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#640637 - 04/09/2009 16:05
12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
Ich habe mir den Adapter der britischen Firma "Astronomiser" gekauft und ausprobiert. Schon während der ersten längeren Belichtung ist mir ein Sirren aufgefallen. Beim Ende der Belichtung ist dann der Strom ausgefallen und das Bild war natürlich futsch! So ein Ärger! Also habe ich zum herkömmlichen Akku gegriffen und den Adapter wieder ausgebaut. Dabei fällt mir als erstes auf, dass er kochend heiß ist! Da werden doch irgend welche Helden nicht die Spannungsregulierung in den Adapter gebaut haben? Doch!  Hallo? Geht's noch? Wie doof muss man denn bitteschön sein, um so einen Schrott herzustellen? A) Der Spannungsregler trägt kein Kühlblech. Bei einer Leistung von 6 Watt, welche eine EOS-Kamera nun mal braucht, ist es klar, dass der Spannungsregler (7808) natürlich schnell die 120° C erreicht, bei der die Schutzabschaltung greift. Und 120° C möchte ich nicht im Innern meiner Kamera wissen, die immerhin mal 2.000 EUR gekostet hat! Mal davon abgesehen, dass ich meinen Sensor kühl haben möchte und nicht gekocht... Eine Zusatzheizung ist nun wirklich das Letzte, was man in der Kamera gebrauchen kann. B) Wo sind die Kondensatoren, die vorgeschrieben sind? Laut Datenblatt soll am Eingang ein Kondensator mit 0,33 µF und am Ausgang einer mit 0,1 µF eingeschleift sein. Der Eingangskondensator ist nicht unbedingt erforderlich, da (meine) Spannungsquelle ein Akku ist; aber schon an der Autozigarettenanzünderdose empfiehlt er sich, da etliche Störquellen (das Radio, z.B.) hinzukommen können. Bei mir kann es die Montierung selber sein, die die Störquelle ist, da sie auch an dem Akku hängt. Viel wichtiger ist jedoch der Ausgangskondensator, der dafür sorgt, dass bei Lastwechseln die Spannung konstant bleibt. Und die Canon-Kamera wechselt nach dem Belichten natürlich die Last, denn der Verschluss muss wieder aufgezogen werden und evtl. kommt noch der Dunkelbildabzug dazu. Also, mein Fazit aus der Sache: Finger weg von dem Adapter! Ich habe ihn übrigens über einen deutschen Händler bezogen, der bereits bescheid weiß, aber irgendwie kein rechtes Interesse an der Sache zu haben schien. Der Name wird hier erst mal nicht erwähnt, um niemandem zu sehr auf die Füße treten zu wollen. Fazit: Spart Euch die 40 EUR und schlachtet statt dessen einen kaputten Akku aus, kauft Euch Kabel und einen 12-Volt-Zigarettenanzünderstecker und einen Festspannungsregler 7808, Kondensatoren mit 0,33 µF und 0,1 µF und lötet alles zusammen.
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Gute Nacht!
Peter
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#640648 - 04/09/2009 16:30
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: yukons]
Krasses Beispiel wie man mit etwas Adaptergerödel richtig abgezockt wird. Jaaa. Auch gut war die Aussage des Mitarbeiters am Telefon, dass sie schon viele davon verkauft hätten und nur "wenige" Rückläufe. Und die Aussage, dess der Adapter für Langzeitbelichtungen nicht gedacht sei. Ääääh? Wie bitte? A) Der Adapter einer Firma, die "Astronomiser" heißt (übersetzt etwa "Astronomietauglichmacher") B) und von einem Astrohändler verkauft wird, C) auf dessen Webseite nichts von "keine Langzeitbelichtung" steht und D) der Tatsche, dass in der Astrofotografie natürlich und beinahe ausschließlich lange belichtet wird? Das soll alles in Ordnung sein? Nö, Leute, so nicht! Zitat der Webseite: Die Akkus der Canon DSLR Kameras sind zwar praktisch für die normale Fotografie aber bei längeren Belichtungszeiten geht ihnen gerne die Kraft aus, oft mitten in einer Aufnahme. Damit ist jetzt Schluss. Mit der 12V Stromversorgung können Sie die Kamera direkt von einem Powertank aus betreiben - nächtelang! Da lache ich doch nur! Bin im Moment etwas angesäuert. Ah, noch was gefunden: .... perfekt für Langzeit Belichtung - kein andauerndes Wechseln der Akkus - mit Zigaretten Anzünder Mal von den Deppen leer zeichen abgesehen: Ja, wo isser denn, der "Zigaretten Anzünder" (= Zigarettenanzünder)? Klarer Fall: Adapter aus der Kamera nehmen und daran die Zigarette anzünden! 
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Gute Nacht!
Peter
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#640655 - 04/09/2009 16:42
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: yukons]
Hallo Peter,
das problem mit diesen Adaptern ist bekannt und wurde hier im Forum schon vor Monaten durchgekaut. Schade dass du das nicht mitbekommen hast, sonst wär dir das erspart geblieben.
Viele Grüße
Daniel
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#640660 - 04/09/2009 16:50
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: Daniel_Guetl]
das problem mit diesen Adaptern ist bekannt und wurde hier im Forum schon vor Monaten durchgekaut. Schade dass du das nicht mitbekommen hast, sonst wär dir das erspart geblieben. Grrr! Echt? Wo? Aber das bestätigt ja quasi meine Annahme, dass von Seiten der Händler und des Herstellers keinerlei Interesse besteht, an dem Mist was zu ändern. Naja. Wie der Ami sagt: "Shít happens". Ich werde mir jetzt noch zwei Kondensatoren besorgen und ein Gehäuse. Ein schönes Kühlblech habe ich auch noch irgendwo. Und dann werde ich das Ganze anständig verbauen. Vielleicht bekomme ich alle Teile samt Kühlblech sogar an/in den 12-Volt-Stecker. Mal sehen.
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Peter
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#640674 - 04/09/2009 17:11
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: kapege]
Hallo Peter, diesen Thread: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbth...und_#Post611947habich jetzt mal auf Anhieb gefunden, da gabs aber ein paar davor. Gut dass du jetzt hier nochmal darauf hinweist! Viele Grüße Daniel
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#640679 - 04/09/2009 17:21
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: Daniel_Guetl]
Danke für Deinen Hinweis. Ich hatte auf Deinen ersten Beitrag die Suche bemüht und bin auch fündig geworden. Man sollte hier immer die Suche bemühen, bevor man irgendwas bei irgendwem kauft!  Inzwischen habe ich auch den Hersteller in GB angemailt. Mal schauen, ob ich eine Antwort bekomme...
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Peter
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#640692 - 04/09/2009 17:59
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: kapege]
Kleiner Nachtrag: Das Produkt enthält eine offensichtlich falsche CE-Kennzeichnung:  Die Kennzeichnung betrifft ein Produkt "... Battery 7,4 V 1900 mAh" und "Li-Ion". All das trifft auf einen Akku zu - der aber hier gar nicht enthalten ist! Hersteller (und Händler?) machen sich hier eindeutig strafbar! Daher noch mal die eindringliche Warnung: Finger weg! Finger weg! Finger weg!
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Peter
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#640700 - 04/09/2009 18:30
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: kapege]
Hallo Peter,
Auch ich habe dieses Produkt vor 3 Wochen gekauft und will es demnächst im Urlaub verwenden. Scheint ja ein Fehlkauf zu sein. Vielleicht liest ein(er der) Astrohändler diesen Thread und nimmt Stellung dazu.
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viele Grüße Thommy
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#640812 - 05/09/2009 09:48
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: thommy_l]
Das ist wirklich absolut untragbar.
Selbst für Tageslichtfotografie ist das kein sauberes Design, aber für astronmische Zwecke ein ganz ganz klares no-go!
Jeden 12jährigen Hobbyelektronikbastler kann man mitten in der Nacht aufwecken und er wird wie aus der Pistole geschossen sagen daß man bei der 78xx Reihe Eingangs/Ausgangskondensatoren braucht. Dafür gibt es keine Entschuldigung.
Grob fahrlässig, auch im Sinne der Produkthaftung, ist es keinen Kühlkörper zu verwenden.
Deinen Frust verstehe ich nur zu gut.
kopfschüttelnd, Michael
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#640848 - 05/09/2009 11:56
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: kapege]
Kleiner Nachtrag: Das Produkt enthält eine offensichtlich falsche CE-Kennzeichnung:  Die Kennzeichnung betrifft ein Produkt "... Battery 7,4 V 1900 mAh" und "Li-Ion". All das trifft auf einen Akku zu - der aber hier gar nicht enthalten ist! Hersteller (und Händler?) machen sich hier eindeutig strafbar! Daher noch mal die eindringliche Warnung: Finger weg! Finger weg! Finger weg! Das war mal ein Akku! Und zwar einer dieser Hong-Kong Dinger die zwischen 5-8 Euro bei E... gehandelt werden. Ich habe genau das gleiche Ding für meine Selbstbau-Stromversorgung auseinandergepflückt. Wenn man sich dann noch über die Centpreise für das "Innenleben" und die Strippen die noch dranhängen informiert... Bin froh damals auf dieser tolle "Angebot" verzichtet zu haben, und einfach selbst zum Lötkolben gegriffen habe. Gruß, Daniel
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#641751 - 08/09/2009 14:27
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: Johann_M]
 Saubere Arbeit! Mit den Kühllöchern im Gehäuse. Ich dachte eher an ein kleines Gehäuse mehr in Richtung Kamera. Das Gehäuse soll einen Blechdeckel haben oder aus Blech bestehen und dort wird dann innen der Spannungswandler angeschraubt. Im Stecker stelle ich mir das arg frickelig vor.
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Gute Nacht!
Peter
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#644062 - 15/09/2009 13:22
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: kapege]
Hallo Leute,
ich bin auch auf das Teil hereingefallen und habe den Händler diesbezüglich angeschrieben, da das Produkt immer noch angeboten wird. Was sich der Hersteller hier erlaubt, ist schon die absolute Frechheit.
Servus Ralf
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#644191 - 15/09/2009 20:08
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: kapege]
Hallo Leute ! Habe leider auch so ein Teil  Will mir das Teil aber umbauen. Habt ihr Fotos fuer einen nicht Elektroniker wie ich den Festspannungsregler 7808 mit den Kondensatoren 0,33 µF und 0,1 µF verloeten muss Guenther
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#644248 - 15/09/2009 22:47
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: Johann_M]
Habe heute abend meinen Anschluss aufgebrezelt. Bilder habe ich auch davon gemacht. Ich habe alles in ein kleines Gehäuse gepackt, ein kleines Kühlblech an den 7808 und auf einer Lochrasterplatine verlötet. Da ein paar Bilder: http://www.kapege.de/Astro/Regler.txt
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Peter
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#644423 - 16/09/2009 16:00
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: kapege]
Ich habe auch die Stromversorgung für die EOS, wird nicht heiß, auch nicht nach 2 Stunden...der deu-ts-che Händler sollte nicht mehr in China kaufen, sondern lieber direkt beim Hersteller in UK, da habe ich die Stormversorgung her, kann man übrigends direkt bestellen, und kostet inkl. Versand weniger als die Hälfte wie beim deu-ts-chen Händler! :-)
Grüße
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#644954 - 18/09/2009 18:39
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: astro_pegasus]
... also ich habe dieses Teil hier erworben ... http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbth..._fur_Can#UNREAD... für meine EOS 400D und bin mehr als zufrieden damit ... Und, ich habe keine Heizung in der Cam! Ist halt was für den, der keine Lust zum selber löten hat! cs Tom
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carpe noctem ...;)
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#646112 - 23/09/2009 13:46
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: kapege]
Bin totaler Elektroniklaie, aber einen Lötkolben habe ich, darum bitte mich zu korregieren falls ich etwas nicht verstanden habe.
Also, wenn ich dich richtig verstanden habe (ich habe mir so ein Teil auch eben gekauft und werde somit keinen alten Akku ausschlachten und extra irgendwelche Elektronikteile kaufen)brauche ich das Ding nur zu zerlegen,das Innenleben irgendwo an den Anfang der Leitung legen, Kühlblech auf den 7808,die Kondensatoren entsprechend eingangs und ausgangsseitig anlöten und ein schönes kühles Kabel ins innere des Plastikteils führen. Ist zwar etwas Arbeit aber ich brauche das Teil nicht zu verschrotten und es war keine totale Fehlinvestition oder spricht etwas gegen diese Vorgangsweise ?
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#646122 - 23/09/2009 14:17
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: astrojoe]
SORRY - Hätte ich den Thread ordentlich gelesen, dann wäre mein Frage unnötig gewesen.
D A N K E an alle für die konstruktiven Bilder und Beiträge. Man lernt eben nie aus und man sollte vorher im Forum lesen, bevor man etwas kauft :-)
CLS Joe
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#646156 - 23/09/2009 16:09
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: astrojoe]
Hallo Elektoniklaie, ich hatte es schon einmal in einem Nachbarforum beschrieben....
Nehme einen fertigen, externen Spannungswandler von Reichelt Elektronik (SNT 3122) für 5,40 Euro, stelle ihn auf 7,5 Volt ein und lötet das Kabel in das Akkugehäuse, 7,4 Volt werden benötigt. Das kann dir sicher ein Bekannter schnell machen. Einzig + und - (siehe Gehäuse) sollten nicht vertauscht werden, ein wenig auf den Kabelausgang des Batterie-Faches achten und das Kabel im Akkugehäuse zugentlasten.
Die ganze "Bastelei" mit dem Spannungsreglern kann man sich sparen. Alle Basteleien mit Spannungsreglern machen wegen der mangelnden Kühlung keinen Sinn. Vom schlechten Kosten/Nutzen-Verhältnis ganz zu schweigen!
Ich habe mir zum Beispiel gleich zwei Spannungswandler geholt, einen für meine EOS 40D und den zweiten für meinen Wlan USB-Server Silex SX2000WG+ mit USB-Hub (je 5V). Läuft alles ganz Prima mit der EQ6 Pro über Wlan. Im Übrigen sind in diesem Zusammenhang die USB2Seriell Konverter in ähnlicher Preislage wärmstens zu empfehlen.
Grüße Eberhard
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#646421 - 24/09/2009 12:27
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: Gesperrt06042010]
Hallo Astrokollegen,
nicht nur der beschriebene Spannungswandler bei Reichelt geht sondern andere auch, da mit Mindermengenzuschlag und Porto das ganze bei Reichelt über 15 Euro gekostet hätte...
Meine Lösung von gestern abend: Bei ATU (Autozubehörfachhandel) einen Spannungswandler (12V auf 1,5/3/4,5/6/7,5/9/12Volt) geholt. Kostet nur 7,99 Euro, ist aber etwas größer als der von Reichelt. Ein NoName Akku vom Chinesen geschlachtet und das Kabel wie schon oben geschrieben eingelötet. Den Spannungswähler auf 7,5 volt eingestellt und mit Kleber fixiert. Schon läuft das Teil. Dauer der Aktion ca. 1-1,5h. Wichtig ist es, die Polung zubeachten - mit Multimeter und Aufpassen ist das aber kein Problem.
CS Stefan
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#646435 - 24/09/2009 13:14
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: starbuck]
Hallo zusammen, hmmmm das hört sich immer so schön einfach an mit diesen Universalnetzteilen. Habt Ihr schon mal die Spannung von so einem Teil gemessen, wenn es auf 7,5V eingestellt ist - aber nicht erschrecken bitte! Und die ist nicht mal stabilisiert. Viel Spaß beim Kamera rösten...
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Gruß und cs Ralf
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#646463 - 24/09/2009 14:29
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: starbuck]
Hallo Stefan, genau so habe ich das vor ca. 2 Jahren auch gemacht. Spannung völlig okay und meine Kamera funktioniert auch immer noch. Kein Toast. Wenn ich das richtig erinnere, gibt mein Spannungwandler 7,6V ab ein älterer gab mal knapp 7,9 V ab. Das Originalakku hat 8,4V bei voller Ladung. Meine Akkuanzeige steht jetzt auf 1/3 voll, aber das permanent 
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Clear skies Tom
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#646555 - 24/09/2009 19:28
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: Gesperrt06042010]
Hallo Elektoniklaie, ich hatte es schon einmal in einem Nachbarforum beschrieben....
Grüße Eberhard
Nähere Info an: eberhard (at) poguntkeweb.de Danke Eberhard für die Tipps. Coole Seite, coole videos, coole Links :-) CLS Joe
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#646647 - 24/09/2009 23:28
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: astrojoe]
Hallo zusammen,
Da habe ich ja richtig Glück gehabt, wollte mir den Adapter eigentlich auch bei einem Händler kaufen. Da Ihr aber alle gute Infos gegeben habt, werde ich mir einen für meine EOS 350 selber bauen.
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#646761 - 25/09/2009 11:52
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: URo24]
Kleiner Nachtrag zu meinem Umbau: Der Adapter hatte inzwischen sein "First Power" und ich bin froh, dass ich ihn so gebaut habe: Der Deckel des Gehäuses wird erstaunlich warm und der Kühlkörper noch wärmer, nämlich deutlich mehr als handwarm. Eine Canon 5D zieht anscheinend doch ganz ordentlich...
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Gute Nacht!
Peter
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#647176 - 27/09/2009 10:16
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: Tom0104]
Hallo,
also eure Tipps hier sind wirklich perfekt. Ich habe nach diesen Tipps hier versucht, auch die EOS 1000D extern mit Strom zu versorgen. Es klappt auch mit Ihr.
Ich habe also den Spannungswandler aus dem Autozubehör-Fachhandel besorgt und das Akku-Gehäuse entkernt, inklusive der Platine mit dem Laderegler für die Lithium-Akkus. Von dem lötete ich nur den Stecker bzw. die Kontaktleiste ab. An die kommen die Kabel des Spannungswandlers dran.
Erste Versuche sind dann allerdings kläglich gescheitert: Kamera meldet "Akku wechseln". Ich habe schon befürchtet, die EOS 1000D hätte da eine komplexere Logik eingebaut, um solche Nachbauten zu verhindern. Daraufhin hier in a.de gesucht und den Hinweis mit dem dicken Kondensator gefunden. Umgesetzt (10µF direkt an Kontaktleiste dran) und - voila, funktioniert!
Den Spannungsadapter habe ich übrigens auf 7,5V eingestellt. Er bringt dann ca. 7,6V im Leerlauf. Mein voller Akku hat 8,1V. Testweise hatte ich die Kam auch schon mit 8,6V in Betrieb, ohne dass die Kamera Schaden nahm. Habe auch schon von einem Fall gelesen, in dem eine EOS 300D eine Nacht lang mit 12V betrieben wurde, ohne Schaden zu nehmen! Empfehlenswert ist das allerdings nicht...
Der Dauertest nachts steht noch aus, aber ich bin sehr zuversichtlich.
Am Rande ist mir noch eine interessante Eigenschaft der EOS 1000D aufgefallen: Die Kamera merkt sich scheinbar, wenn ein Akku bereits einmal geschwächelt hat. Jedenfalls konnte ich mit einem Labornetzteil einen schwachen Akku simulieren (Strombegrenzung herabsetzen). Selbst wenn ich dann wieder mehr Strom erlaubt habe, konnte ich die Kamera erst nach entfernen und wiedereinsetzen des Adapters von der "Akku wechseln"-Anzeige nach jedem Einschalten abbringen...
Klaren Himmel wünscht Michael
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#647450 - 28/09/2009 09:26
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: kapege]
... Eine Canon 5D zieht anscheinend doch ganz ordentlich... Kannst du mal nachmessen, wieviel A da max. anfallen?
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#647483 - 28/09/2009 12:00
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: PitWi]
Hallo Peter, hast Du schon mal versucht, den Adapter einzulegen, wenn er bereits unter Strom steht? Bei manchen half das. Und der Kondensator bei mir ist eigentlich viel zu klein, die EOS 1000D saugt ja nur 200-400 mA im Normalbetrieb. Probier mal eher das zehn bis hundertfache. Bei mir war es die Lösung. Der Dauertest gestern Nacht war übrigens sehr Erfolgreich - zumindest was das Durchhaltevermögen der Kamera betrifft. Diesmal lags halt am Himmel, der nicht durchgehalten hatte, denn es zog schon bald Nebel auf. Aber immerhin, jetzt habe ich es auf den Bildern dokumentiert  Klaren Himmel wünscht Michael
Bearbeitet von astromr (28/09/2009 12:03) Bearbeitungsgrund: Dauertestergebnisberichtergänzung
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#647599 - 28/09/2009 16:07
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: astromr]
Hallo zusammen,
wenn Pulsationen auf der Spannung sind - also z.B. durch Leitungsimpedanzen, merkt sich die Kamera den Kleinstwert - und wenn der unter einer gewissen Grenze ist reagiert die Kamera. Der Kondensator direkt an den Anschlüssen des Akku-Gehäuses hilft wie berichtet, in dem er die Stromspikes auffängt und damit die Spannung auf dem Sollwert hält.
Jörg
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#647736 - 28/09/2009 20:58
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: PitWi]
Hallo Peter, ... Nehme einen fertigen, externen Spannungswandler von Reichelt Elektronik (SNT 3122) für 5,40 Euro, stelle ihn auf 7,5 Volt ein und lötet das Kabel in das Akkugehäuse ... Also bei meiner 5D funktionieren die Teile nicht. Ich hab mir bei Conrad einen Voltcraft besorgt. Meistens blieb schon beim Einschalten die Kamera ohne Strom. Manchmal ging es für eine Auslösung, ganz selten auch ein paar Fotos. Gut, dachte ich, holst dir ein stärkes Teil bis 4A. Dasselbe in Grün! ich glaube nicht, dass das Problem an der Leistung des Spannungswandlers liegt, sondern an der Spannung selbst. Nach meinen Erfahrungen bezüglich Selbstbau eines 12V-Schaltnetzteil für die 350Da sind 7,5V Leerlaufspannung einfach zu wenig. Vergleiche das mal mit einen durchgeladenen Akku, der hat mindestens 8,0V, wenn nicht ein bißl mehr. Alle meine "Doppel-LM317-Netzteile" laufen mit mehr als 8,0V und keiner hat sich bis heute beschwert, dass die Dinger zuwenig Saft liefern. Wie schon gesagt habe ich inzwischen ein Schaltnetzteil an der Canon laufen, das ich hier mal kurz erwähnt hatte. Aber Vorsicht bei den angegebenen Widerstandswerten, die stimmen nicht! Richtig muss das lauten: R1=11,0kOhm und R2=2,0kOhm. Dieser "Fehler" brachte eine Spannung von 7,5V und die reichte nicht aus, die Kamera "am Leben zu erhalten". Wie ich auf die beschriebenen 7,6V gekommen bin kann ich nicht mehr nachvollziehen. Das Schaltnetzteil läuft mit den "neuen" Widerstandswerten auf 8,13V und meine 350D schnurrt die ganze Nacht durch. Demnächst wird ein Akku für die 450D geschlachtet und das Akkuwechseln ist Geschichte. Das ist meine Lösung des Problems. Leider komme ich einfach nicht dazu, einen Baubericht darüber zu schreiben. Vielleicht ändert sich das mal ... Grüsse und CS, Matthias Übrigens, die Kühlkörper an der Diode und den LM2576 werden im Dauerbetrieb der 350Da nicht merklich warm.
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Die Essenz aus 7 Jahren Astronomie.de: "Erfahrene Hobbyastronomen sehen durch fremde Teleskope nur noch deren Fehler und keine Sterne mehr!"
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#647825 - 29/09/2009 07:18
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: Refek]
hallo community
habe mir vor laengerer zeit den EOS adapter von TS gekauft. der fuer die 40D.
leider schaltet sich die kamera nach etwa 4-5 sek. wieder ab.
jetzt wollte ich mal bei euch nachfragen ob es eventuell an meiner stromquelle liegen koennte.
12V netzteil mit 3A darauf haengt die Celestron CAM GOTO. und wenns mal wieder richtig feucht ist, kommt da noch die taukappenheizung dazu.
wenn dem so ist, muss ich wohl fuer den adapter eine extra stromquelle verwenden, bzw. ein anderes netzteil mit hoeherer amperezahl besorgen.
ob der adapter jetzt ziemlich warm wird, weiss ich nicht, da ja die kamera immer abschaltet.
alles liebe cusil
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#647898 - 29/09/2009 12:15
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: cusil]
Hi zusammen,
ich habe nicht sonderlich viel Ahnung von Elektronik. Daher zwei hätte ich zwei Fragen zum besseren Verständnis.
a) Wenn ein Netzteil welches an die Autobatterie angeschlossen wird z.B. 3A liefert, bedeutet dies das es die 3A auf jeden Fall zieht oder zieht er nur so viel wie die Kamera wirklich braucht?
b) Dieser Kondensator der im Batteriedummy gelötet wird, der brückt doch plus und minus, also der wird parallel eingelötet. Ich habe nun gelesen daß teilweise 16Volt Kondensatoren verbaut werden. Ist das aber nicht so das dieser Kondensator 16Volt speichert und auch abgiebt? Liegen da nicht 16 Volt an statt 7,5V.
Danke
Giuseppe
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#647937 - 29/09/2009 14:13
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruk
[Re: RedFaction]
Hallo Giuseppe,
die 3A sind der höchste Dauerstrom, den das Netzteil als Dauerstrom liefern kann, ohne zu überhitzen. Dabei bleibt die Spannung im tolerablen Bereich und sinkt nicht zu stark ab.
Die Spannungsangabe bei Kondensatoren bezieht sich auf ihre Durchschlagsfestigkeit. Ist die angelegte Spannung höher, durchschlägt der Strom die Isolation, und es kommt zu einem Kurzschluss. Der Kondensator ist dann defekt.
Ein Kondensator arbeitet immer mit der Spannung, die angelegt wird.
Gruß hamma (André)
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#647939 - 29/09/2009 14:19
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: RedFaction]
... Eine Canon 5D zieht anscheinend doch ganz ordentlich... Kannst du mal nachmessen, wieviel A da max. anfallen? Das schrieb ich irgendwo oben. 0,6 bis 0,7 A auf der 12-Volt-Seite. D.h. das sind über 8 Watt. Das ist selbst für einen gekühlten 7808 schon ein ziemlicher Brocken. jetzt wollte ich mal bei euch nachfragen ob es eventuell an meiner stromquelle liegen koennte.
Nein. Lies Beitrag Nr. 1 hier im Thema.  a) Wenn ein Netzteil welches an die Autobatterie angeschlossen wird z.B. 3A liefert, bedeutet dies das es die 3A auf jeden Fall zieht oder zieht er nur so viel wie die Kamera wirklich braucht?
b) ...Ich habe nun gelesen daß teilweise 16Volt Kondensatoren verbaut werden. Ist das aber nicht so das dieser Kondensator 16Volt speichert und auch abgiebt? Liegen da nicht 16 Volt an statt 7,5V.
Zu A: Netzteil an Autobatterie? Die Autobatterie liefert doch schon 12 Volt. "Netz" meint das, was aus dem "Netz" kommt (= 240 Volt). Du meinst aber wahrscheinlich den Spannungswandler von 12 auf 8 Volt. Und da lautet die Antwort: meistens nicht. Fast jeder Spannungswandler zieht einen Leerlaufstrom und dazu dann das, was an Verbrauchern hinten dran hängt. Der Leerlaufstrom ist meistens extrem gering und zu vernachlässigen. Zu B: Nein, das ist die Maximalspannung, die der Kondensator aushält. Mit 17 Volt kannst Du ihn theoretisch "grillen". Aber da ist noch einiges an Toleranz drin.
Bearbeitet von kapege (29/09/2009 14:21)
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Gute Nacht!
Peter
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#647955 - 29/09/2009 14:46
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: RedFaction]
Hallo, Ist das aber nicht so das dieser Kondensator 16Volt speichert und auch abgiebt? Liegen da nicht 16 Volt an statt 7,5V. ein Kondensator speichert elektrische Ladung, nicht elektrische Spannung. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensator_(Elektrotechnik) Gruss Markus
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#647977 - 29/09/2009 15:52
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruk
[Re: Hamma_Berlin]
Ach so, OK.
Soweit klar, kann ich da mal kurz Anfragen was den der µF Wert aussagt?
Danke schon mal
Giuseppe
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#647979 - 29/09/2009 15:58
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: kapege]
@Peter
Danke,
ja ich meinte schon 12 Volt nach 8 Volt.
@Markus
thx
CS
Giuseppe
Bearbeitet von RedFaction (29/09/2009 16:00)
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#647981 - 29/09/2009 16:12
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruk
[Re: RedFaction]
...kann ich da mal kurz Anfragen was den der µF Wert aussagt? Ich wüsste nichts, was das verhindern könnte.  Scherz beiseite: Hier gibts alles Wissenswerte: elektrischer Kondensator bei wikpedia Gruß hamma
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#648043 - 29/09/2009 19:06
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruk
[Re: Hamma_Berlin]
...kann ich da mal kurz Anfragen was den der µF Wert aussagt? Ich wüsste nichts, was das verhindern könnte.  Als Moderator könntest Du seinen Account stilllegen.  Ich habe mir mal den WP-Artikel zu Gemüte geführt. Als alter Elektroniker war mir das etwas zu viel. Kurz gesagt: Ein Kondensator ist ein Ladungsspeicher ähnlich eines Akkus, aber mit viel weniger Fassungsvermögen, dafür mit viel schnelleren Lade- und Entladezeiten. Die Eineit für die Ladung ist "Farad" (ohne H). Ein Farad ist aber schon ein ganz schön großer Brocken Ladung, so dass die meisten Kondensatoren kleiner sind und kleinere Ladungen beinhalten können. Und die werden entweder in "Milli", "Mikro", "Nano" oder "Pico" angegeben: 1000 mF = 1 F 1000 µF = 1 mF 1000 nF = 1 µF 1000 pF = 1 nF In der Schaltung hier werden die Kondensatoren als Schwingungsdämpfer und Lastausgleicher verwendet. Wer sich fragt wie er das tolle Mikro-Zeichen (µ) von der Tastatur auf den Bildschirm zaubert, der sollte mal als Microsoft-Benutzer die Tastenkombination "AltGR und m" verwenden...
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Peter
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#648912 - 02/10/2009 09:00
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruk
[Re: kapege]
Danke,
der Text bei WP war mir als nicht elektriker auch etwas zu lang. Ich habe mir aber nach kurzem überlegen dann schon gedacht das es etwas in der Richtung sein müsste.
Aber danke für die Erläuterung.
CS Giuseppe
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#649222 - 03/10/2009 01:09
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: Gesperrt06042010]
Hi,
ich habe mich von Euch Canoniers inspirieren lassen und mir für meine Nikon D200 bei eBay 2 Akkus (den zweiten als Ersatz, falls ich den ersten geschrottet hätte) und bei Reichelt das SNT 3122 Kfz-Schaltnetzteil besorgt. Zuerst habe ich das Schaltnetzteil ohne die Platine des Akkus angeschlossen, mit dem Resultat, daß die Kamera die 7,5V als entladenen Akku interpretiert hat und nicht funktionieren wollte.
Hmm, Fehlersuche. Michaels Beitrag mit dem "dicken Kondensator" könnte mir helfen, obwohl ein Schaltnetzteil ja eigendlich schon eine ausreichend geglättete Ausgangsspannung zur Verfügung stellen sollte. Aber, kenne ich mich aus? Da ich keinen 10µF Kondensator hatte, nahm ich zwei 4,7µF Tantalkondensatoren parallel und verlötete sie zwischen + und -. Und? Wieder "Akku leer". Spannung auf 9V erhöht - Risiko - dasselbe.
Grübel, grübel. Da war noch Rajivas Bauanleitung im Netz, in der er vergeblich versucht hat, die Funktion der Akkuplatine herauszufinden, und sie so dringelassen und auch noch zur Simulation der beiden entfernten Li-Ion-Akkus einen zweiten Spannungsregler eingebaut und den Ladekontakt verbunden hat. Also die Tantalelkos wieder raus, die Platine wieder rein, Schaltnetzteil dran, und? Funktioniert. Astrein. 70% voller Akku. Geil. Der neben + und - dritte Kontakt dient wohl tatsächlich nur dem Laden. Die Kamera interessiert er nicht.
Jetzt muß ich nur noch zusehen, wie ich das Akkusgehäuse dazu bewege, im Schacht drin zu bleiben. Denn einen so praktischen kleinen Gumminippel am Akkuschacht hat meine D200 leider nicht.
Viele Grüße Markus
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#649463 - 03/10/2009 20:04
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: helly]
Guten Abend. Ich glaube, das wurde hier schon 100x durchgekaut  Schaltregler sind einfach Sch... wegen den hochfrequenten Anteilen. Die können unter Umständen Störstreifen auf dem Bild erzeugen. Ebenso sollten die Spannungsregler mindestens 8,4V und 3A liefern können. Weiterhin ungebrochen mein Favorit : Der "verlustbehafteter" Linearregler LT1084. Siehe auch hier http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/625663Thomas
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#649695 - 04/10/2009 17:10
Re: 12-Volt-Adapter für Canon-Kameras:Fehlkonstruktion
[Re: Knickohr]
Hallo, also erstmal Gratulation an Markus, dass er es geschafft hat, auch eine Nikon vom Akkuzwang zu befreien. Bezüglich des Nippel-Problems: Nikon macht das doch auch mit einem Akku-Dummy, genannt EP-5. Sieht dann so aus: AdapterWie die Leitung dann aber aus dem Gehäuse bei geschlossenem Deckel herausgeführt wird - keine Ahnung. Thomas, mit den hochfrequenten Anteilen und den Störstreifen hast Du sicher recht. Allerdings denke ich nicht, dass es gezwungenermaßen zu dem Problem kommen muß, da ja ettliche Berichte bestätigen, dass es trotz Schaltwandler keine Streifen gibt. Ich reihe mich hier mal mit ein, obwohl meine Tests noch nicht sehr weit gediehen sind. Schaltwandler haben halt den Vorteil der höheren Effizienz, z.B. über 70-80%. Bei ca. 13V Input und 8V Output sind 5V Spannungsabfall beim Linearregler halt nur gut 60%. Und wenn man schon mit 12V-Akku unterwegs ist, schaut man doch auf jedes Wättchen, oder? Ich bin jedenfalls momentan noch Fan deines Vorschlags, einen dicken Elko zu verwenden. Du hast ja mit 3700µF gute Erfahrungen gemacht. Waren die Probleme damit denn nicht ganz aus der Welt geschafft? Viele Grüße Michael
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