Hallo und danke für Antworten,
ich habe mich mal hingesetzt und bissl nachgedacht. Folgende Skizze berechnet den Fehler in der RA Geschwindigkeit am Meridian bei einem Polhöhenfehler. Analoges ist anzuwegen für Azimut und Geschwindigkeit im Osten/Westen.
Wir arbeiten hier komplett ohne Guiding.
Der Drift in DEC ist ohnehin klar und mal außenvor gelassen.
Wie man sieht spielt es eine größe Rolle wie nahe man am Pol ist (was sich auch mit meiner bisherigen Erfahrung deckt, dass ein Einnordnungsfehler näher am Pol kritischer werden kann).
Die Tabelle zeigt dass man bei einer moderaten Fehleinnordung von 10 Bogenminuten bei einer Deklination von 40° schon den Fehler den ich beobachtet habe sehen kann (nämlich einen drift von 12 Bogensekunden in 5 Minuten).
Somit ist die Fehleinnordung auch in RA sichtbar was ich ursprünglich nicht gedacht habe.
Sollte das für jeden ohnehin klar sein, schön
Also ist der relative Geschwindigkeitsfehler tan(DEC)*Einnordnungsfehler (alles in radiant).
clear skies, Bernhard
