Alles Dobson .. oder was ?

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Re: Doppelfette Sachen

Hallo Andi,

ich bin auch mal in so etwas reingeraten und hatte Mühe, da "mit heiler Haut" wieder rauszukommen. Das Gute ist, dass die Sache - wenn man´s denn dabei bewenden läßt - in den meisten Fällen auch schnell in der Versenkung verschwindet... wenn man´s nicht dabei bewenden läßt, wird hier offenbar gern auch in der Vergangenheit weitergewühlt.

Also: Schwamm drüber, finde ich.

@Gerd:
Danke. Einen ähnlichen Werdegang habe ich hier genommen und bin über ein gebrauchtes Lidlskop reinmarschiert. Das Beste, was ich tun konnte. Ihr glaubt ja nicht, welche Rolle "der Wunsch" bzw. "das Teil will ich haben" eines Threadstarters bei der Diskussion spielt. Vieles ist schon lange entschieden, bevor die Arbeit im Forum beginnt. Daher die vielen Beratungsresistenzen.

Entweder ein gebrauchtes Teil oder auch gern mal der FH f10 auf EQ2 wäre in vielen Fällen auch nicht verkehrt. So hat das alles mal angefangen, bevor es SC´s, Maks, SN´s und Dobsons überhaupt gab auf dem Massenmarkt. Nach nur einem halben Jahr mit dem Teil weiß ich mittlerweile genau, was Sache ist und wo genau ich hin will und womit. Schritt für Schritt eintauchen in diese wirklich komplexe Sache halte ich für besser, als jemanden auf Spezialgeräte loszulassen, die eben auch schon für Spezial-Vorlieben zugeschnitten sind.

Daher wäre mein Rat: Diese Möglichkeit gehört an den Anfang eines Fragebogens oder eines Einsteigerthreads. Offen und schonungslos bezüglich der Qualität, die er sich damit einhandelt. Aber eben auch für wenig Geld! Wenn der Newbie schon weiter ist, wird er die Diskussion schnell genug in die Details bringen können.

Klare Nächte

Logi
 
Re: Doppelfette Sachen

Geht euch doch mal bitte alle raus abkühlen.
Draußen ist super Wetter. Ihr verpaßt etwas. :huhu:
 
Re: Doppelfette Sachen

Hallo Logi,

Zitat von loginov:
Ihr glaubt ja nicht, welche Rolle "der Wunsch" bzw. "das Teil will ich haben" eines Threadstarters bei der Diskussion spielt. Vieles ist schon lange entschieden, bevor die Arbeit im Forum beginnt. Daher die vielen Beratungsresistenzen.

Völlig klar. Daher wird der beste aller Ratschläge, erstmal zu Leuten gehen, Sternwarten oder Treffen immer auch der mit der höchsten Ignorierfrequenz sein. Da braucht man sich auch nichts vormachen, das wird sich nicht ändern.

Anders herum, ich, wie ich berate habe nicht darüber zu entscheiden, was sich mein Gegenüber letztlich kaufen wird. Das weitere Interesse am Sterne gucken entwickelt sich ja auch erst mit der Zeit und den Möglichkeiten. Zudem wissen wir ja auch alle selbst gut genug, daß wir alle schon einmal wider besseren Wissens dem einen oder anderen Habenwill nachgegeben haben.

Grundsätzlich bleibe ich also dabei, der Benefit eines Forums ist dann erreicht, wenn der Einsteiger in der Lage ist, die für ihn richtigen Fragen zu stellen, ob hier oder beim Händler.

So eine Checkliste, Fragebogen wäre sicher eine tolle Sache, das würde so einige Beitragsphrasen im Vorfeld schon einsparen. Vielleicht sollten diesen Fragen auch schon kleine, wirklich kurze Hinweise mitgegeben werden, die ohnehin immer Bestand haben. Wenn nämlich der Fragebogen am Ende Deeksky-Beobachtung und Fotografie für 300 Euro Budget auswirft sind wir so weit wie vorher...

Ein weiterer Ansatz: Weniger ist mehr! Ein Fragebogen mit zunächst zu vielen Details wird ganz sicher nicht benutzt oder nur sehr unvollständig beantwortet werden. Daher die Frage an die alten Füchse, welche Fragen wären wirklich grundlegend wichtig. Ich denke, das sollten am Ende nicht mehr als 10 Fragen sein, weniger wäre günstig.

Ein anderer, ergänzender Ansatz könnte sein, daß die Leute, die Erfahrungen mit Equipment eben auch einen Fragebogen hätten. Anhand dieses Fragebogens bewerten sie nach ihrer Einschätzung, wie gut eine Kombination anhand festgelegter Kriterien funktionieren wird. Auch hier werden nicht unnötig viele Details eingeflochten, Details könnten ja immer noch in den Beiträgen besprochen werden.
 
Hi Tommy,

Ich bin immer wieder erstaunt das, egal was jemand für Einstiegsvorstellungen äußert, (fast) ausschließlich ein 8“ Dobson empfohlen wird. Natürlich und völlig unbenommen ist es so :

1. Öffnung .. Öffnung … für (im Verhältnis) kleines Geld
2. leicht zu bedienen … aufstellen, durchgucken..

So.. jetzt dürft ihr mich rundmachen

Ich mache immer wieder die Erfahrung, daß Einsteiger in unser Hobby völlig überzogene Erwartungen haben, was sie in einem Teleskop zu sehen bekommen können. Gnadenlos verwöhnt durch erstklassige farbige Bilder von Profis und Profiamateuren möchte man alles in bunt, groß und hell haben, so wie auf den Hochglanzfotos. :mauer:

Ich finde, mit diesen überzogenen Erwartungen muß als allererstes aufgeräumt werden. Das kann man durchaus höflich machen. Und ich denke, man muß einem Einsteiger auch sagen, daß er als allererstes die Sternbilder lernen sollte. Damit er eine solide Grundlage hat, sich am Himmel prinzipiell zurechtfindet und Sirius nicht mit der Venus verwechselt. :teufelgrr:

Es gibt mittlerweile sehr viele Sternwarten, ich möchte Einsteiger eigentlich immer erstmal dorthin schicken. Damit sie merken, wie das ist, wenn man in dunkeln, eventuell auch im kalten mehr oder weniger bewegungslos am Teleskop steht. :cool:

Die meisten Menschen verbringen mittlerweile fast ihr ganzes Leben in klimatisierten Räumen. Zu Hause, im Betrieb, im Auto, dem Supermarkt...

Was ein ganz normaler leichter Wind nachts auf einmal für Auswirkungen hat, das können die sich überhaupt nicht vorstellen. Ein Abend auf einer Sternwarte oder bei einem Teleskoptreffen trennt schon sehr schön die Spreu vom Weizen. :o

Ich erleb es immer öfter - da kommen Besucher zu uns auf die Sternwarte, die völlig falsch angezogen sind und nach kurzer Zeit völlig ausgekühlt von dannen ziehen.

Bleibt nach einem solchen Abend das Interesse, dann kann man in die Beratung einsteigen. :super:

Ich würde einem Anfänger erstmal empfehlen, mit einem kleinen Refraktor f=10, ruhig einem gebrauchten Teil, den Mond und die Planeten zu beobachten. Das sind die Objekte, die am leichtesten zu finden sind. Auch aus einer Stadt heraus. Vom Balkon, von der Terasse, vom Garten oder Gehweg. Da hat der Einsteiger sofort ein Erfolgserlebnis. 90/900 sind völlig ausreichend. :)

Motorisierte Montierungen, Goto und der ganze technische Schnickschnack (ala GPS-Teleskop) sind für einen Einsteiger die falsche Empfehlung. Der soll die Erddrehung am Okular unmittelbar erleben. Merken, daß er die durch Drehen an der RA-Achse ausgleichen muß. :augenrubbel:

Parallel dazu unbedingt weiter Sternwarten und auch Planetarien besuchen, mit anderen Amateuren gemeinsam beobachten, Sternkarte, Rotlichtlampe und Himmelsjahr anschaffen. Lernen, was ein Sternhaufen, eine Galaxie oder ein Nebel ist. Und wenn der Einsteiger einige Zeit mit seinem Röhrle und bei anderen durch größere Instrumente beobachtet hat, steht doch einer Vergrößerung von Öffnung/Brennweite und Montierung nix im Weg. :)

Bis dahin ist er üblicherweise in der Lage zu begreifen, warum wir nach diversen Kriterien (Lichtverschmutzung am Standort, Transportmöglichkeit sowie spezielle Beobachtungswünsche) fragen und kann mit den in unserem Hobby üblichen Fachbegriffen (Okular, Tubus, Nachführung, Montierung, Stativ) auch was anfangen... :biggrin:

Ein Einstieg in die Astronomie ist wie der Einstieg ins Tauchen. Ehe sich der Kandidat Flossen, Gürtel und Flaschen anschafft, muß er doch erstmal schwimmen lernen!

Erst wenn diese Grundlagen sitzen, macht eine weitergehende Beratung überhaupt Sinn. Ein interner Grabenkampf Linse gegen Spiegel, 1 1/4" gegen 2", scheinbares Gesichtsfeld 50° gegen 80°, was soll denn das? Das bringt dem unbedarften Einsteiger überhaupt nix.

CS
Fee
 
So, nach meinem Grundsatzstatement jetzt zum Fragebogen.

Das ist eine gute Idee. :) Ich würde diese Fragen aufnehmen:

- Kennst Du die Sternbilder?
- Hast Du schon etwas eigene Beobachtungserfahrung mit dem Fernglas oder einem kleinen Teleskop gesammelt?
- Hast Du schon mal auf einer Sternwarte, bei einem Teleskoptreffen oder bei einem Freund durch ein größeres Teleskop durchgeschaut?
- Möchtest Du von zu Hause (Balkon, Terasse, Garten) beobachten?
- Mußt Du das Teleskop an einen anderen Standort transportieren?
- Wie viel Geld kannst Du für das Teleskop plus Zubehör ausgeben?
- Kannst Du von Deinem Wunschstandort die Milchstraße sehen?
- Soll es was für jeden Abend oder nur für den Urlaub werden?
- Warum hast Du Dich für das Teleskop entschieden, nach dessen "Brauchbarkeit" Du fragst?

Abhängig von der Beantwortung dieser Fragen kann man dann in die Beratung einsteigen. :super: ...

CS
Fee
 
Hi allerseits,

ich finde, wie Toni, dass ein Fragenkatalog eigentlich nur eine begrenzte Zahl an "Eckdaten" abfragen kann, denn für "alle Fälle" sind die möglichen individuellen "Konstellationen" auf der Fragestellerseite einfach zu viele. Da muss dann der "Dialog" mit den Beratern weitere Klärung herbeiführen :)

Ich denke auch, man sollte von vornherein klären, wie die "Motivationslage" beim Fragesteller ist ... mal grob in zwei Kategorien eingeteilt, kann es sich um einen spontanen "ich will mal eben so gucken"-Kandidaten handeln oder um einen etwas ambitionierteren, der schon längere Zeit mit dem Hobby "Schwanger geht" ;)
Für Ersteren tuts eventuell ein LIDLskop günstig gebraucht, für den Zweiteren käme u.U. ("Dialog") dann so einiges zwischen ED/FH-Refraktor und "Riesen"-Newton in Frage, was sich dann im "Dialog" klären lassen sollte.

Übrigens - und da bin ich (inhaltlich) wohl mit Andi d'accord: Ich halte es für "unnötig" dem Einsteiger zu suggerieren, dass er sich erstmal am Himmel auskennen muss, die Sternbilder in und auswendig kennen muss etc.
Liebe Kollegen, so schön es ist ... aber es ist doch etwas "anachronistisch" ;) Für was "benötigt" ihr denn die Sternbilder? Genau! Zur "Orientierung" ... und da gibts mittlerweile auch einige (modernere) Alternativen ;)

Den Rat zur "Kontaktaufnahme" sehe ich genauso kritisch, wie einige andere Hobbykollegen hier auch ... aber anraten kann man es natürlich trotzdem immer mal :)
 
Hallo Leute,


schön daß noch ein paar Vorschläge gekommen sind! Ich sammel mal, so langsam scheinen die wichtigsten Punkte komplett zu sein so daß man ans ausortieren gehen kann:


Zitat von Felix42:
- Wieviel darf der Spaß max. kosten?

- Hast Du schonmal (mit-)beobachtet und ein besonderes Interesse oder ist ein universeller Einstieg gefragt?

- Besteht die Möglichkeit in der Nähe des Wohnortes zu beobachten (dunkler Garten, dunkle Wiese leicht erreichbar) oder ist es sinnvoll darauf zu achten daß man mobil ist um dunkleren Himmel zu erreichen?

- Wenn Mobilität gefragt ist, wie fände der Transport statt? Auto, Fahrrad, Rucksack...

- Bist Du handwerklich ein bischen begabt und offen für Verbesserungsbastelvorschläge oder sogar teilweisen Selbstbau (z.B. eine Rockerbox für einen kleinen Newton) um das Budget besser zu nutzen?

Dann von Gerd:

Zitat von *entfernt*:
Dazu kommt noch:

- Bereit sein etwas gebrauchtes zu kaufen.

- Ob der Kauf noch etwas verschoben werden kann um eine Messe/Austellung zu besuchen damit man Teleskope live erlebt.

Dann von den Leuten die beraten:

Aufzeigen aller Vor- und Nachteile von verschiedenen Systemen. Aber: Ohne Eigeninteresse, ohne eigenes Ego zu benutzen, ohne jemanden in eine Schiene zu drücken nur weil man selbst so beobachtet.

Zu den Mitbeobachtungsmöglichkeiten bei anderen:

Ist ansich eine gute Idee. Nur hab ich da doch ein paar Bedenken:

- man muss sich mit völlig fremnden Menschen treffen, da denke ich mal, das möchte nicht jeder.
- Bei unserem Hobby muss das meist Wetterbedingt spontan sein. Das unterzubringen ist manchmal unmöglich. Dazu gehört gerade großes Glück das alles zusammenpasst - Wetter, Wochentag, Termine, Familie, Arbeit...

...und von Fee:

Zitat von Sternenfee123:
- Kennst Du die Sternbilder ?
- Hast Du schon etwas eigene Beobachtungserfahrung mit dem Fernglas oder einem kleinen Teleskop gesammelt?
- Hast Du schon mal auf einer Sternwarte, bei einem Teleskoptreffen oder bei einem Freund durch ein größeres Teleskop durchgeschaut?
- Möchtest Du von zu Hause (Balkon, Terasse, Garten) beobachten?
- Mußt Du das Teleskop an einen anderen Standort transportieren?
- Wie viel Geld kannst Du für das Teleskop plus Zubehör ausgeben?
- Kannst Du von Deinem Wunschstandort die Milchstraße sehen?
- Soll es was für jeden Abend oder nur für den Urlaub werden?
- Warum hast Du Dich für das Teleskop entschieden, nach dessen "Brauchbarkeit" Du fragst?

Ich denke da kann man was brauchbares draus machen, kleine Änderungen oder Ergänzungen kann man ja immer noch umsetzen wenn sich da beim Beraten was sinnvolles ergibt.

Die Frage ist: wie verfährt man mit dem Fragenkatalog? Sollte einer der Moderatoren ihn oben im Einsteigerbord festnageln?

Ansonsten stimme ich hier mit den meisten Aussagen soweit sie die Beratung betreffen überein:

Zuviele Fragen sind kontraproduktiv, eine Beratung kann nur Vor- und Nachteile von Teleskopen herausstellen, was das Opfer der Beratung sich kauft ist letzendlich seine Sache. Wir können nur helfen Fehlkäufe möglichst zu vermeiden.


Viele Grüße Felix
 
Hi Felix,

vielleicht sollte man noch zu jeder Frage erklären, warum das gefragt wird ...

Das würde dem Einsteiger evtl. das eigene "Nachdenken" über sein Ansinnen etwas erleichtern. Nur sollte man dann möglichst verständlich und ohne allzu viele "Fachausdrücke" erklären, also z.B. bei der Frage nach dem "bevorzugten Beobachtungsplatz und dessen Himmelsqualität" das nicht gleich mit der "AP" fürs Übersichtsokular "begründen" ;) ... oder so ?)
 
Zitat von Felix42:
Die Frage ist: wie verfährt man mit dem Fragenkatalog? Sollte einer der Moderatoren ihn oben im Einsteigerbord festnageln?

Hallo Felix,

den Fragenkatalog anzunageln, wäre in der Tat von Vorteil. Ich bin vom Nutzen eines solchen Fragebogens überzeugt. In der Kaufberatung im digitalkamera.de-Forum leistet so einer sehr gute Dienste und wird von fast allen Fragestellenden auch benutzt.

Gruß André
 
Hallo Leute,

1. Vorkenntnisse
2. Erwartungshaltung
3. mögliche Standorte
4. Transport
5. finanzieller Ansatz

Mit der Erörterung und Klärung dieser fünf Punkte ist man m.E. schon so weit eingestiegen, dass er Einsteiger erkennen kann, dass es nicht mit "grab and go" getan ist und dass der Berater erkennen kann, ob sich die Möglichkeit ergibt, dem Einsteiger die Chance zu vermitteln, so sinnvoll den Einstieg in unser Hobby hinzulegen dass er dem Hobby auch erahlten bleibt.

Ist diese Klärung gelungen, kann man allmählich zum Teleskop an sich überleiten, wobei fast immer mehrere Alternativen anzudenken und vorzustellen sind. Vorteile, Nachteile verschiedener Konstellationen aus eigener Sicht vorzustellen ist dabei für jeden(!) Berater legitim, auch die Diskussion der Vorschläge unter den Beratern selbst, die ja durchaus berechtigter Weise unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen haben. Es obliegt dann eben nur(!) dem Beratenen, diese Argumentationen aubzuwägen und sich der Mühe zu unterziehen, Argumente und Meinungen für sich und seine Bedürfnisse auszuwerten und eine eigene Entscheidung für sich selbst zu begründen.
Der Einsteiger der bis hier hin folgt ist nicht so dumm, dass man ihm seine Sicht aufzwingen muss und dazu in einen Wettstreit mit den anderen Beratern anzettelt. Man hat in diesem Zusammenhang das Wort "Sieg" hier schon gelesen und auch feststellen können, dass Berater deren Argumente keinen Gefallen fanden, penetrant werden oder zu weiterführenden Fragen (Okulare/Zubehör) keine Stellung mehr nehmen.

Ich persönlich neige dazu, recht früh dem unbedarften Einsteiger mit 150 € Budget dazu zu raten, das Budget etwas aufzustocken und trotzdem noch wenn es eng wird, gebraucht zu kaufen. Dem unbedarften Einsteiger mit 1500 € Budget rate ich eher dazu, mindestens die Hälfte zunächst mal zu bunkern.
Es gibt weder für 150 € noch für 1500 € das für jeden Bedarf passende oder gar perfekte Teleskop. Von keinem Hersteller und von keinem Händler.
Wer etwas anderes verbreitet oder vorgibt, meint er könne aus einger Erfahrung erkennen dass er das 100% passende Teleskop für den unbekannten und auch nach eingehender Beratung noch unsortierten Fragesteller konfigurieren kann, hat ein ganz persönliches Problem.
Daher bin ich für jedes Budget geneigt, durch möglichst vielseitige Teleskopeigenschaften möglichst vielseitige Beobachtungsmöglichkeiten zu eröffnen.
In dieser Sicht der Dinge liegt aus jeder Richtung wohl meine größte Angriffsfläche für Leute denen ich nicht passe und ich habe aufgehört, mich mit Ihren Erziehungsversuchen auseinanderzusetzen, das hilft der Fragestellung nicht. Die Forenerfahrung zeigt, dass so Monsterthreads geboren werden, aus denen sich der Fragesteller auf Seite 3-8 ausklinkt.

Ich gehe beim Einsteiger von vielen logischen Voraussetzungen aus:
-wer Refraktor verlinkt will nicht zwingend einen Refraktor, er will ein Teleskop (Newton/SC, pp dto)
-wer azimutale oder parallaktische Aufstellung erwähnt/verlinkt, hat ein Bild gesehen, welche Funktionen jeweils machbar sind, weiß er nicht
-wer GoTo verlinkt will Technik, weiß eventuell sogar den Preis aber nicht was ihn das an anderer Stelle kostet
-wer beobachten und sofort auch fotografieren will, weiß nicht was er da wirklich will
-wer als Beobachtungsziel Planeten/Mond nennt, nennt das Naheliegende und kennt die Möglichkeiten nicht wirklich
-weder der 150 € noch der 1500 € Frager weiß, was möglich ist und was das minimal oder maximal kostet
-Beide haben nicht zwangsläufig Geld zu wenig oder Geld zu viel mit dem ICH nach eigenem Belieben verfahren darf und ich berate in beinden Fällen auf Geld sparen und doch auf maximales Ergebnis

All das und viele Erfahrungen wie im Märchen vom Prinzen lassen mich zu dem Schluss kommen, dass ein Mindestmaß an Öffnung anzustreben ist.
In sofern gehen meine Erfahrungen auch über Kreuz mit dem Vorschlag von Fee zu 90 mm Öffnung.
Der durchschnittliche Einsteiger braucht einen gewissen Mindestreiz an Seherlebnis und der generiert sich nun Mal zunächst hauptsächlich über Öffnung, Anzahl und Auflösung der möglichen Objekte. Mit 90 mm Öffnung in der Einsteigerklasse und mit entsprechend untrainierten Augen bleibt ein Kugelsternhaufen ein Wattebäuschchen, ebenso die die wenigen GX oder sonstige Nebelchen.
Auf Teleskoptreffen kommen Besucher, an meinen Beobachtungsplätzen kommen auch häufiger Leute verbei die gerne einen Blick riskieren, was dieser seltsame Vogel mit den Teleskopen denn da so treibt und sieht.
Meine Feststellung ist, dass ich in einem stecknadelkopfgroßen Jupiterbild sehr schön die Bänder erkenne, die Leute sehen einen gelben Stecknadelkopf.
Ab 5 mm Jupitergröße kommt dann schon Mal Detailerkennung und Begeisterung auf.

Jedes Zoll mehr Öffnung bringt da einen großen Fortschritt und der zahlt sich auch mit mehr Beobachtungserfahrung aus. Der Einsteiger hat einfach mehr Möglichkeiten, mehr zu gucken, wir die größere Chance einen begeisterten neuen Beobachter in unserer Mitte zu begrüßen.
Immer noch besteht die große Gefahr, das ein warmer Hintern sehr schnell wieder wichtiger wird als diese flüchtige Teleskopidee. Ich war gestern draußen, nur auf dem Balkon, aber dazu muss man schon gebacken sein oder man lässt das ganz schnell wieder. Blöd wenn dann 1500 € in einer Ecke verstauben.
Daher ist es m.E. wichtig, dass es sich nach dem Kauf des Teleskops, welches schon möglischt gute Einstiegsbeobachtungen ermöglicht lohnt, durch weiteres Zubehör (Okulare, Monti, Filter pp) die Beobachtungsmöglichkeiten zu steigern und das Equipment selbst erkannten eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi allerseits,

noch was ...

Vielleicht sollte man dem Einsteiger auch von vornherein klarmachen, dass "Geld nicht alles ist", dass man auch für viel Geld in diesem Hobby nicht DAS in allen "Disziplinen" hervorragende Teleskop kaufen kann. Dass man aber - je mehr man investiert - umso weniger "Kompromisse" eingehen muss, was eventuell (später auch) dazu führt, dass man sich mehrere "Spezial"-Teleskope bzw. "Spezial"-Equipment für seine "Lieblingsaspekte" des Hobbys zulegt ... ?)
 
Hi Günther,

Es gibt weder für 150 € noch für 1500 € das für jeden Bedarf passende oder gar perfekte Teleskop. Von keinem Hersteller und von keinem Händler.

War wohl "grenzüberschreitende Gedankenübertragung" ... ich meine natürlich die Grenze zw. Hessen und Bayern ;)
 
Hallo zusammen,

Zitat von Felix42:
Hallo Leute,


schön daß noch ein paar Vorschläge gekommen sind! Ich sammel mal, so langsam scheinen die wichtigsten Punkte komplett zu sein so daß man ans ausortieren gehen kann:

[...]

Na das ist ja eine sehr nette Liste und ging gar schneller als ich mir nun habe eine konkrete ausarbeitung zurechtlegen können. Muss ja aber nicht, man muss ja nicht die Räder ständig neu erfinden müssen.

Ich denke, nun gilt es, die Fragen zu sortieren, zu Clustern und analog Günthers gutem Ansatz zuzuordnen, sodaß zunächst nur ein paar wenige, greifbare Hauptüberschriften stehen bleiben. In den so entstandenen Kategorien kann der Beratungssuchende dann in den Unterfragen alles weitere, was er sicher beantworten kann kund tun und somit wird dann auch schnell klar, welchen 'Skill' er hat.

...Und wenn dann ein Programmierer bei a.de dafür eine Eingabemaske liefert, die hier im Einsteigerboard in der Texteingabe ein Flipout liefert, indem man diese Checkliste abarbeiten kann hätte ich Euch alle aber sowas von lieb... ;)
 
Hallo Ralf und Andre,


vielleicht sollte man noch zu jeder Frage erklären, warum das gefragt wird ...
Guter Einwurf!


Andre, ich denke auch daß man die Beratungen dadurch in geordnete Bahnen lenken kann, so wird ein Dialog draus und kein "Fakten um die Ohren hauen".

Ich versuch die Fragen mal zusammen zu fassen, könnte insgesamt etwas so aussehen:


1.) Wieviel darf der Spaß max. kosten?


2.) Hast Du schon etwas eigene Beobachtungserfahrung mit dem Fernglas oder einem kleinen Teleskop gesammelt und ein besonderes Interesse oder ist ein universeller Einstieg gefragt?

Teleskope haben immer einen optimalen Einsatzbereich, ein Teleskop das für Planetenbeobachtung optimal ist sieht anders aus als eines mit dem man große Bereiche der Milchstraße ähnlich wie mit dem Fernglas absucht.


3.)Besteht die Möglichkeit in der Nähe des Wohnortes zu beobachten (dunkler Garten oder Terasse, dunkle Wiese leicht erreichbar) oder ist es sinnvoll darauf zu achten daß man mobil ist um dunkleren Himmel zu erreichen? Hast Du schonmal ein Teleskop (Astromesse/Volkssternwarte)angeschaut und weist was evtl an "Geschleppe" auf dich zukommt?

Dunkler Himmel ohne störendes Licht ist durch NICHTS zu ersetzen wenn es um Deep-Sky Objekte geht, bei der Beobachtung von Mond und Planeten ist es weniger wichtig. Wenn Du die Milchstraße sehen kannst ist das schonmal ein gutes Zeichen. Grundsätzlich vermeiden sollte man Flächen die sich tagsüber in der Sonne stark erwärmen, die aufsteigende flimmernde Luft sorgt auch nachts für wabernde unscharfe Bilder im Okular.


4.)Bist Du bereit etwas gebrauchtes zu kaufen oder handwerklich in der Lage etwas zu basteln?

Gebrauchte Sachen sind zu 99% in Ordnung, die Hobbykollegen gehen in der Regel sehr pfleglich mit ihrem Equipment um. Etwas Bastelarbeit kann gerade beim Einstieg mit kleinem Budget viel Geld sparen helfen.


5.)Was erwartest Du überhaupt von einem Teleskop?

Bilder wie sie im Internet gezeigt werden gibt es im Okular NICHT! nur Planeten und GANZ WENIGE Deep-Sky-Objekte zeigen (einen Hauch) Farbe, alles andere ist schwarz-weiß-grau. Schau auf Seiten wo Hobbyastronomen Zeichnungen vom gesehenen zeigen, dann weißt du etwa was dich erwartet.


So, ergänzt/korregiert bitte mal was euch fehlt oder stört.


Viele Grüße Felix



P.S.: hihi, ich seh schon mit meinem Zweifungersuchsystem halt ich hier nich mit :/
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Leute,

man könnte auch die nützlichen Einsteigerseiten zusammenstellen und auf einen Link vereinigen.
Die entsprechenden Links könnten dann zu Themenschwerpunken zusammengefasst sein, also z.b.


Zeichnungen (öffnungsbezogen)
Einsteigerfotos (bitte nicht oder nicht nur die Hubblebilder der Profis)

Maße, Gewichte, Größenvergleiche
(z.B.Benny Hartmann)

(Einsteiger)Teleskope
Montierungsarten
Zubehör
Tipps und Tricks (Justierung pp)
Sven, Antares, Benny, Pteng, Uwe, A.de Startseite pp


Die Reihenfolge der Themen ist bewusst gewählt, zuerst das Anschauliche, dann Technik, wenn es sein muss bis ins Detail.

Ein Mal zu setzen, damit vermeidet man den Linkwust in der Beratung.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

den Ansatz von Günther:

1. Vorkenntnisse
2. Erwartungshaltung
3. mögliche Standorte
4. Transport
5. finanzieller Ansatz

finde ich gut. Lediglich müssten die einzelnen Fragen noch durch Unterkategorien verfeinert werden und den Punkt 4. Transport halte ich schon für einen Unterpunkt von 3. Standorte.

Also z.B. zu 1. Vorkenntnisse
1.1 Optik: gut...mittel...keine
1.2 Himmelsmechanik....
1.3 Sternkarte....

Im übrigen sollte eine Einführung zum Thema auf der Startseite zu finden sein. Da hab ich, ausser dem Kursangebot nichts mehr gefunden. Oder kollidiert das miteinander?

Da ich im Normalfall auch direkt ins Forum gehe, habe ich mich mal bewusst auf der Stammseite umgesehen.

Ein Anfänger findet dort auch nicht gerade aufklärende Beiträge auf die man verweisen könnte. Das Forum steht hier schon auf relativ einsamen Posten.

CS
Porsti

 
Hallo zusammen

Der Ansatz gefällt mir - erstmal vorgefertigtes Basiswissen durch Links anlesen lassen und parallel dazu die wichtigsten Grundfragen in den Raum stellen.
Was man vielleicht noch ausgliedern könnte wäre die Astrofotografie.
Das ist ja ein beliebter Einsteigerwunsch, der fast immer mit den Möglichkeiten kollidiert, d.h. weder Erfahrung, noch Budget etc. passen dazu sorecht. Ferner müssten dafür Beobachtungsvorteile geopfert werden.
Man könnte hierfür jedoch Einstiegsseiten für 'simple' Astrofotografie zusammenstellen. Vieles ist ja schon mit "völlig ungeeigneter" Ausrüstung möglich - sei es ein Alt/Az Teleskop mit Webcam, ein parallaktisches Piggyback, Kleinstmontierung/Nachführplattform oder mit stehender Kamera ganz ohne Teleskop/Montierung.

Zielsetzung meinerseits wäre da, dass vom knappen Einsteigerbudget nichts - oder nicht viel - in diese Option fliest.
Das könnte man ebenfalls durch Links realisieren:
- kostenlos mit stehender Kamera (Strichspur, Sonne, Mond, oder auch hier der Thread zu 'Astrofotografie ohne Nachführung')
- geringe Kosten Solar (Webcam + Filter)
- geringe Kosten Deepsky ( Barndoor oder kleine EQ Montierung)

Komplett ausreden kann bzw. sollte man einen Wunsch eben nicht immer - wenn der zum Preis eines Okulars machbar ist sollte man die Optionen schon aufzeigen.

cs
Jürgen

 
Hallo zusammen,

kleiner Tip noch an alle:

Zitat von porsti55:
Also z.B. zu 1. Vorkenntnisse
1.1 Optik: gut...mittel...keine
1.2 Himmelsmechanik....
1.3 Sternkarte....

Wo irgend möglich auf Begriffe wie 'gut' 'mittel' oder ähnliches Verzichten, das kann letztlich keiner Einschätzen, weder der Fragene noch der Berater auf der anderen Seite.

Tip also:

Optik:
[ ]Ich bin Einsteiger und möchte mich erst in den Grundbegriffen optischer Geräte orientieren.
[ ]Ich kenne unterschiedliche Teleskop-Bauarten
[ ]Ich kenne grundlegende Zusämmenhänge um Öffnung, Brennweiten und Vergrößerungen
[ ]Ich kann systembedingte Unterschiede und Fehler sicher zuordnen.
[ ]Ich brauche noch grundlegende Informationen zu optischem Zubehör (Okulare, Filter, Zenitspiegel etc.)
 
Hi Folks,

ich denke es hat sich gelohnt einmal so einen "komischen" Thread zu beginnen. Ich habe im Nachhinein nicht mit solch einem produktiven Verlauf gerechnet. Zwischendurch war es ja manchmal herb, aber das gehört eben manchmal dazu.
 
Hallo Ralf,

Ich halte es für "unnötig" dem Einsteiger zu suggerieren, dass er sich erstmal am Himmel auskennen muss, die Sternbilder in und auswendig kennen muss etc.
Liebe Kollegen, so schön es ist ... aber es ist doch etwas "anachronistisch" ;) Für was "benötigt" ihr denn die Sternbilder? Genau! Zur "Orientierung" ... und da gibts mittlerweile auch einige (modernere) Alternativen ;)

Du hast recht, es geht mir um die Orientierung am Himmel. Ich bin da eventuell wirklich altmodisch. ;)

Ich glaube, ein angehender Hobbysterngucker sollte wissen, daß man den Orionnebel im Sternbild Orion findet und daß das ein Wintersternbild ist. Daß er den kleinen Wagen nicht mit den Plejaden verwechseln sollte, daß der Ringnebel in der Leier am besten im Sommer beobachtet wird...

Wenn ein Einsteiger ein knappes Budget hat (unter 300 Euro), ist doch eh keine Monti mit Goto finanzierbar. Der steckt das bissy Geld in die Optik und hoffentlich in ne halbwegs brauchbare Monti. Wie soll der ohne Kenntnis der Sternbilder dann was anderes als Sonne, Mond und Planeten finden?

Selbst wenn eine Gotomontierung im finanziellen Rahmen liegt, muß man ein Alignment machen. Kennt er keinen einzigen Stern am Himmel, wie soll das funktionieren?

Ich hab überhaupt nix gegen "Goto", nutze es ja auch für knifflige Fälle. Aber ich kann bei Problemen (Steuerung spinnt, Akku leer...) auch die Klemmen lösen und ohne technische Hilfe die üblichen Einsteigerobjekte einstellen.

Ohne Orientierung am Himmel geht das aber net. Ich hab oft genug bemerkt, wie verzweifelt ein Einsteiger M13 gesucht hat oder ums Verrecken den Hantelnebel nicht gefunden hat, weil er nicht mal ne grobe Ahnung der Sternbilder hatte und absolut keinen Plan, wann welches Objekt wo am Himmel steht...

Für mich gehört die Kenntnis des Sternbilder und die Position der Objekte da drinn zu unserem Hobby dazu...

Den Rat zur "Kontaktaufnahme" sehe ich genauso kritisch, wie einige andere Hobbykollegen hier auch ... aber anraten kann man es natürlich trotzdem immer mal :)

Hast Du da schlechte Erfahrungen gemacht? Aus welchen Gründen siehst Du das kritisch?

CS
Fee
 
Hallo Fee,

Zitat von Sternenfee123:
Du hast recht, es geht mir um die Orientierung am Himmel. Ich bin da eventuell wirklich altmodisch. ;)

Also gleich vorweg, ich bin an sich der gleichen Ansicht. Ich halte es gar fast für eine Frage der Ehre, den Leuten auf Anfrage auch immer... naja....fast immer sagen zu können um was es sich handelt, wenn sie fragend den Zeigefinger zum Himmel richten.

Wir leben aber auch in einer technisierten Welt. Wenn in den kommenden Jahren Goto nochmal intuitiver und preisgünstiger wird, sollte uns klar sein, daß es dann auch mehr Astrohobbiisten geben wird, die nur noch mittels dieser Technik beobachten werden, und, sie werden ebenfalls ihre Erfolgserlebnisse haben. Wer dann aus dem Kopf heraus 300 Objekte mit dem Dobson in Windeseile anfahren kann ist dann ein Anhänger der alten Religion... ;)

Grauselig, die Vorstellung, nicht wahr? In etwa genauso wie die, daß es heutzutage Leute gibt, die ein KFZ zielstrebig von A nach B nur noch mit Hilfe eines Navi's bewegen können.

Ich glaube, ein angehender Hobbysterngucker sollte wissen, daß man den Orionnebel im Sternbild Orion findet und daß das ein Wintersternbild ist. Daß er den kleinen Wagen nicht mit den Plejaden verwechseln sollte, daß der Ringnebel in der Leier am besten im Sommer beobachtet wird...

Da setzt Du aber schon verdammt viel voraus. Ich meine, wir haben ja Leute dabei, bei denen zählt ein Teleskop zu den Spontankäufen, das man gerade mal eben... Tja, und da sind dann noch die, die schon den Kaufschalter für sich umgelegt haben, aber sicherheitshalber hier nochmal kurz nachfragen, worauf sie achten sollen. Unter der Voraussetzung gesehen, was glaubst Du, mit wieviel Materie sich derjenige mit sonstigem 'Ballast' wie Himmelskunde befasst hat?

Wie soll der ohne Kenntnis der Sternbilder dann was anderes als Sonne, Mond und Planeten finden?

Nichts! Das ist ja das Problem... ;)
Selbst wenn eine Gotomontierung im finanziellen Rahmen liegt, muß man ein Alignment machen. Kennt er keinen einzigen Stern am Himmel, wie soll das funktionieren?

Gar nicht! Das ist ja das Problem... ;)

Ich hab überhaupt nix gegen "Goto", nutze es ja auch für knifflige Fälle. Aber ich kann bei Problemen (Steuerung spinnt, Akku leer...) auch die Klemmen lösen und ohne technische Hilfe die üblichen Einsteigerobjekte einstellen.

Dafür hat der Einsteiger aber in der Regel zunächst erstmal kein Verständnis. Man muss es wohl wirklich erst erlebt haben wie es ist sich auf einen Abend vorzubereiten, das ganze Geraffel herumgeschleppt und dann geht nichts nur weil eine Batterie leer ist.
Ohne Orientierung am Himmel geht das aber net. Ich hab oft genug bemerkt, wie verzweifelt ein Einsteiger M13 gesucht hat oder ums Verrecken den Hantelnebel nicht gefunden hat, weil er nicht mal ne grobe Ahnung der Sternbilder hatte und absolut keinen Plan, wann welches Objekt wo am Himmel steht...

OK, da sage ich aber, das habe ich auch erst 'unterwegs', während des Hobbies gelernt. Ich denke, als Teleskopbesitzer entwickelt man nochmal mehr die Motivation, den Himmel genauer kennen zu wollen als sich dies als Hausaufgabe vor den Teleskopkauf zu stellen.



Den Rat zur "Kontaktaufnahme" sehe ich genauso kritisch, wie einige andere Hobbykollegen hier auch ... aber anraten kann man es natürlich trotzdem immer mal :)

Hast Du da schlechte Erfahrungen gemacht? Aus welchen Gründen siehst Du das kritisch?[/quote]

Kritisch ist vllt nicht das richtige Wort. Die wenigsten gehen einfach diesen Weg, sich die Geschichte wirklich erstmal anzuschauen. Ist einfach so und im Zeitalter von Internet und Onlineshops sicher nochmal mehr als früher.

Ich denke, es geht hier im synergetischen Teil dieses Threads nicht darum, sich von diesem Ratschlag zu verabschieden, sondern um die nüchterne Erkenntnis, wieviel Effekt dieser Rat letztlich bringt. Man muss es einfach so sehen, ganz so einfach wird es denen, die hier gerne Wissen weitergeben wollen leider nur selten gemacht. In einem Internetforum ist das Tagesgeschäft eben, as what it is, schreiben, schreiben, schreiben und am besten nie darüber nachdenken, daß 30 min Schreiberei live am Teleskop in 3 min erklärt wäre... ;)
 
Hallo Fee und Toni,

Goto sehe ich nicht als Problem. Es gehört ganz sicher in den nächsten Jahren einfach zur motorisierten Montierung hinzu. Ganz einfach weil das Goto (die Software) praktisch vernachlässigbare Kosten verursacht. Die Motoren sind sicherlich das teurere. Insofern wird Goto einfach Standard werden, übrigends egal ob parallaktisch oder azimutal. Zum Thema Orientierung am Himmel kann man gut Planetariumssoftware empfehlen. Die ist umsonst, der Himmel ist dort immer klar und bietet eine grandios einfache Planungsunterstützung für eine Beobachtungsnacht. Hier lernt man auch wo Messier , NGC, oder sonstwas noch steht. Desweiteren ist sogar die Transparenz einstellbar, die man vorort antrifft. Ich benutze z.B. "Das Planetarium" .
 
Hi Fee und Toni,

ich bin ja nu wirklich kein ausgesprochener Fan von Goto ... eher so eine Art "eingeschworener Freischwenker" ... siehe Porta und Dobson ;)

Toni hat ja schon einiges, was auch von mir stammen könnte, dazu gesagt. Eigentlich wollte ich nur mit der Bemerkung
Ich halte es für "unnötig" dem Einsteiger zu suggerieren, dass er sich erstmal am Himmel auskennen muss, die Sternbilder in und auswendig kennen muss etc.
sozusagen "verhindern", dass ein angehender Hobbykollege dadurch "abgeschreckt" wird, indem man ihm solche Art Himmelkenntnis als "absolute" Grundvoraussetzung für den Einstieg ins Hobby darstellt ... also ohne diese die Anschaffung eines Teleskops erst gar nicht in Erwägung gezogen werden braucht.
Es geht ja auch ohne Goto und (zunächst mal) auch ohne "freie" Sternbildkenntnis ... da gibts für den Anfang ja genügend Hilfsmittel a la Stellarium etc. und eine Art relativ "freies Rumschwenken" kann auch einigen Spass machen, wenn man sich halt eben nicht "unter Druck setzt" nu unbedingt dieses olle Fitzelnebelchen zu finden ;)
Ich "bastel" übrigens (immer noch :) ) an einer Lösung, die einem ermöglichen soll anhand der Alt/Az/Zeit/Datum-Daten "den Weg zum Ziel" zu finden. Für die Fliegers unter euch: sowas wie einen Cross Point Indicator (ILS), den man anstatt dem Sucher/LP aufs Teleskop schnallt ;)

Und wegen meiner kritischen Meinung zum "Kontaktaufnahmeratschlag": Da wurde von Toni und anderen Kollegen hier schon das gesagt, dem ich eigentlich nur damit zustimmen wollte. Aus den verschiedensten Gründen wird ein solcher Rat wahrscheinlich eher nur selten wahrgenommen.
Es hat also absolut nix mit persönlich gemachten schlechten Erfahrungen zu tun :)
 
Hi Toni,

Da setzt Du aber schon verdammt viel voraus. Ich meine, wir haben ja Leute dabei, bei denen zählt ein Teleskop zu den Spontankäufen, das man gerade mal eben...

Ein Teleskop einfach so "im Vorübergehen" kaufen. Puh, was für ne verrückte Vorstellung. Aber gut, wenn es denn so ist, bin ich halt ein Anachronismus und die Händler freuen sich über viel Umsatz im Billigstsektor, der zum großen Teil dann 6 Wochen später bei Ebay auftaucht...

Tja, und da sind dann noch die, die schon den Kaufschalter für sich umgelegt haben, aber sicherheitshalber hier nochmal kurz nachfragen, worauf sie achten sollen.

Zu meinem Verständnis: damit sind die gemeint, die sich ihr Wunschteleskop von uns "gutschreiben" lassen wollen? Also beratungsresistent sind?

Unter der Voraussetzung gesehen, was glaubst Du, mit wieviel Materie sich derjenige mit sonstigem 'Ballast' wie Himmelskunde befasst hat?

garnet. Von solchen Kandidaten wird das Hobby net lang betrieben. Sie finden schnell was anderes, das mit deutlich weniger Aufwand auch Spaß bringt..

Ich hoffe, diese Gruppe von Anfragen bleibt in der Minderzahl. Sonst wird es in Zukunft auf den Teleskoptreffen schnell sehr einsam. ;)

Ich möchte lieber jemand beraten, bei dem ein klein wenig was hängen bleibt. Ich erwarte nicht, daß ein Einsteiger jetzt hergeht und wirklich alle Sternbilder der nördlichen Hemisphäre auswendig lernt, aber ein paar davon sollte er wirklich kennen (lernen).

CS
Fee

 
Hi

was mich hier stört, ist dass einem Einsteiger immer 8" untergeschoben werden sollen, mit dem Argument: Leg lieber noch 150€ drauf, dann kannst du dir einen 8" holen und siehst mehr.

Aber muss er unbedingt mehr sehen? Wer sagt, dass die Freude an der Beobachtung mit 8" beginnt? Warum sollte ein Einsteiger 300€ für ein Teleskop ausgeben müssen + x€ für Zubehör? Ein Stück weiter oben steht sinngemäß geschrieben:

Mit 6" sieht man 80% der Messierobjekte. Das ist Quatsch und zeigt eigentlich nur, dass der Schreiber nicht viel Ahnung von der visuellen Beobachtung haben kann. Mit 6" sieht man ALLE Messierobjekte. Sogar mit 4" sind alle Messierobjekte zu sehen.

Für den Einsteiger muss es doch nicht immer gleich das beste sein? Da reicht auch locker ein 135mm f/8 KSON. Das Ding kostet grad mal 150€, mit ein bisschen Verhandlungsgeschick vielleicht auch weniger. Damit kann er sich monatelang beschäftigen, er kann sämtliche Messierobjekte durchmachen und sich hunderte weitere Objekte anschauen. Das reicht für den Einstieg. Und wenn er Freude dran hat, kann immer noch was größeres her.

Naja, und zum Fragebogen: vergebene Liebesmüh und nutzlos. Im Netz findet ein Einsteiger alles, was er wissen muss. Es gibt Seiten, wo alles bis in letzte Detail erklärt ist, es gibt Seiten, wo man hunderte von Zeichnungen findet. Außerdem ist jede Frage hier schon mal im Forum behandelt worden. Zudem gibt es nette Einsteigerbücher. Aber dann müsste man ja auch noch Geld ausgeben und sich das Wissen selbst anlesen.

Das Problem ist, dass die Leute heutzutage nicht mehr in der Lage sind, Antworten auf Fragen selbst zu finden - meist aus Faulheit. Und selbst nachzudenken ist für den Großteil unserer Bevölkerung ebenfalls eine Qual. Von daher kann ich es nicht verstehen, das manche hier gebetsmühlenartig immer und immer wieder die gleichen Sachverhalte wiederholen. Mir wäre dafür meine Zeit zu schade.

Viele Grüße,
Christian
 
Hallo Christian,

der wirklich interessierte Einsteiger hat sich bestimmt schon durch die einschlägigen Seiten gewühlt und kann auch schon konkretere Fragen stellen, der uninteressierte wird weder das eine noch das andere tun. Immerhin kann man dann sagen, mach erst mal den Fragebogen durch und frag dann wieder. Da verpufft dann nicht so viel Mühe, die die Berater umsonst investieren (müssen/wollen).

Es ist eben die Frage, ob man auf Anfragen im Stile von "Halo, wil ein Telskoop haben, welchen könnt ihr entpfehlen. Hab nur 100 € und will auch votograpfieren, Gruß Terrortoast" (Name nur zufällig gewählt ;) ).

Dass es immer nur der 8"er sein muss, war ja der ursprüngliche Thread, aber die Tendenz hin zu einem Fragebogen ist sicherlich ein guter Schritt, der für Einsteiger sicherlich zu begrüßen ist. Ich bin zwar auch der Meinung, dass der 8"-Dobson sicherlich ein feines Gerät ist, man aber durchaus auch mit kleineren Öffnungen Spass haben kann (wer hat mir oben mal Minderöffnungskomplexe vorgeworfen? Konnte mir nur mit Müh und Not ein paar Zoten verkneifen, die ohnehin zensiert worden wären ;) )

Ich erwarte das Endprodukt des Fragebogens mit Spannung, hoffentlich bleibt er nicht in der Pipeline stecken. Nicht dass am Ende immer der 8"er rauskommt, egal was man angibt <DuckUndWeg>

Viele Grüße
Markus
 
Hallo Christian,

Ein Stück weiter oben steht sinngemäß geschrieben:

Mit 6" sieht man 80% der Messierobjekte. Das ist Quatsch und zeigt eigentlich nur, dass der Schreiber nicht viel Ahnung von der visuellen Beobachtung haben kann. Mit 6" sieht man ALLE Messierobjekte. Sogar mit 4" sind alle Messierobjekte zu sehen.

warum ist das Quatsch? Klar kann man unter wirklich dunklem Himmel, bei gut ausgekühlten und ordentlich justierten Teleskopen und mit viel Beobachtungserfahrung auch mit 4" die Messierobjekte sehen. Aber ein blutiger Anfänger kriegt das nicht hin. Und was soll der Seitenhieb auf meine Beobachtungserfahrung? Lieber Sternfreund, die kannst Du aus der Ferne nicht beurteilen. Laß uns doch sachlich bleiben.

Stell doch mal bitte in einer Großstadt ein 6" Teleskop hin, stell M1 ein und laß einen Laien durchgucken. Der sieht nix, auch wenn Du und ich den Hauch von Grau auch unter diesen Umständen so eben erahnen können...

Darum meine Einschränkung auf ca. 80 % der Messierobjekte.

Im übrigen habe ich in dem von Dir angesprochenen Post noch folgendes geschrieben:

Egal, ob Du mit einem Linsenteleskop (80 oder 90 mm Öffnung), einem kleinen Newton parallaktisch montiert oder mit einem Dobson anfängst... Wenn Du mit den helleren Objekten einsteigst, hast Jahre Zeit, Dich bis zu den fuzzelkleinen und lichtschwachen Objekten vorzuarbeiten, ehe Du wirklich ein Teleskop mit mehr Öffnung für weitere Objekte brauchst.

da sehe ich nun wirklich nicht das von Dir angeprangerte Verhalten ala " 8 Zoll als Einstieg muß sein, drunter geht nix..."

Bitte meine Postings nicht aus dem Zusammenhang reißen ;)

Friedliche Grüße
Fee
 
Hallo zusammen

Mit Fragebögen - insbes. in Fotoforen - habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Zum einen fällt vielen die Selbsteinschätzung schwer, zum anderen wird unter den Optionen/Wünschen oft etwas völlig anderes verstanden als gemeinhin üblich. Man schaue sich nurmal den vom DSLR-Forum an:
Für einen Mondschnappschuss 2x im Jahr wird gleich "Atrofotografie" angekreuzt. für Vögel im Garten 'Wildlife' und da das Teil auch bei einem Spaziergang im November mit soll 'Extreme Umweltbedingungen'. Ganz zu schweigen von "Makro", nur weil mal ein Modellauto geknipst werden soll.

Ähnliches müsste man hier vermeiden, indem der Fragebogen kommentiert wird - z.B. welche Eigenschaften braucht ein Gerät zur Planetenbeobachtung (ideal, geeignet, weniger empfehlenswert), was passt für Galaxien, für Kugelsternhaufen, für ausgedehnte Bereiche in der Milchstraße? Worauf sollte ich achten, wenn ich ein kompaktes Gerät möchte und was ist überhaupt 'kompakt'?
Womit kann ich was fotografieren?
Was bringen bestimmte Eigenschaften wie (grundsätzlich) Bauweise + Öffnung + Öffnungsverhältnis des Teleskops und der Montierung sowie Details wie Okularauszüge, Suchertypen etc.
Jeweils mit der Erwähnung einiger nicht zu exotischer Typen.

Das alles gibts im Prinzip schon auf den zahlreichen Einsteigerseiten. Kommentierte Links dazu wären hilfreich bzw. notwendig - Nur braucht der Einsteiger erstmal eine simple, fast schon oberflächliche Einführung, worauf man wann achten sollte und welche Möglichkeiten es da gibt.
Ich befürworte eben eher Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn einfach nur ohne Hilfestellung angekreuzt wird bringt die jeweilige Antwort auch nicht so viel. Einfach weil falsch angekreuzt wird.

cs
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

Mit Fragebögen - insbes. in Fotoforen - habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Zum einen fällt vielen die Selbsteinschätzung schwer, zum anderen wird unter den Optionen/Wünschen oft etwas völlig anderes verstanden als gemeinhin üblich.

Mag sein, auch so ein Fragebogen ist kein Ei des Kolumbus.
Aber er hilft sicher, sich einen Überblick zu verschaffen, um welche Themen es bei der Teleskopwahl geht und man kann sich zunächst einmal damit auseinander setzen. Es ist ja nichts anders als die Fragen der Berater, die ja so auch immer wieder kommen zunächst einmal systematisch zusammen zu fassen.

Ähnliches müsste man hier vermeiden, indem der Fragebogen kommentiert wird

Dieser Ansatz wurde hier ja schon aufgegriffen und Du hast recht, es muss eine kleine Erklärung dabei sein, welchen Sinn eine Frage verfolgt. Dabei ist aber darauf zu achten, daß das ganze kurz und bündig bleibt, zu viele Details schrecken ab und führen letztlich schon zu einer Intensivberatung in diesem Bogen, die einem der vielen, wenn auch sehr guten Aufsätze gleich kommt, die man ja jetzt schon im Netz finden kann, wenn man in der Lage ist, die richtigen Fragen zu stellen.

Nur braucht der Einsteiger erstmal eine simple, fast schon oberflächliche Einführung, worauf man wann achten sollte und welche Möglichkeiten es da gibt.
Ich befürworte eben eher Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn einfach nur ohne Hilfestellung angekreuzt wird bringt die jeweilige Antwort auch nicht so viel. Einfach weil falsch angekreuzt wird.

Das ist ein Aspekt dieser Geschichte. Wie gesagt, es sollte dem, der diese Checkliste vor sich hat so gut wie möglich klar sein, welchen Sinn die Fragen verfolgen, im Zweifelsfall lieber erstmal nicht beantworten als falsch.
Der andere Aspekt ist der, daß man auf der anderen Seite erst einmal Erfahrung braucht mit solchen Informationen umzugehen und richtig zu interpretieren was der Fragebogen ausgegeben hat. Ein bündiges System müsste also auch daraufhin ausgelegt sein. Wenn z.B. ein Berater sieht, daß jemand noch nie ein Teleskop aus der Nähe gesehen hat, aber angibt sich mit Nebelfiltern auszukennen, einfach nur weil die Frage danach falsch gestellt u/o falsch beantwortet wurde, muss klar sein, daß dies unplausibel ist. Klar, ne. Von daher kann ich nur empfehlen, so eine Fragegeschichte nicht statisch zu sehen, es muss sich entlang der gemachten Erfahrungen weiter entwickeln.

Frage an alle:
Wie soll denn nun weiter verfahren werden, damit die Sache nicht im Sand verläuft?
Wollen wir noch Vorschläge sammeln?
Wer fasst das ganze zusammen und stellt es vor?
Wie soll der Fragebogen an die Frau/den Mann gebracht werden?

a) als zentrales Dokument auf dem a.de Server, welches im Einsteigerbereich verlinkt wird. Frage und Antworten kopiert der Fragesteller als Text in seinen Beitrag

b) Als HTML-Formular, dessen Textausgabe in einen Beitrag kopiert wird.
b1) Innerhalb der Websoftware von a.de
b1.1) Als zusätzliche Auswahl- und Eingabefelder im Einsteigerboard.
b2) Fremdgepflegt von einem 'von uns', Text wird vom Fragesteller in seinen Beitrag kopiert.

c) Als 'intelligentes' Formular, das bestimmte Antwortoptionen schon auf Plausibilität prüfen kann und dessen Ausgabe schon logische Vorschläge machen kann.

Und letztlich die wichtigste Frage: Wer koordiniert das und trifft die dafür nötigen Entscheidungen, wer ist Ansprechparter für die Pflege des Fragebogens?
 
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