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BerndB

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Hi Leute!

Ich (Anfänger) habe seit ein paar Tagen ein Skywatcher Dobson Flextube 10" mit recht guten Okularen (Baader Zoom 8-24mm), (William Optics Swan 32mm).

Ich lebe in Tirol im Inntal und hatte in meiner ersten Nacht wolkenlosen Himmel aber recht viel Smog. Konnte Jupiter mit Streifen und drei Monden erkennen. Ansonten sah ich Sternenmäßig eben nur schön glitzernde Diamanten am Himmel.

Beim nächsten Mal werde ich auf 1500m hochfahren auf ne Hütte um dort zu observieren.

Meine Frage:
Kann man mit dieser Ausrüstung bei gutem Seeing Galaxien als solche erkennen, oder bleibt es nur bei einem glitzernden Diamanten? Ist das nur Science Fiction oder muss ich weiter suchen!? Bernd
Beste



 
Achja und wir haben alles supersauber justiert, auch den Sekundärspiegel und Primär, war alles top, soweit ich sehen konnte.
 
Hallo Bernd :)


Was man mit 10" beobachten kann hat Martin Schoenball in seinen Zeichnungen eindrucksvoll festgehalten...
Allerdings bedarf es einiger Erfahrung diese Details auch zu erkennen.
Nur mit hingucken ist es nicht getan - ZEIT NEHMEN heisst die Devise :)

Bei dunklem Himmel und guter Transparenz im Hochgebirge sollten Dir schon schöne Beobachtungen gelingen.

Auch bei Christian Busch (Deneb hier im Forum) kannst Du mal die Galerie ansurfen, seine Beos mit 8" sind für Dich sicher auch interessant: *KLICK*

EDIT : Nicht enttäuscht sein wenn die Details zu Beginn noch nicht so branden wollen...die Buben haben schon ECHT geübt ;)


Gruß und klaren Himmel

Der Jan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ja, vielen Dank, das gibt einem gleich wieder viel Motivation!!
Bin bereits gespannt, auf das nächste gute Seeing.
 
Hallo!
Mit deiner Öffnung und dem Himmel sollte so einiges gehn!
Mit nur halb soviel Öffnung und einem Himmel von 4mag (furchtbarer Stadthimmel) in der Stadt habe ich Beispielsweise den roten Fleck auf dem Jupiter sehen können, oder auch schon Andromeda als Schatten.


Gruß Deadlock
 
Hallo BerndB,

wenn du Galaxien und Nebel beobachten willst, achte schon wärend des Aufbaus alles mit möglichst wenig Licht (Rotlicht) auszuführen. Z.B. die Innenraumbeleuchtung im Auto ausschalten. Handys werden im Dunkeln zu Lichtkanonen.
Dann würde ich nicht unbedingt mit Jupiter anfangen. Meist ist das Teleskop zu beginn noch nicht ausgekühlt, auch ist Jupiter sehr hell. Las den am Himmel zappeln, das Sahnehäubchen kannst du zum Schluss am besten beobachten.
Die Technik des indirekten Sehens bringt sehr viel. Schau mal die nächsten zwei Links:
http://www.astronomie.de/bibliothek/artikel/einsteiger/flaechenhellgk/index.htm
http://www.andreas-domenico.de/astro/pub5.html

Auch das Scharfstellen hat es in sich. Das Auge kann ein leicht unscharfes Bild scharf sehen. Das Auge akkomodiert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Akkommodation_(Auge)

Deswegen zügig fokussieren. Intrafokal-Extrafokal-Fokal bumms aus. Mit ein wenig Übung in etwa einer Sekunde ausführen. Und dann hin und wieder mal einfach in den unendlichen Himmel schauen. Das tut dem Okular sehenden Anfängerauge und allen anderen gut und entspannt.

Nimm dir Zeit und schau dir z.B. M31 an. Versuche dann mal dich zu hinterfragen: Was sehe ich? Das kannst du in Gedanken tun, oder deine Umwelt akustisch verseuchen ;-)
Was sehe ich? Beschreib dir selbst, was du siehst. Bald merkst du, wie aus einfach-ins-Okular-gucken ein bewusstes beobachten wird.

CS

Michael
 
Nussbäume? :totlach2:

Gruß,
Hans-Peter
 
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