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#809608 - 08/04/2011 17:44
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Steffen_Be]
hi zusammen,
habs jetzt hier in dem Topic spontan nicht gefunden. Welche Brennweite muss ich beim Mgen eingeben wenn ich mit dem Sucher guide?
Gruß Tobias
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#809614 - 08/04/2011 18:15
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Nagel]
hallo Tobias,
180mm Brennweite hat der Standard Sucher.
lg Tommy
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#809625 - 08/04/2011 18:57
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Hallo Tommy, vielen Dank für deine Tipps. Der MGEN macht immer mehr Spaß. Habe Deine Einstellungsvorschläge übernommen und ich komme immer besser zu recht. Bei 1700 mm bin ich jetzt bei 300sec. ohne Ausschuß. Eine große Hilfe ist das Binning. LG Jochen 
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#809810 - 09/04/2011 14:47
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: tuonodriver]
Hallo, ich bin seit einigen Tagen Besitzer eines Lacerta MGEN guiders. Ich habe die Anleitung studiert und schon drei Nächte mit den Einstellungen herumexperimentiert und einige brauchbare Aufnahmen hingekriegt (z. B. diese hier: http://www.equatorialplatforms.com/hagi.M66_M65_2011.jpg ; die Vignettierung konnte ich mittlerweile eliminieren). Nur hin und wieder erhalte ich eierförmige Sterne. Fast alle Einstellungen sind mir einigermassen vertraut, nur die Einstellung AG Speed verstehe ich nicht. Zwei Fragen dazu: 1) Wenn ich die Funktion "Calibrate" verwende, stellt dann der Autoguider nicht selber fest, welches die beste AG-Geschwindigkeit in RA und Dekl ist? 2) Ich lese in Foren, man müsse die Geschwindigkeit der Montierung einstellen. Doch diese ist mir nicht bekannt. Ich nehme an, die Handbox diktiert das den Schrittmotoren. Da aber die Handbox beim Autoguiding nicht angeschlossen ist, sind dann diese Werte überhaupt von Bedeutung? Ich arbeite mit einem unkoventionellen Setup. Ich verwende einen 16" f/5 Dobson auf einer Äquatorialplatform von Tom Osypowski. Die Aufnahmebrennweite ist entsprechend riesig: 2300mm. Der Lacerta MGEN ist via Off-Axis-System von TS mit dem Fernrohr verbunden. Meine Einstellungen sind momentan: Obj. Focus 2300 mm AG speed RA/DEC: 0.25 Gain: 5 Exposure Time: 1000 ms Wait: 0 Threshold: 10% Und in beiden Achsen: Num: 1 Toleranz 1.5 pixel (1 pixel sind bei 2300mm ca. 0.5“) Mode: 0 Aggressivität: 70% Habt Ihr Tipps dazu? Vor allem die Luftunruhe / Wind machen hier und da Zusatzprobleme.
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hallo Markus, super dass du gute Ergebnisse erzielst, obwohl deine "Achsen" nicht präzis rechtwinkelig aufeinander stehen! Zu deiner Frage: Der Wert für die Autoguiderspeed wird normal in der Montierungssteuerung eingestellt. Die Werte beziehen sich auf sidereale Geschwindigkeit = 1. Normalerweise stellt man Werte unter 1 ein, damit sich in RA keine Richtungsumkehr ergibt wenn die Korrektur gegen die Bewegung der Erde läuft. So sind Schnecken und Zahnräder immer auf derselben Flanke in Kontakt. Beim Kalibrieren misst der MGEN die Bewegung des Leitsterns und errechnet sich daraus sein Guidingmodell. Die Genauigkeit des Guidingmodells zeigt er im Wert "Orthogonalität" an. Wie sind da deine Werte im Durchschnitt? Die Werte sollte man trotzdem in der Steuerung einprogrammieren, damit kann man nämlich regeln wie schnell oder langsam eine Korrektur abläuft. Bei "normalen" Montierungen bleibt die Handbox an der Monti angeschlossen und gibt den Nachführtakt an. Wie das bei deiner EQ-Plattform ist, das kannst du vielleicht im Manual nachlesen oder bei Tom Osypowski erfragen. Ich kann mir gut vorstellen, dass nicht viele Leute mit einer EQ-Plattform langbrennweitige Deepsky Fotografie betreiben :-) Deine Parameter sehen vernünftig aus, bei 1000ms Belichtung sollte der MGEN der Luftunruhe nicht mehr hinterherjagen, ansonsten senke die Aggressivität etwas ab. Ich arbeite mit Gains bis zu 8 und wenn es nur schwache Leitsterne gibt, senke ich die Threshold schon mal auf 5. So findest du leichter einen Leitstern mit dem OAG. Einen Windstoss rauszuguiden geht bei der Masse des Teleskops einfach nicht, da brauchst du eine adaptive Optik die sehr schnell bewegt werden kann... lg Tommy
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#809861 - 09/04/2011 19:04
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
hallo Tommy,
Besten Dank für Deine Antworten & Vorschläge!
"Die Genauigkeit des Guidingmodells zeigt er im Wert "Orthogonalität" an. Wie sind da deine Werte im Durchschnitt?"
Wenn ich mich recht erinnere, waren die Werte gestern um 80 herum, mal 86, mal auch nur 76.Ich muss aber die Kalibration bei jedem neuen Objekt neu durchführen, sonst gibts Probleme beim Guiding.
"Bei "normalen" Montierungen bleibt die Handbox an der Monti angeschlossen und gibt den Nachführtakt an. Wie das bei deiner EQ-Plattform ist, das kannst du vielleicht im Manual nachlesen oder bei Tom Osypowski erfragen."
Ich habe Tom angefragt, er kann es nicht sicher sagen, vermutlich 0.3x, er schlug aber vor, dass ich es experimentell bestimme (Drift eines Sterns ohne Nachführung und dann mit Handbox, Zeiten vergleichen). Aber eben, wenn die Handbox eh nicht dran ist, fragt sich, ob das überhaupt irgendwo gespeichert wird oder ob da der MGEN das vollständig selber definiert.
"Ich kann mir gut vorstellen, dass nicht viele Leute mit einer EQ-Plattform langbrennweitige Deepsky Fotografie betreiben :-) "
Die Plattform führt so gut nach, ich konnte es einfach nicht lassen. Ich kann problemlos Doppelsterne bei 1200x beobachten und die bleiben bei guter Ausrichtung minutenlang zentriert. Astrofotografie mit dem 40cm-Dobson ist Abenteuer pur. Als gestern endlich alles perfekt klappte, hat der Akku der Canon 20Da morgens um 2 Uhr schlapp gemacht. Man lernt immer wieder dazu.:-)
"Deine Parameter sehen vernünftig aus, bei 1000ms Belichtung sollte der MGEN der Luftunruhe nicht mehr hinterherjagen, ansonsten senke die Aggressivität etwas ab. Ich arbeite mit Gains bis zu 8 und wenn es nur schwache Leitsterne gibt, senke ich die Threshold schon mal auf 5. So findest du leichter einen Leitstern mit dem OAG."
Leitsterne finde ich relativ gut mit dem 40cm Spiegel. Ich suche zuerst visuell mit 9mm oder 12mm Okular im OAG und dann ist der Stern meist auch vom Guider auffindbar.
Noch eine Frage: Hat der Gain-Wert eigentlich einen Einfluss auf die Guiding-Genauigkeit? Ich mache den Gain so klein wie möglich, damit der Leittern schön klein erscheint. Wenn ich z. B. eine Toleranz von 1.5 Pixeln vorgebe und der Leitstern 15 Pixel einnimt aufgrund eines starken Gains, so ist das ja nicht dasselbe wie wenn ich den Leitstern auf 3 Pixel verkleinere durch Reduktion des Gains.
Entschuldige die vielen Fragen, ich bin im Autoguding Neuling. Habe jahrelang manuell Leitsternen nachgejagt.
Ich werde heute nochmal üben.
Gruss Markus
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hallo Markus,
nein, die Grösse des Leitsternes auf dem Display hat keinen Einfluss aufs Guiding. Er kann genausogut gross oder auch klein sein.
lg Tommy
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#809970 - 10/04/2011 10:10
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Hallo Tommy, Habe gestern Nacht mir mal das Driftfenster angesehen. Es fällt auf , daß in Dec stark und ausdauernd nach unten korrigiert wird. kann das daher kommen, daß der Tubus "schwanzlastig " montiert ist? Oder kommt es von der Montiaufstellung(was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann), da mittlerweile gut eingenordet.
Gestern habe ich das erste mal die 100% Kalibrierung erreicht. Abweichung RA 2.3 px, Dec 1,4px von 50 Bildern waren drei Ausschuß. Damit bin ich zufrieden.
LG Jochen
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#809984 - 10/04/2011 11:02
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Joehansman]
Hallo Tommy und MGEN-Nutzer,
ich habe zur Zeit folgende Herausforderungen:
Bei FW 1.99 habe ich teilweise Probleme zu calibrieren. Der Leitstern wird in 90% der Versuche in Deklination aus dem Bild gefahren. Einstellungen im MGEN und Steuerung sind identisch (0.5 x). Ablauf: Zwei kurze Dek-Signale hoch mit je einer kurzen Pause, danach ein langes Signal hoch (ca. 1 Sekunde lang) und nach einer kurzen Pause ein genauso langes Signal runter. Leider ist vor der Gegenbewegung der Leitstern sehr häufig verloren obwohl er im Live-View im Chipzentrum war.
Zweites Thema: Bei geringen Deklinationen (hier 27°) ist die Othogonalität max. bei 60%, was interessanter Weise zu länglichen Sternen in RA führt.
Drittes Thema: Wenn ich meinen MGEN in die Hand nehme, geht er manchmal einfach aus. (Die Kabel sind alle fest)
Equipment: G11 mit C11 und 90/1000 Leitrohr. (Ja, die Kombi funktionierte fürs erste Problem tadellos bei FW 1.22) Strichförmige RA bei niedrieger Dek hatte ich schon öfter, egal ob im Osten oder umgeschlagen im Westen, die Spuren sind bei gleichen Belichtungszeiten identisch.
Gibt's Tipps, diese Herausforderungen zu meistern, bzw. welche Angaben braucht Ihr zur Analyse?
Vielen Dank!
Kai
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#810113 - 10/04/2011 15:19
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Tommy,
"nein, die Grösse des Leitsternes auf dem Display hat keinen Einfluss aufs Guiding. Er kann genausogut gross oder auch klein sein."
Danke! Das macht Sinn. Der Guider bestimmt den "Helligkeitsschwerpunkt" und der ist unabhängig von der Grösse des Sterns und damit unabhängig vom Gain.
Ich habe gestern noch einmal von 9 Uhr abends bis 4 Uhr morgens geübt. Die Geschwindigkeit der Äquatorialplattform von Tom Osypowski ist bei Fein-Korrekturen mit der Handsteuerbox in beiden Achsen 0.3x, wie ich mit der Driftmethode herausgefunden habe.
Mit diesem AG speed (0.3x) und mit einer etwas runtergesetzten Toleranz von 1px (in DEC und RA) und mit leicht modifizierter Aggressivität (70% in RA, 50% in DEC) hat gestern alles perfekt geklappt. Ich kriege runde Sterne mit meinem 40cm-Dobson bei 2.3m Brennweite, selbst bei 8 Minuten Belichtung. Ich bin tief beeindruckt vom MGEN guider und von der Plattform.
Gruss Markus
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hallo Markus, "Der Guider bestimmt den "Helligkeitsschwerpunkt" und der ist unabhängig von der Grösse des Sterns und damit unabhängig vom Gain." Das ist nicht ganz richtig, denn wenn der Stern sehr sehr klein ist, ein Pixel vielleicht, kann der Schwerpunkt nicht mehr genau bestimmt werden. Der MGEN arbeitet anders ;-) Fein dass es so gut klappt bei dir. hallo Jochen, bitte sieh dir mal die AG Auswertung über eine ganze Aufnahme an. Wenn du konstant in DEC + RA in eine Richtung laufende Korrekturen hast, ist die Einnordung verdächtig. Wenn du nur in DEC und nicht in RA in eine Richtung verlaufende Korrekturen hast, ist die DEC Achse verdächtig (rutscht durch???). hallo Kai, betreibst du die G11 mit Standard oder Goto Steuerung? Siehe dort und folgende Posts: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbth...acer#Post790321Das Problem mit dem Stromstecker hatte ich auch, der MGEN braucht einen Stecker der innen ein Loch von 2,1mm hat. Leider gibts da meherere Standards 2,5mm 3,5mm die aussen alle gleich gross sind und Verwechslungen leicht passieren. lg Tommy
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#810498 - 11/04/2011 19:48
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Never change a running system...
...und ich hab es doch getan. Ich bin vom 70/420 auf den Skywatcher 9x50 Sucher umgestiegen und habe jetzt Probleme den MGEN einzustellen.
Als Brennweite für den Skywatcher nehme ich mal 180mm an. Daraus ergibt sich, wenn ich ein 800mm Teleskop mit Atik Kamera die 5,4y pxl hat, nachführen möchte folgende Rechnung für die Toleranz, bei einer erlaubten Fehlertoleranz von 0,5:
0,5 / 4,44 / 1,15 = 0,10
Kann ich dann folgende Einstellungen verwenden oder liege ich damit total daneben?
RA) Num 1; tol 0,10; aggr 60%; mode 2
Dec) Num 2; tol 0,10; aggr 60%; mode 2
Danke und Gruß Steffen
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#810612 - 12/04/2011 10:33
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Steffen_Be]
hallo steffen,
toleranz ist i.o., der rest ist dummerweise probieren...:( hängt von leitstern, monti, seeing und und und ... ab. ich habe mir angewöhnt, die guidingimpulse mal ne weile zu beobachten. wenn der mgen dauernd bei den einzelnen achsen "hin und her"-korrigiert, nehme ich die aggr stück für stück zurück... so landete ich bei letzter session und heilwegs gutem seeing bei 40% in ra und dec...
r.
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Hallo zusammen, nun muß ich den Beitrag hier auch mal stressen  Ich verwende den MGEN an meiner Fornax 51 mit 10"-Newton (f/5.1) als Aufnahmeoptik und einen Pentax 75 als "Leitrohr". Was bisher mit Belichtungszeiten unter 5 Minuten problemlos funktioniert hat, bei ca. 30 Einzelfotos waren vielleicht 1 oder 2 Aufnahmen Ausschuß, ist mit 10 Minuten Belichtungzeit ein Desaster ! Abweichungen von teilweise bis zu 10 Pixels (mit DSLR) in RA versalzen mir momentan die Suppe. Ich weiß einfach nicht, woran das liegen kann. Ich vermute aber mal, das es das Setup nicht ist, da es ja bei < 5 Minuten problemlos funktioniert. Hier die Guidingeinstellungen für < 5 Minuten : AG speed: 0.1 Gain: < 8 Exposure Time: < 1000ms Threshold: 5-10% Num: 1 Toleranz 0.1 pixel Mode: 2 Aggressivität: 30% Orthogonalität: 98 -100% beide Achsen gleiche Einstellung. Wie geschrieben, die Einstellungen funktionieren bei 10 Minuten Belichtungszeit nicht mehr. Hier mal testweise, wie ich es vor 2 Nächten hatte : AG speed: 0.25 Gain: 7 Exposure Time: 1000ms Threshold: 7% Num: 1 Toleranz 0.3 pixel Mode: 2 Aggressivität: 50% Orthogonalität: 100% Ein Fiasko ! Strichspuren über 10 Pixel in RA  Heute Nacht habe ich es mit folgenden Einstellungen probiert : AG speed: 0.05 Gain: 7 Exposure Time: 1000ms Threshold: 7% Num: 1 Toleranz 0.2 pixel Mode: 2 Aggressivität: 70% Orthogonalität: 100% Ich habe absichtlich mal die Geschwindigkeit so niedrig gewählt, um zu sehen, ob es besser oder schlechter wird. Das Ergebnis kann ich erst heute Abend liefern, aber ich hatte den Eindruck, das der Guider "runder" und ruhiger läuft. Was mich halt stört, warum bei einer Verdoppelung der Belichtungszeit plötzlich die Sterne zu solchen Strichspuren gezogen werden. Da läuft mir die Montierung ohne Guider sauberer. Erklärungen, Empfehlungen, Kommentare ?  Thomas
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#810690 - 12/04/2011 15:26
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
hallo Thomas,
wenns bei 5 Minuten perfekt geht, gibts eigentlich keinen Grund warum bei 10 Minuten Striche sein sollen. Die Einstellungen dazu sollten sich nicht wesentlich verändern, darin liegt sicher nicht das Problem.
Um das Problem herauszufinden, kannst du mir gern ein dat File samt dazugehörigem Foto schicken, oder erst mal selber analysieren. Vielleicht mit deinem Programm... ;-)
hallo Steffen,
Einstellungen sehen vernünftig aus!
lg Tommy
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#810703 - 12/04/2011 16:09
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Hallo Franz, wenn ich mit das Display während des Guidens anschaue, dann ist es fast eine gerade Line mit ganz leichten Ausshlägen (1 oder max. 2 Pixel im Display) in RA. Bei DEC ist es wesentlich unruhiger, aber in DEC habe ich keine 10 Pixel Strichspur  Das ist auch, was mich etwas stutzig macht. Hat für mich den Anschein, als ob doch alles funktioniert. Trotzdem gibts bei mir 10px-Laserschwerter *fg* Thommy, hier ist die Crux. Mit dem kleinen "Bug" in der FW1.99 muß ich ja eine Aufnahme starten. Tja, vergessen, kein Log  Wird das eigentlich mal behoben, das er auch ein Log schreibt, ohne eine Auslösung zu machen ? Thomas
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#810717 - 12/04/2011 16:45
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
hallo Thomas,
oioioi, der strenge Geruch eines mechanischen Problems weht mich hier an.... Wenn der MGEN brav ist und kaum Driften zeigt, helfen auch keine Einstellungsänderungen.
Daten nur bei Kamera auslösen: Es ist ein Feature und kein Bug... :-) So können die Driften genau den jeweiligen Aufnahmen zugeordnet werden. Wenn du keine Kamera angeschlossen hast, starte trotzdem eine Aufnahme, das reicht um den MGEN mitschreiben zu lassen (und File öffnen beim Einschalten natürlich). Die Aufnahme kann ja über 59 Stunden gehen.
lg Tommy
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#810741 - 12/04/2011 18:07
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Hallo Thommy, auch ich habe den Geruch in der Nase  Komischerweise läuft die Montierung ohne Guider längst nicht so schlecht, wie mit. Ja natürlich, da ist eine Drift da, die ist aber gleichmäßig. Ich habe lange Jahre ganz ohne Guiding gearbeitet. Bis 5 Minuten war da alles OK. Was sollte sich da verändert haben ? Das Setup ist immer noch so wie vor 5 Jahren. Komischerweise funktioniert es ja auch mit Guiding bei 5 Minuten, nur halt nicht bei 10. OK, ich habe nie mit 10 Minuten ohne Guiding Aufnahmen gemacht  Ach ja, habe eben die Daten von letzter Nacht gesichtet. Abgesehen davon, das die meisten Aufnahmen durch Wolken aufgehellt sind, so sind die Strichspuren bei den letzten Einstellungen (Geschwindigkeit 0,05) um die Hälfte kürzer. Bin jetzt echt ratlos. Heute Abend wirds wohl nix, hier hagelt es gerade  Wären eigentlich die bestens Nächte um so was zu testen. Bei Mond *fg* Thomas
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#810764 - 12/04/2011 19:34
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Attalar]
hallo Thomas,
nein es ist wahrscheinlich nicht die Monti, sondern etwas biegt sich im Gebälk zwischen Leidrohr und Aufnahmerohr. Dann ist eventuell sogar unguided schöner... Und bei 10min eben mehr als bei 5min. Nur so meine Ferndiagnose ohne etwas näheres zu kennen.
Wenn MGEN brav, auch Monti brav - der Regelkreis funktioniert dann!
lg Tommy
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#810766 - 12/04/2011 19:41
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Hallo, ich frage mich, was sich da biegen kann : http://www.sternhimmel-ueber-ulm.de/nmo2000.htmEinzig die 3 Klemmschrauben jeweils an der Leitrohrhalterung könnten mir da in den Sinn kommen. Ich glaube nicht, das sich ein 3mm Alutubus biegt. Oder kanns der Hauptspiegel in der Fassung den Newtons sein ? Ich versuche nachher eine kurze Serie aufzunehmen. Auch wenn das Wetter überhaupt nicht mehr mitspielt. Wird schon klappen. Ich brauch ja nur einen Stern für ein paar Minuten. Thomas
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#810785 - 12/04/2011 20:43
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
hey Thomas,
mah, cooles Setup und schöne Saunakammer!
Klemmung der Guidekam, OAZ des Leidrohrs, Stabilität der Leidrohrschellen am Tubus, Tubus, HS im Tubus, FS im Tubus, OAZ des Tubus, Klemmung der Eos im OAZ, du solltest jedes Detail aus dem Weg prüfen.
Probiere auch mal per Sucher guiden, da sind einige Leute ihre Verbiegungen ganz schnell losgeworden. Der hat so wenig Gewicht dass sich nichts biegen kann.
lg Tommy
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#810810 - 12/04/2011 21:22
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Klemmung der Guidekam, OAZ des Leidrohrs, OAZ des Tubus, Klemmung der Eos im OAZ : Feathertouch Probiere auch mal per Sucher guiden : Wie ? Ich hab kein Sucher. Ach doch, einen Telrad  Der Newton wird demnächst generalüberholt, bekommt einen Kohlefasertubus. Der ist mir mit 3mm Alu einfach "zu fett". Vielleicht finde ich dann da dort den Schuldigen ! Was mich noch wundert. Warum ist die "Durchbiegung" so gleichmäßig über die gesamte Nacht ? Es kommt mir so vor, als ob die Montierung einfach zu langsam (oder zu schnell) läuft. Was natürlich beim Guiding nicht sein kann. Mit heute Abend wirds nix. Zuviel Wolken und vor allen naß wie in der Sauna. Nur die Temperaturen stimmen nicht *fg* Thomas
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#810839 - 12/04/2011 22:30
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
hmhmhm, schwierig aus der Entfernung zu sagen: Einnordung (Bildfelddrehung) ??? Ansonsten müsste ich zu dir kommen und überall an deinem Zeug ein bisserl rütteln und ziehen und rumfingern. Das hast du bestimmt nicht so gern lg Tommy
Bearbeitet von TSZ_Tommy (12/04/2011 22:31)
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#811105 - 13/04/2011 19:19
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Echt ?!? Würdest Du das machen ? Würdest Du bei mir vorbeikommen und mit mir am Fernrohr wackeln ? Warum nicht, 2 Augenpaare sehen mehr, als nur eins  Hab eben 2 Verdächtige gestellt. Beidesmal am Anschluß der Kameras. Einmal einen 1,25" auf 2"-Adapter bei der MGEN-Kamera. Das die doofen Adapter auch immer so schlechte Klemmungen haben. Hab ihn durch einen T2 auf 2" Schraubadapter ersetzt. Und dann noch der EOS-Bajonettadapter auf 2". Auch der hatte Spiel. Aber nur radial, weiß nicht, ob das wirklich was ausmacht. Hab zwar jetzt ein anderen Bajonettanschluß dran, der wesentlich weniger Spiel hat, aber eben doch noch etwas  Ansonsten konnte ich momentan nix mehr feststellen. Ich hoffe, das wars ! Thomas
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#811144 - 13/04/2011 21:17
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
Hallo Zusammen
habe eine allgemeine Frage zum Mgen Guidingfenster / Drifts. Ist das obere Diagramm für RA und das untere für DEC ? bin mir auch nach längerer Nutzung und Änderung der Parameter nicht wirklich sicher.
Danke Larry
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#811147 - 13/04/2011 21:26
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: LarryXXL]
hallo Thomas, gleichmässige Durchbiegung ist halt seltsam, da tippt man gern auf einen systemischen Fehler. Die Eos Bajonettadapter sind berüchtigt, es lösen sich gern die Madenschräublein... hallo Larry, es ist wie du schreibst: RA oben, DEC unten. Wenn du unsicher bist, kurz das Fernrohr in RA oder DEC antippen, aber nicht während das Foto läuft lg Tommy
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#811151 - 13/04/2011 21:34
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
Hallo Thoams, ich denke ebenfalls das eine mechanische Komponente das Problem verursacht. Ich kämpfe hier seit einigen Monaten mit einem f/3,3 Epsilon-Namibia-Leichtbau. Das Teil ist mechanisch sehr anspruchsvoll. Dabei musste ich feststellen, das: - die ganzen 1 1/4" und 2" Steckhülsen für fotografische Zwecke untauglich sind. Die angeschlossenen Kameras verkippen meistens beim klemmen. Das ganze wird durch die "tollen" Nuten gegen herausfallen in den meisten Steckhülsen verstärkt.
- Die Bajonettverschlüsse erscheinen stabiler wie sie eigentlich sind. Die Kamera ist, wie Du schon festgestellt hast, nicht verdrehsicher befestigt. Außerdem besteht durch die kleinen Federn im Bajonett immer noch die Gefahr, das die Kamera verkippt (ist bei mir der Fall). Ich habe hier übrigens sogar einen Bajonettanschluss, den ich erstmal auf der Drehbank plan drehen musste
.
Das war richtige Detektiv-Arbeit, bis ich alle Fehlerquellen lokalisiert hatte. Erst mit vernünftig dimensionierten Gewinden und Ringschwalben habe ich das Problem in den Griff bekommen. Die verwendeten Adapter sind mittlerweile alles Eigenkonstruktionen. Möglicherweise ist es bei Dir ein Kabel der Verursacher. Im Nachführbetrieb kann sich der Zug auf nicht optimal verlegte Kabel spürbar verändern. Dadurch verlagert sich dann z.B. die Position vom MGN-Kopf in der 1 1/4" Steckhülse. Das würde die kontinuierliche Drift in Deinen Bildern erklären. Hier könnten Kabelbefestigungen in der nähe der Kameras helfen. Überprüfe mal, ob das "Nachführproblem" in jeder Tubuslage auftritt oder nur ein bestimmtes Himmelsareal betroffen ist. Bei Objekten im Süden solltest Du mal einen Meridianschwenk machen und schauen ob und wie sich das Problem verändert. Du solltest einfach alles ausprobieren, bei dem die mechanischen Komponenten unterschiedlich belastet werden. Bis jetzt konnte ich so das Problem relativ schnell einkreisen. CS Markus
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Hallo Thommy, also die Madenschrauben sind fest. Die habe ich eben noch so richtig fest zugeknallt. Das wars sicher nicht  Markus, Du hast gut reden. Wohl dem, der eine Drehbank hat. Ich kann mich halt nur umsehen und versuchen, das beste passende Zubehör zu finden. Ist mir schon lange ein Dorn im Auge, mit welchen Toleranzen da manche Bauteile angeboten werden. Bei einigen können Elefanten durch den Spalt springen  Kabel sind noch eine gute Idee ! Muß ich Morgen mal schauen, wie die Kabel liegen. Thomas
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#811508 - 14/04/2011 21:01
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
Hallo Zusammen
mal was anderes. Und zwar suche ich seit längerem ein "hochflexibles 1:1 Patchkabel" das den MGEn mit der Kamera verbindet. Auch ein selbstanfertigen eines solchen Kabels wäre eine Alternative. Allerdings stellt sich dann die Frage welche PIN's des Patchkabels benutzt werden (alle 8) und oder ob eine "Schirmung" überhaupt erforderlich ist. Die Kabellänge könnte so individuell angepasst werden. Bei Onlineshop "Reic." wäre wahrscheinlich ein passendes Kabel zu finden. Silicon oder gummiertes flach oder Rund wäre wohl ideal. Ein anderer Thread behandelte dieses Thema schonmal; ne Gute Lösung konnte ich trotz Suche dennoch nicht finden.
für jede Info dankbar Larry
Bearbeitet von LarryXXL (14/04/2011 21:02)
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#812534 - 18/04/2011 19:01
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: LarryXXL]
Hallo Tommy, hallo zusammen. Hier das Dat-File von letzter Nacht : http://www.sternhimmel-ueber-ulm.de/scratch/MG000010.dat Leider nur über 90 Minuten, mehr als knapp 100min habe ich nicht einstellen können. Wie kann man das über längere Zeit machen ? Hmmm, die Bilder habe ich noch nicht angeschaut, mache ich gleich. Aber für mich sieht das doch gar nicht so übel aus, oder übersehe ich jetzt was ? Das einzige was mich stört, warum haut RA so ab, oder ist das Refraktion ? Thomas
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#812619 - 18/04/2011 23:11
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
hallo Thomas,
na sowas, eine Genauigkeit um die 0,5" und das ohne Pointing Files ;-)
Ein paar Hupfer hast in der DEC nach der Hälfte, hast du geniest? Und die RA haut dann ein bissel ab, vielleicht stimmt deine Vermutung. Jetzt guck mal die Bilder an ob die Sterne schön rund sind.
Knipst du nicht mit ner Canon? Warum ditherst du dann nicht? Mehr als 99:99 geht nicht mit dem MGEN, habe mich geirrt. Kommt davon wenn man aus dem Bauch schreibt und selber einen Himmel für nur 7min Subframes hat. Wo knipst du denn die 99:99 Minuten pro Frame, etwa hinterm Mond? ;-)
lg Tommy
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#812624 - 18/04/2011 23:23
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Hallo Tommy, tja die Sterne sind nicht rund  Wieder jene ca. 10 Pixel Strichspur bei den Aufnahmen. Ich glaube, da rutscht wirklich was weg, anders kann ich mir das nicht erklären. Dithern brauch ich nicht, weil das eh schon soweit wegläuft. Es ist zum Heulen  Ich knipse zwar mit der Canon, aber die Steuerung der Belichtungen macht ja mein Timer  Noch irgendeine Idee, was da wackelt ? OAZ und Klemmungen habe ich soweit geprüft und minimiert. Da es aber keine Besserung seit dem letzten Mal gebracht hat, lags wohl daran nicht. Habe eben die Fangspiegelspinne fester angezogen, das ist meiner Meinung nach das einzige Teil, was wirklich locker sein kann. Eventuell noch der Hauptspiegel. Kann mir mal einer das Bild hier erklären ?  Ja, ich weiß, das ist das Pointing. Aber wie sind die Einheiten, was haben die Karos zu bedeuten ? 1 Karo = 1 Pixel auf dem Chip oder gibts da eine bestimmte Einheit ? Thomas
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#812787 - 19/04/2011 16:06
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
hallo Thomas,
vortreffliches Kugelsternhauferl...!
tja man glaubt nicht was sich alles verbiegen kann was eigentlich "bombenfest" sein soll. Du musst einfach alle Möglichkeiten durchgehen, hilft nix.
Die Karos haben eine der eingestellten Toleranz entsprechende Seitenlänge, das ist Lajos' berühmtes Pepita Muster (such danach...)
lg Tommy
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#812799 - 19/04/2011 16:53
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Hallo Thomas,
es gibt im Werkzeughandel fein tolerierte Folien im Zehntel-Bereich mit denen kannst Du Adapter unterlegen und Hülsen festspannen, wenn die "Luft" in der Verbindung zu groß ist.
Oder Du stellst wirklich alles auf Schraubverbindungen um und packst ein Schraubensicherungsmittel rein, dass nicht zu fest sitzt.
Jörg
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#813244 - 21/04/2011 07:56
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: tuonodriver]
Hallo an alle MGEN Benutzer, Ich habe seit einer Woche einen MGEN an einer HEQ5 Synscan im Betrieb und erste Versuche mit Astrofotos gemacht. Geguidet wird durch einen 8x50 Sucher und Fotografiert durch einen 6" Newton. Die ersten Versuche mit kurzer Brennweite Piggyback haben eigentlich sehr gut geklappt mit Belichtungszeiten von 5 Minuten. Vorgestern habe ich die Montierung mittels 1-star-Align eingerichtet und dann 4 Minuten Belichtungzeiten auf M44 gemacht. von 10 Bildern hatte ich bei 3 kreisrunde Sterne, der Rest war teilweise eierig. Zudam hatte ich ein wenig Bildfelddrehung drinnen. Gestern habe ich ein 3-star-Align durchgeführt. Nach dem Dritten Versuch hat dieses mit der Meldung Alignment may be poor (oder so ähnlich) mehr schlecht als recht geklappt. Also habe ich wieder M44 angepeilt und 2 Minuten Belichtungen durchgeführt. die erste Aufnahme zeigt kreisrunde Sterne die nächsten "wunderschöne" Strichspuren  Auffallend war das der MGEN bei dem ersten Bild noch ion alle Richtungen mal ein wenig korrigierte, beim Zweiten dann aber eine Dauerkorrektur in eine Richtung auf einer Achse zeigte. Einstellung beim MGEN waren: Gain: 5 Time 950ms Treshhold 10% Orthogonalität 99% Tolerance hatte ich mal bei 0,25 mal bei 0,15 Aggr. verschiedene Einstellungen zwischen 50 und 95% Trackingspeed zwischen 0,25 und 0,75. Da Ergebnis war immer das gleiche, eine gute Aufnahme und dann schrott. Ich hatte auch schon versucht die Balance des systems zu ändern, habe mal irgendwo gelesen, das dadurch der Kontakt zu den Schnecken besser ist. Der STern wandert im Guider in den beobachteten 10 Minuten nicht aus. Leitster lag ein wenig ausserhalb von M44. So nun hab ich einen ganzen Roman geschrieben, vielleicht kann mir ja jemand helfen. Gruß Michael
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#813257 - 21/04/2011 08:53
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Michael1974]
Hallo Michael,
ich glaub der Akku Deines Monti-Antriebs macht schlapp. Falls Du den Antrieb nicht per Netzteil betreibst, schau den Akku mal scharf an.
Gruß
von hamut
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#813266 - 21/04/2011 09:14
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: hamut]
Hallo Hamut,
Monti und guider werden mit einem Labornetzteil betrieben. Da die Monti bei 12,5V ab und an mal ein wenig geblinkt hat, habe ich den Wert auf 13,8V hochgesetzt.
Hab mir mal kurz überlegt, das es wahrscheinlich daran liegt, das das Stativ nicht mit Wasserwage aufgestellt wurde. Ich stelle Sie immer am gleichen Ort auf meiner Wiese auf, und brauche normalerweise nicht mit Wasserwaage einzustellen, ich hab aber gestern vorher gemäht und schätze mal das die Monti nicht mehr gerade stand. Das würde doch sowohl ein schlechtes Alignment erklären als auch strichspurne bei den Aufnahmen (Bildfelddrehung, da der Leitster ja außerhalb des Objektes lag). Oder mache ich da jetzt einen Denkfehler?
Gruß
Michael
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#813283 - 21/04/2011 10:35
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Michael1974]
Hallo Michael,
nee, Du denkst ist richtig. Bei schlechter Poljustage fängst Du Dir eine Drift in Dekl. und, falls Du die Drift während der Aufnahme auskorrigierst, eine Bildfelddrehung ein. Allerdings gnadenlos sofort, und nicht erst bei der 2. Aufnahme.
Gruß
von hamut
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#813295 - 21/04/2011 11:16
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: hamut]
Die zweite Aufnahme heißt in diersem Falle halt nach 1-2 Minuten guiding.
Gruß
Michael
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#813410 - 21/04/2011 18:27
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Michael1974]
hallo Michael, ausrichten mit Wasserwaage ist nicht nötig, lediglich die Polachse soll auf den Pol zeigen. Das Stativ und die Basis der Monti kann ruhig schräg dastehen, das ist komplett egal. Wenn der MGEN einseitige Korrekturen macht, ist das ein Zeichen dass er die Montierung überreden will in eine Richtung zu gehen, und die sich wehrt. Oder dass die Montierung plötzlich einen Hüpfer macht und der MGEN nachhüpfen muss. Ja, und schliesslich kann auch die Polausrichtung sehr falsch sein, das hat alles diesen Effekt. Wenn es nicht die ganze Zeit auftritt, läuft wahrscheinlich also die Monti nicht rund -> erstmal Schneckenspiel einstellen, vielleicht "beisst" da was. lg Tommy
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#813450 - 21/04/2011 20:44
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Hilfe!!!! Meine Montierung wackelt in Dek und RA-Achse. Schneckenspiel-Einstellung hat nicht funktioniert!!! Gruß und frohe Ostern Michael
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#813761 - 23/04/2011 11:56
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Michael1974]
Hallo, ich wieder  Habe heute Nacht mal einige Einstellungen und unterschiedliche Fernrohrpositionen durchprobiert. Fazit : Es ist immer der gleiche Fehler. In RA wandert mir der Stern innerhalb von 20 Minuten (10 Minuten Belichtung, 10 Minuten interner Darkframe) um ca. 8 Pixel aus. Also also auf jedem Bild eine Strichspur um ca. 4 Pixel  Sagt mal, kann es sein, wenn auch nur im ganz weit entferntesten, das der MGEN nicht genau auf die gleiche Position (trotz Mode 2) zurück korrigiert ? Ich habe das Thema vor einiger Zeit schon mal im Parallelbeitrag angesprochen : http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbth...acer#Post706582Das Problem tritt bei mir ab FW 1.11 auf, vorher war davon nichts zu sehen. Über- oder unterkorrigert der MGEN ? Oder habe ich zu schwach oder zu aggressiv die Parameter eingestellt ? Ich werde es heute Abend mal gaaanz sanft und Mode 0 probieren. Noch eine interessante Feststellung : Während kleine Wolken den Leitstern immer wieder mal verdeckten, gelangen die Aufnahmen mit fast perfekt runden Sternen. Weiß der Geier, warum Thomas
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#813825 - 23/04/2011 17:51
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
hallo thomas,
als wenn definitiv kein mech-problem vorliegt, dann klingt das ja eher nach falsch gesetzter toleranz. einfacher test: mehrere aufnahmen (ohne df's dazwischen) ohne dithering hintereinander machen, egal wie die einzelbilder aussehen. anschliessend mal vergleichen, wie es um die deckungsgleichheit der einzelnen frames bestellt ist. wenn deckungsgleich und somit ein pendeln vorliegt -> mgen wenn aber eine kontinuierliche drift -> mechanik
für das phänomen betreffs des verschleierten guidingsternes kann ich mir keinen reim machen. meinem mgen war das bisher weitesgehend egal.
r.
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Hallo Ronald, es ist definitiv eine Drift. Beim Stacken der Bilder habe ich in RA einen Versatz von 150 Pixel über 8 Stunden. Ich glaube nicht, das da ein Pendeln vorliegt. Was mir allerdings nicht in den Kopf geht. Wenn es ein mechanisches Problem ist, warum ist die Drift dann immer gleich ? Warum ist sie in Zenitnähe genauso stark, wie in Horizontnähe, egal ob nach Osten, Westen Süden oder Norden. Es sind immer jene 4 Pixel bei 10 Minuten Aufnahmen. Wenn ich nicht guide, dann ist die Drift wesentlich geringer. Das wollte ich auch damit sagen, wenn der Leitstern mal von einer Wolke verdeckt ist. Ich flippe echt noch aus Thomas
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#813841 - 23/04/2011 19:37
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
Hi Kollegen,
mal ne Frage am Rande: Kann man den MGEN eigentlich auch im Remote-Betrieb nutzen? Z.B. über Maxim DL und zwar so, daß man in Maxim DL auch sieht, was er beim Guiding macht.
Danke schonmal für die Info!
Hintergrund: Ich halte mich nicht die ganze Nacht am Teleskop auf, sondern überwache alles über VNC.
LG Gerrit
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#813842 - 23/04/2011 19:43
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: Knickohr]
hallo Thomas,
bis dato ist mir kein Fall bekannt, wo der MGEN nicht richtig zurückstellt und auch das dat File fälscht, sodass er eine kontinuierliche Drift erzeugt, aber gute Arbeit rückmeldet.
Kontinuierliche Driften werden zB durch falsche Einnordung erzeugt, und wenn der Leitstern ausserhalb des Bildfeldes ist. Vielleicht ist manchmal dann sogar ohne Guiding die Nachführung genauer, das müsste ich mal durchdenken. Aber sicher nicht über den geamten Himmel, sondern je nach Areal.
Die obige RA Drift ist schon verdächtig, die DEC Drift schaut normal gleichförmig aus (bis auf ein paar Hupfer). Ob da nicht was dahintersteckt? In welche Richtung gehen diese Driften auf den Aufnahmen? Zufällig verteilt oder systematisch? Mehr fällt mir im moment leider auch nicht dazu ein.
lg tommy
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#813845 - 23/04/2011 19:50
Re: Der MGEN Einstellungs Thread
[Re: TSZ_Tommy]
Hi Thomas,
gibts auch Erfahrungen mit langen Brennweiten? z.B. ab 2800 mm? Würde mich mal interessieren. Bin gerade nicht so begeistert vom Lodesstar.
Danke Dir schonmal und LG Gerrit
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Hi Tommy,
ich sage ja nicht, das der MGEEN falsche Daten schreibt. Ich sage nur, das trotz anscheinend perfektem Guiding, ich einen gleichmäßigen Versatz pro 10 Minuten um 4 Pixel habe. Über 8 Stunden macht das 150 Pixel. Das ist so frappierend genau, das man meinen könnte, es muß so sein. Es ist definitiv auch kein Pendeln, außer das Pendeln wäre noch eben mit dieser Drift belegt.
Beide Rohre sind parallel zueinander und sehen mehr oder weniger das gleiche Bildfeld. Ja, das Leitrohr hat halt mehr FOV. Der Leitstern ist immer innerhalb der Aufnahme, es ist einer der hellen Sterne in den Aufnahmen. Wenn ich eine schlechte Poljustage hätte, dann müßte sich doch alles um diesen einen Leitstern drehen. Oder hab ich da jetzt ein Denkfehler ?
Die Drift ist immer gleichmäßig, egal in welche Himmelsrichtung und sie ist immer 4 Pixel lang und sie geht immer in die gleiche Richtung. Wenn es eine Durchbiegung oder eine schlechte Poljustage ist, dann müßten sich doch die Richtung und der Betrag der Strichspur je nach Fernrohrlage ändern. Auch hier wieder, denke ich falsch ?
Der MGEN versucht das ja zu korrigieren, wie man an der Drift in der Auswertung sehen kann. Aber warum habe ich trotzdem Strichspuren ? Himmel, mir brummt der Schädel, weiß echt nicht mehr, was das noch sein kann.
Thomas
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