. Leider scheint das Fadenkreuz nicht 100% mittig in der optischen Achse zu sitzen, aber da man mit einem solchen Sucher ja eh meist zuerst einen grösseren Stern als Ausgangpunkt ansteuert, reicht mir eine relativ grobe Ausrichtung hier gut aus.

Viele Grüße
Stephan
 
Hallo Stephan,
angeregt durch diesen Beitrag habe ich den Trick auch mal mit meinem 8x50-Sucher ausprobiert. Da funktioniert es zur Grobpositionierung nämlich auch erstaunlich gut, wenn man das freiäugige Bild mit dem Fadenkreuz im Sucher (bei aufgehelltem Himmel auch ohne Beleuchtung gut sichtbar) zur Deckung bringt
So mach ich das auch immer mit dem kleinen geradsichtigen Sucher an meinem Lidlskop, und es funktioniert sehr gut.
Im Prinzip mißbrauche ich den kleinen Sucher somit als "Quasi Leuchtpunktsucher ohne Leuchtpunkt" :D zumal mit dem kleinen Sucher und dem unbequemen Einblick kein ernsthafter Starhopping (im Sucher) möglich ist, bzw. ich nicht genügend frusttolerant bin.
Damit finde ich aber alles, was von meinem Stadtbalkon aus mit dem Lidl erreichbar ist.

Gruß
Je
 
Hallo Stephan,

ja, das funktioniert auch an optischen Suchern, solange sie geradsichtig sind, egal ob mit oder ohne Bildumkehr. Aber hier kann verdecktes Schielen schnell sehr störend werden. Da muss man also ein bisserl aufpassen. Meistens reicht es aber, dass man auf diese Weise einen "durchrauschenden" Orientierungsstern im Sucher erkennt und weiß, welcher Stern mit bloßem Auge dazu passt. Dann kann man mit dem Bild im Sucher weiterhoppeln.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

bei meinem Sucher habe ich festgestellt, dass dieses "verdeckte Schielen" durch kleine Abweichungen zwischen der Fadenkreuzposition und der der optischen Achse zustande kommen kann. Seit dem ich die feinen Drähtchen vorsichtig etwas zurechtgebogen habe, funktioniert die Sache noch mal deutlich besser.

Viele Grüße
Stephan
 
Hallo Stephan,

interessante Beobachtung, und auch nachvollziehbar. Man geht schnell zu sehr vom "ordentlichen Gerät" aus. Ich werde mir das mal merken.

Clear Skies
Sven
 
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