resuah
Mitglied
Registriert: 25/02/2007
Beiträge: 1325
Ort: Balingen, BW, Deutschland
#939006 - 05/08/201212:58127 Mak eine gute Wahl?
Hallo Teleskop-Experten,
da meine kleine Montierung (Astro5 mit Goto und EQ6-Stativ) wieder einsatzbereit ist, spiele ich mit dem Gedanken, mir ein weiteres Teleskop für den mobilen und visuellen Einsatz zuzulegen.
Ich nutze für meine DS und Planetenaufnahmen Newtons:
- 8" f/4 für DS auf der fest aufgestellten EQ6 - 10" f/4,7 für Planeten auf der fest aufgestellten EQ6
Für den visuellen mobilen Einsatz auf der Astro5 ist mir die Dreherei des Tubus in der Rohrschelle unangenehm und einer Newton mit einem entspannten Öffnungsverhältnis zu lang.
Daher meine Frage:
Wäre ein 127mm Mak eine günstige und gute Wahl für mich?
Meine persönliche Einsätzung:
Postivepunkte: - kompakt - paßt gut auf eine Astro5 - bequemer Einblick - Ausreichend Öffnung - preisgünstig - Okularunkritisch
Negativpunkte: - bei der max AP begrenzt - Taubeschlag kritisch - Justage kompliziert
Anmerkung:
- Der Taubbeschlag ist durch eine Taukappe beherschabr - Durch den Einsatz von WW 1,25" Okularen auch ein großes Feld möglich - Justage müße relativ stabil sein, daher ist bei sorgsamem Umgang keine regelmäßige Justage nötig
Was ist Eure Meinung. Wer von Euch nutzt einen Mak mit 127mm Öffnung mobil im visuellen Bereich?
Meine Beobachtungsziele: - Kometen, Planeten und DS-Objekte, die von meiner Gartensternwarte aus nicht beobachtbar sind, da irgendetwas (Berge, Häuser, Bäume) im Weg steht.
UwePilz
Mitglied
Registriert: 14/08/2002
Beiträge: 2400
Ort: Leipzig
#939035 - 05/08/201214:43Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: resuah]
Ich benutze seit vielen Jahren einen 15-cm-Mak visuell. Die Justage ist nicht weiter schwierig, falls nötig, erkläre ich es dir.
Aaaaber: Für Kometen und Deep Sky nur zweite Wahl, da man nicht wesentlich über 3 mm AP kommt (außer mit ausgeprägten Tunnelblickokularen). Das überblickbare Feld ist höchstens ein Grad groß. Da macht das Starhopping aufwendig, schränkt den Vergrößerungsraum ein und hat Nachteile bei ausgedehnten Objekten. Gehen tut alles, aber optimal ist was anderes. Für Sonne , Mond und Planeten gut geeignet, aber dafür muss man nicht ins Dunlkle fahren.
Für Kometen und Deep Sky habe ich einen 12cm f/6 Refrator. Dieser ist relativ preisgünstig, ergibt einen schönen Kontrast bei geringen Vergrößerungen und gut transportabel. Allerdings für Planeten sehr schlecht geeignet.
_________________________
Bleibt dran, am Okular. -- Uwe Pilz.
#939065 - 05/08/201216:46Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: resuah]
Hallo Martin,
zu
Original geschrieben von: resuah
- Durch den Einsatz von WW 1,25" Okularen auch ein großes Feld möglich
wäre aber zu sagen, daß das wahre Gesichtsfeld nicht größer werden kann als bei einem Plössl mit 32 oder 40 mm Brennweite, da diese als Feldblende üblicherweise die 1,25"-Steckhülse oder ihre Verlängerung in die Okularfassung nutzen.
Zwar wird der Blick mit wachsender Brennweite immer tunneliger, aber dafür die AP größer. Bei Nebelchen ist letzteres nicht schlecht und für die Benutzung von Nebelfiltern sehr anzuraten.
resuah
Mitglied
Registriert: 25/02/2007
Beiträge: 1325
Ort: Balingen, BW, Deutschland
#939082 - 05/08/201217:02Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: fquadrat]
Hallo Uwe,
das mit der Justage höhre ich gerne!
Ich habe folgende WW-Okulare:
- 1/25" Baader Hyperion 24mm 68° - 1/25" SE 14mm mit 82°
Bei 127mm Öffnung und 1500mm BW:
- 24mm --> 62,5-fach --> AP 2 - 14mm --> 107-fach --> AP 1,2
Welches Okular (BW) mit =>68° wäre denn das maximal sinnvoll nutzbare? Damit könnte ich dann die AP ausrechnen, die ich maximal hätte mit einem Weitwinkelokular.
#939095 - 05/08/201217:38Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: resuah]
Original geschrieben von: resuah
Bin ich da mit dem 24mm Hyperion schon an der Grenze?
Das sieht wohl im 1.25"-Bereich danach aus. Alles andere läuft auf 2" Okulare hinaus.
Mal eine ganz andere Frage: Möchtest du in jedem Fall die Astro5 benutzen? Einen kleinen 6" Dobson könnte ich mir gut als kleine, transportable Lösung vorstellen. Der könnte im Deepsky-Bereich (große AP) und am Planeten durchaus überzeugen. Nur so als Gedankenspielerei
resuah
Mitglied
Registriert: 25/02/2007
Beiträge: 1325
Ort: Balingen, BW, Deutschland
#939097 - 05/08/201217:51Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: Blackbert]
Hallo Robert,
bekomme ich denn mit einem 2" Okular mehr reales Feld am Himmel?
Die Frage ist ja, welches Okular, mal unabhängig ob 1,25" oder 2" bei einem schönen und ausgeleuteten Weitwinkeleinblick um die 70° mir die maximale AP bietet, und wie diese dann ist.
Ja, Dobsons habe ich. Einen 12", und den 8" kann ich auch in eine Rockerbox stellen.
Die Astro5 möchte ich nutzen. Daher ist ein Newton in diesem Fall nicht das Gerät erster Wahl obwohl ich, wie gesagt, ein ausgesprochener Newton-Fan bin.
Hamma_Berlin
Mitglied
Registriert: 30/09/2008
Beiträge: 459
Ort: Berlin
#939100 - 05/08/201218:08Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: resuah]
Hallo Martin,
ich habe auch so einen Mak. Meine längste Brennweite mit 70° SGF ist das 2" 38mm TSWA. Das ergibt rund 1,7° wahres Gesichtsfeld und etwas mehr als 3mm Austrittspupille bei 40,5-facher Vergrößerung. Die Abschattung am Bildfeldrand hat sich für mich bisher nicht störend bemerkbar gemacht. Leider hatte ich bisher nicht oft Gelegenheit zum Spechteln und daher auch keine gefestigten Erfahrungswerte. Da die Wahrnehmung sehr individuell ist, muss das jeder für sich selbst ausprobieren.
#939106 - 05/08/201218:42Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: Hamma_Berlin]
Hallo André und Martin,
Das 38er hat schon eine große Feldblende, es geht aber noch etwas größer, z.B. mit einem 41er Panoptic. Allerdings ist das auch wesentlich teurer und am Mak nicht unbedingt nötig.
@Martin: Ja, mit 2" kannst Du mehr reales Feld bekommen, weil die Feldblende größer sein kann. Allerdings muß der Mak auch entsprechend ausgelegt sein, sonst hat man am Rand zuviel Vignettierung. Wenn Du möglichst viel AP haben möchtest, muß Du auf Weitwinkel verzichten, da bei diesem langsamen Teleskop nicht Deine Augenpupille, sondern die minimal erreichbare Vergrößerung die Grenze setzt. Die dazu benötigte längste Okularbrennweite dürfte das 56-mm-Plössl von Bresser bieten.
Immerhin akzeptiert der Mak mit etwas Zubehör 2"-Okulare und wird zumindest bei Okularen mit moderaten Feldblendendurchmessern nicht merklich vignettieren.
resuah
Mitglied
Registriert: 25/02/2007
Beiträge: 1325
Ort: Balingen, BW, Deutschland
#939108 - 05/08/201218:48Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: fquadrat]
Hallo Andrè,
danke für diese konkrete Information. Das wäre doch schon eine akepztable AP bei schonem Weitwinkel. Ich denke zusammen mit meinem Hyperion und meinem ES wären schöne Beobachtungen möglich.
#939123 - 05/08/201219:29Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: resuah]
Hallo Martin,
nur als kleine Ergänzung zu den Gesichtsfeldern der Okulare: bei den günstigen Okularen sind die Angaben gerade bei den längeren Brennweiten meist sehr optimistisch. Auf http://astro-okulare.de/ wurden z.B. auch die scheinbaren Gesichtsfelder gemessen. So kommt z.B. das 38er TSWA auf "nur" 61°. Mein 32er TSWA liefert real auch "nur" 66°, was ich bestätigen kann. Das 38er hat in diesem Fall nur ein geringfügig größeres wahres Gesichtsfeld als das 32er. Gilt auch für einige andere Okulare (Blau-/Goldkanten, Hyperion etc.)
#939138 - 05/08/201220:07Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: resuah]
Original geschrieben von: resuah
Welches preiswerte 2" WW-Okular mit einer AP größer 3 wäre denn nun das optimale?
Denkbar wäre noch ein Baader Aspheric mit 36mm (70° sGF, 3mm AP), welches noch relativ günstig ist. Aber ob das "optimal" ist, kann ich auch nicht einschätzen.
winnie
gesperrt
Registriert: 14/08/2002
Beiträge: 8489
Ort: Kiel
#939139 - 05/08/201220:08Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: Blackbert]
Moin zusammen!
Man muß bei solchen Rechnungen immer bedenken, daß sich durch die HS-Fokussierung die Teleskop-Brennweite ändert. In der Bed-Anleitung zum Baader Microguide-Meßokular ist ein schönes Beispiel genannt (C8), wo sich die Brennweite um knapp 14% (±7% um den Mittelwert von 2000 mm) ändert, wenn man eine Zenitspiegel einsetzt oder nicht. Die "echte" Vergrößerung berechnet man am besten über EP/AP, wobei man die AP mit Schieblehre ausmißt.
An unserem Vereins-ACF (305 f/10) habe ich mal das scheinbare GF unseres 41er PanO vermessen - das sind mit ZS 62° sGF. Bei unseren LVW ist das interesant: Je kürzer die Brennweite, umso größer das sGF (22er 63° - 17er 65° - 13er 67°). Wie geschrieben, das sind nur die sGF, die mit o.g. Optik ermittelt wurden, angenommene Brennweite waren 3000 mm.
Zum Mak-127, weil ich letztes Jahr auch einen hatte, den aber schnell wieder abgestoßén habe, weil mir so einige Sachen nicht gefielen. Ich meine, man sollte nicht versuchen, eine f/12-Optik auf Krampf in einen Richfielder verwandeln zu wollen. Dafür ist ein Mak gar nicht gedacht, auch wenn es als Katadiopter ein Kompromißteleskop ist. Von meinem 127er Mak (auch das neueste Modell von SW) war ich leicht enttäuscht. Über die Spiegel geht doch zu viel Licht verloren und die Sternabbildung war doch eher "weich" und nicht mit einem Refraktor zu vergleichen. Die HS-Fokussierung war mir auch zu schwammig. Das alles hat mich leider überhaupt nicht überzeugt, weder für Planeten, noch für DS.
Kompakt ist das Gerät, heine Frage, aber durch den dicken Meniskus relativ schwer. Das Tauproblem bekommt man übrigens auch gut mit einer Heizmanschette (ca. 20 EUR) in den Griff.
winnie
gesperrt
Registriert: 14/08/2002
Beiträge: 8489
Ort: Kiel
#939199 - 06/08/201200:03Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: resuah]
Moin Martin!
Das oben waren meine persönlichen Erfahrungen mit dieser Optik. Wenn Du selbst mal durch so eine Optik gesehen hast, kannst Du ja einen anderen Eindruck gewinnen. Wie geschrieben: Maks und auch SCT sind Kompromißteleskope, d.h. sie können im Grunde nichts perfekt, sind aber schön handlich. Richfielder und Planetenteleskop in Einem geht sowieso nicht. Wenn die Ansprüche höher sind, dann wäre eher ein 100er oder 120er ED-Refraktor angesagt: Der ist kurz genug für Richfield, läßt viel Licht durch und leistet am Planeten schon einiges. Nachteil einer solchen Optik ist der Preis, klar.
BTW: Ein C5 ist das gleiche wie ein 127er Mak in Grün.
Edit: 50% Obstruktion beim 6" RC?! Das würde ich mir keinesfalls visuell antun! Dann kannst Du Dir auch einen 130er f/5-Newton anschaffen - der macht am wenigsten Probleme und ist am günstigsten!
#939276 - 06/08/201212:31Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: resuah]
Hallo,
ein 5" Mak mit 2" Anschluß? ANSCHLUSS vielleicht schon, aber nie und nimmer ein 2" Blendrohr. Das hätte einen Außendurchmesser von 53mm, das ergibt eine Obstruktion von 42%.
Wenn man von 25% Obstruktion ausgeht kommt man auf 32mm Blendrohrdurchmesser, bei 30% auf 38mm. Damit sind alle Eure Gesichtsfeldberechnungen hinfällig.
@Martin Nimm als Alternative einen Refraktor der die Größe des Mak minus dessen Obstruktion hat, also 90-100mm, Qualität je nach Geldbeutel.
#939303 - 06/08/201214:07Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: Radfahrer]
Hallo Uwe,
das Blendrohr kann durchaus kleiner sein als der nutzbare Feldnlendendurchmesser. Bei meinem 90/1250er Mak ist die Öffnung in der Rückwand, welche wegen der konischen Form des Blendrohr dessen größtenm Durchmesser entsprechen sollte, wenig mehr als 17 mm groß. Dennoch sind Okulare mit dem maximal für 1,25" möglichen Feldblendendurchmesser verwendbar. Nur seitlich reinschauen geht nicht, dann tritt schlagartig Vignettierung auf.
Ja, ich war auch verwundert ...
Es kann sein, daß der 5"-Mak keine volle Ausleuchtung für 2"-Okulare bietet, aber mit einer für T2 und somit Kleinbilddiagonale würde ich schon rechnen.
#939317 - 06/08/201215:45Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: fquadrat]
Hallo fquadrat,
ich weiß schon, daß der nutzbare Feldblendendurchmesser etwas größer als das Blendrohr ist, das hatte ich mir bei meinem C5 auch zu Nutze gemacht. Man ringt ja bei SCs und Maks um jedes bischen wahres GF.
Ich wollte nur darauf hinweisen daß man in der 40mm Okularklasse in diesem Fall nicht auf 70° sGF kommt.
Vielleicht kann mal jemand den Innendurchmesser am Blendrohrende eines 5" Mak messen, dann wissen wir genau was geht.
winnie
gesperrt
Registriert: 14/08/2002
Beiträge: 8489
Ort: Kiel
#939325 - 06/08/201216:16Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: Radfahrer]
Darum gehts ja nicht: Der SW-Mak hat 2"-Anschluß. Da kann man also sowohl 2"- als auch 1,25"-ZSpiegel anschrauben. Die freie Öffnung des Blendrohres am hinteren Stutzen meinte ich.
#939326 - 06/08/201216:30Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: winnie]
Hallo Micha,
schon klar. Mein 5" SC hatte auch einen 2" Anschluß und ich habe einen 2" Spiegel angeschraubt.
Aber die engste Stelle ist ausschlaggebend. Meine 32mm am f/10 ergaben schon kein großes Feld. 28mm an einem f/12 ist schon arg eng. Viel kann da das Strahlenbündel nicht mehr divergieren um ein großes GF zu erzeugen.
#939359 - 06/08/201219:46Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: Radfahrer]
Hallo Martin,
ich habe vor einigen Monaten auch so einen 5" Mak gebraucht gekauft (ist die ältere blaue Version von Skywatcher). Ich bin sehr zufrieden, das Teil ist einfach schön kompakt, handlich und unkompliziert. Das Ganze läuft auf einer GSO-ATZ- Montierung , ich beobachte nur visuell (Zeichnungen).
Mit einem 24mm Panoptic komme ich da auf ca. 1° Gesichtsfeld bei 63x. Klar, gehen damit nicht alle Objekte und auch keine max. AP, aber viele DSOs sind kompakt genug für dieses Instrument, Mond und Planeten sowieso.
Justierstabil ist mein Gerät auch bisher, ich musste noch nichts nachstellen. Eine Taukappe kann man sich aus schwarzem Moosgummi für 5 Euro schnell selbst basteln, damit erledigt sich auch dieses Problem.
Das Preis/Leistung+Handling-Verhältnis ist aus meiner Sicht bei diesem Gerät sehr gut.
#939647 - 08/08/201200:19Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: resuah]
Moin,
das innere Blendrohr der Maks SW, wie das von Cel. hat einen Durchmesser von 33 mm. Gibt an 2" Equipment eine Verdunklung am Rand. Die Frage wäre also ob dies den Threadstarter stöhrt oder nicht. Die Tuben sind in der Regel ihr Geld wert. Die Montierungen schweben zwischen brauchbar und einem Weckwerfprodukt. Da hab ich schon deutlich schlimmeres gesehen, aber in dem Bereich kann man nicht alles erwarten. Planeten sind schon sehr schön mit einer solchen Optik die nicht die besten Okulare verlangt dank gutmütiger f/12. Von der Grösse ist ein solches Gerät Gold wert. Klein und hoffentlich fein. Ich habe noch andere Hobbys und da kam die Grösse ganz bös rüber. So besass ich ein kleinen 2 Meter Sportkite mit 2 Meter Durchmesser. Mein neuer 4 Meter. Na die 2 meter mehr können doch nicht so schlimm sein. Ja manchmal wünschte ich mir ich würde nicht denken. Der Köcher ist 2,70. Zusammen gebaut erweisst sich ein 4 meter Drachen als echtes Monster. Ja, nur 2 Meter mehr. Aber auch das macht echt fun und ist ziemlich spektakulär am Himmel.
Registriert: 19/02/2005
Beiträge: 1585
Ort: Berlin
#939779 - 08/08/201218:04Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: LukeSkywatcher]
Ich habe einen Skywatcher 127 Mak und bin damit sehr zufrieden. Vom Preis-/Leistungsverhältnis her ist das Teil sehr gut. Diese Geschichte mit den Niederivergrößerungen finde ich am Mak irgendwie unpassend. So ein Teil ist etwa für Vergrößerungen ab dem halben Durchmesser bis 2x gebaut, also für ca. 60x bis 250x. Für 60x wird bei 1500mm Brennweite ein 25mm Okular benötigt.
Alternativ käme ein 100mm Refraktor in Frage. Der ist aber wesentlich teurer und bedeutend länger.
Tom
_________________________
Es müssen nicht immer Sterne sein. Mein Blog über Boote und Reisen: www.oxly.de Fototechnik und Optik: www.photoinfos.com
resuah
Mitglied
Registriert: 25/02/2007
Beiträge: 1325
Ort: Balingen, BW, Deutschland
#939863 - 09/08/201200:31Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: sindbad]
Hallo,
ich bin jetzt am Punkt, an dem ich ersthaft darüber nachdenke, doch zu einem Newton in Rotationsschellen zu greifen. Ein TS GSO 6" f/6, mit Velour ausgekleidet und Thermotapete.
- AP von 4 wäre mit dem 1,25" 24mm Baader Hyperion - eine kurzebrennweitigen Planetaries an Planeten - mit dem 14mm ES 80° eine AP von 2,3
Erfüllte Anforderungen: - ausreichend Öffnung - noch Okularunkritisch - felxibel, sowohl Widefield und Hochvergrößerung in Grenzen möglich - preisgünstig - keine Investition in neue Okulare nötig - f/6-Parabol-Newton-typisches Sternabbildung - wird von der Astro5 noch visuell stabil getragen - problemlose Justage - wenig Tauprobleme - rasche Auskühlung
Negativ: - Eventuelle Dejustage bei der Rotation - Gewalzter Blechtubus (unrund) - Baulänge (Kollisionsgefahr mit Stativ, Transport, Wind) - offenes System (Staub) - Einblick eben mal wieder nicht von hinten - Umbaumaßnahmen nötig (Rotationsschellen, Velour, Thermotapete)
Aber ich werde jetzt erst mal eine NAcht d'rüber schlafen. Vielleicht fällt mir noch eine weitere Alternative ein.
budget_hubble
Mitglied
Registriert: 01/08/2007
Beiträge: 106
#940313 - 10/08/201221:10Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: resuah]
hi, der gso wäre auch meine (kompromiss-) wahl. ich gehe selbst nicht gerne kompromisse ein, sondern mag spezialisten. ich hab den mak und mag ihn. jedoch: "verlässlicher" im einsatz auf dem felde wäre mir der newton, insbesondere, was die auskühlung betrifft. ansonsten einen ed120 oder kleiner.
#967831 - 28/11/201220:16Re: 127 Mak eine gute Wahl?
[Re: budget_hubble]
Hallo also ich habe den 127er Skywatcher Maksutov und bin davon echt total begeistert. Wir heißt es so schön, das beste Teleskop ist das was man am meisten benutzt. Wenn es danach geht dann ist das kleine Mak mein Bestes Stück. Von Planeten über Mondbeobachtung und alle Messier Objekte ist das Ding der Hit. Das ich damit natürlich nicht auf Galaxienjagd gehe ist doch klar, dafür hab ich ja den 12 Zöller. Ich kann die den kleinen Mak jedenfalles wärmstens empfehlen. Grüße Claus