moonwalker69
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
Endlich hatte ich einmal die Gelegenheit erstmals Jupiter in diesem Jahr aufzunehmen und das auch erstmalig mit meiner "neuen" Aufnahmekamera mit einer DBK31,hat natürlich nicht die Detailauflösung einer DMK aber für mich eine hoffentlich gute Verbesserung meiner Aufnahmemöglichkeiten.
Aufnahmedaten:
DBK31 mit IR und UV Sperrfilter durch ein Meade 12" SC LX90
Spiegelteleskop + 2fach Barlow mit Verlängerung (ca. f1/23)
1/20 sec Belichtung , 15 fps
24RGB unkomprimiert
Diese ersten Aufnahmeversuchen ergaben schon eine Steigerung zu meiner bisherigen Methode mit dem DSLR-Videomodus der Nikon D90
Es ist einfach schon toll, dass ich jetzt bei den Aufnahmen die Aufnahmeparameter selbst einstellen kann und nicht einem einfachen Automatikmodus ausgeliefert bin - aber ich bin noch weiter am testen und ausprobieren, welche Aufnahmeeinstellungen die besten sind.
Habe ich mich doch nach langem Überlegen und Suchen doch ganz bewußt als guten Kompromiss (zwischen Webcam und DMK) für diese CCD-Videokamera mit Bayermatrix-also mit Farbmaske- entschieden Diese vorgeschaltete Farbmatrix verringert zwar die Detailauflösung um einiges aber man kann dennoch unkomprimierte Planetenaufnahmen machen mit noch akzeptapler Geschwindigkeit und VORALLEM wenigstens etwas größeren Chip als bei einer Webcam
Bei Webcamchipgröße oder auch einer DMK21/DBK21 hätte ich große Probleme Jupiter mit hoher Brennweite mehr als 10sec am Chip zu halten und eine DMK31 noch dazu mit den min.4 entprechenden Filtern und Filterrad war neben den hohen Kosten auch wegen meiner Azimutal-Montierung (bzw. Nachführgenaugigkeit) die leider keine 4 Aufnahmeserien in kurzer Zeitspanne bei hoher Brennweite auf vergleichweise winzigem Chip zulässt- leider keine wirkliche Alternative- für den Mond wäre aber eine DMK31 schon eine feine Sache, da ich ja hier nur monochrom aufzunehmen brauche.
Auffallend war jedoch schon jetzt, dass bei längeren Belichtungszeiten, die leider ein wenig auf Kosten der Schärfe gingen, die Farben viel intensiver und deutlicher zum Vorschein kamen als meine Vergleichsaufnahmen mit einer 45 oder 1/60 sec und erhöhtem Gamma und der Einstellung "Verstärkung" im Programm IC Capture AS.
Beispielweise waren viele gelblichen aber auch bläulichen Farbnuancen auf den 1/45 sec BZ Videos nur mehr als abgestufte Grautöne erkenbar.
Dennoch glaube ich doch eine zu lange BZ erwischt zuhaben8 (1/20 sec), da Jupiter noch immer zu hell am Bild war (aber natürlich keine ausgebrannten Stellen)
Vielleicht hat sich die zu lange BZ auch auf die stärkere Randunschärfe ausgwewirkt- nur eine Vermutung, denn auch im Video vor Bearbeitung ist dieser Effekt zu sehen.(Planetenmitte ist um einiges schärfer als der doch stärker "wabbernde" Rand)
Bin aber aber wie gesagt erst am Anfang und muss erst mehr Erfahrung und Praxis gewinnen im Umgang mit dieser neuen Aufnahmetechnik und hoffe hier vielleicht bei den Spezialisten und erfahrenen Planetenfotografen den einen oder anderen Tipp für die Aufnahmetechnik und konstruktive Kritik zu bekommen.
Viele Grüße aus der Steiermark,
Martin
Endlich hatte ich einmal die Gelegenheit erstmals Jupiter in diesem Jahr aufzunehmen und das auch erstmalig mit meiner "neuen" Aufnahmekamera mit einer DBK31,hat natürlich nicht die Detailauflösung einer DMK aber für mich eine hoffentlich gute Verbesserung meiner Aufnahmemöglichkeiten.
Aufnahmedaten:
DBK31 mit IR und UV Sperrfilter durch ein Meade 12" SC LX90
Spiegelteleskop + 2fach Barlow mit Verlängerung (ca. f1/23)
1/20 sec Belichtung , 15 fps
24RGB unkomprimiert
Diese ersten Aufnahmeversuchen ergaben schon eine Steigerung zu meiner bisherigen Methode mit dem DSLR-Videomodus der Nikon D90
Es ist einfach schon toll, dass ich jetzt bei den Aufnahmen die Aufnahmeparameter selbst einstellen kann und nicht einem einfachen Automatikmodus ausgeliefert bin - aber ich bin noch weiter am testen und ausprobieren, welche Aufnahmeeinstellungen die besten sind.
Habe ich mich doch nach langem Überlegen und Suchen doch ganz bewußt als guten Kompromiss (zwischen Webcam und DMK) für diese CCD-Videokamera mit Bayermatrix-also mit Farbmaske- entschieden Diese vorgeschaltete Farbmatrix verringert zwar die Detailauflösung um einiges aber man kann dennoch unkomprimierte Planetenaufnahmen machen mit noch akzeptapler Geschwindigkeit und VORALLEM wenigstens etwas größeren Chip als bei einer Webcam
Bei Webcamchipgröße oder auch einer DMK21/DBK21 hätte ich große Probleme Jupiter mit hoher Brennweite mehr als 10sec am Chip zu halten und eine DMK31 noch dazu mit den min.4 entprechenden Filtern und Filterrad war neben den hohen Kosten auch wegen meiner Azimutal-Montierung (bzw. Nachführgenaugigkeit) die leider keine 4 Aufnahmeserien in kurzer Zeitspanne bei hoher Brennweite auf vergleichweise winzigem Chip zulässt- leider keine wirkliche Alternative- für den Mond wäre aber eine DMK31 schon eine feine Sache, da ich ja hier nur monochrom aufzunehmen brauche.
Auffallend war jedoch schon jetzt, dass bei längeren Belichtungszeiten, die leider ein wenig auf Kosten der Schärfe gingen, die Farben viel intensiver und deutlicher zum Vorschein kamen als meine Vergleichsaufnahmen mit einer 45 oder 1/60 sec und erhöhtem Gamma und der Einstellung "Verstärkung" im Programm IC Capture AS.
Beispielweise waren viele gelblichen aber auch bläulichen Farbnuancen auf den 1/45 sec BZ Videos nur mehr als abgestufte Grautöne erkenbar.
Dennoch glaube ich doch eine zu lange BZ erwischt zuhaben8 (1/20 sec), da Jupiter noch immer zu hell am Bild war (aber natürlich keine ausgebrannten Stellen)
Vielleicht hat sich die zu lange BZ auch auf die stärkere Randunschärfe ausgwewirkt- nur eine Vermutung, denn auch im Video vor Bearbeitung ist dieser Effekt zu sehen.(Planetenmitte ist um einiges schärfer als der doch stärker "wabbernde" Rand)
Bin aber aber wie gesagt erst am Anfang und muss erst mehr Erfahrung und Praxis gewinnen im Umgang mit dieser neuen Aufnahmetechnik und hoffe hier vielleicht bei den Spezialisten und erfahrenen Planetenfotografen den einen oder anderen Tipp für die Aufnahmetechnik und konstruktive Kritik zu bekommen.
Viele Grüße aus der Steiermark,
Martin