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#933268 - 09/07/2012 15:53
Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
Hallo Leute, ich möchte mich so langsam Richtung DeepSky-Fotografie orientieren. Eine gebrauchte Losmandy GM8 ist gerade im Zulauf. Ich habs mir lange überlegt und mich dann doch für diese Montierung entschieden, um dahingehend keine Kompromisse einzugehen. Meine erste Frage wäre: Gibt es ein gutes Buch zum Thema, welches eine gute Einführung bietet und aktuelle Technik berücksichtigt? Das Niveau des Buches muss nicht absolutes Beginner Niveau sein, aber vielleicht so, dass man auf guter Grundlage einsteigen kann. Ich habe mich schon ein bisschen im Internet zum Thema belesen. Es gibt einige Seiten, auf denen ich Infos zum Einstieg gefunden habe. Ich bin aber noch nicht ganz zufrieden. Welche Internetquelle könnte ihr noch empfehlen? Ich habe einige englische Quelle gefunden, die aber meist auf den Kauf einer DVD ausgerichtet waren und auch eher auf hohem Niveau sind. Welche Optik wäre für den Einstieg eine gute Wahl? Zum einen wäre da der ~80mm APO, für den auf jeden Fall ein Flatener gekauft werden muss. Auf der andere Seite finde ich auch ein FotoNewton 5" bis 6" nicht schlecht, das auch schon mit einem Komakorrektor zu haben ist. Das Newton wird vielleicht etwas günstiger sein, oder? Spikes sind kein Problem für mich!  Nun habe ich aber keinen Vergleich zwischen diesen beiden Systemen. Von beiden Otiktypen hab ich hier und da schon das eine oder andere sehr gute Bild gesehen (soweit dies ein Anfänger wie ich beurteilen kann). Was würdet ihr vielleicht raten? Was wäre eine gute Wahl? Vielleicht doch ein gebrauchtes FotoNewton? Preis/Leistung? Als Kamera würde ich eine DSLR nehmen. Hier muss ich natürlich gucken, was sich wie lohnt. Vielleicht eine älteres aber modernes Modell, z.B. Canon EOS 350D? Da gibt es sicher noch ne Menge mehr Modelle, die Kamera sollte aber nicht >500€ kommen. Zum Thema Optimierung. Lohnt es sich für einen Anfänger die Kamera zu optimieren? Thema Autoguiding: Wäre ein OffAxis-Guider eine gute Idee? Oder doch lieber ein kleines Leitrohr. Einen 70/900mm FH habe ich hier liegen (vielleicht ist der aber zu lang?). Ich habe auch eine Webcam (Toucam), aber ist das zufriedenstellen machbar? Spezielle Autoguiding Kameras sind sicherlich besser, oder? Es gibt ja auch schöne Autoguiding-kommplett-Systeme. Hier muss ich aber auch die Kompatibilität zu der GM8 bedenken. Ich könnte hier aber komplett unabhängig vom Laptop sein, was wirklich toll wäre. Ich könnte auch einfach manuell guiden  na, lieber doch nicht ...? Hättet ihr ein paar Tipps? viele Grüße Christian
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#933307 - 09/07/2012 19:23
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Christian_P]
Hallo Christian, Das sind ja viele Fragen auf einmal. Bei deiner ersten Frage kann ich dir leider nicht viel weiter helfen, ich hab keine aktuellen Bücher im Regal stehen. Ich hab mir recht früh das Buch "Astrofotografie" von bernd Koch gekauft. Das ist aber mittlerweile nicht mehr up-to-date, weil sich fast alles auf analogen Film bezieht, für die Grundlagen aber sicher nicht verkehrt. Danach kam "Praxishandbuch Astrofotografie" von Schröder, das war keine große Verbesserung zum erst genannten Buch. Als letztes, aber immer noch Jahre zu früh kaufte ich "CCD Astronomie in 5 Schritten" von Axel Martin und Karolin Kleemann Böker. Das ist sehr theoretisch und war für mich übers Ziel hinaus. Ich fand im Hinternett gab es mit ein bisschen Suche alle relevanten Infos in der richtigen Menge. Aber man muss halt selber suchen. Ich hab mit einem 5" Newton angefangen und bin dann zum 88mm ED/APO zurück gegangen. Achten solltest du auf einen stabilen Unterbau, also lieber kleiner falls etwas vorhandenen genutzt werden soll. Außerdem sehr wichtig der Okularauszug, was hab ich da beim Newton geflucht, mal war das Ding nicht feinfühlig genug und dann verrutschte der Fokus im laufe der Nacht und das war mehr Frust als Lust. Beim Refraktor jetzt ist alles wunderbar, einmal eingestellt bleibt das auch so wie es soll. Der Newton wird von der Stange vermutlich immer günstiger sein als ein Refraktor. Es gibt mit beiden Geräten viele tolle Fotos, auch hier im Forum. Denke das ist auch eine Geschmacksfrage, eine Frage des Geldes und eine Frage des Justierwillens ;-) Bei der Kamerawahl bist du mit einer DSLR gut aufgestellt am Anfang. Ob sofort ein Umbau notwendig ist weiß ich nicht, ich habs nie gemacht und bin nach fast 10 Jahren dann auf eine Astro-CCD umgestiegen. Es gibt hier aber einige im Forum, die haben meinen Lernfortschritt von 10 Jahren in knappen 6 Monaten bewältigt. Lohnen tut sich der Umbau schon, aber "um erstmal zu gucken obs Spaß macht" geht sicherlich auch eine normale DSLR. Auf gar KEINEN Fall würde ich einen Canon 300D oder 350D kaufen, ich glaub nicht mal die 400D. LiveView macht das Leben um so vieles einfacher, außerdem haben die neuen Modelle ab 450D oder 1000D auch kein Verstärkerglühen mehr. Der Mehrpreis lohnt sich hier direkt, weil er Arbeit und Frust erspart. Eine gebrauchte 450D im normalen Zustand kann man sicher auch über die DSLR-Foren bekommen (und zahlt dann nicht wie hier im Forum für eine 9 Jahre alte Kamera, Technik-Stand 2002 noch 200€). Guiding mit einem Leitfernrohr ist fehleranfälliger, mach ich aber auch schon all die Jahre. Funktioniert ganz okay, kommt wohl auf die eigenen Ansprüche an und was die Montierung trägt. OAG ist natürlich viel weniger Gewicht, dafür eventuell mehr Mühe bei der Leitsternsuche. Wobei das für die aktuelle Generation wie Lodestar oder MGEN kein Problem darstellen sollte, die Kameras sind so empfindlich das sich überall ein Leitstern finden lässt. Ich hab damals extra verstellbare Leitrohrschellen gekauft, die aber seitdem ich die ATIK 16IC als Guider hab nie mehr verstellt, Objekt positionieren und es war bislang immer ein Leitstern zu finden. Wenn du ohne Laptop auskommen willst, dann ist der Lacerta MGEN sicherlich das Mittel der Wahl, zu mal der auch Dithering kann was der Qualität der Fotos zu Gute kommt. So, ich hoffe ein paar Fragen konnten beantwortet werden (vermutlich tauchen jetzt neue Fragen auf :-D ). Dir einen klaren Himmel. Felix
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#933355 - 09/07/2012 22:07
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Felix]
Hallo Christian zur Montierung : Wie ist die GM8 genau ausgestattet? Sind bereits die Praezisionsschnecken drin? zur DSLR: gute Idee eine Canon zu verwenden. Da gibt es viele Leute die das machen und man kann sich viel Hilfe holen. Zudem ist es guenstig zum Einstieg. Allerdings wuerde ich eher zur 1000D (Body ca. 220 Euro gebraucht ohne Astromod, sonst nochmal 130 Euro fuer Umbau) statt 350D raten. zum Teleskop: Ich kenne mich mit Newtons nicht wirklich aus. Aber mit einem kleinen (Semi)Apo hast Du wenigstens nichts zu justieren, da Du mit dem Rest bereits genug zu tun hast. Evtl. dann den TS-Quadruplet oder den sog. Volksapo mit Flattner? Mit letzterem gibt es auch sehr viel Erfahrung und das Risiko am Equipment zu zweifeln verringert sich doch stark. zum Guiden: Es kann evtl. sein dass Du mit PEC und den Praezisionsschnecken sowie sauberer Ausrichtung mit dem Polsucher bei geringer Brennweite und kurzen Belichtungszeiten auskommst. Allerdings musst Du den PEC dann auch erstmal sauber aufnehmen! Rechne lieber damit noch Geld in der Hinterhand zu haben fuer bspw Guiden per Sucher und einer Guidecam mit ST4 (ALCCD5 als guenstige Variante oder MGEN ohne Software also Stand Alone und sehr beliebt!) Immer wieder sehr beliebt so zum Einstieg: http://astrofotografie.hohmann-edv.de/grundlagen/Seit einiger Zeit gibt es auch interessante Bilder von Leuten die nicht mal mehr guiden trotz hoher Brennweite von ca. 1200mm. Die Jungs machen nur 30sek Belichtungen, davon aber sehr sehr viele! Als Kameras verwenden die Canon DSLRs und DMK-Planeten SW Cams. Mit dem gekonnten Verwurschteln - welches ich noch nicht verstanden habe - von DSLR Bildern und den Luminanz-Aufnahmen der DMK, gibt es ganz schoen Details. Die Kollegen sind aber allem Anschein nach echte EBV-Kuenstler und wohl sonst auch recht pfiffig: http://www.astrofototeam-niederrhein.de/Selber bin ich mir noch nicht sicher wie ich, wenn mein Zeug endlich komplett ist, vorgehen werde. Ich habe mir die ALCCD5 gebraucht geholt und die kommt an den Sucher. Wenn dann endlich mal alles steht und der Himmel frei ist werde ich sehen. Sollte ich mit den Guiden nicht zurecht kommen, nehme ich mir vor es ebenfalls mit vielen Ausloesungen um 30sek zu versuchen. Ich werde vorher mal mit der ALCCD einen PEC aufnehmen um gewappnet zu sein! CS Robse
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#933409 - 10/07/2012 08:36
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Christian_P]
Hallo Christian, willst Du mit Deiner Ausrüstung ins Feld gehen oder sie zu Hause fest montieren? Gehst Du ins Feld, solltest Du mit Brennweiten nicht länger als ca. 500 mm anfangen, vielleicht erst einmal mit einem 200-mm-Fotoobjektiv. Über 500 mm wird es hibbelig beim Guiding. Ein OAG ist nach meinen Erfahrungen im Vergleich zum Leitrohr eine unglaublich fummelige Sache. Tue Dir einen OAG erst an, wenn Du kein DS-Anfänger mehr bist. Nimm doch Deinen Apo erst einmal als Leitrohr. Ein Newton bringt zwar am meisten Öffnung pro EUR, ist aber im Vergleich zu Linsenoptiken anfällig für Dejustage beim Transport. Einen Newton im Feld justieren soll zwar recht einfach sein, muss man aber erst einmal lernen. Und beim Aufbauen können noch so viele andere Sachen schief gehen, dass Du als Einsteiger schnell überfordert und frustriert bist. Bernd Koch hat zusmmen mit Axel Martin das Buch "Digitale Astrofotografie" zusammen gestellt. Es ist eine sehr vollständige Darstellung der Thematik. Viel Spaß bei den ersten Schritten in der DS-Fotografie wünscht Dir hamut
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#933427 - 10/07/2012 10:12
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: hamut]
Grüsst euch,
ich schliesse mich gerne den Tipps von Hamut an. Ich bin auch so weit, da ich gar keine Kamera habe, mir erstmal ein 200er Objektiv zuzulegen, evtl. in Kombination mit einem Teleextender (Digikam natürlich auch). Das Canon EF 200 2,8 soll sehr gut sein.
Ich bin in einem ähnlichen Stadium der Entwicklung und sichte seit einiger Zeit Webseiten und Literatur zu diesem Thema.
Empfehlen kann ich ebenfalls das oben erwähnte Buch "Digitale Astrofotografie" welches ich zur Zeit lese, echt gut.
Auch noch sehr gut, von ersten Eindruck her, ist das Buch "Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera" von Stefan Seip.
Grüsse und CS Jochen
Bearbeitet von jochend (10/07/2012 10:12)
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#933465 - 10/07/2012 13:46
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: jochend]
Hallo Felix, Robse, Hamut und Jochen. Erst mal ganz lieben Dank für Eure Antworten. Ich bin immer wieder überrascht, wie gut einem hier geholfen wird, wenn man eine Frage hat. Das ist nicht selbstverständlich und deswegen nochmals vielen Dank. Ihr habt sehr viele Fragen beantwortet, aber - wie Felix schon sagte - gleich wieder eine Menge neuer Fragen und Unsicherheiten verursacht. Noch mal zur Montierung : Noch konnte ich die GM8 nicht testen. Ich weiß auch leider nicht, ob sie mit den Präzisionsschnecken ausgestattet ist. Da hätte ich mich mal im Vorfeld informieren sollen. Ich hoffe aber, dass es kein großer Nachteil ist, wenn die Montierung diese Schnecken nicht hat(?). Ich werde mich nun erst mal hinsetzten, und die Montierung ausgiebig von zu Hause aus testen, sodass ich sie genau kenne. Stromversorgung, präzise Ausrichtung, Test der Nachführgenauigkeit, das muss ich erst mal herausfinden und natürlich die Benutzung allgemein. Die Anleitung ist recht umfangreich. Zur Kamera: Eine Kamera brauche ich ja auf jeden Fall. Die Canon EOS 1000D hört sich gut an. Wie ihr sagtet, und ich auch schon mal gelesen habe, ist die LiveView Möglichkeit ein großer Vorteil. Ich werde mal in den DSLR-Foren schauen, ob ich einen gebrauchten Body finden kann. Zum Thema Optimierung: Könnte ich zu Anfang erst mal ohne Optimierung der Kamera arbeiten, oder bin ich dann zu enttäuscht von den Ergebnissen? Wenn ich rund 350€ für eine DS-optimierte Kamera rechne, dann wäre das ja noch ein ganz guter Preis. Wie steige ich am besten ein?: Für Deep Sky muss ich auf jeden Fall ins Feld. Ich könnte zum einen Richtung Süden aus Berlin rausfahren und zum anderen Richtung Mecklenburg Vorpommern fahren, da komme ich eigentlich her und so weit ist es auch nicht und dort ist es schön dunkel. Ich habe mal so geschätzt, dass es vielleicht alle 2 bis 3 Monate eine ideale Nacht gibt (die Sommermonate außen vor(?)). Das heißt, vielleicht 4-6 Mal im Jahr wäre ich unterwegs. Vielleicht aber auch deutlich häufiger, wenn es z.B. eine Phase mit guten Bedingungen gibt und ich zeit habe. Wenn ich recht überlege, wäre es vielleicht wirklich besser mit einem Fotoobjektiv aufzunehmen. Ich habe mal geschaut: So ein gutes 200mm Objektiv (Canon EF 200mm f2.8 L) kostet so um die 700€ bis 800€. wenn man hier zu rechnen anfängt, dann könnte man sagen, dass man für diesen Preis schon mal locker einen 65mm f/6,5 Quadruplet bekommt, dessen Brennweite ungefähr doppel so groß ist, aber immer noch kleiner als 500mm. Nun ist die Frage was macht man und wie entscheidet man sich bzw. was ist für den Einstieg wirklich sinnvoll? Ich könnte mir auch erst mal vorstellen mit 50mm Brennweite aufzunehmen und nebenher das Guiding zu üben und zu testen und parallel dazu natürlich auch die Montierung im Feld zu testen. Zum Guiding: Könnte ich einen 8 x 50 Sucher (den habe ich hier) umbauen und dann mit dem Lacerta MGEN Stand Alone Autoguider betreiben. Es gibt auch noch ein System von Celestron. Wenn sich das empfiehlt, müsste ich den Sucher nur umbauen. Ich habe noch einen kleinen FH 70/900mm, wäre der tendenziell zu lang zur Nachführkontrolle? Alles in allem ist das ziemlich viel für den Anfang. Da muss ich Schritt für Schritt gucken, was ich am besten mache. Auf jeden Fall ist das Internet eine gute Quelle und vor allem die Hilfe hier im Forum ist toll. Ich werde mir das Buch "Digitale Astrofotografie" holen, dann habe ich erstmal was zu lesen. Viele Grüße Christian
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#933500 - 10/07/2012 16:36
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Christian_P]
Hallo Christian das mit den Praezisionsschnecken ist nicht schlimm. Die Losmandy ist so oder so eine sehr gute Montierung . Obwohl, ich wuerde die Schnecken spaeter auf jeden Fall nochmal austauschen was nicht allzu teuer ist! Wegen der Ausstattung der GM8 waere noch interessant zu wissen, welche Motoren und Steuerung dran sind. Es gibt ja die Basisversion (Kein GoTo moeglich aber Guiden per ST4 geht - keine Verbindung zum PC moeglich, daher nicht guidbar per Webcam und eben auch kein ultralangsames GoTo realisierbar). Weisst Du schon, ob Deine GM8 dann 2.5" oder 3" Schienen aufnimmt? Dann nochmal zur Frage ob Apo oder Objektiv: Ich selber wuerde eher den Quadruplet vorziehen, da mir 200mm dann doch zu wenig sind. Es sei denn, Du moechtest gerne ein Fotoobjektiv in dem Bereich kaufen, aber ein L-Objektiv nur wegen Astro kaufen... Der kurze Apo ist auch sonst noch ein schoenes kleines Astrogeraet mit dem man auch noch andere Dinge machen kann. Und nochmal zur Canon: Lass sie erstmal noch nicht umbauen und teste sie eine kurze Zeit. Den Umbau kannst Du immer noch machen lassen wenn sicher ist, dass Dich die Kamera im Feld nicht im Stich laesst. Guiding per Sucher: Welchen Sucher hast Du genau? Ich frage wegen den moeglichen Adaptern zur Guidcam. Also wenn Du das Geld fuer den MGEN hast, nimm den wenn es Stand-Alone sein soll. Die anderen Stand-Alone Loesungen sind anscheinend alle nicht so zuverlaessig! Und wenn Du im Auffinden von Objekten gut bist, kannst Du zuerst mit dem kleinen Apo Dein Objekt manuell suchen, dann das Guiding am MGEN einrichten, die DSLR dranklatschen und mit Bathinov Maske scharf stellen und mit dem MGEN die EOS ausloesen, guiden, dithern... ganz ohne PC dann. Hat auch was und da bist Du nicht der Einzige der das so macht und somit kannst Du Dir wieder gut Hilfe im Forum holen wenn was nicht passt. Viele Gruesse Robse
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#933548 - 10/07/2012 19:48
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: robse]
Hallo Christian, Mit der Losmandy GM8 kenne ich mich nicht aus, aber da kennst sich Robse wohl gut aus.
Was die Optik angeht stimme ich ihm ebenfalls zu, die 200mm könnten schnell zu wenig werden. Für manche Objekte ist das natürlich genau das Richtige, für andere wieder viel zu kurz. Ich denke mit dem kleinen APO bist du aber gut aufgestellt und den kann man auch einfacher mal mit den Urlaub (Flieger) nehmen.
Bezüglich einer nicht umgebauten Kamera, alle Bilder auf meiner Seite sind mit einer originalen Canon 40D entstanden. Das vermittelt vielleicht einen Eindruck, was man in etwa erwarten kann.
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#933648 - 11/07/2012 08:29
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Christian_P]
Hallo Christian, Ich könnte zum einen Richtung Süden aus Berlin rausfahren und zum anderen Richtung Mecklenburg Vorpommern fahren, da komme ich eigentlich her und so weit ist es auch nicht und dort ist es schön dunkel. hast Du schon mal mit dem Stichwort "Lichtverschmutzungskarte" gegurgelt? Davon gibt es dort Du jede Menge, auch hochauflösende, Deiner Region. Zusammen mit einer topografischen Karte M 1:50000 findest Du recht zuverlässig dunkle, unbewaldete Ecken, welche man mit dem Auto erreicht. Nun ist die Frage was macht man und wie entscheidet man sich bzw. was ist für den Einstieg wirklich sinnvoll? Deine Entscheidung hängt auch davon ab, was Du fotografisch vorhast. Willst Du zunächst Sternbilder fotografieren, reichen f=28-35 mm. Ist Deine Losmandy gut, dann brauchst Du dafür kein Autoguiding, was die Sache erheblich erleichtert. Ziehst Du das Sternbilder -Projekt konsequent durch, dann brauchst Du dafür Jahre. Irgendwann wird sich dann doch die Sehnsucht nach längerer Brennweite durchsetzen. Preisgünstige Objektive kriegst Du auf dem Gebrauchtmarkt. Könnte ich einen 8 x 50 Sucher (den habe ich hier) umbauen und dann mit dem Lacerta MGEN Stand Alone Autoguider betreiben. Ich schätze, mit so einem Sucher und einem MGEN hättest Du immer Leitsterne auf dem Chip, egal, wohin Du guckst. Dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen. Der MGEN soll angeblich (ich habe es noch nicht überprüft) das zehnfache der Leitrohrbrennweite sauber nachführen können. Weiterhin viel Erfolg beim Einsteigen wünscht Dir hamut
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#933697 - 11/07/2012 12:15
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: hamut]
zum Thema Lichtverschmutzung: Lade dir Google Earth herunter und gehe in die Rubrik: ->Galerie->NASA und klick den Knopf bei Stadtlichter
So hast du einen recht guten Anhaltspunkt wo es sich in deiner Umgebung lohnt.
Damit habe ich mir 2 Spots herausgesucht, die ich je nach Wetter-/Mondlage hier aus Düsseldorf nutze. Ein mal 30min und einmal 1,5h Fahrzeit.
Zur Equipmentwahl kann ich dir auch einen kleinen ED oder Apo(den Quadruplet von TS z.B.) in Verbindung mit der 1000D oder 1100D ans Herz legen.
Ich selbst habe vor 2 Jahren mit nem kleinen Williams angefangen, dann den 70er Pentax und nun ein 107er Triplet-Apo. Mehr will ich auch zur Zeit nicht auf´s Feld schleppen, die 50kg Material (Akkubox;Liege etc.) reichen mir...
CS Axel
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#933930 - 12/07/2012 15:54
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Powerdroid68]
Axel: geniale Astroaufnahmen auf deiner Seite! Felix: auch sehr sehr schöne Aufnahmen haste gemacht!  Also die Montierung ist jetzt da. Wahnsinn!  Das ist schon ein Sprung nach vorn. Im Manual steht: HC/CCD (Eingang auf dem digital driver system, siehe Bild unten): the outlet is wired to accept all SBIG Auto Guiders. Dann steht weiter hinten noch etwas von ST-4 und ST-5. Ist das LACERTA MGEN dazu kompatibel? Danke für die Tipps bezüglich Lichtverschmutzung! Da werde ich mich mal durchwurschteln. Der Quadruplet Astrograph ist schon verlockend, weil recht günstig und als Teleobjetiv auch sonst so in der Natur (z.B.) verwendbar. Vielleicht wirds ja dieser. Mal schauen. Viele Grüße Christian
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#934014 - 12/07/2012 23:13
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Christian_P]
Hallo Christian, Dann steht weiter hinten noch etwas von ST-4 und ST-5. Ist das LACERTA MGEN dazu kompatibel?
jepp  . Gruß von hamut
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#934035 - 13/07/2012 08:16
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: hamut]
Danke für die Blumen, Christian. Aktuell ist im Biete-Forum der 75er Pentax drin. Der hat schon eine Linse zur Bildfeldebnung eingebaut und ist bis auf einen leichten Blaustich ein super Allrounder. Allerdings auch teuerer als der Quadruple Gruß und (hoffentlich bald mal wieder) CS Axel
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#934158 - 13/07/2012 19:07
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: tuonodriver]
Is zwar etwas teurer als z.b. der Astro Tec Umbau dafür aber empfindlicher! Nein, das ist so nicht richtig. Beide Versionen sind gleich empfindlich (egal ob ein Umbau bei Baader/Wolfi oder bei AstroTEC der günstige Standardumbau). AstroTEC hat sogar DIE maximal empfindlichste Variante im Angebot, nämlich den Spezialumbau. Die bringt gut 15% mehr H-Alpha als denen ihr normaler Umbau oder der Umbau bei Baader bzw. mit BCF-Filter bei Wolfi. Begründung: Der BCF hat ja laut Baader Website ca 98% H-Alpha-Durchlass. Beim Umbei bei Baader/Wolfi bleibt aber noch der Canon IR-Filter drinnen, welcher laut AstroTEC 80-85% H-Alpha-Durchlass hat. Da die Filter in Reihe geschaltet sind, ist der Gesamtdurchlass 0,98*0,85 = 83,3% im besten Fall und 0,98*0,80 = 78,4% im schlechtesten Fall. AstroTEC lässt beimn normalen Umbau den BCF gleich weg und hat so nur noch den Canonsperrfilter drin, dh der H-Alpha-Durchlass ist 85% im Idealfall und 80% im schlechtesten, wenn man AstroTEC vs. Wolfi/Baader vergleicht. Beim Spezialumbau baut AstroTEC einen anderen Sperrfilter ein und schmeißt alle vorhandenen Filter raus, so kommen die dann auf 98% H-Alpha-Durchlass! Das ist 14,7% bis 19,6% mehr als beim Umbau bei Wolfi oder Baader.
Bearbeitet von Newtonianer (13/07/2012 19:33)
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#934321 - 14/07/2012 17:12
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Newtonianer]
Danke Franz!  Ich hoffe, die GM8 wird gut funktionieren. Als Stromversorgung verwende ich erst mal einen Bleigelakku 7,2Ah. Damit möchte ich die Montierung und die digitalen Teilkreise betreiben. Ist so ein kleiner Akku zuverlässig genug im Feld? Wenn das Guiding System noch dazu kommt, brauche ich dann ein Akku mit mehr Kapazität? Grüße Christian
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#934351 - 14/07/2012 20:37
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Christian_P]
Mit 7,2 Ah bist du unterversorgt: Montierung HEQ5(G8 etwas mehr) im Guiding 0,8AH-1,2AH und im GOTO 2AH MGEN 0,2 Ah Taukappenheizung Kamera Also ich habe eine stabile Baumarkt-Kunstoff-Werkzeugkiste mit Styropor ausgekleidet und mit 5x 7,2 Ah 12V Bleigelakkus bestückt und zwar welche die geringe Stromentnahme abkönnen (Notbeleuchtung etc.) Davon nutze ich 4 Stück für die Montierung und Taukappenheizung (zur Not auch noch den Läppi) und eine für den MGEN (Stromkreistrennung). Damit habe ich auch bei -10°C keine Probleme. Ich kann dir nur von den Zigarettenanzünder-Verbindungen abraten, die neigen zu Aussetzern. Bananenstecker ö.ä. wäre eine gute Wahl. CS Axel
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#934377 - 14/07/2012 22:36
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Powerdroid68]
Hallo Christian ich denke die GM8 verbraucht 500mAh bei 12V. So steht es jedenfalls hier: http://www.losmandy.com/gm8.htmlDu hast ja kein GoTo und eine max. Geschwindigkeit von 16x (32x HST). Daher wird sie hoffentlich nicht mehr ziehen. Der MGEN benoetigt max. 240 mAh bei 12V wenn ich das richtig gelesen habe. Die EOS verbraucht schaetzungsweise nochmal soviel. Ich habe nur was fuer 8V an einer 20D gefunden: http://www.berndmargotte.com/technical/external_power_de.htmlAlso sagen wir mal 1A an 12V fuer alle 3 Teile zusammen. Runden wir es mal auf 1.5A (Rechenfehler etc). Dann langt Dein Akku voll aufgeladen fuer fast 5h... nicht wirklich  Ich bin jetzt mal pessimistisch und sage da geht nur die Haelfte (Kaelte, Bleigelakku an sich etc). Dann kommst Du sehr sehr konservativ gerechnet auf 2.5h Betrieb. Das sollte fuer die ersten Gehversuche im Feld genuegen, wenn Du vorher alles schonmal zuhause durchgespielt hattest. In der Praxis wirst Du dann sehen, um wieviel ich mich gerade verrechnet habe  Wenn Du dann mehr brauchst kannst Du immer noch nachrechnen und hier nachlesen, was die anderen so gemacht haben. Evtl. waere es dann besser einen 17Ah Akku zu nehmen und den kleineren als Backup dabei zu haben. Du musst dann immer nur einen Akku nach dem Feldeinsatz nachladen (und den Backup Akku nur hin und wieder). Ich wuerde wie gesagt erstmal loslegen und dann nochmal rechnen. Evtl. kuemmerst Du Dich erstmal um ein Anschlusspanel mit einer Sicherung, da ein Akku im Zweifelsfall sehr viel Strom auf einmal liefert. Freue mich schon drauf zu hoeren wie es dann auf dem Feld laeuft! VG Robse Nachtrag: Ich selbst habe auch noch keine richtige Mobilloesung. Am besten wuerde mir ein 2. Akku im Auto gefallen, der von der LiMa mitgeladen wird. Im Camper ist sowas ja auch moeglich. So entfaellt das manuelle Nachladen und v.a. das Schleppen. Nachteil: Kosten! Und Astro geht nur direkt neben dem Auto. Aber ich wollte ja auch die Montierung nicht mehr schleppen sondern auch stets dabei haben...
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Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: robse]
Hi, danke für die Tipps! 5*7,2Ah würde mich ~150€ kosten. Ist schon ne Menge Geld. Vielleicht beschränke ich mich erst mal auf 2*7,2Ah oder 1*17Ah. Voher probiere ich mal wie lange der 7,2er so mittmacht. Vielleicht machen zwischengeschaltete Messgeräte einen Sinn (Amperemeter, Voltmeter ev. zuschaltbar bzw. abschaltbar viel. eingebautes Multimeter im Akku-Koffer...) und natürlich eine Sicherung. Ich hab jetzt ne DSLR  nur leider nur den Body  so kann ich sie erstmal nicht richtig testen. Es ist eine Canon 1000D und sie macht einen ordentlichen Eindruck. Die Anleitung ist aufschlussreich und gut geschrieben,und mit vielen nützlichen Hinweisen versehen (richtig gut). Ich habe ~200€ bezahlt für den Body mit 2*Canon Akku, 4GB Speicherkarte usw. war eigentlich in Ordung. Hab bei Ebay im Sofortkauf gekauft. Ich habe einmal versucht mitzubieten, aber die Dinger gehen ruck zuck auf >180€. Da kann ich gleich sofort kaufen. Die Cam reinigt sogar den Sensor automatisch! Echt klasse! Ich hatte auch das Buch "Digitale Astrofotografie" hier, habe es aber wieder zurückgeschickt. Die Aufmachung ist toll und die Bilder sind alle in schöner Qualität abgedruckt. Auch ist es sehr umfassend geschrieben und beantwortete viele Fragen. Nur leider habe ich keine Zeit (neben dem Studium) mir so ein Werk durchzulesen. Der Fließtext ist einfach zu langatmig geschrieben, die Infos hätte man knapper zusammengefasst geben können, auch sind viele der Informationen einem etwas erfahreneren Amateur schon bekannt ( Montierung , Teleskoptypen etc.). Um praktisch wirklich anzufangen, ist dieses Buch meiner Meinung nach nicht nötig, da es viele nützliche Infos auch im Internet gibt und man vieles einfach selber ausprobieren muss. Nach dem Buch kann ich erst mal jedenfalls nicht sofort arbeiten, da man sich die Infos etwas mühsam zusammensuchen muss. Viele Grüße (und endlich wieder mal einen klaren Himmel) wünscht Euch Christian
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#934451 - 15/07/2012 11:41
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Christian_P]
Also ich hab meine 5x 7,2Ah bei ebay für 55€ geschossen und sie sind nach über einem Jahr immer noch bei knapp 14V wenn sie voll geladen sind...
jepp CS wäre so langsam mal angebracht...
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#934563 - 15/07/2012 17:55
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: tuonodriver]
Hi, aus der Praxis: Mein 9 Ah Bleigelakku hält (auch im Winter) die HEQ5 + Mgen eine ganze Fotonacht (4-5 Stunden) am Laufen. Erfahrungsgemäß ist es wichtig, dass man das Teleskop auf der Montierung gut ausbalanciert (das ist aber ohnehin empfehlenswert). Dann zieht sie kaum was. Der Mgen ist sowieso praktisch vernachlässigbar. Warum soll man die Canon an den Akku hängen? Besser wäre ein Batteriegriff (es gibt sehr gute Nachbauten, die wesentlich günstiger als das Original sind), wo man einen zusätzlichen Akku unterbringen kann. Ein brauchbares Netbook hält so lange, dass man es überhaupt nicht an den Akku hängen wird. cs, Martin
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#934567 - 15/07/2012 18:09
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: tuonodriver]
Danke für die Tipps! Müsste ich bei 135mm Brennweite schon guiden? Wenn die Montierung gut läuft und sauber eingenordet ist und ich dann noch PEC nutzen kann, gehts dann auch ohne Guiding? Belichtungszeit so maximal 5 bis 6 Minuten. Nachtrag: Um PEC zu nutzen müsste ich natürlich im Falle der GM8 einen Leistern für 8 Minuten im Fadenkreuz halten, also doch ein bisschen guiden viele Grüße
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#934584 - 15/07/2012 19:04
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Christian_P]
Hallo Christian was sagt das Manual der Montierung zum PEC, bleibt der eigentlich gespeichert? Mit welcher Optik (135mm) willst Du fotografieren? Ich denke wenn der PEC gespeichert bleibt (und Du ueberhaupt einen aufnehmen konntest) kannst Du es auch erstmal ohne Guiding bei 135mm loslegen. Evtl. dann aber mit kuerzeren Belichtungszeiten. VG Robse
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#935682 - 20/07/2012 19:41
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Christian_P]
Hallo Leute, ich habe noch mal ein paar Fragen bzw. Probleme. Ich habe die GM8 zerlegt, gefettet und wieder zusammengebaut  So, nun sind die Achsen so feinfühlig (im Gegensatz zu vorher), dass ich alles perfekt ausbalanziert haben muss. Ich kann natürlich die Kupplungen festziehen, aber gut ausbalanziert muss es so oder so sein, um gut damit arbeiten zu können. Das Problem ist jetzt, das mein kleiner Fraunhofer einfach zu leicht für die Gegengewichtstange ist (ohne Gegengewicht). Ich weis auch nicht so recht, wie ich den 8x50 Sucher oder ein kurzes Leitrohr am besten Montieren soll. Die EOS 1000D ist nun auch da und ein Teleobjektiv habe ich auch. Diese unterstrichenen Apparate muss ich nun irgendwie so auf der GM8 montieren, dass Aufnahmen mit dem Teleobjektiv möglich sind und ich nachführen (guiden) kann. Leider habe ich nur das schwere 5kg Gegengewicht. Am besten wäre es nun natürlich, wenn ich schon ein Teleskop (Fotomaschine) hätte und ich alles zu einer ausgewogenen mechanischen Einheit aufbauen könnte. Da ich mir aber noch ein bisschen Zeit lassen möchte, habe ich noch kein Teleskop für die GM8, das schwer genug ist, um sie vernünftig auszubalanzieren (am besten mit dem 5kg Gegengewicht). Nun überlege ich, wie ich schon mal Fotos durchs Teleobjektiv machen könnte, ohne gleich einen ED kaufen zu müssen. Als Endgültiges Setup (Beispiel) [Bildquelle: http://www.lafterhall.com] würde ich es mir ungefähr so vorstellen. Da könnte ich sogar das 5kg Gegengewicht nutzen. Jedenfalls suche ich nach einer mechanisch guten Zwischenlösung, die ich später dementsprechend ausbauen kann. Wer hätte ein gute Idee? Ich hatte schon an ein Ausgleichsgewicht auf der Teleskopseite nachgedacht, aber das müsste ich auch stabil montieren können. Grüße Christian
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#935691 - 20/07/2012 20:34
Re: Einstieg / Umstieg in die Astrofotografie Deep Sky
[Re: Christian_P]
Hallo Christian was hast Du nun nochmal alles genau und kannst es wie adaptieren? Bitte zaehle nochmal Dein Equipment auf. und v.a. was Du davon an die Montierung bekommst und ob Du davon irgendwas auch an die GG Stange montiert bekommst. VG Robse
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