Niklas_97
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Hi Leute,
ich hab mal eine Frage zur SRT.
Ich hab das Buch "Astronomie - Die kosmische Perspektive". Dort wird am Anfang erklärt wie verschiedene Geschwindigkeiten in verschiedenen Bezugssystem aussehen. Ein Flugzeug fliegt von der Erde aus gesehen sagen wir mal 900km/h. Wenn man jetzt vom Mond schaut muss man natürlich die Erdrotation mit einbeziehen. Deshalb ja auch RELATIVitätstheorie. Relativ zur Erdoberfläche, relativ zum Mond...
Dann wird die SRT weiter erklärt. Jetzt handeln die Beispiele in einem Inertialsystem. In dem Buch wird es mit 2 Raumschiffen erklärt die irgendwo herumschweben. In einem sitzt der Leser und in dem anderen jemand anders( in dem Buch Annika, den Namen behalte ich mal bei).
Aus meiner Sichtweise( ich bin jetzt mal der Leser) bewegt sich Annika jetzt mal mit 90 km/h von mir weg. Dann werf ich mit 100 km/h einen Tennisball genau in ihre Richtung. Annika würde den Tennisball jetzt mit 10 km/h auf sich zukommen sehen.
Dann wird dieser Versuch auf Lichtgeschwindigkeit übertragen. Annika bewegt sich mit 0.9c von mir weg. Jetzt sende ich statt einem Tennisball, Licht mit einer Taschenlampe in ihre Richtung aus. Sie sieht ihn jetzt nicht etwa mit 0.1 c auf sie zukommen( 1c-0.9c=0.1c).Sie sieht ihn mit Lichtgeschwindigkeit auf sie zukommen, weil die Relativitätstheorie ja besagt, dass die Lichtgeschwindigkeit immer und überall für jeden Beobachter gleich ist.
Als nächstes wird erklärt, dass in bewegten Objekten Uhren langsamer gehen.(Zeitdilatation)
In dem Buch sind 2 Bilder.
Im ersten wird das anhand eines Zuges dargestellt. In dem Zug lässt jemand einen Ball vertikal an die Decke springen und wieder zurück. Er misst dafür eine bestimmte Zeit.
Wenn man jetzt von außen nur den Ball in betracht zieht, braucht er eine längere Zeit um von Boden zur Decke und zurück zu kommen, weil man ja einerseits die vertikale Geschwindigkeit hat( die ist gleich wie im Zug) und jetzt aber zusätzlich noch die horizontale Geschwindigkeit. Man misst dadurch eine längere Zeit für den Weg zur Decke und zurück.
Kann man sich ungefähr so vorstellen, nur das Der Ball halt zur Decke springt.
http://www.die-ullrichs.com/Relativity/Bezugssystem0.jpg
Und wenn man diesen Versuch auf Licht überträgt, sieht man, dass in bewegten Objekten die Zeit langsamer vergeht( von einem außenstehenden Bezugssystem gesehen).
Und jetzt kommt das, was ich nicht verstehe:
Jetzt kommt der Effekt der Längenkontraktion.
Angenommen Annika fliegt wieder in einem Raumschiff an mir vorbei und sie will jetzt die Länge meines Raumschiffs messen. Da aber in ihrem Raumschiff die Zeit langsamer geht, misst sie eine geringere Länge für mein Raumschiff als ich.
Mit dem Lichtstrahl hat das ja noch Sinn ergeben, aber dass versteh ich jetzt gar nicht mehr.
Und dann steht da noch als Erklärung: Aus ihrer Sicht sind Längen von Gegenständen die sich an ihnen vorbei bewegen( oder die Entfernug zwischen 2 Objekten, die sich an Ihnen vorbei bewegen) IN BEWEGUNGSRICHTUNG kürzer als sie es wären, wenn sich die Objekte in Ruhe befänden....
Was hat das "in Bewegungsrichtung" zu bedeuten, Würde dann mein rundes Raumschiff in dem Beispiel wie ein Ei aussehen oder wie ist das gemeint?
Eine Sache wär dann noch, die find ich am komischsten.
Zeichnung: O | O-->
O | O
O-----> | O--->
1. Bild: Der mittlere dicke Kreis bin jetzt mal ich. Oben ist ein 2. Raumschiff und Annika kommt mit einer beliebigen Geschwindigkeit unter mir an.
2.Bild: Sobald Annika auf gleicher Höhe mit mir ist, geb ich dem 2.Raumschiff und Annika gleichtzeitig einen Stoß über die gleiche Zeitdauer mit der gleichen Kraft. Annika würde jetzt aber weniger Schub bekommen, weil wegen der Geschwindigkeit ja die Zeit bei ihr langsamer geht. Sie würde den Stoß also über eine kürzere Zeit als das 2. Raumschiff spüren.
Annikas Raumschiff wird also weniger beschleunigt als das 2.Raumschiff.
Aber gemäß des Newton'schen Bewgungsgesetze kann aber der selbe Stoß nur dann eine geringere Wirkung auf Annikas Geschwindigkeit haben,wenn deren Masse größer ist als die des 2. Raumschiffs.
Das wird als Massenzuwachs bezeichnet.
Dann noch eine kleine Definition: Aus ihrer Sicht haben Objekte, die sich an ihnen vorbeibewegen, eine größere Masse, als wenn sie in Ruhe wären.
Warum sollte ein bewegtes Objekt mehr wiegen, als ein ruhiges Objekt?
Ich hab jetz mal zur Sicherheit mehr geschrieben das ihr mein Problem auch versteht( ich hoffe ich habs verständlich geschrieben). Die ART ist irgendwie ziemlich unlogisch
, weil man das alles im Alltag ja gar nicht wahrnimmt.
Wie ihr seht steh ich ziemlich aufm Schlauch.
Könnt ihr mir nochmal vielleicht bei der Zeidilatation( außer das mit dem Lichtstrahl) und bei der Längenkontraktion helfen.
Danke schonmal im vorraus.
Gruß Niklas
ich hab mal eine Frage zur SRT.
Ich hab das Buch "Astronomie - Die kosmische Perspektive". Dort wird am Anfang erklärt wie verschiedene Geschwindigkeiten in verschiedenen Bezugssystem aussehen. Ein Flugzeug fliegt von der Erde aus gesehen sagen wir mal 900km/h. Wenn man jetzt vom Mond schaut muss man natürlich die Erdrotation mit einbeziehen. Deshalb ja auch RELATIVitätstheorie. Relativ zur Erdoberfläche, relativ zum Mond...
Dann wird die SRT weiter erklärt. Jetzt handeln die Beispiele in einem Inertialsystem. In dem Buch wird es mit 2 Raumschiffen erklärt die irgendwo herumschweben. In einem sitzt der Leser und in dem anderen jemand anders( in dem Buch Annika, den Namen behalte ich mal bei).
Aus meiner Sichtweise( ich bin jetzt mal der Leser) bewegt sich Annika jetzt mal mit 90 km/h von mir weg. Dann werf ich mit 100 km/h einen Tennisball genau in ihre Richtung. Annika würde den Tennisball jetzt mit 10 km/h auf sich zukommen sehen.
Dann wird dieser Versuch auf Lichtgeschwindigkeit übertragen. Annika bewegt sich mit 0.9c von mir weg. Jetzt sende ich statt einem Tennisball, Licht mit einer Taschenlampe in ihre Richtung aus. Sie sieht ihn jetzt nicht etwa mit 0.1 c auf sie zukommen( 1c-0.9c=0.1c).Sie sieht ihn mit Lichtgeschwindigkeit auf sie zukommen, weil die Relativitätstheorie ja besagt, dass die Lichtgeschwindigkeit immer und überall für jeden Beobachter gleich ist.
Als nächstes wird erklärt, dass in bewegten Objekten Uhren langsamer gehen.(Zeitdilatation)
In dem Buch sind 2 Bilder.
Im ersten wird das anhand eines Zuges dargestellt. In dem Zug lässt jemand einen Ball vertikal an die Decke springen und wieder zurück. Er misst dafür eine bestimmte Zeit.
Wenn man jetzt von außen nur den Ball in betracht zieht, braucht er eine längere Zeit um von Boden zur Decke und zurück zu kommen, weil man ja einerseits die vertikale Geschwindigkeit hat( die ist gleich wie im Zug) und jetzt aber zusätzlich noch die horizontale Geschwindigkeit. Man misst dadurch eine längere Zeit für den Weg zur Decke und zurück.
Kann man sich ungefähr so vorstellen, nur das Der Ball halt zur Decke springt.
http://www.die-ullrichs.com/Relativity/Bezugssystem0.jpg
Und wenn man diesen Versuch auf Licht überträgt, sieht man, dass in bewegten Objekten die Zeit langsamer vergeht( von einem außenstehenden Bezugssystem gesehen).
Und jetzt kommt das, was ich nicht verstehe:
Jetzt kommt der Effekt der Längenkontraktion.
Angenommen Annika fliegt wieder in einem Raumschiff an mir vorbei und sie will jetzt die Länge meines Raumschiffs messen. Da aber in ihrem Raumschiff die Zeit langsamer geht, misst sie eine geringere Länge für mein Raumschiff als ich.
Mit dem Lichtstrahl hat das ja noch Sinn ergeben, aber dass versteh ich jetzt gar nicht mehr.
Und dann steht da noch als Erklärung: Aus ihrer Sicht sind Längen von Gegenständen die sich an ihnen vorbei bewegen( oder die Entfernug zwischen 2 Objekten, die sich an Ihnen vorbei bewegen) IN BEWEGUNGSRICHTUNG kürzer als sie es wären, wenn sich die Objekte in Ruhe befänden....
Was hat das "in Bewegungsrichtung" zu bedeuten, Würde dann mein rundes Raumschiff in dem Beispiel wie ein Ei aussehen oder wie ist das gemeint?
Eine Sache wär dann noch, die find ich am komischsten.
Zeichnung: O | O-->
O | O
O-----> | O--->
1. Bild: Der mittlere dicke Kreis bin jetzt mal ich. Oben ist ein 2. Raumschiff und Annika kommt mit einer beliebigen Geschwindigkeit unter mir an.
2.Bild: Sobald Annika auf gleicher Höhe mit mir ist, geb ich dem 2.Raumschiff und Annika gleichtzeitig einen Stoß über die gleiche Zeitdauer mit der gleichen Kraft. Annika würde jetzt aber weniger Schub bekommen, weil wegen der Geschwindigkeit ja die Zeit bei ihr langsamer geht. Sie würde den Stoß also über eine kürzere Zeit als das 2. Raumschiff spüren.
Annikas Raumschiff wird also weniger beschleunigt als das 2.Raumschiff.
Aber gemäß des Newton'schen Bewgungsgesetze kann aber der selbe Stoß nur dann eine geringere Wirkung auf Annikas Geschwindigkeit haben,wenn deren Masse größer ist als die des 2. Raumschiffs.
Das wird als Massenzuwachs bezeichnet.
Dann noch eine kleine Definition: Aus ihrer Sicht haben Objekte, die sich an ihnen vorbeibewegen, eine größere Masse, als wenn sie in Ruhe wären.
Warum sollte ein bewegtes Objekt mehr wiegen, als ein ruhiges Objekt?
Ich hab jetz mal zur Sicherheit mehr geschrieben das ihr mein Problem auch versteht( ich hoffe ich habs verständlich geschrieben). Die ART ist irgendwie ziemlich unlogisch
Wie ihr seht steh ich ziemlich aufm Schlauch.
Könnt ihr mir nochmal vielleicht bei der Zeidilatation( außer das mit dem Lichtstrahl) und bei der Längenkontraktion helfen.
Danke schonmal im vorraus.
Gruß Niklas