Stefan1960
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Anfängerfrage zu Auflösung (Kontrast, Schärfe ?)) und Vergrößerung:
Mir ist klar, daß die erzielbare Auflösung durch den Öffnungsdurchmesser vorgegeben und begrenzt ist. Daraus folgt auch naheliegend, daß es nicht sinnvoll ist, bestimmte Vergrößerungen zu überschreiten.
Allerdings besteht bei meinem 130er f/5 Newton oft der Wunsch nach hoher Vergrößerung (> 130x). Nach dem Motto: Ich gewinne zwar keine Details, aber wenigstens ist das Bild größer und damit leichter betrachtbar.
Gestern Mittag habe ich die Probe aufs Exempel gemacht. Ich wollte einfach wissen: Was passiert eigentlich, wenn ich die Vergrößerung bis ins unvernünftige steigere.
Testobjekt: Ein Baukran irgendwo am Horizont. Testdetail: Ein dünnes Stahlseil dort. Seeing: schlecht, viel geflimmer.
Mit einem Speers Waler 9,4mm (67x) war das Seil fein, aber gut und ziemlich scharf zu erkennen, wenn man einmal von dem Seeing-Einfluss absieht. Das gleiche mit einem Planetary 7mm (90x). Es war dicker, also besser zu erkennen und außerdem scharf abgebildet.
Mit Planetary 5mm (130x) wurde das Test-Seil nicht nur erneut dicker, sondern auch leicht unscharf.
Mit Planetary 3,2mm (200x) wurde das Test-Seil so unscharf, daß es trotz (wegen?) gestiegender Vergrößerung als solches nur schwer zu erkennen war.
Schließlich habe ich die Sache ins Extreme getrieben:
Planetary 5mm + 2xBarlow (260x): Seil nur noch zu erahnen. Planetary 3,2mm + 2xBarlow (400x): Kran-Fachwerkstruktur stark vergößert, aber ohne Details; Seil nicht mehr zu sehen.
Als Anfänger hatte ich aus dem Wissen um die begrenzte Auflösung die Vermutung abgeleitet, daß steigende Vergrößerung lediglich dazu führt, daß nicht mehr Details erkennbar sind, daß aber auch keine Details verloren gehen. Jetzt musste ich aber beobachten, daß mit steigender Vergrößerung die Erkennbarkeit von Details rückläufig ist. Das Auflösungsvermögen bleibt nicht gleich, sondern nimmt augenscheinlich ab.
Das kommt mir widersinnig vor. Ist das normal? Wenn ja: Gibt's eine Erklärung dafür?
Mir ist klar, daß die erzielbare Auflösung durch den Öffnungsdurchmesser vorgegeben und begrenzt ist. Daraus folgt auch naheliegend, daß es nicht sinnvoll ist, bestimmte Vergrößerungen zu überschreiten.
Allerdings besteht bei meinem 130er f/5 Newton oft der Wunsch nach hoher Vergrößerung (> 130x). Nach dem Motto: Ich gewinne zwar keine Details, aber wenigstens ist das Bild größer und damit leichter betrachtbar.
Gestern Mittag habe ich die Probe aufs Exempel gemacht. Ich wollte einfach wissen: Was passiert eigentlich, wenn ich die Vergrößerung bis ins unvernünftige steigere.
Testobjekt: Ein Baukran irgendwo am Horizont. Testdetail: Ein dünnes Stahlseil dort. Seeing: schlecht, viel geflimmer.
Mit einem Speers Waler 9,4mm (67x) war das Seil fein, aber gut und ziemlich scharf zu erkennen, wenn man einmal von dem Seeing-Einfluss absieht. Das gleiche mit einem Planetary 7mm (90x). Es war dicker, also besser zu erkennen und außerdem scharf abgebildet.
Mit Planetary 5mm (130x) wurde das Test-Seil nicht nur erneut dicker, sondern auch leicht unscharf.
Mit Planetary 3,2mm (200x) wurde das Test-Seil so unscharf, daß es trotz (wegen?) gestiegender Vergrößerung als solches nur schwer zu erkennen war.
Schließlich habe ich die Sache ins Extreme getrieben:
Planetary 5mm + 2xBarlow (260x): Seil nur noch zu erahnen. Planetary 3,2mm + 2xBarlow (400x): Kran-Fachwerkstruktur stark vergößert, aber ohne Details; Seil nicht mehr zu sehen.
Als Anfänger hatte ich aus dem Wissen um die begrenzte Auflösung die Vermutung abgeleitet, daß steigende Vergrößerung lediglich dazu führt, daß nicht mehr Details erkennbar sind, daß aber auch keine Details verloren gehen. Jetzt musste ich aber beobachten, daß mit steigender Vergrößerung die Erkennbarkeit von Details rückläufig ist. Das Auflösungsvermögen bleibt nicht gleich, sondern nimmt augenscheinlich ab.
Das kommt mir widersinnig vor. Ist das normal? Wenn ja: Gibt's eine Erklärung dafür?