Absoluter Einsteiger benötigt Hilfe

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Hallo Matthias,

Von dem, was ich bisher gehört habe, ist wohl das GSO mechanisch im Vorteil. Aber sicher bin ich mir da nicht.

Hast du eigentlich schon eine Vorstellung von dem, was so ein Teleskop eigentlich zeigt? Oder vielleicht schonmal mit einem Fernglas den Himmel erkundet?

Gruß, Robert
 
Hallo Robert,

Dein Durchrechnen ist zwar gut gemeint, aber für jemanden, der "einfach nur den Himmel" studieren möchte, vielleicht etwas zuviel Info.

Gruß,
Markus
 
Hallo Markus,

ich habe lediglich eine konkrete Auswahl an Zubehör angegeben, die aus MEINER Sicht sinnvoll ist, damit Matthias die möglichen Gesamtkosten mal vor Augen hat. 309 Euro für einen Dobson klingen zwar nicht so viel, aber es gehört dann doch noch ein bisschen was dazu. Die Erfahrung durfte ich auch machen. Obwohl ich für meinen 8"er nur 115 Eur bezahlt habe, wurden letztlich um die 800 Eur an Zubehör (Reduzieradapter, Drehpacks, Okulare, Filter -> zum Großteil sehr günstig und gebraucht) investiert. Soll hier nicht abschreckend wirken, aber auch die kleinen Dinge wollen bezahlt sein und Kleinvieh macht nunmal Mist ;)

Eine endlose Diskussion, welche Okulare nun am besten sind (sowas gibt es leider auch zu oft) halte ich hier für nicht zielführend. Dann gebe ich lieber konkrete Okulare vor, die zumindest aus eigener Erfahrung gut funktionieren.

Gruß, Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ja, ich habe den Himmel schon oft mit meiner SLR und einem Super TeleZoom durchsucht und Fotografiert.

Das möchte ich aber mit dem Teleskop nicht machen. Also Fotografieren.

Also diese "konkrete Auswahl" hilft mir gut;)
 
Achso: Für unseren lieben Mond und Jupiter könnte sich ein Graufilter lohnen, damit es nicht ganz so hell wird :augenrubbel: Aber welchen genau wissen andere vermutlich besser, da ich selber (noch) keinen habe.

Evtl. könnte man gegen Aufpreis beim GSO Deluxe das 9er Plössl ebenfalls durch ein TSWM9 ersetzen. Vorteil: größeres Gesichtsfeld und etwas mehr Augenabstand. Beim 9er Plössl kann es passieren, dass es unangenehm wird, wenn man mit dem Auge so dicht ans Okular muss, um was zu sehen.
 
Hallo Matthias,

wilkommen im Forum :)

Du hast nun schon sehr lange auf ein Teleskop gewartet, da kommt es auf ein paar weitere Tage wirklich nicht an. Geh zu mehreren Vereinen/Sternwarten und schau in Ruhe durch die Teleskope, die dort vorhanden sind. Damit bekommst Du einen Eindruck, was prinzipiell am Himmel zu sehen ist und das vermeidet Frust wegen falschen Erwartungen.

Ein 8" Dobson, egal ob Skywatcher oder GSO ist ein prima Teleskop für den Einstieg. Die Diskussion f=5 bzw. f=6 ist für einen Einsteiger verwirrend und eigentlich egal. Denn soooo groß ist der Unterschied in der Praxis nicht. Ein Anfänger bemerkt normalerweise diese feinen Abbildungsunterschiede der beiden Systeme mit dem selben Okular überhaupt nicht. Der guckt durch und ist fasziniert von dem, was da irgendwo im Gesichtsfeld des Okulars auftaucht. :)

Wenn Du später mal viel Beobachtungserfahrung gewonnen hast und Dich am Himmel richtig gut auskennst, kannst immernoch die für Deine Beobachtungsvorlieben optimalen Okulare kaufen. :Trost:

Mit den hier genannten Okularen kannst Du problemlos sehr viele Standartobjekte beobachten.

Damit Du am Himmel die Objekte findest, die Dir auf den Sternwarten gezeigt werden, benötigst Du noch einen "Sucher" oder einen "Telrad" zum Teleskop.

Mir gefällt ein Telrad besser, weil ich beidäugig in die gewünschte Richtung schauen kann zur Orientierung unter den Sternbildern und dann die gewünschte Position mit den beleuchteten Kreisen des Telrades mittig stellen kann.


Nein. Bei einem Teleskop kannst für den Einstieg ruhig was gebrauchtes nehmen. Ein Teleskop hat ja keine "Verschleißteile" an Bord wie ein Auto. ;)

Ich habe fast alles gebraucht gekauft. Aber nicht per Ebay, wo alles anonym ist, sondern bei Teleskoptreffen (da konnte ich nachts durchsehen und mich von der Qualität überzeugen), oder über e-mail Listen bzw. hier im Board.

Da wird üblicherweise kein "Schrott" angeboten, denn man kennt sich untereinander... Gebraucht sparst etwa 1/3 vom Neupreis, und das Budget reicht so zu weiteren nützlichen Zubehörteilen. :)

Die Sachen, die im Board angeboten werden, haben zudem oft Vorteile gegenüber den neuen Teilen von der Stange, weil sie vom Vorbesitzer schon "getunt" wurden. Z.B. Velourfolie im Tubus, besserer Okularauszug dran, Justierschrauben durch tauglichere ersetzt... :)

Zur Justieranfälligkeit eines Newtons: Solange er keinen starken Erschütterungen ausgesetzt ist (Feldweg, Schlaglöcher, größere "Rumser" gegen Türen oder Boden) muß er nicht jedesmal neu justiert werden, ehe man durchschaut.

Du solltest versuchen, andere Sternfreunde in Deiner Nähe zu finden. Zum Erfahrungsaustausch. Da ist ein Blick ins GAD sehr hilfreich. :)

Viel Spaß beim Hobby

 
Hallo Matthias,

Der Hinweis von Fee bezüglich Teleskoptreffen ist wirklich eine super Idee, wenn du dich geduldig zeigst! Mein 8" Dobson kam komplett mit Velour ausgekleidet (sorgt für besseren Kontrast), Rigel Quickfinder (Telrad in leicht), visuell optimiert mit besserem Fangspiegel, Mikrountersetzung am Okularauszug und einigen anderen Verbesserungen, den ich für 115,- Eur in nur einer Nacht auf einem Teleskoptreffen hier in der Nähe erstanden habe. Dieser Preis ist sicherlich nicht gängig, aber günstiger als ein neuer wirds auf jeden Fall ;) Und falls du einen gebrauchten 10"er zu einem guten Preis bekommen könntest, wäre dieser dann u.U. auch eine Überlegung wert. Die gebrauchten (wie meiner) sehen vielleicht nicht immer super schön und neu aus, aber beim Durchgucken im Dunkeln interessierts niemanden.

Gruß, Robert
 
Hallo zusammen,

Fee hat Recht, dass ein Newton (oder auch jeder andere Teleskoptyp) eigentlich nur justiert werden muss, wenn es stärkeren Erschütterungen ausgesetzt war. Sonst wäre es ja Murks.

Die mechanische Verarbeitungsqualität entscheidet darüber, wie starke Erschütterungen die Justage verträgt, ohne sich zu verstellen.

Nur WENN das Gerät justiert werden muss, ist f/6 gutmütiger und etwas weniger empfindlich als f/5.

Bei Systemen mit Hauptspiegel-Fokussierung kommt zusätzlich zu potentiellen Erschütterungen noch eine, ich nenne sie mal so, "Mikro-Dejustage" durch das Spiegel-Shifting hinzu, die sich mehrmals pro Nacht verschieben (und auch wieder einregeln) kann. Doch das Problem hat man ja bei Newtons nicht.

CS und VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Also die GSO Newton Dobson Stative sehen für mich nicht so hochwertig aus, wie die von SkyWatcher.

Also Qualitativ vom newten her ist egal ob man nen Skywatcher oder GSO nimmt. Aber so wie ich das sehe ich die "Grundausstattung" bei den GSO besser.
 
Hallo Christian,

Zitat von copernicus:
Nur WENN das Gerät justiert werden muss, ist f/6 gutmütiger und etwas weniger empfindlich als f/5.
in der Theorie, ja, aber wie sieht das in der Praxis aus?
Wie justiert man einen 10" f/5 genauer als einen 8" f/6? Mit Concenter und Laser kann man den einen nicht genauer justieren als den anderen, außer man schludert beim anderen. Und am Stern läßt sich ein 10"er bei 2*D, also 500-fach, selten bis gar nicht justieren, weil das Seeing nicht mitspielt. Oder hab' ich was übersehen?

Gruß,
Markus
 
Hallo Markus,

was ich damit meinte, ist, dass sich die gleiche geringe Dejustage bei sehr gutem Seeing mit f/5 stärker bemerkbar machet als mit f/6. Habe ich selbst noch nicht getestet, wird aber von erfahrenen Sternfreunden immer wieder bestätigt.

Abgesehen davon wirkt sich in Mitteleuropa das Seeing von sehr seltenen Ausnahmen stärker auf die Bildqualität aus als geringe Dejustagen. Wie oft im Jahr hat man schon die Gelegenheit, am fokussierten Stern die Feinstjustage am Beugungsring zu testen, und dass dieser dann noch lange genug "still steht", um an ihm die Feinstjustage durchzuführen...?

Und bei den seltenen Gelegenheiten mit Best-Seeing habe zumindest ich mit dem Teleskop andere Dinge im Kopf als den letzten "Mückenschiss" an Justage an den Beugungsringen heraus zu kitzeln. ;)

CS und VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Christian,

hast gerade noch mal die Kurve bekommen. Oben hieß es noch: "Beim Zehner ist die Justage genauer durchzuführen und dies präziser als bei f/6, was es dem absoluten Einsteiger nicht zwingend leichter macht."

Gruß,
Markus
 
Hallo Markus,

ja, oben habe ich es etwas unpräzise ausgedrückt.

Gute Nacht,
Christian

 
Hallo Markus,

wenn der 10er ein F/5 ist trifft das auch definitiv zu und diese Kurve kriegen sehr viele F/5 Besitzer nicht, wie man bei Rundgängen auf Beobachtungswiesen immer wieder feststellen muss.
Ich habe den Unterschied ständig mit eigenen Teleskopen. F/6, F/5,3, F/4,8.
Deutlich steigender Anspruch an Justage und Okulare.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mich grad gefragt, ob ich mit nem 8" das selbe zu sehen bekomme wie mit dem 10"er. Und wenn nicht helfen doch die Zusäützlichen Okulare oder?

Ich werde jetzt man demnächst Nen Verein Aufsuchen. Aber hier fühle ich mich sehr gut beraten. Fast schon zu gut (verwirrt guck);)
 
Hi Matthias,

nicht ganz, da weniger Öffnung. Aber man hat weniger Probleme mit der Justage. Zudem sind etwas günstigere Okulare gnädiger an f/6 alls an f/5. Aber das wurde schon alles geschrieben.
Ich denke du musst auf ein Teleskoptreffen oder mal ein solches Gerät sehen.
Ich stand genauso da und fragte mich: ja was will ich denn nun?
Das Forum verwirrte mich nur noch mehr. Nicht das man nicht gut beraten wäre. Aber durch die Fülle so vieler Meinungen, ist man im Kopf irgendwann Apfelmus.
Ich selber hab mir irgendwann gesagt so und Schluss, nicht mehr zwischen 20 verschiedenen Meinungen stehen. Gelesen hatte ich genug und so fand ich mein zweites richtiges Scope. Es wurde der SW 8" DOB.
Nimm die wichtigsten Themen mit und schreib sie dir grob auf.So kannst du in aller Ruhe dir Gedanken machen und dann eine Entscheidung fällen.
Das Teleskop muss dir gefallen nicht jemand anderem.
Und wenn es dir gefällt wirst du so oder so einige Dinge daran ändern und es auf deinen Geschmack abstimmen.
Sei es ein neues Lager, oder ein anderer OAZ etc.
Die meisten Schwächen solcher Geräte sind durch einfache Bastellei auszubessern.

Zu den Okularen:

Die machen natürlich sehr viel aus. Kein Vergleich zu den mitgelieferten.

Aber mit denen sollten wir in diesem Thread nicht auch noch anfangen. Lese dich doch ein bisschen durch das Forum. Da steht eine Menge drin.

CS und good luck auf deiner Suche

Silvio


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Matthias,

neben einem Teleskoptreffen bietet es sich zudem an, z.B. über dieses Forum nach "Sternfreunden" in deiner Nähe zu suchen. Ich habe auf diesem Weg einige nette Menschen hier kennengelernt, mit denen man sich auch außerhalb solcher Treffen austauschen kann :)

Wobei ich sagen muß: Als ich das erste Mal einen 8"er gesehen und geschleppt hatte, war das schon ein ziemlich großes und schweres Ding im Vergleich zu meinem 4.5"er Newton :schwitz: Aber daran gewöhnt man sich zum Glück ;)

Gruß, Robert
 
Am liebsten würd ich mit ja den 8er GSO kaufen und mal schauen ob ich was zusätzliches brauche.

Wenn ich das also richtig verstanden habe benötigt ein f6 bessere/teurere Okulare?!

Deshalb also besser nen 8er.

Ja, ich lese mich quer durchs Forum, macht mich aber nur noch unsicherer.

Aber der Vorschlag mit dem GSO gefällt mir sehr gut, und Scheint auch qualitativ mehr zu bieten.
 
Halt!!

da sieht man die Verwirrung.

Es ging hauptsächlich um einen 200/1200 Dobson mit einem Öffnungsverhältniss von f/6

und

dem 254/1200 Dobson mit einem Öffnungsverhältniss von f/5

Du verwechselst gerade das Öffnungsverhältniss mit dem Zoll des Teleskopes.

Der 200/1200 ist ein 8", der 254/1200 ein 10"


Sprich ein etwas günstigeres Okular kann etwas besser am 8"er sein als am 10"er.

Also ein f/6 ist gutmütiger was Okulare betrifft als ein f/5. Das ist bei allen Öffnungen so. Demnach muss man bei f/5 schon etwas mehr in die Tasche greifen.

LG Silvio (hoffe es war etwas verständlich....müde)
 
Hallo Matze,

das ist ja tatsächlich langsam Info-Overload hier ;-)

Ich denke Du bist auf dem richtigen Weg. Mit einem GSO oder Skywatcher f/6 8-Zöller machst Du für den Anfang auf keinen Fall etwas falsch meiner Meinung nach. Ob Du immer beim Dobson bleiben wirst, wird sich wahrscheinlich ohnehin erst nach einiger Zeit zeigen, wenn Du ihn einige Male benutzt und transportiert hast.

Alles andere was hier genannt wurde ist zwar wichtig und richtig, aber erstmal spekulativ solange Du noch keinen gesehen und benutzt hast.

Also der sinnvolle erste Weg wäre wohl ab zum Teleskoptreffen oder Verein. Oder Du kaufst Dir so ein Teil, freust Dich darüber, bildest Dir eine Meinung und weist ob oder ob nicht das das richtige Teleskop ist. Das hängt von der allgemeinen Ungeduld und dem finanziellen Spielraum ab den Du hast.

(So habe ichs gemacht, ich bin nämlich sehr ungeduldig wenn ich etwas haben will ;-))

Als ich meinen Dobson damals (natürlich mit Wertverlust - denn gebrauchte Dobsons dieser Preis- und Größenlage gibt´s einige auf dem Markt) weiterverkauft hatte, hatte ich keinesfalls das Gefühl ich hätte Verlust gemacht. Eher hab ich es als eine Art "Miete" betrachtet, denn ich habe in dieser Zeit viel gelernt und konnte mir mit diesem Teleskop Praxiserfahrung sammeln und eine eindeutige Meinung bilden.

Kurz und knapp, lass Dich von diesen ganzen Infos jetzt nicht erschlagen, denn egal welches Teleskop Du Dir zulegst (im Rahmen Deiner bisherigen Überlegungen), ich bin sicher Du wirst erstmal eine ganze Weile Freude damit haben!

VG Stephan
 
Hallo Matthias,

nochmal kurz zu den Okularen: Die günstigen Okulare sind an 8" f/6 oder 10" f/5 nicht schlecht in dem Sinne, dass mich nichts oder kaum was sieht. Es geht da mehr um die Abbildung über das komplette sichtbare Feld im Okular. Das wirst du sicherlich auch bei einem 8" f/6 Dobson feststellen, dass Sterne ganz nahe am Rand nicht mehr so schön punktförmig sind wie in der Mitte vom Bild. Beim 10" f/5 wird dieser Effekt halt nur ein bisschen verstärkt. Mit anderen Worten: Der 8" f/6 liefert insgesamt eine schönere, ästhetischere Abbildung, wenn es günstige Okulare sein sollen ;)

Falls deine Ungeduld dich bald zu einem Kauf "zwingt", würde ich dir aber dennoch empfehlen, ein 2" Übersichtsokular (wie schon von mir vorgeschlagen, sofern es nicht schon dabei ist -> siehe GSO Deluxe) sowie ein günstiges Weitwinkelokular im mittleren Vergrößerungsbereich (z.B. das TSSWM15) im Paket dabei zu haben. Für den Anfang muss man ja nicht gleich so hoch vergrößern :) Für die meisten hellen DeepSky-Objekte sind das sehr gängige und brauchbare Vergrößerungen und das Nachführen des Teleskops ist auch sehr entspannt.

Gruß, Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ja, meine Ungeduld Zwingt mich zum Kauf^^

Hier ein angebot welches ich gerade reinbekommen habe:

ein Dobson zum Einstieg ist o.K.

Man muß aber bedenken, das ein Dobson für den Balkon nicht geeignet ist, weil er unten steht und eventuell nicht über die Brüstung reicht.



Für Ihr Preislimit hätte ich folgende Empfehlung

http://www.teleskop-express.de/shop...----250-1250mm-Teleskop---Deluxe-Version.html



als zusätzliches Zubehör benötigt man nur noch einen Laser zur Justage und ein Okular für die Hochvergrößerung.

http://www.teleskop-express.de/shop...ewton-Justierlaser-1-25----Aktionsgeraet.html

http://www.teleskop-express.de/shop...r---5mm-Brennweite---1-25----60--WW-Feld.html



Das wäre dann mit Rabatt für 650,- € möglich.

Was sagt ihr dazu? Mit meinem Balkon solte es denke ich mal keine Probleme geben. Das Dach schließt bündig mit dem Geländer ab.
 
Ich glaube mit der Schwierigkeit beim Balkon ist hier gemeint, dass Du nur einen recht begrenzten Himmelsausschnitt mit dem Dobson abdecken kannst, weil er eben sehr tief steht - im Gegensatz zu einem Newton auf Stativ.

Wenn Objekte dann etwas tief stehen, zeigt die Öffnung des Tubus dann auf Dein Geländer bzw. schlägt evtl. am oberen Rand des Geländers an. Allerdings sind so tief stehende Objekte meist ohnehin nicht gut zu beobachten.

Das solltes Du zumindest noch bedenken bevor Du ein so großes Dobson-Teleskop kaufst.
 
Bis aufs freie feld hab ich nicht weit. Ein begrentztes Sichtfeld hab ich so oder so direkt aus meiner Wohnung raus. Da würde kleiner nicht viel helfen.

Zur Praxis: Wenn ein Objekt tief steht, kann ich den Dobson doch einfach weiter vom fenster weg schieben in Richtung Wohnung rein oder? dann kann ich ihn ja auch weiter nach unten schwenken oder?
 
Zitat von Matthias86:
Zur Praxis: Wenn ein Objekt tief steht, kann ich den Dobson doch einfach weiter vom fenster weg schieben in Richtung Wohnung rein oder? dann kann ich ihn ja auch weiter nach unten schwenken oder?

Ich hoffe Du meinst nicht dass Du aus der Wohnung heraus durch das Fenster beobachten willst, oder?

Klar kannst Du ihn weiter vom Balkongeländer wegschieben, ich weiß ja nicht wie viel Platz Du auf dem Balkon hast. Ich wollte es nur zu Bedenken geben. Mein Balkon ist so schmal, dass ich keinen Platz habe um einen größeren Dobson so weit vom Geländer weg zu schieben, dass ich ihn tief schwenken kann - das meinte ich.

 
Ich könnte auch aus dem Fenster raus schauen. Das ist bei mir Problemlos möglich.

Hier das zweite angebot Soll ich das erste oder das 2te nehmen?:



der 10" würde höher hinaus kommen.



Für Ihr Preislimit von 600,- € hätten wir dann Folgendes

http://www.teleskop-express.de/shop...----200-1200mm-Teleskop---Deluxe-Version.html



als zusätzliches Zubehör einen Laser zur Justage und ein Okular für die Hochvergrößerung.

http://www.teleskop-express.de/shop...ewton-Justierlaser-1-25----Aktionsgeraet.html

http://www.teleskop-express.de/shop...r---5mm-Brennweite---1-25----60--WW-Feld.html



Das wäre dann mit Rabatt für 525,- € möglich.

 
Hallo Matthias,

wir haben zwar nicht den kleinsten Balkon, aber selbst mit einem 8"er kann es schon recht eng werden ;) Auf dem Feld ist er jedoch genial :biggrin:

Zu dem Angebot (ich meine das in dem ersten Post), welches dir gemacht wurde: Sicher nicht so verkehrt, übersteigt jedoch dein ursprüngliches Bduget. Ich würde noch immer zu dem 8"er raten. Von dem übrigen Geld kannst du dann später (oder auch zeitnah) noch weiteres sinnvolle Zubehör (Okulare, Filter und Co.) kaufen. Denn die mein letzter (minimalister) Vorschlag deckt erstmal nur das allernotwendigste ab. Okulare für hohe Vergrößerungen, Filter kosten in Summe auch nicht unbedingt wenig. Da sind schnell mal 100 Eur weg. Es wurden hier schon einige Punkte genannt, die für den 8" f/6 sprechen und viel weniger als mit 10" sieht man nun auch wieder nicht ;)

Gruß, Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zum zweiten Angebot: Den Laser kann man anfangs auch weglassen. Ich selbst hatte schonmal genau so ein Teil im Rohr und hatte keinen Erfolg. Eine kleine Filmdose oder das hier reicht da völlig. Ich persönlich finde ein Justierokular immer noch am besten, da etwas vielseitiger und unkaputtbar ;)

Das Okular halte ich persönlich für etwas übertrieben, da es eine recht hohe Vergrößerung erzielt, die du aufgrund der Luftunruhe (vor allem, wenn man aus der Wohnung beobachtet ;) -> das bringt keine Freude, besonders im Winter) nicht wirklich häufig einsetzen kannst. Mein Richtwert liegt meist bei 200 facher Vergrößerung, welches ein 6mm OKular wäre. Vielleicht auch 7mm (171fache Vergr.). Damit sieht man schon sehr viel und kann es auch häufiger einsetzen.

Gruß, Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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