wenn ich das nun richtig aus dem Tumult ziehe, dann hast Du Dich zu einem ganz normalen Dobson entschlossen und bunkerst den Rest der Kohle bis Du erste eigene Erfahrungen in der visuellen Beobachtung gesammelt hast. Gut so. Mit guten Links hat man (ich auch) Dich über die verschiedenen Threads hinweg zugepflastert, Lesestoff genug. Wenn ich nicht irre, dann hast Du einen Kontakt in der Nähe. Nutze ihn, denn von Newtons/Dobsons und passendem Zubehör hat der Typ Ahnung und verkaufen will er Dir nichts. Er kann Dir höchstens bei der Auswahl und später(!) anstehenden Tunings helfen.
Dein Einstand hier war nicht berauschend, aber einige Kommentatoren scheinen auf unterschiedlichem Niveau etwas berauscht zu sein, das macht derzeit wenig Sinn für Dich.
Gruß Günther
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Überprüft, was immer auch geschrieben steht, wenn selbst durchs Teleskop Ihr seht. Das mehrt die eigene Erfahrung und bringt so manche Offenbarung.
Was noch hinzu kommt ist, dass ich hier bei mir keine kenne, die Teleskope haben wo ich mal durch gucken kann um mir von dem gesehenen ein Bild zu machen.
Dir wurde schon weit oben von Kerste folgende Seite nahe gelegt: http://www.astronomie.de/gad/ Hobbyastronomien gibt es sicher auch in deiner Gegend, man sieht sie halt nur so selten, da nachts unterwegs. Übrigens, NRW ist groß, vllt. solltest du mal deinen Standort preisgeben. Die zuletzt genannten Seiten wie die von Sven Wienstein & Co. wären die nächste Pflichtlektüre.
Gruß Peter
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If you eliminate the impossible, whatever remains, however improbable must be the truth
erwarte nicht, im Forum eine klare Linie zu finden. Hier wird dich niemand an der Hand nehmen und sagen, das es nur eine richtige Wahl gibt. Das mußt du selbst herausfinden. Das Forum kann nur Anregungen liefern und auf gewisse Punkte hinweisen, über die es sich nachzudenken lohnt. Wenn es in der Praxis klemmt, kann dir auch nur jemand helfen, der dir die Praxis näher bringen kann - sprich: jemand vor Ort (Verein, Sternwarte, anderer Hobbyastronom, ...). Das Händler anders beraten, als Hobbyastronomen, kann auch damit zusammenhängen, dass sie etwas verkaufen wollen (hab neulich erst wieder gelesen, dass Händler so was gelegentlich tun )
CS Chris
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CS Chris
Wer behauptet "Das geht nicht!", sollte nie jemanden stören, der es gerade tut.
Die meisten, die hier posten, sind auf mehr oder weniger verschlungenen Pfaden zu ihrem Teleskop(park) gekommen. Jeder hat so seine eigenen Vorlieben und No-Gos, die man eigentlich nur im Selbstversuch rausfinden kann. Die Ethos-Okulare mit 100° Gesichtsfeld sind zum Beispiel sehr beliebt, weil man den Bildfeldrand nicht mehr sieht, aber es gibt auch Beobachter, denen ein "normales" Weitwinkel mehr als ausreicht - mir wäre ein Ethos das Geld nicht wert. Die Ansprüche sind unterschiedlich, und wenn's gut läuft, sagen dir die Berater hier auch, warum sie was bevorzugen.
Mit dem Dobson bist du höchstwahrscheinlich auf einer guten Spur, aber es gibt auch genügend Sternfreunde, die sich mit dem Dobson-Schubsen nicht anfreunden können oder wollen. Da hilft letztlich nur selber anschauen. Ist wie mit der Probefahrt beim Auto: Im Prinzip erfüllen alle Autos ihren Zweck mehr oder weniger; aber mit welchen Macken und Features man zurecht kommt, muss man selber rausfinden.
Ich kenne sogar einen, der irgendwann sein Teleskop verkauft hat und lieber überall Sternwarten besucht und sich da Sonderführungen gönnt - so kommt man auch zu Beobachtungsabenden mit erfahrenen Sternfreunden und braucht sich nicht um das Equipment zu kümmern. In Anbetracht der Zahl der klaren Nächte ist das gar nicht so blöd, und man sieht auch noch was von der Welt, nicht nur vom Himmel
Ist bei dir echt keine Sternwarte in der Gegend? Wenn ich mir das GAD so anschaue, ist NRW auch nicht gerade unterversorgt mit Sternwarten und Vereinen.
Gruß, Alex
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Stargazing: All I see are the lights of a billion places I'll never go.
Ich denke, Du kannst mit einem 10er Dobson nicht viel falsch machen. Visuell ist sicher erst mal der richtige Weg, denn wenn ich vorher nichts gesehen habe, weiß ich ja nicht mal, was ich da überhaupt fotografiere. Ausserdem würde mich persönlich der ganze Technikkram, der zu transportieren und aufzubauen ist, jedesmal ins Grübeln kommen lassen, ob sich der Aufwand an diesem oder jenem Abend wirklich lohnt. Und da wir hier leider ein sehr spunghaftes und launisches Wetter haben, sollten die wenigen sternenklaren Nächte in erster Linie auch zum Beobachten genutzt werden und nicht dazu, die Kamera zu bewachen... Ein Dob ist gut, billig (für die optische Leistung) und schnell aufgebaut, zwingt dazu, sich ohne Navi am Himmel zurecht zu finden und belohnt dann nach einiger Einarbeitungszeit mit dem sekundenschnellen Auffinden der wichtigsten Sternbilder und DS Objekte in ansprechender optischer Qualität. Mich hat die sehr positive Dobson-Erfahrung inzwischen zu einem 18-Zöller gebracht, unterstützt von einem Schnellspechtler-Reise-Apo auf Fotostativ. Aber ebenfalls wieder visuell. Fotografieren überlasse ich gerne den anderen, denen es Spaß macht, stundenlang zu knipsen, die Bilder zu stacken und durch zig Programme zu jagen, bis das Resultat endlich brauchbar ist.
Ich hab einen 10" GSO allerdings mit größeren Fangspiegel als der Dobson. Die Qualität der Verarbeitung ist super, ich würd auf jeden Fall wieder zu dem GSO greifen, schon wegen des Crayfordauszugs. Warscheinlich würd ich sogar den Dobson kaufen und ne EQ6. Erstens hab ich dann weniger Obstruktion und zweitens ne Rockerbox wenns mal schnell gehn soll.
was mich immer wider aus der Bahn wirft ist , dass jeder eine andere Meinung zu den Teleskopen wider gibt.
Vor gefühlten 99 Postings wurde bereits ausgeführt dass es nicht DAS Teleskop gibt, nicht das BESTE, und schon gar nicht das EINE das jeder haben will.
Das liegt nicht daran das manche Teleskope Mist sind und andere perfekt, sondern schlicht und einfach an den unterschiedlichen Wünschen der Nutzer.
Antwort auf:
Der Eine meint ,"die Optik von XZY ist gut", der Andere sagt, "eher nicht gut". Der Eine empfiehlt mir das Teleskop, der Andere sagt "bloss nicht".
Die meisten empfehlen genau das was sie selbst besitzen, und meinen dass es auch für andere das Richtige ist. Somit sind die meisten schnell ausgesprochenen Kaufempfehlungen weitgehend nutzlos.
Antwort auf:
Das Problem dabei ist, dass ich keinerlei Erfahrung habe ,um da das richtige für meine Bedürfnise herauszusuchen.
2 Möglichkeiten:
- suche Sternfreunde in der Umgebung, und schaue mal durch ein paar Teleskope durch. In diesen paar Minuten werden dir soviele Lichter aufgehen, dass du einsiehst wie sinnlos deine jetzige Vorgehensweise ist.
oder - kaufe irgend ein Teleskop. Egal was. Und lerne was beim nächsten Teleskop anders sein soll.
Antwort auf:
Ich glaube ich habe inzwischen jeden Teleskopschop im Internet angerufen, aber das was Die mir geraten haben ist absolut widersprüchlich zu dem was Ihr mir hier erzählt.!!
Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen: Besuch Sternenfreunde in deiner Nähe und teste nach Möglichkeit verschiedene Geräte.
Ich z.b. hab im Frühjahr nach mehreren Wochen Forenwälzen und einer Beratung hier im Einsteigerforum schon gedacht, ich wüsste, welches Teleskop es bei mir werden sollte. Nach einem Besuch in der örtlichen Sternwarte und zwei oder drei Spechtelabenden allerdings kippte ich meine Entscheidung und kaufte mir einen FH-Refraktor, weil das Geld für einen Apo nicht reichte. (Man muss sich auch bei einem Hobby finanzielle Grenzen setzten, gerade wenn am Anfang die Erfahrung fehlt.)
Warum ich mir so einen langbrennweitigen Farbeimer geholt hab, bei dessen bloßer Erwähnung sich vielen Forenteilnehmern die Zehennägel aufrollen? Ein Blick durch einen 4" f/10 FH hat mich mehr umgehauen als der Blick durch einen 12" SC! Sicher: Geschmackssache.
Vergiss nicht, das ist ein Hobby und keine Materialschlacht. Hol dir schlichtweg das Instrument, was dir am meisten Spass(!!) macht. Ich hab jedenfalls meinen Kauf noch keine Minute bereut. Am Ende gehts dir ähnlich, und der Dob bleibt ungenutzt, weil du z.b. viel lieber mit einem 20x80 Fernglas auf Galaxienjagd gehst.
ich habe die Postings gezählt die sich auf Internetseiten (Taunus-Astronomie, Sven Wienstein, Depp Sky Brothers...) beziehen, dazu noch die mit "gehe mal zu ´ner Sternwarte". Hickschlick hat sie alle (!) ignoriert. Er ist niemals darauf eingegangen. Es waren insgesamt 23 (!!!) verteilt über 3 Threads. Einmal nur am 11.12. um 12:28 erwähnte er nur kurz : O-Ton : Ich wohne in einer Grßstadt und in mein Auto passt viel rein. Ich weiß nicht so recht ob man da überhaupt noch helfen kann, oder soll.
was mich immer wider aus der Bahn wirft ist , dass jeder eine andere Meinung zu den Teleskopen wider gibt. Der Eine meint ,"die Optik von XZY ist gut", der Andere sagt, "eher nicht gut". Der Eine empfiehlt mir das Teleskop, der Andere sagt "bloss nicht". Und ich der Laie soll nun herausfinden was nun stimmt. [...]
Stimmt. Genauso ging es mir auch. Mit dem kleinen Unterschied, daß ich nie einen Thread "Was soll ich mir kaufen" eröffnet habe, sondern einfach die Einsteigerbereiche in 2 Foren quer- und die interessanten Threads komplett gelesen habe. Da findet man einen Haufen Informationen und kann anschließend selbst eine Entscheidung treffen. Bestimmte Dinge wiederholen sich nämlich in den Anfängerthreads, hier ein paar Beispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
- Willst Du visuell beobachten, kauf' Dir 'n Dobson - Identische Okulare zeigen bei f/6 weniger Randunschärfe als bei f/5 - es gibt Leute die finden den vorangegangenen Punkt schlimm, andere nicht - Zu einem Dobson möchte man Okulare mit großem Gesichtsfeld - Die günstigen asiatischen Spiegel sind qualitativ fast identisch - Steig mit ca. 500mm Brennweite in die Astrofotografie ein - Eine stabile Montierung ist das A und O in der Fotografie, hier will man lieber viel zu viel Reserve, als ein bissl zu wenig - Astrofotografie ist deutlich anders als Tageslichtfotografie - Goto ist für's visuelle Beobachten entbehrlich, beim Fotografieren ganz nett
Wenn Du die Links die man Dir ans Herz legt nicht liest oder nicht verstehst (ich unterstelle erstmal keins von beidem, die Frage musst Du für Dich selbst beantworten) wird's schwierig Dir zu helfen.
[Ironie] In dem Fall gehste einfach zu einem Händler und lässt Dir was andrehen. Am besten einen 10" Newton auf 'ner EQ-5. Nimm' auf jeden Fall einen Lacerta M-GEN mit OAG für die Fotografie mit DSLR. Sowas will ich mir nämlich im nächsten Jahr zulegen, ich hoffe da auf den Gebrqauchtmarkt ;-) [/Ironie]
Natürlich hat jeder seine eigenen Präferenzen was Astrokram angeht. Ein tolles Beispiel dafür ist der Thread in dem es um die Anschaffung eines hochwertigen Refraktors geht.
Geh' mal in ein nicht-markenbezogenes Autoforum und stell' die Frage: "Ich habe 25.000 EUR gespart, was für ein Auto soll ich mir kaufen." Da wirste in etwa den gleichen Effekt erleben wie hier mit Deiner Astronomie-Frage.
EDIT: Der Thread über die APOs der Oberklasse ist übrigens im blauen Nachbarforum...
Bearbeitet von Ursus_spelaeus (30/12/201010:55)
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Gruß, Bernhard 10" Dobson & 72/432 ED Refraktor auf CAM
Der Preis ist ganz OK finde ich und ich habe gehört dass die Firma gute Optiken verbaut!!!
Sollte ich in einem Jahr die Lust an dem Spechteln verlieren, ist's auch nicht so tief in die Tasche gegangen und ich kann's noch verkaufen!
Wenn jemand hier Anregungen zum Dobson meiner Wahl, oder doch noch mein Traumteleskop gefunden hat, dann bitte ich dass Er oder Sie sich bei mir meldet.
mfG aus S.
Frank
Hallo Frank.
Ich habe den 10" GSO Deluxe Dobson seit circa einem Jahr. Ich kann Dir nicht mit belastbaren Vergleichen gegenüber anderen Geräten helfen. Ich kann Dir jedoch sagen, dass ich mit dem Gerät sehr zufrieden bin, so wie es ist. Das Höhenlager finde ich sehr gut, da die Friktion einfach und schnell verstellt werden kann. Das ist sehr hilfreich für mich, da ich Okulare besitze, die zwischen 300 und 600 Gramm wiegen. Das Höhenlager arbeitet meiner Meinung nach sehr präzise und ist wertig gebaut (schwer, sauber gefräst). Der Okularauszug ist ebenfalls gut und arbeitet sehr feinfühlig und präzise. Wie wichtig für mich die 1:10 Mikrountersetzung ist, merke ich, wenn ich sie testweise nicht benutze. Mit dem Rollenlager für die azimuthale Verstellung bin ich auch sehr zufrieden und sehe keinerlei Verbesserungsbedarf. Berichte über "zu viel Leichtgängigkeit" usw. kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht teilen, da ich bislang alle Beobachtungen als angenehm empfunden habe. Dauerhafte Vergleiche zu einem Teflon/Ebony-Star-Einbau (Kosten: circa 30€) liegen mir jedoch nicht vor.
Jeden einzelnen der angesprochenen Punkte des Teleskops kann man sicherlich besser und raffinierter lösen. Meine niedrigen Ansprüche werden von dem Teleskop jedoch vollkommen erfüllt und ich bin sehr zufrieden mit der Entscheidung, dieses Modell gekauft zu haben.
Hier noch zwei Videos zum Gerät:
ein Werbevideo, Link. ein Aufbauvideo bei dem man alle Einzelteile sieht, Link.
Mit langbrennweitig wollte ich nur andeuten, dass ich keinen f/5 Kometensucher mein Eigen nenne. Es ist ein 5" f/9,5 , von mir liebevoll "Farbi" genannt.
Okay, mit Eimer hast du wohl recht. Farbi ist eher ein Farbröhrchen.
#778198 - 30/12/201021:00Re: Equipment für DS
[Re: HickSchlick]
Hallo Frank.
Leider gibt es in Deutschland keine Zhumell Dobsons. Baulich ähnlich gibt es GSO Deluxe Dobsons bei Teleskop Service, die teurer sind und weniger Zubehör enthalten.
Ich selbst habe wie gesagt den von Dir selbst verlinkten 10" GSO Deluxe.
Im Vergleich zum Zhumell Dobson aus dem Video ist der Tubus weiß, es ist kein Mondfilter enthalten und kein Justierlaser. Außerdem verfügt das Sucherfernrohr nicht über einen 90°-Einblick.
Dennoch habe ich das Gerät bei TS gekauft und bin sehr zufrieden damit.
Sternenfee123
Mitglied
Registriert: 22/06/2010
Beiträge: 1380
#778237 - 31/12/201003:20Re: Equipment für DS
[Re: HickSchlick]
Hallo Frank,
der von Dir verlinkte 10" GSO Deluxe ist ok für DS.
Die beiden Links von Bernd zu den Videos sind einfach nur göttlich. Soooo wird jeder Dobson bedient. Egal, ob das Rohr nun weiß, blau oder rot lackiert ist. Das "Dobson schubsen" schafft schon ein kleines Kind mit 8 Jahren. Dann wirst das als ausgewachsenes Mannsbild auch hinkriegen
Der Zusammenbau von der Rockerbox im Video - köstlich. Eine "IKEA" Rockerbox !!!
Man baut die Box einmal zusammen und so bleibt sie dann ein Leben lang. Viele Dobsons kommen auch schon mit fertig zusammengebauter Rockerbox im Paket an.
Zum Transport wird üblicherweise der Teleskoptubus und die Box separat getragen (oder im Auto verstaut).
Box hinstellen, Tubus einklinken, auskühlen lassen und durchgucken. Dazu noch ne drehbare Sternkarte, ne Rotlichtlampe, den Karkoschka und 3 Okulare. Fertig. Damit kannst viele Jahre den Himmel mit den Augen abgraßen und Dich freuen. Außerdem lernst so die Orientierung am Sternhimmel ganz automatisch ...
Nen Justierlaser kannst beim Kauf bei den deutschen Onlineshops gleich mitbestellen. Und wenn Du dem Händler mitteilst, daß Du lieber den Sucher mit 90 Grad Einblick haben möchtest, dann bekommst den gegen einen kleinen Aufpreis auch. Da sind alle Händler flexiebel
Dein Entschluß, erstmal mit nem 10" Dobson für relativ wenig Geld die visuelle Astronomie anzupeilen, ist sehr vernünftig.
Jetzt solltest Du Dich noch ein bissy mit der Theorie hinter den unterschiedlichen Okulatrypen befassen, denn bei einem f=5 Newton (Deinem angepeilten Dobson-Teleskop) spielt die richtige Wahl der Okulare eine wichtige Rolle für den Spaß am Beobachten.
Am besten machst dazu nen neuen Thread auf. "Welche Okulare für Deepsky-Beobachtung mit 10" f=5 Dobson?"
Ums Fotografieren kümmerst Dich in ein paar Jahren mit ner guten Montierung und Fotoobjektiven oder einem kurzbrennweitigen Refraktor, falls Du dann immernoch Fotoambitionen hast.
Für Visuell und Deepsky-Fotografie benötigt man nämlich 2 total unterschiedliche Teleskope und hat völlig andere Anforderungen an die Nachführung ...
#778326 - 31/12/201013:58Re: Equipment für DS
[Re: HickSchlick]
Hi Frank.
Ich hoffe dennoch, dass Du nicht zu viel optisches Feuerwerk beim Sternegucken mit so einem Teleskop erwartest.
Bis auf den Mond ist die Anschaulichkeit der Objekte wohl eher Geschmackssache. Die meisten Leute die bei mir mal durchs Teleskop geschaut haben, waren enttäuscht angesichts der Teleskopgröße und der trotzdem gegebenen Detailarmut bei Deepsky-Objekten.
Am Mond gibt es viele, viele Krater zu sehen. Beim Saturn den Ring, beim Jupiter ein paar Strukturen. Die meisten Deep-Sky-Objekte sind aber nur sehr schwach sichtbar. Sternhaufen zeigen sich da schon geselliger.
Der auf Bildern schön bunte Orionnebel wird durch das Teleskop ungefähr so aussehen, wie in folgendem Video bei Sekunde 22:
Erwarte also nicht zu viel optisches Feuerwerk beim Nebelgucken.
Ich hoffe auch, dass Du weisst, dass sämtliche Fotoaufnahmen die in den Foren gezeigt werden Langzeitbelichtungen sind und somit Details und Farbfülle zeigen, die sich bei einem Blick durchs Teleskop so niemals auch nur ansatzweise zeigen werden, außer bei der Mondbeobachtung.