Vixen VMC 110

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Orion8

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Hallo!

Nachdem ich meine Refraktorpläne erst mal auf Eis gelegt habe, da sie entweder zu bunt oder zu lichtschwach oder zu teuer sind, fiel mein suchender Blick auf das Vixen VMC 110 (f/9,4):

http://www.teleskop-service.de/Vixen/Reflektor/reflektor.htm#Skypod

Das Ding gibt es ohne Skypod für schlappe 220 Euro! Kommt mir für ein Gerät von Vixen recht günstig vor und ist mit 110mm Öffnung und 1035mm Brennweite doch ein guter Allrounder, oder?

Leider konnte ich noch nirgends Erfahrungsberichte dazu finden. Falls jemand welche kennt, nur her damit (auch auf englisch)!

Danke im voraus!

Peter
 
Hallo Peter,
Das französiche astro Magazin "Astronomie magazine" hat in seiner Dezember Ausgabe einen Test von diesem Teleskop veröffentlicht.
Hier die wichtigsten Punkte:

Als referenz Optik diente ein Orion Refraktor 80ED, bei MOnd und Palneten ist der Refraktor überlegen, dem Autor nach ist die maximale sinvolle Vergösserung 150X bei Planeten.
In Deepsky hat der VMC110 überzeugt, dank seiner korrigierten Optik ist das Bild flach. Das bild ist gut hell, kontrast reich mit guter Auflösung und kommt der referenz Optik sehr nah. Dem Autor nach entspicht die Helligkeit einem 70mm oder 75mm Refraktor.
Der integrierte Flipmoirror nimmt kaum licht und kann daher ohne bedenken auch in Deppsky benutzt werden.
Zu beachten ist dass die Optik nicht komplet ein 24X36 Bild ausfüllt, ein APS-C (16x23) ist hingegen ausgefüllt.
Das test Gerät hatten einen leichten Astigmatissmus der scheinbar auf einen Fehler am Hauptspiegel zu finden war, dieser ist für den Verlust an Kontrast bei Hoher Vergrösserung verantwortlich.
Noch zu erwähnen wäre das der Leuchtpunkt sucher auf Metal ist, aber bechlägt.

Ich hoffe das ich den Artikel gut zusammengefasst und übersetzt habe.

Grüsse
André
 
Hallo André!

Vielen Dank für die Mühe, das hört sich doch gar nicht so schlecht an. Wenn man den Hauptspiegel justieren kann, wäre der Fehler am Hauptspiegel ja vermutlich auch zu korrigieren.

Für 220 Euro (OTA) finde ich das immer noch recht günstig.

Gruss,
Peter
 
Moin Peter!

Ein Kollege hat sich so einen VMC-110L zugelegt - im "Blauen Forum" sind Bilder dazu: Web Seite
Der günstige Preis erklärt sich aus dem Herstellungsland - wenigstens schreibt Vixen drauf, daß dieses Scope "Made in China" ist.
 
Moin leute

Obigen Vixen habe ich mir auch als Leitrohr geholt.

Andrés Übersetzung deckt sich mit meinen bisherigen Erfahrungen.

Dadurch , dass er vorne offen ist , gibts moderate
Auskühlzeiten.

Mit den 2 Okularstutzen bin ich sehr zufrieden.
Oben steckt meist ein 32mm Plössl drin , und schwupps hat man sein Objekt im Ziel.

Der Fokussierer ist sehr feinfühlig , hat aber hat einen zu langen Fokusweg.

Der kleine Vixen macht sehr viel Spass , so dass ich ihm
eine kleine Balkonsäule mit Skyview spendiert habe.

Wirklich mehr , als nur ein Leitröhrchen.


Nun zu einem Manko.

Die Justage ist mist.

Die Okularstutzen kannste gar nicht justieren.

Der Umlenkspiegel ist auch verklebt.

Für den HS gibt es 4 klitze kleine Schräubchen.

Also , am Stern feinjustieren geht gar nicht.



Beim Händler angefragt äusserte ein Mitarbeiter folgendes:

-------------------------------------------------------------
"Eine Justieranleitung gibt es nicht.Evtl. mal bei Vixen
probieren.
Die 4 Justierschrauben sind so mit Lack verklebt , so dass
da schwerlich was zu korrigieren wäre.

Jedes Gerät wird am künstlichen Stern getestet.
Gurken gehen sofort zurück zum Hersteller.
Der Rest wird zu den Kunden geschickt."
-------------------------------------------------------------

Na , da ist der Kunde wieder mal die Qualitätssicherung.
Der Karton meines Vixen war allerdings auf , so dass ich
hoffe , das der Teleskophändler wirklich auch mein Gerät
getestet hat.



Also , mich überzeugt der Kleine.

Aber mit der Justage muss sich Vixen was einfallen lassen.
Wenn sich mal was verstellen sollte , und ich nix nachjustieren kann , geht das Gerät sofort zurück zum
Händler!!!

CS

Jürgen

Edit: Der aus dem "blauen Forum" bin ich.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Jürgen!

> Die Justage ist mist.
> Die Okularstutzen kannste gar nicht justieren.
> Der Umlenkspiegel ist auch verklebt.
> Für den HS gibt es 4 klitze kleine Schräubchen.
> Also , am Stern feinjustieren geht gar nicht.

und

> Also , mich überzeugt der Kleine.

...wie geht das zusammen?!
 
Moin Leute

Micha=>
Mangels Justageanleitung habe ich gegoogelt , und nur eine
über den VMC-200 gefunden.

Dort gehts halt am Okularstutzen los.
Dann über Umlenkspiegel zum HS.

Nun kannste das beim kleinen alles nicht machen.

Da der Blick durch mein Cheshireoku gut aussieht , und
Polaris auch als Beugungsscheibchen gut aussah , denke ich ,
dass ich damit leben kann.

Ferner habe ich mir die Email vom Astrohändler mit der
Rechnung abgeheftet , und Kopien beider Sachen auch zum
Astrohändler zurückgeschickt.

Falls es doch zu Problemen mit irgendeinem optischen Fehlers
kommt , und ich es nicht zurechtjustieren kann , schicke ich das Skop einfach zum Händler zurück.

Fertig.

Mich überzeugt der Kleine beim Durchschauen , und dafür habe ich ihn mir ja auch geholt.


Das einzige , was ich mir anders vorgestellt habe , sind die
Justieraschrauben des HS.
Kleiner hätten die wirklich nicht sein können.

Wenn jemand nach Erfahrungen zu irgendeinem Gerät fragt ,
sollte man doch auch alle Erfahrungen weitergeben.

Dazu gehört natürlich auch , was einem ein Händler mailt.

Im Alltag muss sich halt noch rausstellen , wie justagestabil der Vixen ist.

CS

Jürgen
 
Hallo!

Auch ich habe mir zu Weihnachten dieses Teleskop zugelegt, aber mangels brauchbarem Wetter noch nicht am Stern testen können. Lediglich ein schneller Blick auf den Mond (in einer Wolkenlücke) war drin. Das sah schon gut aus!

Auch mir soll das Teleskop als Leitrohr dienen. Der schnelle Wechsel zwischen Webcam und Übersichtsokular, die noch akzeptable Lichtstärke, aber auch der Preis haben bei mir den Ausschlag gegeben.

Auch mein erster Eindruck ist überwiegend positiv, aber die Justagemöglichkeit des HS ist wirklich nicht das Optimum. Da kann ich Jürgen nur bestätigen:

Für den HS gibt es 4 klitze kleine Schräubchen.

Also , am Stern feinjustieren geht gar nicht.

Dass die Okularstutzen nicht zu justieren sind, hatte ich allerdings auch nicht erwartet. Bei meinem Gerät ist die Abweichung (an einer weit entfernten Antenne anjustiert) zwischen beiden Okularstutzen nach dem Umschalten recht gering. Auch das Shifting ist zwar da, aber nicht sehr ausgeprägt.
Positiv sei noch erwähnt, dass man zwei Befestigungsmöglichkeiten am Tubus hat, die um 90° gegeneinander versetzt sind.

Ich bin der Überzeugung, dass es meine Erwartungen als Leitrohr voll erfüllen wird, aber auch zum schnellen "Spechteln" gut geeignet ist.

Sobald ich über meine Erfahrungen am hoffentlich bald mal wieder klaren Nachthimmel (die letzte gute (!) Session war bei mir am 29.11.06!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" /> ) gemacht habe, werde ich davon berichten.
 
Hallo,
da einige ja so einen Vixen VMC 110 mal eine Frage.

Um die Vergleichsöffnung zwischen diesem Gerät und einem Refraktors zu ermitteln fehlt mir die Angabe des Fangspigels.
Auf der Homepage von Vixen http://www.vixen-europe.com/htm/teleskope/reflektoren/vmc110l_gp2.htm finde ich da keine Angabe zu.



Denn dann kann man ja die Maximal Sinnvolle vergrößerung ermitteln.

Ich bin Anfangs wegen der Öffnung von 110 mm von einer Sinnvollen Maximalen Vergrößerung von 220x ausgegangen.

In der Praxis sollte diese dann aber wegen der Vergleichsöffnung (Spiegel - Fangspiegel = Vergleichsöffnung) doch geringer ausfallen.

Oder trifft oben angführtens nur auf Newtons und nicht auf Maksutov-Cassegrain zu?

MFG Dan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Kann denn jemand vielleicht mal seine Erfahrungen mit dem VMC 110 schildern?

Wie hat sich das Teleskop in der Praxis bewährt?

MFG Dan
 
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