SkySystem Prototyp mit Bild

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Moin Moin zusammen,

erst einmal ein frohes neues Jahr.

Nun hat Wolfi doch schon wieder alles verraten ;)

Hallo Wolfi,

Auf Dein Montierungsangebot komme ich zu gegebener Zeit natürlich gerne zurück.
 
Hallo alle,

erstmal alles Gute für 2010.
Hab da mal eine Verständnisfrage, Ethernet-Schnittstelle an der Steuerung ist ja schön und gut, aber wird diese Schnittstelle auch von den bekannten Planetariumsprogrammen oder Astroart und MaximDL oder wie sie auch alle heißen mögen angesprochen.
Weiter oben wurde ja moniert das die Tasten für Handschuhbedienung zu klein sind, wie will denn da jemand mit der noch kleineren Tastatur des Handys über Bluetooth die Steuerung bedienen. Macht in meinen Augen sowieso keinen Sinn, draußen im Feld hängt doch die Steuerung gleich neben einem bei der visuellen Beobachtung. Fotografisch macht das ganze erst recht keinen Sinn, außer der Spieltrieb wird befriedigt.

GoTo ist ja implementiert, dann gibt es mit Sicherheit auch einige Objektkataloge in der Steuerung, sodas man in den meisten Fällen keinen Laptop für GoTO benötigt, ergo brauch ich auch nicht die Steuerung via Bluetooth übers Handy zu bedienen.
Viel wichtiger ist doch in meinen Augen das man Kometen- und ISS-Bahndaten eingeben kann um auf Kometen und ISS nachzuführen.
Wenn eine Sternwarte vorhanden ist, werden doch meistens die Montierungsteuerung, Kameras, Filterräder und Fokussierer an einen Rechner in der Sternwarte angeschlossen und dieser dann über eine Ethernetverbindung zum Beispiel aus dem warmen Wohnzimmer aus ferngesteuert.

Zum Gehäuse: Design kommt erst an zweiter Stelle, praktikabel muss sie sein, wasserdicht und gut in der Hand liegen ist wichtiger.

Möglicherweise liege ich aber auch falsch, dann belehrt mich eines besseren, danke schonmal im voraus.

Viele Grüße
Gerhard
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerhard,

auch Dir ein gutes neues Jahr.

Dein Posting hätte von mir sein können, es trift eigentlich genau meine Meinung.

Zu Bluetooth und den anderen Funktionen sind die Meinungen im Team auch recht unterschiedlich, ich sehe Bluetooth auch eher als nette Spielerei, mal sehen wer sicht letztlich durchsetzt.
Eine Bluetooth-Variante wird es aber sicher nicht geben, die kabellose Steuerung. Hierzu würden Batterien oder Akkus benötigt die in der Handbox untergebracht werden müssen. Vom Gehäuse kein Problem, aber, wer kennt das nicht, die Dinger sind immer dann leer wenn man sie am meisten braucht.
Welche Schnittstellen letztlich im Multiconnector bzw. an der Foto EQ6 direkt zur Verfügung gestellt werden müssen wir noch genau festlegen. Dazu möchte ich im Moment aber noch nicht genauer eingehen.
Beim Tracking ist auch so einiges in Arbeit, dazu auch zu gegebener Zeit mehr.
 
Hallo Volker,

zu dem Display habe ich aber schon noch eine Frage: Wird das nun wirklich mit rotem Licht hintergrundbeleuchtet? Ich sehe da weisse Schrift, und das ist erfahrungsgemäß (auch bei nur wenig Fläche) ein vollständiger Adaptionskiller.

Ich kenne wohl die Ambitionen, die man im hellen Zimmer so hat, und vielleicht achtet man beim Testen einer Steuerung im Dunkeln nicht gerade auf Adaption - vielleicht geht man als Deepsky-Freund sogar bei Vollmond zum Testen raus, um keine Nacht zu verschwenden.
Jedenfalls scheint mir, dass der einzig sinnvvoll gangbare Weg für ein Display für Leute, die Adaption brauchen, rote Schrift auf schwarzem Grund oder umgekehrt haben sollte. Die Erfahrung zeigt ja nun auch, dass Farbdisplays "geradeaus" betrachtet wohl die gewünschte Farbe haben, aber unter schrägem Einblick zu allerlei Spielchen neigen.
Es wäre wohl gut, im Prototypstadium daran zu denken, dass sowas in den Augen einiger Sternfreunde ein No-Go wäre. Ich erinnere mal herzlichst an Vixens Starbug - oh, da hab' ich mich wohl verschrieben... Mit der Nachbesserei durch dunkle Folie, die man dem Vernehmen nach auch nur auf nachdrückliche Anfrage bekommt, hat man meiner Meinung nach nun wirklich kein Patentrezept.
Jedenfalls wäre es blöde, wenn so ein Fehler nochmal passiert. (Okay, Meade(!) will ja für alle die, die nichts ehen, sowieso ein Farbdisplay mit Bildern des theoretisch sichtbaren Objekts am Teleskop anbringen, damit die, die doch was sehen würden, dann wenigstens adaptionsbedingt garantiert nichts sehen.)

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

Mensch von dir hab ich ja lange nichts mehr gehört.

Bei den Fotografen spielt die Dunkeladaption ja eher eine untergeordnete Rolle. Bei den Visuellen eine Grosse.

Wir haben das bedacht und den Prototypen jetzt erst einmal auf ein informatives, auffälliges Statusdisplay getrimmt.

Die Änderung in die von dir gewünschten Farben machen nur ein paar Zeilen Code aus und sind ohne Probleme zu realisieren.

Auch hier werden wir noch überlegen ob wir ein adaptionsfreundliches Display machen oder eine T/N Umschaltung intergrieren oder die Einstellung auch ganz dem User überlassen.

Na so ein Gedankenaustausch macht doch richtig Sinn - Klasse
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sven,

danke für den Hinweis,
im Einsatz wird, wenn es nach mir geht, schwarze Schrift auf rotem Grund zum Einsatz kommen. Läßt sich bei Tag und bei Nacht sehr gut ablesen. Bei schrägem Einblick weicht es nur gering im Farbton ab, wirkt dann eher etwas gedimmt.

Aber auch das werden wir im Team besprechen.



 
Hallo Gerhard,

Hab da mal eine Verständnisfrage, Ethernet-Schnittstelle an der Steuerung ist ja schön und gut, aber wird diese Schnittstelle auch von den bekannten Planetariumsprogrammen oder Astroart und MaximDL oder wie sie auch alle heißen mögen angesprochen.

Ich glaube wenn Du so fragst, dann zäumst Du das Pferd falsch herum auf.

Lassen wir mal die Wohnzimmer Fernsteuerung außen vor, so
ist Fakt, dass es so gut wie keine aktuellen Notebooks mit serieller Schnittstelle mehr gibt. Schnittstellen sind aussschließlich USB/Ethernet.
Und dass diese für Astros von den Notebook Hersteller wieder hinzugefügt werden scheint mir utopisch.

Also benötigt man auf jeden Fall einen virtuellen seriellen
Port, der dem PC bzw. den darauf laufenden Programmen eine serielle Schnittstelle vorgaukelt.

Hat die Steuerung nun nur einen seriellen Port, dann muß ich einen physikalischen Wandler USB bzw. Ethernet auf seriell dazwischen schalten.

Diesen physikalischen Wandler kann ich mir sparen, wenn die Steuerung gleich über die entsprechenden Schnittstellen verfügen würde.

Und gibt es erst Steuerungen, die USB/Ethernet unterstützen, dann bin ich mir sicher, dass die Programmhersteller diese auch in zukünftigen Versionen unterstützen werden, sofern die Programme noch gepflegt/weiterentwickelt werden.

Ich bin einfach der Meinung, wenn man was neues macht, dann sollte man dies auch auf dem aktuellen Stand der Technik tun.

Von dieser Bluetooth/Handy Geschichte bin ich übrigens auch nicht überzeugt, vom Laptop zur Steuerung hingegen schon.
Z.B. kann man so vollautomatisch ein komplettes Mondmosaik erstellen.

CS
Volker
 
Hallo,

eine Idee, die vielleicht nicht sofort umgesetzt, aber vielleicht konzeptionell bei Schnittstellen, Anschlüssen etc. mit angedacht werden könnte.

Von einer neuen Steuerung würde ich mir einen Ansatz erhoffen, der das Thema Einnorden, Ausrichten, Blickrichtung feststellen etc. vereinfacht. Also mal was für die einfachen Gemüter, nicht immer nur für die Semiprofis.

Die Grundidee: Am Tubus wird ein kleiner Kasten angebracht, der einen elektronischen Kompass und eine elektronische Wasserwaage enthält. Dessen Daten werden an das Steuergerät geschickt. Dieses errechnet aus der Stellung des Tubus und seinen GPS-Daten bzw. per Hand eingegebenen Standortkoordinaten die aktuelle, reale Teleskopausrichtung und berücksichtigt diese bei der weiteren Steuerung bzw. bei der Anzeige der Teleskopposition in Planetariumsprogrammen. Im Prinzip also eine Mischung aus abgestripptem Skyscout, einem aufgebohrtem Astro-Fix Locator, digitalen Teilkreisen und Goto light.

Im ersten Schritt würde evtl. reichen, wenn es eine einfache Anzeigefunktion gibt, die die realen Koordinaten bei Bedarf nur anzeigt.

Das würde bei fehlender Nordsicht und zumindest bei Anfängern einiges erleichtern.

Daraus könnte man evtl. ein modulares System entwerfen. Der Anfänger kann zuerst günstig ein System mit eingeschränkter Software und Koordinatenanzeigesystem kaufen. Später aufrüstbar mit Komplettsoftware, Nachführmotoren usw.

Ihr kennt eure potenziellen Kunden sicher besser als ich, aber für mich persönlich wäre das ein kaufwürdiges Alleinstellungsmerkmal. Ideal, wenn das dann noch kompatibel zu anderen Steuerungen wäre und ein günstiger Austausch des Handcomputers möglich wäre, ohne alle evtl. schon vorhandenen Komponenten anderer Anbieter, Motoren usw., austauschen zu müssen.


Grüße
Norbert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Volker,

Anschlüsse wird in verschiedener Form sicher geben, laß uns nur die Zeit das erst einmal umzusetzen, sobald wir da genaues sagen können werden wir das auch tun.
Also nur nicht die Köpfe heißreden, es reicht vollkommen wenn sie uns beim Entwickeln qualmen ;)

Hallo Nobert,

eine gute Idee, ob und wie das zu realisieren sein wird mag aus dem Bauch herraus nicht sagen, wir werden das im Team auf jeden Fall einmal diskutieren.
Die Steuerung wird auf jeden Fall an verschiedenen einsetzbar sein, Motor und Getriebeparameter werden entsprechend programmierbar sein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Volker (AstroRider),

deine Argumentation klingt plausibel und zukunftweisend, aber, Montierungssteuerungen sind langlebig und Computer im besonderen auch Laptops haben eine kurze Halbwertszeit. Man wird also auch in Zukunft um Schnittstellenadapter jeglicher Art nicht herum kommen. Wieviel Ethernetschnittstellen hat heute so ein Laptop in der Regel, eine. So jetzt blicken wir mal in die nahe Zukunft, Steuerung verwendet die einzige Ethernetschnittstelle, Videokameras haben jetzt schon eine GigaE-Schnittstelle, die kann ich heute noch nicht ohne einen entsprechenden Adapter am Laptop anschließen, wenn ich die vollen Bilder/s die so eine Kamera liefert nutzen möchte. Irgenwann werden auch die Programme die "neue" Schnittstelle ansprechen, aber dann gibt es mit Sicherheit schon wieder eine neue Schnittstelle am Markt die den neuen "Standart" setzt. Also ich meine bei dem Thema beisst sich der Hund in den Schwanz.

Viele Grüße

Gerhard
 
Hallo Norbert,

eine klasse Idee aber IMHO schwer umzusetzen.
Über die Anschlussmöglichkeit einer GPS Maus werden wir mal im Team diskutieren. Das hilft sicherlich dem Einsteiger sehr und ist für alte Hasen auf jeden Fall auch nicht unbequem.

Ich finde es gut, das auch an die Rookies gedacht wird.

Die Kompassgeschichte dürfte allerdings in Praxi noch sehr teuer werden da die Auflösung dieser Kompanten für eine exakte Ausrichtung zu gering ist. Oder aber es wird sehr teuer.

Aber durch den Multiconnector wird es wohl später die Möglichkeit geben hier mal über sowas nachzudenken.

@Gerhard

Da bin ich völlig deiner Meinung. Ums Adaptieren wird man nicht herum kommen. Man muss sich eben nur im Falle der Implementierung für eine Fernsteuerungsschnittstelle entscheiden.

In der Regel steht ja in der Sternwarte eh schon ein ferngesteuerter PC und an die Steuerung werden ja nicht so viele Daten geschickt, oder von ihr gelesen. Von daher steht ja bereits jetzt jedem User die Möglichkeit von Ethernet to USB zur Verfügung.

 
Mensch, Dobs,

Du Teil des Entwicklungsteams? So wie Deine Antwort hier (Cheffe macht das da wesentlich sympatischer) stelle ich mir das immer vor, wie man sinnvoll miteinander kommuniziert. So kommen die dollsten Lösungen raus und Customer Relationships ist ja ne andere Abteilung, die VERKAUFEN das dann. Vorher ist ja kein sinnvoller Austausch gefragt.

Wenn ich mir überlege, dass Du da mitarbeitest, wird mir Dein gepflegter Umgang hier in letzter Zeit erst so richtig bedeutsam im Gedächtnis. Danke für den Hinweis.

Aber noch ein Hauch zur Sache: Es soll ja Fotografen gehen, die während der Autoguider tickert (und es gibt da auch so in australischem Slang hörbare Countdowns die für neue Belichtungen sorgen) dann doch tatsächlich an benachbarten Teleskopen noch die Augen für was anderes benutzen...

CS
Sven
 
Hallo Gerhard und Volker,

keine Sorge, ich möchte hier nichts heißreden.
Meine Gedanken bzgl. "modernen" Schnittstellen sollten bloß Gedankenanregungen sein.

Gut dem Argument dass es in den meisten Sternwarten bereits einen Steuer PC für die Fernsteuerung gibt kann ich folgen.

Nun, aber auch dieser PC hat mehrere USB Schnittstellen.

D.h. wenn ihr auf USB setzt, dann lässt sich die Steuerung mit dem Sternwarten PC genauso nutzen wie mit dem Laptop auf der Wiese. Und das ohne Adapter oder ähnliches.
USB ist nunmal der derzeitige defacto Standard und ich sehe derzeit auch keine Entwicklung, dass diese Schnittstelle die nächsten Jahre abgelöst wird.

Und ich habe auch hier im Forum mehr als einmal den Ruf nach USB gehört.

Sorry wenn ich mich wiederhole, aber ich halte die serielle Schnittstelle schlicht für antiquiert und überholt.

Damit soll es für mich auch gut sein. Ihr könnt Euch im Entwicklerteam weiter den Kopf darüber zerbrechen.
Säße ich darin, würde ich mich für USB entscheiden.

Viele Grüße
Volker
 
Zitat von Gerhard_Rausch:
Wieviel Ethernetschnittstellen hat heute so ein Laptop in der Regel, eine.

Hallo Gerhard,

leider stimmt das nicht so ganz. Ethernet ist ein Standard, der auch in 10 Jhren noch genauso funktionieren wird.

Die Ethernetverbindung wird auch nicht zum Laptop, sondern zu einem Router/SWitch (.zB. den DSL-Switch) geführt. Der Laptop spricht das Gerät dann einfach mit seiner IP-Adresse an. Das hat vor allem den Riesenvorteil, daß es Betriebssystemunabhängig ist. Ebenso können solche Protokolle sehr leicht in Softwarepaketen nachgerüstet werden.

In der Handbox könnte (im Extremfall) ein Minilinux arbeiten, daß gleich eine Weboberfläche zur Steuerung zur Verfügung stellt. ;-)

Zum Thema Bluetooth und Handy. Mein Macbook kommt sicher nicht nach draußen ins Kalte. Mein iPhone zeigt mir das Lifebild meiner EOS an. (EOS per Kabel am Macbook) Das ist bei meinem SC bei Zenitnahen Aufnahmen sehr hilfreich, da ich schlicht nicht mehr hinter die Kamera komme um irgendetwas zu sehen.

Übrigens hat das iPhone 3GS einen solchen Magneten eingebaut, so daß es a la SkyScout sogar eine komplette Einnordung erledigen kann. Scheint also durchaus machbar zu sein. Aber das gehört meiner Meinung nach nicht direkt in die Steuerung rein.
 
Hallo Volker (AstroRider),

ich fände es schade wenn Du dich jetzt aus der Diskussion verabschieden würdest. Hier hat man als Anwender mal die Chance direkt auf eine Entwicklung Einfluss zu nehmen. Ich muss zu meiner Schande eingestehen das ich von falschen Voraussetzungen ausgegangen bin. Mit der neuen Steuerung sollen ja die "Alten" abgelöst werden, und dann macht es natürlich Sinn auch auf neue Schnittstellen zu setzen. Bitte entschuldige meine Borniertheit bezüglich der "Alten" Schnittstellen. Mit 61 Jahren darf man ruhigen Gewissens auch mal seine Fehler eingestehen. :-)
Ich würde mich freuen wenn Du auch weiterhin an der Entwicklung der neuen Steuerung zu unser aller Wohl aktiv mitwirken würdest.


Viele Grüße
Gerhard
 
Hallo Martin,

ich dachte immer die Verbindung zum Router ist die LAN-Verbindung und über Funk eben WLAN, und Ethernet sei die Verbindung zwischen zwei Rechnern oder weiteren Endgeräten wie Druckern etc. Bitte berichtige mich wenn ich da falsch liege. IP-Adressen müssem in beiden Fällen vergeben werden.

Viele Grüße

Gerhard
 
Moin Leute

Mal ne Frage aus der Praxis.

Ich kommen gerade von draussen , habe wieder umsonst
augebaut , aber egal.....

Was mich nervt , dass die Displays immer so träge werden ,
wenn es unter 0° geht.

Das ist jetzt bei der Synscan und bei der LF , und beim
Timer auch.

Wirds in eurer Handbox eine Displayheizung geben?


Freien Himmel

Jürgen

 
Hallo zusammen,

auch ich würde es schade finden, wenn sich jemand aus der Runde zurück zieht weil er glaubt kein Gehör zu finden.
Das Gegenteil ist der Fall, ich freue mich riesig über soviel Wünsche, Anregungen und Kommentare zur SkySytem.
Jetzt ist die Zeit in der gerade diese Wünsche noch einfließen können und wir in die Lager versetzt werden eine Steuerung zu bauen die den Kundenwünschen entspricht.
Also ruhig raus mit Euren Ideen und Wünschen, auch wenn sie noch so unsinnig erscheinen mögen.
Ich bitte aber auch um Verständnis dafür, dass ich mich zum jetzigen Zeitpunkt mit so einigen Funktionen noch bedeckt halte.
Die Konkrenz schläft nicht und ein paar nette Funktionen sind meines Wissens nach noch nicht zu bekommen. Steilvorlagen möchte ich nicht liefern.

@ Jürgen,
der Kühltruhentest steht noch aus, wenn es sich so bestätigt wie wir zur Zeit glauben wird eine zusätzliche Heizung nicht von Nöten sein
 
An Norbert,
Deine Idee mit dem Kompass usw. find ich Spitze.
Wenn ich die Steuerung sowohl stationär als auch
im Feldcbenutzen kann, erspart das jede Menge Zeit zum einnorden. Wo liegt die finanzielle Größenordnung für so ein
evtl. Ergänzungsset ?


An alle anderen,
Ich freue mich, daß hier um die Sache diskutiert wird .

LG und ein gesundes Neues Jahr mit viel klarem Himmel(Mom Schneefall!)
Jochen

 
Hallo Gerhard,

keine Sorge, so schnell ziehe ich mich nicht zurück, weil ich scheinbar kein Gehör finde. Es war nur ein Punkt erreicht, an dem ich die Gefahr sah, den Thread durch eine Nein/Doch Diskussion vom eigentlichen Kurs anzubringen. Da sieht man mal wieder, wie schnell sowas in einem Forum passieren kann.

Und @Volker: ich muß sagen, ich finde es gut dass ihr versucht uns in diese Neuentwicklung mit einzubeziehen.

--- Einschub
Nun kurz eine saloppe Begriffsklärung, man verzeihe mir evtl. Ungenauigkeiten:

LAN (local area network):
Damit ist eigentlich nur ein kleines Netzwerk gemeint. Ist quasi ein Überbegriff.

WLAN (Wireless-LAN):
Ein Netzwerk per Funk.

Ethernet:
Bezeichnet oft eine Art von Kabel bzw. das Protokoll,
wie die Daten physikalisch durch dieses Kabel gesendet werden.

TCP/IP: Ist das darüber liegende logische Netzwerkprotokoll, das festlegt wohin welche Daten gehen sollen. Das ist die Geschichte mit den IP Adressen.

Zur Übertragung von TCP/IP Protokollen wird oft Ethernet eingesetzt, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Wie gesagt, alles sehr salopp formuliert.

----

Nochmal zum Thema:
Ich würde es begrüßen, wenn die Steuerung sowohl USB wie auch Ethernet unterstützen würden.
Allerdings muß man sich darüber im Klaren sein, dass zur Realisierung beide Schnittstellen einiges an Aufwand nötig ist.

Bei aller Euphorie darf man vor allem den angepeilten Endpreis aus den Augen verlieren. Was bringt einem eine Steuerung mit zig Schnittstellen und Features, die nachher kein Mensch mehr bezahlen kann/möchte.

Deshalb würde ich mich als Entwickler zunächst auf eine einzige Schnittstelle konzentrieren, weitere allerdings im
Konzept schon einbeziehen (evtl. als Option).

Viele Grüße
Volker
 
Hallo Volker,

bei dieser Schnittstellengeschichte muss man einfach überlegen, welche Notwendigkeiten diese so mit sich bringen.
Bei USB zum Beispiel ist zunächst mal klar, dass mit USB 3 der alte USB 1.0 quasi wieder eine Verlängerung der Existenzberechtigung erfährt. Es ist anzunehmen, dass aufgrund mannigfalter vorhandener Hardware der USB noch lange abwärtskompatibel weiterentwickelt wird. So etwas hat ja bei Festplatten der AT-Bus/IDE/(P)ATA erfahren und Teile der Ansteuerung sind ja selbst beim Nachfolger SATA erhalten geblieben. Das geht nun zurück auf deutlich vor 1990.

Bei USB sieht es aber so aus, dass Geräte daran stets gewissermaßen passiv sind, das heißt sie fordern den Rechner nicht per Interrupt zur Reaktion auf Ereignisse auf. Stattdessen muss der Rechner immer mal nachgucken, ob am USB was war. Genau aus dem Grund gibt es immer wieder Probleme mit USB2Serial-Adaptern, weil die serielle Schnittstelle diese Fähigkeit hat. Es gibt nun Geräte, die das erwarten, und dann kommt es am einfachen Adapter zu Problemen und beim guten Adapter kann es auch noch genug Pannen geben.

Eine Netzwerkschnittstelle, egal ob WLAN oder LAN, macht ja noch einiges mehr an Aufwand, schließlich müssen hier die nötigen Protokolle implementiert werden. Das fängt an mit so Dingen wie CSMA/CD, der Medien-Zugriffssteuerung, die schon greift, bevor es überhaupt um IPs und deren Vergabe geht. Da wird mit MAC-Adressen gearbeitet, was nichts mit Äpfeln oder Birnen, sondern mit Medium Access Control zu tun hat. MAC-Adressen sind der Definition nach weltweit einzigartig zu vergeben (Herstellercode+Seriennummer).

Das sind nur Beispiele, die zeigen sollen, wie wichtig die Frage ist, welchen Aufwand man sich da antut. Es ist nicht einfach mit einem Pfostenstecker getan, in den man dann mal USB, mal RS232 und mal WLAN oder LAN hineinsteckt, sondern man muss eben genau überlegen, welche Fähigkeiten auf beiden Seiten des Pfostensteckers da sein müssen. Und wenn es da zwischen den Fähigkeiten, die von der Steuerung gebraucht werden, und den Fähigkeiten, die von der gewünschten Schnittstelle gefordert werden, Diskrepanzen gibt, dann ist eine Implementierung schwierig und teuer - oder gar unmöglich, wenn die Fähigkeiten nicht überein zu bringen sind.

Normalerweise meine ich, sollte man zu der Feststellung kommen, das ein USB-Anschluss, der mit USB 1.0 Stromversorgung auskommt oder diese besser gar nicht braucht die kompatibelste Schnittstelle ist. Wer dies am vorhandenen PC nicht nutzen kann, der kann wohl für wirklich wenig Geld ein Netbook anschaffen und das kann dann problemlos das Tor zur Welt sein, weil es WLAN und LAN enthält und meinetwegen von Australien nach Spitzbergen via Internet ferngesteuert werden kann.

Eine serielle Schnittstelle erscheint mir eigentlich heutzutage nur akzeptabel, wenn die auch mit 08/15 USB2Serial Adaptern funktioniert, also vom Protokoll her keinen IRQ braucht. Ansonsten hat man am Ende das Problem, dass etliche Leute, die das nutzen wollen hinter irgendeiner veralteten chinesischen Chipsatz-Variante her-ebayen, die noch in Einzelexemplaren zu haben ist, ohne dass man genau weiss, in welchem No-Name-Adapter die Teile wirklich drin sind, weil das Ding eben so ziemlich genau nur damit funktioniert. Ist leider alles schon da gewesen.

So ein ST-4 Interface hingegen ist ja ziemlich simpel, das muss nur Knöpfchen-Drücken (=auf Masse ziehen) können, ist also quasi ein Stecker der nur die Knöpfe eines Steuerkreuzes extern legt. Gibt noch ein paar Details, z.B. ob zwei Knöpfe (DE/RA) gleichzeitig gedrückt sein dürfen. Und wenn man es ganz sicher machen will, legt man den Ausgang auf einen Optokoppler, damit nur billige Bauteile braten, falls... da draußen was ungewöhnliches passiert.

Ich glaube aber wohl doch, dass an USB schon gedacht worden ist. Da gibt es zu viele einfache CT-Projekte, die vormachen, wie man mit USB steuern und regeln kann. Die Zeit, das zu programmieren, muss man einfach geben.

Clear Skies
Sven
 
Moin Moin,

wie Volker schon gechrieben hat, technisch machbar ist natürlich viel, es muß nur bezahlbar bleiben. Dort, im Preis, sehe ich zur Zeit die Grenzen des machbaren. Eine Steuerung die sehr teuer ist wird wenige erreichen, eine günstige Steuerung dagegen, auch wenn vielleicht nicht alles machbare realisiert wurde hat eher Chancen am Markt.

Wir werden aber auf jeden Fall alle Vorschläge sammeln, noch einmal ausführlich im Team diskutieren und entscheiden was reinkommt und was nicht.


Einiges hat mich auch schon per Mail erreicht, aus dem Grund habe ich eine Mailadresse eingerichtet unter der man uns direkt zum Thema Steuerung erreichen kann.

SkySystem@vtsb.de
 
Hallo,

"Wo liegt die finanzielle Größenordnung für so ein
evtl. Ergänzungsset"

Der erwähnte Astro-Fix, das ist quasi eine elektronische Wasserwaage, die die Himmelskoordinaten anzeigt, kostet derzeit 97 Pfund, dass sind glaube ich ca. 110 Euro. Da fehlt allerdings der Kompass.

"Nur" elektronische Wasserwaagen gibt es z.B. ab ca. 80 Euro.

Ein Fertigmodul für einen elektronischen Kompass habe ich gerade für 41 Euro gefunden.

Damit alles zusammenspielt, Software, Entwicklungskosten etc. würde ich von derzeit ca. 150 Euro ausgehen. Ich bin aber kein Fachmann und übersehe evtl. einen großen Kostenblock. Also die Rechnung bitte nicht als Herstellervorgabe sehen.

Wichtig ist ja auch, wie kalkuliert wird. Wie viel Hersteller und Händler am Handcomputer verdienen wollen (und natürlich müssen), an evtl. Zusatzteilen, am Service etc. Die Elektronik alleine wird ja immer preiswerter. Ich persönlich glaube z.B., dass die Handgeräte schon derzeit viel zu teuer sind, wenn man mal mit einem Netbook vergleicht.

Wie dobsonaut schon schrieb, ist natürlich zu prüfen, welche Genauigkeit erforderlich ist und ob es da geeignete Bauteile gibt bzw. was diese kosten. Ob man sich auf visuelle Genauigkeit beschränken kann, oder ob das für die Fotographen extrem genau sein muss usw. Alleine da sind viele Alternativen zu bedenken.

Deshalb auch die Idee, so was konzeptionell schon mal vorzusehen und modular aufzubauen. Und wie schon gesagt, ich bin kein Fachmann.


Grüße
Norbert




 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Folks,

darauf hat Meade kein Patent. So etwas ist nicht so einfach patentierbar.

Im Grunde wird ja nur ein hochgenauer Kompass und ein GPS ausgelesen - bisher also nur bestimmungsgemäße Verwendung der Module.

Dann muss das ganze fürs Einnorden ausgewertet werden. Den Code dafür müssen wir selber erstellen, also auch kein Problem.

Oha, ich sehe es schon kommen......die Steuerung braucht irgendwann ne Sackkarre und einen Stromerzeuger ;-))
 
Hallo,
sorry, falscher Link hier ist der auf den ich hinaus wollte.. Und das liest sich sehr wie das ins Auge gefasste.
Ich will euch nicht davon abbringen, nur solltet Ihr Euch vielleicht vorher absichern.

CS,

Dirk
 
Hallo Volker (VTSB),
kann es sein, dass Thomas Westerhoff auch zum SkySystem-Team gehört?
Die Form der Steuerung und das Multicolordisplay kommt mir bekannt vor.

http://www.astrohome.info/Teleskopsteuerung.htm

Wenn Thomas mit zum Team gehört, dann sollten doch einige gewünschten Features wie Ethernet und USB kein Problem sein.

Ansonsten bin ich echt gespannt was uns da im Sommer erwartet.

Gruß und viel Erfolg.

Volker
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

natürlich hast du Recht. Evtl. Patente etc. müssen geprüft werden. Nebenbei finde ich es ganz interessant, dass auch andere diese Idee verfolgen. Das wusste ich gar nicht.
Die Idee ist dann vielleicht nicht ganz abwegig und evtl. sogar für neue Entwicklungen notwendig, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Grüße
Norbert
 
Zitat von Gerhard_Rausch:
Hallo Martin,

ich dachte immer die Verbindung zum Router ist die LAN-Verbindung und über Funk eben WLAN, und Ethernet sei die Verbindung zwischen zwei Rechnern oder weiteren Endgeräten wie Druckern etc. Bitte berichtige mich wenn ich da falsch liege. IP-Adressen müssem in beiden Fällen vergeben werden.
Hallo Gerhard,

LAN bedeutet nur lokales Netzwerk. Das ist keine Technik an sich. Das gleiche gilt auch für WLAN, halt Wireless LAN.

Ethernet ist die physikalische Übertragung der Information über die (hier) Kupferkabel. TCP/IP ist ein Übertragungsprotokoll, daß sich häufig z.b. des Ethernets bedient, damit Computer und Router und ähnliches miteinander kommunizieren können. Bei WLAN benutzt TCP/IP dabei die Luftschnittstelle 802.11 (a oder g oder n oder b, je nach Speed) als physikalisches Medium.

Ein Router verbindet dabei (nächste Ebene) verschiedene Endgeräte (oder auch andere Router) miteinander. So können diese miteinander kommunizieren.

Schau mal bei Google/Wikipedia nach dem OSI-Modell. Da findest Du das alles noch genauer erklärt. Ist hier sicher eigentlich OT, aber vielleicht für den ein oder anderen ganz interessant.

 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben