klein, leicht, transportabel für den Einstieg

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Zitat von tonabnehmer:
- 114/900 Newton als allround
- 114/450 Newton als allround???
- 130/650 Newton als allround???
- Mak 90/1250 für Planeten
- Mak 102/1300 für Planeten
- FH 80/400 für DS
- FH 102/500 für DS

Marcus

Hi Markus,
ohne den Rest zu lesen ist aus der Auswahl m.E. der 130/650 das universellste Gerät von der Anwendung her.
Aber eine EQ3 sollte drunter damit es stabil ist.

Die Frage ist ob das für Dich transportabel ist und ob genug Geld für Okus bleibt. Durch die kurze Brennweite und die Universalforderung an Objekten wirst Du nicht mit 2 Okularen hinkommen sondern eher 4 brauchen. vllt sogar 5.

Was meinst denn dazu?
CS
 
Hallo Marcus,

Aber hier im Forum wird auch der 102/500er beschrieben und bekommt überwiegend gute Kritiken. Er ist transportabel, gut bei Deepsky und mit Einschränkungen auch bei Planeten einsetzbar (Gelbfilter)

so ein kurzer FH ist ein sehr schönes Gerät für Übersichtsbeobachtungen.
Auch OIII oder H Regionen sind mit Schmalbandfilter hervorragend zu beobachten da hier der Farbfelher faktisch ausgeblendet wird.
Aber für Planeten ist so ein kurzer FH selbst mit Einschränkungen eigentlich nicht zu gebrauchen.
Es ist ja nicht nur ein Ästhetisches Problem mit dem Farbfehler sondern bei einem 102/500 FH ist der bereits so groß das auch Kontrast und Schärfe dadurch deutlich leiden.
Die einzelnen Farben haben einen unterschiedlichen Fokus Du bekommst dadurch die Optik nicht mehr richtig scharf gestellt.
Das fällt bei niedrigen Vergrößerungen nicht auf, aber bei für die Planetenbeobachtung sinnvollen Vergrößerungen macht sich das dann sehr deutlich bemerkbar, das Bild wird flau und Du kannst längst nicht mehr alle Details sehen die eigentlich diese Öffnung zeigen müsste.

Wenn es doch ein Refraktor werden soll würde ich da Du ja eben auch Planeten möchtest unbedingt zu einem ED raten.
So einen ED 80 gibt es ja bereits neu für unter 300 Euro und Du kannst hier von Übersichtsbeobachtungen bis zum Planeten alles abdecken.

Grüße Gerd
 
Hallo,

Danke für die weiteren Antworten. Mit den Unzulänglichkeiten bei dem kurzen FH am Planeten kann ich wunderbar leben, da ich für Planeten neben dem FH einen kleinen Mak kaufen würde. Beide erfüllen das Kriterium Transport mit dem Fahrrad sehr gut. Und wegen dem Budget muss ich nicht beide auf einmal kaufen. Alternativ kaufe ich mir nur ein Teleskop, nähmlich einen Newton. Das bietet vermutlich mehr Leistung am Planeten als der Mak und bei Deepsky als der kurze FH - jedoch auf Kosten der Transportabilität.
Welche Variante ich letztlich wähle muss ich genau abwägen. Wenn der Newton von der Leistung her soviel besser ist, dann wird er das Rennen machen. Daher bin ich immernoch ganz scharf auf Erfahrungsberichte wie:
- Mak 90 bzw. Mak 102 am Planeten versus Newton
- FH 102/500 bei Deepsky versus Newton

Wenn ich so verschiedene Berichte lese über die kleinen Maks bzw. FH, dann meist eher positiv nach dem Motto: Den Kleinen geb ich nicht mehr her! Und hier ist mir bisher nicht so 100% klar ob der Newton wegen seiner großen Öffnung so viel besser ist das es sich lohnt, diesen im großen Trackingrucksack umständlich und mit Schweiss mit dem Fahrrad transportieren zu wollen. Auch wenn es mit Selbstbau-Dobson-Monti hier ja viele brauchbare Anregungen gibt ;-)

Danke und Grüße,
Marcus
 
Wenn es wirklich mit dem Fahrrad transportiert werden soll, dann musst du andere Wege gehen:
- Kurze Instrumente, die kleine Hebelkräfte auf die Montierung übertragen und mit kleinen Montierungen auskommen
- Eine azimutale Montierung oder eine Gabel, jedenfalls nichts mit Gegengewicht

So, nun weiter. Wozu ein Planeteninstrument weit transportieren? Irgendeine Wiese in der Nähe reicht. Transport lohnt sich nur, wenn man dunklen Himmel erreichen muss. Riesige Öffnungen scheiden aus, die sind untransportabel. Damit ist der Mak aus dem Rennen. ein typischer 10cm-Mak ist kein Deep-Sky-Instrument. Es zeigt schon Kugelsternhaufen aufgelöst, auch alles an Planeten, was du beschreibst. Aber Orionnebel und Andromedanebel und anderere schöne Nebel sind nicht als Ganzes sichtbar, sondern nur teilweise - sie müssen 'abgefahren' werden. Für Planeten reicht der Tritt vor die Haustür oder auf den Balkon, dann könntest du auch etwas mehr Öffnung haben = mehr Auflösung.

Was steht dir nun offen?
- Wenn das Geld nicht so begrenzend wäre, dann ein 8 cm Apo. Ergibt weites Bildfeld für Deep Sky und ermöglicht schöne Beobachtungen der Milchstraße. Am Planeten kommt man bis 150x, damit ist viel drin. Ein Instrument für die Ewigkeit, das wirst du nie weggeben. Du rbausht kurzbrennweitige Okulare, da musst du ein wenige experimentieren.
- Ein kurzbrennweitiger FH, vielleicht mit etwas mehr Öffnung. Deep-Sky-mäßig gilt das Gesagte. An Mond und Planeten sind dann mittlere bis starke Einschränkungen zu erwarten: Beobachtung durch strenge Farbfilter sind anzuraten, damit der systemimmanente Farbfehler unterdrückt wird. Aber auch damit lässt sich einiges sehen, dass was du angegeben hast, auf jeden Fall.
- Ein Selbstbaudobson mittlerer Öffnung. Ich denke, dass man 15 cm Öffnung auf jeden Fall fahrradtauglich bekommt, vielleicht auch 20. Am billigsten ist der Kauf eines der oben empfohlenen Geräte, das ist ohnehin nur der Preis für die Optik. Du kannst das Gerät erst mal ne Weile unmodifiziert benutzen und dann zum Gitterrohr oder Einarmdob umbauen. Erheblichens handwerkliches Geschick ist nötig.
 
Hi Marcus,

- Mak 90 bzw. Mak 102 am Planeten versus Newton
- FH 102/500 bei Deepsky versus Newton

Damit kann ich dienen...

Ich hatte einige Zeit einen 4" Mak im Einsatz, im Bereich Deepsky natürlich einem 114/450 oder einem 150/750 schon sehr unterlegen vor allem was die erreichbaren APs und Felder angeht, war er am Planeten nicht schlecht aber wurde durch einen 6"igen Newton schon abgezogen was die Details angeht, wäre auch komisch wenn nicht durch niedrigere Obstruktion und mehr Auflösungsvermögen eines 6"ers...

Einen FH 102/500 habe ich ebenfalls, das Gerät ist wie meine Vorredner schon geschrieben haben etwas für niedrigste Vergrösserungen also sagen wir mal bis 50x mit viel Leidensfähigkeit geht es auch höher aber da ist einfach nicht mehr viel drin. Der Unterschied zu einem auch nur 6" Newton im Bereich Deepsky ist bereits enorm, ich nehme mal als Beispiel den Kugelsternhaufen M13, im 4"er ein Wattebausch der den ein oder anderen Einzelstern zeigt ist im 6" Newton schon stark aufgelöst wenn der Himmel stimmt, da man mit dem 6"er nicht nur mehr Licht sammelt sondern auch höher vergrössern kann sind bei vielen Deepskyobjekten ein merkliches Mehr an Details möglich!

Alle Geräte haben irgendwie ihre kleine "Nische" vor allem der 102/500 kann man schön für eine Handvoll sehr grosser Deepskyobjekte benutzen, aber als alleiniges Teleskop wäre er mir viel zu eingeschränkt, sieht man von den wenigen grossen Objekten ab (M31, NGC 7000, Cirruskomplex et al) dann spielt sich Deepsky darin nach dem Motto ab: sichtbar aber detailarm.

Mir ist klar, dass du in Sachen Transportabilität so eingeschränkt bist, dass ein grösserer Spiegel wohl leider nicht in Frage kommt aber sowohl in Sachen Planeten als auch im bereich Deepsky wäre ein 6" Reisedobson das Maximum was alle Bereiche angeht und unterschätze nicht das Gewicht eines Refraktors - ein nicht mal sonderlich auf Leichtbau getrimmter 6" Reisedobson ist weit aus leichter und vor allem weniger sperrig als ein 4" Refraktor mit einer entsprechenden Montierung!

Viele Grüße Benny
 
Hallo Marcus,

den Vergleich Fernglas 80/400 muß man meiner Meinung nach etwas ausführlicher fassen.

Dass die Geräte vergleichbare Leistung haben bezieht sich auf Beobachtung mit großen Austrittspupillen oder niedrige Vergrößerungen. Da bringt der 80/400 nicht viel mehr, weil die Lichtsammelleistung vergleichbar ist - optische Qualität mal aussen vorgelassen. Allerdings kann man beim 80/400 die Vergrößerung wechseln und sagen wir bei 50-100-facher Vergrößerung auch offene Sternhaufen und kleinere Deepsky Objekte besser beobachten. Deswegen kann ein Fernglas auch kein Teleskop ersetzen.

Mit dem Transport: vielleicht kannst Du nochmal genauer erzählen wie Du Dir das vorstellst.

Einfach alles in nen Rucksack werfen und dann aufs Fahrrad, so gehts mit nem 5"-Newton vermutlich nicht. Man kann sich aber überlegen, eine gepolsterte Kiste für den Tubus hinten auf den Gepäckträger zu schnellen und Montierung und Stativ in gescheite Satteltaschen zu stecken. Oder vielleicht nen Anhänger fürs Rad entprechend herrichten. Dann kann man 10-15Kg doch schon transportieren. So könnte man auch ein C8 "transportfähig" machen. Dass man dann recht langsam und vorsichtig unterwegs ist, ist doch klar. Downhill aufm Mountainbike geht dann halt nicht, Waldwege auch nicht. Das setzt natürlich eine gewisse Planung voraus, insbesondere einen geeigneten Beobachtungsplatz, den man auf gescheiten Strassen/Wegen auch erreichen kann.

Ich denke, das wäre schon noch ne Überlegung wert, bevor Du ständig auf andere angewiesen bist. Ob Dir das auf Dauer taugt kannst ja mal vorher ausprobieren: Maße und Gewicht der Ausrüstung in Erfahrung bringen, Fahrradausrüstung besorgen und dan was ähnliches einfach mal nachts um 10 bei 5° ein paar mal hin und her bugsieren.

CS

Klaus
 
Hallo,

bisher habe ich mich lange im Kreis gedreht aber nun endlich eine Entscheidung getroffen. Ich werde mir einen Newton anschaffen und Abstriche beim Transport machen bzw. mir Gedanken machen. Vermutlich wird dies ein 114/900er sein und kein 130/650er aus folgenden Gründen:

1) Der 114/900er ist preislich etwas besser insbesondere weil er okularunkritisch ist. Justierung, Okulare, Handling etc. sind bei f/8 einfacher als bei f/5.

2) Der 130/650er bietet nicht wesentlich mehr Details an Planeten und Deepsky als der 114/900er. Wenn der 114/900er irgendwann Lust zu mehr macht, dann gleich einen 150er oder 200er, aber keinen 130er.

Kann man das so stehen lassen oder irre ich in Punkt 2 doch sehr?

Danke und Grüße,
Marcus

P.S. Ich sehe langsam Licht am Ende des Tunnels. Es könnte ein Stern sein ;-)
 
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Hallo Markus,

in Punkt 2 hast du recht - die nehmen sich nicht viel.
Auch in dem Punkt Okularanforderungen und Justieranforderungen hast du recht. Die Okularanforderungen des f/5 kannst du mit Plössls im Bereich 32 - 20mm und Blaukanten ab 15mm mildern, die Justierung ist Arbeit. Generell ist der 114/900 aber gutmütger in beiden Disziplinen.

Den 114er gibt es meistens nur im Bundle mit leidlicher Montierung, Okularen etc. Als Einzelgerät habe ich einen 114er noch nicht gesehen - mich aber auch nicht speziell danach umgeschaut. Beiden Geräten würde ich eine EQ3 unterschnallen. Der 130er mit EQ2 und Leuchtpunktsucher ist aber eine besser Kombi, als ein 114er auf EQ2 mit 6*24 Sucher (die taugen gar nix). Der 130er hat einen Sucherschuh, da passt später auch mal ein 8*50 Sucher rein - viele 114/900er kommen mit einer verschraubten Lösung daher.

Da sind die Hersteller nach meiner Ansicht irgendwie noch nicht auf den Trichter gekommen, dass auch langesamere Geräte, als f/5 mal individuell zusammengestellt werden wollen.

Schau mal auf den Seiten bei TS, Astroshop, fernrohrland, intercom, ... und lass' dir ein konkretes Angebot für beide Modelle machen. Am Anfang täten es Plössl-Okulare oder Blaukanten (bei f/5 nur ab 15mm und kürzer).

CS,
Stefan
 
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Hallo,

ich komme aus 'ner ganz anderen Ecke, aber der Transport war mir mit das wichtigste und ich habe einen 8" Reisedobson, der in einer tragbaren (8kg) und vorstellbar im Rucksack verstaubaren Kiste kommt - es gibt da verschiedene Modelle und Hersteller - der Preis ist aber im 900-1000€ Bereich. Ich trage, fahre und benutze das Ding überall unterwegs und zuhause und bin eigentlich damit bisher sehr zufrieden - dazu kämen aber noch die Kosten für die Okulare und das ein oder andere Zubehör.

Nevertheless, es funzt auch für mich blutigen Anfänger. Wenn das finanziell irgendwie machbar ist sollte das auch eine Möglichkeit sein - wenn man keine zwei linken Hände hat wie ich, dann kann man sich sicherlich etwas abgucken und ähnliches selber bauen.

Gruß Angus
 
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Zitat von tonabnehmer:
Hallo,
1) Der 114/900er ist preislich etwas besser insbesondere weil er okularunkritisch ist. Justierung, Okulare, Handling etc. sind bei f/8 einfacher als bei f/5.

2) Der 130/650er bietet nicht wesentlich mehr Details an Planeten und Deepsky als der 114/900er. Wenn der 114/900er irgendwann Lust zu mehr macht, dann gleich einen 150er oder 200er, aber keinen 130er.

Hallo Marcus

ich sehe das genau andersrum.
zu 1)
Okularunkritisch stimmt.
Justierung nein, der Vorgang ist identisch.
Händling - nein, der 130 iger ist wesentlich kürzer und damit leichter zu wackelfrei zu montieren und zu transportieren.

zu 2)
wesentlich ist relativ. Der Öffnungsvorteil ist gering aber ein 114er hat einen Kugelspiegel, kann maximal beugungsbegrenzt sein. Ein guter 130 iger Parabolspiegel kann mehr am Planeten
Bei DS fällt mit dem 114/900 Großfeld zum Teil weg, weil Du kleines Feld hast und keine großen AP erzeugen kannst.
An Nebeln wie Cirrus wird das schon deutlich nachteilig sein.
Ein Upgrade 114 auf 150 ist unwahrscheinlicher als direkt auf 200. Welche Rolle spielt das nun?

Alternative, Du bastelst Du gerne vorausgesetzt, dann nimm einen 150 f/5 newton und bau einen Reisedobson draus, wie ich einen hatte - siehe HP.
Mit 4 Kilo und als kleines Kästchen zusammengelegt, höchst transportabel.

CS
 
Hallo,

im Laufe dieses Threads kam auch der Vorschlag eine azimutale Montierung zu verwenden. Diese sei leichter und damit transportabler und man hat nicht eine Million Teile, die montiert und justiert werden wollen. Weiterhin habe ich unter http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis.htm sehr informative Vergleiche der Leistung verschiedener Telekope an verschiedenen Objekten gefunden.
Daher und wegen den nachvollziehbaren Ratschlägen von Euch will ich nun die nächste Entscheidung treffen und die Idee mit dem 114/900er aufgeben. Der ist eh etwas lang auch für einen großen Rucksack und hat an einer schwachen Monti zu viel Hebel. Ich habe nun nur noch zwei Varianten zur Auswahl:

- 130/650
- 150/750

Von der Leistung her tendiere ich ganz klar um 150/750. Die Preise für den Tubus liegen bei ca. 160 Euro (Celestron 5,7 Kg; Skywatcher 4,7 Kg; beide mit 1,25" Auszug), 200 Euro (Skywatcher Crayford 2" Auszug, 4,9 Kg) und 270 Euro (GSO 2" Crayford, 5,9 Kg).

Ich habe nun folgende Fragen:

1) Hat eine azimutale Monti noch einen weiteren Nachteil ausser das man ähnlich einem Dobson nachführt? Erreiche ich z. B. auch sehr hoch stehende Objekte?

2) Würde eine AZ3 einen 150/750 noch einigermassen halten oder wäre sie hoffnungslos überfordert? Die Gewichtsangaben der Tuben sind ja sehr wage, mal steht einfach ein Gewicht da, mal steht da mit Schellen und Sucher, mal nur Tubus. Eine EQ3-2 soll ja noch ausreichend sein: http://www.muba.de/Astroseiten/TabellenMontis/Montierungen_Visuell_select.php

3) Auf was muss ich bei achten beim Kauf eines 130/650 oder 150/750 Tubus? Lohnt sich der 2" Auszug, bedingt er teure 2" Okulare.


Vielen Dank für Eure unendliche Geduld und mit besten Grüßen, Marcus
 
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Hallo Marcus,

eine azimutale Montierung hätte .U. bei hoher Vergrößerung und einer automatischen Nachführung einen Nachteil. Beides tritt selten auf und bei einer Nachführung käme durch Motoren und Akkus ja nochmals Gewicht hinzu. Tragfähig sollte sie sein, denn mit einem 6" gehst du auch mal in den hohen Vergrößerungsbereich. Solche tragfähige Az.-Montierungen sind teuer. Die AZ3 halte ich für nicht besonders geeignet im Verbund mit einem 150/750 - ich kenne sie aber nicht genau.

Ein f/5-Gerät kommt, wenn es ein großen Feld sein soll, recht schnell auf eine hohe AP. Bei 32mm sind das gleich 6,4mm - da kann der Himmel schonmal zu hell sein und dann sieht's nimmer so schön aus. Ein kurzbrennweitiges 2" kann da entgegenkommen - großes Feld, dunklerer Himmel - schaut gut aus und wirkt nicht so tunnelig, wie ein langbrennweitiges 1.25" mit 52° GF.

Doch ein 2" für f/5 ist nicht billig, wenn du das große Feld auch scharf haben willst - ich bin mir nicht sicher, ob du diese Option nutzen würdest. Ein gescheiter OAZ (kein shifting, kein Wackeln), durchdachte Justagemöglichkeiten und ein stabiler Tubus sind wichtiger. Es ist eher so, dass stabilere OAZ beim 150/750er schon sehr häufig den 2"-Anschluss mitbringen. Betrachte es als goodie - vielleicht wirst du es einmal nutzen.

CS,
Stefan
 
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Hi,

für einen 150/750 brauchts ne eq5/gp/adm - sonst werden hohe Vergrößerungen sehr wackelig. Die az3 kenne ich nicht, ich bezweifle aber, dass die das schafft. natürlich kann man mit ner azimuthalen Montierung auch in den Zenit gehen. Die Konstruktion muß es halt zulassen, dazu den Händler mal fragen.

Was die Okulare angeht, kommt drauf an. Der 6" F5 hat ja "nur" 750mm Brennweite. Damit bekommt man mit nem 32er Plössl schon fast 2° Feld - das ist schon ganz ordentlich. Mit 2" geht halt noch mehr Feld - je nachdem was man haben will.

2"-Okulare an sich bieten übrigens nicht immer Vorteile. Bei kurzbrennweitigen Okularen tuns 1.25" genauso, 26mm sind da glaube ich die Grenze.

Bei 2" und F5 wird Randschärfe evtl. ein Thema. Wenn Du da Ansprüche hast ist die Diskussion um nen 50er mehr für den Tubus bereits nebensächlich.

Wenn Du einen 2"-Auzug hast mußt Du nicht zwangsweise 2"-Okulare verwenden. In der Regel ist immer ein Reduzierung auf 1.25" dabei.

Wichtig beim Kauf ist, dass der Spiegel wirklich ein Parabolspiegel ist, kein Kugelspiegel.

Hast Du denn schonmal probiert mit nem vollen Rucksack und 6kg längere Zeit durch die Gegend zu tuckern? Würde ich mal ausprobieren, ob Dir das auf Dauer Spass macht.

Wenns denn wirklich transportabel sein soll und das Budget bereits in die 300EUR alleine für den Tubus geht, würde ich mal nach gebrauchten C5/C6 kucken.

CS

Klaus
 
Hallo Stefan und Klaus,

das sieht dann wohl eher nach nem 130/650er aus. Das passt besser ins Budget und in meine Transportmöglichkeiten. Hier sollte dann aber eine AZ3 reichen oder lieber eine EQ3? Das beim Tubus und der Monti gesparte Geld würde ich dann lieber in halbwegs gescheite 1,25" Okulare und Filter stecken.

Danke und Grüße,
Marcus
 
Hallo Klaus,

Was die Okulare angeht, kommt drauf an. Der 6" F5 hat ja "nur" 750mm Brennweite. Damit bekommt man mit nem 32er Plössl schon fast 2° Feld - das ist schon ganz ordentlich. Mit 2" geht halt noch mehr Feld - je nachdem was man haben will.

Ich weiß nicht, was für einen Himmel der Marcus an seinem Beobachtungsplat haben wird, aber 32mm bei f/5 sind die von mir bereits angesprochenen 6,4mm austrittpupille. Mein 5 - 5.5m - Himmel reagiert darauf mit aufhelltem Himmelshintergrund, was kleine, nebelförmige Objekte optisch 'ersäuft'. Gleiches Feld mit weniger AP wäre zielführender, doch ...

...das ist bei 300€ Anfangsbudget kein Thema, denn ein 2 Zoll - 27mm Panoptic, welches vielleicht die Randschärfe bei f/5 hinbekommt, kostet nochmals 300€ ...

Daher glaube ich, dass 2" von marcus erstmal ungenutzt bleiben wird und in die jetzige Betrachtung nicht hoch priorisiert mit einfließen sollten. Mechanisch stabil sollte der OAZ sein.

Die größte Aufgabe beim 6" Newton sehe ich aber in der Montierung. Etwas wirklich nutzbares bei 300€ Anfangsbudget sehe ich nur im Bundle - das wird dann aber wohl eine EQ3. Wenn's die NEQ3 wäre, könnte man drüber reden.

CS,
Stefan
 
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Hallo Marcus,

was für Vorteile siehst Du denn in er az3?

Grüße

Klaus
 
Hallo Klaus,

was für Vorteile siehst Du denn in er az3?

ganz einfach Gewicht und Sperrigkeit.
Eine EQ3 wiegt Originalstativ + Achsenkreutz schon über 6 kg lass da mal noch ein 2 kg Gegengewicht dazukommen dann bist Du mit 8 kg beim doppelten einer AZ3.
Im Kofferraum sicher nicht so wichtig aber auf dem Fahrrad zählt jedes kg.
Die Tragfähigkeit ist laut Händlerangaben für beide Montierungen mit 5 kg identisch.

Grüße Gerd
 
Hallo Markus,

die AZ3 ist in meinen Augen nicht wirklich für den Newton geeignet. Ich hab sie unter einem FH 102/500 Refraktor, dort tut sie noch so leidlich. Aber für ein transportables Gerät würde ich auf ein Dreibein Stativ verzichten, und konsequent zum Dobson greifen: spart viel Gewicht und Transportvolumen.

Ich bin gerade dabei meinen 200/1000 Newton auf eine Rockerbox zu stellen, er war bisher auf einer ADM Montierung. Ist zwar manchmal angenehm, vor allem die Nachführung beim Fotografieren, aber eigentlich zum Schnellspechteln zu aufwendig und zu schwer. Ausserden von der Stabilität her auch visuell grenzwertig.

Mit etwa 35 kg Gesamtgewicht kann ich die ganze Kombination noch ohne Zerlegen durch den Garten tragen, aber mit einer einfachen Rockerbox komme ich auf etwa 16kg runter, und das noch deutlich stabiler. Leider läuft da ohne selber basteln fast nicht, der Bereich unter 200mm ist bei den Dobsons komerziell sehr schwach besetzt.

Entweder wird ein kleiner Einarm Dobson (Skywatcher 130/650 oder Orion 150/750) angeboten mit entsprechend niedrigem Einblick und eher wackeliger Rockerbox, aber inclusive Campinghocker noch gut transportabel. Oder ein Newton auf parallaktischer Montierung, der schwer (Gegengewicht=OTA!) und wackelig ist, und für den Fahrradtransport zu unhandlich. Eventuell könnte da die Rockerbox für den GSO 150/900 interessant sein, die TS & Martini auf den Markt bringen wollen.

Herzliche Grüße
Arnold
 
Zitat von Arnold3:
Leider läuft da ohne selber basteln fast nicht, der Bereich unter 200mm ist bei den Dobsons komerziell sehr schwach besetzt.

Hallo Arnold,

immerhin den 150/1200 von Skywatcher gibt's als Dobson von der Stange bei einem der Forums-Sponsoren für 236 EUR.

Zu dem Preis den GSO 150/900-Dobs wäre ein Traum...

Ciao
Martin

Edit: Hilft dem Marcus mit dem schönen Nick nicht, da auch nix fürs Fahrrad...

 
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Hallo Martin,

der 150/1200 ist mir bekannt, aber den würde ich mir am Fahrrad nicht mehr auf den Rücken schnallen. Ist einfach zu lang und die Rockerbox ist sehr schwer.

Ich bin auch von Zeit zu Zeit auf dem Fahrrad mit Teleskop in den Seitentaschen unterwegs. Bisher bis zu FH 102/500 + AZ3 + Feldstecher in den Seitentaschen und am Gepäcksträger. Einen 150/750 mit einer leichten Multiplex Rockerbox würde ich da als Grenze ansehen, er sollte ja wegen der Erschütterungen eher auf den Rücken. Noch eher würde ich zum Skywatcher 135/650 greifen, der passt zusammengeschoben mit Camping Hocker und Okularen in den Rucksack.

CS
Arnold
 
Hallo,

Gerd hat die Gründe für die AZ3 schon genannt - das geringere Gewicht gegenüber einer EQ3. Leider anscheinend zu klein für einen 150/750er ;-(

Zu den Okularen: Mal angenommen ich würde bei einem 150/750er die 2" OAZ zunächst ungenutzt lassen und nur 1,25" verwenden. Stellt dann der 150/750er höhere Anforderungen an die Okulare als der 130/650er oder ist das egal weil ja beide f/5 sind? Erreiche ich denn bei f/5 und 1,25" gute Ergebnisse?

Danke und Grüße,
Marcus
 
Hallo Marcus,

an die Okulare stellen beide Newtons genau die gleichen Anforderungen, sind mit 1:5 in der Hinsicht ident.

2" Okulare bringen erst bei großen Brennweiten einen Vorteil, bis 20mm ist bei normalen Weitwinkel Okularen (um die 65 Grad Bildfeld) 1.25" groß genug.

Ich hab lange bei 1:5 (Newton 200/1000 und FH 102/500) mit günstigen Okularen beobachtet (Goldkante 1.25" 20mm, 9mm und 6mm, so wie mit dem alten TSWA 32mm), der Unterschied zu den wirklich guten Okularen fällt erst auf, wenn man länger beobachtet und auf den Bildfeldrand achtet oder dort kleine Objekte sucht, die man von Sternen unterscheiden muß. Das TSWA 32mm war übrigens mein einziges 2" Okular, aber oft eingesetzt mit und ohne O3 Filter. Es ist erst heuer am Newton durch ein 31mm Nagler ersetzt worden.

Ich verwende diese Okulare immer noch gerne, wenn mir Spitzenokulare zu schwer sind (ein Speer Waler Zoom mit 600g oder ein Nagler mit 1kg sind mir auf der AZ3 zu schwer!) oder ich damit rechnen muß, daß mal ein Okular ins Gras fallen könnte.

Beim 130/650 Dobson hätte ich ein wenig Bedenken bei schweren 1.25" Okularen, speziell dem SWA Zoom, da ist ein 2" Auszug stabiler. Aber bei möglichst leicht und transportabel am Fahrrad würde ich sowieso eher zu günstigen Weitwinkel Okularen greifen oder vorerst die mitgelieferten verwenden, die sind bei 1:5 gar nicht so schlecht.

Herzliche Grüße
Arnold
 
Hallo Marcus,

ich verfolge den Thread schon seit anfang an und möchte nun auch etwas dazu schreiben.

Zitat von tonabnehmer:
Zu den Okularen: Mal angenommen ich würde bei einem 150/750er die 2" OAZ zunächst ungenutzt lassen und nur 1,25" verwenden. Stellt dann der 150/750er höhere Anforderungen an die Okulare als der 130/650er oder ist das egal weil ja beide f/5 sind? Erreiche ich denn bei f/5 und 1,25" gute Ergebnisse?

Da Arnold schon etwas zu den Goldkanten geschrieben hat hier etwas zu den Plössls:
Das siehst du ganz richtig, beide Newtons sind f/5-Optiken. Und ja, mit einfachen Plössl- bzw. Superplössl-Okularen erreichst du gute Ergebnisse. Die viel zitierte Randunschärfe mit dem man oft Einsteigern verunsichert und verschreckt ist eine Eigenheit von Weitwinkelokularen, die ein recht einfaches Design aufweisen und eigentlich nicht für f/5(bzw. für einen derart steilen Lichtkegel) gerechnet wurden. Zugegeben, die Plössl besitzen ein scheinbares Gesichtsfeld von nur 52° bei einem Steckdurchmesser von 1¼". Aber du kannst mir glauben, dass dich das am Anfang überhaupt nicht stören wird. Die Plössl sind preiswert und das Schreckgespenst "Randunschärfe" gibt es bei ihnen so gut wie nicht. Du wirst danach wirklich suchen müssen, insofern du es überhaupt wahrnehmen kannst. Mit den Plössls kannst du für den Einstieg nichts falsch machen.
Erscheint dir der Hintergrund bei einem 32er Okular zu hell, solltest du vielleicht mal über einen UHC-Filter nachdenken. Der dunkelt nicht nur den Hintergrund ab, er macht auch Details besser sichtbar. Gebraucht gekauf kommt er dir billiger.
Ein 2"-OAZ würde ich vorziehen, auch wenn du anfänglich nur 1¼"-Okulare benutzt. Man weiss ja nie wann man nachrüstet.

zu der Montierung:
Ich kenne die AZ3 bzw. EQ3 nicht. Ich hatte meinen 150/750 seinerzeit im Set mit einer GP gekauft. Allerdings kam ich damals mit einer parallaktischen Montierung nicht recht klar. Kurzum habe ich mir eine Rockerbox gebaut und ab da an hat das Beobachten richtig Spaß gemacht. Leider funktioniert das gezeigte System nur mit den 150/750 von Skywatcher oder Celestron, da deren Tubusschellen entsprechend konstruiert sind. Mit den GSO und den Orion(UK) geht das nicht. Vielleicht ist dieser Eigenbau eine Idee dein Transportproblem zu lösen. Die Höhenräder abgeschraubt(zwei M8-Schrauben) und man kann ihn auf eine Montierung setzen.

Du solltest dich zudem etwas intensiver mit der Justierung von Newtonteleskopen beschäftigen. Ein Newton ist justieranfällig, aber im Vergleich zu einem Refraktor oder einem SC kannst du die optischen Komponente jederzeit selbst justieren, während man die Justierung eines Refraktors oder eines SC's einen Experten überlassen muss oder das Gerät sogar auf eine optische Bank muss.
Das ertse mal ist das ein wenig kompliziert, es gibt aber jede Menge Anleitungen dazu im Internet. Hast du den Dreh dann erstmal raus, wird dir eine einfache Filmdose mit Loch als Hilfsmittel ausreichen. Filmdose klingt vielleicht primitiv, aber gerade die Einfachheit erleichtert die Justierung. Lege dir einen Laser zu, der ist für den Anfang gut und einfach zu gebrauchen. Ich benutze den Goebel-Laser, der ist im Vergleich zu den Plastikvarianten selbst justierbar.

Vielleicht hilft dir das weiter ...

Grüsse,
Matthias
 
Hallo Arnold und Matthias,

Danke für die Aufklärung und die beruhigenden Wort in Sachen Okulare. Auch traue ich mir durchaus zu, einen Newton mit dem Laser zu justieren.

Matthias, ich hatte vorhin schon Deine Seite gefunden als ich nach 150/750 und Rockerbox gesucht habe und finde das eine gelungene Lösung ;-)
Ich jedoch möchte lieber im Stehen beobachten und und daher wird es bei mir eine Montierung auf einem Dreibein sein. Wegen des hohen Gewichtes bei der Variante 150/750 mit passender Monti werde ich höchst wahrscheinlich einen 130/650er auf einer AZ3 nehmen, auch wenn das nicht das Optimum ist. Ich denke mir aber so ein 130/650er ist in jedem Fall besser als die Kaufhausteleskope und mindestens so gut wie der klassische 114/900er. Für mich ist es letztlich ein Kompromiss aus Preis, Leistung und Transport und hoffentlich eine gute Wahl.

Die denke die grundlegenden Fragen sind erstmal geklärt. Ich werde mal gründlich beim Sven Wienstein lesen und auch den Thread hier zum Thema empfohlene Okulare.

Weiss jemand, ob es einen 130/650er gibt mit 2" Crayford OZA? Ich habe das bisher nur beim 15er gesehen. Vielleicht hat ja auch jemand eine konkrete Empfehlung für einen besonders guten 130er oder auch ein "Finger weg" von dem.

Vielen Dank schon mal an Alle, die mich bis hier mit Ihren Ratschlägen unterstützt haben.

Grüße und CS,
Marcus
 
Hallo Marcus,

falls du keinen 130/650 mit 2"-OAZ finden solltest kannst du das auch selbst machen. Ich habe hier eine kleine Anleitung geschrieben wie man das auch selbst bewerkstelligen kann.
Falls dir der nachkauf eines Crayford zu teuer kommen sollte, reicht auch ein ausgesonderter Zahn/Trieb-OAZ. Der tut's auch.

Grüsse,
Matthias
 
Hallo Marcus,

der 130/650 hat einen 1.25" Auszug. Eine Umrüstung auf 2" halte ich nicht für sinnvoll, denn mit 650mm Brennweite hast du selbst mit einem 25mm Super Plössl noch 2° Gesichtsfeld.

Auf einen UHC-Filter würde ich ausschließlich dann setzen, wenn du Emissionsnebel besser erkennen möchtest. Der Filter blendet große Teile des sichtbaren Lichts aus und lässt nur die Linien durch, welche durch einen Emissionsnebel ausgesendet werden. Dadurch wird der Himmel (und alle Sternenobjekte) dunkler, der Nebel bleibt aber gleichhell.

Den obigen Tipp, den UHC für eine generelle Himmelsverdunklung beim 32mm zum besseren erkennen von Details einzusetzen halte ich für ... Mumpitz. Sterne (ergo auch Sternenhaufen, Galaxien) werden ebenfalls dunkler, da ihnen viel vom sichtbaren Licht genommen wird. Wer schonmal durchgeschaut hat, durch einen Nebelfilter, der weiß es.

CS,
Stefan
 
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Hallo Matthias,

die Anleitung zum einbau des 2" OAZ mit dem Seitenschneider scheint mir eine rechte Ermutigung für einen Einsteiger zu sein ... ;-)

Cs,
Stefan
 
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Hallo,

die AZ3 ist nicht unbedingt das was ich mir kaufen würde, es gab auch vor geraumer Zeit mal einen ausführlichen Test zwischen verschiedenen Alt/az Montierungen in der Interstellarum, da kam sie schlecht weg und ich hab sie auch schon gesehen: Keine Zenitbeobachtung, solala Verarbeitung und alles nicht so riesig stabil. Die Konkurrenten (Ayo, Giro und Co.) sind alle ein gutes Stück teurer, sollte dir das nicht wert sein schau dir mal die Pipemount an, besteht fast ausschliesslich aus Fertigteilen und ist sowohl stabil als auch praxistauglich, und das für rund 30 Euro (+Stativ vom Gebrauchtmarkt, dass du ja sicher nicht hast).

Da könnte dann auch schon ein 6"er Platz nehmen :)

Viele Grüße Benny
 
Hallo,

an dem neu gekauften Tubus wollte ich nicht unbedingt mit Bohrer und Zange ran. Aber die Anleitung, wie es geht, hat trotzdem ihren Wert. Dem Hinweis, dass die AZ3 nicht so gut ist, werde ich mal mit Recherchen nachgehen.

Ich werde mich noch damit beschäftigen, welche Art der Monti ich selbst bauen kann. Dobson oder die zuletzt genannte Pipemount sind gute Anregungen. Zu Hause auf dem Balkon kann es ja etwas Schweres sein - EQ3-2 oder EQ5 - und für Unterwegs eine leichte Monti. Insbesondere lässt mich der Gedanke nicht los, die Variante 150/750 zu verwirklichen mit einer leichten Monti ;-)

Beste Grüße,
Marcus
 
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