aro
Aktives Mitglied
Teleskop: Celestron Nexstar 127 SLT
Okulare: Scopos 18mm/65°SGF, Skywatcher SP32mm
Literatur/SW: Die Messier-Objekte, Deep Sky Reiseführer
Ort: Schmallenberg-Ohlenbach/Sauerland
Zeit: 08.09.2012, 2215-2315 MESZ
Grenzgröße (fst): ca. 5,5mag (22.45 Uhr)
--
Im Rahmen einer Familienfreizeit hatte ich an diesem Wochenende Gelegenheit, einen für NRW wirklich dunklen Himmel im Sauerland genießen zu können.
Gegen 2200 Uhr habe ich mich von der Unterkunft aus auf den Weg gemacht, bin 10 Minuten ins Dunkle gestapft und habe am Wegrand das Teleskop aufgebaut.
Angefangen habe ich mit ein paar Messier-Kandidaten von meiner Liste, der Objekte, die ich noch nie beobachtet habe. Dies waren M2, M30, M72, M73, M75 und auch M33. Hiervon fand ich M2 am schönsten, wenn auch im Vergleich zum Herkuleshaufen natürlich schwächer.
Bei M73 kann ich Messiers "Irrtum", eine Gruppe von vier Sternen in seine "Nebel"-Liste einzutragen gut nachvollziehen: Im 32er stehen die doch schon recht dicht zusammen, so dass man die Gruppe durchaus als Nebel interpretieren kann. Ich hab keine Ahnung, was Messier seinerzeit für ein Instrument zur Verfügung hatte.
M30, M72 und besonders M75 sind eher schwächere Kugelsternhaufen. Ich fand sie nicht wirklich spektakulär.
Dies galt dann definitiv für ein paar Highlights, die ich dann astronomie-unerfahrenen Freunden zeigen konnte: Ringnebel, Hantelnebel, Herkuleshaufen, h und chi Per und die Andromeda-Galaxie. Das war schon beeindruckend und natürlich deutlich spektakulärer als zu Hause mit dem Düsseldorfer Flughafen vor der Nase. Und die Freunde fanden's toll.
Zum Abschluss noch ein paar Minuten ohne Teleskop die Milchstraße genossen, die wirklich atemberaubend war: Deutlich als helles Band mit Seitenarmen. Zum Heulen, dass das zu Hause nicht auch geht.
Fazit:
Genialer Abend!
Jetzt muss ich zu Hause erst mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen -- na ja, wenigstens den Mond kann man von hier aus gut sehen. :Trost:
Grüße,
Achim
Okulare: Scopos 18mm/65°SGF, Skywatcher SP32mm
Literatur/SW: Die Messier-Objekte, Deep Sky Reiseführer
Ort: Schmallenberg-Ohlenbach/Sauerland
Zeit: 08.09.2012, 2215-2315 MESZ
Grenzgröße (fst): ca. 5,5mag (22.45 Uhr)
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Im Rahmen einer Familienfreizeit hatte ich an diesem Wochenende Gelegenheit, einen für NRW wirklich dunklen Himmel im Sauerland genießen zu können.
Gegen 2200 Uhr habe ich mich von der Unterkunft aus auf den Weg gemacht, bin 10 Minuten ins Dunkle gestapft und habe am Wegrand das Teleskop aufgebaut.
Angefangen habe ich mit ein paar Messier-Kandidaten von meiner Liste, der Objekte, die ich noch nie beobachtet habe. Dies waren M2, M30, M72, M73, M75 und auch M33. Hiervon fand ich M2 am schönsten, wenn auch im Vergleich zum Herkuleshaufen natürlich schwächer.
Bei M73 kann ich Messiers "Irrtum", eine Gruppe von vier Sternen in seine "Nebel"-Liste einzutragen gut nachvollziehen: Im 32er stehen die doch schon recht dicht zusammen, so dass man die Gruppe durchaus als Nebel interpretieren kann. Ich hab keine Ahnung, was Messier seinerzeit für ein Instrument zur Verfügung hatte.
M30, M72 und besonders M75 sind eher schwächere Kugelsternhaufen. Ich fand sie nicht wirklich spektakulär.
Dies galt dann definitiv für ein paar Highlights, die ich dann astronomie-unerfahrenen Freunden zeigen konnte: Ringnebel, Hantelnebel, Herkuleshaufen, h und chi Per und die Andromeda-Galaxie. Das war schon beeindruckend und natürlich deutlich spektakulärer als zu Hause mit dem Düsseldorfer Flughafen vor der Nase. Und die Freunde fanden's toll.
Zum Abschluss noch ein paar Minuten ohne Teleskop die Milchstraße genossen, die wirklich atemberaubend war: Deutlich als helles Band mit Seitenarmen. Zum Heulen, dass das zu Hause nicht auch geht.
Fazit:
Genialer Abend!
Grüße,
Achim