refraktor_11
Mitglied
Hallo Allerseits,
und besonders werte brillentragende Leidensgefährten!
Da eine Gleitsichtbrille im allgemeinen erst irgendwann im fünften Lebensjahrzehnt erforderlich wird, spreche ich wahrscheinlich nur einen kleineren Teil unserer Gemeinde an. Die Hornhautverkrümmung begleitet mich jedoch seit jeher; genau seit 1944.
Beobachtet habe ich stets mit Brille, die natürlich damals - vor mehr als vier Jahrzehnten, als ich mit der Sternguckerei begann - noch keine Gleitsichtbrille sein musste.
Ein Vergleich meiner jetzigen Beobachtungen z.B. mit der Zeichnung von copernicus (#897737 - 22/02/2012 22:35 Jupiterzeichnung 11.2.2012 mit 90mm Mak#897737) zeigt mir, dass bei offenbar vergleichbaren Beobachtungsbedingungen deutliche Unterschiede bestehen zwischen dem was Copernicus sieht und dem, was ich feststellen kann. Ich bin nun bei der Ursachenanalyse auf die Gleitsichtbrille gekommen, u.a. auch deshalb, weil das Scharf-Sehen durch eine Gleitsichtbrille in Abhängigkeit von der Objektentfernung stets nur an einer bestimmten "Durchblickstelle" möglich ist.
So kann z.B. die Datumsanzeige auf der Armbanduhr nur beim Durchblick kurz über dem unteren Brillenrand abgelesen werden, während der Durchblick in die Ferne dann unter dem oberen Brillenrand erfolgt, und auch nur dort scharf ist.
Wenn ich nun mit dem auf Unendlichen adaptierten Auge die Austrittspupille des Okulars nicht mit der richtigen "Durchblickstelle" des Brillenglases erwische, dann kann ich womöglich überhaupt nicht richtig scharf z.B. die Strukturen der Jupiterbänder sehen!
Ist das wirklich so??? Bevor ich mir nun eine normale sog. "Fernbrille" für die Fernrohrbeobachtung kaufen werde, würde ich gern wissen, ob ich auf dem richtigen Wege oder auf dem hölzernen bin.
Deshalb nun meine Frage an Euch:
Wer beobachtet mit Gleitsichtbrille und
- hat überhaupt keine Einschränkungen beim Fernrohrdurchblick
oder
- kennt die von mir geschilderten Beschwernisse. Wenn das der Fall sein sollte, wie hat er diese Schwierigkeiten gelöst?
Ich wäre glücklich über einige hilfreiche Hinweise.
Vielen Dank für Eure Mühe - und stets eine geputzte Pupille!
Bernd
und besonders werte brillentragende Leidensgefährten!
Da eine Gleitsichtbrille im allgemeinen erst irgendwann im fünften Lebensjahrzehnt erforderlich wird, spreche ich wahrscheinlich nur einen kleineren Teil unserer Gemeinde an. Die Hornhautverkrümmung begleitet mich jedoch seit jeher; genau seit 1944.
Beobachtet habe ich stets mit Brille, die natürlich damals - vor mehr als vier Jahrzehnten, als ich mit der Sternguckerei begann - noch keine Gleitsichtbrille sein musste.
Ein Vergleich meiner jetzigen Beobachtungen z.B. mit der Zeichnung von copernicus (#897737 - 22/02/2012 22:35 Jupiterzeichnung 11.2.2012 mit 90mm Mak#897737) zeigt mir, dass bei offenbar vergleichbaren Beobachtungsbedingungen deutliche Unterschiede bestehen zwischen dem was Copernicus sieht und dem, was ich feststellen kann. Ich bin nun bei der Ursachenanalyse auf die Gleitsichtbrille gekommen, u.a. auch deshalb, weil das Scharf-Sehen durch eine Gleitsichtbrille in Abhängigkeit von der Objektentfernung stets nur an einer bestimmten "Durchblickstelle" möglich ist.
So kann z.B. die Datumsanzeige auf der Armbanduhr nur beim Durchblick kurz über dem unteren Brillenrand abgelesen werden, während der Durchblick in die Ferne dann unter dem oberen Brillenrand erfolgt, und auch nur dort scharf ist.
Wenn ich nun mit dem auf Unendlichen adaptierten Auge die Austrittspupille des Okulars nicht mit der richtigen "Durchblickstelle" des Brillenglases erwische, dann kann ich womöglich überhaupt nicht richtig scharf z.B. die Strukturen der Jupiterbänder sehen!
Ist das wirklich so??? Bevor ich mir nun eine normale sog. "Fernbrille" für die Fernrohrbeobachtung kaufen werde, würde ich gern wissen, ob ich auf dem richtigen Wege oder auf dem hölzernen bin.
Deshalb nun meine Frage an Euch:
Wer beobachtet mit Gleitsichtbrille und
- hat überhaupt keine Einschränkungen beim Fernrohrdurchblick
oder
- kennt die von mir geschilderten Beschwernisse. Wenn das der Fall sein sollte, wie hat er diese Schwierigkeiten gelöst?
Ich wäre glücklich über einige hilfreiche Hinweise.
Vielen Dank für Eure Mühe - und stets eine geputzte Pupille!
Bernd