Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asperic

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eddyk

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Hallo ihr alle zusammen,

Hat einer Erfahrung mit de aspherischen Okularen von
Baader oder TMB ?

Ich hatte eigentlicht das 27 mm Televue Panoptic
als Uebersichtsokular gedacht.

Sind die aspherischen vielleicht (noch) besser in einem F5 oder F6 newton wie die ohnehin schon sehr guten Panoptics ?
Laut dem (einzige) Erfahrungsbericht in excelsis.com
soll es noch besser sein.

Grüsse

Eddy
 
Hallo Eddy,

ich besitze zwar nicht das 31 mm Aspheric, aber das 36 mm Baader Hyperion Aspheric und das TMB/Zeiss 25 mm Aspheric.
Ich habe sie beide an meinem Vixen ED 115/890 getestet.

Ergebnisse:

Baader 36 mm Hyperion Aspheric: Vorteile: kompakte Abmessungen, geringes Gewicht, sehr gute Vergütung, gutes Einblickverhalten; Nachteil: miserable Feldkorrektur; bereits weit vom Bildfeldrand entfernt sind die Sterne keine Punkte mehr, sondern Striche; flächenmäßig betrachtet sind die Sterne über mehr als die Hälfte des Gesichtsfeldes nicht punktförmig.

TMB/Zeiss 25 mm aspheric: Vorteile: kompakte Abmessungen, geringes Gewicht, extrem hohe Transmission (da nur dreilinsg und sehr gut vergütet), gutes Einblickverhalten; Nachteil: Bildschärfe fällt zum Rand hin ab.

Die Tele Vue Panoptics spielen in einer völlig anderen Liga. Ich besitze die Panoptics mit 15, 19 und 24 mm Brennweite. Bei Verwendung mit meinem Vixen ED 115/890 sind die Sterne bis zum äußersten Rand des Gesichtsfeldes absolut punktförmig. Über das gesamte Gesichtsfeld werden die Sterne deutlich schärfer abgebildet als insbesondere beim Baader Hyperion Aspheric. Zudem ist auch die mechanische Verarbeitung der Panoptic-Okulare erheblich besser.

Die auf der Website von Teleskop-Service zu den Baader Hyperion Aspheric Okularen getroffene Aussage "Perfekte Abbildung bis zum Rand, auch bei lichtstarken Optiken" ist nicht nur unwahr, sondern sehr weit von der Wirklichkeit entfernt (jedenfalls bezüglich des 36 mm Okulars; das 31 mm Okular konnte ich bisher ncht testen).

Sternfreundliche Grüße

Ulrich
 
Hallo Ulrich,

diese Behauptung möchte ich so nicht stehen lassen, wir haben das Aspheric 31 am TEC 140 getestet und sind auf eine sehr gute Schärfe der Abbildung bis zum Rand gekommen, so gesehen kann ich die Information von Baader ... " perfekte Abbildung bis zum Rand " die wir auf unsere Webpage übernommen haben, bestätigen.

Das 36mm Okular konnte ich allerdings noch nicht testen. Das werden wir aber sicherlich nachholen.

Welches scheinbare Gesichtsfeld hat denn das Zeiss - oder TMB? Man kann natürlich schwer verschiedene Okularbrennweiten vergleichen.

Link erster Bericht - aber nicht in Deutsch
http://asociacionhubble.org/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&p=133240



Viele Grüße

Wolfi Ransburg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Herr Ransburg,

das Okular mit 31 mm Brennweite konnte ich - wie ich ausgeführt habe - im Gegensatz zum 36 mm Okular bisher nicht testen.

Ich bleibe aber dabei: Das 36 mm Baader Hyperion Aspheric ist selbst bei Verwendung mit meinem f/7,7-Refraktor weit davon entfernt, bis zum Rand des Gesichtsfeldes scharfe und punktförmige Sternabbildungen zu zeigen. Vielmehr sind die Sterne schon in erheblichem Abstand vom Rand des Gesichtsfeldes Striche und keine Punkte mehr. Meine Tele Vue Panoptic Okulare zeigen dagegen am selben Refraktor punktförmige Sternabbildungen bis zum Bildfeldrand.

Vor diesem Hintergrund ist die Aussage "Perfekte Abbildung bis zum Rand, auch bei lichtstarken Optiken" nicht zu verantworten. Sie ist schlicht falsch.

Das 36 mm Baader Hyperion Aspheric Okular unterscheidet sich von chinesischen 2"-Okularen ähnlicher Brennweite, die weniger als 100.- Euro kosten, im Wesentlichen nur durch die bessere Vergütung. Der Preis von 245.- Euro für dieses Okular ist aber wegen seiner schlechten Feldkorrektur auch nicht annähernd gerechtfertigt.

Sternfreundliche Grüße

Ulrich Steffen
 
Hallo Herr Steffen,

ich werde gerne Herrn Baader mit Ihrer Meinung konfrontieren und dann entscheiden, was zu tun ist.

Viele Grüße

Wolfi Ransburg
 
Hallo Herr Ransburg,

ich weiß nicht, weshalb Sie zuerst Herrn Baader kontaktieren möchten, bevor Sie entscheiden, was Sie tun. Ein einziger Blick durch dieses Okular zum Sternenhimmel - und sei es durch eine Wolkenlücke - wird Ihnen sofort zeigen, dass dieses Okular keineswegs randscharf abbildet (auch nicht mit einem f/8-Refraktor).

Dann sind Sie als Händler auch verpflichtet, die auf Ihrer Website enthaltene unwahre Aussage "perfekte Abbildung bis zum Rand, auch bei lichtstarken Optiken" zu korrigieren - und zwar völlig unabhängig davon, wie sich der Hersteller oder Großhändler dazu äußert. Sonst besteht die Gefahr, dass es anderen Sternfreunden so ergeht wie mir.

Ich besitze seit langem ein 40 mm Baader Erfle-Okular, das nicht randscharf ist. Das einzige Motiv für den Kauf des 36 mm Baader Hyperion Aspheric Okulars war für mich die Erwartung, ein Okular mit ähnlicher Brenweite, das aber randscharf abbildet, zu bekommen. Weil ich auf Ihre Aussage "perfekte Abbildung bis zum Rand, auch bei lichtstarken Optiken" vertraut habe, besitze ich jetzt zwei vergleichbare Okulare mit erheblicher Randunschärfe und bin zugleich um EUR 245.- ärmer.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Werbeaussagen des Verkäufers rechtlich verbindlich sind und dass der Verkäufer gegenüber dem Käufer dafür haftet, dass die Kaufsache die vom Verkäufer beschriebenen Eigenschaften hat. Ein Abschieben der Verantwortung auf den Hersteller oder den Großhändler ist rechtlich nicht möglich.

Grüße

Ulrich Steffen
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo Ulrich,

entschuldige, wenn ich hier so reinplatze - nur eine spontane Idee von mir:

...vielleicht läßt sich in eine Lösung das Scopos Extreme 35 mm einbauen...
(Kenn ich leider nicht direkt, aber vielleicht kann es Dir Jemand zum Testen schicken???)

Ansonsten könnte ich mir vorstellen, daß bereits das 40 mm MEADE Serie 5000 "Plössl" (5 Linsen) bei Deinem Refraktor sehr gut aussieht, jedoch wird m.E. mit ziemlicher Sicherheit das TMB Paragon 40 mm deine Kriterien erfüllen.


CS

Ulrich

 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo Ulrich,

kein Grund zur Entschuldigung. Ganz im Gegenteil - ich bin Dir für Deine Tipps dankbar.

Alle drei von Dir genannten Okulare konnte ich noch nicht ausprobieren. Hat jemand Erfahrung mit einem dieser Okulare?

Sternfreundliche Grüße

Ulrich
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo Wolfi,

entschuldige die Frage, handelt es sich bei der Mail die du dem Ullrich geschickt hast um die Antwort von Baader?

Es wäre wirklich nett, wenn du Mails die das neue Baader Asphäric betreffen auch hier online stellen würdest. Ich denke ich bin nicht der einzige, den das brennend interessiert.

lg Thomas
 
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Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo Thomas,

sorry, die Antwort hatte nichts direkt mit dem Okular zu tun und diese Antwort würde nicht in die Öffentlichkeit gehören.

Aber ich habe den Kunden natürlich eine Tauschmöglichkeit angeboten, das ist selbstverständlich, wie gesagt, ich habe das 31mm am TEC APO getestet mit wirklich sehr guten Ergebnissen, nicht das längerbrennweitige. Deshalb habe ich auch die Beschreibung auf der Webpage auf das 31mm beschränkt.

Da ich zur Zeit leider kein längerbrennweitiges Aspheric da habe aber höchstwahrscheinlich vom Kunden ja das eine zurückbekommen werde, kann ich dann auch mit diesem Okular die entsprechenden Tests machen. Es ist ja kein Geheimnis, daß die effektive Abbildung von der Kombination Fernrohr / Okular abhängt.

Aus diesem Grund ist es immer vorschnell, einem Okular durch den Test mit einem Fernrohr schlechte Eigenschaften zu bescheinigen. Selbstkritisch gesagt - genauso vorschnell ist es aber , aufgrund des Tests mit einem Fernrohr dem Okular gute Eigenschaften zu bescheinigen.

Wir werden deshalb das Okular an einem f/6 Newton ( ein f/5 macht nicht mehr Sinn bei 36mm Brennweite ) , dem Scopos TL 906 Triplet APO mit f/ 6,6 und einem längerbrennweitigen Schmidt Cassegrain testen. Dann haben wir auch ein effektives Ergebins.

Herzliche Grüße

Wolfi Ransburg
Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

sorry, die Antwort hatte nichts direkt mit dem Okular zu tun

na dann ist es schon in Ordnung.

Aber wenn das Okular bei einem f/8 Refraktor schon nicht randscharf abgebildet hat, wird es dass bei einem f/6 Newton kaum besser tuen.

Vielleicht liegt bei dem Okular auch irgendein Produktiosfehler vor. Wäre toll wenn du ein weiteres Exemplar davon bekommen könntest.

Vielleiht meldet sich hier auch noch jemand der ebenfalls ein 36mm Baader Aspheric sein Eigen nennen kann.

lg Thomas
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo Thomas,

wäre natürlich nicht schlecht, denn bis dato habe ich nur den Erfahrungsbericht auf diesem ausländndischen Forum und selber habe ich halt auch keines da.

Wenn, dann sollte immer gleich auch das Gerät, mit dem getestet wurde, bekannt gegeben werden.

Viele Grüße

Wolfi
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo Herr Ransburg,

vielen Dank für Ihre sachliche Reaktion.

Soeben habe ich das 36 mm Baader Hyperion Aspheric mit zwei weiteren Instrumenten testen können - nämlich mit zwei kleinen, aber feinen Refraktoren (Leider habe ich keinen Newton; ein Test mit einem f/6-Newton wäre sicherlich interessant).

Im 70/560 mm (= f/8) Vixen Fluorit-Refraktor waren die Sterne bei Verwendung meines 24 mm Panoptic-Okulars von Tele Vue fast bis zum Rand des Gesichtsfeldes punktförmig und scharf. Am äußersten Gesichtsfeldrand - aber nur in einem schmalen Bereich - zeigten die Sternabbildungen sogar bei diesem "Edelokular" eine wahrnehmbare Unschärfe.

Bei Verwendung des 36 mm Baader Hyperion Aspheric Okulars waren die Sterne nur in einem erstaunlich kleinen Bereich des Gesichtsfeldes punktförmig. Bereits sehr weit vom Gesichtsfeldrand entfernt wurden die Sternpunkte zu Strichen, die am Rand des Gesichtsfeldes eine beachtliche Länge erreichten. Der Bereich des Gesichtsfeldes, in dem die Sterne punktförmig abgebildet wurden, betrug nach meiner Schätzung weniger als 40°.

Zweites Testinstrument war ein sehr guter Zeiss Telementor 63/840mm (also mit einem Öffnungsverhältnis von 1:13,3). Im 24 mm Panoptic waren - nicht verwunderlich - die Sterne bis zum äußersten Rand des Gesichtsfeldes scharf und punktförmig. Im 36 mm Baader Hyperion Aspheric war der Bereich, in dem die Sterne punktförmig abgebildet wurden, wegen des kleinen Öffnungsverhältnisses des Objektivs (1:13,3) erheblich größer als bei Verwendung am f/8-Refraktor. Dennoch begannen selbst hier die Sterne in deutlichem Abstand vom Gesichtsfeldrand sich von Punkten in Striche zu verwandeln.

Zwischenergebnis: Einem Weitwinkelokular, das mit einem f/8-Refraktor nur über maximal 40° (eher noch weniger) des scheinbaren Gesichtsfeldes die Sterne punktförmig abbilden kann und das selbst bei Verwendung an einem f/13,3-Refraktor noch eine erhebliche Randunschärfe zeigt, kann man beim besten Willen keine gute Feldschärfe bescheinigen.

Wie ist das Baader 36 mm Hyperion Aspheric Okular einzuordnen?

Ich hatte bis vor kurzem ein 32 mm TS-Weitwinkelokular. Dieses war in fast allen relevanten Eigenschaften dem Baader 36 mm Hyperion Aspheric gleichwertig (einerseits: kompakt, geringes Gewicht, gutmütiges Einblickverhalten, angenehm großes Gesichtsfeld von etwa 65°; andererseits: relativ großer Randbereich mit unscharfer Abbildung). Besser ist das Baader Hyperion Aspheric nur in einem Punkt: es weist auf allen Glas-Luft-Flächen eine exzellente Vergütung auf, was theoretisch zu einem helleren und kontrastreicheren Bild führen müsste. Tatsächlich wird jedoch auch insoweit in der Praxis kaum ein Unterschied feststellbar sein, weil auch das 32 mm TS WA-Okular auf allen Glas-Luft-Flächen mit einer guten Mehrschichtenvergütung versehen und in puncto Transmission und Kontrast mit "gut" zu bewerten ist.

Fazit: Mit einem 32 mm TS WA erhält man zum Preis von EUR 98.- ein gutes Weitwinkelokular, das ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist. Wer nach einiger Zeit nach Perfektion strebt und eine bessere Randschärfe haben möchte und zu diesem Zweck zweieinhalb Mal so viel Geld für ein 36 mm Baader Hyperion Aspheric Okular ausgibt, wird enttäuscht werden, weil das viel teurere Okular in der Praxis nicht besser ist.

Leider scheint es so zu sein, dass man für "nahezu perfekt" abbildende 2"-Weitwinkelokulare, die - je nach Teleskop - bis zum Rand des Gesichtsfeldes oder fast bis zum Gesichtsfeldrand scharf abbilden, einen horrenden Preis zahlen muss. So kostet das 41 mm Tele Vue Panoptic, das nach einem im Internet veröffentlichten seriösen Testbericht

- siehe hier: http://www.sternklar.ch/Berichte-PDF/Topokulare_30_41mm_Hugentobler_Schlatter_Jung_Nov_03.pdf

- über das gesamte Gesichtsfeld eine herausragende Schärfeleistung bieten soll, EUR 549.-. Das wohl ebensfalls sehr gute Pentax XW 40 mm (das allerdings nach dem genannten Testbericht nicht ganz so scharf abbilden soll wie das Panoptic) kostet EUR 499.-. Dafür bieten diese beiden Okulare im Vergleich zum Baader 36 mm Hyperion Aspheric-Okular über die offensichtlich weitaus bessere Feldschärfe hinaus zusätzlich noch geschwärzte Linsenkanten und eine erheblich bessere mechanische Qualität.

Es ist bedauerlich, dass es offenbar keine 2"-Weitwinkelokulare im Brennweitenbereich zwischen 30 mm und ca. 42 mm gibt, die deutlich besser als das "solide" 32mm TS WA sind und zugleich wesentlich weniger als EUR 500.- kosten. Zumindest sind mir keine bekannt. Das 36 mm Baader Hyperion Aspheric, das man im Hinblick auf Preis und Werbeaussagen so einstufen müsste, erfüllt solche Erwartungen nicht.

Abschließend noch eine Anmerkung zur Größe des Gesichtsfeldes des Baader 36 mm Hyperion Aspheric:

Das scheinbare Gesichtsfeld wird bei diesem Okular mit 72° angegeben. Im direkten Vergleich mit einem 2" Baader 40 mm Erfle-Okular (Durchmesser der Gesichtsfeldblende: 46 mm; scheinbares Gesichtsfeld: 60°) zeigt das 36 mm Hyperion Aspheric das etwas kleinere wahre Gesichtsfeld. Ich schätze den Durchmesser der Gesichtsfeldblende des "Aspheric" auf etwa 44 mm. Bei Anwendung der von Baader Planetarium seit den Achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts propagierten Formel zur Errechnung des scheinbaren Gesichtsfeldes (Durchmesser des scheinbare Gesichtsfeldes = 2 arctan x (halber Durchmesser der Gesichtsfeldblende : Okularbrennweite)) ergibt sich für das 36 mm Baader Hyperion Aspheric-Okular nicht ein scheinbares Gesichtsfeld von 72° (wie angegeben), sondern von nur 63°.

Beim 40 mm Erfle verwendet Baader Planetarium nach wie vor diese sehr seriöse Rechenmethode und kommt damit auf lediglich 60° scheinbares Gesichtsfeld. Leider passt sich Baader bei der Angabe des scheinbaren Gesichtsfeldes des 36 mm "Aspheric" der Unsitte der Konkurrenz an, beim Durchmesser des scheinbaren Gesichtsfeldes zu übertreiben (oder - diplomatisch ausgedrückt: "eine andere Rechenmethode anzuwenden"). Das Gleiche machen fast alle anderen Hersteller und Anbieter. So werden beispielsweise bei Anwendung der oben genannten Formel (laut Baader-Broschüre "Okulare" "der korrekte Rechenweg für das scheinbare Gesichtsfeld") die von Tele Vue für das 41 mm Panoptic angegebenen 68° und die von Pentax für das 40 mm XW angegebenen 70° scheinbares Gesichtsfeld bei Anwendung des oben beschriebenen "korrekten Rechenwegs" bei weitem nicht erreicht (oder allenfalls durch starke Verzeichnung im Randbereich des Gesichtsfeldes erreicht).

Sternfreundliche Grüße

Ulrich Steffen
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo Sternfreunde,

Aus diesem Grund ist es immer vorschnell, einem Okular durch den Test mit einem Fernrohr schlechte Eigenschaften zu bescheinigen. Selbstkritisch gesagt - genauso vorschnell ist es aber , aufgrund des Tests mit einem Fernrohr dem Okular gute Eigenschaften zu bescheinigen.

Wir werden deshalb das Okular an einem f/6 Newton ( ein f/5 macht nicht mehr Sinn bei 36mm Brennweite ) , dem Scopos TL 906 Triplet APO mit f/ 6,6 und einem längerbrennweitigen Schmidt Cassegrain testen. Dann haben wir auch ein effektives Ergebins.

das ist eine interessante Fragestellung.
Sie berüht auch erkenntnistheoretische Aspekte.
Denn es ist ja so, daß hier ein Sensor (das Auge) aktiv ist,
welcher in keinster Weise verläßlich, oder gar genormt ist.
Dazu kommt die Signalverarbeitung in den nachgeschalteten
Neuronen sowie im Sehzentrum des Gehirns.
Was dann dort herauskommt kann nicht als Photo präsentiert
werden, sondern nur verbal beschrieben werden. Hier lauern
dann weitere Chancen für Verfälschungen, oder auch für
Mißverständnisse bein Rezipienten.

Wenn die Konstruktionsdaten des Okulares bekannt sind könnte
man natürlich hergehen und mit einem geeigneten Optikprogramm
die kombinierten on- und of-Axis Spots für verschiedene
Teleskop-Okular-Kombinationen berechnen, so wie es Rutten/van Venrooij
im Buch Telescope Optics getan haben.

Was in der Praxis herauskomt hängt natürlich auch davon ab,
in wieweit der Hersteller die Konstruktionsdaten bei genau
dem zum Test zur Verfügung stehenden Okular eingehalten hat.


Individuelle Unterschiede zwischen verschiedenen Beobachtern
könnenzu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Wenn die Kombination
aus Teleskop und Okular jeweils Bildfeldwölbung aufweist
dann ist das auf die Mitte scharfgestellte Okular zum Rand
des Gesichtsfeldes hin unscharf, wegen Defokussierung.

Ein Beobachter mit guter Akkomodationsfähigkeit kann das
eventuell noch kompensieren, während ältere Beobachter dies
häufig nicht mehr können.

Häufig wird der Komafehler des Newtonspiegels dem Okular angekreidet.

MfG,Karsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo Karsten,
Hallo Sternfreunde,

damit würden alle Testberichte über Okulare ehrer zu persönlichen Erfahrungsberichten.

Es ist eine interessante Perspektive und durchaus nachvollziehbar.

Aber ich persönlich würde dann mehreren ( nicht einem einzelnen ) Erfahrungsbericht mehr trauen, als theoretischen Berechnungen aufgrund von Angaben.

Meine eigene Erfahrung von über 20 internationalen Teleskoptreffen in Kärnten und vielen weiteren Teleskoptreffen, an denen ich dabei war, ist aber, daß die Abweichungen von unterschiedlichen Beobachtern doch eher ähnlich wahrgenommen werden. Die Ausprägung mag leicht unterschiedlich sein, da spielt dann auch die persönliche Toleranz mit rein - der eine sieht den Stern noch als " schön punktförmig " an, der andere bemerkt schon eine für ihn störende Deformation.

Ich denke schon, dass man den Erfahrungsberichten ( ich habe etwas gegen das Wort Testberichte ) gut Glauben schenken kann, vor allem, wenn eine gemeinsame Linie mehrerer Berichte erkennbar ist.

Viele Grüße

Wolfi Ransburg
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo Wolfi,

Aber ich persönlich würde dann mehreren ( nicht einem einzelnen ) Erfahrungsbericht mehr trauen, als theoretischen Berechnungen aufgrund von Angaben.

ich sehe das anders und würde die Aufgrund von Designdaten
berechneten Ergebnisse vorziehen.
Selbstverständlich kann es sein daß das Teil (Okular, Teleskop)
produktionsbedingte Abweichungen zeigt, dies zu erkennen ist
dann wieder die Stärke des Beobachters.

Auch halte ich nichts von "Mehrheitsmeinungen" in Bezug auf
Beobachtungsergebnisse. Was nützt es mir wenn 5 junge Beobachter
die bildfeldwölbungsbedingte Unschärfe von Sternen am Bildfeldrand
wegakkomodieren können, wenn ich das wegen alterbedingtem
Verlust eines Teils dieser Fähigkeit nicht mehr kann?

Ich bin der Ansicht, daß individuelle Ergebnisse vor allem
für dieses Individuum interessant sind.

Trotzdem macht es Sinn die Ergebnisse zu veröffentlichen,
denn trotz der Individualität steckt einiges an Informationsgehalt
darin der anderen Sternfreunden nützlich sein kann.

Damit das so ist müssen die Ergebnisse aber möglichst genau
beschrieben werden, Objekt, Teleskop, Beobachtungsbedingungen,
ja selbst der Zustand des Beobachters (Ermüdung!, Brille,
oder nicht) ist erwähnenswert.

Wenn neue Teile "getestet" werden so ist eine bekannte Referenz
als Vergleichsobjekt oft hilfreich um das neue Teil besser
einordnen zu können.

Ich gebe zu, daß es Beobachter gibt, deren Beurteilung für
mich hilfreich ist, weil ich selbst mit dem gleiche Okular
am gleichen Teleskop zu den gleichen oder zumindest sehr
ähnlichen Ergebnissen kommen. Zum Beispiel Sven Wienstein.

Aber ebenso gibt es Beobachter, deren Ergebnisse meinen eigenen
Ergebnissen stark entgegen stehen. Deren Ergebnisse sind für
MICH nicht hilfreich.
Wenn man das einmal weis kann man sich danach richten, aber
jemand der erst anfängt kann das noch nicht wissen.
Dem würde ich raten zuerst einmal so viel eigene Erfahrung
wie möglich zu sammeln, an seinem Teleskop.

Und ja, es gibt unterschiedliche Toleranz gegenüber Abbildungsfehlern.
Ich bin da, es hat etwas gedauert bismir das bewußt geworden ist,
recht "quengelig". Wenn ich bei einem Newton in der Bildmitte
Koma sehe (=> Dejustage, vermeidbarer Fehler) bekomme ich Krämpfe :schwitz:

MfG,Karsten
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo :)

Da gab es ja doch bereits einen Beitrag zu den asphärischen Hyperions. Dieser Thread hat mich darin verunsichert ein asphärisches Hyperion zu erwerben.

http://asociacionhubble.org/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&p=133240 - danke für den Link!

Jetzt weiß ich, weshalb ich Spanisch gelernt habe. :biggrin:

Der Pablo ist ja ganz hin und weg von dem asph.Hyp.
Für die nicht-Spanisch-sprechenden unter uns:

Er verwendete das asph.Hyp. an SC, Mak und ebenso an einem F7 Refraktor.

Sein Ergebnis:
hervorragende Optik, großartige Korrektur bis zum Rand, exzellente Transmission und knackscharfe Abbildung.

"Hyperion es muy superior (que el Eudiascopic 35mm)en todos los aspectos"

Diese Aussage finde ich besonders interessant. Wenn das asph.Hyp. dem Eud. tatsächlich das Wasser reichen kann - alle Achtung!, nachdem was ich bisher für Lobgesänge über die Abbildungsleistung des eudiaskopische Okular gelesen habe müsste es wirklich außerordentlich gut sein.

Das alles steht natürlich im totalen Widerspruch zu dem, was in diesem Thread über das asph.Hyp. berichtet wurde. Vielleicht hat das Okular tatsächlich einen Produktionsfehler? Vielleicht ist es dejustiert - sofern das möglich ist. Die Fehler würden dafür sprechen, oder?

Wenn ich mich nicht irre, wird das Okular zurzeit von Sven (Wienstein) ausgiebig getestet. Mal sehen was dabei rauskommt. Am anschaulichsten wäre natürlich eine Auswertung wie sie sonst bei astro-okulare.de zu finden ist.

Viele Grüße, Clear Skies, kein Tau und Streulicht ;)
Philipp
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Zitat von UlrichK:
...vielleicht läßt sich in eine Lösung das Scopos Extreme 35 mm einbauen...
Ich hatte vorgestern dank Wolfi Ransburg die Möglichkeit mit drei befreundeten Spechtlern an meinem f/5 Newton das TS WA 32 mm und das Scopos Expanse (oder Extreme) 35 mm zu testen.

Kurz und knapp: Uns allen vieren hat das größere Gesichtsfeld (laut Hersteller 70°) und die fast scharfe Sternabbildung bis zum Rand vom Scopos für diesen Preis schon beeindruckt. Das Einblickverhalten ist sehr angenehm und wir konnten nur am aller äußersten Rand (ca. in den letzten 5-10%) nur sehr geringfügige, kaum nenneswerte Verzerrungen in der Abbildung feststellen.

Nachteil: Das Okular wiegt sage und schreibe 1100g = 1,1 kg! Das kann natürlich für den ein oder anderen Dobsonauten zum Problem werden ... was aber nur die Ausnahme sein sollte.

Ich kann dir aber den Tipp geben, dieses Okular wirklich mal ausgiebig zu testen, denn es läßt das viel empfohlene TS WA 32 mm unserer Meinung nach eindeutig hinter sich und ist mit 120,- mit jedem Euro sein Geld wert.


Zitat von edlin:
Wenn ich mich nicht irre, wird das Okular zurzeit von Sven (Wienstein) ausgiebig getestet. Mal sehen was dabei rauskommt.
Wenn ich mich nicht komplett irre oder was durcheinander bringe, gab es doch bereits diesen Test von Sven Wienstein hier im Forum oder im Astrotreff.


Viele Grüße

Falko
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo :)

Das Scopos Extreme 35mm soll mit 90-95% nahezu randscharf an f/5 sein? ?)

Nach meiner Information, soll es an f/5 eine recht unglückliche Figur machen und alles andere als nahezu randscharf sein. Das TS-WA 32 soll erheblich besser an f/5 sein als das Scopos Extreme 35. Selbst ausprobieren konnte ich es bisher leider nicht, werde ich vor dem ITT aber wohl müssen.

Falko, Sven versucht zum Jahresende den Erfahrungsbericht fertigzustellen.

Gruß und CS
Philipp
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Ich nochmal: Ich kann diesen kleinen Vergleich bis auf die Beurteilung des TS WA 32 mm bezüglich dem Scopos aus eigenem Test nur bestätigen:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=59009

Bei mir hat aber das TS WA nicht so gut abgeschnitten und war bei weitem nicht randscharf, obwohl es für diese Preiskategorie eine gute Alternative zum Scopos darstellt, wem das zu schwer ist, deshalb kann ich deine Informationen, Philipp, nicht nachvollziehen. Aber ich habe ja auch f/5 und nicht f/6 wie im Test.

Das bestätigt auch wieder einmal, dass jeder selber vergleichen sollte und muss vorm Kauf und die Erfahrungen von anderen nur Empfehlungen für die eigene Testauswahl darstellen.


Klaren Himmel wünscht Falko
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo Falko,

da stimme ich Dir zu - lieber selbst vergleichen. Dann muss aber auch innerhalb von 2 Wochen die Entscheidung klar sein - schlechtes Wetter hin oder her.
Wobei das ständige zwei Kaufen und eines zurückschicken den Händlern sicherlich auf den Keks gehen dürfte, selbst dann, wenn man sie freiwillig entgegen der Fernabgabe von den Versandkosten befreit.

Somit stehe ich weiterhin zwischen zwei Okulare, dem Scopos Extreme 35mm und dem asphärischen Hyperion 36mm. :(

Gruß und CS
Philipp
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hi Philipp,

die Händler wissen ganz genau, dass man Okulare an seinem Gerät nicht einfach kaufen kann, sondern vergleichen muss. Deshalb haben seriöse Händler überhaupt kein Problem damit, vorausgesetzt die Ware kommt wie neu zurück. Deshalb kann man auch vorher abklären, dass man länger als 2 Wochen "Testzeit" entgegen dem gesetzlichen Rückgaberecht bekommt. Ich hatte z.B. mal für 4 Wochen ein Netzteil von Ontercon Spacetec absolut kulant und problemlos. Bei Wolfi wird das ähnlich sein, da habe ich sehr gute Erfahrung gemacht.

Mein Rat: Hole dir das Scopos Extreme 35 mm, das asphärischen Hyperion 36 mm und das TS WA 32 mm, nimmt gut befreundete Spechtler mit und vergleiche selbst. Wenn du dann davon eins behälst, hat der Händler seine "Unkosten" voll wieder rein.


Ciao und CS

Falko
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hi Falko :)

ich werde dann mal die Chance des ITT nutzen.

Gruß und Clear Skies
Philipp
 
Hallo Presto,

ich setze ein Meade 40 mm Plössl der Serie 5000 in Verbindung mit einem C 9,25 ein.

Ergebnis : Randscharf bis hinter die Feldblende !!!

Gruß von Palge5 aus Berlin
 
Ulrich,

Schau mal den Testbericht von Reese an von den
31 mm und 36 mm hyperion aspheric. Beide
schneiden bezüglich der Feldkorrektur gut ab.

Ich kann mir das nur erklären wenn Du ein
slechtes Exemplar bekommen hast.

Gruss

Eddy
 
Hallo Eddy,

ich kann für ein anderes Exemplar des 36mm bestätigen, dass es am f/5 Newton kein besonders großes scharfes Feld hat. Es passiert mir auch nicht das erste mal, dass ich schlechtere Sternabbildungen früher wahrnehme, als in Carsten Reeses Kurven ersichtlich.
Ich halte es für naiv, die Kurven bei Reese als "es kann nicht anders sein" zu bewerten. Das bildet die Realität nicht ab, ist vielmehr nur ein Test unter mehreren.
Da dabei hochkontrastige Vorlagen genutzt werden (USAF-Target) benimmt sich das anders. Beim Target können Details noch aufgelöst werden, wenn schwarze Striche schon leicht grau sind. Die Sternabbildung wird schon als stark vergrößert erkannt, wenn nur geringe Lichtanteile außerhalb des Beugungsscheibchens verschmiert werden.

Clear Skies
Sven
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo!

Gibts da schon was neues? Hat irgenwer Erfahrungen mit dem 31 mm Hyperion gesammelt. Kann das an f5 empfohlen werden als (natürlich etwas schlechtere) Alternative zu einem Panoptik?

Schöne Grüsse, David
 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo David,

tja die Frage für Dich kannst nur Du beantworten, wenn Du mal durch eins schaust.
Ich hatte mal ein 31mm Aspheric geordert. Testen konnte ich es damals an meinem 6" F5.5 Newton. Da hat es mir sehr gut gefallen, deutlich besser als z.B. das TSWA32. Es hatte da eine sehr brilliante, feine Sternabbildung und sehr guten Kontrast. Ein Kollege meinte, es sei nicht mehr viel Unterschied zu einem Panoptik (ich kenne die Panoptik nicht).

Ich wollte es schon behalten, bis ich es in dem 20" F4 von einem Bekannten ausprobiert habe. Das war selbst für mich, der nicht auch noch auf den letzten % des GF eine perfekte Randschärfe erwartet, aber total indiskutabel, nur ca. 1/3 des GF in der Mitte war brauchbar.

Da ich das Übersichtsokular demnächst auch an F4,4 verwenden will, war das für mich das Kriterium, das Aspheric zurückzugeben ... in Austausch mit einer teuren, aber endgültigen Lösung des Übersichtsokular-Problems bei 31mm (dessen Kauf ich nie bereut habe).

Also am besten orderst Du Dir eins, mit Option auf Rückgabe, und urteilst selbst.

Gruß,
Thomas

 
Re: Hyperion Aspheric 31mm oder TMB/Zeis 25 mm asp

Hallo David,
ich benutze das Hyperion Aspheric 31mm an einem 10",f/5 und bin damit zufrieden. Scharfe Abbildung von der Mitte bis etwa 15% vom Rand nach meinem Eindruck. Gewicht: angenehm, da mit den anderen Hyperions vergleichbar. Den Adapter auf 1,25" hielt ich für überflüssig, bis ich mir kürzlich einen MAK102 holte, der nur einen 1,25" - Anschluß hat. Dann ist allerdings das Gesichtsfeld eingeschränkt, dafür ist das Okular dann natürlich bis zum Rand scharf.

Vergleichen mit einem anderen Weitwinkel kann ich es leider nicht.

Klare Sicht, Michael
 
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