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#917729 - 09/05/2012 23:00
Was für den Dachboden
Hallo ich bin auf der Suche nach einem "Gelegenheitsteleskop" für den Dachboden. Wenn ich mal keine Lust habe mein ganzes Zeugs im Garten aufzubauen dann hätte ich gerne etwas kleines um aus dem dachbodenfenster zu Spechten. Was würdet ihr dort empfehlen und bitte jetzt nichts wie ein maede für 3000€ da es wirklich nur gelegentlich benutzt werden soll. Ach ja hier ist es recht hell also fällt Deepskybeobachtung aus aber Planeten ziehen immer recht schön durch das Blickfeld  Ich bedanke mich für konstruktive Beiträge im vorraus bei euch.
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Gruß Raphael
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Wenn der Dachboden thermisch isoliert ist vom Rest des Hauses, mag das einigermassen funktionieren, sonst wabert Dir die warme Luft aus dem Dachfenster und beschert Dir ein grausames lokales Seeing. Im Sommer können dafür auch schon die warmen Dachziegel reichen...
Für so einen Fall würde ich einen kleinen Skywatcher oder Orion MAK in 4-5" anschaffen auf einer EQ-2 oder ähnlichem.
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Gruß und cs Ralf
"Eine gute Frage ist die halbe Antwort" - Rumi
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Hi, neben Ralf's Hinweis bezueglich der Thermik wuerde ich in einem solchen Fall zu einem 70 - oder 80mm Refraktor in etwa f/10 raten, auf einer AZ-3 oder aehnlicher Montierung . Fuer Planeten gut und in der Handhabung easy. Gruss Mike
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#917758 - 10/05/2012 06:31
Re: Was für den Dachboden
[Re: R_Andreas]
hallo,
ich habe gerade ein OMC 140 Standard von Orion UK im Biete-Forum zum Verkauf. Bei Interesse einfach mal melden.
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Grüße + CS
Frank
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#917763 - 10/05/2012 07:15
Re: Was für den Dachboden
[Re: pulti]
Hallo Andreas,
ich verwende am südlichen relativ kleinen Dachfenster gelegentlich einen 80/1500 Refraktor, zum Schnellspechteln gar nicht mal so schlecht: ca. 45° Schwenkbereich nach links und rechts, von 0° bis 90° Höhe ist alles erreichbar. Je weiter der Tubus aus dem Fenster ragt desto weniger stört das Seeing, nur bei "Rückenwind" hat man wirklich schlechte Karten.
Viele Grüße Felix
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Wenn man tot ist merkt man das nicht aber es ist schwer für die anderen.
Wenn man doof ist auch.
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#917788 - 10/05/2012 09:28
Re: Was für den Dachboden
[Re: Felix42]
Hallo Raphael, hast Du eigentlich schon Dein Teleskop aus diesem Thread gekauft? Reden wir jetzt über ein Zweitgerät oder noch über das erste Teleskop, das Du vorzugsweise vom Dachboden aus nutzen willst und nur gelegentlich in die Dunkelheit schaffen willst?  CS, Achim
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Celestron MAK 127/1500 auf Nexstar SLT LIDL Skylux 70/700 auf Astro-3 Skywatcher Heritage 76/300
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Hi,
na bei "günstigem Zweitgerät" fällt mir ein gebrauchter LIDL-Refraktor auf Astro-3 oder ähnliches ein.
Grüße,
Achim (Nein, meiner ist nicht zu verkaufen :/)
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#917844 - 10/05/2012 13:59
Re: Was für den Dachboden
[Re: aro]
Ich habe mir bereits ein 12" Dobson zugelegt und suche wie gesagt was für den Dachboden. Na so günstig nun auch nicht also die Planeten sollten schon recht gut erkennbar sein und ich weiß nicht ob das bei so einem LIDL-Refraktor so gegeben ist. Ich habe auch kruzzeitig an einen etwas wie eienen Bresser Messier AR 102 gedacht, ein APO (70/560) oder eben ein MAK. Wobei der APO natürlich nichts für Planeten ist und bei dem Bresser bin ich mir wegen der Länge sehr unsicher.
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Gruß Raphael
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Hi Raphael, na, wenn Dein Budget etwas höher liegt, dann kann ich einen MAK nur empfehlen. Kompakte Bauform, lässt sich problemlos lagern und für Mond und Planeten echt nett. Bei der Montierung würde ich bei dem beschränkten Sichtbereich aus dem Dachfenster eine manuelle Montierung nehmen( kein GoTo, weil Du nicht genügen Sterne für ein vernünftiges Alignment siehst). Da bin ich allerdings bgzl. der passenden Typen überfragt. Ich persönlich würde eine entsprechende paralaktische Montierung nehmen weil die Nachführung einfacher ist als bei einer azimutalen. Für visuelle Beobachtung reicht es, die Montierung einmalig auszurichten und dann anschliessend immer wieder so hinzustellen (z.B. immer auf die selben Fliesenkanten). Grüße, Achim
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#918183 - 11/05/2012 16:08
Re: Was für den Dachboden
[Re: aro]
Hi Raphael, für Planeten "schnell mal" aus dem Dachfenster spechteln gibt es eigentlich nur 2 Alternativen: - ein langbrennweitiges Linsenteleskop - einen kurzbauenden Maksutov oder ein SC Aber das Dachfenster ist kein prickelnder Beobachtungsplatz. Die Dachziegel speichern enorm Wärme. Die macht sich bei hohen Vergrößerungen (die Du für Planeten immer brauchst) negativ bemerkbar. Solange Warmluftschlieren aufsteigen, kannst net richtig scharfstellen und das Bild wabert unangenehm. Die Warmluftschlieren kommen aber net nur von den Ziegeln. Die kommen auch aus dem Dachboden selber. Und von Dir. Du produzierst ja auch Wärme... Ich möchte Dir das nicht empfehlen. Du hast ja nen 12" Dob. Wenn es Dir darum geht, das Monstrum net in den Garten zu schleppen für 10 Minuten Spechtelgenuß, dann trag halt was "leichteres" in den Garten. Na so günstig nun auch nicht also die Planeten sollten schon recht gut erkennbar sein und ich weiß nicht ob das bei so einem LIDL-Refraktor so gegeben ist. der Liedel hat dafür zu wenig Öffnung, um dann viele Details an den Planeten erkennen zu können. Dazu bräuchtest Du schon mindestenz 100 mm Öffnung. 150 wäre besser. Und mit diesen Öffnungen bekommst bei einen Linsenteleskop massig Gewicht zusammen. Das bedeutet, Du brauchst unter dem Teleskop ne Montierung , die das Gewicht trägt. Und ein entsprechendes Stativ. Kannst am Dachfenster (Schräge? Senkrechte Wand?) überhaupt ein Stativ samt Montierung gut unter dem Fenster aufbauen? Könntest Du es dort stehen lassen? Und bei Bedarf einfach Fenster auf, Teleskop einklinken? Eine Alternative zu einem schweren, langen Linsenfernrohr wäre eben ein kurzbauender Mak. Meinetwegen auch eine gebrauchte Russentonne. Damit könnte die Montierung relativ klein ausfallen. Ne EQ3 z.B. oder ne gebrauchte NP, oder diverse Klone. Bei Planeten benötigst Du kein Goto. Da reicht eine einfache 1-Achs Motorsteuerung. Ohne elektrische Nachführung ist es kein Genuß, im Hochvergrößerungsbereich von Hand nachzuführen. Das zittert und wackelt wie Kuhschwanz.
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Grüsse & CS
Fee
8" f/5 Newton, 6" f/5 Newton, 130/650 Newton, 4" f/5 FH, Sphinx, NP, Astro 5
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Also das mit dem Hinstellen am Dachbodenfenster und dort stehen lassen ist garkein Problem. es ist eine schräge, aber das Fenster ist recht hoch eingelassen, da passt das ein Stativ allemal darunter.
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Gruß Raphael
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Hi,
wenn es wenig Aufwand sein soll: Fernglas oder Spektiv auf Einbein-Stativ. Es ist sehr mobil, steht nicht im Weg und im Dunkeln stolpert man nicht so schnell darüber, wenn man seine Position ändern möchte. Ich mache damit zwar keine hochauflösenden Planeten Beobachtungen. Aber aus Spaß an der Freude geht damit immer etwas und am Mond allemal. Daneben liegen bei mir griffbereit ein O-III Filter und für tagsüber ein Sonnenfilter. Trotz der eingeschränkten Qualität der Beobachtungen, sind mein Spektiv und das Fernglas die Geräte, die ich am meisten nutze.
Bearbeitet von watkin (11/05/2012 22:02)
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CS Chris
Wer behauptet "Das geht nicht!", sollte nie jemanden stören, der es gerade tut.
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#928276 - 18/06/2012 21:35
Re: Was für den Dachboden
[Re: watkin]
Hallo liebe Mitgucker, Ich habe jetzt folgendes Teleskop gewonnen. http://www.amazon.de/Bresser-Messier-AR-90-EXOS1-Teleskop/dp/B004DZVF34Ich überlege nun ob ich es behalten soll oder ob ich es verkaufe und mir stattdessen ein Mac zulegen soll. Weiß jemand wie die Qualität von dem Ding so ist und ob damit etwas anzufangen ist?
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Gruß Raphael
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Für den Dachboden würde ich entweder ein gutes Spektiv nehmen oder einen Zeiss Telementor oder einen anderen klassischen Refraktor wie einen Polarex/Unitron 60/910 auf eine azimuthalen Montierung . Tom
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Es müssen nicht immer Sterne sein. Mein Blog über Boote und Reisen: www.oxly.deFototechnik und Optik: www.photoinfos.com
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#928651 - 20/06/2012 17:23
Re: Was für den Dachboden
[Re: sindbad]
Im a.de-Biete-Forum gibt's gerade einen Zeiss 50/540 - der passt auch noch auf ein gutes Holzstativ. Gibt's auch dort für 50 €uronen: macht zusammen für unter 200€ eine schöne Kombi, Adaption einer Monti vorausgesetzt. Sonst tut's auch eines gutes Alustativ, welches auch ein 60er oder 80er Spektiv mittels Videoneiger (manfrotto 701hdv) tragen könnte. Eine kleine Rohrschelle müsste sich auftreiben lassen. Ggf. schau ich mal bei mir nach der Adaption nach: ein U-förmiges Blech ist mit zwei Schrauben am Tubus befestigt gewesen, daran passt u.U. eine Wechselplatte für den Neiger. Ich hatte auf justierbare Schellen ähnlich Leitrohr umgestellt, da ich immer mit einer Doppelbefestigung parallel im Weißlicht und H-alpha geguckt habe. Vielleicht geht auch eine Halterung für große Sucher.
Ich habe mit dem gleichen Zeiss E-Objektiv und einem 40er SolarMax viele Jahre schöne Beobachtungen gemacht; aber auch 'breitbandig' ist es durch ~f/11 farbneutral gut einsetzbar.
chromatische Grüße manne
Bearbeitet von Manne (20/06/2012 17:32)
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#928666 - 20/06/2012 18:36
Re: Was für den Dachboden
[Re: Manne]
Wie gesagt, das von mir oben verlinkte Teleskop steht jetzt in einem großen Karton verpackt im Treppenhaus bei uns. Also eher verkaufen und zu dem Zeiss/Mak greifen oder dieses hier behalten?  Aber trotzdem schonmal im Vorraus Danke für die ganzen super Tipps, ist doch ein größeres Sprektrum bei rumgekommen als ich gedacht hätte^^
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Gruß Raphael
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Das Zeiss 50/540 hat wohl schon eine Befestigungsmöglichkeit, also da zumindest nix basteln … Ob die 'Schiene' allerdings Vixen-style ist oder was anderes (ideal m.E. 3/8" wg. Neiger) das weiss sicher nur der Verkäufer - einfach mal anfragen.
Ob das Bresser 'besser' (also f. Dachboden geeigneter) ist, wissen wohl nur Bresser-Besitzer - eine bessere Auflösung verspricht natürlich der Durchmesser von 90mm zu 50mm. die Objekte welche du zu sehen erhoffst, geben da die Vorgaben. Sind die hoch, solltest du vielleicht nochmal über einen 6"-Newton azimutal geführt nachdenken. Ich habe noch einen TAL 150P, mein erstes Scope, und der ist ganz vorzüglich - jedoch mit den Newton-eigenen Eigenheiten.
Manchmal wichtig: brauche ich eine aufrechte Ansicht (z.B. finde ich das bei manchen Mondformationen attraktiv) dann doch besser Linse, mit Amici geht das bei mittleren Vergrösserungen recht gut. Oder will ich partout Weitfeld oder brauche ich Auflösung für spezielle Doppelsterne oder oder … Ich denke an den Zielvorgaben sollte sich das geeignete Gerät orientieren - z.B. Weitfeld mit Mak eher nicht möglich (habe einen Intes 150 f/12, da wird's auch mit 2" immer noch eng, Randabschattung incl.).
Für einen schnelles mal-eben-Refriröhrchen finde ich den Zeiss immer noch Klasse: aber eben mit 50mm-Öffnung wiederum recht speziell, wenn auch superschnell ausgekühlt - die Physik gilt auch für die Jenaer als auch die Wetzlarer …
optophile Grüße manne
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