welches Astro-Programm fürs iPhone?

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rland79

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grüß euch!

ich bin neu hier und habe mich zwar schon mit astronomie beschäftigt, bin aber dennoch ein laie auf diesem gebiet.

zu meiner frage:

da ich mich sehr für unseren nachthimmel interessiere und wissen will was genau da oben leuchtet (...) möchte ich ein astronomie-programm für mein iphone.
von denen gibt es nun schon einige und ich hoffe, dass der/die eine oder andere schon erfahrungen mit einem (oder mehreren) programm hat und mir eines davon empfehlen kann.

ich habe schon einige rezessionen gelesen, es scheint aber, dass dies alles auch laien sind und nur auf funktionsumfang und bedienbarkeit achten. ich erhoffe mir aber tipps von euch astro-experten welches denn wirklich brauchbar ist.

kleine vorauswahl:
- starmap
- uranus
- goskywatch
- iastronomica

vielen dank schon im voraus!
 
Hi und willkommen bei astronomie.de.

Ich kann Dir leider keine Software für das iPhone empfehlen, weil ich keines habe. Aber ich benutze seit Jahren zwei Astroprogramme für meinen Palm und inzwischen auch auf dem MDA Touch Plus mit Windows Mobile. Ich schätze sehr, dass ich viele Informationen sehr viel schneller von meinen hosentaschengängigen Helfern bekomme als vom PC, den man je nachdem erst starten müsste. Also: feine Sache.

Aaaaber: wenn Du nachts unter dunklem Himmel stehst, dann sind die Displays vieler Geräte so hell, dass sie blenden. Man klebt dann üblicherweise dunkelrote Folien auf das Display, weil das Dunkelrot die Dunkelanpassung unserer Augen nicht allzu sehr stört. Wie ein iPhone-Display mit einer solchen Folie zurechtkommt, kann ich Dir nicht sagen.

Deshalb benutze ich die PDA-Programme hauptsächlich bei der Mond- und Planetenbeobachtung, wenn es nicht so sehr auf die Dunkeladaption der Augen ankommt.

Ich will Dir keine Astrosoftware für das iPhone ausreden! Das Gerät ist geil, ich staune immer wieder darüber, was mir Kollegen damit in der Mittagspause zeigen. Google Earth in den Alpen ist der Hmmer. Gerät neigen und der Blick geht zum Horizont. Das ist einfach cool und es setzt neue Maßstäbe.

Doch bekanntlich heiligt der Zweck die Mittel. Für die erste Orientierung am Himmel will ich Dir gerne deshalb eine Drehbare Sternkarte empfehlen. So ein Teil ist DAS Hilfsmittel überhaupt, um den Himmel kennenzulernen. Generationen von Sternguckern haben sich damit eingelernt. Damit Du die Karte im Dunkeln beleuchten kannst, besorge Dir eine rote Taschenlampe dazu, am besten mit LED. Leider sind viele solche (Stirn-) Lampen für Astrozwecke viel zu hell. Da kannst Du aber mit Klebeband abblenden. Es gibt natürlich auch "richtige" Astro-Rotlichtlampen mit einstellbarer Helligkeit.

Also vielleicht die Drehbare Sternkarte UND die Software für das iPhone.

Viele Grüße,
Tom
 
danke für die rasche antwort!

also so eine drehbare sternenkarte hab ich schon und komme damit auch gut zurecht.
mein argument für ein iphoneprogramm ist, dass ich es immer bei mir habe (no na, ist ja auch ein telefon!) und so jederzeit die gestirne bestimmen kann.

zum display:
die ersten drei angeführten programme haben einen "nachtmodus", wobei das display abdunkelt und alles nur in rot-tönen anzeigt! nicht schlecht, was?

LG , roland.
 
Ja, so einen Nachtmodus haben viele Programme. Aber ohne zusätzliche Folie ist das immer noch zu hell. Ich habe selber Software für Beobachter geschrieben, natürlich auch mit Nachtmodus. Das ist notwendig, aber nicht ausreichend. Vor das Display des Notebooks muss unbedingt noch eine rote Plexiglasscheibe.

Du könntest für das iPhone Farbfolien versuchen, wie es sie für Bühnenscheinwerfer gibt. Meine Quelle dafür ist der Music Store in Köln, aber natürlich kriegst Du sowas auch im Versand (z.B. bei dimmer.de). Ich wäre neugierig, wie gut das Display eines iPhone auf Berührung reagiert, wenn so eine Folie drüber ist. Denn vielleicht habe ich bald auch ein iPhone ;-)

Gruß,
Tom
 
Zitat von rland79:
ich habe schon einige rezessionen gelesen, es scheint aber, dass dies alles auch laien sind und nur auf funktionsumfang und bedienbarkeit achten.

..ja ist doch supper, so soll es doch sein, Bedienbarkeit und Funktionsumfang!!??

OK ich hab das eine iPodTouch und find starmap recht gut.
Das Ding zeigt auch mit einem Pfeil die Planeten zB an, ganz gut für den Start.

Ansonsten: Nimm ne drehbare Sternkarte!

 
ja, eigentlich hast recht... im prinzip gehts eh um funktionsumfang und bedienbarkeit, aber das halt im allgemeinen. d.h. die programme werden nach den gleichen kriterien wie alle anderen dienstprogramme getestet; und dann bleibt das wesentliche, nämlich die astronomie, auf der (test)strecke.
baer wenn das bei allen programmen (und auch bei der drehbaren sternenkarte) das gleiche ist (also die selben ergebnisse liefert), dann hat sich meine frage eh schon erledigt und ich nehme einfach eins mit den besten/meißten beurteilungen. oder?

thanks so far!
 
hallo!

falls es interessiert:

ich hab mir nun "starmap" gekauft!
für meine begriffe fantastisch! irrsinnig viel infos, habe bis jetzt noch nichts vermisst. supereinfache bedienung, tolle grafische aufbereitung und gute hilfe.

danke für eure antworten!

LG, roland.

 
Hallo Roland,

mich interessiert's auf jeden Fall. Ich habe noch eine Frage: hast Du das Programm und das iPhone schon nachts benutzt? Kannst Du die Helligkeit ausreichend runterstellen, damit es nicht blendet? Funktioniert der Touchscreen noch mit einer roten Folie darüber?

So wie es aussieht, werde ich auch bald Erfahrungen mit dem iPhone sammeln können. "starmap" werde ich mir dann sicherlich auch mal anschauen.

Viele Grüße,
Tom
 
hallo rland79,
..ja nicht schlecht oder?
leider hab ich kein iTunes Akkount(bzw. hab schon ein, kann aber nicht einkaufen?) und kanns mir deshalb nicht laden.
Aber ich glaub es ist ein geniales Progrämmchen, was recht gut funktionert, wenn man mal im Sommer mit'm Rücken auf der Wiese liegt und einfach ein paar Messier mit blossen Augen erspähen will..:)
Dafür ist das iPhone(ich hab leider nur einen iPodTouch) wirklich genial, ich schlepp das Ding eh seit ich's hab täglich mit mir rum. Ist schnell angemacht, klick-slide-tipptipp...und schon hat man seinen Himmel :).

@Thomas_Pfleger,
h Thomas, starmap hat auch einen Rotmodus man kann auch die Helligkeit zusätzlich runterdimmen.








 
Zitat von circushund:
h Thomas, starmap hat auch einen Rotmodus man kann auch die Helligkeit zusätzlich runterdimmen.

Hallo Donald,

gut, sowas ist ein Standardfeature. Aber ich habe noch keinen Rotmodus erlebt, der wirklich dunkel genug wäre. Das problem ist die Hintergrundbeleuchtung, da kommt selbst von "Schwarz" noch Licht. Bis alle Geräte LED Backlight haben, werden wir wohl auf zusätzliche Filterfolien oder -scheiben nicht verzichten können.

Kann man ein iPhone eigentlich auch mit Handschuhen bedienen?

Gruß,
Tom
 
Hallo Thomas,

..hab mir nun doch starmap geladen und schaut wirklich nett aus.
Zu anfang werden erstmal die Ortskoordinaten (von googleMap) als default gesetzt und schon gehts los..:).
Das Programm ist aber wirklich nur für Anfänger gedacht und nicht für ernstere Aufgaben...
Der Rotmodus ist fürs erste ok, aber nicht wirklich total dunkel, das stimmt, dh. das Schwarz leuchtet schon auch noch(Hintergrundleuchten)
Der Umfang der Sterne ist mit 120 000 irgendwas recht groß doch deepsky Objekte ist nur der Messier-Katalog, was fürs Blosse Auge bzw. Fernglaus wohl ausreichen soll...?
Die Auffindung der Objekte ist aber wiklich supper easy gemacht, dh. man Browst eine Liste der "nur" Sichtbaren (zB Messier, Konstellationen ect) und
und ein Pfeil zeigt, wie man vom momentan Standpunkt da hinkommt.
Bedienung ist auch denkbar einfach: Stern antippen, Infos über den Stern/Objekt, Umschauen mit mit Finger ziehen, reinzoomen, Finger spreizen; reinzoomen: Finger zusammenziehen usw..


Link zur Grafik: http://www.dwienand.de/Expo/starmap.png





 
hallo ihr!

@thomas: ich habe zwar das gefühl, dass wenn ich diesen nacht-modus einschalte und in den iphone-einstellungen die helligkeit komplett zurückdrehe, es schon schön dunkel ist.
wenn das aber nicht genug ist: habe eine rote scheinwerfer-folie übers display gelegt und es funktioniert immer noch problemlos und ist schön dunkel!

grüezi!
 
Hallo Thomas,
ja die Liste ist recht gut, zumal sie mal aufgliedert, was welches Programm für features hat.

Obwohl Starmap (das ich hab) recht easy zu bedienen ist, fehlt mir doch etwas Info. So sind da leider nur die hellsten Sterne der Sternbild anwählbar und die Infos sind recht dürftig. Im Grunde interessiert es mich auch nicht wirkliche, was für Rektaszension/Deklination eines Sterns ist, auch Azimut und Höhe relativiert sich, wenn man eh mit blossem Auge beaobachtet, wofür braucht man die Info?? Als Programmiere baut man es meist mit ein, weil man diese Daten braucht, um den Stern eindeutig im Himmel und am Ort zu beschreiben, für die Beobachtung ist das doch aber meistens (wenn man nicht grade sein Fernrohr drauf einstellen will) recht unerheblich oder?

Ich wollte mir grade mal 51Peg anschauen, der ja einen Exoplaneten hat, konnte aber (leider) keine Info finden, weil der Stern in Starmap nicht anwählbar ist. In vielen dieser kleinen Sternprogramme fehlen mir ein bisschen physische Daten, wie Masse, Radiagechwindigkeit, Spektraltyp, Sonnenradien(zB.) Trabanten, Doppelstern, Veränderliche ect ect.. ich meine, dann bekommt man doch eher ein Bild von dem Objekt. und inwiefern es sich von seinem Nachtbarn unterscheidet.

Hmm, aber klar, solche Kataloge mit "mixed" Daten zu erstellen ist schon etwas Arbeit und grade wenn man ein bisschen mehr Text als einen Einzeiler hat, eine kleine Herrausforderung, das als XML aufzuarbeiten. Man müsste sich die Daten dann aus 2-3 und mehr Katalogen zusammensuchen. Grade bei Starmap ist es so, das es 10.000 Sterne oderso hat, doch was sind die Stern, im Grunde nur kleine weisse leblose Pünktchen, die grade ne Nummer kriegen, -fertig.
Als Referenz für andere Objekte (Nebel,Galaxien ect.) sind sie ja notwendig, doch Starmap liefert leider nur den Messier+50 andere hellere Objekte, Sterne aber bis (k.a) 7. Grösse oderso??
Insofern frag ich mich da schon, ist das notwendig?
Wenn ich mich da grad frage (und jetz fang ich mal an zu philosophieren :)), wenn bei ihm(dem Entwickler) der Himmel bei 7.Grössenkalssen aufhört, sein "Univerum" zuende ist, was für Informationen bietet er denn bis dorthin? Wenn er bei Hellen Sterne/Planeten, sagen wir mal, noch 100% (seines Informationsgehalts) liefert, wie schnell fällt es denn ab? Wenn ich das bzgl. Starmap mal so grob schätzen würde, ist jenseits der 5.Grössenklasse ein Informationsgehalt von vll. noch 10-20% da (grade RA/DEC /Azi/Höhe) keine Angaben zu Entfernung, oder physischen, Nicht-Koordinaten-Angaben?!

Vielleicht könnte man sich das ein bisschen wie die Sphären aus Antiken Darstellungen vorstellen. Die Erste Sphäre (Planeten, Sternbilder, hellste Sterne) haben noch 100% Information, die nächste Sphäre (schwächere Sterne, hellere Nebel ect. ) nehmen an Informationgehalt schon ab, bis wir dann an der letzten Sphäre sind, wo wir fast bei reiner grafischer-Information (kleines Pünktchen) sind, was nur noch eine Funktion als Orientierungsmarke hat.

Ich glaub der Ergeiz, immer grösser Sternkataoge in Programme einzuschleusen liegt daran, das man sich ein bisschen vor dem "void", dem Nichts, der schwarzen Wand fürchtet, man möchte den Eindruck erwecken, als Reise man auch immer Tiefer in den Kosmos oder vielmehr, als könne man immer tiefer dort hineinreisen, wie das allsehende Auge eines starken Teleskops. Doch wenn man Informationen von einem Stern auf dieser Reise abrufen möchte, beibt eben nur REK/DEC Azi/Höhe übrig und eine Nummer.
Die Qualität der Information geht meistens zugunsten der Quantität.
Da steht dann immer die Frage im Raum: "Wie gross ist denn deine Sterndatenbank?" 1.000 000 Objekte ...booooooaaaaahh, mannohmann :).

Ich denke, wenn man sich wirklich mal Gedanken darüber macht, wie diese Sphären im eigene Programm aufgeteilt sind, kann man besser entscheiden, wie man seine Informationen (und auf was) Gewichten möchte.
Denn das, was ein Programm den Langzeit-Spass garaniert, ist ja eben die Information, was aber nicht unbedingt heissen muss, jetzt tausende von toten Pünktchen, noch mehrere hunderte Bilder von Nebeln direkt auf der Sternkarte zu habe, sondern eben auch nur so "einfach", wie bei deinem E&T, wo die Galazien/Nebel ect, eben nur als graue Objekte dargestellt werden. Aber genau das ist es ja auch, was eher zur "Neugier" einläd als den Benutzer mit einem plumpen Foto abzufüttern, wo jeder weiss, das das Objekt eh (fast nie) so aussieht wie auf ebenjenem Foto.
Das ist u.a auch ein Grund, das ich Porgramme wie CdC oder auch Stellarium realtiv langweilig finde. Letzteres ist grafisch gut gemacht, ja schon, doch die Info sie Geboten werden sind, find ich, eher dürftig. Was könnte man da alles machen, man könnte Geschichten der Sternbilder erzählen, man könnte Entdeckungen von bestimmten Objekten dokumentieren(wann wurde welches von Wem endeckt zB) man könnte Besonderheiten (wie Suppernaova ausbrüche, Helligkeitskurven von Veränderlichen oder solche Sterne mit Exoplaneten Kennzeichnen usw..usw... man könnte einfach auf Besonderheiten hinweisen und die auch darstellen bzw. erwähnen. Ich möchte doch mein Programm aufmachen, und auch was neues erleben, einen Text lesen, den ich noch nicht gelesen hab zB. Aber wenn man nichts besonders Findet oder sieht, kann man natürlich auf nix besonderes Hinweisen :).

...In diesem Sinne mein kleiner Beitrag zu den Progrämmchens :)














 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wäre "The Sky Pocket Edition" nicht eine Alternative?

CS,
Peter
 
Meine Erfahrungen und Meinung mit und zu TheSky Pocket Edition:

* Die Bedienung ist einfach und übersichtlich. Es gibt ja auch nicht viel zu bedienen
* Die Karten sind einigermaßen übersichtlich
* Teleskopsteuerung ist eingebaut und funktioniert auch
* Es gibt nur unzureichende Schnittstellen zur Desktop Version von TheSky. Nur Gesichtsfeldschablonen und Bahnelemente können übertragen werden, aber keine Kataloge oder Beobachtungslisten. Die PocketEdition wird damit leider NICHT zu einem mobilen Begleiter des großen Bruders (oder meinetwegen auch tzum mobilen Außenposten von E&T oder anderen Planungsprogrammen).
* Leider läuft das Programm auf meinem neuen Gerät mit Windows Mobile 6 nicht. Eine Supportanfrage ergab kein greifbares Resultat.
* Für den gebotenen Funktionsumfang war der alte Preis von 50 US$ bereits kritisch zu sehen. Der aktuelle Preis aber ist viel zu hoch.

Also: für mich ist "Astromist" die mobile Software der Wahl. Der Funktionsumfang ist gewaltig, die Bedienung genial gelöst und ich kann meine Objektlisten von E&T aus rüberschieben. Damit wird der PDA tatsächlich zur logischen und praktischen Fortsetzung der Planung auf dem PC.

Als platter Slogan formuliert: Astromist kostet ein Drittel von TheSky PE und kann dafür das Dreifache.

Ich bin von Bisque enttäuscht, weil ich den Eindruck habe, dass sie mit der PE nur noch ein paar $$ abschöpfen wollen, statt mal eine wirklich gute mobile Astrosoftware daraus zu machen. Aber was soll's - PE bietet nichts, was Astromist nicht auch oder sogar meistens besser könnte. Das Lehrgeld dafür ist längst abgeschrieben.

Gruß,
Tom
 
@Thiel

das ist ja keine iPhone app oder?

Summasummarum kommt es immer dadrauf runter, das man als Enwickler ein paar Sachen gerne haben würde, die man (so denkt man nemlich als Programmierer) selbst implementieren könnte!
Als reiner Anweder von Programmen kann man sich mit einem bestimmten Repertoir zufrieden geben, sofern es eben genügend Infos bietet bzw. den Ansprüchen genüge tut.

Ich will die Bestrebungen der Astro-Programmierer nicht vereiteln und finde es wirklich toll, was man mit so einem kleinen Device alles machen kann.
Starmap ist ja aucu eine nette App, die zB. die Entfernung, Spektralklasse + Veränderlich anzeigt. Nur so umfangreich wie zB ein Artikel bei Wikipedia vermisst man in den meisten Programmen, obwohl Text nicht viel Speicherplatz wegnimmt.








 
Was m.E. fehlt ist eine feinere Steuerung der angezeigten Daten. Wenn man als Beobachter unterwegs ist, interessieren ganz andere Daten als beim Stöbern oder als Unterstützung bei Recherchen.

Es ist auch mein Eindruck, dass viele Programmierer gerne das implementieren was sie können und sich weniger darum kümmern, was wirklich gebraucht wird. Wenn man hier nur den Weg des geringsten Widerstands geht, kommt keine spannende, innovative Software heraus. Aber bevor man innovativ und kreativ wird, muss man ja auch erst mal eine ganze Weile lang Erfahrung sammeln. Und wer ein Programm schreibt, kann ganz unterschiedliche Motivation haben: man kann programmieren, um diese Fähigkeit zu lernen oder zu trainieren. Dann wird zwear etwas herauskommen, auf das man stolz sein darf, aber ob es anderen Leuten auch nützlich ist, ist nicht gewiss. Man kann programmieren, weil man eine "schönere" oder bedienerfreundlichere Variante eines Vorbilds erzeugen will. Oder es steckt tatsächlich ein konkreter Bedarf dahinter, weil es noch nicht gibt, was man braucht.

Gruß,
Tom
 
Was m.E. fehlt ist eine feinere Steuerung der angezeigten Daten. Wenn man als Beobachter unterwegs ist, interessieren ganz andere Daten als beim Stöbern oder als Unterstützung bei Recherchen.

Es ist auch mein Eindruck, dass viele Programmierer gerne das implementieren was sie können und sich weniger darum kümmern, was wirklich gebraucht wird. Wenn man hier nur den Weg des geringsten Widerstands geht, kommt keine spannende, innovative Software heraus. Aber bevor man innovativ und kreativ wird, muss man ja auch erst mal eine ganze Weile lang Erfahrung sammeln. Und wer ein Programm schreibt, kann ganz unterschiedliche Motivation haben: man kann programmieren, um diese Fähigkeit zu lernen oder zu trainieren. Dann wird zwear etwas herauskommen, auf das man stolz sein darf, aber ob es anderen Leuten auch nützlich ist, ist nicht gewiss. Man kann programmieren, weil man eine "schönere" oder bedienerfreundlichere Variante eines Vorbilds erzeugen will. Oder es steckt tatsächlich ein konkreter Bedarf dahinter, weil es noch nicht gibt, was man braucht.

..ja da magst du recht haben.Und wenn du von Innovation sprichst, bin ich dabei. :)
 
Starmap Pro für das iPhone ist erschienen

Hallo Sternfreunde,

seit wenigen Tagen gibt es die "Pro"-Version von Star Map für das iPhone / den iPod Touch. Ich hab's mir gekauft und auspobiert. Gesamteindruck ist gut, aber es gibt noch ein paar Kinderkrankheiten. Was ich am schmerzlichsten vermisse ist die Anzeige von Kometen oder Asteroiden in den Karten. Der Nachtmodus ist sehr gut, aber bei der Suche im Katalog blitzt das Keyboard sehr hell dazwischen. Die deutsche Lokalisierung bringt ein paar Fehler mit, aber sowas kann der Autor sicherlich bald beheben.

Richtig nett ist das Verschieben des Kartenbilds durch Neigen des Geräts. Sowas geht halt nur auf dem iPhone. Und wer es nicht will, kann es ausschalten.

Trotzdem: an Astromist für PalmOS oder Windows Mobile kommt Skymap Pro m.E. bei weitem nicht heran. Aufgrund der technischen Gegebenheiten ist ein iPhone leider auch mit dem nächsten OS-Update nicht in der Lage, ohne Hilfe eines Hostrechners mit einem Teleskop zu kommunizieren. Mehr als eine Fernsteuerung für eine Software auf einem PC oder Mac wird es damit wahrscheinlich in absehbarer Zeit nicht geben. Schade! So wird mein alter MDA auch weiterhin ab und zu seinen Einsatz als "Taschenplanetarium" erleben.

Viele Grüße,
Tom
 
Re: Starmap Pro für das iPhone ist erschienen

Hallo Tom,

Was ich am schmerzlichsten vermisse ist die Anzeige von Kometen oder Asteroiden in den Karten.

keine Sorge das kommt noch ;) hab deswegen schon mit Kontakt mit dem Entwickler. Welche Probleme hast du mit der Lokalisierung? Schick mir bitte mal eine PN mit der genauen Beschreibung, dann schick ich es mit meiner Bug List weiter.

Übrigens, wer gern heavens above nutzt sollte sich ALMAGEST runter laden. Kostet nur ein paar Cent und zeigt alle Iridium Sateliten und die ISS, sowie die Stellung der Jupiter Monde und eine aktuelle Sternkarte. Dadurch dass Almagest die GPS Position nimmt, hat man eine sehr genaue Angabe über Helligkeit und Überflug.

Grüße,
Michi
 
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