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#809860 - 09/04/2011 18:57
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hallo Sebastian
das sieht schon alles sehr gut aus. Allerdings kommt es mir so vor als wäre das äußere Fundament etwas zu stark geraten. Die Tiefe des inneren Kerns und das dieser vollvergegossen ist kann zwar nicht Schaden; im Gegenteil der hält auch einen Bombenangriff stand. etwas weniger hätte sicher ausgereicht.
Was mir viel wichtiger wäre sind "Kabelschächte in die auch Netzteile und kleinere EDV Geräte passen, Rohrleitungen mit einem großen Druchmesser in die auch nachträglich mehrere Kabel mit Stecker gezogen werden können... kann man nicht genug von haben.
Nun ja bin sehr gespannt wie es weiter geht. Und die spätere Nutzung wird Dir sicher viel Freude bereiten.
Grüße Larry
Bearbeitet von LarryXXL (09/04/2011 19:00)
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#816390 - 02/05/2011 03:17
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hi, schön geplant und eine wirklich saubere Ausführung, Respekt. Bei dem konstruktiven Aufwand, den Du betreibst, würde es mich nicht wundern, wenn Du die Decklage der Kuppel in Sichtcarbon ausführen würdest. Hab ich das richtig verstanden, Du arbeitest mit 2-teiligen Formen für die Kuppelsegmente? Hast Du da beruflich mit zu tun? Dafür braucht man ja auch das notwendige Equipment... Könntest Du davon bitte auch Bilder und evtl. Erklärungen hier einstellen? Gruß Claus
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#816467 - 02/05/2011 12:08
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Whynot]
Hallo Claus,
die Form für die Laminate ist nicht zweiteilig - es wird nur die Aussenseite des Bauteles beschrieben, auf der Innenseite dichtet eine Silikonhaut das Vakuum ab.
Ich werde bei Gelegenheit mal ein paar Bilder davon machen - dann wird das ganze etwas klarer.
Gruss
Sebastian
P.S. Die Decklage in Carbon auszuführen ist zu teuer - Carbon kostet bei gleichem Flächengewicht etwa acht mal so viel wie GF...
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#816475 - 02/05/2011 12:39
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hallo, das mit den Bildern wäre interessant, falls möglch bitte auch vom Formenbau. Ich wollte erst fragen, ob man Deine Form evtl. später mal ausleihen kann, da ich selber, allerdings erst, wenn einige andere Projekte wie Stall,Fahrzeugunterstand... fertig sind, eine eigene Warte bauen möchte. Allerdings wird mit dem Schiefspiegler wohl 2,6m etwas zu knapp. Gruß Claus P.S. das mit dem Carbon war ein Joke, aber geil aussehen würde es bestimmt 
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#817056 - 03/05/2011 22:28
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: tuonodriver]
Servus Franz,
ich bin auch gespannt, ob alles so wird, wie ich es geplant habe und wie ich es mir vorstelle - wenn die Sternwarte fertig ist (oder auch vorher), kannst Du gerne mal vorbei kommen - von dir aus sind es etwa 70km...
Gruss
Sebastian
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#819022 - 10/05/2011 13:45
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hallo, aus mir sprudelt purer Neid  ich habe die Tage meine privat Sternwarte fertiggestellt mfg Andy
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#819028 - 10/05/2011 13:59
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: kozi1982]
Hallo Sebastian, bin echt beeindruckt!  Hast du die Betonbauteile (Fundament, Ringanker, usw.) bemessen oder eher grob abgeschätzt (try and error... ;))? Kannst du etwas über die Kosten (reinen Materialkosten) sagen? Würde mich als Bauingenieur interessieren. Gruss und weiterhin viel Erfolg bei deinem Vorhaben! Alex
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#819094 - 10/05/2011 18:04
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Chipmunk]
@ Chipmunk
... in meinem Falle (in Bayern) brauchte ich eine Baugenehmigung wegen der Grenzbebauung und der schon bebauten Grenzlänge - ausserdem hätte ich immer eine offizielle Genehmigung eingeholt, damit später niemand was sagen kann...
Gruss
Sebastian
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#819095 - 10/05/2011 18:08
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: kozi1982]
Hallo Andy,
hast Du ein paar Bilder von Deiner Sternwarte, die Du uns zeigen möchtest?
Gruss
Sebastian
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#819099 - 10/05/2011 18:21
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: alexw231]
Hallo Alex,
das Fundament für das Gebäude habe ich frostsicher ausgelegt und das Fundament für die Säule habe ich so massiv wie möglich gemacht, um keine Probleme mit Vibrationen zu bekommen und für die Zukunft gerüstet zu sein - es wiegt knapp 2,5t. Die Kosten für den Beton (5m³) inkl. Betonpumpe lagen bei knapp 1000€.
Gruss
Sebastian
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#819181 - 10/05/2011 22:24
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hallo, Das war Ironisch gemeint  ich habe gar keine Sternwarte, sondern nur diesen Sockel mfg Andy
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#819226 - 11/05/2011 05:12
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: kozi1982]
Hi Sebastian, wenn die Sternwarte fertig ist (oder auch vorher), kannst Du gerne mal vorbei kommen - von dir aus sind es etwa 70km... na das Angebot nehme ich doch gerne an! Gruß Franz :-)
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#821511 - 17/05/2011 21:59
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hallo, einfach nur Klasse dein Projekt! Wenn ich mal ein Eigenheim mein Eigen nennen kann, dann wir 100%tig auch so was realisiert. Es ist einfach nur Professionell gemach! Ich schätze mal dass Du nicht unter 10000€ wegkommst, das habe ich nämlich auch schon einkalkuliert. Mal schauen ob die Bank mir auch Geld dafür ausgibt und ich es im Immobilien-Kredit rein bekomme, da es ja als Werkzeug-Garten-Haus anerkannt werden kann  mfG und viel viel Erfolg, Andy
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#824788 - 29/05/2011 22:47
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Servus Leute,
es ist wieder einiges auf der Baustelle passiert:
Zuerst habe ich den Aussenputz gestrichen, dann den Übergang zum Fundament (Kantenschutz zu Beton) mit Acryl abgedichtet und den Sockel in Moosgrün gestrichen. Innen habe ich den Bereich unter dem Fussboden mit "flüssigem Kunststoff" behandelt, damit in erster Linie der Staub vom Beton und Mörtel gebunden wird und damit er leichter sauber gehalten werden kann. Dann habe ich den Innenputz und die Türinnenseite dunkelblau gestrichen - die Aussenseite ebenfalls in Moosgrün. Im Raum unter dem Fussboden habe ich die Einschubventilatoren installiert und verkabelt - sie sollen später über einen am Fussboden umlaufenden Spalt die Luft durch den Beobachtungsspalt ansaugen, um das Aufsteigen warmer Abluft (Rechner, Beobachter) zu verhindern - vielleicht funktioniert es ja... Zuletzt habe ich noch die Treppenstufe montiert. In der kommenden Woche wird die Säule kommen, die mir ein Nachbar geschweisst hat. Ausserdem habe ich in den vergangenen Monaten noch einige Komponenten angefertigt, die im Zusammenhang mit der Kuppel stehen - Rollenböcke, Verriegelungen für die Kuppeltore, Antrieb der Kuppel, Einzelteile für die Polhöhenwiege, etc. Bei Gelegenheit werde ich noch Bilder der Teile einstellen.
Gruss
Sebastian
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#825017 - 31/05/2011 09:02
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hallo Sebastian, ich würde noch etwas an der Kuppel basteln, sieht irgendwie ein wenig "windig" aus...  Spass beiseite, echt tolles Teil dass du da hinstellst!!!  Gruss Alex
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#825142 - 31/05/2011 17:43
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: alexw231]
Hi, einen kleinen Zweifel habe ich allerdings an der Säule: es wäre wohl vom Schwingungsverhalten wesentlich besser gewesen, eine massive Betonsäule so weit wie möglich nach oben zu ziehen, anstelle einer langen Metallröhre...aber vielleicht habe ich ja etwas nicht verstanden.
Ansonsten, wirklich schön gebaut!
gruss
Torsten
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#825238 - 31/05/2011 22:48
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: musicos]
Servus Torsten,
solch einen Gedanken hatte ich auch schon gehabt, als ich die Sternwarte geplant habe. Ich habe das Fundament für die Säule ja schon 30cm höher als das umgebende Fundament gemacht - eine grössere Höhe war mir aus verschalungstechnischen Gründen zu riskant und ich habe mich für die 1800mm hohe Säule entschieden, die später zur Schwingungsdämpfung noch mit etwa 200kg Sand gefüllt wird. Ich gehe davon aus, dass die Konstruktion steif und schwingungsarm genug sein wird - jedenfalls 1000 mal besser, als das original Felddreibein...
Gruss
Sebastian
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#825457 - 01/06/2011 22:21
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hallo Sebastian,
so langsam nimmt deine Sternwarte gestalt an und ich bin beeindruckt, wie professionell du dein Projekt durchziehst. Hut ab! Wie hell ist es denn an deinem Standort?
Gruß Thomas
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#825464 - 01/06/2011 22:37
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: eckehardt70]
professionell wäre eher das E-ELT... :-))
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#825465 - 01/06/2011 22:44
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: musicos]
-alle die so etwas oder ähnliches gebaut haben wissen wie ich es gemeint habe und manche Vergleich hinken gewaltig.
Thomas
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#826093 - 05/06/2011 00:37
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: eckehardt70]
Hallo Thomas,
vielen Dank für Dein Lob.
Mein Standort ist in der Lichtverschmutzungskarte mit grün angegeben und rundherum mit blau - keine grösseren Städte in der Nähe, d.h. München ist 40km entfernt...
Gruss
Sebastian
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#826620 - 06/06/2011 22:49
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hallo Sebastian
Mensch das ist bis jetzt sehr schön geworden, ist ja wie ein Wochenendhaus für die kommende Tolle Nächte die du darin verbringen tust.
Manfred
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#830441 - 22/06/2011 08:58
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hallo Sebastian,
ganz normalen Quarzsand, trocken und staubfrei.
Kannst Du als Zwitschervogelsand im Zoohandel kaufen oder mit etwas Glück im gut sortierten Baumarkt.
Der bleibt lange "rieselfähig" und damit der gewünschte "Dämpfkörper" im System.
Oben abdecken nicht vergessen, sonst zieht er Feuchtigkeit aus der Luft und verklumpt. Dann ist es aus mit der Dämpfung.
Jörg
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#830457 - 22/06/2011 09:45
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Optikus]
Hallo Sebastian,
und weiter gehts! Sol langsam nimmt der Traum der eigenen Sternwarte Gestalt an und mein Neid ;-)wächst. Deine Säule ist schon ein ganz schöner Brummer, sollte mich echt wundern wenn da was schwingt. Ich schließe mich dem Rat vo Jörg an und würde die Säule auch mit Quarzsand befüllen, den es im Baustoffhandel geben sollte.Den gibt es dort in größeren Packungen als im Zoohandel mit entsprechendem Preisvorteil.
Thomas
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#831234 - 24/06/2011 23:53
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Servus,
habe heute die Aussenbeleuchtung angebracht und die Säule mit Quarzsand befüllt - kapp 120kg gingen rein. Die Einfüllöffnung habe ich luftdicht und dauerhaft verschlossen. Die Säule scheint durch den Sand noch unempfindlicher gegen Erschütterungen geworden zu sein - wenn man sehr kräftig dagegen schlägt, spürt man nur eine geringe Vibration, d.h. für den normalen Betrieb sollte das gut genug sein. Viel wichtiger ist die Entkopplung vom Gebäudefundament - die scheint gut zu funktionieren. Abschliessend ist das erst mit montiertem Teleskop zu bewerten. Morgen geht es mir dem Bau der Kuppel weiter - Holzteile sägen...
Gruss
Sebastian
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#831364 - 25/06/2011 16:37
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hallo Sebastian, habe heute die Aussenbeleuchtung angebracht und die Säule mit Quarzsand befüllt - kapp 120kg gingen rein. Die Einfüllöffnung habe ich luftdicht und dauerhaft verschlossen.
Welchen Sand hast Du letztlich genommen? Ich habe mir auch gerade eine neue Säule anfertigen lassen und habe da ein ähnlich kleines Einfüllloch oben wie an Deiner Säule auch, ich hatte leider nicht näher spezifiziert, wie wichtig ein größeres Loch hier wäre und aufbohren möchte ich die 12mm Deckplatte nicht.. Nun habe ich zwar noch 2 Sack Spielsand hier, der ist aber so feucht, daß ich erstmal zusehen müsste, wo und wann ich ihn zum trocknen ausbreiten könnte. Ansonsten finde ich Dein Projekt sehr gelungen und mit viel durchdachter Liebe zum Detail ausgeführt, 5 Daumen hoch dafür!. Ich würde Dir für die XLR-Buchsen alsbald noch Abdeckkappen empfehlen, Du glaubst nicht, wo sich Insektenviechzeugs überall einnisten möchte...  Letztens fand ich ein Erdbienennest im Hohlraum der SC-Prismenschiene vor.
Bearbeitet von raziel28 (25/06/2011 16:48)
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#831440 - 25/06/2011 23:03
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: raziel28]
Hallo Toni,
ich habe Quarzsand aus dem Baumarkt genommen - der war furztrocken und ist wesentlich feiner als Spielsand. Der sollte dann auch mit einem geeigneten Trichter durch deine 12mm Bohrung rieseln. Wie gross ist denn bei Dir das zu befüllende Volumen? Übrigens habe ich sogar die passenden Gummiabdeckkappen für die XLR-Buchsen - nur noch nicht draufgesteckt. Im übrigen hoffe ich, dass ich keine grossen Probleme mit Ungeziefer in meiner Sternwarte bekomme.
Gruss
Sebastian
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#831452 - 26/06/2011 00:01
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Servus,
heute habe ich wieder den halben Tag damit verbracht, einen weiteren Teil der für die Kuppel benötigten Holzteile zu sägen - langsam ist das Licht am Ende des Tunnels zu sehen und es ist kein entgegenkommender Zug...:-) Während ich mit den Holzteilen beschäftigt war, hat mein Kollege die ersten zwei der vier Platten für die Polhöhenwiege gefräst. Kommende Woche werden dann die beiden Seitenteile gefräst. Die Grundplatte der Polhöhenwiege habe ich mit der Säule zusammen in Nord-Südrichtung auf 0,02mm/m ausgerichtet; die Ausrichtung in Ost- Westrichtung erfolgt dann auf der Platte, die das Teleskop trägt, um Toleranzen der Frästeile auszugleichen. Übrigens, zur Stabilität der Säule: wenn ich mit voller Kraft gegen die Säule drücke, bewegt sie sich um ca. 0,04mm/m aus dem Lot - das entspricht etwa 9 Winkelsekunden.
Gruss
Sebastian
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Bearbeitet von Sebastian_D (26/06/2011 00:32)
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#831466 - 26/06/2011 02:45
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hallo Sebastian, ich habe Quarzsand aus dem Baumarkt genommen - der war furztrocken und ist wesentlich feiner als Spielsand. Der sollte dann auch mit einem geeigneten Trichter durch deine 12mm Bohrung rieseln. Wie gross ist denn bei Dir das zu befüllende Volumen?
OK, das ist mal ein Tip dem ich nachgehen werde. Meine Säule hat ein Innenvolumen von ca 24,5 Litern. (Vierkantprofil 140x140mm, 10mm Wandstärke, Höhe 1700mm)   
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#831492 - 26/06/2011 09:51
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: raziel28]
Servus Toni,
also meine Säule hat ein Innenvolumen von 90l und ich habe knapp 5 25kg Säcke des Quarzsandes benötigt, d. h. du brauchst höchstens 1,5 Säcke, je nach dem wie gut du den Sand in der Säule komprimierst. Warum hast Du ein Vierkant-Profil für die Säule genommen und welche Wandstärke hat dieses?
Gruss
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#831526 - 26/06/2011 13:20
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hi Sebastian, Warum hast Du ein Vierkant-Profil für die Säule genommen und welche Wandstärke hat dieses?
Materialstärke aller Komponenten 10mm. Das Vierkantrohr war ein Restabschnitt eines anderen Projektes meines Schlossers. Ursprünglich wollte ich Hochdruckrohr um die 150mm Durchmesser, mein Vierkantrohr hat nun ja Diagonal etwa 200mm.
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#831661 - 26/06/2011 22:54
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: raziel28]
Servus Toni,
ah, verstehe - und wie bist Du mit der Steifigkeit deiner Säule zufrieden?
Hast du das Fundament der Säule von dem des Gebäudes entkoppelt?
Gruss
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#831766 - 27/06/2011 14:58
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Hi Sebastian, ah, verstehe - und wie bist Du mit der Steifigkeit deiner Säule zufrieden?
Nun, die Säule ist noch nicht gefüllt. Ein Hammerschlag mit dem Gummihammer erzeugt einen Ton von ca 1 sek dauer, das wäre für mein Dafürhalten, bzw mit der Erfahrung nach nunmehr 3 Säulen schon recht gut. Schwingungen am Setup, etwa auch 1 sek, kommen nur noch von den Stehbolzen oben, da habe ich mich mit M12 Gewindebolzen etwas 'verkalkuliert', ich bin ja kein Ing. oder Statiker und muss das alles empirisch ermitteln. Hast du das Fundament der Säule von dem des Gebäudes entkoppelt? Nein. Du musst Dir das in meinem Falle 'anders herum' vorstellen, es war ein bestehendes Gartenhaus, welches ich instand gesetzt und teilweise zur Sternwarte umfunktioniert habe. Daher auch die ansich viel zu hohe Säule, da die Wände für eine Sternwarte recht hoch sind. Die Hütte steht jedoch auf einer 30cm dicken Betonplatte von 3x6m, der Beobachter steht quasi entkoppelt auf einer Bühne. Bisher hatte ich noch nie mit Trittschwingungen zu kämpfen.
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CN&CS
Toni
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#841044 - 05/08/2011 23:30
Re: Selbstbau einer Sternwarte mit 2,6m Kuppel
[Re: Sebastian_D]
Servus,
in der Zwischenzeit habe ich mich mit dem Aussägen der Holzteile beschäftigt - das ganze entpuppte sich zeitaufwändiger, als ich dachte. Zuerst habe ich die verschiedenen Teile im CAD nach Holzstärke sortiert und optimal auf 3m x 1,5m (der Plattengrösse) ausgerichtet und dann 1:1 ausgedruckt - zwei Ausdrucke pro Holzplatte. Die Ausdrucke werden dann kurz vor dem Sägen mit Zeitsprühkleber auf die Platte geklebt und ausgesägt. Das Papier kann später relativ gut wieder abgezogen werden. fast alle Holzteile müssen noch nachbearbeitet werden: Bohrungen, Aussparungen, Fasen, Gewindeeinsätze, etc. Langsam beginnt jetzt der Zusammenbau der Einzelkomponenten - eine Torhälfte ist schon fast fertig.
Gruss
Sebastian
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