Erfahrungen mit TAL100RS ?

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Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Markus,

erzähl Du anderen Leuten nichts von schönen Zügen.
Du hast heute TMB als Okularrechner erwähnt.
Deine letzte(?) Erwähnung des Verstorbenen hier hat Dir einen Rüffel von mir eingetragen, denn sie war schändlich.
Nachdenkliche Feiertage wünsche ich Dir

*entfernt*
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Markus,

lass es einfach, zu versuchen, die Leser zu belügen. Was interessiert 0,56" außerhalb des Gerätes, wenn es im Innern Konvektionsströmungen und dadurch Tubusseeing gibt? Kurts wegweisender Nachweis dazu konnte ja von weiteren Beobachtern und beruflich im Optik-Bereich arbeitenden Experten bestätigt werden.

Du weißt ganz genau, dass Du auch in diesem Fall einfach in der Sache unrecht hast. Alle Ablenkungsmanöver zwecks Diskreditierung meiner zutreffenden Aussagen sind zwecklos. Sie funktionieren nur indem Du ablenkst. Na, Du wirst ja auch bald besseres Seeing und bessere Grenzgröße haben. Vielleicht hast Du ja wirklich diese komische Einstellung und ein guter Standort könnte Dir da Erfahrungen erlauben, die Du bis heute nicht zugeben magst.
Das klappt natürlich nur, wenn Du offen an die Sache rangehst. Ich befürchte da allerdings, dass Du im Zweifelsfalle einen dejustierten Kat-Newton gegen einen gleich geöffneten Triplett-Apo antreten lassen würdest, mit dem Argument "kommt beides so von der Stange".

Das ist jedenfalls der Tenor dieses Threads. Immer wenn man herausarbeitet, an welcher Stelle man ansetzen muss, um das jeweilige Gerät zu voller Performance im Rahmen seines Designs zu verhelfen, kommt gewaltiges Störfeuer. Da kommen sogar Mumien wieder hoch und Harlekine aus ihrer Box.

Clear Skies
Sven
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Zitat von Sven_Wienstein:
Hallo Markus,
lass es einfach, zu versuchen, die Leser zu belügen.
Obwohl dich Markus höflich darauf hingewiesen hat, nett und sachlich zu bleiben, bestitz du die Dreistigkeit ihn hier als Lügner zu bezeichnen. Damit denunzierst du den User MLudes. Das ist ein Verhalten, das nicht akzeptiert werden kann. Ihr solltet euch wirklich mal über euer Verhalten gedanken machen.

Grüße und CS,
Christian
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Zitat von Sven_Wienstein:
Hallo Ralf,

sie sind dafür gerechnet - aber auch dafür produziert?

Ich finde es gehört dazu, grundsätzlich nicht einfach eine Fehlerquelle auszuschließen, weil etwas toll ist oder einen guten Ruf hat.

Das ist natürlich genau die Einstellungen, die für viele Forenteilnehmer blanke Blasphemie ist: Wie kann der nun die f/8 Abbe Orthos von Zeiss angreifen?

Hallo Sven,

nein, ich schließe im Allgemeinen keine Fehlerquelle grundsätzlich aus, aber hier ist es praktisch ausgeschlossen, dass es an den Abbe-Okularen gelegen hat. Diese sind in höchster Präzision hauptsächlich für die APQ-Objektive gebaut worden. Im Gegensatz zu deinem Wissen aus Büchern und vom Hörensagen beobachte ich schon jahrzehntelang mit Zeiss Jena Optiken und kenne einige der alten Mitarbeiter aus der Astroabteilung noch persönlich. Ich habe schon viele interessante Gespräche mit ihnen geführt. Deshalb weiß ich es besser. Und nein, es ist auch keine Blasphemie Zeiss Jena zu kritisieren, aber man sollte dann auch belastbare Argumente haben.

Übrigens, es gibt unzählige Beobachtungsberichte, in denen ein Refraktor mit kleinerem Öffnungsverhältnis bei gleicher Öffnung am Planeten, Mond oder Sonne besser abbildet. Sogar wie in unserem Beispiel mit AS 130/APQ 130 mit einem "schlechter" korrigiertem Objektiv. Spontan fiel mir dazu ein Bericht von Christian Harder (der auch in diesem Forum als sehr erfahrener visueller Beobachter bekannt ist) im "Journal für Astronomie" Nr. 34 III/2010 Seite 5 ein. Er schreibt dort unter der Überschrift "Visuelle Jupiterbeobachtung mit nur 70 Millimeter Öffnung":
"Die Jupiter-Opposition 1991 beobachtete ich u.a. mit einem AK 70/1000mm-Kosmos-Refraktor. Das verwendete, verkittete Linsensystem stammt von der Fa. Lichtenknecker. Das Objektiv war hevorragend gefertigt. Intra-/Extrakokal zeigte die unvergütete Optik perfekt gleiche Beugungsbilder am Stern! Ich verglich den Refraktor mehrfach mit meinem 70/560mm Vixen-Fluorid. Die Vixen-Optik war zwar farbreiner, aber von der Schärfe her bei hoher Vergrößerung der Lichtenknecker-Optik eindeutig unterlegen."
Anbei gibt es noch drei wunderbare Jupiterzeichnungen mit 70mm Öffnung.

Und das Seeing sollte bei den 70mm Optiken wohl keinen Einfluss gehabt haben.
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Ralf,

es ist viel schlimmer als Du eventuell ahnst.
Dieser Unfug hier fing an, als die Rothsche Aussage, dass lange Brennweite gegen Seeing hilft, auf Biegen und Brechen verteidigt werden musste.
Jetzt kommst Du ohne Seeing daher, womit wieder die abgewürgte Betrachtung sonstiger Teleskop- und Zubehöreigenschaften verbunden werden muss.

Gruß
*entfernt*
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Ralf,

ja, ich wundere mich auch, dass das Lektorat von Fachzeitschriften physikalische Unmöglichkeiten durchgehen lässt. Schließlich ist es ein physikalischer Widerspruch zu behaupten ein Teleskop sei farbreiner (also kleinere Spots im Weißlicht) und würde dennoch nicht dieselbe Schärfe erreichen. Diese Aussagen stehen zueinander im direkten Widerspruch, außer unter der besonderen Bedingung, dass man im Falle der Fluorit-Optik eine sphärische Aberration eingebaut hat, die ein weißes Beugungsscheibchen deutlich schlechter als beugungsbegrenzt erzeugte. Diese Aussage für sich gestellt über einen 80Fl wäre von mir vorgestellt eine Art Terror-Anschlag für Refraktorfreunde.

Hier macht man dieselbe Aussage versteckt, und Dir sollte es auffallen, dass der Autor schon einen Schritt jenseits des Abgrundes ist, da er ohne Fehlerdiskussion seine Ergebnisse dem jeweiligen Objektiv zuschreibt. Was ergab denn wohl der Sterntest beim Fluorit, zu dem der Autor ja beim Lichtbeuger in der Lage war?

Das sind alles blos Sentimentalitäten über alte Optiken. Macht man sich davon frei, wackelt das Weltbild - und ehe das einstürzt, finden sich immer Argumente. Es folgt der Beitritt zum Orden wider die tierische Physik.

Clear Skies
Sven
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Sven,

"...Aber Lügen ist legitim? Kommt vom richtigen...."

Sven, an deiner Stelle würde ich das mit dem "Leser belügen" weiter oben gaaaanz schnell zuücknehmen. Ich glaube du verstehst die Tragweite deines Tun's offenbar nicht ganz. So etwas kann unter Umständen auch mal rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, jemanden in aller Öffentlichkeit auf diese Weise anzugehen.

Aber, anstelle einmal in dich zu gehen, wenn dich viele andere hier aus gutem Grund auf deine zum Teil völlig danebenliegenden Kommentare aufmerksam machen, legst du mit der Äußerung sogar noch einen drauf.

Nun, du musst selbst wissen was du tust.

Ich wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest.

Werner

 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Leute,

Lügen für sich ist kein strafrechtlich relevanter Tatbestand und eine Lüge als solche zu benennen auch nicht.
Umschreibungen wie "das ist nicht wahr" oder "Unwahrheit" oder "das entspricht nicht den Tatsachen" sind zwar moderner aber faktisch identisch.
Alles im grünen Bereich, selbst wenn der Gegenbeweis geführt werden könnte.

Ein Anlas zum zusammenfassenden Fazit scheint mir gegeben.

Resümee

Die Anfrage des Threadstarters führt in direkter Folge zu mehreren Beiträgen zu den genannten Teleskopen und zu Alternativen. Der Thread ist eigentlich nach 5 Beiträgen durch.
Eine Alternative passt aber manchen Leuten gar nicht und schon sehr schnell wird „Linse/Spiegel“ heraufbeschworen, obwohl man noch mal die Kurve zu FH/ED/Apo schafft.
Man schafft sie knapp, weil schon Witzig- und Nettigkeiten ausgetauscht werden.
Die Nennung eines bestimmten Teleskops mit 8“ Öffnung reicht dann aber letztlich aus, jegliche Alternativlösungen zu vergessen und einen vernichtenden Schlag gegen dieses Teleskop setzen zu wollen.
Das geht über Öffnung, denn da reichen 4 Zoll für Planeten immer, die etwas allgemeiner gehaltene Anforderung des Threadstarters ist vergessen.
In der Folge wird das Phrasenschwein wird gemästet bis es platzt, nichts von allem trifft konkret zu, aber man kann halt wunderbar seine Animositäten pflegen. Der ewig dejustierte Newton und der immer sauber gefertigte Refraktor, falscher und platter geht’s nicht aber das ist egal, es muss gesagt werden, was immer gesagt wird.
In jedem Sachbeitrag gegen den man nichts sagen könnte findet sich ein Wort das man zitieren und dagegen anstänkern kann, nicht ohne zu erwähnen, dass der Andere stinkt.
Die Masche ist recht simpel, denn hat man erst mal die Newtonalternative zur [zensiert] gemacht kommen natürlich Leute die dem aus Erfahrung widersprechen und denen kann man dann wunderbar anhängen, dass sie immer nur auf diesem Ding herumreiten.
In logischer Konsequenz kommt man bei einen FH, der die Möglichkeiten des Designs nicht ausreizt, weil er für beste Leistung etwas zu kurz geraten ist, auf den Restfarbfehler zu sprechen, allein die Logik wird missverstanden und missbraucht, die Alternative APO lässt man sich noch so eben gefallen, die böse Alternative Newton aber nicht.
Da kann man auf die schlichte Tatsache verweisen, dass nicht zur Detailabbildung beitragen kann, was nicht im gemeinsamen Fokus landet, dass es dadurch zur Beeinträchtigung der Detailabbildung kommen muss, auch wenn niemand gezwungen ist, den Farbfehler in seinen farbigen Auswirkungen zu sehen, oder als störend zu empfinden. Dass hier die vorrangige Existenzberechtigung besser korrigierter Teleskope wie APO oder ED liegt wird abgebügelt, die Tatsache dass Autoren solcher Zeilen mehrere Newtons besitzt, der Refraktor wird unterschlagen, reicht mal wieder für Brandstiftung auf persönlicher Ebene aus und das muss eben auch reichen um die sachlichen Tatsachen untergehen zu lassen.
Immerhin, es wird noch mal nebenbei über ED und Co nachgedacht und es kommt zu weiteren Ausflügen in den Zoo der Teleskopbauarten und Öffnungen, immer begleitet von der Sorge um die bemühte Klarstellung, dass hier einzig der 100/1000er Refraktor eine Punktlandung darstellen kann.
Seeingmessungen werden nun bemüht um jedwede Neigung zu mehr Öffnung als Fantasterei zu brandmarken, endlich ist der unbestechliche Beweis in Sicht, aber leider versaut das die nachgeschobene Grafik schon wieder. Nun geht’s um Prozente und um die Wurstdicke, also wird man plötzlich sehr genau in der Pflege des gewollten Missverständnisses, denn wenn in der Sache nichts zu machen ist, kann ein richtiges Wort mit unterstellter (Falsch)Aussage einen ganzen Sachbeitrag kippen.

Die Sprache kommt auf Roth und der sagt ja schon in seinem Buch, dass 4-6 Zoll Refraktoröffnung beste Planetenbeobachtungen ermöglichen und dass sich der Preisunterschied zum größeren Dobson durch diese hervorragende Eignung relativiert.
Die Nennung von 6 Zoll wird unterschlagen, das Alter der Verlautbarung nicht mit dem damaligen Kenntnis- und Gerätestand in Bezug gesetzt, wer so tolle Beobachtungen macht hat auch heute noch Recht. Nur ihm steht auch das Recht zu, unkritisiert über Geld zu reden, denn er schreibt das richtig. Dass er, folgt man der Formulierung Sinn erfassend, nicht vom 300 Euro (damals DM) Refraktor und vom 300 Euro Chinakracher gesprochen haben kann fällt unter den Tisch.
Die unstimmigen Schlussfolgerungen des Autors aus seinen Beobachtungen machen den Equipmentteil des Buches zu einem Zeit- und Autorendokument. Dieser Umstand bleibt unverstanden oder unbeachtet, zu willkommen ist die Argumentationshilfe gegen alles über 4“ und gegen Newtons und ihre Nutzer, das hat inzwischen oberste Priorität.
Kurios wird es bei der logisch unmöglichen Beweisführung, dass lange Brennweite gegen Seeing hilft. Es kann nicht anders sein, dass lange Brennweite im Verhältnis zur Öffnung, als spitzer Strahlenkegel, allen an der Bildgebung beteiligten Bauteilen hilft, dass man hier mehr Freiheitsgrade hat, als bei stumpfen, kurzen Kegeln. Auch kommt natürlich ein langes Rohr bei gängigen Montierungsmöglichkeiten weiter vom Boden weg.
Diese gefährliche Wendung hin zum Zubehör muss natürlich abgewendet werden.
Das wird wieder über Wortklauberei, Unterstellung und persönliche Anfeindung zwecks Ablenkung gemacht. Schnell noch zementieren, dass die üblicher Weise auf F/8 gerechneten und als speziell geeigneten Augenstückchen auch wo es geht hervorgehoben werden müssen.
Sie funktionieren bei versierten Amerikanern am Planeten auf der Achse auch noch bei F/4, ist nicht beweisbar, aber Tatsache. Spots kleiner als das Beugungsscheibchen braucht dazu niemand. Ja schnell raus aus der Nummer und aufs 16er SC einschwenken, da braucht man keine Fakten, da reichen Unterstellungen.
Dass bei der nun folgenden, völlig unnötigen aber eben ablenkungstechnisch passenden Ehrenrettung für SCs schlussendlich nicht ausbleiben kann, dass das vorherige Ausschlussverfahren für den pauschal verachtenswerten 8“ Newton und dessen ebensolche ATM verrückten Fürsprecher faktisch völlig unter die Räder kommt, stört schon längst nicht mehr. Es wird nur noch personenbezogen gejubelt oder verteufelt.
So kommt dieser Satz

(Zitat)
Auch die Verbrüderung mit Karsten, Günter und Sven ist nicht seriös, da diese als uneinsichtige Refraktor Gegner bekannt sind.
Viele Grüße + Frohe + Gesegntete Weihnachten an alle!

passend zum genialen 16er SC.

Gruß
*entfernt*
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Günther und hallo Leute,

ich möchte es an dieser Stelle viel kürzer machen. Der Threat war schon lange genug:

Jeder wird seine eigene Meinung zum Ablauf der Dinge haben. Du wirst das nicht ändern können, ich genauso wenig. Manche werden dir zustimmen andere aber nicht. Die sehen das völlig anders. Ich denke du solltest es schon jedem einzelnen überlassen, denn die Gedanken sind frei. Man muss sie nur nicht immer 1:1 übertragen und in die Runde werfen, denn der Ton macht die Musik. Ohne Respekt voreinander gerät das fast immer aus dem Ruder und führt zu solchen Auswüchsen wie wir das hier wieder erleben durften.

Ich denke, jeder Einzelne von uns kann in dieser Hinsicht an sich arbeiten. Die Zeit für ein wenig Besinnung ist da, gerade an Weihnachten. Wenn nicht da, wann denn dann...?

In diesem Sinne wünsche ich dir und natürlich auch allen anderen hier ein frohes Fest und besinnliche Tage.

Werner

 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Lieber Karsten

die Weihnachten naht und ich hoffe Sie lässt dir zeit in deinen Büchern nachzulesen, das die Verkippung eines SC Hauptspiegels zu Asti führt ! Koma entsteht durch die Dejustage des SC Fangspiegels.

frohe Weihnachten und viel Erfolg bei deiner notwendigen Weiterbildung
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Sven

wer hier versucht die Leser zu belügen kann jeder nachlesen wenn er deinen sich stetig ändernten Aussagen folgt. Wie kommst du eigentlich auf das Wort Lügen ? Erklärs mir mal was du genau damit meinst, BITTE !!!

Ich bin zu 99,9 % überzeugt das du 0.56" Seeing noch nie zum Beobachten gehabt hast , vielleicht einen Sekundenbruchteil, ein,2 Sekunden , das aber nicht zum Beobachten reicht. Ich spreche hier von Zeiträumen die du zum Beobachten brauchst um wirklich Details in diesem Grenzbereich zu erkennen , 5,10,15 und mehr Minuten.

Kurt wohl ebenfalls nicht, denn damit würdet Ihr Deutschland und eure Gegend zu einem Weltklassestandort machen.

Nachdem Karsten ja mitteilte das von 36 Nächte, 10% = 3.6 Nächte sehr gut sind, darf deine Aussage sehr angezweifelt werden.

Was du auf alle Fälle mal tun solltest ist das für dich selbst zu tun, was du anderen empfiehlst.
Vernünftige Vergleiche mit gleichen Bedingungen zu machen.

Sonst würdest du nicht einen zwangsbelüftetes kleines Teleskop mit perfekter Justage gegen ein unbelüftetes großes dejustiertes Teleskop vergleichen.
Die Justage eines 16" SC bei diesem brachial guten Seeing dauert 1 Minute, das einschalten eines Lüftes 2 sekunden. Hättet Ihr diese kleinigkeit erledigt, oweia, wäre eventuell deines Freundes kleines Teleskop baden gegangen.

Hör auf dich selbst zu belügen und unterlass es solche behauptungen über andere von Dir zu geben, vor allem dann nicht wenn du Lesern zuvor ausreichend Gelegenheit gegeben hast sich von dem Wahrheitsgehalt deiner Worte zu überzeugen.

So und nun verabschiede ich mich aus diesem Thread und geniese mit meiner Familie die Weihnacht und kommenden Tage, ganz egal was Ihr noch hinter her schiebt.

Frohe Weihnachten an alle Leser
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Zitat von MLudes:
das die Verkippung eines Hauptspiegels [relativ zur Schmidtplatte] zu Asti führt ! Koma entsteht durch die Dejustage des SC Fangspiegels [relativ zum Hauptspiegel].

Beide Fehler am eigenen SCT nachgewiesen und eliminiert.

Richtig!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Markus,

ja... Du hast es damals schon schade gefunden, nicht dabeigewesen zu sein...
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/posts/210706

Clear Skies
Sven

@All: Nun, man braucht nichtmal 3" Seeing um zu erkennen, dass diesem Thread schon lange reines Eindreschen zugrunde liegt. Dass ich neben anderen als "Dreamteam" Ziel bin, ist ja auch schon offen ausgesprochen worden.

Bleibt eine Frage, die ich mir stelle: Hat eigentlich in diesem Thread jemand den 8" f/6 Dobson wirklich empfohlen? Und falls doch - etwa unbegründet?
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Miteinander,
... Kurt wohl ebenfalls nicht, denn damit würdet Ihr Deutschland und eure Gegend zu einem Weltklassestandort machen.
..

...haben wir zwar noch nicht geschafft, kommt aber :D

Ich versteh nicht so recht was so viele gegen diesen Thread und dessen Teilnehmer haben. mir bracht er letztendlich eine schöne Bescherung in Form eines 4" ED :cool:

Frohe Weihnachten mit ebenfalls schöner Bescherung allen Lesern
wünscht
Kurt

 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Wow, gerade erst habe ich diesen Thread entdeckt und mir einige Beiträge durchgelesen. Die Heftigkeit der Diskussion ist nach der simplen Eingangsfrage echt beachtlich.

Wenn ich mal auf die ursprüngliche Frage zurückkomme, würde ich einen ED 90/900 dem 4" Fraunhofer vorziehen, wäre aber nicht traurig, wenn es doch Letzterer wäre, mit dem schließlich beobachtet wird. In der Praxis stört mich der sogenannte Farbfehler beim Beobachten mit einem 100/1000 Achromaten nur temporär. Nach einer Weile achte ich nicht mehr darauf. Ich hatte mal ein 100/1000 Teleskop von Bresser und fand es gut. In diesem Jahr konnte ich mehrmals mit einem Zeiss Telementor 63/840 beobachten und war überrascht, wie gut das Teleskop auflöste. Nach meinen Beobachtungen mit ED-Refraktoren mit Öffnungen zwischen 80mm und 120mm, hatte ich dem alten 63mm Objektiv erheblich weniger zugetraut.

Der Preis für einen Skywatcher ED 90 mit Koffer, zwei Okularen, Sucher, Zenitspiegel, Schellen und Schiene liegt ca. 130 € über den Preis für den TAL-100RS (300 €) mit ähnlicher Ausstattung, aber ohne Koffer. 10mm weniger Öffnung für 130 € mehr? Dann mag es auch der günstigere Nicht-ED sein. Das hängt u.a. vom Zweck und individuellem Anspruch ab.

Bei mir liegt ein FH-Teleskop von Wachter herum. Groß und schön! Es hat eine Öffnung von 150 mm mit einer Brennweite von 1500 mm. Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, um es in Ruhe zu testen. Das Wetter ist seit Wochen dermaßen mies, dass es praktisch nicht möglich war, dieses imposante Rohr irgendwo aufzustellen und einen Blick hindurch zu werfen. Einmal habe ich testweise die Neonröhren auf einem weit entfernten Betriebsgelände angeguckt. Natürlich war ein bläulicher Saum erkennbar, aber richtig störend fand ich ihn nicht. Das werden diejenigen, die mit moderner Technik anspruchsvolle Astrofotos machen möchten, wahrscheinlich anders sehen. Aber diejenigen, die vor allem visuell beobachten, sollten sich nicht so sehr auf das verkrampfte Wahrnehmen und Ablehnen von Farbsäumen Konditionieren lassen. Das verdirbt den Spaß an der Sache.

In den vergangenen Jahren habe ich manchmal Freunde, die keine eigene Teleskope haben und sonst nie die Sterne beobachten, durch meine Instrumente blicken lassen. Sie konnten den Mond sehen, den Jupiter, den Saturn und den Orionnebel oder Sonnenflecken betrachten. Niemand von ihnen hat jemals von sich aus einen Farbsaum erwähnt, auch wenn mehrere Instrumente verschiedener Art nebeneinander standen. Die Faszination des zum Greifen nah sehenden Mondes mit seinen vielen Kratern oder des Erkenntnisses Jupiter mit den vier sichtbaren Monden und gar erst des Saturns mit seinem Ring, überwog die kleinkarierte Auseinandersetzung mit einem bläulichen Saum.

So gesehen, würde ich einem 100/1000mm Fraunhofer Achromaten nicht die Existenzberechtigung absprechen. Er ist mit Sicherheit kein Fall für die Mülltonne und kann eine Menge Spaß machen.


Tom
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Tom,


es geht doch gar nicht darum sich am Farbsaum zu stören oder einen FH deswegen weniger zu schätzen. Es geht nur darum sagen zu dürfen daß durch diesen Farbfehler Details verloren gehen die mit einem farbreineren Teleskop zu sehen sein könnten - und das kann durchaus ein ED oder APO sein. Hat mit Krampf alles nix zu tun.


Viele Grüße Felix
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo zusammen,

als Besitzer eines "farbigen" Zeiss AS100 kann ich nur soviel sagen:

Klemme ich meine EOS60D ohne Okularprojektion direkt ans Rohr im Videomodus und lasse mir das Bild am Laptop via EOS Software anzeigen, kann man bei gutem Seeing und Prokyon (Farbtemperatur vergleichbar Sonne) eine interessante Beobachtung machen: Die Beste Abbildung - Sternscheibchen am kleinsten - ist eindeutig "blaustichig" - und zwar dahingehend, daß der Rand des Sterns einen blauen Zackenkranz/Ring besitzt , der in Dicke und Winkel der Spitzen fluktuiert. Dreht man den Fokus so, daß das Bild farbneutral wird, wird das Sternscheibchen größer und der Zackenkranz verschwindet. Auf der anderen Seite scheint es kein "rotes Minimum" zu geben - sprich ein Äquivalent eines "Roten Zackenkranzes" zum Blauen jenseits des Fokus, in dem das Sternscheibchen auch wieder ein Minimum erreicht - auf kosten der Farbiggkeit. Daher habe ich mich beim Photographieren dazu entschieden, farbneutral aber "unschärfer" dem Blauen Bock vorzuziehen.
Fürs nächste Jahr habe ich mir mal vorgenommen einmal durchs Spektrum zu marschieren und "reengineering" zu betreiben - ist auch mal lustig.

Grüße,
Frank

PS: Ich bin mit meiner "Krücke" ganz zufrieden - Besser eine "Krücke" mit einem Fokussierer, der den Namen verdient als einen verspannten Rasierspiegel mit 30 cm Durchmesser, den man nur mit einer 2-Zoll Wasserrohrzange drehen kann....und der unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen irgendwo zusammengeklatscht wurde. Suum cuique.
 
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Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Frank,


was fotografisch machbar ist steht eh auf einem andern Blatt.

Bei meinem 8"f6 Newton sind Säule, Montierung und Tubus von Wachter, nur die Spiegel und die anderen Kleinteile am Tubus nicht. Das ist auch ganz anders als fast alles was man heute kaufen kann. Der gerade entstehende 12,5"f7 Newton mit Royce Spiegeln wird sicher auch nicht sooo schlecht werden ;)

Allerdings kann ich gut nachvollziehen daß Du Deine "Krücke" nicht gegen einen Skeiwotcher tauschen würdest - würde ich auch nicht.


Frohe Weihnachten!

Felix
 
Hallo Christian,
ein 100/1000 Refraktor stellt unter normalen mitteleuropäischen Bedingungen einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Öffnung, Transportabilität und Seeing-Empfindlichkeit dar. Nach meiner (subjektiven) Einschätzung gibt es nur sehr wenige Nächte im Jahr (weniger als 1%), wo das prinzipiell höhere Auflösungsvermögen einer grösseren Öffnung zum Tragen kommt. Hinzu tritt die Tatsache, dass erstklassige Parabolspiegel (oder gar RC-Systeme) nicht billig sind. Für 300€ ist ein 20cm Lambda/10 Spiegel (Lambda=550nm) meines Erachtens einfach nicht herstellbar, wobei es natürlich gelegentlich Zufallstreffer gibt. Normalerweise würde ich den geringen Farblängsfehler eines ansonsten perfekten 100/1000 Refraktors dem Risiko eines schlechten 20 cm Spiegels vorziehen, es sei denn, ich wollte mich in erster Linie auf Deep-Sky-Objekte spezialisieren.
Schöne Weihnachten wünscht Willi
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Willi,

Vorsicht mit Prozentangaben ohne belastbaren Datenhintergrund und exakte Standortangaben. Da wird man hier gerne zur [zensiert] gemacht.
Nach meinen Schätzungen und Beobachtungen liegst Du deutlich zu niedrig, denn eine größere Öfnung fängt bei 5" an und nicht erst da wohin man hier immer teibt.
Egal ob da nun ein 6-Zöller, 7zöller oder ein 10-Zöller verfügbar ist, ab da wo 5" nutzbar sind kann man solche Geräte einem 4-Zöller vorziehen und sieht auch mehr.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Tom,


werde ich in den nächsten Tagen gerne machen! Der Tubus ist fix und fertig, sitzt aber zur Zeit auf einer Multiplexrockerbox da die Montierung nach probehalber Wiederbelebung auch noch in den Neuzustand versetzt werden soll. Leider habe ich von den originalen Tubusschellen aus Alu nur noch eine von vier Hälften, immerhin ließ sich durch die eine Hälfte nachvollziehen daß der Tubus wirklich zum Achskreuz gehört.


Viele Grüße Felix
 
Zitat von Felix42:
Hallo Tom,


es geht doch gar nicht darum sich am Farbsaum zu stören oder einen FH deswegen weniger zu schätzen. Es geht nur darum sagen zu dürfen daß durch diesen Farbfehler Details verloren gehen die mit einem farbreineren Teleskop zu sehen sein könnten - und das kann durchaus ein ED oder APO sein. Hat mit Krampf alles nix zu tun.


Viele Grüße Felix
hallo Felix. Klar darf man dies sagen. Aber hier im Thread wurde der 4"FH teilweise als völlig unbrauchbar für astronomische Beobachtungen bezeichnet. Das konnte und durfte nicht ohne Gegenstimme bleiben.



Zitat von *entfernt*GMS:
Hallo Willi,

Vorsicht mit Prozentangaben ohne belastbaren Datenhintergrund und exakte Standortangaben. Da wird man hier gerne zur [zensiert] gemacht.
Nach meinen Schätzungen und Beobachtungen liegst Du deutlich zu niedrig, denn eine größere Öfnung fängt bei 5" an und nicht erst da wohin man hier immer teibt.
Egal ob da nun ein 6-Zöller, 7zöller oder ein 10-Zöller verfügbar ist, ab da wo 5" nutzbar sind kann man solche Geräte einem 4-Zöller vorziehen und sieht auch mehr.

Gruß
Günther
Hallo Günther. Willi hat es aber nun mal so geschätzt, wie er sagte subjektiv. Hier versucht aber doch niemand zum 4Zoll FH hinzutreiben. Ich möchte daran erinnern, dass dieser Gegenstand dieses Threads war(ist). Offensichtlich gibt es also doch Bedingungen, in denen 4" durchaus ausreichen dürften.





Zitat von Kurt:
Hallo Miteinander,
... Kurt wohl ebenfalls nicht, denn damit würdet Ihr Deutschland und eure Gegend zu einem Weltklassestandort machen.
..

...haben wir zwar noch nicht geschafft, kommt aber :D

Ich versteh nicht so recht was so viele gegen diesen Thread und dessen Teilnehmer haben. mir bracht er letztendlich eine schöne Bescherung in Form eines 4" ED :cool:

Frohe Weihnachten mit ebenfalls schöner Bescherung allen Lesern
wünscht
Kurt
Hallo Kurt. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, handelt es sich um einen 3.54330709 Zöller ED. Da wollen wir dann doch mal genau bleiben. ;) Wenn du die Zeit hast und den ED prüfst, dann würde mich die mechanische Verarbeitung sehr interessieren. Vielleicht gibt es da aber auch schon Erfahrungen bzw. Viele User haben ja ähnliche Refraktoren von Syntha (im weitesten Sinne) und können vielleicht etwas zur Verarbeitung sagen.
- Wie ist der OAZ einzuschätzen, ist er rotierbar?
- Um was für einen Tubus(Material, Dicke) handelt es sich?
- Wie sind die Blenden aufgebaut, sind diese korrekt eingebaut und auch wirksam?
- Wie ist die Verarbeitung und Qualitätsanmutung insgesamt?




Viele Grüße,
Christian
 
Hallo Christian,

die Unterstellung, dass der 4" FH als völlig unbrachbar für astronomische Beobachtungen bezeichnet wurde ist offensichtlich das selbst gezüchtete Problem einer Vilezahl der Beteiligten.
Diese Unterstellung ist so unsinnig wie die komplette darauf basierende Argumentationskette mit all ihren Abschweifungen.

So geschieht wohl auch die Wendung im Kopf, dass mit einer 1% Schätzung niemand den 4" FH auseinanderpflücken will, sie demnach völlig kritiklos auf die Habenseite zu buchen ist.
15% Angaben müssen hingegen seziert werden um unsinnig aber Zweckdienlich eine Falschbehauptung zu konstruieren.

Mach meiner Schätzung und Beobachtung mit 6" Öffnung liegt die 1% Schätzung mit der Aussage, dass nur in 1% der Fälle mehr als 4" Öffnung sinnvoll anwendbar und ausnutzbar ist, um 60-70% zu niedrig.
Selten treffe ich mit meinem 6-Zöller einen gewissen Sternenfreund mit einen 8" Teleskop.
Zwei Mal binnen eines Jahres zeigte sein 8-Zöller mehr als mein 6-Zöller, öfter haben wir uns nicht auf der Wiese gesehen.
Beide Male waren wir nicht allein.
Zwei von 365 ergeben eine magere Prozentzahl. Man könnte allerdings auch von 100% ausgehen. Die Wahrheit liegt ganz sicher irgendwo dazwischen.

Es mag viele Gründe für ein 4" Teleskop geben, ich selbst habe einige davon genannt.
Dass es zeigt, was machbar ist gehört auch hierzulande nicht zu diesen Gründen.
Das ist systemunabhängig so und selbst bei der Beschränkung auf ein Teleskopsystem und unter Bemühung historischer Quellen wie Roth nicht belegbar, denn er spricht von 4-6 Zoll.

Gruß
*entfernt*


 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Christian,


natürlich darf man anderer Ansicht sein als "völlig unbrauchbar" - wobei das so glaube ich nirgendwo steht. Karsten antwortete

aus meiner Sicht: Nein.

Der 4" Tal FH hat ein zu gerings Auflösungsvermögen und zu schlechte Farbtreue.
Er taugt deshalb nur für recht bescheidene Ansprüche.

auf die Frage:

Ist das für Deep Sky und Mond/Planeten geeignet?

Das ist Karstens persönliche und begründete Meinung. Da hätte man einfach genau so sachlich gegen halten können.

Und: diese Meinung ist ja nicht völlig aus der Luft gegriffen: mal ganz doof - wo will man ein "Grenze" ziehen zwischen Planetengeeignet oder nicht? Es gibt Leute die halten fast alles außer einem APO für nicht wirklich geeignet, es gibt Leute die auf immer noch mehr Öffnung aus sind, es gibt Leute die möchten was halbwegs universelles und unkompliziertes weil sie nur ab und zu mal ein bischen gucken wollen.

Ich kenne zufällig zwei ED-Refraktoren mit sehr gleichen Eckdaten, beide über 100mm Öffnung. Beide in einer Nacht nebeneinander an Mars durchgeguckt. Der Unterschied war erstaunlich. In einem gerät ein scharfer Mars mit einigen deutlichen Details, einen sehr dunklen violettem Halo an der Wahrnehmungsgrenze konnte man erahnen oder sich einbilden, da war praktisch nichts. Der andere ED zeigte einen hellen hellroten Saum der viel von der Abbildung nicht erkennen ließ, die Details im Marsbild wurden phasenweise regelrecht überstrahlt.

Wenn mich jetzt einer fragt ob ein ED dieser Größe mit diesem Öffnungsverhältnis für Planeten geeignet ist - sag ich lieber nix als was falsches und rate zum selber durchgucken. Dazu kommt noch: was ein Beobachter tolerieren mag oder gar nicht als störend geht dem nächsten schon auf den Geist.

Bei einem 100mmf10 kann man noch geteilter Meinung sein, aber wie sieht es beim nächst kürzeren FH aus, ich glaube es gibt in dieser Öffnungsklasse noch einen 102mm oder 106mm/660 FH von Celestron - geht der noch am Planeten oder nicht? Schau dir die ausufernden Threads zum 150/1200 FH an, da geht es auch seitenlang zur Sache... :krank:

Praktisch kann mann alles durch alles beobachten, kann jeder halten wir er lustig ist. Aber: die Auswahl ist mittlerweile riesig, es gibt auf dem Markt einige Teleskope die einfach günstig und leistungsfähig sind. Auch wenn gerne drauf hingewiesen wird:

Zitat von frank_scherie:
als einen verspannten Rasierspiegel mit 30 cm Durchmesser, den man nur mit einer 2-Zoll Wasserrohrzange drehen kann....und der unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen irgendwo zusammengeklatscht wurde. Suum cuique.

daß die Schrott sind und die Arbeitsbedingungen und überhaupt...Was ist denn mit der Meinungsfreiheit in Russland? Hab ich im Zusammenhang mit Lomo oder LZOS Objektiven noch nie ein Wort der Kritik von gehört. ;)

Ach, ein AS 100...Zeiss Jena - die ehemalige DDR könnte man jetzt auch als akzeptablen Ursprung für sammelwürdige Optik in Frage stellen :/

Mein Flakglas von Schneider Kreuznach Bj. 1943 werde ich nachher im Garten verbrennen... ;(

Naja, über kurz oder lang landet der Thread eh in der Tonne, mal sehen was als nächstes so kömmt :biggrin:



Viele Grüße Felix
 
Hallo Günther,

Zitat von *entfernt*GMS:
die Unterstellung, dass der 4" FH als völlig unbrachbar für astronomische Beobachtungen bezeichnet wurde ist offensichtlich das selbst gezüchtete Problem einer Vilezahl der Beteiligten.

Zitat von Drainpipeviewer:
wollte mal nach Euren Erfahrungen mit dem TAL100RS fragen. Ist das für Deep Sky und Mond/Planeten geeignet?
Zitat von KaStern:

das ist ja wohl eine klare und unmissverständliche Aussage.
Laut Karsten ist der TAL100RS also weder für Deep Sky noch für Mond und Planeten geeignet und damit also allgemein nicht für astronomischen Beobachtungen.

Diese unsinnige Aussage wurde nun mal gemacht und da kann kein beschönigen helfen, weder von Dir noch von Felix der ja hier auch klar zu erkennen gibt zu welcher Fraktion Er gehört.

Eine vergleichbare Aussage zu einem Newton findest Du in diesen Thread nirgends.
Auch wenn Du sowas hier behauptest.
Und zb. derart unsinnige Andeutungen machst.

Zitat von *entfernt*GMS:
Eine Alternative passt aber manchen Leuten gar nicht und schon sehr schnell wird „Linse/Spiegel“ heraufbeschworen,

Also verdreh doch bitte nicht die Fakten, ja ich weiß das hat System bei unserem Trio hier aber ihr solltet doch langsam mal mitgekriegt haben das sich nicht alle hier so einfach täuschen lassen.
Auch wenn der Thread schon sehr unübersichtlich geworden ist so kann man schon noch erkennen ob hier nun der FH oder der Newton schlecht gemacht wurde.
Da kannst Du die Sache verdrehen wie Du willst.

Zitat von *entfernt*GMS:
So geschieht wohl auch die Wendung im Kopf, dass mit einer 1% Schätzung niemand den 4" FH auseinanderpflücken will, sie demnach völlig kritiklos auf die Habenseite zu buchen ist.

Wie kommst Du denn auf diese Idee.
Du hast die 1% für 4" ja schon kritisiert kurz nach dem sie hier geschrieben wurde, verzeih das andere nicht schon um 5:30 Uhr diese Kritik angebracht hatten.

Lieber Günther bitte versuch die Sache doch etwas unvoreingenommener und weniger verkrampft zu sehen.
Du meinst hier wie Don Quichotte gegen Windmühlen kämpfen zu müssen und siehst die als bedrohliche Wesen welche nur böses wollen.
In Wahrheit sind es aber nur harmlose Windmühlen, würdest Du mal Deine Augen wirklich öffnen könntest Du das erkennen.

Aber zurück zum Thema.
Auch ich finde 1% bei 4“ Öffnung doch zu pessimistisch.
Ich hab mit Deiner Kritik daran überhaupt kein Problem das ist ok.
Ich finde aber auch die 10% die Karsten für 8“ angegeben hatte für drastisch übertrieben.
Daher finde ich ein Hinterfragen dieser unglaubwürdigen Angabe ebenfalls als gerechtfertigt.

Wohl ganz im Gegensatz zu Dir da Du allein die Nachfrage schon als Angriff interpretierst und Karsten als Opfer hinstellst. Ihr 3 (Karsten, Sven und Du) seit unfähig es zuzulassen selbst mal kritisch hinterfragt zu werden, Ihr möchtet immer nur austeilen und andere kritisieren aber wehe der Wind kommt mal von der anderen Seite.
Dann seid Ihr arme Opfer die vom dummen und uneinsichtigen Mopp angegriffen werden.

Wie sich ja herausstellte war aber das hinterfragen der 10% Angabe mehr als berechtigt, da ja dadurch erst rauskam das hier nicht 10 % vom Jahr sondern 10% von etwa 36 ausgesucht guten Nächten in einem Jahr gemeint sind.
Also in Wirklichkeit sind die 10% nur 1%.

Aber nein sowas passt dem Günther nicht, wohl auch deshalb weil die realen 1% die es bei 8“ nun mal sind Eure Argumentation gegen kleinere Öffnungen am Planeten dann doch etwas relativiert.

Grüße Gerd
 
Hallo Felix,

das Problem mit Karsten in solchen Threads ist doch deutlich vielschichtiger.
Er hat tatsächlich hohe Ansprüche und benennt sie auch, eigentlich kein Problem.
Er bezieht sich aber immer wieder auf Erfahrungen mit einem Teleskop, welches ihm nach hier vorfolgtem Argumentationsstrang weder nach Öffnung (zu groß) noch nach Bauart (zu schlecht), den eigenen Anspruch erfüllen können darf.
Zusätzlich verweist er auch noch auf Beobachtungen mit verschiedensten Teleskopen unterschiedlichster Bauarten die seine Ansprüche erfüllen konnten oder auch nicht.

Er ist damit ein hemmender Knoten im Strang an dem man immer wieder hängen bleibt.
Es bleibt nur der Versuch, den Knoten zu entfernen.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Gerd,

ein "Mopp" ist zum Wischen da und die 1% sanden für größer als 4" und überhaupt....ist ja schon gut, wetr nicht will der hat!
Frag Leute, die mit Genuss und ständig einen 5" Apo nutzen, nicht mich.
Die haben den für 1% der Nächte oder für 5%, so wirds sein, ganz bestimmt.

Gruß
*entfernt*
 
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