Stefan1960
Aktives Mitglied
Guten Morgen Gemeinde,
bislang habe ich mich auf das Beobachten beschränkt und über astronomische Theorie nicht viel nachgedacht. Am vergangenen Wochenende habe ich verschiedene Kugelsternhaufen im Okular gehabt, die mich so inspiriert haben, dass ich nun doch etwas mehr als nur Ästhetik will.
Was ich nicht verstehe, und wozu ich in den einschlägigen popularwissenschaftlichen Veröffentlichungen auch nichts finden konnte, ist die Frage, was eigentlich einen Kugelsternhaufen in seiner kugeligen Form hält.
Meine Basics der Newtonschon Physik sagen mir, dass in einem rotierenden System Gravitations- und Fliehkräfte im Gleichgewicht stehen. Das funktioniert aber nur in einer Ebene. Unsere Milchstrasse war offenbar ursprünglich etwas kugelähnliches. Gravitations- und Fliehkräfte haben daraus im Laufe der Zeit eine flache, rotierende Scheibe gemacht.
Kugelsternhaufen sind sehr alt, haben sich aber nicht zu einer Scheibe entwickelt. Wie ist das möglich?
Die einzige plausible Erklärung die mir einfällt, ist die, dass die einzelnen Sterne quasi wie ein Wollknäuel auf sehr unterschiedlichen Bahnen mit sehr unterschiedlichen, beliebig verteilten Achsen laufen. Das würde nach Newton zu einer Kugelform führen. Aber bei der sehr hohen Sterndichte in einem solchen Kugelsternhaufen müsste es da zu zahlreichen gravitätsmäßigen Interaktionen und Kollisionen kommen. Das scheint aber angesichts des hohen Alters der Kugelsternhaufen nicht der Fall zu sein.
Rätsel über Rätsel...
Kann mir jemand von Euch eine laientaugliche Erklärung geben?
Gruß,
Stefan.
bislang habe ich mich auf das Beobachten beschränkt und über astronomische Theorie nicht viel nachgedacht. Am vergangenen Wochenende habe ich verschiedene Kugelsternhaufen im Okular gehabt, die mich so inspiriert haben, dass ich nun doch etwas mehr als nur Ästhetik will.
Was ich nicht verstehe, und wozu ich in den einschlägigen popularwissenschaftlichen Veröffentlichungen auch nichts finden konnte, ist die Frage, was eigentlich einen Kugelsternhaufen in seiner kugeligen Form hält.
Meine Basics der Newtonschon Physik sagen mir, dass in einem rotierenden System Gravitations- und Fliehkräfte im Gleichgewicht stehen. Das funktioniert aber nur in einer Ebene. Unsere Milchstrasse war offenbar ursprünglich etwas kugelähnliches. Gravitations- und Fliehkräfte haben daraus im Laufe der Zeit eine flache, rotierende Scheibe gemacht.
Kugelsternhaufen sind sehr alt, haben sich aber nicht zu einer Scheibe entwickelt. Wie ist das möglich?
Die einzige plausible Erklärung die mir einfällt, ist die, dass die einzelnen Sterne quasi wie ein Wollknäuel auf sehr unterschiedlichen Bahnen mit sehr unterschiedlichen, beliebig verteilten Achsen laufen. Das würde nach Newton zu einer Kugelform führen. Aber bei der sehr hohen Sterndichte in einem solchen Kugelsternhaufen müsste es da zu zahlreichen gravitätsmäßigen Interaktionen und Kollisionen kommen. Das scheint aber angesichts des hohen Alters der Kugelsternhaufen nicht der Fall zu sein.
Rätsel über Rätsel...
Kann mir jemand von Euch eine laientaugliche Erklärung geben?
Gruß,
Stefan.