Vor- und Nachteile von verschiedenen Teleskopen

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Zitat von Shockwave123:
Hallo Leute,

auch heute noch ist es sinnlos völlig ohne Kenntnisse einfach "auf gut Glück" mit einem großen Teleskop irgendwo in der Pampa auf den Himmel zu zielen.
Ein gewisses Grundwissen rund um die Astronomie ist Pflicht, genau so Orientierung am Himmel und Wissen rund um die Sternbilder. Was will man erreichen, wenn man von all dem nicht einmal die geringste Ahnung hat?
Eine Sternkarte, ein Fernglas sowie passende Lektüre ist schnell gekauft und vorallem BILLIG. Vernünftige Ferngläser zeigen schon eine atemberaubende Anzahl an Objekten und sind neben dem Teleskop eigentlich immernoch beliebt. Die aufrechte Sicht sowie die einfache Handhabung sind einfach unschlagbar. Nicht jeder hat ein Monsterbudget und kann sich Luxus leisten. Wozu ein Laptop? Vorallem jetzt im Winter stelle ich es mir sehr spaßig vor, bei Minusgraden machen die Lithiumionen-Akkus rasch schlapp und die Dunkeladaption freut sich ebenso nicht. Außerdem macht es die ganze Sache noch unnötig kompliziert. Eine Sternkarte kostet nur wenige Euronen und reicht zum Erlernen von Sternbildern und zur groben Orientierung völlig.
Deswegen bleibe ich auch bei meinem Rat: Bevor ein Teleskop sich irgendwann mal als teurer Briefbeschwerer herausstellt, versuche man sich mit Fernglas, Sternkarte und Astrolektüre ein Bild unseres Hobbies zu machen und nebenbei überlebensnotwendiges Grundwissen zu sammeln.
Warum kompliziert und teuer, wenn es auch leicht und günstig geht? Ein Teleskop kann jederzeit nachgekauft werden, wenn man sich im Stande fühlt ein solches zu bedienen.

Gruß und CS,
Marcel

das glaubst du doch im ernst nicht selber oder ?

gruß
andi

p.s. ob hemmungen notwenig sind oder nicht, ist ganz sicher nicht die frage ...... es gibt sie einfach (und das nicht zuwenig) und daran kann man auch nicht vorbei argumentieren
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Andi,

wir befinden uns hier nicht im religiösen Sektor, deswegen verstehe ich dein Posting nicht. Was gibts denn da zu "glauben"? Wie wärs, wenn du deine Aussagen etwas konkretisierst?
Was ich dort aussage, ist meine persönliche Meinung, an der ich natürlich festhalte. Ein solches Vorgehen ist in meinen Augen absolut sinnvoll.
Es enttäuscht mich, in einem solchen Forum derartig niveaulose Postings lesen zu müssen. Hut ab.

Gruß und CS,
Marcel
 
soll ja auch leute geben, die wissen, dass die benutzung des wortes "glauben" nicht immer in verbindung mit einer kirche steht. ich kenne sogar viele, aber nun kenne ich auch einen, der das nicht kennt :)

ich habe meine ausagen zu dem speziellen thema schon diverse male konkretisiert und weiter oben auch ansatzweise erklärt.

vielleicht solltest du einfach mal etwas weiter oben lesen und nicht gleich so schnell enttäuscht sein, dass jemand nicht auf deinem niveau ist.

erstaunlich wie ich es mit der astronomie so viele jahre ausgehalten habe, obwohl deiner meinung nach soetwas ja gar nicht möglich ist.

kann dir auch laptops empfehlen, die halten bei minusgraden länger draussen aus, als du selber.

du glaubst ja auch, dass jeder anfänger erstmal gleich bei minusgraden in die pampa fährt.
schonmal davon gehört, dass die meissten ersteinmal einen balkon oder terasse nutzen, falls vorhanden und ansonten ersteinmal in der eigenen umgebung ausprobieren ?

im falle eines balkon/terasse steht sogar srtrom zur verfügung für das notebook ... gut gell ?

"kein monsterbudget" und dann aber dann erstmal ein fernglas kaufen.

ich habe zum thema monsterbudget sogar weiter oben einen eurobetrag angegeben, aber da hast du ja noch nicht gelesen. manche fangen halt einen thread von unten an zu lesen .

ein fernglas kostet , wenn man ein einigermassen brauchbares haben möchte, so ca. 50 euro . das wären dann schonmal 25% der weiter oben von mir angegeben summe.

man glaubt es zwar nicht, aber es gibt komischerweie gerade in städten soviele menschen und dort gibt es auch viele leute, die begeistert von diesem hobby sind.
du glaubst gar nicht, was man dort alles mit einem fernglas nicht sieht.

gruß
andi

p.s. so ungefähr klingt dann eine antwort, wenn man auch so lustige ironische schnäppchen verwenden will, wie zum beispiel "wir befinden uns hier nicht im religiösen Sektor...."
 
Hallo auch,

solche Sachen lassen sich ganz einfach vermeiden: Zum Beispiel, indem man einfach SCHREIBT, was man will, statt plumpe Kommentare a la "das glaubst du doch im ernst nicht selber oder ?" abzugeben. Sowas muss absolut nicht sein.

Gehen wirs mal durch:
"soll ja auch leute geben, die wissen, dass die benutzung des wortes "glauben" nicht immer in verbindung mit einer kirche steht. ich kenne sogar viele, aber nun kenne ich auch einen, der das nicht kennt smile"
->Warum ich auf den religiösen Sektor anspielte, ergibt sich nach meinem einleitenden Satz wohl von selbst.

"ich habe meine ausagen zu dem speziellen thema schon diverse male konkretisiert und weiter oben auch ansatzweise erklärt."
->Du hast aber nirgendwo den Nutzen oder die Praktikabilität einfacher Dinge wie einem Fernglas und einer Sternkarte widerlegt. Darum gehts die ganze Zeit.

"vielleicht solltest du einfach mal etwas weiter oben lesen und nicht gleich so schnell enttäuscht sein, dass jemand nicht auf deinem niveau ist."
->Hätte ich nicht alles durchgelesen, so frage ich mich, wo wäre dann das Anliegen für mich dir zu schreiben? Die Voraussetzung ist, dass ich alles gelesen habe.

"erstaunlich wie ich es mit der astronomie so viele jahre ausgehalten habe, obwohl deiner meinung nach soetwas ja gar nicht möglich ist."
->Wo habe ich geschrieben, dass es für dich nicht möglich ist es "in der Astronomie auszuhalten"?

"kann dir auch laptops empfehlen, die halten bei minusgraden länger draussen aus, als du selber."
->Ich kenne kein Laptop mit einer Akkulaufzeit von roundabout elf Stunden (im Winter) von der Dämmerung bis zum Morgengrauen. Realistisch sind Laufzeiten von maximal zwei Stunden , da braucht man schon einen ganzen Packen von Akkus, die wiederum sehr teuer sind. Wo ist die Logik in deiner "Argumentation"?

"du glaubst ja auch, dass jeder anfänger erstmal gleich bei minusgraden in die pampa fährt.
schonmal davon gehört, dass die meissten ersteinmal einen balkon oder terasse nutzen, falls vorhanden und ansonten ersteinmal in der eigenen umgebung ausprobieren ?"
->Wo liegt das Problem ein paar Kilometer aus der Stadt rauszufahren, um wenigstens einen etwas besseren Himmel genießen zu können? Der Balkon ist jawohl (besonders in der Stadt) kaum fürs vernünftige Spechteln geeignet.

"im falle eines balkon/terasse steht sogar srtrom zur verfügung für das notebook ... gut gell ?"
""kein monsterbudget" und dann aber dann erstmal ein fernglas kaufen."
"ein fernglas kostet , wenn man ein einigermassen brauchbares haben möchte, so ca. 50 euro . das wären dann schonmal 25% der weiter oben von mir angegeben summe."
->Und da wären wir wieder beim Geld: Für 200 Euro bekommt man leider kein vernünftiges Notebook, warum sich eine Celeron-Gruke mit schlechtem Akku (vielleicht sogar auch noch gebraucht) vom Flohmarkt kaufen? Ein Laptop ist eine große Anschaffung und will gut überlegt sein, und wer ein vernünftiges Gerät haben möchte, bezahlt mindestens 500 Euro, schließlich will man ein Laptop nicht nur benutzen, um sich an Cartes du Ciel oder Stellarium zu erfreuen.
Ich denke es macht einen ganz schönen Unterschied, ob man für ein brauchbares Fernglas (Bresser Hunter 10x50, etwa 40 Euro) zusammen mit 15 Euro für eine Sternkarte und 15 Euro für nen Karkoschka, was nach Adam Riese 70 Euro sind, bezahlt, oder sich gleich einen Zehnzöller plus Laptop und mehrere Ersatzakkus (oder Bleiakkus für den Wagen...) für den Feldeinsatz zulegt und dann locker bei 1000 Euronen landet.
Sollte sich für Chris herausstellen, dass Astronomie doch nichts für ihn ist, freuen allerhöchstens wir uns über Geräte, die er günstig abzugeben hat, für Chris ist die Sache weniger schön. Da ist es doch absolut vernünftig erstmal sich Wissen anzusammeln, der Sternhimmel kennenzulernen und dann, wenn man weiß, was einen erwartet, aufs Teleskop umzusteigen. Ich verstehe wirklich nicht, was ernsthaft dagegen spricht.
Seid ihr alle Gehilfen vom Wolfi oder was?! ;-)

"man glaubt es zwar nicht, aber es gibt komischerweie gerade in städten soviele menschen und dort gibt es auch viele leute, die begeistert von diesem hobby sind.
du glaubst gar nicht, was man dort alles mit einem fernglas nicht sieht."
Nichts spricht dagegen ein Teleskop oder Fernglas auch in der Stadt zu nutzen, jedoch kann man dann nie seine volle Leistungsfähigkeit genießen. Oft genügen wenige Kilometer abseits der Stadt um einen signifikant besseren Himmel zu haben.

Astronomie ist kein Wettbewerb "wer hat das größte Teil..." sondern Hobby, Zeitvertreib, Wissenschaft und zu guter letzt auch ein gutes Stück Selbsterkenntnis. Um zu erkennen, ob die Basics, die jeder Hobbyspechtler haben sollte, einen ansprechen, braucht es keine gewaltigen Ausgaben. Geduld sollte man ebenso mitbringen...

Gruß und CS,
Marcel
 
tut mir leid, habe versucht mal zu lesen, was du so geschrieben hast, aber das ist ja so unübersichtlich, dass ich es leider nicht lesen werde.

wende dich mal an die balkonsternwarten leute und erzähle ihnen deine meinung mal dort :)

übrigens mein x31 ibm hat keine 150 euro (so ca.) gekostet und ist sozusagen fast das oerfekte astronotebook mit usb2.0, serieller und paralleler schnittstelle.

die 200,-- bezogen sich auch nicht auf das notebook. soll ja leute geben, die soetwas schon haben und heutzutage sind solche "dinger" sehr weit verbreitet.

leider kann ich zu dem rest aus deinem post keine stellung nehmen, weil ich ihn nicht gelesen habe.

solltest du dir die mühe machen wollen, das ganze so aufzudröseln, dass man irgendwie auf anhieb erkennen kann, was nun zitat und was antwort ist, dann schau ich nochmal drüber :)

gruß
andi
 
Hallo Andi,

es fällt nicht schwer in deinem Posting zu erkennen, dass du mich eigentlich nur reizen möchtest. Trotzdem, aus Nächstenliebe erkläre ich dir das hochkomplexe System, das hinter dem steckt, was ich vorhin schrieb:
In Anführungsstrichen habe ich das zitiert, wozu ich Stellung nehmen möchte. Direkt dahinter, durch einen Pfeil (->) markiert kannst du mein Statement lesen. Die einzelnen Abschnitte sind durch Absätze getrennt.
Solche Formen von Ignoranz kannst du dir wirklich sparen. Einfach nur erbärmlich.
Trotzdem wiederhole ich mich gerne: Wer keine Astrofotografie betreibt, kann auf ein Notebook wunderbar verzichten. Ohne irgendwelche Abstriche. Aber lies erstmal das, was ich geschrieben habe. Klar, es hat in gewissen Bereichen gegenüber einer Sternkarte Vorteile, aber die erkauft man sich sehr teuer und man ist keinesfalls auf solch ein Gerät angewiesen, um sich an der Astronomie zu erfreuen. Was du verzapfst klingt so, als wäre es PFLICHT, ein solches Gerät für vernünftige Astronomie zu besitzen.

Gruß und CS,
Marcel
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo ihr beiden,

wie wäre es, wenn ihr euch darauf einigen könntet, dass es mehrere Wege zum Astro-Freak gibt.

Wer ein Notebook hat und es mitschleppen will, kann es gern tun.
Wer stattdessen lieber eine Sternkarte mitschleppt der kann dies auch tun, denn ein Notebook ist kein Muß für die Grundausstattung.

Welchen Weg der Einsteiger gehen möchte, soll er doch bitte selbst entscheiden.

In diesem Sinne :knuddel:
und CS

Volker
 
Guten Morgen werte Streithansel,

ich erlaube mir mal als blutiger Anfänger ein paar Sätze dazuzutun.

Ich habe zwar diverse Note- und Netbooks, hatte aber noch nie eines davon mit draussen, auch wenn ich tlw. die passenden Softwaren auf den Maschinen habe.

Die drehbare Sternkarte ist für mich absolut unverzichtbar, da ich mein Equipment im Garten aufbaue kann ich mit der recht schnell entscheiden, welchen Bereich des Himmels ich sehen kann und welcher hinter Bäumen, Häusern, usw. verschwindet.

Dazu habe ich den Karkoschka. Auf der drehbaren Karte sehe ich die dort hervorgehobenen Ziele und kann im Karkoschka nachlesen, was mich dort erwartet. Soweit so klassisch, jetzt kommt der böse Teil.

Danach gebe ich der CAM den GoTo-Befehl und sie fährt mir das Ziel recht präzise an und ich könnte das Ziel beobachten (als Fotograf lasse ich allerdings meist die Kamera am Okular und fange sofort zu belichten an). Die Sterne, die ich bisher gelernt habe sind nur solche, die ich für ein präzises Alignen der CAM auch benötige.

Auf diese Art stellen sich recht schnell erste Erfolge ein, denn auf jahrelanges Schauen mit einem Feldstecher (ich habe mehrere) hätte ich nicht die geringste Lust.

Von daher würde ich dem TE statt zu einem Dobson zu einer der kleinen Meade oder Celestron GoTo's raten, die liegen locker im Budget und ermöglichen von vornherein viel Spaß.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Stefan,

was die Sternkarte angeht, stimme ich dir vollkommen zu - auch wenn die Planeten fehlen, ist sie schneller einsatzbereit als jeder Laptop, und ich kann sie ohne Sorgen um den Akku immer im Teleskopkoffer lassen. Meine älteste drehbare Sternkarte (Kosmos Mini) ist von '92 oder 93', und noch immer in gutem Zustand, während meine Laptops immer schon nach zwei Jahren anfangen, Teile zu verlieren (Siemens und Apple). Im Augenblick hab ich die kleine und große Kosmos-Sternkarte in Reichweite neben mir beim PC (so schnell können Stellarium und Guide gar nicht starten), die von Oculum mit den helleren Deep-Sky-Objekten im Teleskopkoffer, die großeSirius vom Kosmos ist ebenfalls in Reichweite, wird aber genau so selten benutzt wie die beiden von Pößneck und die Kosmos-Weltsternkarte, die im Schrank liegen - mag sein, dass ich nicht ganz objektiv bin, wenn's um drehbare Sternkarten geht :-)

Von kleinen Teleskopen mit GoTo kann ich dagegen für den Einstieg nur abraten - nicht nur, weil ich kein GoTo-Freund bin, sondern vor allem, weil es Blödsinn ist, visuell mit kleiner Öffnung einzusteigen - so ein kleines Röhrchen bringt zwar vielleicht alles ins Gesichtsfeld, um als Anfänger wirklich was zu sehen, ist es heute durchaus sinnvoll, gleich mit dem berühmten 8"-Dobson anzufangen. Um den Anblick im kleinen Refraktor schätzen zu können, braucht es etwas Beobachtungserfahrung oder zumindest eine höhere Leidensgrenze als früher - schau dir mal die tollen Astrofotos von vor 30 oder 40 Jahren an; Hubble hat die Erwartungen sehr hoch gesetzt. Mach dir mal den Spaß und schau dir M13 oder sonstige etwas kompaktere/lichtschwächere Messier-Objekte (also nicht M31 oder so) im Okular an und vergleich das mit einem großen Sternwartengerät, selbst wenn es mitten in der Innenstadt steht.

Wenn visuell beobachtet werden soll, rate ich zu so viel Öffnung wie möglich. Bei mir ist der ED80 die (na gut: wahrscheinlich nur *eine*) *********, aber ich bin froh, dass meine "Einsteigergeräte" das C14 und der 150/2250-Refraktor der örtlichen Sternwarte waren.

Und noch ein Wort zum Thema Fernglas: In ziemlich vielen Haushalten gibt es ein Fernglas, oder man kennt jemanden, der ein brauchbares hat. Es muss ja nicht immer Neukauf sein - wichtig ist, ruhig ein vorhandenes zu benutzen. Ich bemerke immer wieder, dass viele Interessierte ein Fernglas haben, aber nicht auf die Idee kommen, damit mal in den Nachthimmel zu schauen. Zum Himmel kennen lernen ist es klasse, zum Beobachten in Stadtnähe für Einfänger ist es nicht gerade das erste Gerät, das man *kaufen* sollte. Aber wenn man eins kauft, dann gerne ein gutes, das man auch tagsüber benutzen kann.

Gruß,
Alex
 
Hallo Leute,

ich muss doch gerade Mal etwas schmunzeln.
Da prallen so ein wenig die Welten(anschauungen), eventuell auch die Generationen, aufeinander und das ist eigentlich völlig unnötig.

Während Andi wohl davon ausgeht, dass ein Schlepptop ohnehin zur notändigsten Grundüberlebensausrüstung des modernen Menschen gehört, also gar nicht zum "Astrobudget" gerechnet werden muss, da ohnehin vorhanden, ist für mich ein 8x40 oder 10x50 Fernglas eigentlich Grundausstattung eines jeden Haushalts und sollte nicht speziell angeschafft werden müssen.

Nan sollte starten dürfen, mit dem was man hat oder anschaffen möchte und den "Königsweg" wird man selten sofort finden.
Auch die Empfehlungen hier basieren nun Mal unterschiedlichen Herangehensweisen und Erfahrungen, letztlich muss der Einsteiger halt sichten, was vorgeschlagen wird und entscheiden, was ihm sinnvoll erscheint.

Ich kann nun nicht verhehlen, dass ich selbst die "zu Fuß" Methode, also das Erlernen und Erfahren von Grundbegriffen wie Himmelsmechanik und Orientierung anhand von Sternkarten, Ferngals und Teleskop eindeutig bevorzuge und die Elektronik als komfortable Hilfsmittel aber nicht als Grundvoraussetzungen sehen kann.
Ich will auch unter fremdem Himmel und ohne Schlepptop, GPS und GoTo wissen, welche Konstellationen und Objekte ich sehe, ab nun mit bloßem Auge, dem Fernglas oder einem Teleskop.
Zudem sehe ich mit mit Sternkarte und Fernglas bereits jedem dieser "Einsteiger-GoTo Teleskop mit 60/70mm Öffnung" deutlich überlegen und halte daher das Preis-/Leistungsverhältnis der unterlegenen Kombination einfach für grottenschlecht. Wenn schon GoTo und Elektronik, dann wird das m.E. erst sinnvoll und interessant, wenn da nochmal deutlich tiefer in die Kasse gegriffen wird.

Soll ich nun, wenn ein Einsteiger nicht meinen, sondern einen anderen Weg bevorzugt, hart mit ihm und den konkurrierenden Vorschlägen ins Gericht gehen? Soll ich meine Herangehensweise dogmatisch vertreten?
Das ist wohl kaum der eigentliche Sinn der Übung, auch wenn solche Diskussionen gerne Mal in eine "Naberschau" der Befindlichkeiten ausarten.
Hinweise, Empfehlungen und Warnungen, Bekanntgabe eigener Erfahrungen, Aufzeigen von Möglichkeiten und Grenzen der Geräte, Beschreibung gangbarer und selbst beschrittener erfolgreicher Wege, das Alles gehört dazu.
Der Kleinkrieg um Sieg und Niederlage auf persönlicher Ebene sicher nicht.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Moin Alex,

wenn ich mir z. B. das Celestron 102SLT anschaue, dann bekomt man einen 102/660 Refraktor für knapp 400€, damit sollte sich schon das Eine oder Andere sehen lassen.

Es liegt mir fern missionieren zu wollen, dafür fehlt mir selbst noch viel zu viel Erfahrung, aber die These, das die kleinen GoTos alle Mist wären halte ich für reichlich gewagt.
 
Hallo Stefan,

nun, ich hatte jahrelang ein (unter anderem) Nexstar 114 GT, wobei der Katahdiopter mit 1000 mm Brennweite sehr schnell einem echten 114/500er Newton weichen musste.

Dieser Newton hat, im Vergleich zu den kleinen (A)chromaten noch den Vorteil, dass er, wenn man ihn beherrscht, hochvergrößerungstauglich ist. Seis drum, diese Optiken zeigen halt, was ihnen öffnungs- und bauartbedingt möglich ist.

Die mehrere tausend Objekte umfassende Datanbank hätte man auf wenige hundert Objekte reduzieren können, die man dann zu einem großen Teil auch nur noch mit Augenverbiegen sehen kann. Interessant ist dabei übrigens, dass man manche dieser Objekte, die man sich mit größeren Optiken erschlossen hat, dann auch mit den kleinen Gerät dedektieren kann, ohne Erfahrung wird man sie mehrheitlich "überfahren" und damit auch nicht beobachten können, selbst wenn das GoTo exakt genug positioniert, was in meinem speziellen Fall durchaus erreicht wurde.
Aufgrund verschiedenster Probleme mit der nicht sehr standfesten, einfachen Elektronik, die z.B. sehr frostempfindlich und nicht eben leise war, habe ich das GoTo und die Motoren dann aufgegeben und mir die ohnehin bekannten Standardobjekte per Hand eingestellt.

Ach ja, ich habe das GoTo-Röhrchen testhalber und
teilweise erfolgreich hergenommen um Objekte die mit dem 8" F/6 Dobson kniffelig waren, anzufahren und dann den 8-Zöller nach der gefundenen Position auszurichten.
Das funktioniert auch ganz sicher mit Deinem 150/750er.

Ich würde nicht sagen, diese kleinen GoTo-Geräte sind für jeden Interessenten "Mist".
Man sollte nur eben auch keine allzu hohen Erwartugshaltungen mit einer Anschaffung verbinden und wenn es um die Erschließung von Objekten für das Auge geht, so muss man einfach sagen, dass die mageren Optiken mit der Elektronik teuer bezahlt sind.
Für mich ganz persönlich war das Teil damals ein herber und teurer Fehlkauf.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Re: Vor- und Nachteile von verschiedenen Teleskope

Hi!

Ich sage nicht, dass GoTo an sich Mist wäre, sondern dass die kleinen Öffnungen den Einsteiger eher enttäuschen als größere Optiken, da denen die Puste schnell ausgeht.

Ich mache öfter Sternführungen und höre auch beim 150/2250-Refraktor selten Ahs und Ohs, außer bei Doppelsternen und den Objekten des Sonnensystems. Ab etwa acht Zoll können viele Deep-Sky-Objekte einfach besser aufgelöst werden und sind somit "einsteigerfreundlicher".

Die kleineren Optiken sind deshalb nicht schlecht (sonst hätte früher keiner Amateurastronomie betreiben können), aber sie müssen gegen gesteigerte Erwartungen (Hochglanzfotos) und deutlich mehr Lichtverschmutzung als früher ankämpfen. Im größeren Gerät wirken die allermeisten Objekte einfach besser.

Wie gesagt: Der ED80/600 ist höchstwahrscheinlich mein endgültiges Teleskop - aber wenn ich Laien dadurch schauen lasse, wähle ich die Ziele schon sehr sorgfältig aus, damit auch jemand ohne Beobachtungserfahrung was erkennt. So richtig führungstauglich dürften bei der Öffnung geschätzte 20-50 Ziele sein, eher weniger. Im Acht-Zöller sieht man einfach viel mehr als im 4-6-Zöller, daher gibt's hier weniger Frust und mehr Erfolgserlebnisse. Vor allem, wenn man nicht unter optimalen Lichtbedingungen beobachtet.

Gruß,
Alex

PS: Meine Meinung über die meisten mobilen GoTo-Teleskope, die ich im letzten Jahrzehnt gesehen habe, ist nicht druckfähig, auch wenn ich bei den neusten Geräten endlich welche gesehen habe, die tatsächlich zu funktionieren scheinen. Am fest aufgebauten C14 mit PC möchte ich es aber nicht mehr missen:-)

Über einen neueren 8-Zöller mit GoTo können wir als Einsteigergerät gerne reden, aber da ist dann schon wieder ein runder Tausender fällig.
 
Hallo Günther,

das die tollen Objektdatenbanken eher Marketing, denn wirklich sinnvolles Feature sind, da brauchen wir nicht drüber zu streiten. Bisher (dank des tollen Wetters allerdings erst recht selten) sieht meine Strategie, wenn ich denn wirklich mal ein Okular im OAZ habe wie schonmal oben angedeutet aus:

- Auf der drehbaren Sternkarte schauen, welche Ecke ich überhaupt sehen kann und was dort an Interessantem auf mich wartet
- Im Karkoschka nachschauen, ob es mit dem Newton oder dem MAK überhaupt Sinn macht dorthin zu fahren
- Bisher fuhr mir das GoTo immer "Dead On" wie die Amerikaner sagen
- Nun weicht mein Vorgehen wieder von dem vieler anderer ab: Im OAZ steckt als einziges Okular (ich habe auch noch stärker vergrößernde, aber noch nie benutzt) immer das Hyp-Zoom, beim anfahren mit 24mm, damit finde ich das Objekt auch wenn das GoTo sich leicht verfahren haben sollte und dann zoome ich auf 8mm und schaue mal.

Nun gut, nun muß ich bekennen, das ich obschon Fotograf, mit SW-Darstellungen noch nie etwas anfangen konnte, von daher bleibt das Zoom nur selten lang im OAZ und die Kamera kommt dran.

Mir ging es eigentlich auch nur darum dieses:

Kauf Dir erstmal einen Feldstecher und lerne ein Jahr bevor Du Dir ein echtes Teleskop kaufen darfst

etwas zu relativieren. Aus meiner Sicht sollte ein Neueinsteiger sich selbst einschätzen, welches Vorgehen ihm besser liegt. Ich für mein Teil bin eher Praktiker und liebe schnelle Erfolge, ich weiß nicht, ob ich ohne die Möglichkeit eine GoTo kaufen zu können überhaupt angefangen hätte.
 
Hallo Leute,

schön, dass sich nun auch andere eingeschaltet haben und der Stellungskrieg ein Ende gefunden hat.
Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wie er anfangen möchte, nur kann es halt (leider) passieren, dass man vom Anblick dessen, was man sieht, enttäuscht ist. Deswegen nützt ein wenig Himmelskenntnis, um einschätzen zu können, was einen am Okular erwartet. Sehr empfehlenswert ist dabei auch folgende Seite:

http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/teleskopvergleich_deepsky.htm

Erstaunlich, was mit dem berüchtigten "Achtzöller" schon möglich ist.

Gruß und CS,
Marcel
 
Hallo Stefan,

wir würden auf der Wiese niemals streiten, denn die Vielschichtigkeit der Beobachtungsmöglichkeiten stellt sich praktisch sehr viel besser dar als in Worten und geschriebenen Zeilen.


"Kauf Dir erstmal einen Feldstecher und lerne ein Jahr bevor Du Dir ein echtes Teleskop kaufen darfst"

Dieser Satz ist m.E. völlig unsinnig und das liegt nur an wenige Worten.

"Ein einfacher Feldstecher (schau Mal bei Opa im Schrank, da könnte so was stehen) und eine günstige drehbare Sternenkarte können Dir schon Mal viele Objekte des Himmels zeigen, Du lernst die Sternbilder kennen, kannst Dich bald orientieren und außerdem bekommst Du schon eine Idee, wie das so ist mit der praktischen Beobachtung im Feld! Dazu kommt noch, dass später, selbst am Teleskop, so ein Feldstecher immer zu gebrauchen ist und sei es nur, sich die Zeit während der Fotobelichtung zu vertreiben. Ohnehin eignet er sich auch noch für allgemeine Beobachtungen, z.B. in der Natur.
Bei Opa oder sonst in der Familie sollst Du nachschauen ob da so ein altes Ding rumsteht, weil ich nicht möchte, dass Du auf meinen Rat hin 50 € für ein brauchbares Teil ausgibts, dann aber merkst, das ist mein Beobachtungsstil und ich will was richtig Gutes. Andererseits können auch 50 € schon zu viel sein, wenn Du merkst, damit kann ich nichts anfangen, bringt in der Stadt nicht viel und raus geh ich nicht, ich hätte lieber gleich ein Teleskop kaufen sollen!"

So sieht das dann entzerrt und umfänglich aus, aber solche Erklärungen finden eben viele Schlepptopper (und nicht nur Die) heutzutage einfach nur entsetzlich langweilig und obergelehrig. :o
Brings auf den Punkt und ätz mich nicht mit Gesülze an. Sag mir, was ich kaufen muss und gut isses. :teufelgrr:

Gruß und CS
*entfernt*
 
Stimmt Günther,

an die Häschen habe ich gar nicht gedacht, die haben wir im Foto-Forum auch ständig:

Ich fahre demnächst nach Barcelona, London, Mailand, Paris ... und brauche unbedingt eine D-SLR, welche soll ich kaufen und welches Objektiv? Es muß aber ein Gutes sein, den wechseln will ich das nicht.

Beim Fernglas fand ich übrigens das 10x26 superenttäuschend, mit dem dicken 20x80 läßt sich die Belichtungszeit viel besser überbrücken.
 
Hallo,

Link zur Grafik: http://www.mysmilie.de/smilies/muede/img/015.gif

das jeder seine eigenen Vorstellungen davon ab was Astronomie für ihn ist sollte ja klar sein...

wir würden auf der Wiese niemals streiten, denn die Vielschichtigkeit der Beobachtungsmöglichkeiten stellt sich praktisch sehr viel besser dar als in Worten und geschriebenen Zeilen.

Und genau so ist es... also raus zu den Geräten und anschauen, schaut durch einen Refraktor oder einem Fotografen über die Schulter oder zu den Dobsonschubsern die sich über strukturierte DS Objekte freuen, während nebenan der Gotoer surrt und sich vieleicht auch freut ... nur so wirst du es wissen nicht durch lesen. Das hab ich schon einige Male mitbekommen, wenn "angehende Fotografen" mit aufs Feld kamen und plötzlich nur noch große Spiegel in Holzboxen im Sinn hatten, umgekehrt gibts das aber sicher auch :/

Grüße Benny
 
Hallo zusammen,

nochmal zu "modern", "unmodern": Meiner Meinung nach - obwohl ich Einsteiger bin - ist die Elektronik, wie Laptop oder GoTo in der Hobby- Astronomie fehl am Platz. Wenn ich draußen bin brauch ich so was nicht. Hab mir den Karkoschka gekauft, werde mir nen 8- Züller- Dobson zulegen und ne Sternkarte. Fernglas hab ich schon.

Gruß und CS

Chris
 
Hallo Chris,

dann erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinen Neuanschaffungen und viele schöne Stunden unter dem Sternhimmel!
Vielleicht wirst du irgendwann, wenn du das Gesehene auch festhalten möchtest, doch zu einem Laptop greifen müssen, sei es zur Kamerasteuerung oder fürs Guiding...;-)

Gruß und CS,
Marcel
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

Vielleicht wirst du irgendwann, wenn du das Gesehene auch festhalten möchtest, doch zu einem Laptop greifen müssen, sei es zur Kamerasteuerung oder fürs Guiding...;-)

Auch hier gilt: Der eine ja der andere nein ;) Manche laufen halt lieber den Berg und wollen das pure Naturerlebnis, der andere fährt mit der Bahn hoch hat dann halt mehr Puste um die Aussicht zu genießen :D

Viele Grüße Benny
 
Hi Benny,

hat schon was Wahres. Noch habe ich ja kein Teleskop und war bisher auch noch kaum draußen (Wetter...) mit meinem Fernglas. Es gibt ja so viele Möglichkeiten und ich lege mich da jetzt noch gar nicht richtig fest. Ich finds eben schöner, wenigstens draußen mal ohne Elektronik etc zu sein. HGat schon was, oder? =)

Gruß und CS

Chris
 
Der Einstieg mit dem Fernglas ist wohl der Richtige. Dazu gehört meiner bescheidenen Meinung nach aber auch noch eine Klappliege, um das Glas auf dem Rücken liegend besser führen zu können. Die drehbare Sternscheibe und ein rotes Lämpchen (Fahrradrücklicht z.B.) sind auch schön. Schon kann man "ewige" Spaziergänge am Himmel machen.

Was mich am Goto begeistert, ist, dass die Lernkurve viel steiler ist und ich nicht mehr rätseln muss, welchen Stern ich nun gerade sehe oder ob es auch der richtige ist. Die hellen Sterne lernt man zwangsläufig, weil man sie für die Goto-Justage ("Alignment") braucht. Alles am Himmel hat plötzlich einen Namen, kein blindes Gestochere mehr mit Karte und Sternscheibe. Kennt man die Objekte erst mal, ist Goto natürlich nicht mehr so der Bringer, aber die anderen Funktionen solch einer Computermontierung sind doch auch schön: Das automatische Ausrichten und dann wird das Teleskop automatisch nachgeführt und einfache, zielgenaue Sprünge an die verschiedensten Orte am Himmel.

Als Ahnungsloser habe ich mir hier in München schon einen Wolf gesucht, als ich mal M31 finden wollte. Dank Goto weiß ich jetzt, wo M31 ist und wie lichtschwach die Galaxie in der Stadt eigentlich ist und worauf ich beim nächsten Aufsuchen (mit meiner ADM ohne Goto) achten muss und wie die Sternumgebung aussieht.

Meine drei Jungs sind - wie alle Kinder wahrscheinlich - eher ungeduldig und wollen was sehen und nicht mir in der Kälte zugucken, wie ich an irgend welchen Schräubchen drehe. Außerdem müssen die auch irgendwann ins Bett und die Tage werden wieder länger; da bleibt nicht viel Zeit, das Geraffel aufzubauen, einzurichten und den Kindern ein paar hübsche Sachen am Himmel zu zeigen. Die Halbvenus hat ihnen gut gefallen. H & Chi fanden sie toll. Solche Sachen eben. Die kleine Nextar 2 mit meinem 8-Zöller ist natürlich nur noch was fürs Gucken, nicht mehr fürs Fotografieren. Aber im Urlaub ist der kleine "einarmige Bandit" natürlich perfekt.

Sich die perfekte Ausrüstung gleich zu Beginn zu kaufen ist natürlich etwas gewagt. (M)ein 8-Zöller ist da natürlich schon heftig. Ich denke, dass ich selbst heute seine Möglichkeiten immer noch nicht ausschöpfen kann. Aber im 8-Zöller sieht der Orionnebel halt einfach besser aus...

Mein erster Versuch mit dem 8-Zöller war übrigens, den Pferdekopfnebel zu sehen! :totlach:
 
Hallo Peter,

genau dadrum gehts mir. Ich will eben mit so nem Gerät auchgescheit was sehen, des halb kauf ich mir von anfang an was Gescheites und nicht nur so 08/15_Zeug. Das bringt nix. Hab ich schon oft die Erfahrung gemacht.

Gruß und CS

Chris
 
Hallo Chris,

mit dem Karkoschka, dem 8 Zöller, einer Sternenkarte etc. kannst du hervorragend und lange arbeiten.

Vielleicht ist es anfangs mühsamer (z.B. das Bild steht auf dem Kopf), aber die Lernkurve, wie du Objekte findest (was ja auch den Reiz der Sache ausmacht) geht steil nach oben.

Clear skies (das ist meistens das größte Problem),
Stefan
 
Hallo Stefan,

das umgedrehte Bild ist kein Problem, man muss den Karkoschka einfach ebenfalls einmal um 180 Grad drehen, schon stimmts mit der Ansicht im Teleskop (ohne Spiegel oder Prismen) überein.
Einzig die Tatsache, dass man nunmal beim Bewegen trotzdem immer "umdenken" muss, könnte anfangs etwas verwirrend sein, aber daran wirds nicht scheitern ;-)

Gruß und CS,
Marcel
 
Hallo Chris,

ganz in deiner Nähe (in Wendelstein) wohnt unser Sternfreund Robert Wagner. Er schreibt hier im Forum unter dem Nicknamen "rudolf44"

Er hat einen 12 Zoll Dobson mit digitalen Teilkreisen und wie ich den Robert kenne, gerne bereit, Dir so ein Equipment mal "am Stern" zu zeigen...nicht wahr Robert?

Ich selber komme aus Altmannstein (zwischen Ingolstadt und Kelheim) gut das dürfte von dir aus wesentlich weiter sein, trotzdem wäre es auch möglich, in einer Nacht mit gutem Seeing, zusammen mal zu spechteln!

Wünsche Dir noch Alles Gute zum Einstieg in unser Hobby :-)
 
Zitat von Benny:
Hi,

Vielleicht wirst du irgendwann, wenn du das Gesehene auch festhalten möchtest, doch zu einem Laptop greifen müssen, sei es zur Kamerasteuerung oder fürs Guiding...;-)

Auch hier gilt: Der eine ja der andere nein ;) Manche laufen halt lieber den Berg und wollen das pure Naturerlebnis, der andere fährt mit der Bahn hoch hat dann halt mehr Puste um die Aussicht zu genießen :D

Viele Grüße Benny

du meinst er zeichnet dann das gesehene und fotografiert es nicht, weil elektronik nicht zu seinem hobby passt ? :)

vielleicht könnt ihr mir mal erklären, warum ein naturlerlebnis nicht so prächtig ausfällt, wenn man z.b. ein notebook oder eine kamera (oder das andere böse elektronische zeugs) dabei hat ?

man muss nicht automatisch leben wie die "armisch", nur weil man mit einem gerät hantiert, welches in einer zeit erfunden wurde, als es noch keine elektronischen geräte gab.

gruß
andi
 
Hi Andi,

nein nicht weil es nicht zu seinem Hobby passt, das meine ich nicht, es kann sehr gut zum Hobby passen, genau wie Fotografie, nur zur Person kann es unter Umständen nicht passen :super: Ich habe auch immer meine Kamera dabei um die Stimmung festzuhalten und verteufele nix, nur jeder geniesst es halt auf seine Art.

Grüße Benny
 
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