Ideale Okularstaffelung 10" f5 und Vorschläge

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Vlorian2009

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Hallo Forumsgemeinde,

Nachdem an Weihnachten ein 10" f5 Dobson auf dem Plan steht
hab ich mich näher mit der Okularfrage näher beschäftigt.
Ich weiß das dieses Thema oft schon durchgekaut wurde und deswegen möchte ich bitten mir das trotzdem nicht übel zu nehmen.

Mein ersten Gedanken waren (nachdem ich mich eingelesen habe), dass f5 andere Okulare wegen dem schnellen Öffnungsverhältnis braucht.(Darauf komm ich nachher noch mal).Zweiter Gedanke das ich so schöne Zahlenreihen, wie 25,15,10 verwerfen muss.

Als nächstes hab ich mit der AP,dem tatsächlichem Gesichtsfeld,dem scheinbaren Gesichtsfeld beschäftigt und was man für welche Beobachtungen braucht.(Obwohl hier die Informationen in google rar gesät waren)

Dann kam nach kurzer Rechnerei das hier raus.

Ideale Okularstaffelung:

32mm = 6mm AP TG = 1,7°
25mm = 5mm AP TG = 1,36°
18mm = 3,5 mm AP TG = 0,9°
10mm = 2mm AP TG = 0,5°
8mm = 1,5mm AP TG = 0,4°
3,5mm = 0,7mm AP TG = 0,2°

Alternativ könnte mann noch ein 13mm und ein 5mm und statt dem 32mm ein 35mm einsetzen.

1. Was haltet ihr davon?

2. Gibt es eine nennenswerte Alternative zu LVW,Nagler,Speers oder PanO`s?Oder welche f5 geeigneten Okulare könnt ihr mir nennen?

Korrekturen sind erwünscht.


MFG und CS

Florian



 
Hallo Florian
Du hast schon die richtigen Okulare genannt.

Ich würde die Reihe etwas anders aufbauen, oben rum muss es nicht so eng sein, dafür die kurzen BW enger staffeln:
32 - 22 - 13 - 8 - 5 - 3,5

Statt des 8er und 5er könntest Du dort auch das SpeersWaler Zoom einsetzen, oder das neue ZoomSet von Günther.
 
Die erfahrenen Spechtler hier werden Dich wohl gut beraten.

Ich hab selbst kaum Erfahrung, kann Dir aber empfehlen, die Okulare mal am PC zu simulieren, damit Du dir besser veranschaulichen kannst, wie viel Feld ein Okular zeigt und wo in der Abstufung vielleicht Lücken bleiben.

Das geht prima mit Cartes Du Ciel, der Demo von Eye & Telescope oder auch mit Stellarium (habe es vor ein paar Tagen hier erklärt). Das klärt zwar nicht die Modellauswahl oder Abstufung, und kann auch keine live-Tests ersetzen. Dennoch ist es zum Starten der Auswahl aber besser als nichts finde ich.

Viele Grüße.
 
Hallo Florian,


da Du die AP nennst, kann man davon ausgehen, dass Du das Thema beackert hast!?
Beim 2" Übersichtsokular kannst Du grob den Wert für die ermittelte mittlere Sterngrenzgröße am bevorzugten Beobachtungsplatz als Wert für die wünschenswerte AP einsetzen.
5 Mag Himmel gleich 5 mm AP. Nur bei Einsatz von O III, UHC, Hß Filtern an geeigneten Objekten sind auch 7 mm AP unter 5 Mag Himmel sinnvoll anwendbar.
Wenn das Geld dafür verfügbar ist, dann sollte im Übersichtsbereich an F/5 also mindestens ein Okular der Nagler-Klasse her, z.B. 31er oder 26er, je nach Himmel.
Kompromisssokulare gibt es günstiger, hauptsächlich und augenscheinlich wird man sich dann mit Schwächen in der Randschärfe abfinden müssen.

Die Staffelung darunter hängt von der Wahl des Übersichtsokulars ab. Unter ein 26er oder 31er Okular muss kein 22er LVW, unter ein 35er Pano passt es dann schon eher, die 25 mm Brennweite kannst Du in jedem Fall auslassen.
Ein 22er LVW erfüllt gehobene Ansprüche an Randschärfe am F/5 Teleskop bestens, ein Nagler tut das mit mehr Feld, ein Pano liegt vom Feld her dazwischen und ansonsten gut im Rennen. unterhalb dieser (Preis)Klasse läuft es wieder auf Kompromisse hinaus (siehe oben).
Das setzt sich so fort bis etwa 15 mm Brennweite, ab da geht es auch etwas günstiger sehr gut, z.B. mit einem 13,4 mm oder auch 10 mm Speers. Das 17er Speers ist an F/5 noch deutlich randunscharf, also Geschmackssache (siehe oben).

Im einstelligen Brennweitenbereich könnte man noch die Hyperions (LVW Clone) an F/5 empfehlen, aber da mehren sich in letzter Zeit Aussagen, dass Leute auch mit den kurzen Brennweiten des Okulars ganz und gar nicht zufrieden sind.
Da bleibt man für großes Feld wieder an Nagler, Speers und ähnlichen Okularen hängen, auch verschiedene SWAs mit ca. 70° Feld sind eventuell einen Blick wert, ich kenne sie aber nicht aus eigener Anschauung. Mit kleinerem Feld aber immer noch deutlich weitwinkliger als ein Plössl kommen dann z.B. die aktuellen Planetary Okulare in Frage.

Hier hat Deine Liste ein riesiges Loch. Ich würde nicht von 8 mm auf 3,5 mm springen.
Zu häufig wird es Dir passieren, dass Du locker 8 mm einsetzen kannst, gerne höher vergrößern würdest, aber mit dem 3,5 mm Okular gnadenlos am Seeing scheiterst und kein gutes Bild bekommst. Das geht höchst selten, auch wenn das Teleskop die Vergrößerung hergibt.
Zwischen ca. 7 mm und 3,5 mm Brennweite wird man langfristig ein ganz enge Okularstaffel haben wollen oder man setzt auf ein Zoomokular, wie z.B. ein 5-8 mm Speers-Zoom, Nagler-Zoom 3-6 mm oder ein 7,5-3,5 mm Planetary Zoom.
Minimalanforderung für den Einstieg m.E. wäre zu dem 8 mm Okular noch ein 6 mm oder max. 5 mm Okular und das 3,5er kann später kommen, da es sicher wünschenswert, aber zu selten einsetzbar ist.

Deine Staffel hängt also m.E. entscheidend von der Wahl des Übersichtsokulars ab. Ich würde die Reihe darunter im mittleren Bereich anpassen und unten völlig ändern.


Gruß und CS
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Florian,

Günther hat das Wesentliche gesagt und gut begründet. Vor allem, kaufe weniger, aber dafür Qualität. Jeder hat sein Budget und seien Philosophie. Ich tendiere zu der "ich warte lieber eine Weile und spare, kaufe aber nur einmal" Variante, z.B.:

- 31mm (Nagler) 82°, 19mm Augenabstand, zur Übersicht / für Nebel mit OIII / UHC. Aber Vorsicht: ganz schön schwerer Brummer der ein Teleskop schnell aus der Balance bringt (1kg)! >500€ neu
- Ein Okular mit 1° scheinbares Gesichtsfeld für Mond / Sonne im Überblick
- 7mm (Pentax XW) 70°, 20mm Augenabstand >350€ neu
- 5mm (Pentax XW) 70°, 20mm Augenabstand >350€ neu
- 3,5mm (Pentax XW) 70°, 20mm Augenabstand >350€neu

Jeder mag hier andere persönliche Empfehlungen abgeben. Siehe nur den kontrovers geführten Thread im Forum zum Interstellarum Sonderheft Okulare (liegt derzeit noch in den Zeitschriftenläden).

Die Pentax mag ich aufgrund der optischen Eigenschaften, vor allem aber aufgrund des Einblickverhaltens, z.B. für Gastspechtler & Brillenträger. Der Preis tut weh (ebenso wie beim 31m Nagler). Aber dafür kaufts Du nicht 3 x ein halbherziges Okular ähnlicher Brennweite.

Ein Takahashi LE 12,5mm ist nicht so teuer >150€, ist aber auch sehr (!) zu empfehlen - trotz des rel. kleinen Gesichtsfeldes von 52°. Sauscharf & kontrastreich.

Der Nagler Zoom 3-6mm ist eine Alternative, optisch ein feines Teil, aber nichts für Brillenträger! Mich hat das Einbickverhalten nicht glücklich gemacht und hab es wieder verkauft (bin kein Brillenträger). Ist aber Geschmackssache. Freunde fanden es 1A.

Jeder brauchbare Händler sendet Dir Okulare in dieser Preisklasse zum ausprobieren. Einfach nachfragen (aber dann auch bitte dort kaufen und nicht bei der 20€ billigeren Konkurenz!!!).

CS
Dirk


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo alle miteinander!

Ich will mich gar nicht zu sehr einmischen denn die Okularzusammenstellung ist schließlich eine sehr individuelle Geschichte. Nur eine kleine Sache würde ich gerne los werden: Findet Ihr tatsächlich ein 3,5mm Okular ratsam – das würde so auf 360-fache Vergrößerung hinauslaufen. Ich würde mal tippen dass man das bei 10“ f:5 nur alle Jubeljahre nutzen kann. Ich bin mit einem 10“ f:4,5 – also einem mehr oder weniger ähnlichem Gerät unterwegs und habe manchmal schon bei 7mm Probleme mit Seeing. Dann lieber das Geld sparen oder in bessere langbrennweitige Okulare stecken.

CS! Tobias
 
Hallo Tobias,

im Prinzip hast Du recht, das ist sehr selten nutzbar, ich hatte ja auch darauf hingewiesen.

Das "Problem" ist, dass es manchmal geht. Wenn es geht, wirklich bestes Seeing und dann z.B. den Saturn wie angenagelt in prächtiger Größe im Okular stehen sehen, dann ist das einfach traumhaft und unvergesslich.
Dann gibt es noch den Mond und eigentlich geht es da noch ein klein wenig öfter und besser.
Manche Mini-PNs bekommt man erst ganz nahe an der Auflösungsgrenze des Teleskops wirklich flächig, auch Doppelsterntrennung gelingt da gut, ja dabei geht man sogar in die Übervergrößerung.
Das sind sicher seltene und auch ganz spezielle Sachen und sich dafür gut auszustatten hat sicher nicht oberste Priorität beim Einstieg.

Stell Dir vor, Du hast so ein stehendes Planetenbild und eine enorme Detailfülle mit Deinem 7 mm Okular.
Kommt dann nicht der Wunsch auf, höher zu gehen, es wenigstens zu versuchen?
Es ist doch nicht schlecht, wenn Du dann stufenlos aufzoomen und die Grenze des Machbaren ausloten kannst, bzw wenigstens in die Kiste greifen und das 6 mm Okular probieren kannst.

Mir wäre da langfristig der Sprung von 8 mm auf 5 mm zu groß und ein einzelnes 7 mm Okular zu wenig.

Gruß und CS
*entfernt*



 
Hallo Günther!

Ich kann mich Dir nur anschließen. Im Grunde sollte man gerade im unteren Bereich eine sehr enge Brennweitenstaffelung zur Verfügung haben. Leider ist das meist aus finanziellen Gründen nicht möglich, denn wer hat schon genug Geld in so viele hochwertige Einzelokulare zu investieren. In so fern ist ein Zoom eine gute Alternative.
Ich persönlich mag es Knackscharf und dass lässt sich leider oft Seeing bedingt nicht mit sehr hohen Vergrößerungen unter einen Hut bringen. Es ist aber letztlich Geschmacksache, wie man seinen Astrokoffer ausrüstet. Mein Kommentar sollte lediglich dem Zweck diene, dass sich Florian nicht direkt zu Begin gutes 3,5mm Okular kauft, was er vermutlich selten nutzen wird, wenn er doch noch alle andere Okulare kaufen muss. Es sei denn er hat genug Pasta, dann ist es im Grunde Wurscht. Viele liebe Grüße!

CS! Tobias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Florian!

Den genannten Staffelungen kann ich mich anschließen (s. Mike und Ralf z. B.).

Ob Du allerdings unbedingt ein 31 mm-Oku brauchst, ist Geschmacksache und das solltest Du für Dich testen. Ich finde es besser, mit etwas kleinerer AP wie mit einem 26mm zu arbeiten. Offene Sternhaufen und große Nebel kommen in kleinen Richfieldern eh besser, da habe ich lieber mehr Kontrast und Vergrößerung, damit Galaxien (-haufen) schon besser rauskommen. Bei einem guten Suchsystem wie Rigel oder Telrad brachst Du auch kein so riesiges Feld im unteren Okularbereich. Beides, ein 30er und 20er-Bereich Oku kaufen würde ich nicht, dass ist eher Geldrausschmiss finde ich.
Alternativen zu Nagler usw:

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/topic/107942/gonew/1

Konnte das 30er UWA mit einem 31er Nagler vergleichen - zusammen mit einem Sternfreund. Gewöhnungsbedürftiges Design, aber dem Nagler 31 durchaus ebenbürtig in Randschärfe,Kontrast usw. Jedenfalls konnten wir keinen Unterschied in der Abbildung feststellen. Mag sein, dass solche Differenzen erst bei niedrigeren Brennweiten hervortreten.

Beste Grüße,
Norman
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tobias,

naja, so viel Geld braucht man da heute nicht mehr, es sei denn, man besteht auf Nagler und Co.
Ich habe mich ja jahrelang mit dem 5-8 mm Speers Zoom beschäftigt und schon früh eine Lösung entwickelt, es bis auf 3,5 mm Brennweite zu drücken.
Inzwischen ist das weiter gegangen bis zum 3,5-7 mm Zoom und das geht auch mit anderen gebarlowten Okularen, z.B. Planetarys oder UWANs. Kombinationen aus Plössl/Ortho/RKE und externer Barlow gibt es auch von und mit *entfernt*.
Daher bin ich auch seit kurzer Zeit Grau, also vom Bastler- ins Händlerlager gewechselt.
Bemühe Mal die Forensuche oder Google, wenn Du wissen willst, was geht.
Auch Lajos hat die Teile im Angebot.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Florian,

habe seit etwa 5 Jahren einen Galaxy-Dobson 10" /f5, also im Prinzip das selbe Fernrohr.
Bin über Plössls (32mm + 9mm), Vixen LV (15mm + 10mm), Hyperion (5 mm) sowie TeleVue (10mm + 6mm) zu meiner heutigen, mich bestens zufrieden stellende Okularpalette gelangt:

TeleVue Panoptic 35mm AP=7,0 mm 2" Steckanschluss
TeleVue Panoptic 22mm AP=4,4 mm 2" + 1,25" Steckanschluss
TeleVue Nagler T4 12mm AP=2,4 mm 2" + 1,25" Steckanschluss
TeleVue Radian 6mm AP=1,2 mm 1,25" Steckanschluss
TeleVue Radian 4mm AP=0,8 mm 1,25" Steckanschluss

Mit einer 2" Verlängerungshülse im OAZ kann ich somit meinen 2" OIII-Filter in der Hülse eingeschraubt lassen und bei Verwendung der Radians brauche ich nur noch eine 1,25" Reduzierung einstecken.

Alle Okulare haben einen komfortablen (>17 mm) Augenabstand und die Abbildungsqualität ist sowieso vom Besten...
Nur die Ethos sind besser, äh, haben ein größeres Gesichtsfeld...wenn man (frau) das braucht.

Habe im Übrigen, bis auf das 6mm Radian, alle Okus hier im Forum gebraucht erstanden.
 
Hallo an alle,

ich möchte mich gleich herzlich für die vielen Reaktionen bedanken.

Meine Okularstaffelung werde ich wohl so anordnen:
31 Nagler
22 LVW
13 Speers,LVW
8 Speerszoom
5 "
3,5 Nagler

Nun zu meiner erneuten Problematik.Für die 31mm-32mm Position wird über kurz oder lang ein Nagler her müssen,dass ich mir aber als Schüler nicht leisten kann.Ich schließe mich desweiteren an "Lieber Qualität statt Quantität".

Nun habe ich Gestern vorm schlafen gehen überlegt wie ich mit meinem begrenztem Budget möglichst viel anfangen kann.

Mein Plan:

Budget: max. 320-350€

Ich kaufe ein 22mm LVW.Von meinem alten Teleskop ist noch eine ganz billige 2x Barlow hängen geblieben.Und zu guter letzt noch ein 5mm Planetary.


22mm
11mm
5mm
,wären damit abgedeckt.

Ist das eine Einstiegslösung?
Wie gesagt ich habe wenig Geld und will dafür möglichst viel.
Oder hat jemand eine bessere Idee?
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andere Fragen

Wie siehts mit der Handhabung des Speers Waler Zoom?
Ist es wirklich Vorteilhafter gegenüber Einzelbrennweiten?
Könnten bei irgendwelchen von den genannten Okularen Probleme auftreten?
MFG und CS

Flo

 
Hallo Flo,

wenn Du sehr lange ein 2" Okular entbehren musst, kann es eine Idee sein, sich auf dem Gebrauchtmarkt nach einem dieser recht günstigen 2" Erfles umzusehen.

Ansonsten ist das 22er LVW als erste Anschaffung eine gute Wahl, ob es mit Deiner billigen Barlow noch eine gute Abbildung bringt, wage ich zu bezweifeln, aber Du kannst es ja probieren und dann entscheiden, ob Du damit bis zur Anschaffung einer 13 mm Okulars klar kommst, mein Favorit wäre das Speers, wegen des größeren Feldes und Du hättestdann schon Mal zwei gute Okulare verschiedener Herkunft zum Testen, was Dir am Besten passt.
In so einem Fall geht wahrscheinlich sogar einen Auswahlbestellung beider Okulare.
Kriegst Du mit dem LVW + extere Barlow gar keine brauchbare Abbildung hin, kann eventuell der Gebrauchtmarkt wieder helfen, schneller ans Ziel zu kommen, oder eine günstige Gold-/Blaukante zur Überbrückung zu schießen.

Das 5er Planetary funktioniert an F/5 sehr gut und wenn Du dann das Speers-Zoom bekommst, hast Du einen persönlichen Vergleich zwischen Planetary und Speers gratis dazu.
Da wäre dann zwar ein riesiges Loch zw. 11 mm und 5 mm, aber irgendwie muss man ja anfangen.
Ich hatte auch nicht die Wunschokulare in bester Abstufung von Anfang an und trotzdem meinen Spass.

Wenn das Fernrohr erst Mal da ist, wirst Du schon selbst sehen, wo und was Du sehr vermisst und danach Deine Prioritäten setzen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Tobias,

die hohen Vergrößerungen sind auch für Objekte gedacht die nur mit indirektem Sehen bei hoher Vergrößerung zu sehen sind, da ist das Auflösungsvermögen des Auges viel schlechter als beim direktem Sehen, dadurch machen auch an sich leere Vergrößerungen manchmal Sinn. Davon abgesehen lohnt sich ein kurzbrennweitiges Okular auch für Saturn/Mond/Mars wenn sie mal so richtig festgenagelt stillstehen. Auch wenn das (Häufigkeit der brauchbaren Nutzung auch abhängig von der Qualität der Optik) nur selten vorkommt ist es das Wert, weil unvergesslich.

CS Mike
 
Da Du 320-350€ eingeplant hast und das Speers 13,4mm und das Speers Zoom auf Deiner Liste stehen interessiert es Dich vielleicht, dass Du die beiden Okulare für circa 300 Euro aus den USA importieren kannst (300 Euro inklusive Versand,Steuer,Zoll). Ich habe das dieser Tage gemacht.

Für circa 70 Euro findet man auch Übersichtsokulare, die hier 90 bis 160 Euro kosten. Das würde Deinen finanziellen Rahmen vielleicht gut bedienen.

Da Du die beiden Speers genannt hast, habe ich die Antwort geschrieben. Als unerfahrener Einsteiger will/kann/darf ich Dich nicht beraten, was Auswahl und Qualität angeht. Zumindest die Preise kann auch ich beurteilen :-)
 
Hallo,
@dobson85:
Könntest du mir so eine Website nennen?


MFG und CS
Flo
 
Ich mache es unparteiisch:

Lass Dich von den Experten hier beraten, welche Okulare es sein sollen.
Dann suche die Internetseiten der Hersteller auf und schau Dir dort an, welche Händler gelistet sind.

Die Internetseiten der verschiedenen Händler kannst Du dann vergleichen. Auch dabei habe ich bei meinem Kauf vor zwei Wochen noch Unterschiede um die 40 Dollar bei manchen Okularen feststellen können.
Als es um die Versandkosten ging, konnte ich bei den beiden Händlern bei denen ich angefragt hatte eine Versandkostenfreiheit "erhandeln".
 
Trotzdem bleibt mir da noch eine Frage.
Mit umtauschen beim Mängelexemplar is aber nich, oder?
 
Du hast eine ganz normale Garantie. Die Kostenersparnis ließe sich einsetzen, um eventuelle Versandkosten zu zahlen, die bei einer Rücksendung auftreten.
Das Problem ist wohl eher die Zeit. Ich habe circa drei Wochen auf meine Lieferung gewartet. Ein Händler wird ein neues Okular sicherlich erst versenden, wenn das defekte eingetroffen ist. Das ist dann ein sehr langer Zeitraum. Auf der anderen Seite habe ich persönlich darauf gehofft, dass die Lieferung wohl in aller Regel unbeschadet ans Ziel gelangt.
 
Wie sieht es denn mit der Bedienung des Speers Waler Zooms aus?
Wie aufwändig ist der Umbau der Brennweite?


MFG
Flo
 
Hallo Leute,

bin grad im Internet gesurft und habe versucht zu schauen ob mann auch LVW Okulare aus Amerika kaufen kann und siehe da ich habe auf dieser Seite ein neues 2" 30mm LVW gefunden zum Preis vom 22iger gefunden:


30mm LVW (weiter runter scrollen)

kann jemand dazu schon was sagen bzw. gabs da schon eine Disskusion?
Was haltet ihr davon?

MFG und CS
Flo

 
Hallo Flo,

das Ding gibt es noch nicht sehr lange und es ersetzt das 30mm LV (was 60° hatte). Ich kenne leider noch keine Berichte zu diesem Okular, habe aber dabei nur so den allgemeinen Forenüberblick, will sagen: Google weiß vielleicht mehr als ich.

Clear Skies
Sven
 
@dobson85,

auf die Gefahr hin, dass ich OT werde, aber wie hast Du denn die Versandkostenfreiheit geschafft? Das sind ja in der Regel 40+ $...
 
Kein OT! :-) Hättest auch ne PN schreiben können.
Habe einfach mal höflich nach Rabatt gefragt, als meine Rechnung bei circa 450 Dollar lag. Am Ende hätten meine Versandkosten bei circa 60 Dollar gelegen.


Um das von mir angezettelte OT etwas rauszureißen:

Zitat von Vlorian2009:
Wie sieht es denn mit der Bedienung des Speers Waler Zooms aus?
Wie aufwändig ist der Umbau der Brennweite?

Du findest zu den Antares Okularen Informationen auf den Seiten von Armin und Sven. Dort wirst Du sicher ein paar Eindrücke erlangen können.

Speers Waler Zoom bei deepskybrothers
Speers Waler Zoom bei Sven Wienstein

Ob es aber überhaupt ein Antares Okular wird, musst Du rausfinden.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Flo,

da Du nach dem Umbau der Brennweite beim Speers-Zoom fragst:

Inzwischen biete ich eine Lösung an, bei der Du eine Brennweitenreduzierhülse zwischen die Originalsteckhülse des Okulars und den restlichen Okularkörper einschraubst.
Diese Hülse ist dann das Innenteil einen zweiten Zoommechanismus innerhalb einer 2" Steckhülse und damit ist das 3,5-7 mm Zoom schon fertig.
Die beiden Links zeigen von Bernd zeigen Vorläufer dieser Lösung mit einer starren Brennweitenverkürzung.

Wenn man sich mit der Anschaffung von Okularen in diesem Brennweitenbereich befast, kann man diese Möglichkeit im Hinterkopf haben. Kommt man zu dem Schluss, sich dieses 5-8 mm Zoom anzuschaffen, ist die Option richtig von Interesse, aber wieder gilt, erst Mal damit zu beobachten und sich dann weitere Gedanken zu machen.
Man hat schon einen sehr praxistauglichen Zoombereich von 5-8 mm, anders als z.B. bei einem Planetary oder einer sonstigen Festbrennweite, wo man drei bis vier Okulare kaufen müsste um die gleiche Bandbreite zu haben, wie mit einem Planetary im Zoomset (z.B. 7,5 bis 3,5 mm, resultierend aus einem 8 mm Planetary oder 6 mm bis unter 3 mm mit einem 6er).
Das Speers Zoom reduziert man im Zoomset von 8 mm auf 7 mm Ausgangsbrennweite (anders gehts nicht) und hat man darüber als nächste Stufe 13 mm Brennweite, dann vergrößert man auch das Loch in diesem Bereich. Nett wäre dann also auch ein weiteres Okular dazwischen, z.B. ca. 9 mm Brennweite, denn das wird man häufiger einsetzen können und wollen, als das Zoom auf 3,5 mm, so groß der Wunsch nach der V.-max auch ist.
Durchaus möglich, dass Du mit eigener Beobachtungserfahrung zu dem Schluss kommst, dass Dir der Abstand 13mm bis 8 mm passt, ein Umbau des Zooms also nicht in Frage kommt und Du Dich lieber nach einer anderen Lösung unterhalb 5 mm Brennweite umschaust.

Es ist im unteren Brennweitenbereich ähnlich wie bei der Übersicht. Überlegen spart unnötige Anschaffungen und Geldausgaben.
Die Brennweite des geplanten Übersichtsokulars bestimmt letztlich die Wahl der Okulare darunter, 31 + 25 mm Brennweite sind z.B. reichlich unsinnig.
Die Staffelung im höheren Vergrößerungsbereich muss langfristig wesentlich enger sein und was man da an Anfang setzt, will gut überlegt sein, denn es hat Auswirkungen auf weitere Anschaffungen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Forum,

hier noch ein paar Fragen:

1. Wie siehts den aus mit der Teleskopjustage was brauch ich dafür?
2. Was für ein Preis muss ich ansetzen für einen brauchbaren Laser?
3. Was bringt ein 2" Laser?
4. Brauche ich überhaupt einen?


Anleitungen wären hilfreich.

MFG Flo
 
Hallo Flo,
1) eigentlich nur eine alte Filmdose mit einem kleinen Loch im Boden
2) schau mal dort, den kann ich empfehlen
3) für mich nix
4) ist nicht zwingend notwendig, macht sich aber auf dem Acker im dunkeln gut zur schnellen Kontrolle

Anleitungen zur Justage:
http://www.seeing1.de/2a_justage.html
http://www.pteng.de/astro/justage/justage.htm
http://home.arcor.de/piu58/justg.pdf
 
Danke für die schnelle Hilfe.
krame mich da jetzt mal durch.


MFG und CS Flo
 
Hi Flo,

ich justiere meine 8" f/6 Dobson mit Laser, das klappt sehr gut. Das ganze ist aber im Volltubus und bei f/6 nur alle halbe Jahre mal nötig.
Vorteil zur Filmdose ist klar, man kann auch im dunkeln justieren. 2" Laser, nein den brauchst du nicht 1,25" ist völlig asusreichend.

Gruß
Lots
 
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