Re: Komakorrektor für f/4
Hallo Pascal,
ich halte von richtigen, gerechneten Graphiken eigentlich mehr als von Fotos. Der Grund ist der, daß Fotos fast immer irgend einen Fehler haben, vor allem wenn sie mit transportablem, bezahlbarem Equipment aufgenommen sind. Das kann eine Bildfelddrehung um den Nachführstern genauso sein wie ein Nachführfehler oder eine Verkippung des Okularauszuges.Als Beispiel mal drei Bildecken eines anderen Bildes von Chuck Kimball, M45 (ich kann hier nur drei hochladen). Jede Ecke sieht anders aus, je nachdem wie weit weg der Leitstern sitzt. Diese kleinen Fehler zu korrigieren, zum Beispiel indem man die Verkippung des Okularauszuges beseitigt, dauert. Das macht man aber im Rahmen eines Betatestes nicht, deswegen wird man immer etwas finden (im Fall des ersten Bildes zum Beispiel einen leichten Nachführfehler, der aber gleichmäßig über das ganze Bild zu sehen ist).
Bei einer richtigen optischen Berechnung habe ich netto das, was das Ding kann. Und das ist halt in diesem Fall eine ausgezeichete Leistung, wenn man bedenkt, wie ein unkorrigierter Newton sonst aussieht.
Clear skies
Tassilo