externe Stromversorgung - Canon eos 450d

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Konata

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Hallo,

ich versuche, eine externe Stromversorgung für eine Canon eos 450d zu bauen.
Dazu habe ich einen Schaltplan gefunden.
Link zur Grafik: http://s14.directupload.net/images/120203/temp/uj9nnt9h.gif
Die +4V, Masse und -4V ist an die kleine Leiterplatte vom Akku rangeführt.

Leider Funktioniert sie nicht richtig.

Wenn ich Strom anschließe kommt am Ausgang der Leiterplatte 8V, wenn denn Strom kurz wegnehme
und wieder anschließe ist am Ausgang 0V. Mann muss dann ca. 1min die Stromversorgung Stromlos

schalten und danach sind wieder 8V am Ausgang.
Die Canon bleibt auch dunkel.

Hat jemand eine Idee?
Gibt es einen Schaltplan der für die Canon 450d Funktioniert?

Konata
 
Hi,

also - der Schaltplan funktioniert! Das ist eigentlich die klassische Lösung, es geht aber auch mit nur einem Spannungsregler - schau man unter User "Knickohr" in seinen Beiträgen, er hatte mal ne KLeinserie solcher Spannungsversorgungen angeboten und da war auch ein Schaltplan angegeben.

Ich denke entweder dass Du ein defektes Bauteil hast oder die Schaltung nicht korrekt nachvollzogen wurde. Prüfe den Aufbau nochmal Pin für Pin durch, denn ansonsten müsste es funktionieren!

Was das angeht sind eigentlich alle EOS gleich.

Jörg
 
Hallo,

ich hatte vor kurzem für meine 350d ein Batterydummie gebastelt nach folgendem Schaltplan:

Link zur Grafik: http://s1.directupload.net/images/120203/5j3nfgki.png

Die Spannung musste ich allerdings bis zu 8,5V anheben. 8V reichten nicht beim Darkframeabzug und so hatte sich die Kamera aufgehängt. Die Lösung über 2 Spannungsregler erscheint mir ein wenig fragwürdig wenn auch funktioniell, gerade weil Spannungsregler nicht besonders effizient arbeiten. Zwischen Eingang und Ausgang würde ich sicherheitshalber noch eine 1N4002 hängen, sie schützt den Regler gegen C2.

Gruß,
Marc
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

die Kamera hat eine Nenn-Betriebsspannung von 8,3V wenn ich es richtig weiss, leider ziehen die Gehäuse fallweise Peaks, und wenn dann die Spannung einbricht hängt sich die Kamera auf, es hilft daher, wenn man in den Dummy einen großen Kondensator setzt und die Schaltung extern aufbaut. Dann sind die Induktivitäten, die der Stromentnahme Grenzen setzen könnten sehr klein und die Spannungseinbrüche bei einem Strom-Peak unerheblich. Zudem bleibt die Wärme des Spannungsreglers aus der Kamera.

Jörg
 
Hi,

also meine Schaltung ist extern aufgebaut und der lm317 ist mehr als ausreichend gekühlt. Eines größeren Kondensators bedarf es m.M. nach nicht wobei er sicherlich auch nicht schaden würde... Es soll Leute geben, die ihre EOS Kameras bis zu 10V betreiben, ohne Probleme. Wie gesagt bei mir hat es eine leichte Anhebung der Spannung getan um Spannungseinbrüche zu verhindern.

Gruß,
Marc
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Konata,

ich weiß nicht ob du Elektronikbastler bist, der bastelt um des Basteln willens oder ob dir egal ist, wie du deine EOS nachher angetrieben bekommst.

Bist du zweiteres, würde ich dir folgendes empfehlen:
http://www.conrad.de/ce/de/product/...SHOP_AREA_17449&promotionareaSearchDetail=005

[die gibt es auch erheblich preiswerter]. Damit läuft meine EOS an einer Autobatterie jetzt schon zwei Jahre ohne Probleme mit 9V auf dem Batteriedummy.

Viele Grüße
Michael
 
Danke für die Antwort.
Nutzt Ihr die kleine Leiterplatte im Akku oder schließt ihr die 8V Direkt an die Kamera an?

Vielen Dank
Konata
 
Hallo Marc,

Zitat von fblack:
Eines größeren Kondensators bedarf es m.M. nach nicht wobei er sicherlich auch nicht schaden würde...
...
Wie gesagt bei mir hat es eine leichte Anhebung der Spannung getan um Spannungseinbrüche zu verhindern.
genau diese Spannungseinbrüche würde ein größerer Kondensator verhindern. An meinem Linearregler habe ich 2x 1000µF (24V) hängen. Der LM317 ist ja ein Schaltregel und senkt die Spannung nicht wie ein Linearregler durch Verlustleistung, was die Kühlergröße verkleinert.

Zu Spannungseinbrüchen siehe auch:
http://forum.astronomie.de/phpapps/...rue/Re_Bauplan_fur_einen_Batteried#Post625663

Gruß,
Markus
 
Hallo Markus,

ich hätte vielleicht nicht unbedingt benötigt schreiben sollen. Ich hatte meine Schaltung aus den Resten anderer Basteleien gebaut. Sicherlich kann man die Spannungseinbrüche über einen größeren Elko kompensieren was vermutlich auch die beste Lösung wäre, aber bei mir hatte es wie geschrieben auch die Erhöhung der Spannung getan. Falls ich einen in meiner Bastelkiste finden sollte... findet er sicherlich seinen Weg in die Schaltung, von selbst natürlich ;)

Gruß,
Marc
 
Hallo Konata!

Die Vorher-Nachher-Ansicht in deinem Bild stammt ursprünglich von mir bzw. ist eine von mir erstellte Neufassung einer Stromersatzschaltung, die von den "Meister", deren Name hier im Forum zensiert wird, kreiert wurde. Diese Schaltung simuliert die im Akku verbauten Zellen und läuft viel stabiler als eine Einzel-LM317-Schaltung, da es sich hier um eine Art Parallelschaltung(4,4V und 8,0V) handelt. Der Anschluß erfolgt direkt auf der Platine, da es wie schon geschrieben nur ein "Zellensimulator" ist. Ein paar Astrokollegen aus meinem Bekanntenkreis benutzen dieses Nezteil schon seit Jahren ohne Probleme. Zu diesen Schaltplan gehört noch ein ausführlicher Baubericht, der aber schon seit langer Zeit offline ist.

Mittlerweile habe ich das Teil gegen ein 3Ampere-Schaltnetzteil ersetzt, in den ein LM2576 verbaut ist. Diese Schaltnetzteile benutze ich an meinen Powershot's(A 570IS und A 590IS), an der EOS 350D, der 450Da und an der Nikon D90, mit entsprechenden Kondensatoren im Akkudummy und passenden Ausgangsspannungen.

Die für die entsprechende Kamera benötigte Eingangsspannung steht auf den kleinen Aufkleber an der Unterseite der Kamera(hier ein Beispiel: DC 8,1V). Und die sollte nach Möglichkeit nicht viel überschritten werden. Mir ist allerdings auch schon ein Bericht unter gekommen, wo einer seine EOS 300D unwissenlich über Stunden hinweg mit vollen 12V betrieben hat, ohne das sie Schaden genommen hat. Das würde ich aber nicht empfehlen.

Grüße,
Matthias
 
Hallo Leute,

also, die Schaltung mit den zwei Reglern ist schon ziemlicher Käse!
Die wurde nur kreiert, weil der "Meister" absolut keine Ahnung hatte,
wozu die Elektronik in den Akkus vorhanden ist.

Diese dient lediglich dazu, die einzelnen Zellen vor Überspannung (z. B. beim Laden),
und gegen zu hohe Lastströme (Kurzschluss) zu schützen!

Für die Kamera braucht es nur eine Spannung!
Die muß nicht mal sonderlich stabil sein.
Zwischen "Akku voll" und "Akku leer" sind ja ein paar Volt unterschied.

Die Spannung stellt man auf etwas über 8V ein (Ladeschlussspannung der Akkus), und gut is.

Ein Kondensator gegen Stromspitzen im Akku-Dummy ist sicher nicht verkehrt.
Aber den Regler auf jeden Fall außerhalb plazieren,
damit dessen Verlustleistung nicht die Kamera heizt.

Hi Markus,
??? hat der Regler etwa eine Geschlechtsumwandlung über sich ergehen lassen???
?) ?) ?)
Nene, der ist und bleibt ein Linearregler, sowie die ganze Familie (-117, -137, -337....).

Hi Marc,
Zwischen Eingang und Ausgang würde ich sicherheitshalber noch eine 1N4002 hängen, sie schützt den Regler gegen C2.
bei der angegebenen Dimensionierung brauchste das noch nicht.
Aber wenn hinten ein paar 1000 uF dranhängen, dann wäre die schon sinnvoll.
(Anode am Ausgang und Kathode am Eingang vom Regler)

Gruß,
Thomas
 
Hallo Zusammen

habe letztens 2 Netzteile gebaut (Nikon & Canon).
Spannungen lassen sich gut einstellen.

Probleme machten aber die Leitungen selbst ! Erst ein größerer Leitungsquerschnitt behob die Probleme.

Also ; ganz wichtig auf einen ausreichenden Leitungsquerschnitt vom Akku zum Spannungswandler und vom Spannungswandler zum Kamera Akku Dummy achten.

Grüße
Larry
 
Hallo Thomas,

ich hatte ja sicherheitshalber geschrieben, verkehrt macht man damit ja nichts. Ich hatte übrigens gestern meinem Dummy noch einen Elko spendiert, von daher hat die Diode ja durchaus ihre Daseinsberechtigung :)

Ich hatte vor und nach der Schaltung 0,75mm² genommen, also mehr als ausreichend.

Gruß,
Marc
 
Hi,

0,75mm² bei 3m Länge produziert bei 2A einen Spannungsabfall von ca. 0,14V.
Bei 0,5mm² sind es 0,3V, bei 0,25mm² 1,2V (2,4W).

Gruß,
Markus
 
Hallo Konate,

ich habe mir letzte Wochen eine Stromversorgung für meine EOS 500 nach dem Plan von Matthias (Refek) nachgebaut. Den R 2,0 kOhm habe ich gegen einen Spindeltrimmer 5K ersetzt und kann damit die Spannung genau einstellen. Mein original Canon-Akku ist 1 Jahr alt und hat nach dem Laden eine Spannung von 8,36V. Mit dem Spindeltrimmer habe ich eine Spannung von 8,25V eingestellt und keine Probleme damit. Im Dummy ist noch ein Kondensator eingebaut.
 
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