Teleskopwahl

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

thoralf567

Aktives Mitglied
Hallo
kann mir jemand ein Tipp geben welches Teleskop ich mir Kaufen soll? Ich will damit Astrofotografie(Galaxien und Nebel) betreiben. Ich habe hier 2 Teleskope schon rausgesucht:Skywatcher Teleskop N 250/1200 PDS Explorer BD EQ-6 Pro SynScan GoTo
oder Skywatcher Teleskop N 304/1500 PDS Explorer BD EQ-6 Pro SynScan GoTo .
Vieleicht Kennt jemand auch ein anderes gutes Teleskop für Deep Sky und kann es mir schreiben, es sollte aber unter 3000 Euro sein.

Gruß Thoralf
 
Hallo,

auch hier nochmal die Frage, wieviel Erfahrung hast du denn schon?

Das sind ziemlich große Teleskope, da ist Astrofotografie nicht ganz so einfach wie man sich das vll am Anfang vorstellen mag.

MfG Gerry
 
Hallo,

deine Auswahl ist vom Gewicht grenz wertig.
Der 250 würde gerade so gehen da die EQ 6 eine zuladung von
20 KG hat der 304 ist zu schwer da hat der Ota schon ein Gewicht
von 32 KG. Und bedenke das es Riesen teile sind vom Transport und Aufbau.
Wenn du mit einem 10 Zöller beginnen willst empfehle ich dir
eine EQ-6 Pro SynScan mit dieser Optik.
Was auch wichtig zum fotografieren ist,einen Off axis Guider oder ein Leitrohr

Grüßle Sascha
 
hallo
ich werde mir wahrscheinlich dann ein 10" Skywatcher kaufen.

Gruß
Thoralf
 
Hi!

Die Monti-Datenbank ist dir bekannt?
http://www.montidatenbank.de/Montierungen_Fotografisch_select.php

10" f/5 auf EQ6 laufen da meist als "bedingt in Ordnung" - gibt also schon einiges an Ausschuss und Frust. Das Ding hat halt schon einen ordentlichen Hebel.

Ein kleineres Teleskop oder eine wesentlich bessere Montierung wären da wohl sinnvoll.

Gruß,
Alex
 
Hallo Thor oder Ralf?
aus deinen bisherigen Beiträgen zu entnehmen, kann ich dir jetzt schon garantieren, dass du spätestens in einem halben Jahr wieder alles verkaufen wirst oder es in irgend einer Ecke rumliegen wird. Du gehst hier einen völlig falschen Weg. Wie Gerry bereits gefragt hat, ist es wichtig deine fotografisch- astronomischen Kenntnisse zu wissen und mit was du fotografieren willst. Mit deinen 3000€ kann man schon viel anstellen - so man es auch kann. Lies doch mal die vielen Forenbeiträge durch (Suchfunktion). Mit einem Teleskop, ner Kamera und einer Montierung macht man nicht mal schnell ein Astrofoto.
Ansonsten wäre es einfach freundlicher und mancher bestimmt hilfsbereiter wenn du mal mehr von dir preisgeben würdest.

CS Hans-Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
HI,
habe Thoralf das auch schon alles erklaert, dass 10 F/5 auf einer EQ6 zuviel ist.
Aber wer nicht hoeren will, muss fuehlen :-)) so wie Hans-Peter es geschrieben hat, so wird wohl werden. Nach Frust alles verkaufen, oder liegt in einer Ecke rum :-))

So trotzdem allen ein schoenes Wochenende und natuerlich CS
friends.
Claude



 
Ein 10 Zoll mit carbontubus würde fotografisch an einer
HEQ 6 noch gehen siehe hier.
Wie bereits gesagt hat so ein Teil ein großer hebel und
ist anfällig für Wind.
Am besten du besuchst in deiner Nähe ein Verein auf oder
geh in ein Geschäft und schau probe welches gerät zu dir passt.
Da kannst du dich mal informieren welches Teleskop für dich das richtige ist.

Grüßle Sascha
 
Hi Sascha,
ja werde mir auch fuer meine NEQ6 ein 10" Carbon zulegen, aber ein F/4 und kein F/5 ...denn 1200mm ist schon viel...1000 geht noch.

Gruss
Claude
 
Hi Thoralf,

Bedenke: Grösser ist nicht gleich besser.
Bezüglich "es soll unter 3000 € sein": Schau dich auf dem Gebrauchtmarkt um. Ich habe meine Ausrüstung u.a. hier im Forum zusammengekauft. Da kannst du eine Menge Geld sparen. Denn alleine mit dem Teleskop und der Montierung ist es nicht getan. Bei f/5 kommen anspruchvollere, teurere Okulare, Guidingausrüstung, Stromversorgung, diverse Kabel, Transporttaschen und -kisten...

Gruss, Robin
 
Hallo
danke für eure Antworten.
Würdet ihr mir dann raten ein Skywatcher Teleskop N 200/1000 PDS Explorer BD OTA auf der EQ6 zu Kaufen? Oder ein noch kleineres Teleskop? Es sollte am besten noch groß genug für Galaxie und Nebel sein.

Gruß Thoralf
 
Hallo Thoralf,

um Galaxien und Nebel zu fotografieren kommt es nicht unbedingt auf die Größe des Teleskops an ;)

Du solltest dir vielleicht etwas mehr Theorie anlesen.

Auf der Seite findest du einiges interessantes:

http://astrofotografie.hohmann-edv.de/grundlagen/optik.berechnen.php

Da kannst du erstmal berechnen wie sich Kamera(Pixelgröße, Pixelanzahl) und Optik(Öffnung, Brennweite) auf das Gesichtsfeld auswirken.

Schau dich auf der gesamten Webseite um, da kann man einiges lernen und verstehen.

Galaxien und Nebel sind unterschiedlich groß am Himmel und je nach Objekt brauchst du verschiedene Brennweiten etc. um sie optimal abzulichten.

Auch musst du sehr lange belichten und brauchst eine stabile Nachführung sowie eine Kontrolle und Korrektur dieser (Autoguiding). Und das wird immer schwieriger je "größer" dein Teleskop wird.

Also erstmal Theorie aneignen und "klein" anfangen.

Und ein paar Informationen zu deinen bisherigen Erfahrungen wären nicht schlecht, sonst wird man dir hier nicht weiterhelfen können.

MfG Gerry
 
Zitat von thoralf567:
Es sollte am besten noch groß genug für Galaxie und Nebel sein.
Hi!

Sowas zum Beispiel?
Link zur Grafik: http://kerste.de/A-de-Bilder/M33.jpg
Zugegeben, M33 ist ziemlich groß, die meisten Galaxien sind ein gutes Stück kleiner.

Das Equipment: Celestron ED80 mit Reducer auf 500mm und SteelTrack-Okularauszug, Vixen GP-DX auf Berlebach Uni 28, modifizierte Canon EOS, "Knickohr"-Timer.
Kein Guiding - war in der Nacht nicht nötig, die Montierung ist für die Brennweite genau genug. In der Nacht darauf waren alle Bilder verzogen und unbrauchbar, da war die Einnordung wohl nichts...

Aber auch M51 kommt bei der Brennweite noch ganz gut, wenn auch in ein reiches Sternenfeld eingebettet.

Gruß,
Alex
 
Hallo
danke für die Beiträge.
Hallo Alex so etwas meinte ich.
Wiw lange wurde da Belichtet?

Gruß Thoralf
 
Hi!

6x5min, jeweils plus Dunkelbild, bei 1000 ISO und unter Traum-Alpenhimmel in 2200 m Höhe. Gestackt wurde mit Deep Sky Stacker oder Photoshop (weiß nicht mehr genau, aber in der Regel ist DSS besser als ich manuell mit Photoshop), nachbearbeitet mit Photoshop CS4.

Visuell war die Galaxie im ED80 als grauer Fleck zu erahnen, fotografisch ging schon deutlich mehr.

Der Nordamerikanebel war für die Brennweite deutlich zu ausgedehnt und hat nicht mehr ins Bild gepasst; bei kompakten planetarischen Nebeln wie M57 ist die Vergrößerung fast zu niedrig - da passen die beiden unteren Sterne vom Leier-Parallelogramm rein, und M57 ist ein kleiner Kreis. Hat aber auch seinen Reiz, und vor allem macht die Nachführung noch nicht so viel Stress wie bei größeren Brennweiten. Trotzdem werd ich irgendwann in einen Autoguider samt Leitrohr investieren müssen...

Gruß,
Alex
 
Moin Thoralf,

wieviel Erfahrung du schon hast wurde ja bereits gefragt, geantwortet hast du darauf leider nicht. Eigentlich hat es wenn man die Umstände nicht kennt keinen Sinn dir zu irgendwas zu raten.

Da du sogar schon einen 12 Zöller in Aussicht hattest bin ich mir nicht sicher ob du so ein Gerät überhaupt schon mal live gesehen hast.

Die EQ-6 mit einem 10" F/5 wird sicher grenzwertig, ich kenne Leute die ihr gerade so einen mit F/4 zumuten. Nimm für den Anfang doch einen 8 F/5 Zöller zur EQ-6 und hole dir vom gesparten Geld den MGEN Autoguider und was man sonst so braucht, deine 3000 Euro wirst du auf dem Weg schon schnell genug los. Wenn du durch Guiding lange Belichtungszeiten machen kannst, ist die Öffnung vom Teleskop sogar fast nebensächlich und so ein 80/500 ED Refraktor reißt einiges, den könntest du dir sogar als Zweitteleskop für Großflächige Objekte holen, für die mittleren Dinge hast du den 8-Zöller mit 1000mm Brennweite.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben