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#899416 - 29/02/2012 12:52
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: MLudes]
Hallo Markus, Der Aufwand an Zeit und Kosten beträgt ca. 16-20 Wochen und netto 25.000 - 30.000 EURO Ich bin mir sicher, Televue steckt noch ganz andere Summen in die Entwicklung. Sobald jemand ausserhalb eines Hobby für seinen Lebensunterhalt denken muss wird es eben teuer. Und in diesem Fall auch noch ergebnisorientiert  Und ich sehe in einer komakorrigierenden Zoom Barlow wirklich keinen Sinn. Welcher Interessentenkreis soll den das kaufen? Die APO Leute brauchen's nicht. Die Fotografen auch nicht. An einem großen Dobson ist sowas verzichtbar (ich gehe von mir aus) Und was bleibt dann noch? TMB Monos (und evtl Ortho's) haben den Charme der absoluten Einfachheit. Eine Barlow mit einem halben Dutzend Linsen davorzusetzten, das passt einfach stylistisch nicht.  ...in China anfragen, denke mal das man dort mit Design und Werkzeugkosten im Bereich von 2000 bis 3000 Euro Spätestens wenn die Chinesen deutsche Werkzeuge und Maschinen verwenden wird's tuerer. Und das werden sie müssen, wenn mehr als China-Qualität rauskommen soll. Ich halte das für völlig ausgeschlossen, dass man in China für 3000 Euro irgendetwas wirklich Neues erdenken kann. Viele Grüße Kai
Bearbeitet von fraxinus (29/02/2012 12:53)
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#899425 - 29/02/2012 14:18
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: fraxinus]
Hallo Markus,
die 2 - 3.000€ sind wohl sehr optimistisch, aber ich denke die Chinesen werden es auf jeden Fall günstiger machen als die Deutschen Protagonisten.
Die Frage wäre dann eher - um wie viel höher ist dann der Aufwand der Qualitätssicherung? Und wie hoch ist das Risiko des ungewollten Technologietransfers?
Jörg
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#899597 - 01/03/2012 10:32
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: fraxinus]
Hallo Kai,
gerade an einem großen Dobson der üblicherweise schnell ist, kann so eine Barlow gut wirken und ich wundere mich wirklich, warum die Leute das nicht sehen, wie schon im Mini-Feld einer Webcam der Planet beim Durchlaufen Koma zeigt. Das muss man doch korrigieren wollen - oder man guckt eh unter seinen Möglichkeiten, dann einfach so einen verkitteten Achromaten mit dem zweifelhaften Titel "Apo Barlow" kaufen und damit glücklich sein.
Clear Skies Sven
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Hallo Sven, Das muss man doch korrigieren wollen - oder man guckt eh unter seinen Möglichkeiten Noch reden wir hier von einer hypothetischen Coma-Zoom-Barlow. Wollen ist nicht die Frage. Aber man muss es auch können  Alles was schon auf dem Markt ist und funktioniert, also Paracorr und Powermate, hat 4 Linsen! Ich würde also für eine voll taugliche Coma-Zoom-Barlow 6 Linsen veranschlagen. Und jetzt kommt der Punkt, wo ich bei größeren Dobsons nach drei Jahren sagen muss: Bei niedrigen Vergrößerungen (100x-150x) bringt ein Comakorrektor echt was. Aber da ist ein Zoom verzichtbar. Bei hohen Vergrößerungen (300x aufwärts) braucht es den Korrektor nicht unbedingt. Da ist fast immer das Seeing der Flaschenhals für die Schärfe. Weitwinkelokulare sind wichtig wegen der Nachführung. Die Abstufung ist weniger kritisch. Das ist nicht zu vergleichen mit einem Planeten-Teleskop, wo man mit Zooms den optimalen Bereich finden kann. cs Kai
Bearbeitet von fraxinus (01/03/2012 14:19)
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#899640 - 01/03/2012 16:02
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: fraxinus]
Hallo Kai,
so einfach braucht und darf man Linsen nicht stapeln. Es gibt ja Leute die packen Dir ein komakorrigiertes Okular in 6 Linsen fix und fertig ein. Zoom muss auch nicht die Barlow bieten, sie sollte nur vom Design her Tolerant für eine Abstandsänderung in gewissem Rahmen sein - sind die meisten Barlows von Haus aus, schau dazu mal Televues Diagramme an.
Nochmal der Hinweis auf die vorhandene Klee-Barlow. Das Design ist da und es müsste nur gebaut werden. Meiner Erfahrung nach hat man durch eine rein mechanische Fehlkonstruktion dafür gesorgt, dass die 2,2x Variante den Ruf beider in den Keller gezogen hat. Hier wurde eine unpolierte Linsenoberfläche, wo neben einer konkaven Fläche ein matter Rand stehenblieb, schlicht weder geschwärzt noch abgedeckt. Die Folge ist ein matschiges Bild. Dabei ist die Optikrechnung für eine f/4 Praxistauglichkeit ausgelegt. Es gibt auch einige Sternfreunde, die diese Barlow bereits im Zoomset verwenden.
Das Rad ist also schon erfunden und wurde bereits produziert...
Clear Skies Sven
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Hallo Sven, Zum Ausgangspunkt: Markus hatte hier vorgefühlt, wie Abbe Orthos ankommen würden. Im Sinne von "kaufen". Kaufen würde ich evtl so was wie die TMB Monos, das ist was für Puristen und hat Stil. Drei Linsen, keine Glas-Luft Flächen. Das Design ist fix und fertig. Und auch kein Hexenwerk. Die Einschränkung auf 30 Grad würde ich als Feature sehen, Konzentration auf's Wesentliche oder so ähnlich.  Orthos mit YAG Augenlinse sind sexy, das Design ist nichts neues, alt und bewährt halt. Hätte sicher Chancen. Alles andere ausser diesen Nischenprodukten muss sich doch, quasi als Gebrauchsware, mit den aktuellen Televue Sachen messen. Mich brauchst Du nicht von antiquierten Designs mit 50 Grad Gesichtsfeld überzeugen, ich bin kein Sammler-Typ und halte meinen Okularkoffer halbwegs übersichtlich  Die Klee Barlow hat nur 1,25", wie soll die bitteschön die Eignung an f/4 oder gar f/3 mit Weitwinkelokularen unter Beweis stellen? Weiter: Jede normale Balow erzeugt mit langbrennweitigen Okularen Probleme mit der Lage der Austrittspupille. Wenn's nichts anderes gäbe, ok, aber so ist zB das Nagler 31 mit der Televue BigBarlow nicht optimal. Schärfe top - Einblick zweitklassig. Ist Dir das noch nicht aufgefallen? Und jetzt erzähl mir mal, wie man 100 Grad, hervorragende Korrektur, integrierten Comakorrektor und dann noch einen Zoom mit weniger Linsen als in den Ethos drinstecken hinbekommt. Nie und nimmer! Würde ja bedeuten, bei Televue sind die alle blöde, dabei sind sie es, die alle paar Jahre die Innovationen bringen. Vile Grüße Kai
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#899668 - 01/03/2012 19:11
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: fraxinus]
Hallo Kai,
diese Argumente sind doch Widersprüche zum Selbstzweck. 30° sind also bei den Monos ein Feature, aber alles was mit Komakorrektur nicht 100° kann, ist unnütz. Klammere Dich mal nicht zu sehr an die 50° der alten Pretorias. Da geht mehr und es gibt das Design. Die Klee Barlow ist auch fertig und welches Feld man damit erreicht liegt am Okular welches man reisteckt. Sie kann mehr als 60°. Sorry, aber Nutzer die sinnvolle, vorhandene Entwicklungen auf so seltsame Art und Weise negieren, noch bevor jemand auf die Idee kommen könnte, sie wieder aufleben zu lassen, bereiten mir Unbehagen. Der penetrante Verweis auf die Linsenstapel von Televue auch. Man nutzt das, weil es nichts anderes gibt und teuer genug ist das auch. Es soll Menschen geben, für die wäre ein 26-32 mm Okular mit 70-80° (und das ist machbar) komafreiem Feld für die Übersicht durchaus eine Sünde wert, ebenso wie eine Zweifach-Klee-Barlow in guter Qualität. Televue wäre mit diesbezüglich als Nutzer ziemlich egal, außer die Sache würde von Televue aufgelegt, was allerdings von Televue ehe nicht zu erwarten ist, weil Telvue eben eine eine eigene Televue Strategie fährt.
Grüße an Televue Günther
Bearbeitet von MootzGMS (01/03/2012 19:12)
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Überprüft, was immer auch geschrieben steht, wenn selbst durchs Teleskop Ihr seht. Das mehrt die eigene Erfahrung und bringt so manche Offenbarung.
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#899722 - 02/03/2012 00:09
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: fraxinus]
Hallo Kai, Alles was schon auf dem Markt ist und funktioniert, also Paracorr und Powermate, hat 4 Linsen! eine Powermate korrigiert keine Koma. Das tut der Parakorr. Wenn man eine hohe Vergrößerung am Newton komafrei haben möchte kann man entweder: 1) Parakorr + Powermate + Okular oder 2) komakompensierende Barlow + Okulare verwenden. Und jetzt kommt der Punkt, wo ich bei größeren Dobsons nach drei Jahren sagen muss: Bei niedrigen Vergrößerungen (100x-150x) bringt ein Comakorrektor echt was. Aber da ist ein Zoom verzichtbar. Bei hohen Vergrößerungen (300x aufwärts) braucht es den Korrektor nicht unbedingt. Da ist fast immer das Seeing der Flaschenhals für die Schärfe. Ich kann hier nur als Kleindobson-User schreiben. Aber bei 200x bis 300x am Mond bringt mir die Komakompenstion ein wesentlich größeres tatsächliches Gesichtsfeld mit guter Abbildung. Das ist zum Beispiel am Mond sehr angenehm, da sind auch Rillen die am Rande des Okulargesichtsfeldes sind sehr scharf zu sehen. Ich möchte deshalb auch bei hoher Vergrößerung nicht auf die Komakorrektur verzichten. Auf Zoom kann ich verzichten da ich mehrere Okulare zur Verfügung habe um die optimale Vergrößerung einzustellen. Aber Zoom + Komakompensation ist ja ohne weiteres möglich. CS, Karsten
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#899790 - 02/03/2012 10:33
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: MootzGMS]
Hallo Günther, 30° sind also bei den Monos ein Feature, aber alles was mit Komakorrektur nicht 100° kann, ist unnütz.
Das müsstest Du mir schon selbst überlassen, wofür ich Geld ausgeben würde. (Wobei zwischen dem Konjunktiv und dem tatsächlichen Kaufakt durchaus Unterschiede bestehen könnten, wie jeder Händler weiss  ) Sorry, aber Nutzer die sinnvolle, vorhandene Entwicklungen auf so seltsame Art und Weise negieren,... Sorry, Du redest wieder über vollkommen hypothetische Dinge. Wo ist bitteschön ein Entwurf? Ein Prototyp? Um es noch mal klar zu sagen, ich kann es mir nicht leisten, irgendetwas für mein Hobby anzuschaffen, nur um es auszuprobieren. Ethos, Paracorr und Powermates funktionieren bereits. Jede Neuentwicklung muss entweder billiger oder besser (im Sinne von Leistung, Alleinstellungsmerkmal oder Nischenprodukt) sein. Viele Grüße Kai
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#899793 - 02/03/2012 10:50
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: KaStern]
Hallo Karsten, eine Powermate korrigiert keine Koma. Das tut der Parakorr. Ist mir bekannt. Habe beides im Einsatz  1) Parakorr + Powermate + Okular Isr problematisch wegen der Fokuslage! Televue gibt bei den 2" Powermates diese Reihenfolge an: Powermate + Paracorr + Okular. Wobei mir das nicht gefällt, schon allein wegen dem Hebel. 2) komakompensierende Barlow + Okulare
Wie gesagt, wenn jemand sowas zu akzeptablen Preisen, Top Vergütung, mit Telezentrik(!) und in 2" auf den Markt wirft. Gern! Bitte jetzt nicht mit der Klee Barlow kommen, der fehlen drei der vier Eigenshaften. Beim Preis bin ich mir nicht sicher. Aber bei 200x bis 300x am Mond bringt mir die Komakompenstion ein wesentlich größeres tatsächliches Gesichtsfeld mit guter Abbildung. Schrieb ich oben, "ab 300x aufwärts". Ich möchte deshalb auch bei hoher Vergrößerung nicht auf die Komakorrektur verzichten. "hohe Vergrößerung" ist für jeden was anderes. Auf Zoom kann ich verzichten da ich mehrere Okulare zur Verfügung habe Ebenfalls. Aber Zoom + Komakompensation ist ja ohne weiteres möglich. Siehe Antwort an Günther. "Möglich" sicherlich, aber "ohne weiteres" wohl kaum. Oder hast Du irgendeinen Plan? Ein Comakorrektor allein ist schon eine harte Nuss! Viele Grüße Kai
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#899796 - 02/03/2012 11:14
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: fraxinus]
Sorry Leute,
ich kann euren Hype um komakorrigierende Barlows beim besten Willen auch nicht nachvollziehen.
Wenn ich Komakorrektur möchte, dann bei allen Vergrößerungen. Bei den niedrigen Vergrößerungen sogar am zwingendsten, weil bei den höheren Vergrößerungen, wie Kai völlig richtig schreibt, das Seeing zum Bottleneck wird (lassen wir die Kleinströhrenbesitzer jetzt mal außen vor). Das heisst, ein Komakorrektor ist sowieso nötig, und den gibt es ja. Ob der jetzt leicht verlängert oder nicht, ist für mich nebensächlich. Bei diesem Setup ist eine komakorrigierende Barlow sinnfrei. Von daher auch die penetrante Diskussion darüber.
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#899809 - 02/03/2012 11:52
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: reiner]
Hallo Reiner, volle Zustimmung! Wobei, wenn ich mir was wünschen dürfte, dann folgendes: Comakorrigiertes 100° Zoom 3-21mm, f/3 tauglich, YAG Augenlinse, beheitzt mit einblendbarem Sucher  Preisrahmen: 1200 Öre Angebote bitte per PM  Viele Grüße Kai
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#899829 - 02/03/2012 13:07
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: fraxinus]
Hallo Kai,
was ein Unsinn! Und diesen Ausruf begründe ich Dir jetzt auch noch!
Hier angefragt ist eine Kombination aus einem hochwertigen Okular zur Planetenbeobachtung und eine Barlow-Linse mit Komakorrektor, eben auch zu diesem Zweck: Planetenbeobachtung. Das bedingt: Kleine Gesichtsfelder und Effektivbrennweiten unter 7mm (denn sonst macht das Einzelokular mehr Sinn und komakorrektur ist ebenfalls vernachlässigbar).
Die Kombination erfüllt dann den Zweck, einerseits die Neigung zu Okularastigmatismus von allen bekannten "Planetenokularen" zu beseitigen und andererseits durch die Komakorrektur den Feldbereich des Newtons mit beugungsbegrenzter Abbildung zu vergrößern. Dieser ist nämlich so klein, dass man bei großen und schnellen Newtons (Dobsons) schon ein 50° Feld bei weitem nicht für den Durchlauf nutzen kann, weil eben der Planet nur in einer Zone von ca 20° um die Bildmitte herum gut und komafrei abgebildet wird. Ein gewünschter Nebeneffekt ist die Verlagerung der Einblickposition, die bei den bekannten Planetenokularen immer um 0,7 mal Brennweite liegt, also bei einem 5mm Okular eigentlich unakzeptabel knapp.
Es ist also völlig aber auch sowas von völlig ins Klo gegriffen hier mit 100° und 2" Okular zu kommen. Dafür gibt es Komakorrektoren, die so ausgelegt sind, die Brennweite möglichst wenig zu verlängern - denn ich kaufe ein 31mm Nagler für seine 42mm Feldblende und nicht um ein 16mm Nagler draus zu machen, welches ich leichter und erheblich billiger auch direkt kaufen kann.
Wie Du siehst gibt es wirklich konkrete, praxisnahe Vorstellungen. Die musst Du nicht mit Deinem Tineff kleinreden. Nur weil man etwas weder versteht noch vollständig sinnerfassend liest muss es nicht unsinnig sein.
CS Sven
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Hallo Sven, Hier angefragt ist eine Kombination aus einem hochwertigen Okular zur Planetenbeobachtung Ok, dann werde nicht weiter mit diskutieren. Das überlasse ich lieber erfahrenen Planetenbeobachtern. ...dass man bei großen und schnellen Newtons (Dobsons) schon ein 50° Feld bei weitem nicht für den Durchlauf nutzen kann, weil eben der Planet... Was ist bitte "groß" und "schnell" in deinen Augen? Wieviele große, schnelle, planetentaugliche Dobsons gibt es eigentlich in Deutschland? Inclusive exzellenter Beobachtungsplätze, die für so eine Kombination zwingend nötig sind? Sorry, auch aus diesem Grund würde ich mich aus dieser Diskussion über absolute Nischenprodukte für eine Handvoll Interessenten verabschieden. Viele Grüße Kai
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#899845 - 02/03/2012 13:41
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: fraxinus]
Hallo Kai,
na was schätzt Du denn wie viele große Dobsons schon verkauft worden sind? Du kannst doch mal so rum fragen: Wer hat noch nicht mit seinem 8", 10", 12", 14", 16" einen Planeten beobachtet???
Dafür werden dann Nagler eingekauft, wird immer wieder berichtet, obwohl man sich eigentlich einig ist, dass dies nicht die optimale Wahl ist.
Beobachtungsplätze gibt es genug. Wer mit dem Dobson unter Landhimmel steht, hat einen passenden Ort mit viel Grünzeug und ergo meist guten Vorraussetzungen gefunden.
Verabschiede Dich jedenfalls ruhig, denn Du beobachtest ja offenbar etwas anderes und für Dich gibt es eine Lösung. Nutze Deinen Paracorr & gut is!
CS Sven
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Hallo Sven, Wer hat noch nicht mit seinem 8", 10", 12", 14", 16" einen Planeten beobachtet??? Also 8" ist nicht groß und es besteht kein Grund sowas mit f/4 auszulegen. 12" sind mit f/5 noch nicht zu lang und gibt sehr schöne Bilder! Ohne Korrektor! Alles was größer ist, kann man mit einem "passenden Ort mit viel Grünzeug", wie Du es ausdrückst, selten ausnutzen. Gutes Seeing gibts nicht überall! Mir sind ein paar (ganz wenige!) Schilderungen bekannt, wo ein großer Dobson (20" aufwärts) an Planeten tatsächlich einen Gewinn gebracht hat. Von speziellen Okularen oder Korrektoren war nie die Rede. Meine eigenen Erfahrungen mit einem (prinzipiell planetentauglichen) 21" zeigen dasselbe. Dafür werden dann Nagler eingekauft, wird immer wieder berichtet, obwohl man sich eigentlich einig ist, dass dies nicht die optimale Wahl ist. Das sehe ich anders, nix mit "einig", Nagler sind wirklich Top! Hatte ein paar T6 eine Weile und kann mir durchaus ein Urteil erlauben. Und die Encke Teilung habe ich voriges Jahr durch ein 3.7mm Ethos schauen dürfen. Es geht also schon Nutze Deinen Paracorr & gut is!
Mach ich! Viele Grüße Kai
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#899862 - 02/03/2012 15:00
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: fraxinus]
Hallo Kai,
eigentlich gibt es Bedarf für solche Lösungen sobald ein Newton mit f/5 oder noch weiter geöffnet ist. Beim 150/750 mag man noch eine Preisdiskussion führen und viele Alternativen sehen. Bei 8" aber nicht.
Wie Du "groß" definierst ist mir Schnurzpiepe, den Bedarf gibt es.
Nagler sind Top aber nicht für Planetenbeobachtungen, dafür sind sie nicht konzipiert und dafür gibt es halt besseres. Durchsehen kann man auch durch Erfles. Dass man also durch T6 Nagler einen Teil des Himmels sieht ist keine Aussage.
Was bezweckst Du eigentlich? Thread-Bashing? Rache für Tafft?
CS Sven
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#899863 - 02/03/2012 15:02
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: fraxinus]
Hallo Kai,
sorry, aber für Planetenbeobachtung gibt es besseres als ein Nagler, da kann man wirklich nicht behaupten daß sich alle darin einig sind daß ein Nagler Top ist. Einerseits ist ein durch Verzeichnung und Koma deformierter Planet nahe der Feldblende nicht gerade vom Hocker hauend, selbst mit Komakorrektor bleibt die Verzeichnung. Du kannst Dir ja mal den Spaß machen die Schärfe eines 9mmT6 mit der eines Meade 8,8mm UWA 4000 zu vergleichen.
Und wenn man die 80° eh nicht zur Gänze nutzen kann ist ein kompromissloses Okular im Packet mit einer ( für Newtons komakorregierenden ) Barlow eine nette Sache.
Viele Grüße Felix
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Wenn man doof ist auch.
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#899885 - 02/03/2012 17:18
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: fraxinus]
Hallo Kai, Die Klee Barlow hat nur 1,25", wie soll die bitteschön die Eignung an f/4 oder gar f/3 mit Weitwinkelokularen unter Beweis stellen? öh? Was hat denn 1,25" denn mit Weitwinkelokularen zu tun? Es gibt viele Weitwinkelokulare mit 1,25" , beispielsweise alle Nagler T6. Jede normale Balow erzeugt mit langbrennweitigen Okularen Probleme mit der Lage der Austrittspupille. Jein. Nicht wenn sie sehr langbauend und schwach ist. Aber alle heutigen Barlos sind in der Tendenz "shorty"-Barlows und dann stimmt das Argument. Es sei denn man konzipiert Barlow + Okular zusammen(!) Und jetzt erzähl mir mal, wie man 100 Grad, hervorragende Korrektur, integrierten Comakorrektor und dann noch einen Zoom mit weniger Linsen als in den Ethos drinstecken hinbekommt Zoom? Weis ich nicht. Festbrennweite: Das geht, wenn man nicht auf per extremer Verzeichnung auf 100° aufgeblähtem Gesichtsfeld besteht sondern sich mit 80° Gesichtsfeld und dabei geringer Verzeichnung zufrieden gibt  Rate mal was mir lieber wäre. Aber so ist das nun: Televue gibt die Okular-Trends vor und eine Menge Leute laufen denen gedankenlos und mit offenem Protemonnaie hinterher. Würde ja bedeuten, bei Televue sind die alle blöde, dabei sind sie es, die alle paar Jahre die Innovationen bringen. Keineswegs. Die sind weder blöde noch bringen sie echte Innovationen. Sie sind clevere Marketingstrategen. Televue Plössl (siehe US Pataent): Gegenüber den echten Plössl eine vereinfachte Konstruktion (nur 2 symmetrische Doublets) und billigere Glassorten. Aber gut gefertigt, das ist schon etwas. Das Nagler ist auch keine Televue-eigene Innovation. Die negativ-positiv Bauweise wurde schon zuvor von anderen Firmen in Europa angewendet, sie hat aber nie den Massenmarkt erreicht. Die Leistung von Nagler bestand im wesentlichen darin das Okular tauglich für lichtstarke Teleskope zu machen. Als Endverbraucher kann ich mir nur wünschen daß es Alternativen zu Televue gibt. Die Vergangenheit hat es ja gezeigt: Nur wenn ein anderer Hersteller mit einer neuen Oklarserie als Konkurrenz zu Televue herauskam gab es bei Televue Okularen zeitweilige Preisanpassungen nach unten. Ich habe mein Setup für mittlere und hohe Vergrößerungen am 8"f/6 (und auch am f/6 möchte ich die Komakompensation nicht missen. Der Unterschied zu ohne ist deutlich!) gefunden. Das besteht aus einer komakompensierenden Klee-Barlow plus mehreren Japan-Orthos. Die sind für knapp unter 100 Euro zu haben, die Klee-Barlow als es sie noch gab ebenfalls. Man kann die Klee-Barlow auch in einem Zoomset betreiben so wie es Günther macht. Die Komakorrektur fuktioniert dann immer noch annähernd perfekt. Leichte Abstriche muß man dann aber bei der Korrektur des Astigmatismus machen. Ich sehe wenig Sinn in einem Linsenstapel aus Parakorr (bei TS gesehen für 550 Euro, 4 Linsen) plus 2" Powermate (318 Euro, 4 Linsen) plus Ethos (9 Linsen, 580 bis über 750 Euro), mal ganz zu schweigen von dem enormen finanziellen Aufwand. CS,Karsten
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#899916 - 02/03/2012 18:50
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: KaStern]
Prost Gemeinde,
da gibt es Leute, die bauen innovative Großdobsons, weil ihnen das inzwischen recht große Sortiment an käuflichen Produkten nicht genügt und sie stellen teilweise sogar ihre Spiegel selbst her. Gut, sehr gut kann ich nur sagen. Andere nehmen wenigstens für sich in Anspruch, feine Edelteleskope zu kaufen und eben nicht an den Massenprodukten der unteren Preisklassen zu kleben. Wo kämen wir denn hin, wenn wir uns von den Jubelchören der Großen vorschreiben lassen würden, dass man nichts Anderes kaufen oder machen soll.
Dann kommt das Themaa Okulare und die gleichen Leute reduzieren sich selbst und am liebsten auch noch den Rest der Welt auf das, was ein Hersteller zu bieten hat. Es geht mir nicht Mal darum, dass diese Televue Kombiantionen für schnelle Newtons meiner Meinung nach gut funktionieren, das stelle ich für das Weitwinkelkonzept und für den Anspruch der Nutzer gar nicht in Frage.
Es geht darum, dass jeder andere mögliche Ansatz sofort zerredet und für überflüssig erklärt wird. Was soll das? Welches Interesse kann ein Nutzer daran haben, Alternativen den Raum zu beschneiden, am Besten bevor man überhaupt darüber nachdenkt? Wie vereinbart sich das mit der Intelligenz die sich durch die gebauten/genutzten Teleskope und das diesbezügliche Beschreiten von Wegen abseits ausgetretener Pfade beweist?
Kein 31er Nagler bildet solo an F/5 Newtons randscharf ab. Warum also darf es nicht ein komakorrigierendes WW-Okular sein?
Kein Nagler T6 lässt bei mir, an Newton/Dobson zischen F/6 und F/4,8 unverzerrte Sternpünktchen über den Rand der Feldblende kullern wie es die Kombi aus Ortho und 2,8er Klee-Barlow tut und die abbildung des Naglers am Planeten läst schon weit im Feld nach.
Sowie einer meiner Dobsons also auf der EQ-Plattform steht, ist die Kombi Ortho+Klee-Barlow erte Wahl. Freunde, für den Preis der Televue Kombi mit Komakorrektur baue ich mir mehrere EQ-Plattformen, also bitte, großes Feld am Dobson ist nicht so zwingend wie aus welchen Gründen auch immer als Argument aus der Kiste gezaubert wird.
Ich habe übrigens BEIDES. Nagler T 6 und Orthos + Klee-Barlow und Beides wird bei Bedarf gezoomt. Ohne automatische Nachführung hebt sich für mich der deutliche abbildungsmäßige Vorteil der Orthokombi auf, obwohl sichmeine Dobsons sehr gut nachführen lassen. Da geht Konzentration verloren, keine Frage.
Darüber hinaus kann ich mir übrigens auch ein nettes ungebarlowtes Okular sauberer Fertigung und mit etwas größerem Feld als es ein Ortho bietet, sehr wohl am schnellen Newton vorstellen, wenn man dann eine komaskorrigierende Barlow vorsetzt. Aus F/4 wird F/8 oder kleiner, das passt auch bezüglich anderer Okularanforderungen.
Ich habe ein altes, japanisches 20er Widecan im Gebrauch. Dieses Okular mit 84° kriegt die 2,8er Klee am Rand nicht ganz gebacken, Durchlass ist auch zu knapp. Naja, beide sind auch schon etwas in die Jahre gekommen, das geht heute sicher besser.
Man braucht das Rad nicht mal neu erfinden und ihr wollt es trotzdem nicht. Was kann denn etwas Konkurrenz zu bestehenden Lösungen schaden? Ich verstehe Euch wirklich nicht.
Ihr könnt ja zufrieden und glücklich sein, aber lasst doch anderen Lösungen wenigstens eine Chance. Redet sie nicht kaputt was tatsächlich funktioniert, bevor ihr Mal so etwas gesehen habt. Das man mit einem 20-Zöller Mond und Planeten gucken kann glauben auch manche Leute nicht. Die belächelt ihr, aber hier macht ihr Euch mit ihnen gleich.
Gruß Günther
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#899928 - 02/03/2012 19:57
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: MikeWölle]
Hallo Mike,
noch ist aber so ein Antrieb die Seltenheit. Das Nagler zu bevorzugen ist außerdem das eben Deine Einstellung, die muss nicht für alle gelten. Ich ziehe für die Planetenbeobachtung ein optimales Bild vor.
Clear Skies Sven
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Hi Sven,
der aktuelle Stand der Dinge in Sachen Okularen ist nun so, dass das 7mm Nagler dem 8mm Ethos weichen musste, ebenso das 13mm Nagler dem 13 Ethos, das passt schon fast optimal für mittlere Vergrößerungen. Was den Antrieb angeht, orientiere ich mich da mehr in Richtung USA, da sind große Dobs mit Servocat oder Skycommander üblicher als hierzulande ist mein Eindruck.
CS Mike
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#900109 - 03/03/2012 16:06
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: MikeWölle]
Hallo,
man o man die Fraktion der Koma Korr. Barlow / Koma Korr. Okular Anhänger zeigt sich hier aber wieder mal ziemlich aggressiv. Seid Ihr denn völlig unfähig zu akzeptieren das es auch Leute mit anderer Meinung gibt? Ihr 3 Hansel müsst schon akzeptieren das Ihr hier nicht für die gesamte deutschsprachige Astroszene steht und es da auch kompetente Leute gibt die nicht voll auf Eurer Linie sind. Diese jetzt mit missionarischem Eifer auf Kurs prügeln zu wollen finde ich absolut daneben. Das schadet Eurer Sache eher als das es Ihr nützt denn man könnte bei dieser Intoleranz gegenüber einer anderen Meinung schon arg an Eurer Objektivität zweifeln. Was letztlich auch den Zweifel an der Sinnhaftigkeit Eurer Forderung bzw. Wünsche nach nach sich zieht.
Hier jedwede abweichende Meinung als Kaputtreden zu interpretieren ist doch lächerlich. Was soll das? Es wäre sehr angebraucht den völligen Tunnelblick in der Sache doch etwas auszuweiten und den rot seh Knopf außer Reichweite zu platzieren.
Zur Sache Bezüglich komakorrigierender Barlow sehe ich schon einen Sinn. Aber es ist auf der anderen Seite nichts was unverzichtbar wäre, auch mit dem was momentan verfügbar ist lässt sich gut beobachten. Eine solche Barlow kann man machen, muss es aber nicht und vor allem muss man hier keine Glaubenskriege um dieses Zubehör Teil führen.
Bezüglich komakorrigierendem Okular sehe ich keinen Sinn. Sowas iss sehr speziell und sehr teuer und es wird aufgrund der geringen Stückzahlen die ein so spezielles Teil am Markt erreichen kann noch teurer. Auch der Newtonbesitzer hat oft auch ein Zweitteleskop anderer Bauart wo ein so spezielles Okular dann nicht vernünftig einsetzbar ist. Ein kleiner Refraktor ist da zb. eine ideale Ergänzung, auch in der Fraktion Koma Korr. Barlow / Koma Korr. Okular besitzt man da zb. einen ED. Da ist es schon erstrebenswert wenn dann das sauteure 31ger weitwinkel Okular an beiden Optiken zu verwenden ist. Es ist unsinnig für einen Refraktor den man als Zweitgerät hat noch mal extra ein teures Nagler kaufen zu müssen weil für den Newton ein ebenfalls sauteures komakorrigierendes Okular angeschafft wurde. Ich denke das wäre ein Schildbürgerstreich und reine Geschäftemacherei würde man bei Televue zb. eine solche Linie fahren und die Okularpallette gleich 2 mal dem Kunden verkaufen einmal mit und einmal ohne Komakorrektur.
Auch könnte es sein das ein Newtonbesitzer später mal auf was anderes umsteigt. Hier deswegen gleich den ganzen Okularkoffer austauschen zu müssen wäre völlig absurd.
Grüße Gerd
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#900201 - 03/03/2012 21:34
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: MikeWölle]
Hallo Mike,
das bessere ist des guten Feind. Das war schon immer so. Al NAgler hat als einer der Ersten verstanden daß lichtstarke Teleskope andere Okulare brauchen als die damals erhältlichen Okulare die an lichstarken Optiken an starken Astigmatismus litten.
U.O. war war mit seinem von Klee designtem Pretoria Okular übrigens schon früher auf dem Markt. Das war komakompensierend und lieferte beugungsbegrenzte Abbildung an Newtons bis f/4 oder knapp darunter. Nur war das damals leider kein Weitwinkelokular. Das später erschienene Televue Nagler 1 war ein Weitwinkel. Das war zwar noch nicht besonders gut, sphärische Aberration der Austrittspupille war ein Problem. Aber bald gab es ja verbesserte Versionen von Televue und auch Meade mit dem UWA der Serie 4000 übertraf das Original Nagler. Allen gemeinsam ist leider eine sehr starke kissenförmige Verzeichnung. Das gilt leider auch für das Ethos. Wenn man sich anschaut daß das 31mm Nagler bei 82° scheinbarem GEsichtsfeld nur 42mm Feldblende hat, dann kann man aus der Feldblende per arctan-Formel 68,23° unverzeichnetes Gesichtsfeld möglich wäre. Der Rest, immerhin fast 14° sin kissenförmige Verzeichnung. Das müßte nicht sein, aber der Designer hat sich eben so entschieden.
Ein komakompensierendes Okular kann problemlos man auch an einem komafreien Teleskop verwenden, sofern dieses Teleskop lichtschwach ist. Etwa an einem f/10 Refraktor oder SC, oder an einem f/12 Mak oder f/20 Schiefspiegler. Aber eben nicht an einem lichtstarken komafreien Teleskop.
Ich bin mal gespannt darauf ob sich ein Hersteller traut ein komakompensierendes Okular für lichtstarke Newtons herauszubringen. Das wäre ja zum Preis eines Naglers zu machen. Ansonsten bleibt eben nur die sehr teure Televue-Variante Nagler und Parakorr.
CS,Karsten
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#900267 - 04/03/2012 09:57
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: Gerd_Duering]
Hallo Gerd,
ich nenn das Kausalitätsumkehr. Du schreibst Du möchtest gerne einen Field-Mak produziert haben und ich schreibe ich kauf das nicht und postuliere niemand kauft das. Von wo geht da wohl die Aggression aus?
Was ich allerdings sehe ist, dass Du ohne groß zu lesen beim Thema Koma sofort bei Widefield bist. Nein!
Bitte Gerd, schau Dir mal in Frage kommende Designs für Planetenokulare an. Welche Designs findest Du, die allein von der Spotabbildung her für f/4 spezifiziert sind? Standardliteratur legt dar, dass diese Okulare im Bereich zwischen f/6 und f/8 Schluss machen. Man weiß nicht, welche Geheimnisse noch in Edelprodukten stecken - braucht man auch nicht, wenn man an entsprechenden Geräten beobachten kann, dass auf einmal die Kombination mit einer Barlow Vorteile bietet.
Da eine ganz normale Barlow in guter Qualität viel Sinn macht, wenn man weiter als f/5 geöffnete Geräte hat, ist es doch konsequent, festzustellen, dass es sich doch dabei in der Mehrzahl um Newtons handelt. Wer will einen f/5 "Chromat" ernsthaft mit teuren Planetenokularen ausstatten? Und wie farbrein ist denn ein "Apo" mit f/5?
Ergo ist es nur logisch, in die Barlow eine Komakorrektur reinzupacken. Der Rest ist bloß eine Diskussion bei der es um die Personen geht, die das vertreten.
CS Sven
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Hi Sven, Karsten und andere,
Nachdem die deutsche Produktion wirklich viel zu teuer ist, als komakorregierende Barlow würde diese garantiert mehr kosten als die normale 1.8x TMB mit Euro 395,.....
würde was dagegen sprechen eine komakorregierende Barlow in China fertigen zu lassen, wenn wir dazu eine Optikfirma nehmen, die für uns nachweisslich höchste Qualität fertigen kann ? Die Firma kann sehr gute Optiken fertigen aber mit guter schöner Mechanik hat Sie es nicht, aber hier könnten wir ne andere Firma nehmen.
Sollte man, wenn eure Antwort ja ist, diese nicht gleich als 2" fertigen lassen ?
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#900580 - 04/03/2012 23:54
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: MLudes]
Hallo Markus,
vom Durchgang her sollten bei einer 2* bis 3* Barlow eigentlich 1.25" reichen.
Wenn die Barlow vor und hinter der Optik ein 1.25" Filtergewinde hat, kann man sie immer noch mit einer Reduzierung in eine 2" Verlängerung einbauen, wenn man aus mechanischen Gründen 2" wünscht.
Der Einsatz in der Astro Zoom Mechanik zusammen mit einem Ortho hätte auch einen gewissen Reiz, wäre mit möglichst wenigen Glas Luft Flächen eine flexible Lösung für die Planetenbeobachtung.
Ich würde mir aber eine nicht zu kurze Brennweite wünschen, damit der Kreis der geeigneten Okulare nicht zu sehr eingeschränkt wird.
CS Arnold
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#900627 - 05/03/2012 10:46
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: MLudes]
Hallo Markus,
hm. Ich sehe den nutzen primär in der Wirkung, Asti und Koma zu reduzieren um somit ein Bildfeld für Planetenokulare zu liefern. Die wären doch im Brennweitenbereich 7mm bis 15mm zu erwarten, also weder Weitwinkel noch Viellinser. Somit würde 1,25" völlig ausreichen. Es macht auch keinen Sinn, mit einer solchen Barlow einen Komakorrektor ersetzen zu wollen. Ich glaube es ist besser, sich mit einer solchen Barlow auf den einen Zweck zu konzentrieren.
Fertigung in China - nun es gibt einige Bespiele die uns aufzeigen, dass ein gutes Niveau erreichbar ist. Die Frage ist: Wie stellt man sicher, dass man ein solches Niveau wirklich erreicht und es auch bei Charge 2 bis x weiterhin hat. Die Skywatcher "APO Barlow" fällt mir da geradezu als Negativbeispiel auf und wenn ich mir die United-Seite so anschaue, vertreiben die genauso UWANs wie EDs. Kennst Du die Hüneraugen auf denen du herumlatschen musst, um eine ordentliche Qualität auf den Weg zu bekommen?
Klar dürfte sein, dass ein Preis 400 Euro und mehr die abzusetzende Stückzahl erheblich senken würde. Offenbar haben sich viele Beobachter damit noch nie auseinandergesetzt - und es ist müßig, an den Ursachen herumzumäkeln oder das ändern zu wollen. Da sind einfach Schlüsselerlebnisse nötig und die gibt es eben nicht von der Stange.
Clear Skies Sven
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Sven
es gibt auch in China die sehr hohe Qualität fertigen können, die verlangen aber keine China Preise, sondern Japan Preise und ich kenne Firmen die dort Optiken kaufen, diese aber nicht als China Optik deklarieren :-)
Qualitätssicherung geht wohl nur über Stichproblem, wobei auch in Europa oder USA eine solche nur über Stichproben geht, denn wer garantiert mir bei Zubehörteilen aus Europa oder USA das dort eine gleichbleibende Qualität bei speziell solchem Zubehör besteht ? Hier glaubt man es einfach, aber nachprüfen tut das doch niemand.
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#900711 - 05/03/2012 15:48
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: MLudes]
Hallo Markus,
tja, wie gesagt, es gibt Beispiele für Produktionen aus China die ordentlich sind. Ich versuche das möglichst neutral zu sehen: Es nützt weder Dir noch den Käufern, wenn die Qualität nicht besonders ist. Denn die Komakorrektur nützt nichts, wenn ein Billigprodukt durch andere Mängel den optischen Gewinn hinten runter fallen lässt.
Das Problem bei Stichproben ist: Wenn der Container hier steht, wird er auch verkauft, denn er ist bezahlt. Und es wäre natürlich sehr teuer, einen eigenen Wachhund nach China zu schicken.
Clear Skies Sven
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Hi Sven
1, kommen Barlowlinse nicht im Container 2, gibt es tatsächlich chinesen die bei Mängel auf Ihre Kosten den Rpckversand bezahlen :-)
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Hallo Sven, eine Barlow für 400 Euro? Selbst die Zeiss Baader Barlow www.teleskop-express.de/shop/product_inf...---modular.htmlkostet "nur" 300 Euro, trotz des preistreibenden Namens Zeiss. Und dann eine Barlow aus China zu so einem Irrsinnspreis? Ich kann mir nicht vorstellen daß jemand so "enthusiastisch" ist einen dermaßen hohen Preis für ein Objekt aus einem Niedriglohnland wie China zu bezahlen. Ich würde es jedenfalls nicht tun. Ich habe für meine komakompensierende Barlow aus Japan (echt Japan, nicht angeblich Japan) nicht einmal 100 Euro incl Versand aus USA nach D bezahlen müssen. Gleichbleibend gute Qualität aus China: Ohne teure Qualitätsischerung vor Ort bleibt das Wunschdenken. Sven, du hast da ja mal dokumentiert was wir beim Barlowtest so alles an Skywatcher Barlows gesehen haben: www.svenwienstein.de/HTML/barlow-test.html Gruß, Karsten
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#900854 - 06/03/2012 06:57
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: KaStern]
Hallo,
wenn ich diesen Thread verfolge, sehe ich mich, wie ich den Faden verliere.
Das für und wieder der vorgebrachten Argumente bereichern mein beschränktes Wissen, stellen eine wertvolle Erweiterung dar. Danke an die Aktivisten.
Dennoch komme ich auf meines Pudels Kern: derart elitäres Equipment kann (und will) ich mir nicht leisten.
Ich habe diesen Taschengeldrahmen schlichtweg nicht. 400 Euro für eine Barlow - unglaublich. Da müsste eines meiner Motorräder oder eines unserer Autos verkaufen (es sind alte Schätzchen, viel mehr bringen die nicht)
Das geben die Allermeisten noch nicht mal für einen kompletten Okularsatz aus, weil sie, wohlmöglich wie ich, den Mehrwert beim Barlow augenscheinlich nicht erkennen könnten. Seis mangels Erfahrung, sei mangels Können aber es wird ihnen suggeriert - Das brauchst Du! - sonst ist alles wertlos.
Ich meine 400 Euro für eine Barlow können die meiner Auffassung nach so wichtige n a i v e Faszination schlichtweg vor die Wand fahren und ich möchte dieses Hobby, weil es noch so unendlich viel mit preislich "normalen" Mitteln zu entdecken gibt (oder ist das nur meine Illusion?) noch ein paar Jahre ala einem Herschel oder Förster gleich oder wie mein Nachbar fasziniert nachgehen. Ich meine, das Preisgefüge stimmt gar nicht.
Beste Grüße Wilhelm
Bearbeitet von wtoepsch (06/03/2012 07:01)
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#900864 - 06/03/2012 07:58
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: wtoepsch]
Hallo Wilhelm,
du hättest recht wenn du davon ausgehen würdest das du die Zielgruppe einer solchen Barlow wärst. Das bist du nun offensichtlich nicht ! Sowas zieht sich wie ein Roter Faden durch alle Hobbybereiche. Es gibt immer Menschen die schon alles ausprobiert haben und sich nur noch mit dem besten zufrieden geben. Die hohen Preise sind hier übrigens nicht der Qualität oder dem hohen Anspruch and die Technik geschuldet, sondern schlicht und einfach den geringen Produktionsmengen. Sobald sich die Produktion auch nur ein Jota von den Standart Produktionsstrassen weg bewegt, finden sich nur noch eine Hand voll Firmen die sich auf sowas spezielisieren. Nicht das diese irgend welche Wunder vollbringen würden. Aber sie lassen sich ihr Nischengeschäft eben fürstlich bezahlen.
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#900900 - 06/03/2012 12:08
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: yukons]
Hallo Jadran (?),
den Preisen nach zu urteilen ist Astronomie bereits ein Nischengeschäft....
Und wer sagt denn das ich nicht die Zielgruppe bin, natürlich will ich qualitativ gute Optiken aber nicht diese "irren" Margen bezahlen!
Und ich glaube nicht, dass auch nur die Hälfte derer, welche sich "mit dem Besten" zufrieden geben auch nur Näherungsweise ohne irgendein Messprotokoll diese bepreißte Qualitätlage augenscheinlich unterscheiden könnten.
O.K. Jedem Tierchen... soll so sein. Dennoch die Verhältnismäßigkeit wird vollständig überzogen, meine ich.
Beste Grüße Wilhelm Toepsch
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#900905 - 06/03/2012 12:38
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: KaStern]
Karsten
wer sagt was von 400 Euro aus China ? ich nicht, ich sagte made in Germany würde diese garantiert mehr kosten als die TMB zu Euro 395
von Chinapreisen hat niemand geredet !!!
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#900908 - 06/03/2012 12:48
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: yukons]
Jadran
was neue Profukte im Preis in die Höhe treiben sind
1, geringe stückzahlen
und
2, die Erstellung des Optikdesigns und der Werkzeugkosten.
Hierzu mal ein Bsp: Die Rechnung des Riccardi Reducers = 3 Linsen hat 2.500 Euro an Massimo gekostet, zusätzlich verlangt er für jeden Verkauften nochmals 50 Euro. Die Werkzeugkosten = Testgläser für die 6 Flächen hat nochmals 2.500 US $ gekostet
Diese kosten müssen auf die zu erwartente Stückzahlumgelegt werden.
Wie hoch diese bei einer komakorregierenden Barlowlinse sind, weiss ich solange nicht, bis ich Sie angefragt habe, und wer kann was dazu sagen wie hoch die zu erwartente verkaufsstückzahl sein dürfte ? 50 ? 100 ? 200 ? mehr ?
Wie Berliner Glas zum Bsp auf Entwicklungskosten eine komakorregierenden Zoombarlow von 25.000 bis 30.000 Euro Netto kommt, ist mir vollkommen schleierhaft....5000 Euro , meinetwegen auch noch bis 10.000 Euro könnte ich noch irgentwie verstehen, aber 25 bis 30.000 ist mir vollkommen unverständlich
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#901026 - 06/03/2012 22:21
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: MLudes]
Hallo Markus,
was mich in diesem Zusammenhang wundert ist das Schattendasein daß die Klee Barlows führten. Zumindest bei der 2,8x kann es kaum am Preis gelegen haben, diese Barlow war im Vergleich zur Leistung schlicht billig, die 2,2x hat halt das bekannte Streulichtproblem.
Mich würde mal interessieren welche Preisklasse Du anstrebst bzw. wo Du die obere Preisgrenze setzt, wird es tendenziell in Richtung TMB gehen oder um bei bekannten Größen zu bleiben in einer Preisklasse wie die TV Powermate in 1 1/4" ?
Viele Grüße Felix
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#901033 - 06/03/2012 22:47
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: Felix42]
Hi Felix
ich denke mal das mann um die 100 Euro rechnen kann, als VK, wenn Sie angenommen wird
Mein sehr guter Optiker drüben, de rhalt auch ca. 3 x teuer ist wie die anderen hat den Vorteil das er mir auch kleine Stückzahlen fertig, also 50 stück weise, die Kosten für Testgläser fallen schon an. Das Design könnte hier ja mal Gerd Dühring machen, währe mal ein Job für ihn :-)
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#901049 - 06/03/2012 23:42
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: MLudes]
Hallo Markus, Das Design könnte hier ja mal Gerd Dühring machen, währe mal ein Job für ihn :-) na ja ich hätte da schon was in der Schublade, hat mich natürlich schon interessiert was in der Sache so möglich ist so dass ich schon diverse Varianten entworfen habe. Am billigsten und sinnvollsten halte ich ein einfaches verkittetes Duplett optimiert für ein nicht unnötig großes Feld , so lässt sich mit diesem simplen und auch für Linsenzähler willkommenen Aufbau eine sehr beachtliche Korrektur erreichen. Sollte man, wenn eure Antwort ja ist, diese nicht gleich als 2" fertigen lassen ? Ich sehe hier keinen Sinn für so große Felder insbesondere wenn die Barlow zur Verwendung mit Ortos vorgesehen ist. Weitwinkelokulare sind hinter einem „normalen“ Komakorrektor besser aufgehoben. Zumal diese selbst schon ein Negativellement besitzen und daher nicht unbedingt mit einer weiteren Barlow kombiniert werden sollten. Und wie auch die Freunde besonders größer Newton schon berichtet hatten kommt man mit Nagler Ethos und Co + visuell geeignetem Komakorrektor bestens hin. Hier bringt ja Tassilo auch bald was raus was deutlich günstiger wie der Paracorr werden soll und sehr vielversprechend aussieht. Eine 2“ komakorrigierende Barlow die auch ein solches Feld korrigiert würde letztlich einen ähnlichen Aufwand wie ein klassischer Komakorrektor nach sich ziehen. Eine komakorrigierende Barlow macht meiner Ansicht nur sinn wenn das Design möglichst schlicht ist so das Linsenzähler auf Ihre Kosten kommen. Ich würde Dir daher zugunsten eines einfachen und letztlich auch preiswerten Aufbaus empfehlen die Barlow für ein kleineres Feld zu korrigieren, dafür aber dort mit hervorragender Abbildung trotz einfachstem Design. Wenn Du die Barlow mit Orthos betreiben möchtest reicht es das diese ein Feld möglichst perfekt korrigiert was mit dem SGF dieser Okulare bei der förderlichen Vergrößerung (AP 0,7 bis 0,8) zu erreichen ist. Das Feld was bei größerer AP erreicht wird muss nicht mehr beugungsbegrenzt sein da hier nicht mehr die volle Auflösung des Teleskops genutzt werden kann. Um etwas Reserve zu haben sagen wir mal es wäre sinnvoll die Barlow für das Feld was bei AP 1,0 und einem SGF des Okulares von 50° erreicht wird bestmöglichst zu korrigieren bei dem einfachst denkbaren Design, einem verkitteten Duplett. Unter der Voraussetzung schafft man es bis zu f4 eine sehr ordentliche Korrektur auf der Achse als auch im genannten Feld zu erreichen. Der Farbfehler ist ebenfalls gut korrigiert so das man von einer Apochromatischen Barlow sprechen kann. Sowas hab ich mal gerechnet. (Barlowfaktor 2,7) Im Anhang der Polystehl übers Feld welches mit einem Okular mit 50° SGF bei AP1 erreicht wird, einmal an f/4 und einmal an f/5. Die Feldkorrektur ist bei dieser Art der Betrachtung unabhängig von der Öffnung. Es sollte bei der Beurteilung der Korrektur auch bedacht werden das die meisten einfachen Barlows überhaupt nicht für f/4 korrigiert sind sondern dort genau wie einfache Okulare auch stark abfallen. Erst Barlows vom Kaliber TeleVue Powermate packen auch f/4 vernünftig. Nennenswert Zoom verschlechtert die Feldkorrektur, und ich würde das daher nicht empfehlen, kleinere Unterschiede in der Fokuslage von Okularen sind aber kein Problem. Wenn Du Interesse hast kannst Du das Design gerne bekommen. Es sollte vergleichsweise günstig verwirklicht werden können. Grüße Gerd
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#901059 - 07/03/2012 00:27
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: Gerd_Duering]
Hi Gerd
schicks mal rüber , Preis anfragen kostet nichts, sei aber so nett und verwende Ohara oder China Gläser oder ne Mischung
gute Nacht
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#901097 - 07/03/2012 10:57
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: Gerd_Duering]
Hallo Gerd,
ich stimme Deinem Konzept zu. Ich würde auch auf 1mm AP und 50° setzen und ich glaube es wäre nicht einmal störend, wenn nur 30° blieben fals man zoom anwendet. Wobei der Zoom eh nur in einem moderaten Bereich interessant ist.
Auch der Faktor von 2,7 ist OK. Es dürfte sogar noch mehr sein, falls es um den Augenabstand geht. Es sei denn Dein Design erzeugt schon eine bequeme AP-Verlagerung. Die beliebte AP von 0,7mm würde man bei diesem Design ja mit einem 7,5mm Okular erzielen. Oder man "streckt" ein 8mm Okular mit einer Zoomhülse etwas. Oder man "staucht" ein 7mm, geschenkt. Wenn die Barlow die AP dabei in ähnliche Bereiche schiebt wie man sie bei einem 10mm bis 12mm Ortho hat, kommt man damit eigentlich klar.
Wie sieht es allerdings mechanisch aus? Ich denke zwar, dass man einen ordentlichen Okularauszug voraussetzen darf, dennoch hat allein die Klemmung ihre Toleranzen. Die Linsen werden ja vermutlich keinen Fokus der Reflexe in "Netzhautnähe" haben, dann wäre alles im grünen Bereich.
Sollte man aus der Erfahrung mit den furchtbar unterschiedlichen Linsendicken innerhalb einer Serie bei den bekannten China-Barlows (und dem Negativ-Element der ED Okulare) irgendwelche Schlüsse für Vorgaben an die Produktion ziehen?
@all und auf die vergangenen Beiträge gemünzt: Ich hatte kein Problem damit, der Diskussion soweit zu folgen, dass nur die deutsche Produktion und Entwicklung derart teuer würde und dass die chinesische Produktion ja gerade einen anderen Preis zum Ziel hatte...
Clear Skies Sven
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#901152 - 07/03/2012 16:28
Re: Komakorregierende Zoom Barlow News
[Re: MLudes]
Hallo Markus, ich hab Dir ein Design mit Ohara Gläsern erstellt und zugeschickt. Wenn wir Ohara Gläser nehmen wäre es auch zu überlegen gleich eine schöne ED Barlow mit FPL53 zu machen. Auch dafür hab ich mal ein Design erstellt und Dir zugeschickt. Man könnte dann an f/4 Polstrehl 0,995 für die Achse erreichen. @Sven ich stimme Deinem Konzept zu. Ich würde auch auf 1mm AP und 50° setzen und ich glaube es wäre nicht einmal störend, wenn nur 30° blieben fals man zoom anwendet. Wobei der Zoom eh nur in einem moderaten Bereich interessant ist.
Na ja wenn man sich mit dem Feld begnügt welches 30° SGF bei AP1 ergibt kann man so zwischen Faktor 2,2 und 3,4 zoomen ohne das der Polystrehl in dem betrachteten Feld unter die Beugungsgrenze fällt. Trotzdem ist es keine Zoombalow, echte Zoombarlows vertragen da deutlich größere Änderungen des Barlowfaktors bei größerem Feld. Man sollte auch sehen das ich hier das theoretische Ideal an einem ebenfalls idealen Newton betrachtet habe. Inklusive Fertigungsfehler der Barlow, mechanischer Dinge wie OAZ + Klemmung und auch der Newton wird nicht vollkommen sein wäre der beugungsbegrenzte Zoombereich für das betrachtete Feld entsprechend kleiner Auf der anderen Seite gilt die Betrachtung für f/4 bei f/5 oder gar f/6 wäre die Situation weniger problematisch. Wie sieht es allerdings mechanisch aus? Ich denke zwar, dass man einen ordentlichen Okularauszug voraussetzen darf, dennoch hat allein die Klemmung ihre Toleranzen. Bei einem Kippwinkel von 0,5° ist kaum was zu merken bei 1° geht es dann unter die Beugungsgrenze. Ein um 1° verkippt im OAZ steckender Laser würde bei 1000mm Brennweite sein Ziel um 17,45mm verfehlen. Die Angaben gelten für f/4 bei f/5 oder gar f/6 kann man sich deutlich größere Abweichungen erlauben. Sollte man aus der Erfahrung mit den furchtbar unterschiedlichen Linsendicken innerhalb einer Serie bei den bekannten China-Barlows (und dem Negativ-Element der ED Okulare) irgendwelche Schlüsse für Vorgaben an die Produktion ziehen? Linsendicken sind eigentlich unkritisch, bezüglich der Herstellungsmäßig am besten zu wählenden Dicken kann ich auch auf Herstellerwünsche eingehen und das Design entsprechend anpassen. Grüße Gerd
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