Viel Tau ...

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margeorg

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Moin,


ich beobachte im südlichen Odenwald, bei recht wenig Lichtverschmutung, an einem Hang über einem Tal. Mein Problem ist, dass es dort ab ca. 23h-24h sehr sehr feucht wird (ist ein grosser Wald oberhalb. D.h. so ab Mitternacht hab ich massive Probleme durch Taubeschlag. Das ist schon nicht mehr feucht, das ist nass. da läuft ein Okular binnen Minuten an, und setzt man sich auf den Hocker, hat man nen klitschnassen Hintern :totlach: .

Im Moment behelfe ich mir mit einem Föhn, um zumindest den Leuchtpunkt-Sucher und die Okulare beschlagfrei zu bekommen (ich hab 220v zur Verfügung), aber gibts da bessere Methoden? Ich mach mir richtig Sorgen, was den Winter angeht. Samstag Nacht ist mir sogar richtig das Equipment eingefroren, weil es -4°C kalt wurde ...
 
Moin Martin,
da kann man zum Glück einiges machen. ;) Die Okulare die du nicht benutzt im Koffer lassen bis du sie brauchst. Die Okulare die du direkt am Teleskop benutzt in Drehpacks stecken und in den Jackentaschen lassen bis auf den Wechsel.
Die Leuchtpunktsucher sind unterschiedlich empfindlich, wenn du einen ohne große Taukappen hast dann bastel dir einfach ein paar längere.
Zum Hocker sag ich mal vielleicht vor dem hinsetzen mal abwischen. ;)
Reif an den Ausenteilen kann man bei den Temperaturen eh nicht verhindern ohne feste Umhausung. Solang alle Teile noch gängig bleiben kein Problem.

CS
MaRKus
 
Hi Martin,

solange es dich nicht vom Hang schwemmt, ist alles gut. Markus hat die gängigen Tipps gut beschrieben. Feuchtigkeit macht dem Equipment wenig bis nichts aus und Okulare/Filter gehören in Koffer oder Taschen, bis sie gebraucht werden.

Bei Strom ist das schon etwas kritischer. Wenn du 220 Volt vorort hast, sei mit der Feuchtigkeit dort aber vorsichtig: Steckerverbindungen sollten in jedem Fall Feuchtraumstecker sein. Ich habe an der Säule auf dem Feld auch Hausstrom und verstaue die Steckverbindungen in einer geschlossenen Box. Mir ist einmal mit großem Zisch die Sicherung rausgeflogen, die Blitzentladung am Verteiler war so hell, dass meine Adaption für eine halbe Stunde futsch war.

Auf den lärmintensiven Einsatz eines Föns würde ich nachts in jedem Fall verzichten!

Wenn überhaupt, ist es mir lieber, wenn es etwas friert, dann läuft wenigstens nix. Es verwundert nur, wenn man nicht damit rechnet. Samstag Nacht, es war noch gar nicht so spät, hab ich mehrfach vergeblich nach auf dem Tisch liegenden Staubkappen gegriffen, bis ich bemerkte, dass sie festgefroren waren …

Herzlich, Olaf
 
Hallo Olaf,


ja, das mit der Feuchtigkeit und dem Strom ist in der Tat das, was mir Sorgen macht. Auch meinem Laptop bekommt die Feuchte da draussen sicher nicht gut. Ich werde mal sehen, dass ich da auf entsprechende Stecker umrüste - das ist bei der Motorisierung der HEQ5 derzeit sicher nicht der Fall, da kommt ein stinknormales Steckernetzteil zum Einsatz.

Was den Föhn angeht: Das ist ne Ferienhaussiedlung, und da sind selten mehr als 2 entfernt gelegene Häuser besetzt. Und der nächste Nachbar ist zudem sowohl sehr nett wie sehr schwerhörig *ggg*

Samstag Nacht, es war noch gar nicht so spät, hab ich mehrfach vergeblich nach auf dem Tisch liegenden Staubkappen gegriffen, bis ich bemerkte, dass sie festgefroren waren …

Ja, das war genau die Nacht wo mir auch der Stuff eingefroren ist. Sonntag Nacht wars dann wesentlich wärmer, da fror nix mehr ein.
 
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