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#687542 - 08/02/2010 10:38
Newcomer stellt sich vor
Hallo zusammen liebe Astro-Freunde Nach vielem und langem Lesen durch das Forum hier, habe ich mich nun entschlossen meinen ersten Beitrag zu schreiben und mich einmal kurz vorzustellen. Ich heiße Marcel, bin relativ jung 22 Jahre, und komme aus der Nähe von Kirchheim/Teck (Baden-Württemberg) genaugenommen Unterlenningen. Ein kleines Dorf im Tal mit paar Bergen und Hügeln rings rum und der Burg Teck im Osten. Wie ich zur Astronomie kam kann ich gar nicht genau sagen, jedenfalls interessiert es mich eben tierisch seit langer Zeit. Habe mir etliche DVDs, Bücher und sonstiges Zubehör dazu gekauft und bin immernoch dabei alles zu verstehn. Seit ca. 7 Tage bin ich im Besitz eines Celestron Powerseeker 127EQ 1000mm (20mm Oku + 3x Barlow). Da ich nun schon einiges hier gelesen habe, weiß ich, dass das eigentlich nichts besonderes ist aber für den Anfang reichen sollte. Zudem kaufte ich noch ein 6mm Okular. Desweitern eine Sonnenfilterfolie (dass ich auch am Tag etwas Beschäftigung hab  ) Da mich das Thema so fesselt und ich eigentlich kaum was darüber weiß entschloss ich mich noch den 'SkyScout' zu kaufen. Ich denke viel muss man darüber nicht sagen, es ist einfach ein Top Gerät wie ich schon in Videos gesehen habe und es hilft sicherlich sehr. In Verbindung mit dem Programm ''Das Planetarium 1900-2010'' ist das doch eine gute Kombination denke ich mal was die Erkundung des Himmels betrifft oder?  Nun, leider ist das Wetter die letzten Tage recht mies, sodass ich das Teleskop noch nicht richtig in Einsatz bringen konnte. Aber gestern waren endlich mal ein paar wolkenlose Stellen am Himmel, sodass ich sofort mein Teleskop nahm und auf den Balkon marschierte. Leider, wie ich fast erwartet habe bei meiner allerersten Beobachtung, sah ich absolut nichts. Zwar konnte ich im Sucher den ein oder anderen Stern fixieren, jedoch sah ich durch das Okular nur schwarz. Nun kann das wohl daran liegen dass ich mich bei der Einstellung des Teleskops noch schwer tu und/oder das Wetter einfach trotzdem noch zu schlecht war. Vielleicht blendeten auch die Laternen der Straße/Umgebung. Die Ausrichtung des Teleskops ist für mich (leider) eine ziemliche Herrausforderung. Deswegen hab ich gestern einfach auf gut Glück und mit freiem Auge ein Stern anvisiert. Was natürlich ohne Erfolg blieb. Ein bestimmtes Gebiet das ich mir anschauen möchte hab ich noch nicht, in erster Linie das Einfachste was man so als Neuling bewundern kann  Laut Wetterbericht soll es die nächsten 2 Wochen genau so bewölkt bleiben wie jetzt, das heißt für mich: Lesen, Lernen, Studieren.. bis ich es in der Theorie einigermaßen verstanden habe. Entschuldigt wenn ich nicht so viele Fachbegriffe verwende, aber ich möchte da nichts falsches sagen, kenn mich ja noch nicht so aus. Das sollte es erstmal gewesen sein. Über Tips und Anmerkungen würde ich mich natürlich freuen  PS: Hoffe, dass ich es im richtigen Forum gepostet hab. Lieber Gruß Marcel
Bearbeitet von Marci_A (08/02/2010 10:40)
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#687549 - 08/02/2010 11:28
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Marci_A]
Hallo Marcel, erstmal herzlich Willkommen bei uns hier im Forum! So, nun hoff ich erstmal dass du bei deinen ersten Beobachtungen auch den Objektivdeckel entfernt hast  solls ja durchaus geben sowas  Hast du deinen Sucher justiert? Falls nicht, ganz einfach, das kannst du auch am Tag machen. Schwenke dein Teleskop auf einen weit entfernten Punkt(Sendemast, Kirchturmspitze etc.), richte es so aus, dass der ausgewählte Punkt mittig im Okular erscheint. Nun stellst du deinen Sucher anhand der Justierschrauben so ein dass auch er mittig auf diesen Punkt zeigt, fertig. Genauer wirds natürlich wenn du das Nachts anhand eines hellen Sternes/Planeten machst. Und hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack was du mit deinem Telekop alles sehen kannst: http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis.htmViel Spaß und wenn du fragen hast, her damit! Gruß und Cs, Michael
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#687551 - 08/02/2010 11:30
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Marci_A]
Hallo Marcel,
das liest sich sehr danach, als sei Dein Sucher nicht auf das Teleskop ausgerichtet. Egel ob das nun ein optischer Sucher oder ein Leuchtpunktsucher ist. Allererste Beobachtungsvorbereitung ist, dass man sich am Tage einen weit entfernten, markanten Punkt sucht (Kirchturm, Strommast oder Baum am Horizont) und diesen Punkt mit dem Teleskop geanu mittig ins Bildfeld holt. Danach schaut man durch den Sucher und richtet ihn genau auf diesen Punkt ein. Wenn der Leuchtpunkt oder die Bildfeldmitte im Sucher mit der Mitte des Bildes im Teleskop übereinstimmt kann man noch mit höhererVergrößerung ran (6 mm Okular) und das Ganze noch etwas feiner einstellen. Erst dann wirst Du auch am Himmel gezielt Erfolg haben und das was Du über den Sucher einstellst auch im Teleskop sehen.
Gruß und CS Günther
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#687583 - 08/02/2010 12:53
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: MootzGMS]
Hallo nochmal. Danke schonmal für die Antworten. Also ich steh nun auf dem Balkon mit meinem Teleskop und versuche eine Turmspitze einer Burg ins Bild zu kriegen. Aber entweder mache ich irgendwas total falsch oder ich versteh es echt nicht  Der Turm ist genau im Fadenkreuz meines Sucher, aber wenn ich dann durch das Teleskop blicke seh ich überhaupt nichts. Nur weiß. Hab schon versucht etwas an der Feinbewegung zu drehn, aber das ändert auch nichts am Bild. Evtl. warte ich noch etwas, weil das Teleskop ja länger brauch im Winter sich an die Außentemperatur anzupassen. Und ja, der Deckel ist weg  Kleine Nebenfrage noch: Ist laute Musik für ein Teleskop schädlich? Also die Vibrationen durch den Bass beim Spiegel oder so? Gruß Marcel
Bearbeitet von Marci_A (08/02/2010 12:57)
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#687588 - 08/02/2010 13:12
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Marci_A]
hallo Marcel,
zuerst die Turmspitze im TELESKOP finden, mit dem 20mm Okular ohne Barlow, dann erst durch den Sucher gucken und die Turmspitze mit den Justierschrauben im Sucher ins Fadenkreuz stellen. Dann erst sind Sucher und Scope parallel und du kannst den Sucher als Zielfernrohr verwenden.
viel Erfolg und lg , Tommy
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Hallo Marcel,
schön das es außer mir noch andere, jüngere Astros gibt. Komme auch aus deiner Gegend (Weilheim / Teck). Bei Gelegenheit kann man ja mal zusammen schauen gehen.
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#687600 - 08/02/2010 13:55
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: winnie]
Servus winnie. Was könntest du mir denn passendes empfehlen für mein Teleskop? Achja die Turmspitze hatte ich nun endlich im Bild, allerdings war im Sucher dann was völlig anderes zu sehen. Aus Spaß und Neugierde hab ich dann mal die Barlow eingesetzt, aber da war dann überhaupt nix mehr zu sehn, auch durch Umstellen der Schärfe. Edit: Wenn ich es mir so überlege, frage ich mich für was ich den Sucher überhaupt brauche wenn ich das Ziel, das ich suche, schon im Teleskop hab. Dann brauch ich das Fernrohr doch eigentlich nicht mehr. Sorry für die blöde Frage aber das kommt mir irgendwie so vor  @ Denis Ich hab dir mal ne PN geschrieben  Gruß Marcel
Bearbeitet von Marci_A (08/02/2010 14:04)
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#687603 - 08/02/2010 14:07
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Marci_A]
Du nimmst den Turm ja nur ins Visier weil er einfach zu finden ist und justierst damit quasi deinen Sucher. Wenn du dann im Teleskop UND Sucher den Turm drin hast kannst du den Sucher auf dein Ziel ausrichten und bist dir sicher das es auch im Teleskop ist (dank der Justage).
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#687610 - 08/02/2010 14:24
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: DenisUlmer]
lieber Marcel, na, wenn du schon am Überlegen bist, dann denk doch mal an die nächste Beobachtung - wenn du den Sucher erst mal parallel zum Teleskop gestellt hast, kannst du ihn dann als Zielfernrohr benutzen. Das wäre der Sinn der Sache. Mein Rat: Versuch erst mal mit dem Gerät wie es ist möglichst klar zu kommen, es ist halt günstigste Qualität, der Sucher wie das Teleskop wie die Montierung . Man kann trotzdem einiges damit sehen, wenn man sich nicht durch die Hürden frustrieren lässt. Solltest du mal an ein neues Teleskop denken, frag besser VOR dem Kauf anstatt nachher. Hier im Forum wirst du unabhängig von irgendwelcher Firmenwerbung beraten, für dein Budget das Beste zu kriegen. lg Tommy
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Hier habe ich mal ein Sucher rausgesucht: http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php?products_id=298#zubehoerIst doch ganz ordentlich oder? @ Tommy Mir ging es am Anfang einfach nicht schnell genug, deswegen bin ich das ganze etwas überstürzt angegangen  Sobald ich mit der Sache richtig vertraut bin werde ich mir aufjedenfall ein neues besseres Teleskop besorgen, das steht fest. MfG Marcel
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#687629 - 08/02/2010 16:02
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Marci_A]
Hallo Marcel, Du solltest Dich von der schönen Werbebotschaft verabschieden, dass Du ein Super-Teleskoppaket bekommen hast, mit dem alles in Nullkommanix geht, weil ja alles schon fertig ist. Die Erkenntnis, dass der Sucher nicht gerade drauf sitzt sondern von Dir erst gerade (zum Haupt-Teleskop) eingestellt werden muss, war nun die erste Ernüchterung (ich hoffe das ist Dir nun klar geworden). Die nächste Ernüchterung wird die sein, dass auch bei freiem Himmel der Skyscout nicht einfach so benutzt werden kann, dass man den irgendwo hinhält und dann das Teleskop Pi x Daumen dahin dreht und das genannte Objekt sieht. Beim Wolkenlückenspechteln ist Dir ja schon ein Hauch davon bewusst geworden. Stadthelligkeit wird sich bei schwachen Objekten, nämlich Nebeln und Sternhaufen sowie Kometen als äußerst hinderlich erweisen, wobei es sogar eher weniger auf direkt sichtbares Licht ankommt, sondern vielmehr auf das Störlicht aus der Lichtglocke über der Stadt, das heißt die Himmelsaufhellung. Hinzu kommt, dass der beste Standort bezüglich irdischem Störlicht durch außerirdisches Mondlicht (also das unseres Mondes) dann quasi egalisiert wird. Für solche Objekte, für die sich der Skyscout wenn überhaupt nur lohnt, muss also ein guter Standort und eine Beobachtungszeit ohne störendes Mondlicht her. Die Suche nach Objekten ist für Sternfreunde (die das nicht per Computerteleskop "GoTo" erledigen) eine sehr große Herausforderung. Es macht natürlich auch Spaß (mit den entsprechenden Erfolgserlebnissen), man braucht aber dazu Kartenmaterial und auch mal eine Anleitung. In diesem Sinne: Stars am Nachthimmel von den Autoren Koch/Korth im Kosmos-Verlag wäre ein Buch, das dies leistet. Darüber hinaus "der Karkoschka", eigentlich Atlas für Himmelsbeobachter von Erich Karkoschka, schon wieder Kosmos-Verlag. Objekte die sich von Störlicht nicht stören lassen sind Mond und Planeten. Diejenigen, die ein ergiebiges Beobachtungsziel abgeben, sind leicht zu finden. Man muss im Prinzip nur grob wissen, wo der Planet steht, in der Richtung das hellste Gestirn ist dann der Planet. Ausnahme: Es stehen mal zwei nebeneinander oder im Falle von Saturn ist mal ein einzelner Stern heller- Probiert man die drei hellsten Sterne am sichtbaren Himmel aus, trifft man auch auf einen Planeten, wenn überhaupt gerade einer sichtbar ist. Dazu braucht man also keinen Skyscout. Aktuell jedenfalls funktioniert das sehr gut mit Mars , der bei Einbruch der Dunkelheit im Osten steht, gegen Mitternacht nach Süden gewandert ist und bis zum Morgengrauen nach Westen zieht - bzw. die Erde dreht sich natürlich entsprechend unter dem Himmel weg. Den Tipp, einen besseren Sucher (eben einen Finder) anzuschaffen, kann ich nur unterstreichen. Ein Leuchtpunktsucher ist meiner Meinung nach eine sehr gute Lösung. Weiterhin ist das Teleskop mit dieser Kombination aus Okularen und Barlow bei weitem nicht voll nutzbar. Der 127/1000 Refraktor zeigt so nur recht kleine Himmelsausschnitte, was das Suchen zusätzlich erschwert, außerdem ist man mit der kleinsten Vergrößerung (20mm Okular also 50x) schon bei einer recht geringen (wenn auch viel genutzten) Bildhelligkeit angekommen. Der interessante Bereich mit wirklich niedrigen Vergrößerungen fehlt, gerade etwas, wo diese Optik überhaupt ihre Stärken hat. Man sollte daher anstreben, einen 2 Zoll Zenitspiegel und ein entsprechendes Okular 40mm mit 2 Zoll Einsteckdurchmesser und Weitwinkel-Feld von mindestens 65° scheinbarem Gesichtsfeld anzuschaffen. Und um dafür (und für vieles weitere) eine Einschätzung zu bekommen, was das bringt, solltest Du Anschluss an eine Beobachtergruppe in Deiner Nähe suchen, so dass Du bei der gemeinsamen Beobachtung Objekte, Handhabung und weiteres Equipment kennenlernst. Clear Skies Sven
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hallo Sven,
der Celestron 127/1000 Powerseeker ist leider kein Refraktor, sondern ein kurzer Newton mit eingebauter Barlow, a la Megastar, und sitzt im Super-Spar-Paket auf einer CG-1 = EQ1. Das ist ein E-Commerce Produkt. Entsprechend gibts keinen 2" Zenitspiegel stc.
Marcel, korrigier mich wenn ich falsch liege!
lg Tommy
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Ist korrekt Der PowerSeeker 127 EQ ist ein Reflektor mit parallaktischer Montierung.
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#687661 - 08/02/2010 17:43
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Marci_A]
Jallo Marcel, willkommen hier bei Asronomie.de ! Zwar konnte ich im Sucher den ein oder anderen Stern fixieren, jedoch sah ich durch das Okular nur schwarz. Die Achsen von Sucher und Hauptrohr müssen exakt parallel zueinander sein. Dann kannst du das im Sucher gefundene Objekt selbst bei hoher Vergrößerung im Okular des Hauptteleskopes sehen. Seit ca. 7 Tage bin ich im Besitz eines Celestron Powerseeker 127EQ 1000mm (20mm Oku + 3x Barlow). Frage: Wer ht das verbrochen? Wer hat dir als Einsteiger zu diesem Teleskop geraten? Die katadioptischen Newtons mit Kugelspiegel und eingebauter brennweitenverlängernder Linse gehören bei den beratenden Sternfreunden zu den meist-abgeratenen Teleskopen. Und das völlig zu Recht. Der Sucher scheint ein 5x24mm Plastiksucher zu sein. Grauenhaft! Mein Rat: Falls du dieses Teleskop noch zurück geben kannst: Tu es! CS,Karsten
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#687701 - 08/02/2010 20:10
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Marci_A]
Oh Gott!
OK, sorry, aber in dem Falle solltest Du keinen müden Euro an Zubehör in dieses Gerät investieren. Es hat zu viele Einschränkungen und diese Teile werden heute in einer allgemein stark schwankenden Qualität produziert. Du kannst anfangs nicht erkennen, ob die Optik schlecht ist oder nur dejustiert (und wenn ja, an welchen Stellen).
Ich bin gelinde entsetzt, dass neben dem 114/1000, dem 150/1400 (meistabgeratendstes Teleskop 2007) und dem "Deepsky-Newton" jetzt auch noch 127/1000 auf die rote Liste muss!
Falls es interessiert, was an solchen Geräten für Mängel zu erwarten sind, dann schlage ich als Suchbegriffe hier im Forum "Megastar" und "Big Boss" vor.
Clear Skies Sven
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hallo Sven,
wie wäre es denn wenn du diese "rote Liste" in deine unabhängige Webseite aufnehmen würdest, die viel gerade von Einsteigern gelesen, und von uns fleissig empfohlen wird? Der Pluto-S gehört übrigens auch noch drauf.
Etwas provokant möchte ich hinzufügen: Ein Händler, der seinen Kunden, nämlich gerade den uninformierten Einsteigern, solche Geräte anbietet und ruhig verkauft, der ist bei mir unten durch. Ich halte das für eine wahre Schande, da es zum selben Preis auch Geräte gibt, die wirklich brauchbar sind, und jeder Händler das weiss. Bitte ihr Händler, haltet mich für einen Träumer, aber überlegt euch das doch mal: Diese Kunden kommen entweder nie wieder, oder brauchen ständig Support weil sie nichts sehen. Oder sie steigen aus und sagen "danke, nichts für mich". Auch gute Geräte bringen Marge.
lg Tommy
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Hi Tommy, Etwas provokant möchte ich hinzufügen: Ein Händler, der seinen Kunden, nämlich gerade den uninformierten Einsteigern, solche Geräte anbietet und ruhig verkauft, der ist bei mir unten durch. Ich halte das für eine wahre Schande, da es zum selben Preis auch Geräte gibt, die wirklich brauchbar sind, und jeder Händler das weiss. Bitte ihr Händler, haltet mich für einen Träumer, aber überlegt euch das doch mal: Diese Kunden kommen entweder nie wieder, oder brauchen ständig Support weil sie nichts sehen. Oder sie steigen aus und sagen "danke, nichts für mich". Auch gute Geräte bringen Marge. Das unterschreibe ich sofort! Es ist mir unverständlich daß diese Aussteigergeräte noch nicht längst vom Markt verschwunden sind. Viele Grüße Felix
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Ich bin gelinde entsetzt, dass neben dem 114/1000, dem 150/1400 (meistabgeratendstes Teleskop 2007) und dem "Deepsky-Newton" jetzt auch noch 127/1000 auf die rote Liste muss!
Falls es interessiert, was an solchen Geräten für Mängel zu erwarten sind, dann schlage ich als Suchbegriffe hier im Forum "Megastar" und "Big Boss" vor.
Hallo Sven, da fehlt noch'n ein Teil in der Liste, nämlich der DS-Mak... (nur mal der Vollständigkeit halber) Gruß Norbert
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Hallo Tommy,
nunja, das geht schon recht weit. Ich muss mir in einer stillen Stunde überlegen, in wie weit das sinnvoll machbar ist. Man sollte wahrscheinlich auf Markennamen verzichten, einerseits weil die sowieso alle zwei Wochen anders aufgepinselt werden, andererseits weil man sich doch sehr exponiert, wenn man die Geräte auch nicht von jedem Her... äh... Importeur oder "Labelfritzen" in der Hand hatte.
Das Dilemma bei diesen Optiken ist ja, dass das optische System durchaus leistungsfähig ist, wenn es denn sorgfältig hergestellt wird. Bei einer ordentlichen Optik bliebe nur das Justageproblem, also die Wahl einer passenden (und leider für Einsteiger wenig erfolgversprechenden oder teuren) Justiermethode. Beispielsweise geht Laserjustage ja schon, nur ist durch den Zwangskauf eines Lasers und ggf. einer Barlow erstmal der Preisvorteil dahin, durch Aufkleben einer Mittenmarkierung dann womöglich die Garantie... Dazu kommt dann noch, dass wir derweil von einigen Optiken wissen, dass diese auch justiert keine guten Leistungen brachten. In mindestens einem Fall ist ja sogar Spiegelverspannung und Korrektor-Verspannung ausgeschlossen worden und die Vermutung für die Ursache des schlechten Bildes war sowas wie ein schief verkitteter Korrektor.
Tja, und wenn man's genau nimmt: Schrottoptiken können genausogut bei anderen Konstruktionen vorkommen. Auch in teureren Preisklassen. Eine Statistik hat keiner von uns wirklich geführt.
Ich werde mal über einen Artikel "Problematische Optiken im Einsteigersegment" nachgrübeln. Da kann schlechte Optikqualität nur "marktsegment-übergreifend" behandelt werden. Die Nachteile bei der Handhabung sind demgegenüber natürlich immer noch ein Argument, aber der Vollständigkeit halber muss man dann auch noch vor manch anderen Dingen warnen.
Clear Skies Sven
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#687754 - 08/02/2010 23:59
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: NGC_2024]
Hallo Norbert,
ja, zum Bleistift! An den erinnere ich mich noch, für Planeten eine zu schlechte Optik, für Deepsky durch die Optikparameter selbst schon nicht geeignet, und dann zumindest im geschilderten Fall so übel, dass selbst das nicht zufriedenstellend geht. Aber, wie in meinem Beitrag gerade eben schon angesagt, es gibt noch mehr. Unter den 100/500 Achromaten gibt es auch eine ordentliche Quote mit Asti und ähnlichen Problemchen. Ich erinnere mich noch haargenau, dass vor Jahren mal jemand diese Optik vehement verteidigte, und dann ganz zum Schluss noch bemerkte, er habe aus fünfen die beste aussuchen können, die anderen vier wären alle mies gewesen. Törööö!
Fragt sich dann halt, wo fängt Fehlkonzeption an, wo ist es nur "hohe Gurkenquote"? Beim DS-Mak sah ich damals schon eine Fehlkonstruktion.
Clear Skies Sven
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Hallo Sven, ich sehe das ähnlich wie Du und möchte noch etwas ergänzen. Der Einsteiger sollte mündig bleiben und durchaus selbst entscheiden, ob er sich einen Justage-zickigen f/4,5 kauft oder einen sanftmütigen f/8. Er sollte aber über die Vor- und Nachteile bzw. die Probleme mit bestimmten Geräten aufgeklärt werden. Zwischen der "Standardempfehlung" 6" oder 8" f/6+ und den individuellen Bedürfnissen/Anforderungen liegen manchmal Welten. Vielleicht könnte man ja auch eine Teleskop Matrix erstellen, in der u.a. folgende Parameter verglichen werden: - Anforderung an die Justage - Anforderung an die Okulare (Randschärfe bei f/4, f/5) - Planetentauglichkeit - Deepskytauglichkeit - Transportabilität (Flugreise, Rucksack, Auto) - Anforderung an die Montierung (welche AZ oder parallaktische ist sinnvoll geeignet) - Bemerkungen/bekannte Probleme CS, Marcus
Bearbeitet von tonabnehmer (09/02/2010 08:42)
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hallo,
der Einsteiger kann aber nur "mündig" entscheiden, wenn er sich informiert - und das heisst im Astrobereich einiges an Arbeit, sowohl begrifflich als auch Marktforschung. Es wundert mich nicht, dass nicht jeder der ein bisserl gucken mag da durchwill.
Wenn ich einen Fernseher kaufe, muss ich mich ja auch nicht über dessen technischen Hintergrund informieren, praktisch jeder im Angebot gibt zumindest ein Bild.
Im Astrobereich aber gibt es z.B. Teleskope (den 114/500 "Pluto" mit Kugelspiegel), die über 30x Vergrösserung nicht mehr scharf abbilden können (Spots so gross dass sie flächig werden), aber mit "bis zu 375x" beworben werden, zB auch vom "Science-Shop" der Wissenschaftsredaktion von "Sterne und Weltraum". Und nicht zum super-billig-Preis, sondern um knapp 200 Ocken. Mit dem Zusatz: "Das Teleskop wird vollständig mit allem Zubehör geliefert, einfach auspacken, aufbauen und warten bis es dunkel wird."
Dieser Kelch ist ja an Marcel vorbeigegangen, ich hoffe dass seiner doch nicht so abgründig sein wird.
Vielleicht reicht es ja auch, Testberichte über die angesprochenen Scopes ins Netz zu stellen, es muss ja nicht gleich eine "schwarze Liste" sein. Die Berichte die ich so finde sind zumeist von Einsteigern selber, die ihr Gerät noch nicht beurteilen können. Amdere Einsteiger, die nach Testberichten für diese Geräte suchen, können sich kaum daran orientieren.
lg Tommy
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Hi Leute.
Leider glaube ich, dass sich miese Teleskope im Allgemeinen dennoch für die Verkäufer lohnen. Solange sie in der Lage sind nur etwas vom Mond zu zeigen, was die meisten Einsteiger sehr begeistert, dann haben sie ihren Zweck erfüllt. Dann wurden erstmal 150€ für das Ding ausgegeben. Wegen dem geringen Preis stellen sich die meisten Käufer sicherlich garnicht die Frage, ob überhaupt etwas sinnvolleres für den gleichen Preis zu bekommen wäre und strafen deshalb den Händler vermutlich garnicht ab, sondern kaufen dann ein größeres Teleskop hinterher. Es wäre ja auch dumm, wenn das Lidlscope keine Schwächen hätte, die einem den Gedanken in den Sinn bringen, anschließend etwas besseres zu kaufen. In den letzten Monaten liest man in den Foren ständig von Leuten mit solchen Geräten, die dann hier die Dobson Empfehlung bekommen. Ich denke die Dinger sollen gerade noch brauchbar genug sein, damit man den Kram nicht in die Ecke schmeisst. Leider gibt es wohl auf der anderen Seite noch Leute, die von solch einem Einstieg frustiert dem Hobby fernbleiben. Aber ich denke wirklich, dass ein paar Eindrücke vom Mond reichen und dann schnell der Gedanke kommt: "Mond sieht ganz schön aus mit dem Teleskop. Um die anderen Dinge beobachten zu können brauch ich halt was besseres." Am Einsteiger-Mond ist ja sogar die schlimmste Wackelei zu verkraften. Ich denke, dass genau aus solchen Überlegungen heraus Kaufhausteleskope auf dem Markt sind und andere "Graupen".
Die angeprochene "Mündigkeit" ist in der Tat ein Problem finde ich. Selbst wenn man sich in Internetforen informiert. Als ich mir im Herbst meinen 10 Zöller zusammengestellt habe, hab ich auch Fragen im Nachbarforum gestellt (kepheus85). So kam es wie es kommen musste, und der allererster Link in der Symbolleiste meines Browsers den ich angelegt habe ging zu einem ganz bestimmten Händler. Ich selbst dachte, völlig unvoreingenommen beraten worden zu sein. Dann hab ich jedoch mal überlegt, welche Leute und welche Posts denn zu meiner Entscheidung beigetragen haben. So hab ich dann mal im Archiv nachgelesen, was diese Leute sonst noch so schreiben und habe schnell gesehen, dass es immer in die gleiche Richtung/Marke geht und kaum noch ein objektiver Vergleich zu anderen Dobsons (in meinem Fall) stattfindet bei manchen Leuten. Ich hab mich echt geärgert und seitdem daran gezweifelt, dass manche Foren eine unparteiische Hilfestellung sind, gerade wenn es darum geht, 500-1500€ für den Einstieg auszugeben. Einfach, da meist die immer gleichen Leute, die immer gleichen Ratschläge/Händlerempfehlungen geben, selbst wenn in der Zwischenzeit neue Varianten auf dem Markt sind. Ich selbst hab mich dann davon befreit, indem ich mit Günther und Sven seitenlange PNs ausgetauscht habe und erst dann wieder öffentliche Fragen gestellt habe. Aber das ist natürlich kein Weg für alle, den Sven und Günthers Aufgabe ist das freilich nicht. Ich möchte nur sagen, dass ich auch bei den Foren öfters das Gefühl habe, dass gegenseitige Kontrolle oder wie man es ausdrücken soll oft nicht funktionieren und auch, dass neue Sachlagen oft nicht berücksichtigt werden. Ohne Werbung zu machen: Jeder hier kennt Günthers Zoomhülsen. Wie kann es dann sein, dass Leuten geraten wird, stattdessen 3 oder 4 Festbrennweiten der Klasse zu kaufen, nur weil der "Berater" die Lösung selbst nicht kennt. Vielmehr kommt es mir so vor, als würden viele einfach das empfehlen, was sie damals ausgesucht haben. Das sich in der Zwischenzeit bessere/günstigere Lösungen ergeben haben können, dass interessiert manche garnicht, aber trotzdem schreiben sie fleißig drauf los. Sven hat einen schönen Beitrag über Filter in einem Magazin geschrieben und obendrein eine Homepage, wo man Informationen gratis bekommt. Dennoch werden auch Einsteigern Nebelfilter empfohlen, die sicherlich nicht in Svens Sinn wären. Das widerum ist für mich keine gegenseitige Kontrolle sondern eher Missachtung von Dingen, die schon 1000 mal besprochen wurden.
Zum Thema Marktforschung fällt mir auch ein, wie gebetsmühlenartig ich in den Foren auf die Einkaufmöglichkeiten in den USA hinweise. Zu meiner Verwunderung trifft das allgemein nicht auf positive Resonanz, sondern entfacht Vorbehalte von Leuten, denen selbst nichtmal Erfahrungen vorliegen oder spöttische Häme, man wäre ein "Sparfuchs" oder "Billigheimer" oder "Schnäppchenjäger" - typische Prestigebegriffe. Konkrete Anfragen von mir an die drei Herren Händler im "Preise und Markt" Forum wurden nicht beantwortet und so stelle ich mir z.B. immer noch die Frage, wieso das LVW 22 in den USA und Deutschland gleich viel kostet, dass Axion LX 31mm jedoch 300 Euro mehr. Also ist meine Frage, was mit den Einkaufskonditionen und Margen bei bestimmten Lieferern gegeben ist. Dabei spielt es natürlich keine Rolle, ob Astrohändler "nicht reich" sind, wie Thommy mal in so einem Beitrag schrieb oder ob man Händlern das Geld gönnt. Für mich ist an dieser Stelle interessant, warum die Preise so verschieden sind und warum Händler auf Astromessen radikal kürzere Preise anbieten können. Ich denke es wird zu der Einsicht hinauslaufen, dass ein deutscher Bauer der 2000€ im Monat zum Leben braucht, aber nur zwei Kartoffeln pro Monat verkauft bekommt, diese für 3000€ verkaufen muss, wenn er selbst 500€ für eine Kartoffeln hergeben muss. Ein amerikanischer Bauer, der mehr Kartoffeln verkaufen kann, z.B. 10 Stück, kann diese dann für 800€ pro Stück verkaufen, wodurch er dann insgesamt sogar auf 3000€ Gewinn kommt. Dieser Ansatz erklärt auch, warum es kein Widerspruch ist, dass hiesige Astrohändler "nicht reich" sind, hier jedoch trotzdem mehr für die gleiche Ware bezahlt werden muss.
War alles was wild hin und her.. ich weiss. Aber wollte es nochmal schreiben. Vor allem die Sache zu der Beratung die ich erfahren habe, welche anfangs nicht gerade ausgeglichen war.
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Viele Grüße. Bernd.
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#687827 - 09/02/2010 12:29
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: dobson85]
Hallo Bernd,
zu dem Lidlscope möchte ich etwas sagen, da ich es selbst habe und es mein Einstieg ist. Ich denke man kann es einem Einsteiger sehr wohl empfehlen, da es wunderbar geeignet ist zu einem günstigen Preis a) einiges am Himmel zu sehen und b) die Teleskop-Technik kennenzulernen. Klar würde ich mir heute etwas anderes kaufen, aber für meine finanziellen Gegebenheiten war es durchaus eine gute Wahl.
Zum Thema Einkauf in den USA. Ich habe noch nichts bei Händlern in den USA gekauft, aber bin mal Deinen Links gefolgt und habe selbst weitere gefunden. Die Preisunterschiede (ich habe nach Telekopen geschaut) sind teilweise enorm. Ebenso gibt es in den USA z.B. von Skywatcher die aktuellen Bundles aus Rohr und Monti zu guten Preisen. Bei den Händlern in Deutschland musste ich vergeblich suchen. Hier muss der mündige Käufer eben für sich entscheiden, ob er in Deutschland teurer aber dafür komfortabler einkauft (Rückgaberecht, Garantie, kein Zoll etc.) oder eben zu günstigeren Konditionen im Ausland. Der Zoll beantwortet übrigens Fragen zur Einfuhr und Steuern per eMail.
Grüße, Marcus
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Hi, Alle-eigentlich-von-mir-höchst-geachtete-Mitforianer...
Das hier wieder stattfindende HändlerPrügeln ist dem Fragesteller wohl ziemlich SCH###EGAL.
Wie wär´s mit Input (falls der neue Kollege überhaupt noch mitliest und nicht schreiend weggelaufen ist....)
Gruß und CS Der Jan
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#687837 - 09/02/2010 13:12
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Blinddarm1]
Hi Marcus.
Ich halte das Lidlscope auch für einen wunderbaren Einstieg. Vor allem weil es so günstig ist. Man kann damit in meinen Augen nichts falsch machen für den Preis, wenn man keine überhöhten Erwartungen hat. Ich schrieb das nur, weil öfters im Forum die Frage auftaucht, warum etwas "verschlimmbessert" wurde und warum Sachen so und so verbaut sind (gerade öfters im Bezug aufs Lidlscope). Darauf halt mein Antwortansatz: Damit man das Teleskop nach einem gelungenen Einstieg durch ein hochwertigeres ersetzt. Das heisst natürlich nicht, dass einem das Teleskop nicht nutzen kann. Bei mir war es auch ein alter Quelle-Refraktor, der mir gezeigt hat, dass mich die Sache fasziniert und es sich lohnt, ein größeres Teil zu kaufen. Das Lidlscope hätte ich nicht nennen sollen! Es bietet für ganz wenig Geld die oben genannten Möglichkeiten. Problematisch ist das Angebot zwischen 100 und 200 Euro, denn da steigen die Ansprüche denke ich.
Zum Thema USA nochmal: Es geht mir nicht darum, dass jeder in den USA kauft, sondern darum, dass Einsteigern überhaupt von dieser Option berichtet wird und sie dann selbst entscheiden können, ob es für sie in Frage kommt. Dabei habe ich halt Skepsis und ablehnende Haltungen festgestellt, wann immer das Thema USA aufkommt. Öfters lese ich in den Foren, dass Leute Okulare für ein paar hundert Euro suchen. Da werden dann oft die richtig teuren Dinger und die günstigeren Okulare genannt. Da finde ich es hilfreich zu erfahren, dass die "teuren" Okulare anderswo nur "halbsoteuer" zu bekommen sind. Ich selbst hätte mir niemals die Speers Waler gekauft, wenn sie nicht bloß 80€ in den USA kosten würden und anderen Leuten wird es ähnlich gehen - knapp 200€ für mehrere Okulare ist bei mir als Student nämlich nicht drin.
Hi Jan. Du hast vor 2 Wochen ein Speers Waler im Bieteforum verkaufen können und dabei 20€ mehr bekommen, als das Okular in den USA neu kostet. Genau das will ich ja ständig berichten, nämlich dass sich umschauen lohnt. Dabei geht es auch garnicht um "Prügel" und Vorwürfe, sondern um Informationen. Ich werd Dir auch nicht vorwerfen, jemanden veräppelt zu haben mit dem Preis, denn schließlich hast Du vermutlich 170€ gezahlt für das Okular und es war somit ein absolut faires Angebot. Ich stelle nur fest, ohne Vorwürfe machen zu wollen (was die Preise angeht).
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Viele Grüße. Bernd.
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#687840 - 09/02/2010 13:19
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Blinddarm1]
Hi! Ich hab ein größeres Antwort-Posting an Bernd gerade verworfen, weil eh nicht viel neues drin stand (außer vielleicht dem Hinweis, dass ich zwar von den Astrozooms weiß, sie aber nicht (aus eigener Erfahrung) kenne - und dass es sinnvoll ist, nur über Geräte zu schreiben, die man auch mal in der Hand hatte. Sven hat ja schön gezeigt, dass einen die technischen Daten leicht in die Irre führen können - mit Link zum Teleskop wär sofort klar gewesen, dass es ein Kat-Newton ist). Zum Thema: So sehr ich Celestron an sich auch mag (zu meinen Einsteiger-Teleskopen gehörten die orangenen C8 aus den 80ern), würde ich auch zum Umtausch raten, wenn möglich. Falls nicht: Die Stabilität der Montierung lässt sich spürbar steigern, wenn die Rektaszensionachse nicht auf den Polarstern ausgerichtet wird, sondern flach zum Horizont zeigt (azimutale Aufstellung). Dann ist das Okular auch immer auf der selben Höhe. Zieh die Stativbeine außerdem nicht ganz aus, das bringt auch noch Stabilität. Zur Sucher-Ausrichtung wurde ja schon was geschrieben - erst mit dem Teleskop ein Ziel anpeilen, und dann den Sucher mit den Justierschrauben der Sucherhalterung auf das Objekt zentrieren. Allerdings - falls ein Umtausch möglich ist, ist die Frage nach einem Ersatzgerät nicht trivial. Um bei Celestron zu bleiben (und nicht gleich Dobson zu brüllen), würde ich parallaktisch montiert nichts unter der Omni-Serie empfehlen, die CG-4- Montierung mit Stahlstativ hat einen ganz brauchbaren Eindruck gemacht (Gibt's unter anderem Namen auch von anderen Herstellern). Aber damit ist man auch schon wieder in der 400-Euro-Klasse, was zu viel ist, um mal ins Hobby reinzuschnuppern. Aber wie bei jedem Hobby gilt: Wer zu billig kauft, erhält eher ein Aussteigergerät als ein Einsteigergerät. Wie viel dir dein spezielles Gerät jetzt zeigt und ob es dir trotz aller Entsetzensrufe erst mal genügt, weiß ich aber auch nicht. Ich kenne nur einen der PowerSeeker-Refraktoren, aber nicht diesen Kat-Newton. Abschließend noch (ganz wichtig) der Verweis aufs http://www.astronomie.de/gad , um Sternfreunde/Vereine in der Umgebung zu finden. Gruß, Alex
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#687857 - 09/02/2010 14:01
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Kerste]
Hi, Bernd... Du hast vor 2 Wochen ein Speers Waler im Bieteforum verkaufen können und dabei 20€ mehr bekommen, als das Okular in den USA neu kostet. Ei, dann zieh halt da hin... USA...USA...USA Gemessen an der Kaufkraft des Durchschnittsamis kostet das Zeug das gleiche ! In Bangladesch krieg ich vier Okus für ne Schüssel Reis - aber wer WILL das ?? Schon mal in Übersee GELEBT ? Bleib mal im eigenen Land und schenk Dir den Diskurs doch einfach. Keiner verschenkt was - besonders kein Händler in D-Land. War immer so. Ist so. Bleibt so. ...und mit dem Speers hast Du Recht - ich habe den vollen Preis bezahlt. Es k###t mich dermassen an, daß in diesem Forum immer einer angelaufen kommt und mir Preise aus Timbuktu von Aktionen von Dunnemal unter die Nase hält und mich um Rabatt anbettelt ! Ich ARBEITE für mein Geld und finde es erbärmlich bei einem Privatverkauf noch ne Mark rausleihern zu wollen. Gehörte nicht hier her, musste aber mal raus...Entschuldigung. Worum ging es ? Einen Sucher an einem Katadiopter ?  Gruß und CS Der Jan
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#687861 - 09/02/2010 14:17
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Blinddarm1]
hi Jan,
toller Inputt.... ;-)
hallo Marcel,
schau mal ob der Händler es umtauscht, mit Hinweis auf deine Berichte hier im Forum kann man den unter Umständen freundlich stimmen, falls er sich spreizt.
Ein vernünftiges Alternativgerät zum ähnlichen Preis wäre IMHO der 114/900 auf EQ2. Ob von Celestron oder Skywatcher ist egal, die gehören beide demselben Herrn, und werden beide in der selben Fabrik hergestellt.
lg Tommy
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Hallo, Ich muss mir in einer stillen Stunde überlegen, in wie weit das sinnvoll machbar ist. Man sollte wahrscheinlich auf Markennamen verzichten, einerseits weil die sowieso alle zwei Wochen anders aufgepinselt werden, andererseits weil man sich doch sehr exponiert, wenn man die Geräte auch nicht von jedem Her... äh... Importeur oder "Labelfritzen" in der Hand hatte. Ich habe mal etwas ähnliches angefangen, ist auch auf meiner Seite, bedarf aber mal dringender Überarbeitung... klickDa habe ich auch aus Sicherheitsgründen auf Markennamen verzichtet, die genauen Angaben zu Öffnung/Brennweite reichen ja meist um die Übeltäter zu überführen ( mit ein Grund warum ich das mal überarbeiten sollte...) Zu den Alternativen... ich habe jetzt hier keine Summe im Kopf, die normalem Alternativen mit etwas mehr Investition sind ja bekannt, vielfach erörtert und verlinkt aber es fiel das Lidlteleskop, da tat sich in meinen Augen vor einigen Tagen eine sehr interessante neue Alternative auf! http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbth..._bei#Post687012Ich weiss nicht ob ihr da schon mal reingeschaut habt, ich war erst über den Preis baff danach über die Detaildaten, parabolischer Spiegel bei ALLEN Grössen, Rockerbox, Peilsucher serienmässig, und wohl ein Sterntest und Ronchitest zu jedem Teleskop (da will ich mich in Sachen Aussagekraft nicht aus dem Fenster lehnen... bin ich nicht bewandert genug). Dazu hab ich mir vom Verkäufer auch nochmal die Daten des FS geben lassen um bei den kleinen mal die Obstruktion auszurechen (kam ich noch nicht dazu), aber zusammen mit den entspannten Öffnungsverhältnissen finde ich für den typischen Lidlgeldbeutel "Bitte max. 100€" den 4"er als ziemlich gangbare Alternative statt eines 114ers den man auf ebay für den Preis mit der Wackelmontierung bekommt - oder?  CS Benny
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#687905 - 09/02/2010 17:14
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Benny]
Hi Benny,
über diese "neue Marke" (?) war ich auch gestolpert, kannst Du die FS-Durchmesser mal nennen? Gerade die beiden kleineren schreien eigentlich danach sich als Low-Budget Anfängerteleskope zu bewähren oder für kleine Reiseteleskopbasteleien geopfert zu werden, so als Jackentaschendobson. Wenn die Qualität nur einigermaßen annehmbar ist auf jeden Fall eine erfreuliche Neuheit!
Viele Grüße Felix
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#687923 - 09/02/2010 17:54
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: Felix42]
Hi Marcel. Du hast nun viel schlechtes über Dein Teleskop gehört. Wenn Du es nicht mehr umtauschen kannst, dann lass es so wie es ist. Maximal ein paar gebrauchte Okulare für 15€ würde ich noch investieren. Wenn es ein neuer Sucher sein soll, dann am Besten ein Leuchtpunktsucher der auch auf einem potentiellen neuen Teleskop zum Einsatz kommen kann. Du hast über die vielen Mängel am Gerät gelesen. Dennoch ist das Teleskop wohl in der Lage Eindrücke vom Mond und anderen Dingen zu vermitteln, so dass der "Astro-Funke" überspringen kann. Bei mir war es auch ein 60/700 Wackel-Kaufhausgerät, dass mir gezeigt hat, dass ich Spass an der Sache habe. Das Gerät lag 10 Jahre auf dem Speicher und ist hingefallen. Der Sucher war kaputt. Trotzdem war es toll die Plejaden anzuschauen und zu wissen, dass ein gewisser Punkt der Jupiter ist. Also Kopf hoch: was bei so einem Gerät zählt ist die Vorstellung darüber, was es bedeutet, was man eigentlich sieht. Für mehr reicht es leider nicht aus wenn man den Berichten hier folt. Hi Jan. Deine Reaktion finde ich schade. In meinem Beitrag war keine Ironie enthalten und erst recht wollte ich Dir keinen Vorwurf machen. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass manche Okulare in Übersee billiger sind, als auf dem Gebrauchtmarkt hier. Dabei stelle ich überhaupt nicht in Frage, dass Dein Angebot im Bieteforum fair war. Und davon, bei einem Privatverkauf noch mehr vom Preis runtezuschlagen war auch nicht die Rede. Selbst dann nicht, wenn es die Okulare anderswo billiger gibt. Ich finde Dein Angebot war in Ordnung, denn schließlich hast Du ja einen viel höheren Preis bezahlt damals. Im Okularforum schreibt gerad jemand er hätte 250€ Preisrahmen, er würde sich für das Speers Zoom interessieren, aber es wäre ihm zu teuer. Genau hier wäre es doch nett wenn jemand auf die USA hinweist UND auf Alternativen. So kann der Käufer mit einer Menge an Informationen selbst entscheiden. Die Sachen mit realer Kaufkraft undsoweiter solltest Du nochmals durcharbeiten. Da hilft der Internetauftritt der Weltbank, wo es kostenlos Zahlenwerke der letzten Jahre gibt. Ich finde auch, dass wir in dem tollen Forum hier freundlich bleiben sollten, selbst wenn es gegensätzliche Meinungen gibt. Auch wenn ich oben über manche Beiträge "gemotzt" habe heisst das noch lange nicht, dass ich das Forum und seine Teilnehmer nicht schätze. Unterschiedliche Meinungen auszutauschen und neue Ansichten kennenzulernen gehört nämlich mit dazu. Hier treffen sich Arbeiter, Lehrer, Beamte, Akademiker, Schüler und viele mehr. Da ist nur mit Höflichkeit ein Austausch möglich.
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Viele Grüße. Bernd.
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#688856 - 12/02/2010 21:05
Re: Newcomer stellt sich vor
[Re: dobson85]
hallo Benny,
ich kenne die Scopes dieser neuen Marke nicht persönlich, aber mein befreundeter Händler sagte mir, er stand vor der Wahl sie ins Programm zu nehmen und hat lieber darauf verzichtet - aus mechanischen (OAZ, fette FS-Streben), und optischen Gründen. Auf deiner verlinkten Seite steht ja auch, dass sie nachträglich mühsam justiert werden müssen, und der Sterntest von dem 80er zeigt noch deutliche Zonenfehler. Wir werden sicher mal einen Bericht darüber sehen, hoffe ich.
lg Tommy
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