rudolf44
Aktives Mitglied
Guten Tag allerseits,
Hier mein erster Erfahrungsbericht von meinem neuen GAT M3 Computer. In der Vergangenheit hatte ich nach dem ich die Standardkerzen aus dem Messierkatalog, und die einfach auffindbaren Nebel und Galaxien aus dem NGC Katalog abgefahren hatte, sehr oft mit Frust zu kämpfen, wenn ein eigentlich doch erreichbares Objekt in einem Sternarmen Himmelsbereich einfach nicht ins Okular wollte.
Obwohl ich routiniert im Umgang mit Sucherfernrohr und Telrad bin, hat mir das stochern nach einem kleinen z.B. Planetarischen Nebel oft meine kostbare Zeit und Nerven geraubt. So entschloss ich mich letztes Jahr nach dem Kennelernen eines Astrofreundes mit Digitalen Teilkreisen am BTM in Pfünz, auch einen solchen Finder anzuschaffen und bin vollauf begeistert.
Nach dem einschalten des GAT erscheint im Display Vertikal, und es muß durch die Entertaste der im 90° nach obenstehende Tubus bestätigt werden. Anschließend ist man sofort im Starfixmodus und stellt (Z.B. bei 300 fach) in meinem Fall Rigel und Regulus in die Okularmitte, und bestätigt diese. Also wirklich kein großer Aufwand (dauert nicht einmal 1 Minute), und schon kann es losgehen.
Den Anfang habe ich gemacht mit NGC 2392 (welchen ich früher mit Sucher auch gut gefunden habe) , auswählen im Katalog, dann ins Menue Guide, und schon steht er bei 300 fach in Okularmitte (hätte ich wirklich nicht für möglich gehalten). Aber dann gibt es doch in den Zwillingen auch noch NGC 2371/2 den Peanut Nebel, kurz eingestellt, Guide, den Pfeilen nach auf Null gefahren, unglaublich, da ist er schon.
Alsdann wollte ich auch noch die erreichbare Galaxie in den Zwillingen sehen, kurz NGC 2339 eingegeben, und da war sie schon die schwache Lichtspindel.
Diese Liste lässt sich noch beliebeig fortsetzen mit einem Dutzent Galaxien und ein paar Nebeln, die ich bei dem Seeing von max.4,5 mag bei Dunst in der kürze der Zeit so nie gefunden hätte.
Erwähnenswert finde ich noch den winzigen Planetarischen Nebel NGC 2022 an dem ich in der Vergangenheit immer erfolglos getrauchelt bin. Was soll ich sagen, Nummer eingeben, Guide, und schon war er im Okular.
Als Fazit kann ich nur noch hinzufügen, ich bedauere es sehr, dass ich aus Ehrgeiz und Beobachterstolz, nicht schon die Jahre vorher so eine Auffindhilfe angeschafft habe.
Wünsche viele sternklare Nächte, MfG. Robert
Hier mein erster Erfahrungsbericht von meinem neuen GAT M3 Computer. In der Vergangenheit hatte ich nach dem ich die Standardkerzen aus dem Messierkatalog, und die einfach auffindbaren Nebel und Galaxien aus dem NGC Katalog abgefahren hatte, sehr oft mit Frust zu kämpfen, wenn ein eigentlich doch erreichbares Objekt in einem Sternarmen Himmelsbereich einfach nicht ins Okular wollte.
Obwohl ich routiniert im Umgang mit Sucherfernrohr und Telrad bin, hat mir das stochern nach einem kleinen z.B. Planetarischen Nebel oft meine kostbare Zeit und Nerven geraubt. So entschloss ich mich letztes Jahr nach dem Kennelernen eines Astrofreundes mit Digitalen Teilkreisen am BTM in Pfünz, auch einen solchen Finder anzuschaffen und bin vollauf begeistert.
Nach dem einschalten des GAT erscheint im Display Vertikal, und es muß durch die Entertaste der im 90° nach obenstehende Tubus bestätigt werden. Anschließend ist man sofort im Starfixmodus und stellt (Z.B. bei 300 fach) in meinem Fall Rigel und Regulus in die Okularmitte, und bestätigt diese. Also wirklich kein großer Aufwand (dauert nicht einmal 1 Minute), und schon kann es losgehen.
Den Anfang habe ich gemacht mit NGC 2392 (welchen ich früher mit Sucher auch gut gefunden habe) , auswählen im Katalog, dann ins Menue Guide, und schon steht er bei 300 fach in Okularmitte (hätte ich wirklich nicht für möglich gehalten). Aber dann gibt es doch in den Zwillingen auch noch NGC 2371/2 den Peanut Nebel, kurz eingestellt, Guide, den Pfeilen nach auf Null gefahren, unglaublich, da ist er schon.
Alsdann wollte ich auch noch die erreichbare Galaxie in den Zwillingen sehen, kurz NGC 2339 eingegeben, und da war sie schon die schwache Lichtspindel.
Diese Liste lässt sich noch beliebeig fortsetzen mit einem Dutzent Galaxien und ein paar Nebeln, die ich bei dem Seeing von max.4,5 mag bei Dunst in der kürze der Zeit so nie gefunden hätte.
Erwähnenswert finde ich noch den winzigen Planetarischen Nebel NGC 2022 an dem ich in der Vergangenheit immer erfolglos getrauchelt bin. Was soll ich sagen, Nummer eingeben, Guide, und schon war er im Okular.
Als Fazit kann ich nur noch hinzufügen, ich bedauere es sehr, dass ich aus Ehrgeiz und Beobachterstolz, nicht schon die Jahre vorher so eine Auffindhilfe angeschafft habe.
Wünsche viele sternklare Nächte, MfG. Robert