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#601409 - 17/04/2009 11:50
Astrobiologie
Hi,
Was haltet ihr von Astro oder Exobiologie sprich ala Star Wars/Trek
Die haben den Planeten Gliese 581 b entdeckt oder so. auf dem soll leben existieren können. Es hieß das die Athmosphere so dicht ist das Wale durch die Luft fliegen können??!!??
Was haltet ihr davon?
Mfg Flo
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Moin, glaube du bringst da was durcheinander. Star Trek hat (soweit ich weiß) nix mit Gliese 581 b zu tun, oder mit den fliegenden Walen. Die Wale stammen aus einer aus meiner Sicht sehr interessanten Doku. In dieser haben sie Wissenschaftlern einfach einen Planeten mit etwas anderen Rahmenbedingungen vorgesetzt und gefragt, was sich dort (mit etwas Phantasie) für Lebensformen mit welchen Verhaltensweisen entwickeln könnten. Z.B. etwas anderer Luftdruck und Sauerstoffanteil, andere Gravitation, ... Mit hat die Doku gefallen. Ob das natürlich auch in Wirklichkeit zu zutrifft, ist eine andere Sache. Aber stellt dir nur mal vor, auf der Erde würde sich der Luftdruck in den nächsten Jahrtausenden verdoppeln. Resultat wäre wohl, das sich die Flügel der Vögel verkleinern würden. Nur als Beispiel. gruß mä
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Hallo Flo, Leben kann 'theoretisch' mit vielen widrigen Bedingungen klar kommen. Aber Fakt ist, dass z.Z. noch nirgens ausserhalb der Erde Leben 100%ig nachgewiesen wurde. Die Bemühungen dazu beschränken sich derzeit auf den Mars . Andere Favoriten wären z.B. der Jupitermond Europa. Bis wir in der Lage sind, Leben auf Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems nachzuweisen, werden wohl noch gut 2 bis 3 Jahrzehnte ins Land ziehen. Wir haben ja noch nicht einmal Planeten entdeckt welche erdähnlich sind (grüne Zone, nicht zu dicht an der Sonne wg. 'tidal-lock', nicht zu groß etc.), allerdings kann sich das in den nächsten 3 Jahren ändern, siehe Kepler-Mission. Auf alle Fälle glaube ich dass es jede Menge Leben dort draußen gibt. Intelligentes Leben jedoch halte ich für relativ selten. Mein Tipp wären so etwa 2-3 technische Zivilisationen pro 100 Galaxien. Viele Grüße, Markus
Bearbeitet von Markus77 (17/04/2009 12:35)
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#601526 - 17/04/2009 18:50
Re: Astrobiologie
[Re: Maetes]
...
Mit hat die Doku gefallen. ... Welche Doku war das? lg Harald
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#601573 - 17/04/2009 20:57
Re: Astrobiologie
[Re: hhh]
Hallo,
es dürfte sich hier um die Doku "Extraterrestrial - Auf den Spuren der Aliens" aus dem Jahr 2006 handeln.
Schöne Grüße aus Hamburg - Mirko
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#601602 - 17/04/2009 23:05
Re: Astrobiologie
[Re: redmoon]
Hallo Flo,
zu dem Thema kannst du dir auch mein Astronomieprogramm Planetensuche ansehen. Da geht es aber eher um die bisher bekannten Fakten als das SciFi aus dem TV ;-) Wenn du ein wenig bei google suchst findest du auch noch mehr Material.
Ich hatte die Dokumentation ebenfalls gesehen und finde es generell gut, dass Wissenschaftler den Mut finden dieses Thema anzugehen. Was am Ende davon mehr Fi als Sci ist, wird sich irgend wann zeigen.
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#601630 - 18/04/2009 02:51
Re: Astrobiologie
[Re: Marfir]
Was haltet ihr von Astro oder Exobiologie sprich ala Star Wars/Trek Die haben den Planeten Gliese 581 b entdeckt oder so.
Von Star Trek halte ich persönlich nichts: "Sience Fiction" knapp an der Grenze zur allgemeinen Verdummung unter Missachtung sämtlicher Naturgesetze. Und selbstverständlich haben DIE auch nicht Gliese 581 b entdeckt. Nach seriösen Forschungen jenseits von Star Trek gibt es dort keine Luft (jedenfalls nicht im Sinne unserer Atmosphäre) und auch keine Wale. Ganz im Gegenteil müssten Planeten dort ausgesprochen lebensfeindlichen Bedingungen unterworfen sein.
Bearbeitet von Orion12 (18/04/2009 02:58)
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#601633 - 18/04/2009 03:09
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
Im Eröffnungsbeitrag einer Diskussion in einem Astronomieforum ernsthaft mit Serien wie "Star Trek" zu argumentieren und eine Diskussion über den Wahrheitsgehalt solcher pseudowissenschaftlicher Sendungen lostreten zu wollen, kommt einer "Entweihung" des Atronomieforums gleich.
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#601636 - 18/04/2009 06:47
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
Hallo Michael,
denn so war doch dein Name, wenn ich mich richtig entsinne?
Die Sache mit Star Trek sehe ich so ähnlich wie du. Aber Florian bemüht sich als aktiver Beobachter und er lernt noch. Also gib ihm eine Chance.
Mit Gruss, Joachim
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#601646 - 18/04/2009 09:00
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
Von Star Trek halte ich persönlich nichts: "Sience Fiction" knapp an der Grenze zur allgemeinen Verdummung unter Missachtung sämtlicher Naturgesetze.
Hallo Orion, natürlich steht es Dir frei, von Star Trek nichts zu halten - und ich finde es sogar gut das hier zu äussern wo doch - aller Nichtwissenschaftlichkeit zum Trotz - hier sehr viele Fans davon mitlesen sollten... Das mit der Verdummung hat man allerdings von Jules Vernes Reisen zum Mond und 20.000 Meilen unter dem Meer auch behauptet. Und im Großen und ganzen war das keine 100 Jahre später Realität. Gruss, Chip
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Die haben den Planeten Gliese 581 b entdeckt oder so. auf dem soll leben existieren können. Es hieß das die Athmosphere so dicht ist das Wale durch die Luft fliegen können??!!??
Es ist extrem unwahrscheinlich, dass es irgendwo einen Planeten gibt, auf dem Wale durch die Luft fliegen - weil es wahrscheinlich nirgendwo einen Planeten gibt, auf dem Wale existieren. Die Frage nach extraterestrischen Leben ist eine jenseits aller Science Fiktion und Polemik extrem komplexe und vielschichtige Frage. Sie beginnt eigentlich damit, dass es keine allegemein Anerkannte, umfassende und abschliessende Definition von "Leben" gibt, die auch nur das Leben auf unserer Erde einigermassen gut charakterisieren könnte. Was man dabei aber immer im Hinterkopf behalten muss: Insbesondere höheres Leben auf der Erde ist ein sehr kurzfristiges Phänomen. iere und Pflanzen gibt e erst seit ein paar Millionen Jahren, also seit nicht mal einem Promille der Erdgeschichte. Keiner weiss, wie lange es as noch gibt. Selbst wenn wir also einen Planeten finden, der theoretisch die Bedingungen für RNA/DNA-basiertes Leben bietet ist noch sehr unwahrscheinlich, dass es genau jetzt dort existiert.... Gruss, Chip
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Na, dann will ich mal nicht so sein, aber Star Trek ist dann doch nicht die geeignete Grundlage für eine vernünftige Diskussion. Was J. Verne anbelangt, so ist auch dort vieles merkwürdig und widerspricht ebenfalls physikalischen Gesetzen - etwa der Start ins All mit einer riesigen Kanone. Mit den Bedingungen, die Verne angenommen hat, würden auf die Kosmonauten noch in der Kanone Beschleunigungskräfte von 60.000 facher Erdbeschleunigung einwirken - da könnte sich der Protagonis Barbikan gleich vor die Kanone setzen und warten, bis das Geschoss kommt, das wäre physikalisch gleichwertig. Und dass man von einem (aktiven!) Vulkan aus den Mittelpunkt der Erde erreicht und dann dort relativ moderate Bedingungen vorfindet, u.a. unterirdische Seen mit urzeitlichen Tieren, wird wohl auch nie Realität werden. Jules Verne ist ebenfalls kein besonders passendes Beispiel für sorgfältige Recherchen bei Schreiben von SF-Literatur. Gruß Michael
Bearbeitet von Orion12 (18/04/2009 12:05)
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#601764 - 18/04/2009 15:25
Re: Astrobiologie
[Re: SkyChip]
Was man dabei aber immer im Hinterkopf behalten muss: Insbesondere höheres Leben auf der Erde ist ein sehr kurzfristiges Phänomen. iere und Pflanzen gibt e erst seit ein paar Millionen Jahren, also seit nicht mal einem Promille der Erdgeschichte. Keiner weiss, wie lange es as noch gibt. Hier verwechselst du etwas. Menschen bzw. deren Vorfahren mag es erst ein paar Mio. Jahre geben, aber Tiere und insb. Pflanzen gibt es weit aus länger! Es gibt durchaus einige Exo-Planeten, welche in der "grünen Zone" um Ihren Stern kreisen. Ob diese auch alle anderen Kriterien für erdähnliches Leben erfüllen wird man sicher irgend wann feststellen können. Man muss ja nicht gleich fliegende Wale finden. Allein das vorhanden sein von lebensfreundlichen Planeten/Monden wäre ja schon ein Indiz, dass wir kein Zufallsprodukt/Einzelfall sein könnten.
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#601799 - 18/04/2009 16:48
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
Hallo Michael, Du fährst da ganz schöne Geschütze auf und ich bin mir sicher das mehr als 50% aller User hier bei A.de Trekkies sind. Und wenn man bedenkt das J.T. Kirk in der Serie, Ende der 60ziger, den ersten Vorläufer des Handys (Kommunikator) benutzte und das Beamen im Moment zwar nicht möglich aber nicht unmöglich ist und das gleiche auch für den Warb-Antrieb gilt und das StarTrek echte Wissenschaftler als Berater hat, was man von vielen anderen SF Filmen nicht behaupten kann, könnte man etwas weniger heftig rumpoltern. Und nicht zu vergessen. StarTrek ist ein Film der in erster Linie Unterhalten soll, keine Doku.  PS. Der neue StarTrek Kinofilm läuft im Mai bei uns an und ich bin sicher drin.
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Astronomische Grüße Ulf
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Hallo Ulf, ich stimme dir zu, ich finde Star Trek auch toll, obwohl manche Episoden von Logikfehlern nur so strotzen. Egal, mir gefällt das Bild der Zukunft das die Serie zeichnet. Und Orionfrauen sind sehr nett, wenn auch etwas grün.  CS, Markus
Bearbeitet von Markus77 (18/04/2009 20:35)
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#601923 - 18/04/2009 21:29
Re: Astrobiologie
[Re: Marfir]
Hallo SkyChip "iere und Pflanzen gibt e erst seit ein paar Millionen Jahren, also seit nicht mal einem Promille der Erdgeschichte. Keiner weiss, wie lange es as noch gibt." Da muss ich Marfir absolut zustimmen. Tiere und Pflanzen gibt es schon seit einigen hundert Millionen Jahren. Und was man im weitesten Sinne als Leben bezeichnen kann seit knapp der Hälfte der Erdgeschichte. Um das Leben überhaupt mach ich mir da also keine Sorgen. Bezüglich dem Menschen finde ich, dass er es - so wie er mit der Umwelt umgeht und nur Wirtschaft-hier-Wirtschaft-da denkt - gar nicht verdient hätte über die nächsten paar Jahrtausende hinaus zu überleben. Sorgen bezüglich dem Leben mach ich mir aber nach 10^zig-dutzenden-von-Jahren  . Hab mal irgendwo gelesen, dass es eine Hypothese gibt, dass so bis 10^100 Jahren die letzten Schwarzen Löcher durch die Hawking-Strahlung verdampft sind und so ab 10^100 Jahren und darüber der Raum so weit gestreckt wird, dass die Elementarteilchen sich voneinander lösen und auch immer weiter voneinander entfernen. Irgendwo hab ich weiter etwas gelesen, dass die Zeit durch den unendlich weit gestreckten Raum auch an Bedeutung verlieren und aufhören könnte zu existieren. Ich glaub aber, dass wir dann alle schon Logenplätze haben werden  . CS, Tobey
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"Sorgen bezüglich dem Leben mach ich mir aber nach 10^zig-dutzenden-von-Jahren" Der Exponent für die Dauer unsereres Universums beträgt derzeit eben mal 10, wenn man die Zeit nach dem Urknall zur Basis nimmt. Ich habe irgendwo gelesen, dass in ca. 50 Mrd. Jahren, oder in 10^9,7 Jahren die schwarze Energie siegen wird und alle Strukturen des Universums von den größten Galaxienhaufen bis zu den kleinsten Elementarteilchen zerreißt, weil die Expansion durch die schwarze Energie immer mehr beschleunigt wird, bis auch die Objekte selbst sich nicht mehr der Ausdehnung entziehen können und zerlegt werden. Zumindest ist das eine derzeit sehr intensiv diskutierte Theorie. Sollte es so sein, müssen wir nicht über 10^100 Jahre nachdenken.
Bearbeitet von Orion12 (18/04/2009 22:04)
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#602065 - 19/04/2009 12:04
Re: Astrobiologie
[Re: Marfir]
Es gibt durchaus einige Exo-Planeten, welche in der "grünen Zone" um Ihren Stern kreisen. Ob diese auch alle anderen Kriterien für erdähnliches Leben erfüllen wird man sicher irgend wann feststellen können. Man muss ja nicht gleich fliegende Wale finden. Allein das vorhanden sein von lebensfreundlichen Planeten/Monden wäre ja schon ein Indiz, dass wir kein Zufallsprodukt/Einzelfall sein könnten. Sollten die nächsten geplanten Riesen-Teleskope der ESO / NASA nicht aufgrund einer langanhaltenden Rezession eingestellt werden, sehe ich gute Chancen noch in den nächten 30 Jahren mindestens einen Exoplaneten mit hohem Sauerstoffanteil (Indikator für Vegetation) in desen Atmosphäre zu detektieren. Alleine so ein Fund würde dann entsprechende Folgeinvestitionen (eventuell gigantisches Teleskop auf der Mondrückseite oder ähnliche Vorhaben) dann erst ermöglichen. Findet man dagegen nix, so werden die grösseren Vorhaben der nächsten Dekaden/Hektoden wahrscheinlich auch nicht gehemigt und verwirklicht. Gruß Norbert
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Hallo zusammen, Hallo Norbert! Grundsätzlich stimme ich deinen Aussagen zu. Deine Ausführung: einen Exoplaneten mit hohem Sauerstoffanteil (Indikator für Vegetation) würde ich aber exakter formulieren, denn Sauerstoff ist ein möglicher Indikator für Vegetation. Liebe Grüße Christoph Lohuis. Sternwarte Neuenhaus
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#602770 - 21/04/2009 19:40
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
Hallo, Antwort auf: einen Exoplaneten mit hohem Sauerstoffanteil (Indikator für Vegetation) würde ich aber exakter formulieren, denn Sauerstoff ist ein möglicher Indikator für Vegetation. Es ist doch eher der Nachweis von Ozon der ein eindeutiger Bereich für Leben sein wird, denn das zersetzt sich so schnell, dass es in grösseren Mengen nur in einer Atmosphäre vorkommen kann wenn kontinuierlich für Nachschub seitens der Vegetation gesorgt wird. CS Benny
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#602778 - 21/04/2009 20:11
Re: Astrobiologie
[Re: Benny]
Ozon als Indikator halte ich für fragwürdig: Z.B. erzeugen auch Laser-Drucker Ozon. Allgemein gesehen gibt es also auch Vorgänge, die nichts mit Leben zu tun haben und dennoch Ozon freisetzen - wahrscheinlich lassen sich noch mehr Beispiele finden.
Bearbeitet von Orion12 (21/04/2009 20:12)
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#602786 - 21/04/2009 20:25
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
Hallo Orion, ich hab nochmal durch SuWs geblättert, da und anderswo wird Ozon aber als unikatives Merkmal für einen pflanzlich entwickelten Planeten genannt. Mag sein dass auch andere Vorgänge das freisetzen aber nicht in den Menge um in der Atmosphäre in "grösseren" Mengen nachweisbar zu sein. Im Zweifel kann man dann nachweissen dass es sich um Pflanzen handelt oder um eine Kolonie von Laserdruckern  Spass beiseite, hier ein Artikel dazu. Viele Grüße Benny
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#602834 - 21/04/2009 23:03
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
vielleicht gibt es ja auch einen Planeten, auf dem die Biologie auf Laser-Druckern basiert ...
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#602842 - 21/04/2009 23:40
Re: Astrobiologie
[Re: Maetes]
Es soll auch einen Kugelschreiberplaneten geben...
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#603718 - 24/04/2009 17:35
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
Ozon als Indikator halte ich für fragwürdig: Z.B. erzeugen auch Laser-Drucker Ozon. Dann ist das doch ein toller Indikator! Nach heutigem Stand der Wissenschaft sind nämlich Laserdrucker ein sehr gutes Anzeichen für die Existenz höheren Lebens ;-) Chip
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#603760 - 24/04/2009 21:39
Re: Astrobiologie
[Re: SkyChip]
So meinte ich es natürlich nicht - sondern vielmehr so, dass Ozon auch durch "unbelebte" Prozesse entstehen kann.
Bestimmt gibt es noch andere chemische Reaktionen, die zu Ozon führen, aber nichts mit Leben nach unserer Vorstellung zu tun haben.
Bearbeitet von Orion12 (24/04/2009 21:39)
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#603926 - 25/04/2009 17:26
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
Ozon entsteht z.B. ganz einfach durch Photodissoziation von Sauerstoff mit UV-Licht. Dabei muss die Wellenlänge kürzer als 242 nm sein: Ozon Dieser Prozess läuft insbesondere durch Sonneneinstrahlung in der Hochatmosphäre ab, tritt aber auch beim Einsatz von UV-Lampen in Höhensonnen und Laserdruckern auf, außerdem beim Schweißen, bei Funkenentladungen, beim Blitzeinschlag, also allgemein bei Prozessen, wo UV-Licht und Sauerstoff im Spiel sind. Bei der Ozonerzeugung im Zusammenhang mit Autoabgasen und Smog entsteht Ozon durch Aufspaltung von Stickdioxid.
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Es mag sein, dass es auch noch andere Prozesse gibt, die Ozon erzeugen. Aber dafür wird erst einmal genug Sauerstoff benötigt. Wenn aber der Sauerstoff durch Oxidation mit Eisen & Kupfer im Boden wieder gebunden wird, dann kann auch kein Ozon entstehen. D. h. es muss einen ständigen Nachschub an Sauerstoff geben.
Ich denke mal die Wissenschaftler werden sich das vorher schon durchdacht haben ;-)
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#604188 - 26/04/2009 18:29
Re: Astrobiologie
[Re: Marfir]
Es mag sein, dass es auch noch andere Prozesse gibt, die Ozon erzeugen. Aber dafür wird erst einmal genug Sauerstoff benötigt. Wenn aber der Sauerstoff durch Oxidation mit Eisen & Kupfer im Boden wieder gebunden wird, dann kann auch kein Ozon entstehen. D. h. es muss einen ständigen Nachschub an Sauerstoff geben.
Ich denke mal die Wissenschaftler werden sich das vorher schon durchdacht haben ;-) Natürlich ist die Existenz und die ständige Erneuerung der Ozonschicht in der Stratosphäre, und das sind immerhin 90% von allem atmosphärischem Ozon, ursächlich mit der Existenz von atmosphärischem Sauerstoff verknüpft. Daran besteht überhaupt kein Zweifel. Hier wurde aber suggeriert, dass Ozon (wohlgemerkt Ozon, und nicht Sauerstoff) als direktes und unmittelbares Indiz für die Wirkung biologischer Abläufe zu interpretieren sei, und das wurde wohl zu Recht in Frage gestellt. Ganz im Gegenteil, es ist ja wohl allenthalben bekannt, dass selbst geringste Konzentrationen von Ozon im Zusammenhang mit Smog in der unteren Atmosphäre nicht besonders lebensfördernd sind. Deshalb wird Ozon ja z.B. auch zur Geruchsbeseitigung und zur Keimabtötung von Gebrauchtwagen eingesetzt. Wenn die Existenz von äußerst geringen Ozonspuren in einer Planetenatmosphäre sowieso voraussetzt, dass es dort wie bei der Erde eine starke Sauerstoffkomponente als Lebensgrundlage gibt, dann stellt sich doch wohl logischerweise die Frage, warum man dann nicht gleich nach dem Sauerstoff sucht, zumal das wesentlich einfacher ist: schließlich kommen auf jedes einzelne Ozonmolekül in der Erdatmosphäre 10^7 (10 Millionen) Sauerstoffmoleküle ... Irgendwie kommt mir das so vor, als wenn man auf Exoplaneten nach Fischen sucht, um zu beweisen, dass es dort Wasser gibt. Nichts für ungut, mit freundlichen Grüßen, Peter
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Hallo,
ja es gib natürliche Prozesse die Ozon produzieren können, die meisten aufgezählten (Schweissen, Abgase, Drucker usw.) sind Prozesse die nicht ohne menschliches Zutun zu Stande kommen. Der Witz ist auch weniger Sauerstoff nachzuweissen, das kann man in jeder drittklassigen Molekülwolke, die Kombination macht es, denn Sauerstoff bindet sich in Gestein wenn kein Nachschub geliefert wird, ohne Nachschub von Sauerstoff kein Ozon (das ebenfalls schnell zerfällt) - Ein Nachweis von Ozon wäre also viel mehr der Beweis, dass in der Atmosphäre des Planeten ein reger Nachschub und Kreislauf besteht. So erschlossen sich mir die wissenschaftlichen Artikel darüber.
Grüße Benny
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#604506 - 27/04/2009 18:39
Re: Astrobiologie
[Re: Benny]
Full ACK! Besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können. Danke Benny 
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#604618 - 28/04/2009 00:21
Re: Astrobiologie
[Re: Benny]
... denn Sauerstoff bindet sich in Gestein wenn kein Nachschub geliefert wird, ohne Nachschub von Sauerstoff kein Ozon (das ebenfalls schnell zerfällt) - Ein Nachweis von Ozon wäre also viel mehr der Beweis, dass in der Atmosphäre des Planeten ein reger Nachschub und Kreislauf besteht. Mir scheint, dass wir aneinander vorbei argumentieren. Was mir völlig unverständlich ist, und darauf hatte ich bereits hingewiesen, dass ihr auf den Nachweis von Ozonspuren in einer Planetenatmosphäre fixiert seid, obwohl es sehr viel einfacher ist, die ursächliche Voraussetzung dafür, nämlich eine prominente Sauerstoffatmosphäre, direkt nachzuweisen. Mal angenommen, die biologische Produktion von Sauerstoff hört irgendwann auf und der atmosphärische Sauerstoff verschwindet durch Bindung an Gestein. Das ist vermutlich ein langsamer Übergangsprozess, der wohl einige Millionen Jahre dauert. Und im selben Maße wie der atmosphärische Sauerstoff verschwindet, nimmt auch das Ozon ab. Das ist doch euer Argument, soweit ich das nachvollziehen kann, Ozon als Indikator für "Nachschub und Kreislauf" von Sauerstoff. Ein Ozonmolekül auf 10 Millionen Sauerstoffmoleküle. Und warum Ozon als Indikator von atmosphärischem Sauerstof und nicht den atmosphärischen Sauerstoff selbst??? Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?! Jetzt kommt mir aber nicht wieder mit dem albernen Argument, dass Sauerstoff da draußen "in jeder drittklassigen Molekülwolke" vorkommt und somit gar nichts beweist. Mit fassungslosen Grüßen, Peter
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Hi alle zusammen,
Ozon kann auch aus NO²;No und Co entstehen nur so als anmerkung
Greetz Flo
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... Ozonerzeugung im Zusammenhang mit Smog, also z.B. aus Autoabgasen ...
Das hat aber nichts mit der Ozonbildung in der hohen Atmosphäre zu tun, da handelt es sich ausschließlich um atmosphärischen Sauerstoff und UV-Licht.
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Jetzt kommt mir aber nicht wieder mit dem albernen Argument, dass Sauerstoff da draußen "in jeder drittklassigen Molekülwolke" vorkommt und somit gar nichts beweist. Sorry wenn du dich weiter aufregen musst, aber es ist nun mal so. Du kannst auch heute auf dem Mars Sauerstoff detektieren, obwohl es da kein Leben gibt (zumindest lt. aktuellen Stand). Sollen wir jetzt - wie du vorschlägst - 10 Mio. Jahre lang 1 Planeten überwachen, um sicher feststellen zu können, ob der Sauerstoffanteil signifikant ansteigt oder abnimmt? Dann doch lieber nach Ozon suchen und aus dem (nicht)vorhandensein gleich Rückschlüsse ziehen. Dein Vorschlag ist wirklich albern...
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#604907 - 29/04/2009 00:46
Re: Astrobiologie
[Re: Marfir]
Du kannst auch heute auf dem Mars Sauerstoff detektieren, obwohl es da kein Leben gibt (zumindest lt. aktuellen Stand). Und daraus würdest Du also schlussfolgern, dass es auf dem Mars kein Ozon gibt? Stimmt aber nicht: der atmosphärische Sauerstoffanteil beträgt 0.2%, und Ozon gibt's dort ebenfalls, und zwar zu 30 ppb. .................. Ozon ...... Sauerstoff ....... Ozon/Sauerstoff
Mars .......... 30 ppb ....... 0.2% ............. 15 x 10^-6 Erde ......... 600 ppb ....... 21 % .............. 3 x 10^-6Woraus man den Schluss ziehen kann, dass das Ozon/Sauerstoff-Verhältnis, jedenfalls innerhalb einer Größenordnung, für die beiden Planetenatmosphären übereinstimmt. Dass dieses Verhältnis nur innerhalb einer Größenordnung übereinstimmt, ist auch nicht verwunderlich, wenn man die unterschiedliche Dichte, Temperatur, und Sonneneinstrahlung bedenkt. In beiden Fällen sollte die Produktion von Ozon überwiegend über Photodissoziation von Sauerstoff in der Hochatmosphäre vonstatten gehen, insofern ist die Ähnlichkeit der Verhältnisse also auch nicht überraschend. Und was lernt man daraus? Ein bestimmter Anteil der Sauerstoffatmosphäre wird per Photodissoziation zu Ozon umgewandelt. Das sagt aber überhaupt nichts über den Ursprung des atmosphärischen Sauerstoffs aus. Auf der Erde hat er vermutlich überwiegend biologische Ursachen, auf dem Mars sind biologische Quellen bislang jedenfalls nicht gefunden worden, obwohl nicht völlig ausgeschlossen werden kann, dass da unter der Oberfläche was passiert. Sollen wir jetzt - wie du vorschlägst - 10 Mio. Jahre lang 1 Planeten überwachen, um sicher feststellen zu können, ob der Sauerstoffanteil signifikant ansteigt oder abnimmt? Dann doch lieber nach Ozon suchen und aus dem (nicht)vorhandensein gleich Rückschlüsse ziehen. Da offenbart sich denn wohl das eigentliche Missverständnis. Die Ozonproduktion hört doch nicht plötzlich auf, wenn kein neuer Sauerstoff generiert wird. Das klingt genauso langsam ab, wie die Sauerstoffatmosphäre verschwindet, also z.B. 10 Mio. Jahre. Wie kommt ihr denn überhaupt auf die Idee, dass das Ozon plötzlich mit der Vegetation verschwindet? Das wird doch nicht von den Pflanzen erzeugt. Solange noch Sauerstoff in der Atmosphäre existiert, wird auch weiterhin Ozon entstehen, siehe Mars ! Was ich aber eigentlich nur sagen wollte: in jedem Fall ist es wesentlich einfacher, zumal aus astronomischer Distanz, den Sauerstoff direkt nachzuweisen. Mit freundlichen Grüßen, Peter
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Hallo Peter, schonmal das hier gelesen? http://www.erkenntnishorizont.de/ausseri....php?screen=800Gefunden über Google: Sauerstoff Ozon Spektroskopie Da steht "Der extreme Kontrast zwischen Stern und Planet ist wesentlich milder im infraroten Licht. In diesem Wellenlängenbereich liegen die Absorptionslinien des Ozons, durch den sich indirekt Sauerstoff nachweisen lässt" Vielleicht ist es das ja? Viele Grüße, Andi
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#605048 - 29/04/2009 15:48
Re: Astrobiologie
[Re: andihen]
Da steht "Der extreme Kontrast zwischen Stern und Planet ist wesentlich milder im infraroten Licht. In diesem Wellenlängenbereich liegen die Absorptionslinien des Ozons, durch den sich indirekt Sauerstoff nachweisen lässt" Vielleicht ist es das ja? Hallo Andi, ja, mit Sicherheit ist es das! Vielen Dank, endlich mal ein verständlicher Hinweis auf die wirklichen Beweggründe dafür, Sauerstoff auf indirektem Wege über ein Ozonsignal zu suchen: ein verbessertes Signal zu Untergrundverhältnis gegenüber einem direkten Sauerstoffsignal. Das ist jedenfalls die Strategie für das Darwin Projekt der ESA. Ob so eine Strategie erfolgversprechend ist, hängt aber von vielen Faktoren ab. Es reicht ja auch nicht, dass ein Ozonsignal im Infraroten "etwas weniger" von Störfaktoren beeinflusst wird. Es muss schon dramatisch viel empfindlicher sein, und zwar "millionenfach", einfach weil die Ozonkonzentration in einer Planetenatmosphäre gegenüber Sauerstoff so viel geringer ist. Und da kommen einem denn doch Zweifel, ob die Methode das hergibt. Anscheinend versagt die Methode ja bereits beim Mars , wie das von Dir verlinkte Spektrum beweist. Die Atmosphäre von Mars hat, wie man weiß, sowohl etwas Sauerstoff (0.2%) als auch einen entsprechenden Ozonanteil (30 ppb). Das gezeigte Infrarotspektrum gibt aber keinen zweifelsfreien Hinweis auf dieses Ozon, was mich nicht überrascht, obgleich die Bedingungen ungleich viel günstiger sind im Vergleich zu dem was Darwin erwartet. Naja, wie dem auch sei, Darwin ist ja wohl noch keine beschlossene Sache. Jedenfalls ist nun besser verständlich, worauf diese Faszination auf Ozon beruht. Mit freundlichen Grüßen, Peter
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Das Thema Astrobiologie und das entdecken ferner Zivilisationen ist sicher interessant. Jedoch solange wir nicht einmal in der Lage sind, unsere eigene Erde zielgerichtet und zeitunabhängig zu verlassen, gibt es glaube ich wichtigere Dinge. (Man brauch auch heute noch genaue Abflugfenster um ein bestimmtes Ziel erreichen zu können. Man kann nicht mal ebenso starten, um ein beliebiges Objekt zu erreichen. Ein in der Umlaufbahn befindliches Shuttle kann mal nicht eben seinen Kurs ändern, um doch zur ISS (ungeplant) zu fliegen.) Aber wer weiß, vielleicht findet man bei der Suche doch auch die erste intelligente Zivilisation in unserer Milchstrasse. ;-)
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Im bayerischen Fernsehen laufen nachts immer Filme, in denen ein Raumschiff um die Erde fliegt. Ich hatte mir letztens mal vorgestellt, ein Alien zu sein und in einem gleichartigen Raumschiff mit gleicher Flughöhe um die Erde zu fliegen. Ich, das Alien, könnte aus ca. 500 km Höhe (also sehr niedrig) nicht erkennen (zumindest nicht allein durch optische Betrachtung wie im Film), dass der Planet unten belebt ist. Er sieht hübsch blau aus mit einigen Landmassen - aber er sieht auch tot aus von oben. Andererseits wollen wir Menschen entscheiden, ob ein Planet in einer Entfernung von vielen Lichtjahren, von dem wir nicht ein einziges Pixel sehen können, ob er Leben trägt oder auch nicht. Folge: Selbst wenn wir ein Superfernrohr hätten, welches uns diesen Planeten viele 1000* vergrößert, könnten wir eine solche Entscheidung nicht treffen, zumal das Leben dort völlig anders geartet sein könnte und sich allein deswegen schon wahrscheinlich unserer Erkennung entziehen würde.
Bearbeitet von Orion12 (03/05/2009 03:13)
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#605902 - 03/05/2009 09:23
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
Ich, das Alien, könnte aus ca. 500 km Höhe (also sehr niedrig) nicht erkennen (zumindest nicht allein durch optische Betrachtung wie im Film), dass der Planet unten belebt ist. Er sieht hübsch blau aus mit einigen Landmassen - aber er sieht auch tot aus von oben. Hallo Alien,  dann ist das Auflösungsvermögen deiner Augen genau so mies, wie dass von uns Menschen.  Allerdings spätestens beim Überqueren der Nachtseite, sollte klar sein, dass unser Planet bewohnt ist. Oder wo könnte die hier oft angeprangerte Lichtverseuchung sonst herrühren? CS Chris
Bearbeitet von watkin (03/05/2009 09:25)
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#605931 - 03/05/2009 11:08
Re: Astrobiologie
[Re: Benny]
Wäre schon interessant zu wissen, wie gut unser Auge ist. Hat jemand ein paar Zahlen (km Auflösung). Traurig, aber ich schätze, das man sowas hier schon mit bloßem Auge sehen kann, oder? Los Palmos ma
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#605950 - 03/05/2009 11:47
Re: Astrobiologie
[Re: Maetes]
Hi Maetes, rudimentär kannst du das ja ausprobieren, gehe in Google Earth auf die entsprechende Höhe  Grüße Benny
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#606070 - 03/05/2009 17:58
Re: Astrobiologie
[Re: Maetes]
Wäre schon interessant zu wissen, wie gut unser Auge ist. Hat jemand ein paar Zahlen (km Auflösung).
Wikipedia
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#606243 - 04/05/2009 02:30
Re: Astrobiologie
[Re: watkin]
In diesem Wikipediabeitrag heißt es u. a. "Diese ("nützliche Vergrößerung") ist zahlenmäßig etwa so groß, wie der Durchmesser des Fernrohrobjektivs in Millimetern". Das müsste man nochmal genauer definieren: Bei fast allen Fernrohren aus bekannten Kaufhausketten wird bei einem Objektivdurchmesser von 50 bis 60 mm mit Vergrößerungen von 400fach oder knapp über 100mm Durchmesser und 600facher Vergrößerung und mehr geworben. http://de.shopping.com/xPF-Meade-Galaxiahttp://www.astrocom.de/cgi-bin/cosmoshop...1241397218-9569Hier hält man eine Vergrößerung bis zum 3 fachen des Objektivdurchmessers für sinnvoll. Ich kann das aber nicht überprüfen, da hier auf Grund schlechter Sichtverhältnisse sich die Anschaffung eines 400fach vergrößerten Fernrohres nicht lohnt und so habe ich bislang darauf verzichtet.
Bearbeitet von Orion12 (04/05/2009 03:00)
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#606244 - 04/05/2009 03:20
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
http://www.optical-systems.com/fujinon-lb150-40x150-edsx-fernglas-p-3221.htmlHier noch etwas merkwürdiges: Ein Fernglas im 5stelligen Preisbereich, während es Teleskope bei diversen Lebensmittelmärkten mit 10fach höherer Vergrößerung manchmal für unter 100 € gibt. Das Fernglas wiegt 22 kg - unpraktisch ist es für diesen Preis auch noch. Ich möchte es nicht um den Hals hängen und mit rumschleppen. Außerdem ist die Beobachtung mit dem Ding nur mit einem Stativ sinnvoll - und so kann man schon wieder über ein kleines richtiges Teleskop nachdenken, für einen Bruchteil des Preises und höherer Vergrößerung.
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#606275 - 04/05/2009 09:58
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
Hallo Orion12? Was willst du uns damit sagen? Es ist nicht merkwürdig, dass solche Anbieter mit Fantasievergrösserungen um sich werfen, möglich ist das ganz einfach mit dem passenden Okular nur zu sehen ist dann nichts mehr, nach einem Test aktueller Billiggeräte im Interstellarumsonderheft schaffen es diese 60mm Geräte nicht mal annähernd an das physikalisch sinnvolle sondern machen bei 60x dicht, danach nur noch Matsch... Auch der Preis für so ein Highend Binokular geht klar, ich glaube nicht dass jemand ernsthaft erwägt das um den Hals zu tragen  Schon ab 10x Vergrösserung gehört ein Fernglas auf ein Stativ! da hier auf Grund schlechter Sichtverhältnisse sich die Anschaffung eines 400fach vergrößerten Fernrohres nicht lohnt und so habe ich bislang darauf verzichtet. Ich weiss nicht wo du wohnst und was du für ein Gerät hast aber in einigen Nächten im Jahr sind durchaus 400x und mehr drin, Voraussetzung ist aber bebautes Gebiet zu verlassen und natürlich etwas Glück... Vergrösserungen in dem Bereich würde ich mit einem 250mm Gerät wagen, mit 8" geht es bei hervorragender Qualität an hellen Objekten wohl auch.. Das schweift jetzt aber enorm vom ursprunglichen Thema ab  Grüße Benny
Bearbeitet von Benny (04/05/2009 09:58)
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Hallo Floh,
Ich glaub du verwechselst da was: Du meinst bestimmt Gliese 581d, ER liegt nämlich in der habitablen Zone. Auf seiner Oberfläche gibt es auch wasser, aber leider nur in gefrorener form, denn die Temperatur beträgt schätzungsweise -70°c. Aber man vermutet dass ( wenn wir irgendwie dort hinkommen würden,) wir mithilfe des Treibhaus -effekts überleben könnten. Über die Atmosphäre ist bisher noch nichts genaueres bekannt und auch die Temperatur ist nur geschätzt worden.
gruß, pippi.
Bearbeitet von Pippi_L (31/05/2009 14:54)
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Hallo Orion 12, 500Km über der Erde und du könntest Anzeichen für Leben erkennen! Liebe Grüße Christoph Lohuis. Sternwarte Neuenhaus
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#677857 - 05/01/2010 10:16
Re: Astrobiologie
[Re: Orion12]
Hallo, um noch einmal auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen: Was haltet ihr von der folgenden Theorie: http://www.motg.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=180Demnach ist Leben (zumindest in primitiver Form) auf vielen Planeten möglich. Wie bereits von SkyChip erwähnt, wird die Suche nach komplexerem oder gar "intelligentem" Leben auf anderen Planeten allerdings schwer. Gruß GERNOVA
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#677881 - 05/01/2010 11:17
Re: Astrobiologie
[Re: GERNOVA]
Hallo,
das ist keine Theorie, sondern bestenfalls ist es eine Idee. Für eine Theorie sind deine Ausführungen etwas zu dünn. "Mit etwas Glück könnten..." ist eine Formulierung, die in einer richtigen Theorie nichts zu suchen hat. Du gehst nicht darauf ein, warum es so sein sollte, wie du es beschreibst und kannst auch nicht auf Beobachtungsergebnisse verweisen, bzw. Entdeckungen, die deine "Theorie" stützen würden.
Zum Inhalt: Auch primitive Formen von "Leben" benötigen einen Stoffwechsel. Das dürfte auf Planetenbruchstücken schwierig werden. Zum Einen muss erst einmal die Katastrophe, die zu den Bruchstücken geführt hat, überstanden werden. Zum Anderen die darauf folgende Reise durch das Weltall, die ja nicht nur ein paar Jahre dauert. Dann müßten diese Lebensformen auf einem neuen Planeten eingetragen werden. Sie müßten also entweder den Sturz durch eine Athmosphäre überleben oder den heißen Entstehungsprozess eines Planeten. Benenne oder beschreibe zumindest eine Lebensform, die dazu in der Lage wäre.
Noch eine Buchempfehlung:
Carl Sagan: "Der Drache in meiner Garage (oder die Kunst der Wissenschaft, Unsinn zu entlarven)"
Gruß Chris
Bearbeitet von watkin (05/01/2010 11:20)
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#677886 - 05/01/2010 11:40
Re: Astrobiologie
[Re: watkin]
Hallo Chris, ob du es nun Theorie oder Idee nennst, nur weil ich es nicht beweisen kann muss es doch nicht gleich als Unsinn dargestellt werden. Es gibt viele sehr spezialisierte Mikroorganismen ( z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Psychrophilie ), von denen doch einige auf oder innerhalb von Planetenbruchstücken eine derartige Reise relativ unbeschadet überstehen könnten. Auch eine sehr geringe Anzahl überlebender Mikroorganismen (oder Sporen) könnte für eine Besiedelung ausreichen. Gruß GERNOVA
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#677914 - 05/01/2010 13:26
Re: Astrobiologie
[Re: GERNOVA]
Hallo Sternfreunde, ich halte die Astrobiologie für ein sehr intressantes Thema und werde nächstes Semester an der Uni mal "astrobiologie" als freies Wahlfach belegen. Kann dann ja hier berichten  Viele Grüße Daniel
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#678011 - 05/01/2010 17:56
Re: Astrobiologie
[Re: GERNOVA]
ob du es nun Theorie oder Idee nennst, nur weil ich es nicht beweisen kann muss es doch nicht gleich als Unsinn dargestellt werden.
Ich habe es nicht als Unsinn dargestellt, der Titel des Buches lautet wirklich so und beschäftigt sich mit dem Unterschied zwischen Wissenschaft und Pseudo-Wissenschaft. Sollte als Anregung dienen, da darin sehr gut dargelegt wird, was zu einer wissenschaftlichen Theorie gehört. Alles andere sind Spekulationen - kann man diskutieren, will ich aber nicht. Da musst du schon konkreteres bringen, als ein Wiki-Link. Gruß Chris
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#678012 - 05/01/2010 18:04
Re: Astrobiologie
[Re: watkin]
Hallo,
vielleicht kann ich mal das Buch von Harald Lesch "Big Bang, Zweiter Akt" empfehlen. Der setzt sich mit Entstehung von Leben und seinen Vorbedingungen für die Suche auseinander.
Es ist schon superschwierig, "Leben" überhaupt zu beschreiben. Und erst, wenn man das getan hat, kann man sich auch überlegen, wie man suchen kann.
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Hallo Martin, Vielen Dank für die Empfehlung, Ich werde es mir holen. Ich bin selber "Alpha Centauri" Fan, und in dieser Sendung macht Harald Lesch ganz klar, welche Astronomische Bedingungen für das Leben notwendig sind. Es kommt heraus, dass nur wenige Sterne Leben besitzen können. Man könnte es so formulieren: Es muss ein G Stern sein, dass keinen Doppelstern Begleiter hat. Dieser Stern ist vor maximal 4 milliarden Jahren entstanden, früher gab es zu wenig schwere elemente um das Planeten entstehen. Dieser Stern darf sich weder in einem Spiralarm noch im Galaktischgen Bulge befinden (zu viele Supernovae). Also in einem Bereich zwischen zwei Spiralarme, der sogar mit ihnen korotiert. Dieser Stern muss ein Planet besitzen, der sich in der Lebenszone befindet, heisst wo das Wasser flüssig ist. Dieser Planet muss Wasser besitzen, ein anderer Lösungsmittel ist unvorstellbar. Dieser Planet muss sich um seiner Axe drehen, damit die Strahlung gleichmässig verteilt wird. und soweiter. Und wenn man von "inteligentem" Leben spricht, muss man noch Man muss zu dem Schluss kommen, dass der Einzige Ort wo man vernünftig sagen kann, dass es Leben gibt die Erde ist. Ich liebe Scifi, aber es muss klar sein, das es sich um Geschichten handelt. Hans Peter Dürr ist es gelungen das Leben aus der Quantenphysikalische Sicht zu beschreiben, und betont was es für Konsequenzen für uns Menschen hat. "Warum es ums Ganze geht" empfehle ich zu lesen. Oder auf YouTube unter "wir erleben mehr als wir begreifen" suchen. Grüsse Olivier
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